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Vergangene Termine und Informationen rund um das InHK Bensberg

16.05.20: Tag der Städtebauförderung

Angesichts der durch das neuartige Corona-Virus verursachten Lage muss der diesjährige Tag der Städtebauförderung leider abgesagt werden.

04.11.2019: Anlaufstelle für Fragen rund ums InHK: Stadtteilbüro ist eröffnet

Das Integrierte Handlungskonzept (InHK) Bensberg hat einen neuen Anlaufpunkt: Am Donnerstag, dem 31. Oktober wurde das „Stadtteilbüro“ auf der Schloßstraße 59 feierlich eröffnet. Mit Beginn der Bauarbeiten steht das Lokal interessierten Bürgerinnen und Bürgern als Informationszentrum zur Verfügung. Die „Stadtkrone im neuen Glanz“, so das Motto des Stadterneuerungsprozesses, und die dazugehörigen Maßnahmen sollen so für alle Betroffenen und Beteiligten transparenter und anschaulicher werden.

Bei der kleinen Feierstunde bei strahlendem Herbstwetter vor dem Eingang des Stadtteilbüros begrüßte die stellvertretende Bürgermeisterin Anna Maria Scheerer die anwesenden Bürgerinnen und Bürger, bevor Stadtbaurat Harald Flügge die Intention und Bedeutung des Stadtteilbüros herausstrich: „Wir wollen die Nähe zur Schloßstraße, die Bürgerinnen und Bürger sollen nicht ins Rathaus hinaufsteigen müssen. Damit ist eine Stelle geschaffen, wo die Sorgen der Bürger aufgegriffen und Lösungen besprochen werden können.“ Zum Fortgang der Planung zeigte sich Flügge zuversichtlich: „Die insgesamt gute und konstruktive Arbeit wird zu einem guten Ergebnis des Integrierten Handlungskonzeptes Bensberg führen.“

Die künftigen Ansprechpartner im Stadtteilbüro sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des beauftragten Stadt- und Regionalplanungsbüro Dr. Jansen (Köln). Angelina Sobotta und Anja Boddenberg waren bei der Einweihung vor Ort und erläuterten, welche Möglichkeiten den Bürgerinnen und Bürgern, den Händlern und Eigentümern zur Verfügung stehen und im Stadtteilbüro besprochen werden können: „Über das Hof- und Fassadenprogramm des InHK können Hauseigentümer Fördermittel von bis zu 50 Prozent beantragen. Damit sollen zum Beispiel verstaubte Fassaden aufgewertet werden.“ Reinigung, Anstrich, Erneuerungen und mehr sind so förderfähig.

Die Stadtplaner sind zweimal in der Woche, mittwochs von 9:30 bis 13:30 Uhr und donnerstags von 13:30 bis 17:30 Uhr, im Stadtteilbüro präsent. Auch Außentermine werden wahrgenommen, so Angelina Sobotta: „Es ist sicher auch erforderlich, zu Ihnen zu kommen, um sich die Gegebenheiten vor Ort anzuschauen.“ Nicht nur das Hof- und Fassadenprogramm kommt dem InHK-Gebiet zugute, auch ein Verfügungsfonds wird eingerichtet, erläuterte Sobotta: „Damit ist zum Beispiel die Ausstattung des öffentlichen Raums mit Bänken oder Bücherschränken möglich.“ Sie betonte insbesondere die Notwendigkeit, dass die privaten Investoren sich aktiv am Prozess beteiligen: „Wir brauchen Sie mit Ihren Vorschlägen und Ihrer Mitwirkungsbereitschaft.“

Im Stadtteilbüro liegen oder hängen während der Umsetzungsphase alle öffentlichen Informationen zur Stadtteilerneuerung von Bensberg und Bockenberg aus. Außerdem dienen die Räumlichkeiten als Koordinations- und Besprechungszentrum für die nun beginnenden Bauarbeiten.

Informationen zum InHK Bensberg finden sich auch im Internet: www.bergischgladbach.de/inhk

25.10.2019: InHK ganz bürgernah: Stadtteilbüro informiert über Projekte in Bensberg und Bockenberg – Eröffnung am 31. Oktober

Das Integrierte Handlungskonzept (InHK) Bensberg bekommt einen Anlaufpunkt: Mit Beginn der Bauarbeiten steht interessierten Bürgerinnen und Bürgern das neu eingerichtete „Stadtteilbüro“ auf der Schloßstraße 59 a als Informationszentrum zur Verfügung. Die „Stadtkrone im neuen Glanz“, so das Motto des Stadterneuerungsprozesses, und die dazugehörigen Maßnahmen sollen so für alle Betroffenen und Beteiligten transparenter und anschaulicher werden.

Am Donnerstag, dem 31. Oktober 2019 um 11.00 Uhr wird das Stadtteilbüro feierlich eröffnet. Nach Begrüßung durch den Bürgermeister stellen sich Angelina Sobotta, Timo Grebe und Anja Boddenberg vom beauftragten Stadt- und Regionalplanungsbüro Dr. Jansen (Köln) als künftige Ansprechpartner vor und erläutern ihre Arbeitsschwerpunkte. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch. Zur guten Stimmung trägt Saxophonist Peter van der Heusen bei.

Im Stadtteilbüro liegen oder hängen während der Umsetzungsphase alle öffentlichen Informationen zur Stadtteilerneuerung von Bensberg und Bockenberg aus. Die Experten des Planungsbüros geben Auskünfte oder nehmen Anregungen von Gewerbetreibenden und Eigentümern zum Aufwertungsprozess entgegen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Beratung hinsichtlich der Fördermöglichkeiten für die Aufwertung von Immobilien und dem Anstoß von Gemeinschaftsprojekten privater und öffentlicher Partner. Außerdem dienen die Räumlichkeiten als Koordinations- und Besprechungszentrum für die nun beginnenden Bauarbeiten.

Das Stadtteilbüro kann am Eröffnungstag bis 17.00 Uhr aufgesucht werden. Ab November sind folgende Öffnungszeiten vorgesehen: mittwochs von 9:30 bis 13:30 Uhr und donnerstags von 13:30 bis 17:30 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Informationen zum InHK Bensberg finden sich auch im Internet: www.bergischgladbach.de/inhk

15.10.2019: Förderbescheid 2019 ist erteilt: 1,067 Mio. Euro für InHK Bensberg

Mit Förderbescheid vom 11. Oktober 2019 hat die Bezirksregierung Köln der Stadt Bergisch Gladbach 1,067 Mio. Euro Fördermittel aus dem Städtebauförderprogramm (STEP) 2019 bewilligt. Das Geld dient der Finanzierung der Maßnahmen aus dem Integrierten Handlungskonzept (InHK) Bensberg in Höhe von insgesamt 1,524 Mio. zuwendungsfähiger Ausgaben.

Stadtbaurat Harald Flügge holte den Bescheid persönlich in Köln bei Regierungspräsidentin Gisela Walsken ab; auch Landtagsabgeordneter Rainer Deppe war bei der Übergabe zugegen. „Mich freut besonders, dass alle unsere beantragten Fördermittel bewilligt wurden und wir nun mit großer Planungssicherheit in die Umsetzung der nächsten Maßnahmen dieses anspruchsvollen Konzeptes einsteigen können“, zeigt sich Flügge zufrieden.

Bewilligt wurden aus dem städtischen Förderantrag 2019 im Einzelnen:
• Schloßstraße – Hangsicherung, dreiecksförmige Treppenanlage, Materialanpassung, barrierefreie Wegeführung
• Burggraben - Aufwertung der Rathausumfahrt, Freiräume, Spielplätze
• Konzept und Umsetzung des Leit- und Informationssystems
• Gestaltungsleitfaden Schloßstraße
• Verfügungsfonds, Teilbetrag (Fördertopf für Privatinvestoren)
• Budget für die Tage der Städtebauförderung in den kommenden Jahren
• Quartiersmanagement Wohnpark Bensberg

Der Beginn der Arbeiten zum 1. Bauabschnitt ist für Ende Oktober/Anfang November vorgesehen; zunächst wird eine temporäre Hangsicherung erstellt und anschließend Stützmauer und Treppenanlage gebaut.

11.09.2019: Sachstand zum Thema Baumbestand bei der Neugestaltung der Schloßstraße im Rahmen des InHK Bensberg

Mit einem Offenen Brief sowie einem Flugblatt haben Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils Bensberg die Frage aufgeworfen, ob die Umgestaltung der Schloßstraße in Bensberg nicht erfolgen kann, ohne dass der bisherige Baumbestand verändert wird.

Mit einer Bildcollage wurde ein Flyer mit der Überschrift „Hilferuf der Bensberger Bäume“ verteilt. Die Stadtverwaltung reagiert verwundert über die Aufmachung und die Behauptung, dass das Grün der Schloßstraße verschwinden könnte.

Betrachtet man sich den Flyer näher, so stellt man fest, dass auf einigen der 13 Fotos Bäume abgebildet sind, die auch künftig an ihrem Standort verbleiben. „Wir haben die Sorge, dass durch den Flyer beim neutralen Betrachter eine falsche Vorstellung hervorgerufen werden könnte“, erläutert Elisabeth Sprenger als zuständige Fachbereichsleiterin für den Bereich Planung und Bauen.

Die Stadtverwaltung nimmt die angekündigte Demonstration am Mittwoch, den 11. September 2019, zum Anlass, konkret Stellung zu nehmen. Denn Experten der Stadtplanung und Fachleute von StadtGrün haben sich – unabhängig von den Protesten – bereits vor Ort ein Bild von der Baumsituation gemacht. In dem Rundgang wurde erläutert, welche Bäume aufgrund ihrer aktuellen und prognostizierten Vitalität als nicht nachhaltig erhaltenswert einzustufen sind und wo es aufgrund der Planung gut begründbare Änderungen gibt. Um das zu erläutern, hat die Abteilung Öffentlichkeit der Stadt Bergisch Gladbach die Fotos auf der Collage nummeriert.

Nummerierung 1a bis 1c:
Auf dem Flyer gibt es drei Ansichten von Sankt Nikolaus und den davor auf kirchlichem Grundstück stehenden Kastanien. In dem ursprünglichen Wettbewerbsentwurf konnte sich das Gestaltungsbüro grundsätzlich eine Entfernung der Bäume vorstellen, um die Sichtachse zur Kirche zu erhalten und den sehr schmalen Querschnitt der Nikolausstraße aufzuweiten. Die Eigentümer der Bäume können sich dieser Idee aber nicht anschließen, so dass der Ist-Zustand bleibt. Keine Kastanie wird gefällt.
Dieser Bereich ist weiterhin nicht einmal Bestandteil des Planungsgebietes und wird daher in der aktuellen Bearbeitung in keinster Weise betrachtet.

Nummerierung 2a und 2d:
Mehrfach fotografiert wurden die Robinien am unteren Wendehammer. Hier standen zu Beginn des Jahres noch vier, jetzt nur noch drei, da eine im Winter wegen Wurzelhalsfäule dringend gefällt werden musste. „Auch die restlichen drei weisen bereits jetzt Schäden wie Eschenbaumschwamm, Hallimasch und/oder Stammnekrosen auf und sind aus baumphysiologischer Sicht nicht als nachhaltig erhaltungswürdig einzustufen“, so die Experten von StadtGrün. Als Ersatz für diesen Verlust sehen das Planungsbüro, wie auch die Verwaltung einen großkronigen Solitärbaum, der etwas nördlich positioniert wird und die Platzsituation auch im Bereich des kleinen Spielplatzes aufwertet. Ein weiterer Solitärbaum im Wendehammerbereich ist zudem in Prüfung.

Nummerierung 3a und 3b:
Keine Zukunft haben leider die Wildbirnenbäume auf dem Stück der Schloßstraße zwischen Haunummer 3 und 15 sowie die gegenüber stehenden Bäume. „Aus Sicht von StadtGrün sind die Bäume bereits jetzt schadhaft, teils sogar abgängig“, erläutert Christian Nollen als Leiter von StadtGrün die Entscheidung alle elf Bäume zu entfernen. Zudem stehen sie für die Parkplatzgestaltung ungünstig. „Wir benötigen mehr Abstand zwischen den Bäumen, da die Autos immer größer werden“, erklärt Landschaftsarchitekt Frank Flor vom Planungsbüro Club L94. Das Hauptargument sehen die Stadtplaner in dem verbindenden Element der Baumsetzung vom Deutschen Platz aus zum Schloss hoch. „Wir haben hier eine Lindenallee aus geschnittenen Kopflinden, die auf dem Zwischenstück fortgeführt werden soll und so die historische Achse betont“, erläutert Wolfgang Honecker als Leiter der Stadtplanung. Daher werden 14 neue Linden gepflanzt, die wesentlich robuster und langlebiger sind als die bisherigen Bäume an der Stelle. Weiterhin ermöglichen die geschnittenen Kopflinden aufgrund ihrer kompakteren Form ein problemloses Anleitern für die Feuerwehr im Brandfall.

Nummerierung 4a und 4b:
Die Reihe von Kugelahorn, die bei der Gestaltung der Straße vor rund 40 Jahren auf der Südseite vor den Geschäften zwischen Hausnummer 56 und 70 gepflanzt worden sind, ist ebenfalls nicht erhaltenswert. „Das scheint auf den ersten Blick unlogisch, da es sich um gesunde Bäume handelt“, gibt Elisabeth Sprenger zu. „Aber diese Baumart hat eigentlich bei der Straßengestaltung keine Daseinsberechtigung. Es sind Gartenzierbäume ohne besonderen ökologischen Wert und nachhaltige Nutzung.“ Auch die Hochbeete, in denen die Bäume teilweise stehen, sind für die heutige Zeit nicht mehr standardgemäß. Zudem sind die aktuellen Baumgruben für die Bäume zu klein bemessen.

Daher wird für die Gestaltung der gesamten Schloßstraße eine neue einheitliche Baumart ausgewählt. „Wir nehmen dafür die GALK-Liste“, erläutern die Experten von Club L94. GALK steht für Gartenamtsleiterkonferenz. In der Liste sind die Baumarten aufgelistet, die sich aus Sicht der bundesweiten Kommission für die Gestaltung einer Verkehrsfläche eignen. Zukünftige Stadtklimaeignung, Anleitern für die Feuerwehr, nachhaltige Baumart sowie größerer Wuchs sind die Hauptargumente für die Entfernung der Bäume.

Nummerierung 5a und 5b:
Die Baumhaseln vor den Hausnummern 75 bis 83 sind aufgrund ihrer Wuchsform stadtklimatisch nur von geringer Relevanz und weisen bereits jetzt deutliche Vitalitätsverluste auf. Trotzdem ist es möglich einen der Bäume in das Gestaltungskonzept zu integrieren und in Verbindung mit einer aufwändigen Standortverbesserung im Untergrund nachhaltig zu sichern und in seiner Vitalität zu steigern.

Auch der Weißdorn (nicht auf der Collage abgebildet) vor dem Progymnasium wurde von den Experten besichtigt. Hier sind von den sechs vorhandenen Bäumen nicht alle gesund. Aber auch der Wunsch nach einer einheitlichen Baumgestaltung hat zur Folge, dass sie ersetzt werden. „Der Weißdorn“, so der Planer, „soll nicht der Baum sein, der auf der gesamten Straßenfläche gepflanzt wird“.

Aktuell stehen auf der gesamten Nordseite der Schloßstraße zehn Bäume, von denen drei erhalten bleiben und mindestens fünf weitere Solitärbäume neu gepflanzt werden. „Hier ist wichtig, dass die Bäume einen angemessenen Abstand zueinander haben“, erläutert Landschaftsarchitekt Frank Flor. Denn diese Seite der Schloßstraße dient als Veranstaltungsfläche, dichte Baumreihen verhindern eine Nutzung der Freiräume für Aufbauten oder Eventflächen.

Und es gibt noch die Fläche von Hausnummer 16b bis 44, auf der bislang keine Bäume standen. Hier sind zwölf Neuanpflanzungen geplant. Zum jetzigen Zeitpunkt stehen lediglich drei Bäume gegenüber auf der Nordseite, von denen zwei erhalten werden.

In der weiteren Planung wurde die Straßenachse auf der gesamten Schloßstraße in Richtung Norden verschoben, sodass Verdeckungen und Schattenwurf durch Bäume optimiert werden konnten.

Insgesamt ist festzustellen, dass mit der Maßnahme „Umgestaltung der Schloßstraße“ der Baumbestand vor Sankt Nikolaus, die Kopflindenallee in der Achse zum Schloss sowie vier wertvolle Bäume der Schloßstraße in Verbindung mit einer Standortverbesserung erhalten werden.

Im gesamten Plangebiet der Schloßstraße müssen 34 Bäume gefällt werden. Hierbei ist zu beachten, dass diese Summe auch diejenigen Gehölze umfasst, die bereits abgestorben, abgängig, nicht nachhaltig erhaltungswert oder gar keine Bäume im Sinne eines Straßenbaumes sind und somit jetzt und zukünftig keine ökologische oder stadtklimatische Relevanz aufweisen.

Als Neupflanzungen sind 57 Bäume in der Schloßstraße vorgesehen. Diese Summe wiederum setzt sich aus 31 Straßenbäumen in der südlichen Baumreihe, 14 Kopflinden in der Verlängerung der Schloßachse, sieben zusätzlichen Solitärbäumen auf der nördlichen Seite der Schloßstraße sowie fünf Bäumen in der Böschung oberhalb der Freitreppe zusammen. Ein 58. Baum befindet sich zudem in Prüfung.

Dieser Planungsstand ist das Resultat der permanenten Weiterentwicklung und Qualifizierung des Wettbewerbsentwurfes inklusiv einer Verschiebung der Straßen- und Baumachse in Richtung Norden. Nicht nur die Anzahl der Bäume wird sich positiv auf die neue Schloßstraße auswirken, sondern auch die ökologischen und stadtklimatischen Funktionen, wo allem voran die in Summe deutlich größere, beschattete Grundfläche zu Buche schlagen wird. Zur nachhaltigen Entwicklung der neuen Bäume werden zudem nach aktuellsten Regeln der Technik ausreichend große Wurzelräume mit speziellem Baumsubstrat gebaut. Neben der reinen Betrachtung der Bäume wird zudem oberhalb der Freitreppe eine circa 275 Quadratmeter große intensiv begrünte Vegetationsfläche entstehen.

09.05.2019:  Zum Tag der Städtebauförderung im Internet:
Interaktive Karte zu 33 Maßnahmen des InHK

Im Rahmen der Veranstaltung für den Tag der Städtebauförderung am 11. Mai 2019
stehen die 33 Maßnahmen des Integrierten Handlungskonzeptes Bensberg (InHk) im
Fokus. Damit der Überblick nicht verloren geht, erleichtert eine interaktive Karte auf den
Internet-Seiten der Stadt Bergisch Gladbach die Orientierung. Wo die einzelnen, bereits
zu lokalisierenden Maßnahmen verankert sind, zeigt die interaktive Karte.

Und so funktioniert es: Im linken Bereich des Monitors kann ein Projekt ausgewählt
werden. Es öffnet sich ein Bereich mit Bild und Informationen, der die jeweilige
Maßnahme vorstellt. Gleichzeitig springt die Karte im rechten Bereich an die
ausgewählte Stelle.

Die Karte ist auf abrufbar unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-bensberg -
natürlich nicht nur zum Tag der Städtebauförderung, sondern als ständiges Angebot für
interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Das städtebauliche Entwicklungskonzept wird mit Fördermitteln des Landes NRW
realisiert. Das Herzstück ist die Umgestaltung der Schloßstraße in Bensberg.

Tag der Städtebauförderung: Aktionen zum InHK am 11. Mai

Bergisch Gladbach nimmt am Samstag, dem 11. Mai 2019 zum dritten Mal am
bundesweiten Tag der Städtebauförderung teil - dieses Mal unter dem Motto: „Neue
Blickwinkel“. Die Aktionen finden im Stadtteil Bensberg statt, da dort das Integrierte
Handelskonzept Bensberg und Bockenberg umgesetzt wird. Bauliche,

09.05.2019

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Sandra Kampmann

02202 / 14702503


verkehrstechnische und gestalterische Veränderungen heben nicht nur die Attraktivität
des Stadtteils, sondern verbessern auch die Wohn- und Lebensqualität der Bewohner
und Bewohnerinnen des Stadtteils.

17.04.2019: Vorbereitende Untersuchungen für die Sanierungssatzung – Eigentümerbefragung im Rahmen des InHK Bensberg

Die Stadt Bergisch Gladbach führt zurzeit vorbereitende Untersuchungen (VU) gemäß § 141 BauGB in Verbindung mit §§ 136-139 BauGB mit dem Ziel durch, das Programmgebiet des InHK Bensberg zum Sanierungsgebiet zu erklären. Die VU sind eine Fördermaßnahme des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg, das zurzeit insbesondere wegen der geplanten Umgestaltung der Schloßstraße im Blick der Öffentlichkeit steht.

Durch die Umsetzung des InHK Bensberg soll der Stadtteil Bensberg nachhaltig gestärkt und wieder zu einem attraktiven Stadtteilzentrum werden. Ziel ist es, bauliche Missstände zu beheben, das Stadtbild aufzuwerten und den Stadtteil nachhaltig zu stärken. Hierzu sollen auch die rechtlichen Grundlagen für eine finanzielle Förderung privater Investitionen geschaffen werden. Zielmaßnahmen im InHK Bensberg sind hier das Hof- und Fassadenprogramm (Instandsetzungen, bauliche Maßnahmen und gestalterische Verbesserungen an den privaten Fassaden und Freiflächen) sowie der Verfügungsfond (jeweils 50%ige Förderung privater Investitionen).

Auch die Einstufung des Bereiches Bensberg/Bockenberg als Sanierungsgebiet gehört zum Gesamtprogramm der Maßnahmen des InHK. Im Sanierungsgebiet können private Investitionen durch eine Sanierungsbescheinigung erhöht steuerlich geltend gemacht werden.

Ohne Datenerhebung geht es nicht

Die Vorschriften des Sanierungsrechts zu den VU verpflichten einerseits die Stadt zu einer Eigentümerbefragung, die aktuell flächendeckend im Programmgebiet des InHK durchgeführt wird, und andererseits die Eigentümer, Mieter, Pächter und sonstigen Berechtigten zur Mitwirkung. Der hierfür versendete Fragebogen entspricht im Detaillierungsgrad den gesetzlichen Vorschriften und wird streng vertraulich behandelt. Mit dem Fragebogen wird die Einschätzung der Eigentümer zur eigenen Immobilie und zum näheren Wohnumfeld abgefragt; außerdem soll der Bedarf und das Interesse hinsichtlich einer Modernisierung des Gebäudes erfasst werden. Die Fragebögen sind Ende Januar an rund 3000 Eigentümer versandt worden, und die Auswertung der bisher zurückgesandten Fragebögen hat bereits begonnen.

Ohne diese Datenerhebung geht es nicht: Mit den Erhebungen werden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften Beurteilungsmaßstäbe über die Notwendigkeit einer Sanierung sowie die sozialen, strukturellen und städtebaulichen Verhältnisse gewonnen. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage, um die anzustrebenden allgemeinen Ziele zu definieren und die Durchführbarkeit der Sanierung zu beurteilen. Dabei orientiert sich der Zielkorridor des Sanierungsgebiets an dem des InHK Bensberg zur Aufwertung der Stadtteile Bensberg und Bockenberg: Die Untersuchungen sind die Grundlage für die Beurteilung, inwieweit die Ausweisung eines Sanierungsgebiets die Erreichung der Ziele des Integrierten Handlungskonzeptes unterstützt und ob die Voraussetzungen für die Festlegung eines Sanierungsgebietes vorliegen.

Durch die Befragung entstehen den Immobilieneigentümern keine Kosten. Die vorbereitenden Untersuchungen sind eine Maßnahme des InHK und werden als solche zu 30% von der Stadt Bergisch Gladbach und zu 70% durch das Land finanziert.

Sollte die Auswertung der Fragebögen ergeben, dass ein Sanierungsbedarf der jeweiligen privaten Immobilien nicht besteht, wird die Festlegung eines Sanierungsgebiets für diese keine Auswirkungen haben.

Sanierungssatzung bringt Vorteile für Eigentümer

Ziel der Städtebauförderung ist es, durch die Investition in die Maßnahmen des InHK auch private Investitionen auszulösen (sog. Multiplikatoreffekt). Hierfür werden einerseits Förderprogramme mit hälftiger Förderung von Investitionen in die eigene Immobilie aufgelegt, wie z.B. das Hof- und Fassadenprogramm. Andererseits können in einem förmlichen Sanierungsgebiet Herstellungskosten sowie Erhaltungsaufwand an Gebäuden erhöht steuerlich abgesetzt werden. Zu diesem Zweck stellt die Verwaltung Sanierungsbescheinigungen aus.

Sobald die Sanierungssatzung beschlossen und öffentlich bekannt gemacht ist, wird die Stadt darüber informieren, auf welchem Wege eine Sanierungsbescheinigung beantragt werden kann und welche Informationen und Unterlagen hierfür erforderlich sind.

06.02.2019: Interfraktioneller Arbeitskreis zum InHK Bensberg, Maßnahme Schloßstraße, tagte erstmals am Donnerstag, den 10. Januar 2019

Am 30. Oktober 2018 wurde seitens des Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Infrastruktur und Verkehr der Stadt Bergisch Gladbach beschlossen, dass für die weiteren Schritte bei der Umsetzung der Planung für die Schloßstraße ein Interfraktioneller Arbeitskreis gebildet werden sollte. Dessen Mitglieder werden von den Ratsfraktionen, den Fachleuten der Verwaltung, den Vertretern des Planungsbüros Club L 94 Landschaftsarchitekten sowie Vertreterinnen und Vertretern aus der Bürgerschaft und Händlerschaft sowie der Eigentümer und Eigentümerinnen gestellt.

Ziel ist es seitens der Stadtverwaltung, in diesem Gremium frühzeitig über die nächsten Schritte zu informieren und konstruktiv über die Inhalte der Gestaltung zu diskutieren. Die Sitzungen des Arbeitskreises sind nicht öffentlich.

Stadtbaurat Harald Flügge hatte für Donnerstag, den 10. Januar 2019, um 17:00 Uhr zur ersten Sitzung ins Rathaus Bensberg geladen. 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren der Einladung zur Veranstaltung gefolgt. In der Einführung wurde deutlich, dass die Einrichtung des Arbeitskreises die kontinuierliche Fortsetzung der bisherigen umfangreichen Beteiligung von Öffentlichkeit, Eigentümern und Händlern im Entstehungsprozess des InHK Bensberg sowie der Maßnahme Schloßstraße ist.

Nach einer Begrüßung von Dezernent Harald Flügge und Stadtplanungsleiter Wolfgang Honecker wurde der Planungsstand von drei Hauptaspekten vorgestellt und diskutiert. Die Federführung dazu hatte Landschaftsarchitekt Frank Flor vom Club L 94 Landschaftsarchitekten aus Köln.

Als erstes wurde über die stützende Betonwand und die Treppengestaltung neben der Schlossgalerie (Bauprojekt von Centerscape) gesprochen. Hier gab es bei der AUKIV-Sitzung im Oktober seitens der Politik vor allem Bedenken über die Höhe und damit mögliche „Wucht“ des Baukörpers. Wolfgang Honecker hatte in seiner Einführung auf die kontinuierliche Weiterentwicklung der Planung seit dem ersten Maßnahmenbeschluss für die Treppenanlage von Anfang 2014 hingewiesen. Die Landschaftsarchitekten hatten die Hinweise aus der Politik aufgenommen und präsentierten neue Varianten. Zudem wurden die bautechnischen Notwendigkeiten erläutert, die für die Wand aber auch die Treppenanlage zu berücksichtigen sind.

Nach einer lebhaften und konstruktiven Diskussion mit vielen Hinweisen und Fragen, sagte das Planungsbüro zu, die Entwürfe zu den benannten Aspekten zu prüfen und ggfs. Änderungen vorzunehmen. In zwei Sitzungen im Februar werden dann die konkreten Planungen in verschiedenen Varianten den Ausschussmitgliedern zur Abstimmung vorgelegt. Wie diese Varianten konkret aussehen, wird erst mit den Unterlagen für die Sitzungen am 5. Februar (AUKIV) und 26. Februar (Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss mit dem AUKIV) veröffentlicht.

Ein weiterer Punkt war die Frage nach den zu verwendenden Materialien. Während für die Stützmauer Beton als Baustoff gesetzt ist, müssen für die Straßenbeläge noch die Kosten ermittelt werden. Hier sind die Alternativen Beton- oder Naturstein. Die Farblichkeit war in dem Wettbewerb zur Gestaltung bereits festgelegt. „Der Bodenbelag erhält eine grau-beige Färbung in Anlehnung an die Farbigkeit des in Bensberg geförderten Bleiglanzerzes. (Die Straße erhält ein kleineres Betonstein- oder Natursteinpflaster (z.B. 40x10 cm) als die Gehwegbereiche, um den Belastungen des Fahrverkehrs gerecht zu werden.)“ Weitere Details sind in der Broschüre zum Wettbewerb Schloßstraße abrufbar:
https://www.bergischgladbach.de/wettb-schloss-broschuer.pdfx

Ebenfalls diskutiert wurden neue Varianten zu den Stellplätzen in den beiden Gebieten, die vom AUKIV-Beschluss im Oktober 2018 ausgenommen waren. Einmal das Stück Schlossstraße bis zur Einmündung der Nikolausstraße sowie die Passage ab Tiefgarage bis zum Stockbrunnen. Hier präsentierten die Planer neue Varianten. Die Politikerinnen und Politiker sowie die Vertreter der Händlerschaft beraten aktuell in den jeweiligen Fraktionen und Gremien über die Vorschläge. Insgesamt soll sich die Gesamtzahl der Stellplätze auch nach der Überarbeitung im bereits bekannten Rahmen bewegen.

Nach gut drei Stunden intensiver Beratung und Diskussion endete diese erste Sitzung.

06.12.2018: Nächster STEP erreicht – Regierungspräsidentin überreicht Förderbescheid 2018 für InHK Bensberg

Nun ist es amtlich und verbrieft: Stadtbaurat Harald Flügge hat am Mittwoch,
den 28. November 2018, in Köln den Förderbescheid für das Jahr 2018 von Regierungspräsidenten Gisela Walsken erhalten.

Bergisch Gladbach ist eine von insgesamt 52 Städten und Gemeinden, die die Zuwendungsbescheide erhalten haben. „Ich freue mich sehr, dass die Fördergelder des Städtebaus den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und die Lebensqualität in unseren Städten, Orten und Gemeinden deutlich verbessern werden“, betonte die Regierungspräsidentin.

Die Ziele der geförderten Projekte sind vielfältig. Während in Bergisch Gladbach die Schloßstraße und ihre Umgebung im Herzen von Bensberg sowie der Wohnpark Bockenberg neu gestaltet werden, nutzen andere Verwaltungen die Fördergelder unter anderem für die Sanierung von Schulbauten sowie für den Bau von Spielplätzen, Kulturzentren, Sportstätten und die Neugestaltung von innerstädtischen Arealen.

Für die Projekte stellen der Bund und das Land rund 524 Millionen Euro landesweit zur Verfügung. Davon können aufgrund der intensiven Beratung und Empfehlung durch die Bezirksregierung Köln für das Jahr 2018 nun rund 98 Millionen Euro an Fördermitteln an die Kommunen im Regierungsbezirk ausgezahlt werden.

Davon fließen exakt 2,612 Million Euro in die Kreisstadt. Damit wurde der vollständige Programmantrag für das Jahr 2018 bewilligt.

Gegenstand sind die folgenden Maßnahmen:

- Umgestaltung der Schloßstraße (2. Bauabschnitt – Aufwertung des Oberflächenbelags und Erweiterung der Ergänzungsfläche vor dem Bistro oberhalb der Straße),
- Aufwertung des Burggrabens (Aufwertung Burgmauer, altstadtgerechte Beleuchtung),
- Standortmanagement inkl. Standortbüro Schloßstraße
- Aufwertung des „Stadtgartens“ zwischen Odinweg, Kardinal-Schulte-Haus und Vinzenz-Pallotti-Straße
- Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes - Hof- und Fassadenprogramm
- Konzept und Richtlinie für einen Verfügungsfonds (Förderung von Projektideen aus der Bürgerschaft)
- Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Tag der Städtebauförderung).

Das Integrierte Handlungskonzept Bensberg wurde im Jahr 2016 unter intensiver Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger erarbeitet und vom Rat am 13. Dezember 2016 einstimmig verabschiedet. Mit einem ersten Förderbescheid bewilligte das Land NRW bereits im Jahre 2017 1,023 Mio. Euro, unter anderem für den ersten Bauabschnitt der Schloßstraße. Insgesamt wird mit einem öffentlichen Investitionsvolumen von 15,8 Mio. Euro gerechnet. Der Förderanteil beträgt 70 %.

Neben den Maßnahmen durch die Stadtverwaltung können aber auch Privatleute an dem Fördertopf partizipieren. So gibt es die Möglichkeit zur privat-öffentlichen Kooperation in der Städtebauförderung. Ziel ist, dass die Investitionen der öffentlichen Hand zur Attraktivierung der öffentlichen Räume mit privatem Engagement Hand in Hand gehen. Weitere Informationen geben die Fachkollegen in der Abteilung Stadtplanung. Sie sind per mail erreichbar unter inhk.bensberg@stadt-gl.de.
Weitere Informationen gibt es auch über die städtische Homepage www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

06.12.2018: Fachausschüsse beraten über Gestaltung der Schloßstraße als InHK-Maßnahme – Aktueller Sachstand der geplanten Bauabschnitte

Die zuständige Abteilung Stadtplanung unter der Leitung von Wolfgang Honecker und im Dezernat von Stadtbaurat Harald Flügge informieren in den Sitzungen des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz, Infrastruktur und Verkehr (AUKIV) am Dienstag, den 11. Dezember 2018, sowie im Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss am Mittwoch, den 12. Dezember 2018, über den aktuellen Planungsstand und die nächsten Schritte für die Umsetzung der Planung des Integrierten Handlungskonzeptes für Bensberg und Bockenberg.

Vor allem die Schloßstraße steht immer wieder im Fokus, insbesondere da der Bau der Schlossgalerie fortschreitet. „Wir sehen es sehr positiv, dass die Sanierung und Neugestaltung des Einkaufszentrums am Fuße des Schlosses so große Fortschritte macht“, erläutert Harald Flügge in dem Kontext. Möglich wurde dieser Planungsfortschritt durch einen Verzicht der Verwaltung auf Aufstellung eines eigenen Bebauungsplanes für das Projekt. Diese Vorgehensweise ermöglicht des zügigen Baufortschritts des Investors.

Die Treppenanlage neben der Schlossgalerie sowie der Straßenabschnitt der Schloßstraße vor dem Gebäude können erst im Jahr 2019 als Baumaßnahmen umgesetzt werden. „Das ist unter anderem der Fördersystematik geschuldet“, erläutert Planer Wolfgang Honecker und verweist auf den 2017 durchgeführten Realisierungswettbewerb für die Schloßstraße sowie die Ausbildung von vier Bauabschnitten, die Jahr auf Jahr in Angriff genommen werden können, da die Fördermittel ebenfalls jährlich vom Land NRW bewilligt werden.


Zum 1. Bauabschnitt zählen die Treppenanlage zum Markt, der Stadtplatz sowie die Stufen zur Schloßstraße. Hier kam die Förderzusage für das Jahr 2017. Da aber noch die Gestaltung konkret durch den Wettbewerbsgewinner club L 94 erstellt werden muss, gibt es noch keine abschließende Entscheidung über die Gesamtgestaltung. Diese ist für Februar 2019 avisiert. Der Abriss der Gebäude an dieser Stelle ist förderunschädlich möglich bzw. schon teilweise erfolgt. Der Baubeginn ist für Sommer 2019 geplant

Der 2. Bauabschnitt umfasst die Fläche vor der Bensberger Schlossgalerie. Hier wurde Mitte Oktober bekannt, dass die Fördersumme für 2018 in voller Höhe bewilligt wurde, am 29. November 2018 überreichte die Regierungspräsidenten Gisela Walsken den Förderbescheid an Harald Flügge. (siehe gesonderte Pressemitteilung)
Der Baustart ist unmittelbar im Anschluss an den 1. Bauabschnitt vorgesehen.

Der 3.Bauabschnitt betrifft die Straßenfläche ab dem Kino bis zur Nikolauskirche bzw. Commerzbank sowie die Treppe zur Kadettenstraße. Für diese Gestaltung werden die Fördermittel im Jahr 2020 beantragt.

Im 4. Bauabschnitt erfolgen die Neugestaltung der Fläche ab der Tiefgaragenzufahrt auf der Höhe Schloßstraße 65 bis zum Stockbrunnen sowie der Gartenstraße. Hier werden die Anträge für das Förderprogrammjahr 2021 gestellt.

Was steht bei der Treppenanlage als nächster Schritt an?
Die Bau und die Neugestaltung der Treppenanlage sollten ursprünglich in Zusammenarbeit mit dem gleichen Architektenbüro erfolgen, das auch die Bensberger Schlossgalerie gestaltet hat. Dies ist aber nun an club L 94 als Sieger des Gestaltungswettbewerbs in Kooperation mit dem Ingenieurbüro KÜHNGeoconsulting GmbH übergegangen. Die Architekten orientieren sich eng am ersten Entwurf des Architekturbüros F.-W. Groefke.

Die große Treppenanlage steigt relativ steil entlang der Nordfassade der Bensberger Schlossgalerie auf. Sie ist die wichtige fußläufige Stadtteilverbindung von der Schloßstraße hinauf zum Markt. Geplant sind einzelne Stufenpakete mit Zwischenpodesten, die so angeordnet sind, dass die Anbindung an die Zugänge der Bensberger Schlossgalerie in den unterschiedlichen Geschossebenen gewährleistet ist.

Die Anbindung der Freitreppe an die Schloßstraße erfolgt über eine gegenüber dem ursprünglichen Architektenentwurf veränderte Treppenanlage vor der Schlossgalerie.
Durch die neue Lage konnte Platz gewonnen werden, der unter anderem als Marktaufstellfläche genutzt werden soll.

Weitere Vorgehensweise
Um die Planung zu konkretisieren und alle fachlichen Belange zu berücksichtigen, werden im Dezember mit dem zuständigen Planer von club L 94 verwaltungsinterne Abstimmungen stattfinden.

Der interfraktionelle Arbeitskreis Schloßstraße, dessen Einrichtung in der Sitzung des AUKIV vom 30. Oktober 2018 beschlossen wurde, soll erstmalig Mitte Januar zusammenkommen. Der Arbeitskreis setzt sich aus den Vertretern der Politik, Verwaltung, Anwohnern, Händlerschaft und Bürgerinitiativen zusammen.

Die Entscheidung über die Gestaltungsplanung der gesamten Straße und die zu verwendenden Materialien (Bodenbelag und Mauer) ist für die Sitzung des Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss am 26. Februar anvisiert. Der Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Infrastruktur und Verkehr wird im Vorfeld, am 5. Februar 2019, über die Vorlage beraten.

17.10.2018: InHK Bensberg: Förderantrag 2018 ist bewilligt

Am 12. Oktober 2018 hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW die Städtebauförderung des laufenden Haushaltsjahres veröffentlicht.

Die Stadt Bergisch Gladbach ist demzufolge mit einer Fördersumme von 2,612 Mio. € berücksichtigt. Damit wurde der vollständige Programmantrag für das Jahr 2018 bewilligt.

Gegenstand sind die folgenden Maßnahmen:

- Umgestaltung der Schloßstraße (2. Bauabschnitt – Aufwertung des Oberflächenbelags und Erweiterung der Ergänzungsfläche vor dem Bistro oberhalb der Straße),
- Aufwertung des Burggrabens (Aufwertung Burgmauer, altstadtgerechte Beleuchtung),
- Standortmanagement inkl. Standortbüro Schloßstraße
- Aufwertung des „Stadtgartens“ zwischen Odinweg, Kardinal-Schulte-Haus und Vinzenz-Pallotti-Straße
- Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes
- Konzept und Richtlinie für einen Verfügungsfonds (Förderung von Projektideen aus der Bürgerschaft)
- Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Tag der Städtebauförderung).

Der Förderbescheid selbst ist noch nicht bei der Stadt angekommen; es ist Aufgabe der Bezirksregierung, diesen zu erstellen und der Stadt zuzusenden. Dringende Maßnahmen können aber per Antrag bereits vorab beauftragt werden. So soll z.B. das Standortbüro im Baubüro des Generalunternehmers der Schlossgalerie möglichst schnell eingerichtet werden.

Das Integrierte Handlungskonzept Bensberg wurde im Jahr 2016 unter intensiver Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger erarbeitet und vom Rat am 13. Dezember 2016 einstimmig verabschiedet. Mit einem ersten Förderbescheid bewilligte das Land NRW bereits im Jahre 2017 1,023 Mio. Euro, unter anderem für den ersten Bauabschnitt der Schloßstraße. Insgesamt wird mit einem öffentlichen Investitionsvolumen von 15,8 Mio. Euro gerechnet. Der Förderanteil beträgt 70 %.

25.09.2017: DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft steuert Projekte zum InHK Bensberg

33 konkrete Maßnahmen für die Stadtteile Bockenberg und Bensberg sollen im Rahmen der Städtebauförderung unter dem Oberbegriff Integriertes Handlungskonzept (InHK) in den nächsten fünf Jahren umgesetzt werden – das ist die Vorstellung von Stadtverwaltung, Politik und Bürgerschaft.

Und die wichtigsten Weichen sind auch bereits gestellt:
Der Grundförderbescheid der Bezirksregierung Köln zur Umsetzung des Integriertes Handlungskonzeptes liegt bereits vor. Die beschriebenen Projekte befinden sich
zwischen Nikolauskirche und ProGymnasium, vom Deutschen Platz bis zum Schloss sowie im Wohnpark Bockenberg als auch am Quartierstandort Eichelstraße/Schloßstraße.

Beim Pressetermin am Montag, den 25. September 2017, stellten Stadtbaurat Harald Flügge und der Leiter der Stadtplanung, Wolfgang Honecker, nun auch die Lokomotive vor, die diesen 15,75-Millionen-schweren „Projektzug“ steuern wird:
Die DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH & Co.KG wurde mit der Projektsteuerung zur Umsetzung des InHK Bensberg beauftragt.

Für Stadtbaurat Harald Flügge ein wichtiges Signal: „Die Vertragsunterzeichnung ist der Startschuss für die Umsetzung des Integrierten Handlungskonzepts, dessen Maßnahmen Bensberg wieder seinen früheren Glanz verleihen sollen.“

Als zuständiger Abteilungsleiter bestätigt Wolfgang Honecker, dass das Unternehmen, das sich in einem Vergabeverfahren hatte durchsetzen können, der Stadtverwaltung aus verschiedenen Kooperationen in der jüngeren Vergangenheit als zuverlässiger Partner bekannt ist.

Der DSK-Gebietsleiter für Nordrhein-Westfalen, Rainer Kalscheuer, sowie DSK-Büroleiter Dominik Erbelding aus Bonn erläuterten beim Pressegespräch, dass - um im Bild zu bleiben – „der Zug nun schnell Geschwindigkeit aufnehmen und das DSK-Team mit großem Engagement zu einer möglichst reibungslosen Fahrt beitragen wird.“

Die DSK soll die administrative und finanztechnische Projektkoordination und -steuerung in Zusammenarbeit mit der Stadt Bergisch Gladbach übernehmen. Sie hat umfassende Erfahrungen in der Projektsteuerung komplexer Städtebauförderungs-Projekte im Rahmen der Umsetzung und Begleitung von Maßnahmen des Städtebaus sowie dem Fördermittelmanagement.

13.09.2017: InHK-Konzept der Stadtverwaltung für Bensberg und Bockenberg überzeugt Fördergeber - 15.755.950 Euro für Projekte rund um das Schloss bewilligt

“Ein voller Erfolg für die Stadtplanung und Bensberg mit den Menschen, die dort leben”, so bewerten Bürgermeister Lutz Urbach, Stadtbaurat Harald Flügge, Fachbereichsleiterin Elisabeth Sprenger und Stadtplanungsleiter Wolfgang Honecker den Förderbescheid der Kölner Bezirksregierung für das Integrierte Handlungskonzept für Bensberg.

„Unsere Arbeit unter Beteiligung der Bensbergerinnen und Bensberger hat sich gelohnt“, erläutert Wolfgang Honecker, dessen Team seit Herbst 2015 mit viel Engagement das Projekt vorangebracht hat.

Stadtbaurat Harald Flügge ergänzt, dass damit die hervorragende Arbeit bei der Vorplanung und Antragstellung honoriert wird. Elisabeth Sprenger blickt nach vorn und ist sich sicher, dass sich bald eine ganze Menge in Bensberg und Bockenberg bewegen wird“

Das Geld kommt über die Bezirksregierung vom Landesministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung. Aus dem Stadterneuerungsprogramm „Aktive Zentren“ wurde für das Integrierte Handlungskonzept (InHK) Bensberg die Förderfähigkeit des Maßnahmenpakets attestiert und kommen nun nach und nach die Zuwendungsraten. Für 2017 waren bereits kurz vor Ostern 1.023.000 Euro zugesagt worden.



Das Integrierte Handlungskonzept verfolgt das Leitbild „Stadtkrone in neuem Glanz“. Insgesamt mehr als 15,75 Million Euro (Förderanteil 70 Prozent) an öffentlichen Geldern könnten laut Vorstellungen der Planer in die Umsetzung der 27 Maßnahmen fließen, weitere sechs private Investitionen in Höhe von circa 16 Million Euro (inklusive Bau Marktgalerie, Entwicklung Alte Post) könnten folgen.

Vier Leitprojekte bilden dabei das Gerüst des Konzeptes: die Neugestaltung der Schloßstraße als Haupteinkaufsstraße im Bensberger Zentrum, die Umgestaltung des Deutschen Platzes mit dem angrenzenden Hindenburgplatz, die Aufwertung des Stadtgartens sowie die Gestaltung einer neuen Mitte im Wohnpark Bensberg. Ergänzend sind die Umgestaltung des Burggrabens, der Bau einer multifunktionalen Begegnungs- und Bildungsstätte in Bensberg sowie diverse kleinere Maßnahmen geplant.

Die Maßnahmen des InHK wurden mit intensiver Beteiligung der Bürgerschaft entwickelt. Am 6. Dezember 2016 beschloss der Stadtrat, für die Maßnahmen des InHK einen Grundförderantrag zur Aufnahme in das Stadterneuerungsprogramm NRW zu stellen. Der Antrag wurde noch Ende Dezember bei der Bezirksregierung Köln gestellt. Die öffentliche Abschlussveranstaltung zur Bürgerbeteiligung fand schließlich am 14. März 2017 in der Aula des Albertus-Magnus-Gymnasiums statt.

Weitere Informationen gibt es auf der städtischen Homepage:
www.bergischgladbach.de/inhk-bensberg

20.04.2017: Es geht voran beim InHK: Erste Rate für Bensberger Stadterneuerung bewilligt

Eine vorgezogene Osterüberraschung bescherte das Landesministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr der Stadt Bergisch Gladbach am Gründonnerstag: Aus dem Stadterneuerungsprogramm „Aktive Zentren“ wurde für das Integrierte Handlungskonzept (InHK) Bensberg eine erste Zuwendungsrate von 1.023.000 Euro bewilligt. Die Fördermittel sind zweckgebunden für den 1. Bauabschnitt der Umgestaltung Schloßstraße (Treppenanlage zwischen Schloßstraße und Markt), für vorbereitende Planungen und die Projektsteuerung. Damit kann die Stadtplanung loslegen und die ersten Maßnahmen des großen Gesamtpakets in Angriff nehmen. „Das ist eine wirklich schöne Nachricht und ein Zeichen dafür, dass meine Kolleginnen und Kollegen hervorragende Arbeit bei der Vorplanung und Antragstellung geleistet haben“, freut sich Bürgermeister Lutz Urbach. „Die Bürgerinnen und Bürger von Bensberg und Bockenberg werden sehen, dass sich bald eine ganze Menge in ihrem Quartier bewegt.“

Das Integrierte Handlungskonzept verfolgt das Leitbild „Stadtkrone in neuem Glanz“. Insgesamt mehr als 15,5 Mio. Euro (Förderanteil 70%) an öffentlichen Geldern sollen laut Vorstellungen der Planer in die Umsetzung der 26 Maßnahmen fließen, weitere sechs private Investitionen in Höhe von ca. 16 Mio. Euro (inkl. Bau Marktgalerie, Entwicklung Alte Post) könnten folgen. Vier Leitprojekte bilden dabei das Gerüst des Konzeptes: die Neugestaltung der Schloßstraße als Haupteinkaufsstraße im Bensberger Zentrum, die Umgestaltung des Deutschen Platzes mit dem angrenzenden Hindenburgplatz, die Aufwertung des Stadtgartens sowie die Gestaltung einer neuen Mitte im Wohnpark Bensberg. Ergänzend sind die Umgestaltung des Burggrabens sowie der Bau einer multifunktionalen Begegnungs- und Bildungsstätte in Bensberg geplant.

Die Maßnahmen des InHK wurden mit intensiver Beteiligung der Bürgerschaft entwickelt. Am 6. Dezember 2016 beschloss der Stadtrat, für die Maßnahmen des InHK einen Grundförderantrag zur Aufnahme in das Stadterneuerungsprogramm NRW zu stellen. Der Antrag wurde noch Ende Dezember bei der Bezirksregierung Köln gestellt. Die öffentliche Abschlussveranstaltung zur Bürgerbeteiligung fand schließlich am 14. März 2017 in der Aula des Albertus-Magnus-Gymnasiums statt.

Als nächsten Schritt gilt es nun, die Vorplanungen für die Schloßstraße in die Wege zu leiten. Dabei legen die städtischen Planer Wert auf die regelmäßige Einbeziehung der Bensberger Händlerschaft. Wichtig für das weitere Vorgehen ist auch die Abstimmung mit den Projektverantwortlichen der künftigen Marktgalerie, an deren Baukörper sich die neue Treppenanlage anschließen wird.

Die geplanten Maßnahmen sind auf den städtischen Internet-Seiten einzusehen; sie werden außerdem zum Tag der Städtebauförderung am 13. Mai in einer Ausstellung gezeigt.

07.03.2017: Integriertes Handlungskonzept Bensberg: Abschlussveranstaltung und Vorstellung der Ergebnisse am 14. März

Die Stadt Bergisch Gladbach lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am Dienstag, dem 14. März 2017 um 18.30 Uhr zur Abschlussveranstaltung des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg in die Aula des Albertus-Magnus-Gymnasiums ein. Das InHK Bensberg wurde seit Anfang 2016 erarbeitet und von den politischen Gremien im Dezember 2016 beschlossen. Unter dem Leitbild »Stadtkrone mit neuem Glanz« umfasst es insgesamt 34 Maßnahmen, die auf eine positive Entwicklung der Stadtteile Bensberg und Bockenberg abzielen. Die Maßnahmen, welche vielfältigen Handlungsfeldern zugeordnet werden, sollen das Plangebiet des InHK qualifizieren und zukunftsfähig weiterentwickeln. Darüber hinaus sollen mit dem InHK öffentliche Fördermittel erschlossen werden. Die Bezirksregierung Köln hat das integrierte Handlungskonzept Bensberg in die höchste Förderpriorität für das Jahr 2017 eingestuft.

Die Erarbeitung des InHK erfolgte unter breiter Beteiligung der Öffentlichkeit. Die Bensberger Bürgerinnen und Bürger, lokale Akteure und weitere Experten gestalteten den Prozess aktiv mit und brachten ihre Ideen und Wünsche in Form von Workshops, einer Online-Beteiligung und weiteren öffentlichen Veranstaltungen ein. Die Anregungen aus der Bürgerschaft wurden ergänzt durch die zuvor durchgeführte Stärken-Schwächen-Analyse und mündeten letztendlich in ein umfangreiches Handlungskonzept mit vielfältigen Projekten und Maßnahmen.

Insgesamt vier Leitprojekte sowie zwei ergänzende Projekte mit besonderer Relevanz sollen der zukünftigen Entwicklung Bensbergs und Bockenbergs als Impulsgeber dienen und erste Handlungsräume qualifizieren. Dazu zählen insbesondere die Neugestaltung der Schloßstraße als Haupteinkaufsstraße im Bensberger Zentrum, die Umgestaltung des Deutschen Platzes mit dem angrenzenden Hindenburgplatz, die Aufwertung des Stadtgartens sowie die Gestaltung einer neuen Mitte im Wohnpark Bensberg. Ebenso sind die Umgestaltung des Burggrabens sowie der Bau einer multifunktionalen Begegnungs- und Bildungsstätte in Bensberg geplant.

Abschlussveranstaltung zum InHK Bensberg:
Dienstag, 14.03.2017
Beginn 18.30 Uhr
Aula des Albertus-Magnus-Gymnasiums
Kaule 3
51429 Bergisch Gladbach

Weitere Informationen:
Stadt Bergisch Gladbach
Stadtplanung
Christine Sick-Adenauer
Tel. 02202 141372
inhk.bensberg@stadt-gl.de