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Vergangene Termine und Informationen rund um das InHK Bensberg

17.05.2022: Die Schloßstraße wird bunt: Vorfläche der Schlossgalerie wird für Malkünste von Kindern gesperrt – Geschäfte bleiben erreichbar

Im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (inHK) Bensberg wird die Schloßstraße zur „Straße der vielen Begegnungen“. Um dies auch optisch zu unterstreichen, wird die Vorfläche der Schlossgalerie von Kindern und Jugendlichen bunt bemalt. So soll sichtbar gemacht werden, wofür die Flächen bestimmt sind - für die kreative Nutzung all jener, die unmotorisiert unterwegs sind.

Die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen ist ein Kooperationsprojekt zwischen den städtischen Abteilungen „Stadtplanung“ und „Soziale Stadtentwicklung“ sowie dem Atelier KLKS. Ursprünglich als kleine Malaktion angedacht, um auf das ordnungswidrige Parken auf der Fläche aufmerksam zu machen, mündet die Idee nun in ein größeres partizipatives Kunstprojekt im urbanen Raum. Die Fläche soll Raum für künstlerische Gestaltung bieten und so zu einem bunten und ansprechenden Platz zum Flanieren und Verweilen werden.

Vom 25. bis 30.Mai sollen Kinder und Jugendliche die Gelegenheit erhalten, ihr Umfeld aktiv mitzugestalten und die rund 280 m2 große Bodenfläche zu bemalen.
Innerhalb der Angebote des Atelier KLKS werden die Kinder schon im Vorfeld in die Schritte der Projektplanung, Ideenfindung und Umsetzung eingebunden. „Mit Begeisterung fertigen die Kinder schon erste Skizzen und Entwürfe an und fiebern dem Projekt entgegen“, so Tihana Biscan, Künstlerin und Kulturpädagogin vom Atelier KLKS.

Für die Malerei muss die Fläche gesperrt werden. Zwischen dem 25. und 30. Mai werden die Malarbeiten stattfinden. Alle Geschäfte der Schlossgalerie bleiben während der gesamten Zeit erreichbar. Auch der donnerstags stattfindende Markt wird nicht beeinträchtigt – wegen des Feiertags findet dieser nämlich schon am Dienstag, den 24. Mai statt.

Sollte die Umsetzung des Projektes im angedachten Zeitraum aufgrund von schlechtem Wetter nicht möglich sein, wird das Projekt auf das Pfingstwochenende verschoben.

Das Kunstwerk wird bis zum Einbau des neuen Natursteinbodens im Zuge der Umgestaltung der Schloßstraße zu sehen sein.

Mehr Informationen zur Vorfläche der Schlossgalerie, zum Umbau der Schloßstraße und allen weiteren Maßnahmen im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg gibt es unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

12.05.2022: In den Fußgängertunneln Bensbergs geht ein Licht auf – Gremium gibt Gestaltungsempfehlung ab. Schaufensterausstellung zu den Entwürfen am 14. Mai im Stadtteilbüro

Die beiden Fußgängertunnel an der Stadtbahnhaltestelle Bensberg und am Erna-Klug-Weg werden von vielen Bürgerinnen und Bürgern derzeit als Angstraum wahrgenommen. Um dem entgegenzuwirken und die Akzeptanz der Wege zu erhöhen, werden die Tunnel im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg eine neue Lichtgestaltung erhalten, um eine sichere und attraktive Wegeverbindung in die Bensberger Innenstadt und zu den beiden Grundschulen zu schaffen. Drei Büros haben ihre Ideen am Dienstag, den 10. Mai einem Vergabegremium vorgestellt, das die Konzepte bewertet hat: Die Idee „Farbe Licht Motiv“ des Büros LichtRaumStadt aus Wuppertal hat sich für beide Tunnel durchgesetzt.

Wie auch bei anderen Projekten des InHK stand die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger von Anfang an im Vordergrund: Zunächst waren Interessierte aufgerufen, in einer Online-Befragung im Mai 2021 ihre Themenideen zur Lichtgestaltung beizutragen. Diese Themenideen wurden drei Fachbüros zur Verfügung gestellt, die den Auftrag erhielten, Konzepte mit den Bürgerinnen und Bürgern zu entwickeln. Am Dienstag, den 15. März 2022 fand dann ein Beteiligungsworkshop statt, bei dem die Büros ihre Konzepte den Bürgerinnen und Bürgern vorstellten und mit ihnen diskutierten.

Anschließend hatten die drei Teams sechs Wochen Zeit, ihre Entwurfsideen zu vertiefen und sie dann in einer Konzeptpräsentation dem Vergabegremium vorzustellen. Das Gremium setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern von Verwaltung, Politik, Planern, der Interessensgemeinschaft Bensberger Handel und Gewerbe e.V. (IBH), der Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) und der evangelischen und katholischen Grundschulen zusammen. Alle drei Büros haben unterschiedliche und sehr kreative Ideen vorgestellt. Jeder Entwurf verfügt über eine hohe gestalterische Qualität und hat Eigenschaften, die sich gut in die Tunnelsituationen einfügen könnten.

Dennoch konnte es nur einen Gewinnerentwurf geben – Deshalb wurden die Konzepte nach der Vorstellung vom Vergabegremium unter Ausschluss der drei Teams nach festgelegten Kriterien bewertet. So wurden die Ideen beispielsweise unter den Gesichtspunkten Nachhaltigkeit, Sicherheit und Barrierefreiheit, Betriebs- und Unterhaltungskosten, Herstellungs- und Baukosten, Materialwahl und Robustheit - und natürlich der Lichtstimmung und Atmosphäre verglichen.

Der Gewinnerentwurf des Büros LichtRaumStadt aus Wuppertal stach durch sein schlüssiges Gesamtkonzept besonders hervor und soll nun umgesetzt werden: Das gemeinsame Konzept macht die Tunnel zu „Zwillingen“ und soll deshalb eine ähnliche Gestaltung beider Tunnel erreichen. Komplementäre Farbkontraste der Innen- und Außenwände sollen ein offenes und buntes Bild bewirken. Auf der Innenseite des Tunnels an der Stadtbahn könnte ein stadtbezogenes Motiv, z.B. die Silhouette der Bensberger „Skyline“, das neue „Tor zur Stadt“ werden. Ergänzt werden soll dies durch ein graphisches Natursteinmotiv entlang der Rampe. Am Erna-Klug-Weg ist ein Motiv mit Bäumen und Blättern auf dem Weg zur Schule vorgesehen, das durch eine rote Bemalung der Treppe als „roten Teppich“ in Richtung Schloßstraße ergänzt wird. Die Gestaltung der Wandflächen soll zusammen mit Schülerinnen und Schülern im Rahmen eines Workshops umgesetzt werden. Das Lichtkonzept setzt die Bemalung nochmals in Szene und sorgt außerdem für Sicherheit: Durch die „dynamische Lichtinszenierung“ leuchten die Tunnel in einer Farbe, bis Sensoren Fußgänger oder Fahrradfahrer erkennen und die Tunnel in ein anderes Licht färben. So weiß man vor Eintritt immer, ob sich jemand im Tunnel befindet. Zusätzlich werden an den uneinsichtigen Ecken kleine, vandalismusresistente „verchromte Wandobjekte“ angebracht, die nicht nur durch ihre Gestaltung auffallen, sondern gleichzeitig als Spiegel fungieren, durch den man um die Ecke schauen kann.

Die drei Entwürfe werden ab Samstag, den 14. Mai von 11 bis 15:30 Uhr im Rahmen des Tags der Städtebauförderung in einer Schaufensterausstellung im Stadtteilbüro, Schloßstraße 59, mit einer Ansprechpartnerin für Fragen und Anmerkungen zu sehen sein. Die Entwürfe werden dann bis zum 15. Juni im Stadtteilbüro ausgestellt, mittwochs ist von 9.30 bis 13.30 Uhr eine Ansprechpartnerin vor Ort.

Die vorliegenden „Vorentwürfe“ werden nun zu „Entwurfsplanungen“ ausgearbeitet, die für die Beantragung der Fördermittel im September 2022 benötigt werden. Mit der Bewilligung der Mittel ist voraussichtlich im April 2023 zu rechnen. Danach ist eine weitere Bearbeitung erforderlich, so dass der Baubeginn ab 2024 ansteht.

Mehr Informationen zur lichtplanerischen Neugestaltung der Fußgängertunnel und allen weiteren InHK-Maßnahmen sind nachzulesen unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

04.05.2022: „InHK | Bensberg. Bewegung. Begegnung.“ Buntes Straßenfest in der Schloßstraße zum Tag der Städtebauförderung am 14. Mai

Durch den Umbau der Schloßstraße im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg wird die Schloßstraße zur „Straße der vielen Begegnungen“ – einen Vorgeschmack dazu gibt es beim Straßenfest am Samstag, den 14. Mai zwischen 11 und 15.30 Uhr. Anlässlich des Tages der Städtebauförderung 2022 werden die Planerinnen und Planer zu den aktuellen Maßnahmen des InHK informieren, darunter auch z.B. zum Umbau der Schloßstraße. Darüber hinaus sind ansässige Vereine und Institutionen vor Ort, um sich den Besuchenden vorzustellen, und ein Kinderflohmarkt wird veranstaltet.

Der bundesweite Aktionstag würdigt jedes Jahr das städtebauliche Engagement von Kommunen und ihren Bewohnerinnen und Bewohnern. Er zeigt die Bedeutung und Potenziale der Städtebauförderung für die Kommunen, und auch deren Erfolge. An diesem Aktionstag werden bundesweit Projekte vorgestellt, die durch Fördermittel ermöglicht werden. Durch das InHK werden in Bensberg und Bockenberg aktuell rund 30 städtebauliche Projekte durch solche Fördermittel realisiert. Einige Maßnahmen sind bereits fertiggestellt (z.B. Stadtgarten oder Schlosstreppe), andere befinden sich in der Umsetzung (z.B. Umbau der Schloßstraße, Neugestaltung der Freianlage rund um den Deutschen Platz).

In diesem Jahr geht es in Bensberg am Aktionstag vor allem um das Motto „InHK | Bensberg. Bewegung. Begegnung“. Wieso Bewegung? Durch das InHK sind Teile von Bensberg und Bockenberg in ständiger Bewegung. Die Umsetzung der rund 30 Maßnahmen ist in vollem Gange, und 2022 beginnen die Bauarbeiten der nächsten Bauabschnitte der Schloßstraße. Wieso Begegnung? Durch die Baumaßnahmen wird die Schloßstraße zur „Straße der vielen Begegnungen“. Während des Festes sollen die Bürgerinnen und Bürger untereinander, aber auch mit den Planenden zusammenkommen und einen ersten Eindruck davon bekommen, was sie in der zukünftigen Schloßstraße erwartet.

In einem Bühnenbereich an der Schlosstreppe wird es interessante Vorträge zu verschiedenen InHK-Projekten geben: Nach der Begrüßung von Bürgermeister Frank Stein und einem kurzen Rückblick auf das InHK durch den Ersten Beigeordneten Harald Flügge werden Vorträge zur Umgestaltung der Freianlage rund um den Deutschen Platz, zum Umbau der Schloßstraße, zum Vegetationskonzept der Schloßstraße, zum Verfügungsfonds und dem Hof- und Fassadenprogramm sowie zum Wohnpark Bensberg folgen. Bei letzterem steht vor allem die Siegerehrung des Fotowettbewerbs zum Wohnpark im Mittelpunkt.

Ebenfalls wird es eine Open-Air Ausstellung zu allen Maßnahmen geben. Das Stadtteilbüro in der Schloßstraße 59 zeigt außerdem in einer Schaufensterausstellung die Entwürfe zur lichtplanerischen Neugestaltung der Fußgängertunnel an der Stadtbahnhaltestelle und am Erna-Klug-Weg. Die Stadtteilmanagerin wird ebenfalls im Stadtteilbüro anwesend sein, um zum Hof- und Fassadenprogramm und zum Verfügungsfonds zu beraten.

Um den festlichen Charakter des Tages nicht zu vernachlässigen, wird die städtische Musikschule den Tag musikalisch begleiten. Darüber hinaus findet ein Kinderflohmarkt statt, damit auch die Jüngsten Freude an dem Fest haben. Zusätzlich werden sich einige ansässige Vereine und Institutionen an Straßenständen vorstellen und mit den Besucherinnen und Besuchern in Kontakt treten. Auch das Klimaschutzteam der Stadt Bergisch Gladbach steht für Fragen und Infos bereit.

Während des Festes wird die Schloßstraße zwischen der Kreuzung Schloßstraße/Nikolausstraße und dem „unteren“ Wendehammer auf Höhe von Hausnummer 70 für den Autoverkehr gesperrt.

Das detaillierte Programm, sowie mehr Informationen zum Tag der Städtebauförderung und zum InHK Bensberg gibt es unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

19.04.2022: Anlaufstelle vor Ort - Quartiersmanagement im Wohnpark Bensberg mit festen Sprechstunden in der KiWo

Im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg wurde im vergangenen Jahr ein Quartiersmanagement für den Wohnpark Bensberg etabliert. Was bislang gefehlt hat, war eine feste Anlaufstelle für Gespräche zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern und der Quartiersmanagerin Corinna Joppien. Dies ändert sich ab sofort: Immer mittwochs findet zwischen 9.30 und 11 Uhr eine offene Sprechstunde in den Räumen der KiWo im Wohnpark statt. Die Kontaktstelle im Wohnpark in der Reginharstraße 40 ist für Angebote dieser Art eine etablierte Anlaufstelle.

Im Wohnpark Bensberg leben mehr als 2500 Menschen aus mehr als 45 Nationen zusammen. Die Bewohnerschaft ist sehr heterogen, und das Zusammenleben ist einerseits mit strukturellen Herausforderungen, andererseits aber auch mit vielfältigen Möglichkeiten verbunden. Den Herausforderungen werden seit vielen Jahren durch umfangreiche Maßnahme der Stadtverwaltung in enger Kooperation zwischen freien Trägern, Verbänden und engagierten Einzelpersonen begegnet. Die Arbeit des Quartiersmanagements setzt konkret an dieser Stelle an. Ein Quartiersmanagement ist als Schnittstelle zwischen Verwaltung und Bewohnerschaft zu verstehen und soll in beide Richtungen als Kommunikationsdrehscheibe fungieren.

Das Planungsbüro Stadt + Handel Beckmann und Föhrer Stadtplaner GmbH aus Dortmund ist mit der Durchführung der Maßnahme beauftragt. Corinna Joppien ist als Ansprechpartnerin vor Ort. „Die Sprechstunden sollen den Menschen vor Ort die Möglichkeit geben, Ideen und Vorstellungen, Kritik und Verbesserungsvorschläge bezüglich ihres Lebensumfelds mitzuteilen“, sagt Corinna Joppien. Als Quartiersmanagerin hat sie ein offenes Ohr für die Menschen und versucht bei verschiedenen Anliegen zu vermitteln. „Die Menschen vor Ort sind Expertinnen und Experten ihres Lebensumfelds - sie an der positiven und zukunftsgewandten Entwicklung des Wohnparks zu beteiligen ist Grundlage meiner Arbeit“, erklärt sie weiter.

Außerdem informiert Corinna Joppien zu den Förderprogrammen Verfügungsfonds und Hof- und Fassadenprogramm des InHK Bensberg. Die beiden Programme aus der Städtebauförderungen halten Gelder für den Wohnpark bereit, mit deren Hilfe die Menschen vor Ort positive Impulse setzen können: Mit jeweils 50 % der Gesamtkosten werden die Menschen durch den Verfügungsfonds unterstützt, wenn sie beispielsweise einen Bücherschrank aufstellen oder Kunstprojekte im öffentlichen Raum umsetzen wollen. Im Rahmen des Hof- und Fassadenprogramms sind Begrünungsmaßnahmen, Entsiegelungen sowie die Gestaltung privater, öffentlich einsehbarer Freiflächen förderfähig. Das Hof- und Fassadenprogramm unterstützt ferner die Verbesserung der Zuwegungen unter dem Aspekt der Barrierefreiheit sowie die Aufwertung von Treppenanlagen.

Auch für Fragen zu anderen Projekten des InHK Bensberg mit Bezug zum Wohnpark, beispielsweise zur Errichtung des neuen Quartiersplatzes inmitten des Wohnparks, steht Corinna Joppien gerne zur Verfügung. Erreichbar ist sie unter der E-Mail-Adresse bensberg@stadt-handel.de, telefonisch unter 0160-90171731 oder persönlich vor Ort mittwochs zwischen 9.30 und 11 Uhr in der KiWo. Sie freut sich auf den Kontakt mit allen Bewohnerinnen und Bewohnern des Wohnparks.

Weitere Informationen zum Wohnpark Bensberg und zu allen weiteren Maßnahmen des InHK Bensberg können unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx abgerufen werden.

04.04.2022: Preise für die schönsten Bilder – Foto- und Malwettbewerb im Wohnpark Bensberg startet

Fotokameras werden im April 2022 kein ungewohntes Bild im Wohnpark Bensberg sein: Unter dem Motto „Mein Wohnpark – Mein Quartier“ findet zwischen dem 4. und 30. April ein Fotowettbewerb statt. Gesucht wird das schönste Motiv des Quartiers, das beim Straßenfest in der Schloßstraße im Rahmen des Tags der Städtebauförderung am Samstag, den 14. Mai 2022 von den Besucherinnen und Besuchern gewählt wird. Auch ein Malwettbewerb für Kinder findet statt. Auf die Siegerinnen und Sieger warten attraktive Preise.

„Mit dem Fotowettbewerb möchten wir die Menschen aus dem Wohnpark einladen, uns ihr Lebensumfeld aus ihrem Blickwinkel bzw. durch ihre Linse zu zeigen. Der Wohnpark ist ein besonderes Quartier mit auffälliger Architektur. Jeder Mensch hat seine eigene Perspektive, und wir sind gespannt, wie die Menschen ihren Wohnpark, ihren Lieblingsort, ihren Ausblick in Bildern festhalten“, erläutert Corinna Joppien, Quartiersmanagerin im Wohnpark Bensberg. „Dass die Siegerinnen und Sieger des Wettbewerbs beim Tag der Städtebauförderung am 14. Mai gewählt werden, ist kein Zufall: Im Wohnpark wird aktuell der neue Quartiersplatz im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg entwickelt. Dies ist durch Fördermittel der Städtebauförderung von Bund und Land möglich“, ergänzt Claudia Werker, Quartiersentwicklerin der Stadt Bergisch Gladbach.

Die Bilder und Fotos können bis zum 30. April ganz einfach in den Briefkasten an der KiWo im Wohnpark in der Reginharstraße 40 eingeworfen oder per Mail an bensberg@stadt-handel.de eingeschickt werden. Wichtig ist es, Namen und Kontaktdaten ebenfalls zu hinterlassen. Die besten Fotos werden dann am Tag der Städtebauförderung im Großformat ausgestellt. Die Besucherinnen und Besucher des Festes können durch ein einfaches Punktesystem mit Klebepunkten ihre Favoriten wählen, die dann um 14.50 Uhr bekanntgegeben werden. Die Siegerbilder erwarten Preise.

Kinder bis 12 Jahre können auch Bilder malen. Das Bild soll darstellen, was die Kinder mit ihrem Wohnpark verbinden. Die gemalten Bilder werden ebenfalls am Tag der Städtebauförderung in der Schloßstraße ausgestellt. Für das beste Gemälde ist auch hier ein Preis vorgesehen.

Für Fragen steht die Quartiersmanagerin Corinna Joppien unter der Telefonnummer 0160-90171731 sowie in der Sprechstunde mittwochs zwischen 9.30 und 11 Uhr in der KiWo zur Verfügung

Mehr Informationen zum InHK Bensberg, zu den Vorhaben im Wohnpark Bensberg und zum Tag der Städtebauförderung gibt es unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

31.03.2022: Erst Absperrpoller, dann Kunstwerke von Kindern: Parken auf der Vorfläche der Schlossgalerie wird verhindert

Das ordnungswidrige Parken auf der Vorfläche der Schlossgalerie hat ein Ende: Nachdem sich dauerhaft zahlreiche Autofahrende nicht an das geltende Parkverbot halten wollten, werden nun Absperrpoller auf dem Boden installiert, die das Parken und Halten unmöglich machen. Darüber hinaus sollen in Kürze Kinder die Fläche kunstvoll bemalen, um den Autofahrenden aufzuzeigen, dass es sich um eine Fläche für Fußgängerinnen und Fußgänger handelt.

Durch das Integrierte Handlungskonzept (InHK) Bensberg wird die Schloßstraße zur „Straße der vielen Begegnungen“. Das Gestaltungskonzept sieht vor, den Fußgängerinnen und Fußgängern mehr Aufenthaltsflächen zu geben. Deshalb sind vor der Schlossgalerie und der Schlosstreppe Platzflächen entstanden, die zum Flanieren und Verweilen einladen. Dennoch nutzen viele Autofahrende den Vorplatz der Schlossgalerie als Parkplatz, obwohl im hauseigenen Parkhaus ausreichend Parkflächen zur Verfügung stehen. Nachdem bereits im Februar 2021 die temporären Parkplätze vor der Schlossgalerie entfernt wurden und auch verstärkte Kontrollen der Ordnungsbehörde keine Besserung gebracht haben, wird durch die Installation von Absperrpollern das Befahren der Fläche nun gänzlich verhindert. Es werden umklappbare Poller angebracht, damit während des Donnerstags stattfindenden Marktes die Fläche für die Marktbeschickerinnen und Maktbeschicker mit den Verkaufsständen befahrbar bleibt. Die Poller werden am 4. Und 5. April 2022 installiert. Die Feuerwehraufstellfläche am Rande der Vorfläche der Schlossgalerie bleibt weiterhin ausschließlich für die Feuerwehr dauerhaft erreichbar. Wer auf dieser Fläche parkt, muss mit erheblichem Bußgeld rechnen, da Rettungswege blockiert werden.

Außerdem werden Kinder in Kürze allen beteiligten Personen deutlich aufzeigen, wofür die Fläche bestimmt ist: Für die kreative Nutzung all jener, die unmotorisiert unterwegs sind. Gemeinsam mit einer Künstlerin werden die Kinder Motive entwickeln und anschließend auf den Boden pinseln. Die Kunstwerke können dann in Ruhe und ohne Autoverkehr auf der Fläche von allen vorbei gehenden Fußgängerinnen und Fußgängern bestaunt werden.

Diese Lösungen werden bis zum Einbau des neuen Natursteinbelags in der Schloßstraße das Parken verhindern und den Fußgängerinnen und Fußgängern die vorgesehene Nutzung der Flächen ermöglichen.

Mehr Informationen zum InHK Bensberg gibt es unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

17.03.2022: Immer auf dem neusten Stand – Online-Bautagebuch der Schloßstraße startet

In diesem Jahr sollen die Bauarbeiten in der Schloßstraße beginnen, die im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg umfangreich neugestaltet wird. Während des Bauprozesses möchte die Stadtverwaltung möglichst transparent kommunizieren, was in der Schloßstraße aktuell passiert, bereits passiert ist, und wieso. Deshalb wurde ein Online-Bautagebuch ins Leben gerufen.

Ungefähr drei Jahre lang werden die Bauarbeiten in der Schloßstraße andauern; sie wandern dabei von West nach Ost, beginnend mit dem Teilstück zwischen der Kreuzung Schloßstraße/Kölner Straße und der Nikolausstraße, bis sie 2025 Am Stockbrunnen enden. Wer nicht direkt in die Planung integriert ist, kann über einen so langen Zeitraum die Übersicht verlieren, was überhaupt aktuell in der Schloßstraße passiert. Im Online-Bautagebuch soll dies für Bürgerinnen und Bürger nachverfolgbar und dadurch nachvollziehbar gemacht werden. Darüber hinaus dient das Bautagebuch dazu, den Bauverlauf zu dokumentieren. „Ergänzend dazu soll eine regelmäßige Baustellen-Sprechstunde im Stadtteilbüro, Schloßstraße 59, eingeführt werden. So können wir digital und vor Ort auf verschiedenen Ebenen zu den Bauvorhaben informieren“, erläutert Nicole Schumann, Projektleiterin der Schloßstraße.

„Ein solches Bautagebuch hat es bereits für das InHK-Projekt „Stadtgarten“ gegeben. Da die Resonanz darauf durchweg positiv war, möchten wir dieses Konzept auch bei der Schloßstraße umsetzen“, erklärt Kamila Kozak, Sachgebietsleiterin der Städtebaulichen Entwicklung und Städtebauförderung.

Das Bautagebuch startet nicht erst, wenn die Hauptbauarbeiten beginnen sollen - auch die bereits laufenden vorbereitenden Maßnahmen werden dargestellt. Deshalb sind bereits zum jetzigen Zeitpunkt zwei Einträge im Tagebuch vorhanden. Interessierte können sich jetzt und in Zukunft zum aktuellen Stand der Bauarbeiten hier informieren: https://www.bergischgladbach.de/bautagebuch-schlossstrasse.aspx.

Darüber hinaus wird die Stadt über die wichtigsten Schritte kontinuierlich über Pressemitteilungen, auf den Sozialen Netzwerken über https://www.facebook.com/StadtBergischGladbach und auf der städtischen Homepage wie gewohnt berichten.

Mehr Informationen zum InHK Bensberg gibt es unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

16.03.2022: Zwei Rundgänge im Wohnpark Bensberg – Anwohnenden wurde neue Ideenskizze „Dezenter ist besser“ für den Quartiersplatz vorgestellt

An zwei Rundgangterminen konnten interessierte Bürgerinnen und Bürger auf dem Quartiersplatz im Wohnpark Bensberg teilnehmen. Am 18. und 24. Februar 2022 wurde einigen Anwohnenden „bei Wind und Wetter“ die neue Ideenskizze der Planung zum Quartiersplatz vorgestellt. Die Neugestaltung des Platzes wird im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg und in enger Abstimmung mit den Bewohnerinnen und Bewohnern entwickelt. Der Vorentwurf wird am 29. März 2022 dem Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss zum Beschluss vorgelegt, nach weiteren Planungsschritten ist dann mit einer Umsetzung ab 2024 zu rechnen.

„Wir haben im letzten dreiviertel Jahr viele Gespräche mit den Anwohnenden geführt, um die Wünsche der Bevölkerung für ihren Quartiersplatz einfließen zu lassen. Uns wurden unzählige Ideen, Potentiale, Herausforderungen und Inspirationen für die neue Planung mit auf den Weg gegeben“, erzählt Corinna Joppien, Quartiersmanagerin im Wohnpark Bensberg. „Umso mehr haben wir uns darauf gefreut, das Ergebnis bei den Rundgängen vorzustellen und die Meinung der Anwohnenden zu hören“, ergänzt Quartiersentwicklerin Claudia Werker der Stadt Bergisch Gladbach.

Im Rahmen eines Workshops wurde das Motto „Dezenter ist besser“ für den Quartiersplatz formuliert. Die Planung lehnt sich stark an die Gegebenheiten an und akzentuiert diese. Der grundsätzlich zurückgenommene und naturnahe Charakter der Platzanlage bleibt gewahrt. So bietet der neu gestaltete Quartiersplatz zwar auch Plätze zum Verweilen und für Spiel und Unterhaltung an, jedoch immer unter der Prämisse der Ruhe und des „Weniger ist mehr“.

Auf der Grünfläche soll eine Platzfläche entstehen, die mit einer S-förmigen Bank und Liegestühlen zum Verweilen einlädt. Damit keine „Betonwüste“ entsteht und Regenwasser gut abfließen kann, wurde für den Untergrund der zentralen Fläche des Platzes Schotterrasen gewählt. Auch ein Liquidamber styraciflua (Amberbaum), der im Jahresverlauf durch bunte Farben sein Erscheinungsbild wechselt, und ein Schachtisch mit vier festen Sitzmöglichkeiten sollen auf der neugeschaffenen Platzfläche Aufenthalts- und Vergnügungsqualität schaffen. Im nördlichen Teil entsteht eine kleine Erhöhung mit einem Margeritenband auf der Rasenfläche. Die Bäume des kleinen Waldes bleiben, wie alle anderen Bäume des Platzes, unberührt. Auf dem Weg durch den Wald entsteht ein Pfad zum Waldwissen, der besonders Kindern Spaß machen wird. Auf der Anlage werden entlang der Hauptwegeachse Laternen zu finden sein. Zudem sind an allen Aus- und Eingängen sowie Sitzstandorten Mülleimer geplant. Dies ist das Ergebnis vieler Wünsche der Anwohnenden.

Während der Rundgänge konnten die Teilnehmenden Fragen stellen und Ihre Sorgen und Wünsche mitteilen. So konnten die Planenden z.B. erläutern, dass die Errichtung des Quartiersplatzes zwar durch Fördermittel von Bund und Land möglich ist, eine dauerhafte Pflege aber auch über den Förderzeitraum hinaus von der Stadt sichergestellt wird. Diese wird für einen neuen Platz auch intensiver sein, als derzeit – dies ist im Vegetations- und Pflegekonzept vorgesehen. Darüber hinaus werde insbesondere bei der Vegetation darauf geachtet, dass pflegeleichte Arten gepflanzt werden. Auch die Sorge nach zu viel Lärm und „unerwünschtem“ Publikum konnte genommen werden: Die neue Planung ist darauf ausgerichtet, den Platz lediglich zu ertüchtigen, ihn schöner und gepflegter werden zu lassen, ohne ihn aber gänzlich zu verändern. Daher sei nicht damit zu rechnen, dass neue Zielgruppen davon angezogen werden. Es entstehe zwar ein „Ort der Begegnung, aber die Gestaltung des neuen Quartiersplatzes steht unter dem gesamten Motto der Lärmreduzierung“, versicherte Quartiersentwicklerin Claudia Werker zudem.

Der Entwicklung der neuen Ideenskizze vorausgegangen war eine digitale Informationsveranstaltung am 7. Mai 2021, bei der rege und konstruktive Diskussionen entstanden und die unterschiedlichen Anforderungen der verschiedenen Nutzergruppen des Platzes deutlich wurden. Um diese breite Masse an Meinungen und Bedürfnissen zu ordnen, hat am 9. Oktober 2021 in einem zweiten Beteiligungsschritt eine Planungswerkstatt stattgefunden, bei der 14 Personen aus 7 identifizierten Nutzergruppen zusammenkamen, um eine auf Konsens ausgerichtete Planung im Sinne aller Teilnehmenden zu entwickeln. Darüber hinaus haben zahlreiche Gespräche der Quartiersmanagerin Corinna Joppien mit den Anwohnenden stattgefunden.

Aktuell wird ein Kartenwerk entwickelt, das die Ideenskizze zeigt und alle Teilbereiche detailliert beschreibt. Das Kartenwerk kann in Kürze auf der InHK-Homepage unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx aufgerufen werden.

Am 29. März 2022 wird der Vorentwurf zur Planung dem Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss zum Beschluss vorgelegt. Danach wird ein ausgearbeiteter Entwurf entwickelt, der mit Kostenberechnung fristgerecht bis zum 30. September 2022 beim Fördermittelgeber einzureichen ist. Der Baubeginn der Maßnahme ist ab 2024 anvisiert, mit einer Umsetzung von einem Jahr ist zu rechnen.

Mehr Informationen zur Entwicklung des Quartiersplatzes und den rund 30 weiteren Maßnahmen des InHK Bensberg gibt es unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

08.03.2022: Beteiligungsworkshop zu lichtplanerischer Neugestaltung bringt Licht ins Dunkle der Fußgängertunnel an der Stadtbahnhaltestelle und am Erna-Klug-Weg in Bensberg

Erneut soll die Bürgerschaft bei Planungen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg intensiv einbezogen werden: Am Dienstag, den 15. März 2022 findet um 17.30 Uhr in der Aula der evangelischen Grundschule, Gartenstraße 15, ein Beteiligungsworkshop zur lichtplanerischen Neugestaltung der beiden Fußgängertunnel an der Haltestelle Bensberg und am Erna-Klug-Weg statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind dazu eingeladen, Ihre Ideen und Vorschläge zu äußern. Eine Anmeldung ist bis zum 14.03.2022 durch eine E-Mail an inhk.bensberg@stadt-gl.de möglich.

„Den beiden Fußgängertunneln mangelt es derzeit an einer ausreichenden Beleuchtung und Einsicht. Dies führt insbesondere in den Abendzeiten dazu, dass die Tunnel zu Angsträumen werden. Durch eine kreative und ansprechende Beleuchtung wollen wir dem entgegenwirken und haben drei Fachbüros aufgefordert, Konzepte für eine lichtplanerische Gestaltung zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern zu entwickeln“, erklärt Sara Caspari des Sachgebiets Städtebauliche Entwicklung und Städtebauförderung der Stadt Bergisch Gladbach. Um dies zu erreichen, sollen Bürgerinnen und Bürger ihre eigenen Ideen zur Gestaltung einbringen, die zusammen mit den Fachbüros im Rahmen des Workshops diskutiert und ausgearbeitet werden.

Erhellt wird das Thema Lichtplanung für die Bürgerinnen und Bürger zu Beginn des Workshops durch einen Expertenvortrag. Anschließend werden Ideenskizzen zur Lichtplanung von den drei Fachbüros vorgestellt und mit den Bürgerinnen und Bürgern besprochen. Ziel ist die Umgestaltung der Tunnelinnenräume sowie der Treppen- bzw. Rampenanlagen und der Stützmauern an den Tunneleingängen. Die Teilnehmenden können Ihre Ideen zur Lichtgestaltung beitragen, die dann gemeinsam am Tisch diskutiert werden.

Dem Workshop vorausgegangen ist eine digitale Beteiligungsmöglichkeit im Mai 2021. Bürgerinnen und Bürger hatten die Möglichkeit, Ihre Ideen zur thematischen Ausrichtung der Neugestaltung zu liefern. So wurde beispielsweise von einer teilnehmenden Person der Vorschlag eingebracht, die Tunnel im Sinne der Historie der Region als einen Bergbauschacht zu gestalten. Auch diese Ideen werden den teilnehmenden Büros als Orientierungshilfe auf der Suche nach einem thematischen Gestaltungskonzept zur Verfügung gestellt.

Nach Durchführung des Workshops haben die Büros mehrere Wochen Zeit, um Ihren Entwurf zu vertiefen und ein Konzept auszuarbeiten. Die Konzepte werden Mitte Mai in einer nicht-öffentlichen Sitzung einem Vergabegremium vorgestellt. Das Gremium entscheidet anhand von festgelegten Beurteilungskriterien, welches Konzept umgesetzt werden und dafür eine weitere Beauftragung des Büros erfolgen soll.
Bis es zur konkreten Umsetzung der Konzepte kommen kann, sind weitere Bearbeitungsschritte und eine Beantragung von Fördermitteln notwendig. Geplant ist eine Umsetzung ab 2023.

Für die Veranstaltung gelten folgende Corona-Regelungen: Eine Anmeldung ist erforderlich und vorlegen eines 2G-Nachweises sowie die Einhaltung der Maskenpflicht. Weitere Informationen zur Bürgerbeteiligung, z.B. zum genauen Ablauf, können unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-tunnelmassnahmen.aspx nachgelesen werden.

Mehr Informationen zu dieser und weiteren Maßnahmen des InHK Bensberg gibt es unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

16.02.2022: Erste Baumfällungen in der Schloßstraße beginnen

Im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg wird die Schloßstraße neugestaltet. Unter anderem erhält die Straße ein neues Vegetationskonzept, durch das nach dem Umbau 24 Bäume mehr Platz in der Straße finden, als im Bestand. Nun finden die ersten Baumfällungen vorhandener Bäume statt.

Wie in der Presseinformation vom 21.Januar 2022 angekündigt, müssen die ersten Bäume aufgrund der anstehenden Vogelbrutzeit noch vor März gefällt werden. Um die Bäume noch möglichst lange zu erhalten, wurde die Fällung auf die letzte Februar Woche terminiert. Darüber hinaus ermöglicht eine Entfernung der Bäume eine Baufeldfreimachung für die anstehenden Maßnahmen des Versorgungsunternehmens und gewährleistet somit schnelleres Arbeiten sowie ggf. eine Offenhaltung des Verkehrs durch mögliche Fahrspurverschwenkungen.
Betroffen ist der sogenannte 3. Bauabschnitt zwischen der Kreuzung Schloßstraße / Kölner Straße und der Kreuzung Schloßstraße / Nikolausstraße. Die Vegetation am Emilienbrunnen bleibt noch unberührt.

Gefällt werden müssen 10 Pyrus calleryana „Chanticleer“, die nach dem Umbau durch 14 Tilia Cordate (Qualität 35/45), also große Kopflinden, ersetzt werden. Gestalterisch wird das charakteristische Motiv einer barocken Lindenallee wieder aufgegriffen und konsequent bis zur Kreuzung Schlossstraße/ Kölner Straße fortgesetzt, sodass eine Verlängerung der bestehenden Lindenallee vom Bensberger Schloss kommend in Richtung Kölner Bucht entsteht. Weitere Bäume werden erst dann gefällt, bevor die Bauarbeiten in den jeweiligen Bauabschnitten beginnen, also im kontinuierlichen Baufortschritt. Eine Fällung viele Monate vor Beginn der Bauarbeiten soll so gut es geht verhindert werden. Über weitere Fällungen wird die Stadtverwaltung in gesonderten Pressemitteilungen zu gegebenem Zeitpunkt informieren.

Wie bereits in der Entwurfsbroschüre (Stand Mai 2020) zum Umbau der Schloßstraße zu sehen war, wird die Schloßstraße nach Fertigstellung der Maßnahmen deutlich grüner: Im Vergleich zum aktuellen Bestand werden 24 Bäume mehr Platz finden. Dies wird auch stadtklimatische Vorteile für Bensberg mit sich führen. Auch wertvolle Bestandsbäume wurden in die Planung integriert. Das gesamte Vegetationskonzept ist unter https://www.bergischgladbach.de/vegetation-schlossstrasse.aspx ausführlich aufgezeigt.

Mehr Informationen zum InHK Bensberg gibt es unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

21.01.2022: Das neue Jahr 2022 – Ein wichtiges Jahr für die neue Schloßstraße mit vorbereitenden Maßnahmen und dem Baustart

Seit dem Start des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg im Jahre 2017 laufen die Vorbereitungen des Umbaus der Schloßstraße auf Hochtouren. Nun ist 2022 gekommen – das Jahr, in dem die Bagger in die Straße fahren und die Planungen in die Realität umgesetzt werden. Der ursprüngliche Zeitplan hat sich aufgrund verschiedener Hürden noch verzögert, dennoch sollen die Bauarbeiten im Sommer beginnen. Die letzten Vorbereitungen werden bereits jetzt getroffen.

Sowohl „hinter den Kulissen“, als auch in der Straße werden die letzten Weichen für den Umbau gestellt: Ab Januar werden ca. drei Monate lang Kanalbaumaßnahmen im „unteren Teil“ der Schloßstraße und an der Einmündung „Am Stockbrunnen“ durchgeführt und der Regenwasserkanal erneuert, damit die Straße nach dem großen Umbau nicht erneut aufgerissen werden muss. Gleichzeitig mit dem Umbau der Schloßstraße können die Kanalbaumaßnahmen nicht erfolgen, da dies den Kreis der potentiellen Bauunternehmen für die Schloßstraße enorm einschränken würde und ggf. auch zu starken Verzögerungen beim Bau führen könnte.
„Auch die Arbeiten des Versorgungsunternehmens, das sich um die Leitungsverlegung für Baumpflanzungen und die Erneuerung der Hausanschlüsse kümmern wird, konnten nicht in die Gesamtmaßnahme integriert werden und werden voraussichtlich ab Februar/März im Bereich Kölner Straße/Nikolausstraße beginnen und vorweg laufen.
Für die EU-weite Veröffentlichung der Maßnahme bleibt zudem noch das Ergebnis der städtischen Überflutungsvorsorge abzuwarten“, erklärt Nicole Schumann, Projektleiterin der Schloßstraße.

Auch die ersten Baumfällungen werden noch vor Beginn der eigentlichen Bauarbeiten starten: „Bis zuletzt wurde noch nach einer Lösung gesucht, um die betroffenen Bäume im 3. Bauabschnitt zwischen Commerzbank und Kreuzung Nikolausstraße möglichst lange zu erhalten. Leider bleibt uns wegen der anstehenden Vogelbrutzeit aber keine andere Möglichkeit als die Fällungen schon im Februar vorzunehmen“, erklärt die Abteilung StadtGrün. Darüber hinaus ermöglicht eine Wegnahme der Bäume eine Baufeldfreimachung für die anstehenden Maßnahmen des Versorgungsunternehmens und gewährleistet somit schnelleres Arbeiten sowie ggf. eine Offenhaltung des Verkehrs durch mögliche Fahrspurverschwenkungen.
„Selbstverständlich werden weitere Bäume erst dann gefällt, bevor die Bauarbeiten in den jeweiligen Bauabschnitten beginnen. Eine Fällung viele Monate vor Beginn der Bauarbeiten soll so gut es geht verhindert werden. Auch die Vegetation am Emilienbrunnen bleibt noch unberührt“, so Projektleiterin Nicole Schumann. Über weitere Fällungen wird die Stadtverwaltung in gesonderten Pressemitteilungen zu gegebenem Zeitpunkt informieren.
Wie bereits in der Entwurfsbroschüre (Stand Mai 2020) zum Umbau der Schloßstraße zu sehen war, wird die Schloßstraße nach Fertigstellung der Maßnahmen deutlich grüner: Im Vergleich zum aktuellen Bestand werden 24 Bäume mehr Platz finden. Dies wird auch stadtklimatische Vorteile für Bensberg mit sich führen. Auch wertvolle Bestandsbäume wurden in die Planung integriert. Das gesamte Vegetationskonzept ist auf der InHK-Homepage unter https://www.bergischgladbach.de/vegetation-schlossstrasse.aspx ausführlich aufgezeigt.

Der ursprüngliche Zeitplan wurde durch die Komplexität der Gesamtmaßnahme gesprengt, da beispielsweise Umplanungsmaßnahmen im Bereich des Vorplatzes der Schlosstreppe (Verringerung der Gefälle) vorgenommen wurden, die Planung des Breitbandausbaus der Telekom in die Maßnahme integriert wurde, oder auch Planungen und Absprachen mit den Versorgungsunternehmen detailliert abgestimmt werden mussten. Nach Beginn der Bauarbeiten ist mit einer Bauphase von ca. 3 Jahren zu rechnen. Die Bautätigkeiten wandern dabei Bauabschnittsweise von West nach Ost. Die endgültige Fertigstellung der Maßnahme ist für das Jahr 2025 anvisiert.

Mehr Informationen zum Umbau der Schloßstraße und den rund 30 weiteren Maßnahmen des InHK Bensberg gibt es unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx. Darüber hinaus können auf der digitalen Plattform „InHK.digital“ die aktuellen Stände aller Maßnahmen nachverfolgt werden unter https://storymaps.arcgis.com/stories/a7da0ade11794ddca77191fcf5b7946b.

29.11.2021: Spiel und Spaß im InHK Bensberg – Informationssprechstunde zu den InHK-Kinderspielplätzen am Donnerstag, den 2. Dezember

Beim Integrierten Handlungskonzept (InHK) Bensberg haben die Kleinen ein großes Mitspracherecht - schließlich werden im Rahmen der 33 InHK-Maßnahmen auch zahlreiche Kinderspielplätze umgestaltet. In einer Informationssprechstunde am Donnerstag, den 2. Dezember zwischen 13.30 und 17.30 Uhr können Jung und Alt im Stadtteilbüro in der Schloßstraße 59 vorbeikommen und sich zu den Spielplatz-Planungen des InHK informieren.

Insgesamt werden im Rahmen des InHK Bensberg vier Spielplätze umgestaltet bzw. errichtet: Zu dem Kinderspielplatz am Burggraben wurde bereits eine Kinderbeteiligung zum Thema „Burg“ durchgeführt. Kinder konnten ihre eigenen Wappen gestalten und Tierfiguren bemalen, die auf der Fläche aufgestellt werden. Auch der Spielplatz am Deutschen Platz wird nach einer Kinderbeteiligung unter dem Motto „Internationales Spielen“ aufwendig erneuert. Der bestehende Spielplatz in der Schloßstraße soll nach einer Kinderbeteiligung mit der katholischen Grundschule im Zuge der Bauarbeiten in der Schloßstraße ebenfalls ein neues Gesicht bekommen. Darüber hinaus werden drei Spielpunkte im Verlauf der Schloßstraße platziert. Komplett neu sind die Spielbereiche im neu angelegten Stadtgarten, zu dem Kinder und Jugendliche aus der KiWo im Wohnpark Bensberg ihre Ideen geliefert haben. Die Umgestaltungen gehören zur InHK-Maßnahme D1 „Erstellung einer Spielflächenplanung mit intensiver Beteiligung von Kindern und Jugendlichen“ - In diesem Zusammenhang sollen sowohl neue Spielflächen geschaffen werden, als auch die vorhandenen Spielplätze unter Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen abwechslungsreich und attraktiv neugestaltet werden.

Bürgerinnen, Bürger und ihre Kinder sind herzlich dazu eingeladen sich in der Sprechstunde zu den Umgestaltungen zu informieren und persönliche Hinweise, Wünsche oder Tipps einzubringen. Zwei Planende stehen vier Stunden lang im Stadtteilbüro zur Verfügung.

Es ist bereits die dritte InHK-Sprechstunde, die im Stadtteilbüro angeboten wird. „So können Bürgerinnen und Bürger auf dem neusten Stand bleiben und in direkten Kontakt mit den Planenden treten“, erklärt Kamila Kozak, Sachgebietsleiterin der Städtebauförderung. Den Anfang machte eine Sprechstunde zum Gestaltungsleitfaden Schloßstraße, gefolgt von der Freianlage rund um den Deutschen Platz. Nun folgen die Kinderspielplätze. Zu den nächsten Sprechstunden wird die Stadtverwaltung zu gegebenem Zeitpunkt gesondert informieren.

Mehr Informationen zum InHK Bensberg gibt es unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

22.11.2021: Gemeinsam ans Ziel – Planungswerkstatt zum Quartiersplatz im Wohnpark Bensberg bringt Planung auf die richtige Spur. Ergebnisse im Planungsausschuss am Donnerstag, den 2. Dezember

Im Wohnpark Bensberg leben Menschen mit verschiedenen Interessenslagen zusammen. Die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten wurden deutlich, als am 7. Mai 2021 die erste digitale Bürgerbeteiligung zur Planung des neuen Quartiersplatzes stattfand. Der Quartiersplatz soll inmitten des Wohnparks im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg mithilfe von Fördermitteln des Bundes und des Landes NRW neugestaltet werden.
Seit Mai fanden immer wieder Gespräche mit der Bewohnerschaft des Wohnparks statt. Um die verschiedenen Bedürfnisse und Einflüsse letztendlich gebündelt in die Planung integrieren zu können, hat am Samstag, den 9. Oktober 2021 eine Planungswerkstatt stattgefunden. Die Veranstaltung endete in großem Einvernehmen; man verständigte sich auf den Leitsatz, den einer der Teilnehmenden zuvor treffend formuliert hatte: „Dezenter ist besser“. Die Ergebnisse der Planungswerkstatt und das weitere Vorgehen werden im Planungsausschuss (PLA) am 2. Dezember vorgestellt.

„Das Ziel der Planungswerkstatt war es, die Gedanken und Wünsche der Beteiligten zu diskutieren, zu bündeln, gegeneinander abzuwägen und in eine auf Konsens ausgerichtete Version des zukünftigen neuen Quartiersplatzes bringen zu können“, so Quartiersmanagerin Corinna Joppien vom Planungsbüro „Stadt und Handel“. Es wurden im Vorfeld sogenannte “Nutzergruppen” identifiziert, die den Quartiersplatz zukünftig besuchen könnten. Von den sieben Nutzergruppen wurden jeweils zwei Personen eingeladen, die ihre Gruppen bei der Veranstaltung repräsentierten.

So waren die Teilnehmenden auch gefragt, sich jeweils in andere Nutzergruppen hineinzuversetzen. Ein Anwohner des Wohnparks hatte die Aufgabe, die Ansprüche an den Quartiersplatz aus der Sicht einer Jugendlichen zu formulieren. Eine junge Mutter betrachtete den Quartiersplatz und seine Anforderungen aus Sicht einer direkten Anwohnerin, deren Wohnung zum Quartiersplatz gerichtet ist.

In einer konstruktiven Atmosphäre konnten zahlreiche Diskussionen geführt und Ansprüche an den Quartiersplatz formuliert und diskutiert werden.
Bei zentralen Themen bestand Konsens unter den Beteiligten: Die Wege sollen befestigt werden, Sicherheit und Sauberkeit sollen gewährleistet sein. Insgesamt sollte die Planung unter dem Motto „Dezenter ist besser“ stehen; das wünschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unisono für die Planung ihres Quartiersplatzes.

„Es wurde sehr aktiv gearbeitet. Für die Stadtverwaltung gibt es – dank der unterschiedlichen Veranstaltungen – zunehmend eine gute Grundlage, in welche Richtung die weitere Planung verlaufen soll. Wir sind begeistert von dem Wunsch der Bürgerinnen und Bürger, sich zu beteiligen und hoffen weiterhin auf eine konstruktive Zusammenarbeit“, so Daniela Hofgärtner, städtische Ansprechpartnerin für die sozialen Netzwerke in Bergisch Gladbach.

Auf Basis der Planungswerkstatt, der Gespräche mit der Bewohnerschaft und dem Quartiersmanagement, der ersten Ideenskizze und der dazu im Mai durchgeführten öffentlichen Bürgerbeteiligung wird die Planung nun weiter vorangetrieben. Am 2. Dezember werden die Beteiligungsergebnisse im PLA vorgestellt und von den politischen Vertreterinnen und Vertretern diskutiert. Bevor dann eine konkrete Vorentwurfsplanung den politischen Vertreterinnen und Vertretern zum Beschluss vorgelegt wird, wird es noch weitere Möglichkeit der Beteiligung geben. Ein knappes Jahr haben die Planerinnen und Planer bei der Stadt Zeit, bis ein ausgearbeiteter Entwurf mit Kostenberechnung fristgerecht zum 30.09.2022 beim Fördergeber einzureichen ist.

Mehr Informationen zum Quartiersplatz und zum InHK Bensberg gibt es unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

02.11.201: 30 Gleditschien für die Schloßstraße: Konzept der Straßenbäume jetzt komplett

Besucherinnen und Besucher der Schloßstraße können sich nach dem Umbau auf ein weitaus grüneres Erscheinungsbild der Bensberger Einkaufsmeile freuen: Die Entscheidung für die Baumart der insgesamt 30 straßenbegleitenden Bäume ist von der städtischen Abteilung Stadtgrün gemeinsam mit dem zuständigen Planungsbüro Club L 94 auf die Gleditschie gefallen. Sie findet in der Schloßstraße ideale Lebensbedingungen vor und konnte sich gegen zwei weitere Baumarten durchsetzen, die ebenso in der Sitzung des Planungsausschusses (PLA) vom 9. Juni 2020 von den politischen Vertretern in den Beschluss zur engeren Auswahl einbezogen wurden. Nach Umbau der Schloßstraße im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg werden insgesamt 30 dieser Bäume die Straße zieren.

Die Gleditschie findet in der Schloßstraße ideale Lebensbedingungen vor. Es handelt sich um ein sommergrünes Gehölz. Die Blätter sind doppelt gefiedert, deshalb wirkt die Krone locker im Aufbau bei gleichzeitig maximaler Schattenspende.
Das gesamte Erscheinungsbild der Pflanze ist von einer dezenten Eleganz geprägt und ähnelt der Robinie. Darüber hinaus ist die Gleditschie besonders stadtklimaverträglich und zeigt eine hohe Widerstandskraft gegenüber den Folgen des Klimawandels. Diese Mischung aus attraktivem Erscheinungsbild, gewünschter Schattenspende und Klimaverträglichkeit war ausschlaggebend dafür, dass sich die Gleditschie im Auswahlverfahren gegen andere Gattungen durchsetzen konnte.

Wer sich bereits jetzt ein Bild von dem Baum machen möchte, kann im Stadtgebiet einige ausgewachsene Exemplare finden, beispielsweise am Höhenweg in der Nähe des Max Bruch-Denkmals. Hier gedeiht die Gleditschie bereits als Straßenbaum.

Wie bereits in der Entwurfsbroschüre (Stand Mai 2020) zum Umbau der Schloßstraße zu sehen ist, vervollständigen die 30 Gleditschien das Vegetationskonzept neben sieben unterschiedlichen Solitärbäumen, 14 neuen Kopflinden und sechs Bestandsbäumen. Abgerundet wird das Vegetationskonzept durch die bereits gepflanzten und sich derzeit im Wachstum befindlichen fünf Bäume und Sträucher oberhalb der Schlosstreppe und die Vegetation rund um den Emilienbrunnen. Die Schloßstraße wird deutlich grüner: Im Vergleich zum aktuellen Bestand werden 24 Bäume mehr Platz finden. Dies wird auch stadtklimatische Vorteile für Bensberg mit sich führen.

Die Bäume werden im Zuge der Bauarbeiten in der Schloßstraße eingepflanzt. Mit der endgültigen Fertigstellung der Maßnahmen ist im Jahr 2025 zu rechnen.

Um das Vegetationskonzept der Schloßstraße ausführlich darzustellen, wurde eine Internetseite angelegt. Dort können Bilder und Infos zu den neuen Bäumen sowie eine Karte abgerufen werden.

Weitere Informationen zur Umgestaltung der Schloßstraße und zum InHK Bensberg gibt es auf der InHK-Homepage

28.10.2021: Frage und Antwort – InHK Sprechstunde zur Neugestaltung der Freianlage rund um den Deutschen Platz im Stadtteilbüro, Schloßstraße 59, am 4. November

Bürgerinnen und Bürger haben die Fragen – die Stadtverwaltung liefert die Antworten. Zur Umgestaltung der Freianlage rund um den Deutschen Platz im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg findet am Donnerstag, den 4. November 2021 zwischen 13.30 und 17.30 Uhr eine Sprechstunde im Stadtteilbüro, Schloßstraße 59, statt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen, sich von den Planenden Details zur beschlossenen Entwurfsplanung erläutern zu lassen, ihre Fragen zu stellen, und sich zu den Vorhaben zu äußern.

Prägend für die Planungen rund um den Deutschen Platz ist die intensive Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger – egal ob in durchgeführten Führungen, Online-Veranstaltungen und -Beteiligungen, oder Umfragen. Seit der letzten öffentlichen Online-Veranstaltung am 30. April 2021 zum Zwischenstand der Entwurfsplanung waren die Planerinnen und Planer keineswegs untätig: Der Entwurf wurde präzisiert und weiter ausgearbeitet, sodass die finale Entwurfsplanung im Ausschuss für Infrastruktur und Umwelt, Sicherheit und Ordnung (AIUSO) am 31. August 2021 beschlossen wurde. Die Umsetzung soll dann im Frühjahr 2023 beginnen.

In der Sprechstunde können sich Bürgerinnen und Bürger den Plan zeigen und Details zur Planung erklären lassen. Sie haben die Möglichkeit Fragen zu stellen und den Planungsverlauf nachzuvollziehen. Ebenso haben sie die Möglichkeit gegenüber den Planenden ihre Anmerkungen, Meinungen oder Bedenken zu äußern.

„Soweit es die pandemische Lage zulässt ist geplant, in Zukunft regelmäßig am ersten Donnerstag jeden Monats eine Maßnahme des InHK im Stadtteilbüro vorzustellen. So können Bürgerinnen und Bürger auf dem neusten Stand bleiben und in direkten Kontakt mit den Planenden treten“, erklärt Kamila Kozak, Sachgebietsleiterin der Städtebauförderung. Den Anfang machte im Oktober eine Sprechstunde zum Gestaltungsleitfaden Schloßstraße, nun folgt die Freianlage rund um den Deutschen Platz. Zu den nächsten Sprechstunden wird die Stadtverwaltung zu gegebenem Zeitpunkt gesondert informieren.

Mehr Informationen zu den Maßnahmen am Deutschen Platz, zum Stadtteilbüro und zum InHK Bensberg gibt es auf der InHK-Homepage.

05.10.2021: Der kostenpflichtigen Verwarnung entgehen – Keine temporären Stellplätze mehr vor der Bensberger Schlossgalerie

Wo darf man in der Schloßstraße parken und wo ist mit einem Bußgeld zu rechnen? Die Frage stellt sich aktuell, da im Zuge der bisherigen Umgestaltung der Straße im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg Provisorien im Straßenraum entstanden sind. So wurden zwischenzeitlich auf der Vorfläche der Bensberger Schlossgalerie temporäre Stellplätze angebracht. Diese waren mit einer Markierung aufgetragen worden. Seit Februar 2021 wurde diese wieder zugunsten der Fußgängerinnen und Fußgänger entfernt, dennoch sind die Umrisse erkennbar, daher parken dort immer noch Fahrzeuge.

Dies soll sich aber ändern und daher informiert die Stadtverwaltung über die zulässigen Parkflächen auf dem Fahrbahnstück zwischen der Kreuzung Nikolausstraße/Schloßstraße und der Einmündung der Schloßstraße in Am Stockbrunnen.

Um ein Bußgeld für das Falschparken zu vermeiden, weist die Stadtverwaltung auf die erlaubten Parkbereiche und die Verbotszonen hin. Die Kolleginnen und Kollegen des Ordnungsamts sind dazu angehalten, das Falschparken zukünftig stärker zu kontrollieren.

Auch nach Fertigstellung des ersten Bauabschnitts im Bereich der neuen Schlossgalerie handelt es sich bei der Schloßstraße um eine sogenannte Haltverbotszone, die durch Verkehrszeichen am Anfang und am Ende der Zone deutlich gemacht wird. Auf der gesamten Länge ist das Parken ausschließlich in Flächen erlaubt, die in Weiß oder Gelb gekennzeichnet sind. Wer dies auf der langen Fahrt vergessen hat, wird auf Höhe der ehemaligen Fußgängerzone nochmals durch einen „Blechkameraden“ auf diesen Umstand hingewiesen.

Gekennzeichnete Flächen stellen in der Schloßstraße die baulich angelegten Flächen längs der Straße, sowie die markierten Parktaschen dar. Auf den neu entstandenen Platzflächen vor der Schlossgalerie und der Schlosstreppe lässt sich jedoch keine gekennzeichnete Fläche finden, demnach herrscht dort Parkverbot. Die dort zwischenzeitlich angebrachten Interimsparkplätze wurden im Februar 2021 entfernt. Wer auf diesen Flächen parkt, wird durch das Ordnungsamt Bergisch Gladbach umgehend kostenpflichtig verwarnt. Zudem sei darauf hingewiesen, dass in der neuen Schlossgalerie, aber auch auf städtischen Parkflächen ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen.

Die Umsetzung der Neugestaltung der Schloßstraße als Straße der vielen Begegnungen erfolgt in insgesamt vier Bauabschnitten. Baubeginn der Bauabschnitte 2 - 4 der Schloßstraße ist für Anfang 2022 anvisiert. Gemeinsam erarbeiten bis dahin das zuständigen Büro Club L94 und die Stadtverwaltung ein Baustellenplan, der nach Submission mit dem Bauunternehmen abzustimmen ist. Der Baustellenplan wird rechtszeitig bekanntgegeben.
Mehr Informationen zum InHK Bensberg gibt es auf der InHK-Homepage.

27.09.2021: Entwurfsbroschüre zur Freianlage rund um den Deutschen Platz jetzt online!

Die vom Planungsausschuss am 21. September 2021 beschlossene Entwurfsplanung zum Deutschen Platz ist nun online verfügbar.

Die Entwurfsbroschüre kann hier heruntergeladen werden.

27.09.2021: Ausstellungen, Frage und Antwort - Vorbereitungen zur Umsetzung des Gestaltungsleitfadens Schloßstraße nehmen Form an

Veranstaltungen, Gespräche, eine Exkursion – all das erwartet Interessierte des Gestaltungsleitfadens der Bensberger Schloßstraße in den kommenden Monaten. Bis Herbst 2022 sind vielfältige Aktionen geplant, um möglichst vielen Akteurinnen und Akteuren die Empfehlungen des Gestaltungsleitfadens nahezubringen und sie vom Mitmachen zu überzeugen. Den Anfang machen eine Schaufensterausstellung zu Beispielen von gelungenen Umgestaltungen im Rahmen von Gestaltungsleitfäden und des Hof- und Fassadenprogramms, sowie eine Sprechstunde für Fragen und Informationen rund um den Gestaltungsleitfaden Schloßstraße. Der Gestaltungsleitfaden richtet sich vordergründig an Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Händlerinnen und Händler der Schloßstraße.

Die Broschüre zum Gestaltungsleitfaden Schloßstraße wurde an alle Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Händlerinnen und Händler verteilt. Nun wird das Projekt mit Leben gefüllt: Zwischen dem 4. und 17. Oktober 2021 ist eine kleine Ausstellung im Schaufenster des Stadtteilbüros, Schloßstraße 59, zu sehen, die erfolgreiche Beispiele der Umsetzung von Gestaltungsleitfäden und dem Hof- und Fassadenprogramm aus anderen Städten zeigt. Interessierte können sich anschauen, welche Wirkung ein Gestaltungsleitfaden auf die Attraktivität einer Straße haben kann. Insbesondere die Händlerinnen und Händler bzw. Eigentümerinnen und Eigentümer der Schloßstraße sind dazu eingeladen, sich von den Ideen auch für ihren eigenen Laden und ihre eigene Immobilie inspirieren zu lassen.
Höhepunkt der zweiwöchigen Ausstellung ist Donnerstag, der 7. Oktober, an dem eine Expertin des Leitfadens zwischen 13.30 und 17.30 Uhr für Fragen und Erklärungen im Stadtteilbüro zur Verfügung steht. Alle Bürgerinnen und Bürger sind dazu eingeladen, sich über die Empfehlungen des Gestaltungsleitfadens zu informieren und sich ein Bild von der zukünftigen Gestaltung des Handels der Schloßstraße zu machen.

Bis Herbst 2022 folgt dann eine Exkursion, bei der Kontakt zu mitmachenden Geschäften in anderen Städten aufgebaut werden kann. Außerdem sollen eine Informationsführung über die neugestaltete Schloßstraße, sowie ein Schaufensterwettbewerb zwischen den teilnehmenden Läden der Schloßstraße stattfinden. Hierzu wird die Stadtverwaltung zu gegebenem Zeitpunkt gesondert informieren.

Ziel des Gestaltungsleitfadens ist es, ein harmonisches und stimmiges Bild in der Schloßstraße zu erzeugen. Bei den inhaltlichen Vorschlägen des Gestaltungsleitfadens handelt es sich nicht um feste Vorgaben, denn der Leitfaden hat einen ausschließlich empfehlenden Charakter. Händlerinnen und Händler sowie Eigentümerinnen und Eigentümer können dem Leitfaden Vorschläge und Empfehlungen zur Gestaltung ihrer Gebäude, Schaufenster oder Werbeanlagen entnehmen. „Dabei ist keineswegs beabsichtigt, ein monotones Erscheinungsbild der Straße zu erzeugen; vielmehr soll durch ein gemeinsames Konzept die Schloßstraße ihr Potential als Einkaufsort, Treffpunkt und Aufenthaltsbereich voll ausschöpfen“, erklärt Kamila Kozak, Sachgebietsleiterin der Städtebauförderung.

„Soweit es die pandemische Lage zulässt ist geplant, im nächsten halben Jahr regelmäßig am ersten Donnerstag jeden Monats im Stadtteilbüro eine Informationssprechstunde zu verschiedenen Maßnahmen des InHK zu organisieren“, so Kamila Kozak weiter. „Dort können Bürgerinnen und Bürger auf dem neusten Stand bleiben und in direkten Kontakt mit den Planenden treten“. Noch in diesem Jahr ist angedacht Sprechstunden zur Umgestaltung der Freianlage rund um den Deutschen Platz, oder auch zu allen Kinderspielplätzen, die im Rahmen des InHK erneuert werden, anzubieten. Hierzu wird die Stadt zu gegebenem Zeitpunkt gesondert informieren.

Den Gestaltungsleitfaden zum Download sowie weitere Informationen zu dieser und weiteren Maßnahmen des InHK Bensberg gibt es auf der InHK-Homepage.

02.09.2021: Das „Stadtteilbüro“ in Bensberg ist wieder geöffnet – Fragen und Antworten rund um die Anlauf- und Informationsstelle für das Integrierte Handlungskonzept

Lange Zeit war eine Öffnung pandemiebedingt nicht möglich – nun ist reger Betrieb in der Schloßstraße 59 wieder Gang und Gebe, denn seit dem 31. Oktober 2019 hat das Integrierte Handlungskonzept (InHK) Bensberg dort eine eigene Anlaufstelle: das sogenannte „Stadtteilbüro“. Doch was erwartet die Besucherinnen und Besucher dort eigentlich? In welchen Fällen sollten sie das Stadtteilbüro aufsuchen? Wer sind die „Gesichter hinter dem Stadtteilbüro“? Und wo ist der Unterschied zwischen „Stadtteilbüro“ und „Bürgerbüro“?
Im Interview geben die beiden Stadtteilmanagerinnen Claudia Bargmann (B) und Angelina Sobotta (S) des Büros „Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen“ Antworten auf diese Fragen und berichten von Ihrem Arbeitsalltag in Bensberg.



Frage: Frau Bargmann, Frau Sobotta, bitte stellen Sie sich jeweils kurz in 2-3 Sätzen vor!

Antwort B.: Guten Tag, mein Name ist Claudia Bargmann und ich bin die Ansprechpartnerin hier in dem Stadtteilbüro in der Schloßstraße. Seit über zehn Jahren arbeite ich für das Büro Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen in diversen städtebaulichen und regionalplanerischen Projekten. Seit November 2019 betreue ich das Stadtteilbüro in Bensberg und freue mich über die zahlreichen Besucherinnen und Besucher, die seitdem mit ihren Anliegen zu mir gekommen sind.

Antwort S.: Ich bin Angelina Sobotta und beschäftige mich bereits rund 30 Jahre mit den Themen Einzelhandels- und Innenstadtentwicklung, seit 13 Jahren im Büro Stadt- und Regionalplanung Dr. Jahren. Als Projektleiterin steure ich das Stadtteilmanagement mehr aus dem Hintergrund, bin aber bei größeren Treffen mit unseren Projektpartnern gerne vor Ort. Den Standort Bensberg kenne ich seit meiner Schulzeit und freue mich deshalb umso mehr, den Aufwertungsprozess aktiv begleiten zu können.

F: Welche Motivation hatte Ihr Büro, sich auf die öffentliche Ausschreibung zur Betreibung des Stadtteilbüros zu bewerben?

S: Der Reiz unserer Arbeit liegt in der Kombination von konzeptionellem Denken und Umsetzung. Die Verwaltung unterstützen wir, indem wir Projekte der privaten Akteurinnen und Akteure begleiten, die die Umgestaltung des öffentlichen Raumes ergänzen. Das sind Maßnahmen von IBH e.V. und ISG e.V. – wie zum Beispiel die geplante neue Winterbeleuchtung , oder Umbauten an privaten Immobilien, die durch das Hof- und Fassadenprogramm kofinanziert werden können. Beworben haben wir uns insbesondere deshalb, weil der Standort sehr attraktiv ist und das starke Engagement der Bürgerschaft in Bensberg viele Projekte erwarten ließ.

F: Wie verläuft die Kooperation zwischen Ihnen und der Stadtverwaltung?

B: Wir stehen in einem ständigen Austausch mit der Stadtverwaltung, hierbei insbesondere mit dem Fachbereich Stadtplanung. Durch unsere regelmäßigen Treffen läuft die Kommunikation in beiden Richtungen schnell und unbürokratisch. Aber selbstverständlich greifen wir auch zum Telefon oder schreiben eine Mail, wenn es kurzfristig Abstimmungsbedarf gibt.

F: Was bedeutet es, „Schnittstelle“ zwischen Verwaltung und Bürgerinnen und Bürgern zu sein?

B: Wir sehen unsere Aufgabe darin, das Bindeglied oder auch die „Schnittstelle“ zwischen Verwaltung und Bürgerinnen und Bürgern zu sein. Wir unterstützen dabei die Stadtverwaltung personell und inhaltlich, indem wir die Informationen zu den Förderprogrammen Hof- und Fassadenprogramm sowie Verfügungsfonds vermitteln und zu anderen Anliegen rund um das InHK beraten.

F: Wie würden Sie Ihre Aufgaben im Stadtteilbüro beschreiben?

B: Unsere Aufgaben hier sind sehr vielfältig: Wir beraten zum Hof- und Fassadenprogramm oder dem Verfügungsfonds und wir hören zu, wenn Bürgerinnen und Bürger oder Gewerbetreibende bei uns Anfragen und Anregungen zum Integrierten Handlungskonzept Bensberg loswerden möchten. Aber wir arbeiten auch gerne mit allen Akteuren zusammen, die das Bensberger Zentrum attraktiv gestalten möchten.

F: Was hat es mit dem Verfügungsfonds auf sich?

B: Mit dem Verfügungsfonds stehen für Bürgerinnen und Bürger, Gewerbetreibende oder auch Vereine Gelder zur „Verfügung“, mit denen Ideen, die zur Aufwertung der Schloßstraße oder des Wohnparks beitragen, gefördert und umgesetzt werden können. Beispiele für solche Ideen sind Kunstprojekte, Straßenfeste, Kinderaktionen, Workshops für den Einzelhandel und vieles mehr.

S: Durch die coronabedingten Auflagen bei Zusammenkünften konnten wir in den letzten Monaten nur begrenzt über diesen Fördertopf informieren. Daher weisen wir im Rahmen dieses Gesprächs gerne darauf hin, dass noch weitere Projekte erwünscht sind.

F: Wie ist das Vorgehen und wie ist Ihre Rolle dabei?

B: Jeder, der aktiv zur Aufwertung beitragen möchte, kann uns im Stadtteilbüro die Idee vorstellen. Gemeinsam überlegen wir, ob aus der Idee ein förderfähiges Projekt werden kann. Wenn ja, dann beraten wir bei der Finanzierung und unterstützen weiter bei der Antragstellung.

F: Was hat es mit dem Hof- und Fassadenprogramm auf sich?

B: Mit dem Hof- und Fassadenprogramm sollen Eigentümerinnen und Eigentümer motiviert werden, ihre Immobilien zu erneuern. Hierbei können bis zu maximal 50 % der Kosten gefördert werden. In dem Geltungsbereich können so Maßnahmen wie ein Fassadenanstrich, die Beseitigung von Werbeanlagen oder die Aufwertung von historischen Haustüren durch das Programm unterstützt werden. Aber auch die Begrünung von Fassaden oder die Entsiegelung von Hofflächen werden gefördert.

F: Wie ist das Vorgehen und welche Rolle nehmen Sie hier ein?

B: Eigentümerinnen und Eigentümer stellen uns am besten ihre Pläne im Stadtteilbüro kurz vor, damit wir absprechen können, welche Maßnahmen gefördert werden können. Dann informieren wir über die notwendigen Unterlagen, die mit dem Antrag bei uns eingereicht werden müssen. Selbstverständlich entscheidet die Stadt Bergisch Gladbach später über die Bewilligung der Anträge.

S: Vielleicht ist es für einige Immobilieneigentümerinnen und -eigentümer relevant, dass zu unserem Projektteam auch eine Architektin gehört. Unsere Kollegin Anja Boddenberg unterstützt uns dann, wenn die Immobilie oder die geplante Maßnahme komplexer ist als üblich.

F: Inwiefern nehmen Sie eine besondere Rolle im Kontakt mit den Händlerinnen und Händlern, sowie Eigentümerinnen und Eigentümern der Schloßstraße ein?

B: Sowohl die Händlerinnen und Händler als auch die Eigentümerinnen und Eigentümer können von den aufgelegten Förderprogrammen profitieren und wir zeigen gerne den Weg. Aber auch andere Anliegen, die mit der Neugestaltung der Schloßstraße zusammenhängen, nehmen wir gerne auf.

S: Uns ist es sehr wichtig, dass Bensberg weiterhin ein lebendiges Zentrum bleibt. Die Grundlagen bilden ein funktionierender Einzelhandel vor Ort und eine attraktive Gastronomie. Corona hat diese Branchen sehr belastet, aber auch vielen Bürgerinnen und Bürger deutlich gemacht, wie wichtig das gemeinschaftliche Leben ist. Die Immobilieneigentümerinnen und -eigentümer nehmen besonderen Einfluss: Sie entscheiden über ihre Mieter und die Miethöhen, damit auch über das Angebot, das die Kundschaft vorfindet. Das Engagement vieler Immobilieneigentümerinnen und -eigentümer in der ISG e.V. zeigt, dass sie nicht nur an ihrer Immobilie, sondern am gesamten Standort interessiert sind.

F: Liefern Sie Antworten zu allen Fragen rund um die Maßnahmen des InHK, oder gibt es auch andere Ansprechpersonen (je nach Frage)?

B: Grundsätzlich ist es so, dass wir die zentrale Anlaufstelle für das InHK sind. Falls eine Frage nicht direkt beantwortet kann, geben wir das Anliegen an den zuständigen Bereich weiter. Dann kommt die Antwort entweder direkt aus der Stadtverwaltung oder von uns.

F: Welche Bürgerinnen und Bürger sollten unbedingt im Stadtteilbüro vorbeischauen?

B: Bei uns ist jeder willkommen, der eine Frage zu den Maßnahmen des Integrierten Handlungskonzepts hat, der eine Projektidee mithilfe des Verfügungsfonds umsetzen möchte oder vielleicht auch seine Immobilie durch das Hof- und Fassadenprogramm aufwerten möchte. Vorbeikommen lohnt sich in jedem Fall!

F: In den Räumlichkeiten der Schloßstraße 59 befindet sich ebenfalls das Bürgerbüro. Was ist der Unterschied zum Stadtteilbüro, und müssen die Besucherinnen und Besucher des Bürgerbüros andere Öffnungszeiten beachten?

A: Im Bürgerbüro können die Bürgerinnen und Bürger den sogenannten „Bürgerservice“ nutzen. Beispielsweise ist das Bürgerbüro Anlaufstelle für die Beantragung neuer Personalausweise oder Reisepässe. Ebenso können sich Personen, die heiraten möchten, dort melden, oder auch Personen, die auf der Suche nach verlorenen Gegenständen sind. Eine inhaltliche Verbindung zu unserem Beratungsangebot rund um das InHK Bensberg existiert demnach nicht. Normalerweise ist das Bürgerbüro montags von 14 Uhr bis 16.30 Uhr und donnerstags von 9 Uhr bis 12.30 Uhr geöffnet, allerdings bleibt das Büro derzeit pandemiebedingt bis auf weiteres geschlossen. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten nur in dringenden Fällen, das Bürgerbüro in der Stadtmitte mit Terminvereinbarung aufzusuchen.

F: Vielen Dank für die aufschlussreichen Erklärungen! Wann können die Bürgerinnen und Bürger bei Ihnen im Stadtteilbüro vorbeikommen, um das Beratungs- und Informationsangebot zum InHK Bensberg nutzen zu können?

B/S: Wir sind jeden Mittwochvormittag von 9.30 bis 13.30 Uhr für alle Anfragen hier in der Schloßstraße 59 zu sprechen. Nach den Sommerferien stehen wir zusätzlich auch donnerstags von 13:30 bis 17:30 Uhr zur Verfügung. Wem ein Vor-Ort-Besuch zu diesen Zeiten nicht möglich sein sollte, der kann uns gerne per Mail kontaktieren: bensberg@stadtplanung-dr-jansen.de. Vielen Dank für das nette Gespräch und bis bald im Stadtteilbüro Bensberg!

27.08.2021: Bewilligung der beantragten Mittel für das InHK Bensberg im STEP 2021

„Freie Fahrt“ für das Integrierte Handlungskonzept (InHK) Bensberg: Die beantragten Fördermittel für das Jahr 2021 sind vom Land Nordrhein-Westfalen in voller Höhe bewilligt worden. Für die Umgestaltung der Schloßstraße (2./4. Bauabschnitt), sowie den Verfügungsfonds und das Hof- und Fassadenprogramm stehen somit 2.396.000 Euro zur Verfügung.

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen hat das Städtebauförderprogramm für das Jahr 2021 veröffentlicht. Insgesamt werden 294 förderfähige Projekte in Nordrhein-Westfalen bezuschusst. Die Fördergelder kommen vom Land, Bund und der EU. Der Förderschwerpunkt gilt dabei der Verbesserung der Aufenthalts- und Lebensqualität in Innenstädten, Ortskernen und Stadtteilzentren – so wie beim InHK Bensberg. „Mit der Bewilligung der Fördermittel können wir unsere Maßnahmen weiter voranbringen und umsetzen“, freut sich Kamila Kozak, Sachgebietsleitung der Städtebauförderung.

„Der Bewilligungsbescheid sichert den dringenden Fortgang der Umbaumaßnahme Schloßstraße hin zu einem vielfältigen Aufenthaltsraum im Sinne des Wettbewerbsmottos ‚Straße der vielen Begegnungen‘“, erklärt Stadtbaurat Harald Flügge. Die Gelder sollen insbesondere die Umsetzung des 2. und 4. Bauabschnitts der Bensberger Schloßstraße möglich machen, also den Vorplatz der neuen Schlossgalerie bzw. den Bereich zwischen den Wendehammern, und den südlichen Teil der Schloßstraße zwischen Gartenstraße und Am Stockbrunnen. Diese Bereiche werden nun als Baumaßnahmen für Firmen ausgeschrieben, sodass – nach einer erfolgreichen Vergabe - mit den Vorarbeiten und den Bautätigkeiten im Laufe des nächsten Jahres zu rechnen ist. Im Planungsausschuss wird die zuständige Abteilung Städtebauförderung laufend informieren.

Durch die bisher bewilligten Fördermittel wurde bereits der 1. Bauabschnitt der Schloßstraße fertiggestellt: Die neue Schlosstreppe wurde im Oktober 2020 eröffnet. Einzig der Bodenbelag vor der Treppe und der neuen Schlossgalerie wurde vorerst mit einem Provisorium ausgestattet. Die ca. 1000 m² große Fläche wurde zunächst in Betonsteinpflaster hergestellt, da die Ausschreibung für den vorgesehenen Natursteinpflasterbelag für alle vier Bauabschnitte gemeinsam erfolgen soll. Dies soll nun passieren. Eine gemeinsame Ausschreibung gewährleistet, dass die Bauabschnitte in demselben Material umgesetzt werden und die Umsetzungsqualität durch die Vergabe an einen Unternehmer gleichbleibend und damit nachhaltig ist. Zudem können Mehrkosten durch mehrere europaweite Ausschreibungen vermieden werden.

Weitere Gelder fließen in das Hof- und Fassadenprogramm, bei dem sich Grundstückseigentümer auf Förderungen zur Verschönerung von Fassaden und Höfen, sowie Aufwertungen von Dächern oder Beseitigungen von veralteten Werbeanlagen freuen können, und auch in den Verfügungsfonds, bei dem private Projektideen mit einer Förderung von 50% in privat-öffentlicher Kooperation durchgeführt werden können.

Informationen zum InHK Bensberg, der Umsetzung der Schloßstraße, dem Hof- und Fassadenprogramm, dem Verfügungsfonds, allen weiteren Maßnahmen und den bisherigen „STEPs“ können unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx abgerufen werden. Das Städtebauförderprogramm 2021 ist unter https://www.mhkbg.nrw/sites/default/files/media/document/file/20210408_FINAL_STEP_IPSPORT_2021_ed.pdf abrufbar. Bergisch Gladbach ist auf Seite 16 des Dokumentes zu finden.

15.07.2021: Gestaltungsleitfaden zur Schloßstraße jetzt downloaden

Am 22. Juni 2021 hat der Planungsausschuss den Gestaltungsleitfaden zur Schloßstraße beschlossen. Um den Leitfaden gemeinsam mit den ansässigen Händlerinnen und Händlern sowie Eigentümerinnen und Eigentümern zu entwickeln, haben drei Vorbereitungs-, Diskussions, und Informationstermine stattgefunden.

Die Broschüre zum Gestaltungsleitfaden kann nun hier heruntergeladen werden.

14.07.2021: Exkursionen, Wettbewerbe, Ausstellungen – Startschuss für den Gestaltungsleitfaden der Schloßstraße

Die Bensberger Schloßstraße bekommt einen Gestaltungsleitfaden. Am 22. Juni 2021 hat der Planungsausschuss den Beschluss dazu gefasst. Bis Sommer 2022 sind nun vielfältige Aktionen geplant, um möglichst vielen Akteurinnen und Akteuren die Gestaltungsempfehlungen nahezubringen und sie vom Mitmachen zu überzeugen.

Der Gestaltungsleitfaden Schloßstraße ist eine von 33 Maßnahmen aus dem Integrierten Handlungskonzept (InHK) Bensberg und steht in direktem Bezug zur Neugestaltung der Schloßstraße, eine der vier Leitmaßnahmen des InHK.

Ziel des Gestaltungsleitfadens ist es, ein harmonisches und stimmiges Bild in der Schloßstraße zu erzeugen. Bei den inhaltlichen Vorschlägen des Gestaltungsleitfadens handelt es sich nicht um feste Vorgaben, denn der Leitfaden hat einen ausschließlich empfehlenden Charakter. Händlerinnen und Händler sowie Eigentümerinnen und Eigentümer können dem Leitfaden Vorschläge und Empfehlungen zur Gestaltung ihrer Gebäude, Schaufenster oder Werbeanlagen entnehmen. „Dabei ist keineswegs beabsichtigt, ein monotones Erscheinungsbild der Straße zu erzeugen; vielmehr soll durch ein gemeinsames Konzept die Schloßstraße ihr Potential als Einkaufsort, Treffpunkt und Aufenthaltsbereich voll ausschöpfen“, erklärt Kamila Kozak, Sachgebietsleiterin der Städtebauförderung.

Je mehr Akteurinnen und Akteure mitmachen, desto größer ist der Erfolg für alle Beteiligten. Deshalb bietet die Abteilung Stadtplanung der Stadt Bergisch Gladbach auch eine Beratungsmöglichkeit an – bei Interesse oder Rückfragen zum Gestaltungsleitfaden kann per E-Mail an inhk.bensberg@stadt-gl.de Kontakt aufgenommen werden.
Darüber hinaus sind in den kommenden Monaten vielfältige Veranstaltungen geplant, um über den Gestaltungsleitfaden zu informieren und zum Mitmachen einzuladen.

Den Anfang macht Ende Juli die Verteilung der Broschüre zum Gestaltungsleitfaden an Händlerinnen und Händler sowie Eigentümerinnen und Eigentümer der Schloßstraße.
Ebenso ist der Gestaltungsleitfaden auf der Website des InHK veröffentlicht, so dass auch andere Interessierte sich die Broschüre durchlesen und zu den Vorhaben informieren können. Über die Möglichkeit von finanziellen Zuschüssen bei der Umsetzung der Gestaltungsempfehlungen können sich Eigentümerinnen und Eigentümer sowie die Händlerschaft im Stadtteilbüro, Schloßstraße 59, mittwochs zwischen 9.30 Uhr und 13.30 Uhr informieren.

Sofern die pandemische Lage es zulässt, ist vorgesehen, noch in diesem Jahr eine Ausstellung zu veranstalten, bei der erfolgreiche Umgestaltungen im Rahmen von Gestaltungsleitfäden aus anderen Städten gezeigt werden. Hier können Interessierte sehen, welche Wirkung ein Gestaltungsleitfaden auf eine Einkaufsstraße und eine ganze Stadt haben kann. Im Jahr 2022 soll eine Exkursion mit den Händlerinnen und Händlern der Schloßstraße stattfinden, bei der in einer anderen Stadt die Auswirkungen eines Gestaltungsleitfadens vor Ort deutlich werden und ein Erfahrungsaustausch mit den Akteurinnen und Akteuren möglich ist. Darüber hinaus ist ein (Schaufenster-)Wettbewerb geplant, an dem alle Händlerinnen und Händler der Schloßstraße, die ihre Schaufenster nach den Empfehlungen des Gestaltungleitfadens umgestaltet haben, teilnehmen können. Auch beim Tag der Städtebauförderung 2022 soll der Gestaltungsleitfaden eingebunden werden. Zu den einzelnen Aktionen wird die Stadt zu gegebenem Zeitpunkt gesondert informieren.

Der Gestaltungsleitfaden wurde nicht am grünen Tisch entwickelt: Drei digitale Veranstaltungen hat es hierzu im letzten halben Jahr gegeben; mitgewirkt haben neben der Stadtverwaltung und dem beauftragten Büro DeweyMüller viele Händlerinnen und Händler sowie Eigentümerinnen und Eigentümer der Häuser an der Schloßstraße.

Die Broschüre des Gestaltungsleitfadens zum Download gibt es hier, sowie mehr Informationen zum InHK Bensberg auf der InHK-Homepage.

08.07.2021: Ein Hauch der zukünftigen Schloßstraße – Mustersteine des kommenden Natursteinbelags gesetzt

Neugierige Blicke an der neuen Schlosstreppe: Wer sich gefragt hat, weshalb erneut kleine Bauarbeiten auf dem obersten Podest der im Oktober 2020 eröffneten Freitreppe stattgefunden haben, findet dort nun die Antwort. Es wurden drei Musterflächen für die zukünftige Oberflächenbefestigung der Schloßstraße verlegt. Bürgerinnen und Bürger sind dazu eingeladen, sich vor Ort einen Eindruck von der kommenden Neugestaltung der Böden der Straße zu machen. Der neue Natursteinbelag wird im Rahmen der Umgestaltung der Schloßstraße bauabschnittsweise gelegt; der Start ist für das Frühjahr 2022 angedacht.

Im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg erhält die Schloßstraße ein vom zuständigen Architekturbüro Club L94 geplantes, neues und ansprechendes Erscheinungsbild, das unter anderem durch einen attraktiven Natursteinbelag einen besonderen Glanz erhalten soll. Zunächst wurde mit Fertigstellung des ersten Bauabschnitts Schlosstreppe eine provisorische Befestigung aus Betonpflastersteinen gelegt, um die Begehbarkeit und Nutzung der Flächen bereits jetzt zu gewährleisten. Im weiteren Zuge der InHK-Maßnahme Schloßstraße soll dann der neue Natursteinbelag verlegt werden und der Straße nach einer Gesamtbauzeit von drei Jahren ein neues Gesicht geben.

Der bereits von den politischen Vertretern beschlossene Naturstein aus Granit wird nun anhand der Musterflächen an der Schlosstreppe gezeigt. „Den Bauunternehmen, welche auf die anstehende öffentliche Ausschreibung zur Neugestaltung der Schloßstraße reagieren, sollen die Mustersteine als optische Referenzfläche, insbesondere in Bezug auf die Farbbetonung und die Oberflächenbeschaffenheit, dienen. Aber auch die Verwaltung will sich im Vorfeld einen ersten Eindruck von der zukünftigen Gesteinsfarbe machen“, erklärt Nicole Schumann, Projektleiterin der Umbaumaßnahme Schloßstraße.

Mehr Informationen zum Umbau der Schloßstraße gibt es auf der InHK-Homepage.

29.06.2021: Viel Farbe und tolle Figuren – Erster Teil der Kinderbeteiligung für die Gestaltung des Burggrabens wurde durchgeführt

Mit großen Schritten schreitet die InHK-Maßnahme Burggraben voran: Nachdem 2020 bereits die altstadtgerechte Beleuchtung, sowie die Sanierung der Burgmauer realisiert werden konnte, steht das Jahr 2021 ganz im Rahmen der nächsten Planungsschritte. So sollen die bestehenden Wegeverbindungen erneuert und die obere und untere Etage, unter besonderer Berücksichtigung der Barrierefreiheit, besser miteinander verbunden werden. Ebenso werden die Eingänge zum Burggraben erneuert, sowie eine verbesserte Beschilderung angebracht. Den Anfang macht jedoch der Spielplatz – und die Kinder dürfen ihren Beitrag zur Gestaltung der Fläche leisten. In einer Kinderbeteiligung wurden gemeinsam Figuren bemalt, die auf dem Spielplatz ihren Platz finden werden.

Die Beteiligung der Kinder ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem am Burggraben gelegenen Bergischen Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe, der „KiWo“ (Kontaktstelle im Wohnpark), der ansässigen Künstlerin Tihana Biscan, dem Jugendamt und der Abteilung StadtGrün der Stadt Bergisch Gladbach. Die Kinder und Jugendlichen sollen aktiv den Straßenraum mitgestalten. Deshalb wurden verschiedene Holztiere und –Figuren von den Kindern selbst bemalt. Die Figuren sollen dann auf der Spielfläche aufgestellt werden, um eine Identifikation der Kinder mit dem von ihnen dekorierten Ort zu schaffen. „Die leuchtenden Kinderaugen und die schönen Holztiere zeigen, wie viel Spaß es den Kindern gemacht hat „ihren“ Ort mitzugestalten“, so Jennifer Wirtz vom Jugendamt der Stadt Bergisch Gladbach.

Und das ist noch nicht alles: Ein zweiter Teil der Kinderbeteiligung ist bereits in Planung und soll noch vor den Sommerferien durchgeführt werden. Auch hier wird gemalt und gezeichnet, denn die Kinder entwerfen ihre eigenen Wappen, die sich ebenfalls später auf dem Spielplatz wiederfinden.

Weitere Informationen zur Aufwertung der Burgmauer und weiteren Maßnahmen des InHK können hier nachgelesen werden unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

09:06.2021: Grundstein für stimmungsvolle Beleuchtung gelegt - Baum-Illumination in der Bensberger Schloßstraße nimmt konkrete Formen an

Das neue Erscheinungsbild der Bensberger Schloßstraße soll künftig in den Tag- und Abendstunden erlebbar werden - deshalb haben das Vergabegremium des Verfügungsfonds und die Immobilien- und Standortgemeinschaft Schloßstraße (ISG) e.V. als privater Investor eine Absichtserklärung zu der zukünftigen Baum-Illumination abgeschlossen. Die straßenbegleitenden Bäume in der Schloßstraße werden nach Fertigstellung der Baumaßnahmen voraussichtlich im Winter 2023/2024 ein erstes Mal durch eine stimmungsvolle Beleuchtung in Szene gesetzt.

Der Verfügungsfonds wurde im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg eingerichtet. Dieser ermöglicht die Umsetzung kreativer Ideen von Bürgerinnen, Bürgern sowie Vereinen und Institutionen, die Bensberg und Bockenberg attraktiver machen. Der Verfügungsfonds finanziert sich anteilig zu mindestens 50 Prozent aus privaten und zu maximal 50 Prozent aus öffentlichen Mitteln. So hat die ISG e. V. gemeinsam mit der Stadtverwaltung und durch Unterstützung des Stadtteilmanagements ein Konzept zur Baum-Illumination von der Firma Dinnebier Licht erstellen lassen. „Wir freuen uns sehr, dass die ISG die Bereitschaft zeigt, sich aktiv in die Gestaltung der Schloßstraße einzubringen und dieses Gemeinschaftsprojekt mit uns umsetzt“, erklärt Kamila Kozak, Sachgebietsleiterin der Städtebauförderung.

Das Konzept „Baum-Illumination“ ergänzt das Konzept der Winterbeleuchtung, das ebenfalls von der Firma Dinnebier Licht erarbeitet wurde. Die Illumination wurde als Gestaltungselement gewählt, um die jährlichen Kosten und den Montageaufwand für eine winterliche Beleuchtung einzusparen und dennoch eine stimmungsvolle Atmosphäre in der Einkaufsstraße zu schaffen. Die Illumination der Bäume erfolgt ganzjährig parallel zur Straßenbeleuchtung in den frühen Abendstunden, nachts soll die Beleuchtung im Regelfall abgeschaltet werden. Darüber hinaus sollen die illuminierten Bäume in den Wintermonaten bereits bei Eintritt der frühen Dämmerung für eine besondere Stimmung beim Einkaufserlebnis in der Schloßstraße und auf dem Weihnachtsmarkt sorgen.
Das Konzept sieht vor, jeden zweiten Baum zu beleuchten. Es sollen energieeffiziente und wartungsarme LED-Leuchten verwendet werden, die sich durch eine hohe Nachhaltigkeit auszeichnen.

Wann die Bäume das erste Mal angeleuchtet werden, ist abhängig von den Umbaumaßnahmen in der Schloßstraße im Rahmen des InHK: Erst nach Fertigstellung der Umbauten, voraussichtlich im Winter 2023/2024, kann die Schloßstraße im neuen Glanz leuchten.
Da die technische Umsetzung der Baum-Illumination zeitgleich mit den städtischen Maßnahmen zur Neugestaltung der Schloßstraße und in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung erfolgen muss, war es notwendig, bereits jetzt die erforderlichen Voraussetzungen zu schaffen und eine Absichtserklärung anzufertigen. Darin wurde festgehalten, dass einerseits die grundsätzliche Finanzierungsbereitschaft der ISG e. V. gegeben ist und andererseits die finanziellen Fördermöglichkeiten über den Verfügungsfonds geregelt sind.

Mehr Informationen zur Umgestaltung der Schloßstraße, dem Verfügungsfonds und anderen Maßnahmen des InHK Bensberg gibt es auf der InHK-Homepage.

09.06.2021: Durch einheitliche Gestaltung zum attraktiven Einkaufsort, Treffpunkt und Aufenthaltsbereich - Ein Gestaltungsleitfaden für die Bensberger Schloßstraße

Die Bensberger Schloßstraße wird zur „Stadtkrone mit neuem Glanz“ – so sieht es das Leitbild des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg vor. Dazu beitragen soll ein Gestaltungsleitfaden, der ein einheitliches Erscheinungsbild der Straße schaffen und somit die Attraktivität der Straße steigern soll. In drei digitalen Veranstaltungen wurden zahlreiche Händlerinnen und Händler sowie Eigentümerinnen und Eigentümer der Schloßstraße bereits informiert und die Inhalte mit ihnen abgestimmt; am 22. Juni soll der Gestaltungsleitfaden dem Planungsausschuss der Stadt Bergisch Gladbach zum Beschluss vorgelegt werden.

Ziel eines Gestaltungsleitfadens ist es, ein harmonisches und stimmiges Bild im Straßenraum zu erzeugen. Händlerinnen und Händler sowie Eigentümerinnen und Eigentümer können mitmachen, indem sie die Gestaltung ihrer Gebäude, Schaufenster oder Werbeanlagen an den Vorgaben des Leitfadens orientieren. „Dabei ist keineswegs beabsichtigt, ein abwechslungsloses Erscheinungsbild der Straße zu erzeugen; vielmehr soll durch ein gemeinsames Konzept die Schloßstraße ihr Potential als Einkaufsort, Treffpunkt und Aufenthaltsbereich voll ausschöpfen“, erklärt Kamila Kozak, Sachgebietsleiterin der Städtebauförderung.

In drei digitalen Veranstaltungen hat das zuständige Büro DeweyMüller gemeinsam mit der Stadtverwaltung die Vorschläge des Gestaltungsleitfadens zahlreichen Händlerinnen und Händlern der Schloßstraße präsentiert. In der ersten Veranstaltung wurden Vorschläge für Werbeanlagen, Schaufenster und Warenauslagen erläutert sowie Ideen für Außenmöblierung und Außengastronomie vorgestellt. Die zweite Veranstaltung thematisierte Gebäude- und Fassadenstrukturen, etwa Markisen, Vordächer oder auch Farbempfehlungen, und Anregungen für Beschilderungen. Nach den beiden Veranstaltungen wurde der Leitfaden nochmals überarbeitet, damit Anregungen und Bedenken der Händlerinnen und Händler integriert und Vorschläge des Gestaltungsbeirats der Stadt eingearbeitet werden konnten. Das Ergebnis wurde in einer dritten digitalen Veranstaltung präsentiert. Die aktive Einbeziehung der Händlerinnen und Händler sowie Eigentümerinnen und Eigentümer ist von besonderer Bedeutung, um eine möglichst hohe Akzeptanz bei den relevanten Akteurinnen und Akteuren zu erzielen.

Bei den inhaltlichen Vorschlägen des Gestaltungsleitfadens handelt es sich nicht um feste Vorgaben, denn der Leitfaden hat einen ausschließlich empfehlenden Charakter. Je mehr Händlerinnen und Händler mitmachen, desto größer ist der Erfolg für alle Beteiligten. Dies ist das Ziel einer nachhaltigen, und damit dauerhaft attraktiven Stadtgestaltung, die durch den Gestaltungsleitfaden erreicht werden soll.

Wenn der Beschluss gefasst werden sollte, können sich Interessierte ab Ende Juni auf der Homepage des InHK die zusammenfassende Broschüre „Gestaltungsleitfaden Schloßstraße“ herunterladen, in der die Handlungsempfehlungen erläutert werden, eine Umsetzungsstrategie vorgestellt wird und Umsetzungsbeispiele aus anderen Städten den Erfolg verdeutlichen. Darüber hinaus werden in der zweiten Jahreshälfte 2021 verschiedene Informations- und Beteiligungsformate stattfinden, in denen sich Händlerinnen und Händler zu dem Leitfaden informieren können. Fragen können auch per Mail an inhk.bensberg@stadt-gl.de geschickt werden.

Der Gestaltungsleitfaden wird dem Planungsausschuss am 22. Juni zum Beschluss vorgelegt werden. Die Beschlussvorlage kann bereits einige Tage vor dem Ausschuss im Ratsinformationssystem nachgelesen werden. Interessierte zu dieser und weiteren Maßnahmen des InHK Bensberg können sich hier informieren.

25.05.2021: Varianten für die Entschärfung der Gefällelage in der Bensberger Schloßstraße

Der neue „obere Stadtplatz“ in Bensberg ist im Rahmen der Umgestaltung der Schloßstraße im 1. Bauabschnitt entstanden und ist seit Spätsommer 2020 temporär fertiggestellt und eröffnet. Auch die Flächen unterhabt der neuen Dreieckstreppe wurden in diesem Zusammenhang bereits provisorisch angelegt – allerdings mit einem größeren Gefälle als für den Endausbau geplant. Seit dem 14. Januar 2021 findet dort donnerstags der Bensberger Markt statt. Seitdem wurde wegen der Gefällesituation in einigen Bereichen der Fläche öffentliche Kritik an den Plätzen ausgeübt. Deshalb hat das zuständige Planungsbüro Club L 94 Varianten erarbeitet, die das Gefälle für den endgültigen Ausbau der Fläche entschärfen könnten – eine der Varianten scheint in der Abwägung die vorgesehenen städtebaulichen sowie funktionalen Ziele zu erreichen.

„Die Schwierigkeit ergibt sich aus der örtlichen Topographie, sowie einigen Zwangspunkten, an denen die Höhe der Flächen nicht veränderbar ist“, erklärt Helge Mehrtens, Abteilungsleiterin der Stadtplanung. So ist die Höhenlage aufgrund der örtlichen Situation, beispielsweise durch Hauseingänge, nur eingeschränkt veränderbar. Bereits von Anfang an war geplant, dass mit Fertigstellung der Schloßstraße bzw. mit Einbau des Natursteinbodens die Straße angehoben wird und das Gefälle somit reduziert wird. Dennoch hat die Stadtverwaltung mit dem zuständigen Planungsbüro Club L 94 nun geprüft, ob es im Rahmen der beschlossenen Entwurfsplanung weitere Maßnahmen gibt, die das Steigungsverhältnis noch stärker reduzieren als bisher geplant, ohne dass der Entwurf grundsätzlich in Frage gestellt wird.

Das Planungsbüro hat insgesamt fünf neue Varianten erarbeitet, die im Rahmen der beschlossenen Entwurfsplanung möglich sind. Jede Variante zieht einen erheblichen Mehraufwand und Mehrkosten mit sich: Teilweise sind bauliche Anpassungen nötig, teilweise fallen Flächen für die Marktaufstellung weg, teilweise ist die benachbarte Außengastronomie beeinflusst oder der Anlieferverkehr für die Schlossgalerie ist nicht möglich (siehe Anlage).

Da darüber hinaus die städtebaulichen und funktionalen Ziele vor Ort eingehalten werden sollen, kommen vier der fünf Varianten nicht für eine nähere Betrachtung in Frage. Hier sind die „Kompromisse“ zu groß und die Entwürfe sind nicht gleichwertig zur ursprünglichen Planung zu bewerten. Eine der Varianten hat sich für die Planenden allerdings als städtebaulich gleichwertig zur vorgesehenen Planung herausgestellt: Bei der Variante löst sich die Steigung aufgrund eines zusätzlichen Treppenwinkels vor der Toilettenstation schnell auf und entspannt dadurch das Gefälle zwischen den Zwangspunkten am Toilettengebäude und der Schlossgalerie, da die Platzhöhe unterhalb der Stufen um ca. 50cm reduziert werden kann. Ebenso reduziert sich das Gefälle zwischen dem neuen Treppenwinkel und der Schloßstraße auf 2,7%. Das Quergefälle entlang der Dreieckstreppe bleibt unverändert. Außerdem kann die Entspannung nur erreicht werden, wenn sich das Gefälle am Übergang zum oberen Stadtplatz (zwischen Toilettenhaus und Dreieckstreppe) um ca. 1% verstärkt. Diese Variante wird nun weiter geprüft.

Fest steht jedoch, dass eine erneute Umgestaltung erst mit dem Einbau des Natursteinbodens erfolgen kann; der Baubeginn ist für Anfang 2022 anvisiert. Ein aufwendiger Neubau von temporären Flächen ist aus zeitlichen Gründen (Neuplanung, Ausschreibung, Vergabe, Bauzeit) nicht möglich. Bis zum finalen Ausbau sollen die erprobten Sofortmaßnahmen, z.B. die verteilten Auffahrkeile, den Marktbeschickern und Marktbeschickerinnen helfen.

Die Vor- und Nachteile aller baulichen Varianten sind online abrufbar unter https://www.bergischgladbach.de/bauliche-varianten-schlossstrasse.aspx. Weitere Informationen zur Umgestaltung der Schloßstraße im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg sind nachzulesen unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

19.05.2021: Anregungen und Ideen bei der digitalen Bürgerbeteiligung zum Quartiersplatz im Wohnpark Bensberg

Erneut hat zu einer Maßnahme des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg eine digitale Bürgerbeteiligung stattgefunden: Am Freitag, 7. Mai 2021 kamen Planerinnen und Planer des neuen Quartiersplatzes im Wohnpark Bensberg mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern digital zusammen, um über erste Ideen und den aktuellen Stand des Vorentwurfs zum Platz zu diskutieren. „Wir hoffen zwar, dass wir uns an die digitalen Formate nicht gewöhnen müssen; dennoch freut uns zu sehen, dass sich so viele Interessierte vor ihre Bildschirme setzen, um zu sehen, was wir im Wohnpark vorhaben“, so Claudia Werker der Abteilung Jugend und Soziales.

Der digitalen Informationsveranstaltung vorausgegangen war sowohl eine Bürgerbeteiligung im Jahr 2016 im Rahmen der Erstellung des InHK, als auch eine Online-Bürgerbeteiligung zwischen dem 12. und 31. März 2021. Insgesamt 91 Bürgerinnen und Bürger haben bei der Umfrage zu verschiedenen Aspekten des Wohnparks, des Quartiersplatzes und zu den Fußwegeverbindungen in Richtung Innenstadt teilgenommen. Zusätzlich gab es die Möglichkeit Anregungen und Bedenken per E-Mail mitzuteilen. Die Auswertung der Beteiligung ist weiterhin online unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx abrufbar. Zeitgleich war im Wohnpark eine offene Ausstellung mit einer Ideenskizze und ersten Planungsideen zu sehen.

Die Online-Veranstaltung am Freitag, 7. Mai wurde genutzt, um den Bewohnerinnen und Bewohnern das neue Quartiersmanagement vorzustellen, das seit April 2021 für zwei Jahre vor Ort aktiv sein wird, um über die Vorhaben und aktuellen Stände der InHK-Maßnahmen rund um den Wohnpark zu informieren. „Wir freuen uns als direkter Ansprechpartner im Wohnpark zu sein und sind offen für alle Anregungen und Fragen“, erklärt Daniela Hofgärtner vom zuständigen Büro Stadt+Handel.

Nach kurzer Begrüßung durch Bürgermeister Frank Stein und Vorstellung des Planungsprozesses und des aktuellen Standes der Vorplanung durch die Planenden war eine intensive Diskussion über einzelne Planungselemente der Kern der Veranstaltung.
So wurde von einigen Teilnehmenden die Sorge geäußert, dass es durch den Platz zu mehr Lärm oder auch mehr Müll kommen könnte. Die Gegebenheiten im Wohnpark seien besonders und die Planung müsse unbedingt an die individuelle Situation vor Ort angepasst werden, äußerten sich die Bürgerinnen und Bürger. Darüber hinaus wurde der Hinweis gegeben, dass auch die vielen im Wohnpark lebenden Kinder und Jugendlichen mitbedacht werden müssten, um im Wohnpark neue Angebote für sie schaffen zu können. Die multikulturelle Vielfalt sowie der Schnitt durch alle Altersklassen seien charakteristisch für den Wohnpark, deshalb sollten diese Zielgruppen in der Planung Berücksichtigung finden. Andere freuen sich auf die Umsetzung der vorgestellten Planung und einen neuen Treffpunkt inmitten des Wohnparks.

Alle Anregungen und Beiträge werden nun sorgfältig geprüft und bei der weiteren Planung bzw. soweit wie möglich berücksichtigt.

Mehr Informationen zu dieser und weiteren Maßnahmen des InHK Bensberg gibt es unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

10.05.2021: Klärende Gespräche und konstruktive Beteiligung – Online Bürgerbeteiligung zur Freianlage rund um den Deutschen Platz

Bürgerbeteiligung zu Corona-Zeiten? Dass dies möglich ist, hat erneut das Team rund um das Integrierte Handlungskonzept (InHK) Bensberg unter Beweis gestellt: Im Rahmen einer digitalen Informationsveranstaltung wurde am 30. April 2021 mit Bürgerinnen und Bürgern vor den Bildschirmen über die geplanten Umbaumaßnahmen an der Freianlage rund um den Deutschen Platz gesprochen und diskutiert. Kern der Veranstaltung war die Vorstellung des aktuellen Standes der Entwurfsplanung, zusätzlich hatten die Bürgerinnen und Bürger aber auch die Möglichkeit, ihre Anregungen und Bedenken zu äußern. Die eingebrachten Beiträge werden im Rahmen der weiteren Planung geprüft.

Nachdem Ragnar Migenda, Beigeordneter der Stadt Bergisch Gladbach, alle Teilnehmenden begrüßt hatte, gab die Sachgebietsleiterin für die Städtebauförderung, Kamila Kozak, eine kurze Einführung zum bisherigen Projektverlauf: „Wir freuen uns sehr, dass das Interesse an den Freiflächen rund um den Deutschen Platz so groß ist und wir gemeinsam mit Ihnen den bestmöglichen Entwurf gestalten werden“. Der aktuelle Stand des Entwurfes ist das Ergebnis aus zahlreichen Bürgerbeteiligungen und der konstruktiven Auseinandersetzung mit der Historie der Flächen.

Der Entwurf wurde gemeinsam von den beteiligten Abteilungen Stadtplanung und StadtGrün präsentiert. Das aktuelle Konzept will die Wegeverbindungen innerhalb der Fläche und die Anbindung an die Schloßstraße verbessern. Auch die Eingänge sollen offener und einladender gestaltet werden. Die Planung unterteilt das Gebiet in verschiedene Bereiche (Deutscher Platz, Lindenallee, Hindenburgplatz, Wiese, Spielplatz, Terrasse auf der Tiefgarage), die sich aus der Auseinandersetzung mit historischen Karten und Bildern ergeben haben. Die neue Wegeführung soll diese Bereiche sinnvoll miteinander verbinden und auch den bisher alleine stehenden Spielplatz integrieren. Abgerundet werden soll dies durch eine zurückhaltende, freundliche und einladende Gestaltung von Bänken und Böden.

„Als Ergebnis der historischen Analyse ist es das Ziel, dem Gebiet seinen ursprünglich offenen Charakter zurückzugeben. So sollen die zentrale Wiesenfläche und die historische Lindenallee erhalten bleiben und der Hindenburgplatz seine Blühwiese zurückbekommen“, erklärte Volker Oberreuther der Abteilung StadtGrün. Es ist vorgesehen, das Gefallenendenkmal auf dem Deutschen Platz und das Denkmal des Freiheitskämpfers Ferdinand Stucker besser sichtbar zu machen. Die in den Ursprungsplänen des Architekten Bernhard Rotterdam zu erkennende Eiche soll durch einen großen Solitärbaum am Deutschen Platz aufgegriffen werden, und Informationstafeln könnten über die Geschichte der Flächen informieren.

Neu werden unter anderem die an zwei Seiten des Deutschen Platzes angebrachten Sitzstufen sein, die sich zum Spielplatz und zur Wiese hin orientieren und so die einzelnen Bereiche stärker miteinander ver¬knüpfen. Auf dem Hindenburgplatz soll auf vielfachen Wunsch der Bevölkerung eine Boule-Bahn entstehen. Der Spielplatz wird ausgelichtet, vergrößert und unter Berücksichtigung von Ideen aus der Kinderbeteiligung zum Motto „Internationales Spielen“ umgebaut. Die Terrassenfläche wird gemeinsam mit dem Eigentümer des ansässigen Ladenlokals entwickelt; die Treppenanlage zur Lindenallee wird abgebrochen und durch eine neue Konstruktion ersetzt.

Die auf die Entwurfspräsentation folgenden Anregungen und Bedenken der teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger brachten weitere, differenzierte Ideen mit ein. So wurde beispielsweise angeregt zu prüfen, ob auch Wasserflächen in die Anlage integriert werden können. Ebenso wurde appelliert, auf möglichst viel Barrierefreiheit zu achten, insbesondere wenn der Bau von Treppenanlagen nötig ist. Alle diskutierten Beiträge werden nun geprüft und bei der Fortentwicklung der Entwurfsplanung berücksichtigt. Die gesamte Entwurfsplanung soll bis Juni durch die Stadtverwaltung ausgearbeitet werden, um sie am 31. August dem Ausschuss für Infrastruktur und Umwelt, Sicherheit und Ordnung (AIUSO) zum Beschluss vorzulegen.

Die vorgestellte Präsentation mit detaillierten Beschreibungen des Entwurfs und das Ergebnisprotokoll der Veranstaltung können unter https://www.bergischgladbach.de/news/inhk/33167/entwurfspraesentation-und-ergebnisprotokoll-der-veranstaltung-zur-freianlage-rund-um-den-deutschen-platz-online abgerufen werden. Weitere Informationen zu dieser und weiteren Maßnahmen des InHK Bensberg gibt es unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

29.04.2021: Neue Bepflanzung an der Bensberger Schlosstreppe

Der Frühling ist in vollem Gange – höchste Zeit, dass sich auch die Bensberger Schlosstreppe erstmalig von ihrer „blühenden Seite“ zeigt. Nachdem die große Freitreppe im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg im Oktober 2020 eröffnet wurde, war es zunächst durch die winterlichen Temperaturen nicht möglich, die Bepflanzung vorzunehmen. Nun wurden die letzten „Wunden“ der Baustelle verschlossen und Arten gepflanzt, die an diesem Standort ideale Lebensbedingungen vorfinden.

Der Hang unterhalb des Goethehauses wurde mit verschiedenen Salix-Arten (Weiden), insgesamt 6 Solitärbäumen und zahlreichen Bodendeckern begrünt. Bei der Auswahl der Pflanzen sind ausschließlich klimaangepasste Bäume und Sträucher zur Verwendung gekommen, die sich an der Treppe wohl fühlen, denn der Standort spielt bei der Pflanzenauswahl eine wichtige Rolle: „Unangepasster Boden oder falsche Licht- und Beschattungsverhältnisse bedeuten für die Pflanzen Stress. Die jetzt gepflanzten Arten finden ideale Lebens- und Wachstumsbedingungen am Standort Schlosstreppe vor“, erklärt Volker Oberreuther von der Abteilung StadtGrün.

In Zeiten des Klimawandels erfüllen größere innerstädtische Grünflächen, beispielsweise an der Freianlage rund um den Deutschen Platz, weitreichende Aufgaben: Bei Starkregen wird auf diesen Flächen Wasser gespeichert und bei Hitzewellen werden die urbanen Räume durch die Flächen gekühlt. Zusätzlich erhöht das innerstädtische Grün die Artenvielfalt und dient als Lebensraum, z.B. für Insekten. Im Fall der Schlosstreppe dienen die gepflanzten Weiden darüber hinaus durch ihr dichtes Wurzelwerk als Hangsicherung und bieten zahlreichen Vögeln Brut- und Niststätten. Das Ziel ist es, auch im innerstädtischen Bereich kleine, funktionierende Biotope zu schaffen.

„Mit diesem Schritt kommen wir erneut der endgültigen Fertigstellung des 1. Bauabschnitts der Schloßstraße im Rahmen unseres InHK einen Schritt näher. Wir bieten den dort angepflanzten Arten ein perfektes Umfeld, gleichzeitig machen die Pflanzen die Treppe nochmals ästhetischer und ansprechender“, freut sich Kamila Kozak, Sachgebietsleiterin der Städtebauförderung.

Mehr Informationen zur Schlosstreppe und allen weiteren Maßnahmen des InHK Bensberg sind unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx zu finden.

29.04.2021: Informieren – Einbringen - Mitmachen: Digitaler Tag der Städtebauförderung am 8. Mai in Bergisch Gladbach unter dem Motto „InHK.digital“

„Auf keinen Fall wollten wir den Tag der Städtebauförderung wegen der Corona-Pandemie erneut ausfallen lassen. Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern zeigen, was sich in Bensberg und Bockenberg im Rahmen des InHK Bensberg tut“, erklärt Kamila Kozak, Sachgebietsleiterin für die Städtebauförderung bei der Stadt Bergisch Gladbach. Deshalb findet der bundesweite Aktionstag am 8. Mai 2021 in Bergisch Gladbach digital statt. Unter dem Motto „InHK.digital“ gibt es online rund um das Integrierte Handlungskonzept (InHK) Bensberg viele Informationen, Fotos, Karten und Beteiligungen zu entdecken, damit sich Bürgerinnen und Bürger zu den Maßnahmen des InHK informieren und einbringen können, sowie bei Beteiligungen mitmachen können.

Informieren – Was ist das InHK Bensberg? Welche Maßnahmen werden im Rahmen des InHK umgesetzt? Eine digitale Karte auf der InHK-Website soll allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Überblick über das InHK-Gebiet und dessen zahlreichen Maßnahmen aufzeigen. Ein Ampelsystem zeigt den Stand des Projektes an. Darüber hinaus fassen Texte den aktuellen Stand der Maßnahmen bzw. die vorgesehene Planung zusammen. Vorher-Nachher-Fotos verschaffen einen eindrucksvollen Rückblick der InHK-Maßnahmen der letzten Jahre.

Auch interaktiv gibt es einiges zu entdecken: So sehen Interessierte beispielsweise Luftbilder von einigen Maßnahmen vor der Umsetzung, die sie durch Ziehen der Maus mit einem Luftbild derselben Maßnahme nach Umsetzung vergleichen können. So lässt sich auch „von oben“ verdeutlichen, wie viel Veränderung es im Raum gegeben hat. Dieser Perspektivwechsel zeigt eindrucksvoll das räumliche Ausmaß der Maßnahmen.

Einbringen - Das Besondere in diesem Jahr ist, dass der Tag der Städtebauförderung auf mehrere Tage ausgeweitet wird: Bereits am Vorabend, dem 7. Mai um 17.30 Uhr, findet eine digitale Informations- und Diskussionsveranstaltung des neuen Quartiersmanagements zum Wohnpark Bensberg statt. Hierzu sind alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere aber die Anwohnerinnen und Anwohner des Wohnparks Bensberg herzlich eingeladen. Vorgestellt wird dort ein Vorentwurf zur Umgestaltung des „Quartiersplatzes“ inmitten des Wohnparks, der mit den Teilnehmenden diskutiert werden soll. Zudem wird sich das neue Quartiersmanagement vorstellen, das für die kommenden zwei Jahre im Wohnpark Bensberg als Ansprechpartner für die Maßnahmen des InHK vor Ort sein wird. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist bis zum 3. Mai an inhk.bensberg@stadt-gl.de möglich.

Mitmachen - Darüber hinaus gibt es über mehrere Tage hinweg online die Möglichkeit, bei zwei weiteren Maßnahmen des InHK mitzumachen: Die beiden Fußgängertunnel am Verkehrsbauwerk und am Erna-Klug-Weg sollen neugestaltet werden. Unter der digitalen Karte zum Tag der Städtebauförderung oder unter www.bergischgladbach.de/buergerbeteiligung-tunnel.aspx können sich deshalb vom 8. Mai bis 21. Mai Bürgerinnen und Bürger mit Themenvorschlägen für die künstlerische Umgestaltung der Fußgängertunnel einbringen. Hierbei sollen lokale Themen genannt werden, welche die Region oder den Ort der Tunnel charakterisieren. Diese Themensammlung wird den Planungsteams zu Verfügung gestellt und dienen als Anregung für die künstlerische Ausgestaltung der Entwürfe.

Der digitale Aktionstag startet am 8. Mai und ist ab dann aufrufbar unter https://www.bergischgladbach.de/inhk.digital.aspx. Unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx können sich Interessierte auch bereits vorher zum InHK Bensberg und den dazugehörigen Maßnahmen informieren.

27.04.2021: Ergebnisse der Online-Beteiligung zum Wohnpark Bensberg und Online-Veranstaltung am 7. Mai

Umfragen, digitale Karten und Multiple-Choice-Fragen – bei der Bürgerbeteiligung zum geplanten „Quartiersplatz“, der im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) im Wohnpark Bensberg entstehen soll, hatten Bürgerinnen und Bürger zwischen dem 12. und 31. März online auf vielfältige Art und Weise die Möglichkeit, ihre Gedanken und Ideen zur Neugestaltung beizutragen. Da eine Beteiligung vor Ort zu Corona-Zeiten nicht umsetzbar ist, hatte man sich für die Online-Variante entschieden, während im Wohnpark eine offene Ausstellung mit ersten Planungsideen zu sehen war. Insgesamt haben 91 Personen an der Beteiligung teilgenommen; darüber hinaus wurden neun Beiträge als E-Mail oder per Post eingereicht. Am 7. Mai um 17.30 Uhr geht die Beteiligung in Form einer Online-Veranstaltung weiter. Eine Anmeldung ist erforderlich.

„Dass so viele Rückmeldung aus der Bevölkerung bei uns eingegangen sind, freut uns riesig. Das zeigt uns, wie wichtig den Bürgerinnen und Bürgern das Projekt ist und dass sie in die Planung miteinbezogen werden wollen“, freut sich Kamila Kozak, Sachgebietsleiterin für die Städtebauförderung.

Die Wünsche der Bevölkerung sind vielseitig. So wünschen sich beispielsweise 41% der Teilnehmenden mehr Sportangebote und 29% mehr Kinderspielmöglichkeiten im Wohnpark. Darüber hinaus besteht der Wunsch nach mehr Sauberkeit, mehr Sitzgelegenheiten und Treffpunkten, einer besseren Beleuchtung und komfortablen Fußwegen. Die Bewohnerinnen und Bewohner würden darüber hinaus gerne Nachbarschaftsfeste feiern, gemeinsam spazieren gehen können, Spielflächen gemeinsam nutzen oder sich in einem Lokal treffen. Besonders charakteristisch für den Wohnpark sind für die Befragten die Lage, die Aussicht oder auch der kleine Wald auf dem zukünftigen Quartiersplatz. „Die eingereichten Ideen, Anmerkungen und Bedenken werden nun sorgfältig geprüft, abgewogen und dann entsprechend in die weitere Entwurfsplanung integriert“, erklärt Claudia Werker der Abteilung Jugend und Soziales. Alle Beiträge können online eingesehen werden unter https://www.bergischgladbach.de/news/inhk/33128/ergebnisse-der-online-beteiligung-zum-wohnpark-bensberg-veroeffentlicht.

Der neue Quartiersplatz ist allerdings nur eine von vier Maßnahmen des InHK, die am Wohnpark Bensberg umgesetzt werden sollen. Auch die Fußwegeverbindungen in die Bensberger Innenstadt sollen verbessert werden. Deshalb gab es auch Fragen zu den Wegeverbindungen sowie eine digitale Karte, in die die bevorzugten Fußwege eingezeichnet werden konnten. Hier wurde von den Teilnehmenden der Wunsch nach z.B. mehr Begrünung, Sitzgelegenheiten entlang der Wege und einer besseren Anbindung an den Stadtgarten geäußert. Diese Ergebnisse werden nun geprüft und sollen als Grundlage für die weitere Bearbeitung dienen.

Zusätzlich zur Online-Umfrage gab es die Möglichkeit, Ideen, Anregungen und Bedenken per Mail einzureichen. Hier wurde beispielsweise die Sorge geäußert, dass es durch den Quartiersplatz zu mehr Lärm kommen könnte. Auch diese Beiträge werden geprüft und bei der weiteren Planung berücksichtigt.

Um die Maßnahmen im Wohnpark besser steuern und die Anwohnerinnen und Anwohner zu den Vorhaben auch vor Ort informieren zu können, wird ein Quartiersmanagement eingerichtet. Hier hat man sich für das Planungsbüro Stadt+Handel entschieden, das sich bei einer Online-Informationsveranstaltung zu den geplanten Vorhaben im Wohnpark am 7. Mai um 17.30 Uhr vorstellen wird. Kern dieser Veranstaltung ist die Vorstellung der Planung für den Quartiersplatz im Wohnpark Bensberg. Alle Teilnehmenden haben die Möglichkeit, Fragen zur aktuellen Planung zu stellen sowie ihre Anregungen, Ideen und Bedenken mitzuteilen. Die Ergebnisse werden bei der weiteren Planung in die Abwägung einbezogen.

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist bis zum 3. Mai 2021 per E-Mail an inhk.bensberg@stadt-gl.de möglich. Im Anschluss wird der Zugangslink zusammen mit der Tagesordnung, den technischen Voraussetzungen zur Teilnahme und weiteren Informationen ebenfalls per E-Mail an die Teilnehmenden geschickt. Im Wohnpark liegen Einladungen in Form von Postkarten bereits aus. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Ergebnisse der Online-Beteiligung sowie weitere Informationen zu diesen und weiteren Vorhaben des InHK Bensberg sind online abrufbar unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

19.04.2021: Online-Informationsveranstaltung zur Umgestaltung der Freianlage rund um den Deutschen Platz am 30. April 2021 – bitte anmelden!

Neue Sitzmöglichkeiten, blühende Wiesen, eine Boule-Bahn – so könnte die Freianlage rund um den Deutschen Platz zukünftig aussehen. Entstanden sind die Planungsideen durch vielfältige Bürgerbeteiligungen sowie einer Auseinandersetzung mit der Historie der Fläche im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg. Die Planungsideen mündeten in die Vorplanung, die am 03.12.2020 vom Planungsausschuss beschlossen wurde. Seitdem arbeiten die Planerinnen und Planer aus den Abteilungen Stadtplanung und Stadtgrün gemeinsam an der Entwurfsplanung.
Am 30. April stellt die Stadtverwaltung um 17.30 Uhr interessierten Bürgerinnen und Bürgern den derzeitigen Stand der Entwurfsplanung in einer Online-Veranstaltung vor. Zur Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich.

Noch ist der finale Entwurf der Umgestaltung der Freianlage rund um den Deutschen Platz nicht fertig. Um die Bürgerinnen und Bürger aber auch im laufenden Prozess über das Vorhaben zu informieren, wird in der Veranstaltung der Zwischenstand der Planung präsentiert. „Wir möchten den Planungsprozess transparent gestalten. Dazu gehört für uns auch, dass wir Zwischenergebnisse vorstellen, um mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern im Dialog zu bleiben “, erklärt Kamila Kozak, Sachgebietsleitung der Städtebauförderung.

Der Entwurfsgestaltung vorausgegangen waren eine umfangreiche Online-Beteiligung, eine Vor-Ort-Begehung mit Beteiligungsmöglichkeit, eine Kinderbeteiligung für die Umgestaltung des Spielplatzes, eine Auseinandersetzung mit der Historie der Plätze in Kooperation mit dem Stadtarchiv und dem Bergischen Geschichtsverein, sowie Gespräche mit dem Eigentümer des Ladenlokals (heute Miguel´s). Darüber hinaus hat bereits im Jahr 2016 im Rahmen der Erstellung des InHK ein Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern zur Aufwertung der Grünfläche stattgefunden. Die Beteiligung bestand aus Veranstaltungen für die allgemeine Öffentlichkeit und Werkstätten mit ausgesuchten Fachleuten und Experten. Der aktuelle Zwischenstand ist das Ergebnis aus diesen Gesprächen und Beteiligungen. „Planung setzt die Weichen für die Zukunft. Deshalb sind solche umfassenden Bürgerbeteiligungen erforderlich“, erklärt Volker Oberreuther von StadtGrün. Die gesamte Entwurfsplanung soll bis Ende Mai durch die Stadtverwaltung ausgearbeitet werden, um sie am 8. Juni dem Ausschuss für Infrastruktur und Umwelt, Sicherheit und Ordnung (AIUSO) zum Beschluss vorzulegen.

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist bis zum 28. April 2021 per E-Mail an inhk.bensberg@stadt-gl.de möglich. Im Anschluss wird der Zugangslink zusammen mit der Tagesordnung, den technischen Voraussetzungen zur Teilnahme und weiteren Informationen ebenfalls per E-Mail an die Teilnehmenden geschickt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Außerdem werden am 23.04.2021 vier Musterflächen des möglichen zukünftigen Bodenbelags am Deutschen Platz und der Terrasse aufgebaut, um sich einen Eindruck der zukünftigen Gestaltung machen zu können. Die Musterflächen sollen der Verwaltung zur Entscheidungsfindung dienen, indem Gestaltung, Wetterbeständigkeit und andere Punkte überprüft werden. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind ebenfalls dazu eingeladen, sich die Bodenplatten vor Ort anzuschauen.

Die Planung und Gestaltung des Gebietes steht nicht in Abhängigkeit zur aktuellen Debatte um die Bezeichnung der Plätze. Die Maßnahme wird bis auf Weiteres unter dem Arbeitstitel „Freianlage rund um den Deutschen Platz“ weitergeführt. Die Bezeichnung „Hindenburgplatz“ ist lediglich als Ortsbezeichnung zur eindeutigen Verortung der Maßnahmen zu verstehen.

Nähere Informationen zur Neugestaltung des Deutschen Platzes und zu den weiteren Maßnahmen des InHK Bensberg sind unter https://www.bergischgladbach.de/inhk zu finden.

16.04.2021: Bewilligung der beantragten Mittel für das InHK Bensberg im STEP 2021

„Freie Fahrt“ für das Integrierte Handlungskonzept (InHK) Bensberg: Die beantragten Fördermittel für das Jahr 2021 sind vom Land Nordrhein-Westfalen in voller Höhe bewilligt worden. Für die Umgestaltung der Schloßstraße (2./4. Bauabschnitt), sowie den Verfügungsfonds und das Hof- und Fassadenprogramm stehen somit 2.396.000 Euro zur Verfügung.

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen hat das Städtebauförderprogramm für das Jahr 2021 veröffentlicht. Insgesamt werden 294 förderfähige Projekte in Nordrhein-Westfalen bezuschusst. Die Fördergelder kommen vom Land, Bund und der EU. Der Förderschwerpunkt gilt dabei der Verbesserung der Aufenthalts- und Lebensqualität in Innenstädten, Ortskernen und Stadtteilzentren – so wie beim InHK Bensberg. „Mit der Bewilligung der Fördermittel können wir unsere Maßnahmen weiter voranbringen und umsetzen“, freut sich Kamila Kozak, Sachgebietsleitung der Städtebauförderung.

„Der Bewilligungsbescheid sichert den dringenden Fortgang der Umbaumaßnahme Schloßstraße hin zu einem vielfältigen Aufenthaltsraum im Sinne des Wettbewerbsmottos ‚Straße der vielen Begegnungen‘“, erklärt Stadtbaurat Harald Flügge. Die Gelder sollen insbesondere die Umsetzung des 2. und 4. Bauabschnitts der Bensberger Schloßstraße möglich machen, also den Vorplatz der neuen Schlossgalerie bzw. den Bereich zwischen den Wendehammern, und den südlichen Teil der Schloßstraße zwischen Gartenstraße und Am Stockbrunnen. Diese Bereiche werden nun als Baumaßnahmen für Firmen ausgeschrieben, sodass – nach einer erfolgreichen Vergabe - mit den Vorarbeiten und den Bautätigkeiten im Laufe des nächsten Jahres zu rechnen ist. Im Planungsausschuss wird die zuständige Abteilung Städtebauförderung laufend informieren.

Durch die bisher bewilligten Fördermittel wurde bereits der 1. Bauabschnitt der Schloßstraße fertiggestellt: Die neue Schlosstreppe wurde im Oktober 2020 eröffnet. Einzig der Bodenbelag vor der Treppe und der neuen Schlossgalerie wurde vorerst mit einem Provisorium ausgestattet. Die ca. 1000 m² große Fläche wurde zunächst in Betonsteinpflaster hergestellt, da die Ausschreibung für den vorgesehenen Natursteinpflasterbelag für alle vier Bauabschnitte gemeinsam erfolgen soll. Dies soll nun passieren. Eine gemeinsame Ausschreibung gewährleistet, dass die Bauabschnitte in demselben Material umgesetzt werden und die Umsetzungsqualität durch die Vergabe an einen Unternehmer gleichbleibend und damit nachhaltig ist. Zudem können Mehrkosten durch mehrere europaweite Ausschreibungen vermieden werden.

Weitere Gelder fließen in das Hof- und Fassadenprogramm, bei dem sich Grundstückseigentümer auf Förderungen zur Verschönerung von Fassaden und Höfen, sowie Aufwertungen von Dächern oder Beseitigungen von veralteten Werbeanlagen freuen können, und auch in den Verfügungsfonds, bei dem private Projektideen mit einer Förderung von 50% in privat-öffentlicher Kooperation durchgeführt werden können.

Informationen zum InHK Bensberg, der Umsetzung der Schloßstraße, dem Hof- und Fassadenprogramm, dem Verfügungsfonds, allen weiteren Maßnahmen und den bisherigen „STEPs“ können unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx abgerufen werden. Das Städtebauförderprogramm 2021 ist unter https://www.mhkbg.nrw/sites/default/files/media/document/file/20210408_FINAL_STEP_IPSPORT_2021_ed.pdf abrufbar. Bergisch Gladbach ist auf Seite 16 des Dokumentes zu finden.

28.02.2021: Freier Zugang zur Schlossgalerie Bensberg – Interimsparkplätze wurden entfernt, mehr Freiraum für Passanten

Die umfangreichste Maßnahme des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg ist die Umgestaltung der Bensberger Schloßstraße. Letztes Jahr wurde die Schlosstreppe (1. Bauabschnitt) als Interimsfläche vorläufig fertiggestellt. Die Treppe bildet die Verbindung zwischen Schloßstraße, dem neuen Einkaufszentrum „Schlossgalerie Bensberg“ und dem historischen Marktplatz. Darüber hinaus entstand der Vorplatz vor der Schlossgalerie, der zunächst mit vier Parkflächen markiert worden ist. Diese Übergangsnutzung wurde ermöglicht, um die Parkplatzsuche in der Schloßstraße zu vereinfachen und das illegale Parken auf den angrenzenden Feuerwehraufstellflächen einzudämmen.

Diese Markierungen wurden am Mittwoch, den 17. Februar 2021, entfernt. Die Flächen sollen nun neu genutzt werden.

So werden in Kürze Sitzmöglichkeiten vor der Schlossgalerie aufgestellt. Die Stadtverwaltung beabsichtigt zudem, die Flächen um die Schlosstreppe und Schlossgalerie insgesamt auf verschiedene Weise mit kleinen Angeboten und Aktionen zu gestalten - selbstverständlich werden die dann aktuellen Corona-Auflagen berücksichtigt. So ist beispielsweise eine Informationswand mit Neuigkeiten zum InHK geplant. Für Anfang März ist ein Banner in Arbeit, auf dem sich Bürgerinnen und Bürger zum InHK und zur Vorfläche der Schlossgalerie informieren können. Außerdem wird es auf einem Banner die Möglichkeit geben, selbst Ideen zur Nutzung der Vorfläche beizutragen.

Jeweils donnerstags werden die Flächen von den Markthändlern genutzt. Dies ist – da die Fläche nur provisorisch fertig gestellt worden ist – eine Interimslösung. Die oben genannten Zwischennutzungen werden die Marktaufstellung nicht beeinflussen. Erst in circa zwei Jahren werden die Plätze endgültig fertiggestellt. Aktuell liegt dort Betonsteinpflaster, da die Ausschreibung für den vorgesehenen Natursteinpflasterbelag für alle vier Bauabschnitte gemeinsam erfolgen soll.

Derzeit werden gemeinsam mit den Marktbeschickerinnen und Marktbeschickern Sofortmaßnahmen zur Überwindung der Schrägen erarbeitet und erprobt. So wurden Auffahrkeile organisiert und verteilt.

Eine Rückkehr zur Marktsituation wie sie vor Baubeginn war – entlang der Straße – oder eine Sperrung für den PKW-Verkehr, ist nicht angedacht, da es aufgrund der beengten Bürgersteig-Situation zu verstärkten Protesten der Einzelhändler kam und im Rahmen der Wettbewerbsauslobung als eine Aufgabe formuliert wurde eine Marktaufstellung bei gleichzeitigem PKW-Durchgangsverkehr zu ermöglichen.

Mehr Informationen zur Umgestaltung der Schloßstraße und allen weiteren Maßnahmen im Rahmen des InHK Bensberg sind zu finden unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

29.01.2021: Der Stadtgarten erhält letzten Schliff – Restarbeiten an Wegen, Bänken und Pflanzen

im Bensberger Stadtgarten unterhalb des Vinzenz-Pallotti-Hospitals sind wieder Bau- und Pflanzarbeiten im Gange. Bereits im September 2020 wurde das Gelände der Öffentlichkeit vorgestellt. Nun stehen vor Frühlingsbeginn noch Restarbeiten an, die jahreszeitlich bedingt jetzt erst durchgeführt werden können, zum Teil aber auch Verbesserungen betreffen, die auf Bürgerhinweise zurückgehen. So wünschten sich viele Spaziergänger, dass die an manchen Stellen recht grob geschotterten Wege einen feinkörnigeren Belag erhalten. Dies geschieht im Rahmen der anstehenden Pflegearbeiten an den Wegedecken.

Mit naturnaher Bepflanzung werden unter anderem die Bereiche um den Fitnessparcours und den Spielplatz ergänzt. Sechs Einzelbäume sollen außerdem das Gesamtbild der Anlage abrunden. Sie werden künftig die Sitzbereiche als Schattenspender überragen.

Eine weitere Anregung aus der Bevölkerung betraf die Erreichbarkeit des Bouleplatzes. Neu angelegt wurde daraufhin eine direkte Wegeverbindung über drei Blockstufen vom Parkplatz an der Vinzenz-Pallotti-Straße zum Ort des beliebten Freizeitvergnügens.

Noch etwa bis Mitte Februar dauern insbesondere die Pflanzarbeiten an, dann kann der Frühling kommen, und der Stadtgarten steht in vollem Umfang bereit für Spaziergänger, Sporttreibende und Sonnenanbeter.

29.01.2021: Aufwertung der Bensberger Burgmauer abgeschlossen

Die Burgmauer am Bensberger Rathaus strahlt in neuem Glanz: Im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg wurde die Natursteinmauer seit Sommer 2020 saniert und aufgefrischt. Dabei sind auch interessante Funde innerhalb der Mauer zum Vorschein gekommen, die nun in die Außenfassade eingearbeitet und somit sichtbar gemacht wurden.

Seit dem 8. Juni 2020 arbeitete das Spezialunternehmen vor Ort. Gründliche Arbeit war nötig, da sich durch unsachgemäßes (Neu-)Verfugen, Witterungseinflüsse und fehlende Wartung einige Steine, insbesondere im Kronenbereich, gelockert hatten und teilweise auch heruntergefallen waren. Zur Aufwertung und Erhaltung der Mauer wurden die bestehenden Fugen ausgestemmt, außerdem die durch Pflanzenbewuchs oder Frost zerstörten Steine ausgetauscht. Während des Austauschs der Steine und des Ausstemmens der Fugen erfolgte das Setzen von sogenannten „Injektionspackern“, durch die es möglich ist, den Mörtel mit Druck in nicht sichtbare Hohlräume des jeweiligen Mauerabschnitts zu injizieren und zu verpressen. Die Mauer wurde durch ein Trockenspritzverfahren neu gefugt. In diesem Verfahren wird ein starker Luftstrom per Kompressor erzeugt; dieser transportiert den zunächst noch trockenen Fugenmörtel, der erst am Ende mit Wasser vermischt und ins Mauerwerk geschossen wird. Darüber hinaus wurden auch nicht mehr intakte Mauerwerksverbände wiederhergestellt.

Während der Arbeiten an der Mauer kamen außerdem interessante Funde ans Tageslicht. So sind im Mauerwerk zahlreiche Steine zu entdecken, die auf eine andere vorangegangene Nutzung hinweisen und in der Mauer eine neue Verwendung fanden. Historiker nennen diese Phänomene „Spolien“. Als besonders sehenswertes Bauteil legten die Restaurateure das hinter der Fassade verborgene Fragment eines feinen Fischblasen-Blendmaßwerks frei. „Die hier gefundene Spolie wurde gereinigt und wieder in die Mauer eingesetzt, diesmal aber von außen sichtbar, so dass aufmerksame Betrachter sie entdecken können“, freut sich Kirsten Vockel von der Unteren Denkmalbehörde. Interessierte können sich nun auf Spurensuche begeben und sich selbst Gedanken zur Geschichte machen.

Doch nicht nur Spuren von Menschenhand sind in der Burgmauer zu finden. Alte Steinmauern stellen einen seltenen und extremen Lebensraum für Spezialisten unter Pflanzen und Tieren dar. Ein kleiner Abschnitt wurde deshalb im unrestauriertem Zustand als Lebensraum für Pflanzengesellschaften der Mauervegetation und für seltene Insekten und Schnecken erhalten. Um den Lebensraum Mauer erlebbar zu machen, wird eine Informationstafel vor dem erhaltenen Abschnitt angebracht, auf der sich Besucherinnen und Besucher zu den Lebewesen informieren können.

Die Stadt Bergisch Gladbach freut sich, eine weitere Maßnahme des InHK Bensberg erfolgreich umgesetzt zu haben. Weitere Informationen zu diesem und weiteren Projekten des InHK sind nachzulesen unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

22.01.2021: Kinderbeteiligung für den Spielplatz am Deutschen Platz

„Kinder spielen auf der ganzen Welt“ lautet das Motto, unter dem der Spielplatz am Deutschen Platz im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg neu gestaltet werden soll. Kinder aus Bergisch Gladbach sind dazu aufgerufen, ihre Ideen einzureichen – egal ob gemalt, beschrieben, fotografiert oder gefilmt. Die Möglichkeit zur Beteiligung gibt es zwischen dem 22.01.2021 und dem 09.02.2021.

Nachdem die „großen“ Bürgerinnen und Bürger bereits durch eine Online-Beteiligung und eine Führung vor Ort die Chance hatten, ihre Wünsche zur Umgestaltung des Deutschen Platzes und Hindenburgplatzes einzubringen, sind nun die Kinder an der Reihe „ihren“ Bereich des Platzes mitzugestalten: Der sehr in die Jahre gekommene Spielplatz soll neu gestaltet und aufgewertet werden – „internationales Spielen“ wird das Thema des neuen Spielplatzes sein. Deshalb sollen Kinder der Stadtverwaltung mitteilen, welche Spiele sie besonders gerne spielen, egal ob aus Bergisch Gladbach kommend oder aus einer anderen Gegend bzw. einem anderen Land. Als Ergebnis ist eine Ausstellung auf dem Spielplatz mit den eingereichten Hinweisen geplant. Somit gestalten die Kinder ihren Spielplatz aktiv mit. Für jede Idee und Anregung gibt es nach Einsendeschluss ein kleines Dankeschön.

An dem Spielplatz wird zwischen dem 22.01.2021 und dem 09.02.2021 ein Briefkasten angebracht sein, in den die Kinder ihre Vorschläge einwerfen können. Außerdem können Beiträge postalisch eingereicht werden an Stadt Bergisch Gladbach, Fachbereich Jugend und Soziales, z:H. Claudia Werker, An der Gohrsmühle 18 in 51465 Bergisch Gladbach oder per e-Mail an c.werker@stadt-gl.de, bitte immer unter Angabe des Absenders

Weitere Informationen zu diesem und weiteren Projekten des InHK Bensberg gibt es unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

18.01.2021: Digitale Veranstaltung zum Gestaltungsleitfaden Schloßstraße – Stadtplanung und Händlerschaft berieten über erste Ideen

Im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg/Bockenberg wurde im Juni 2020 für die Bensberger Schloßstraße die Entwurfsplanung beschlossen. Aufbauend darauf soll nun gemeinsam mit den Eigentümern und Händlern ein Gestaltungsleitfaden für die Schloßstraße entwickelt werden, der den Rahmen für ein als harmonisch, stimmig, hochwertig und ansprechend wahrgenommenes Gesamtgefüge aus öffentlichem Raum, privater Gebäudegestaltung und vielfältigen Sondernutzungen vorgibt. Die ersten Gestaltungsvorschläge hat die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem zuständigen Architekturbüro Dewey Muller aus Köln letzten Donnerstag, den 14. Januar 2021 den Bensberger Händlern und Eigentümern in einer digitalen Veranstaltung vorgestellt.

„Ich habe die Veranstaltung mit großem Interesse verfolgt und freue mich, dass wir auch online eine so konstruktive Atmosphäre schaffen konnten“, erklärte Bürgermeister Frank Stein in seinem Schlusswort der Veranstaltung. Dass die Veranstaltung nicht vor Ort stattfinden konnte, ist der Corona-Pandemie geschuldet. „Trotzdem wollen wir den Planungsprozess weiterführen. Der Gestaltungsleitfaden benötigt die Akzeptanz der Händler und Eigentümer, deshalb ist es auch so wichtig ihre Bedenken und Wünsche zu berücksichtigen“, erklärt Kamila Kozak, Sachgebietsleiterin der Städtebauförderung.

In der knapp zweistündigen Veranstaltung wurde Bezug genommen auf die Entwurfsgestaltung der Schloßstraße, sowie anschließend auf die ersten Inhalte des Gestaltungsleitfadens. Hierbei ging Burkard Dewey von dem zuständigen Architekturbüro auf die Werbeanlagen an und in den Geschäften der Schloßstraße ein, sowie auf die Außenmöblierung durch Außengastronomie oder Warenauslagen der Händler. Während der Veranstaltung hatten die Teilnehmenden immer wieder die Möglichkeit ihre Kommentare, Wünsche und Bedenken zu äußern, die protokolliert wurden und in den weiteren Entwürfen des Gestaltungsleitfadens Beachtung finden sollen.

So wurde beispielsweise die Angst geäußert, dass der Einzelhandel unter zu viel Vereinheitlichung leiden könnte, oder dass einige Vorschläge des Gestaltungsleitfadens nicht auf die speziellen Einzelfälle einiger Geschäfte anwendbar sein könnten. Dies gilt es nun zu untersuchen und in die weitere Planung miteinzubeziehen. Es kamen aber auch zahlreiche positive Stimmen, die sich durch die gestalterische Anpassung des öffentlichen Raums eine „Entschleunigung des Raums“ und ein „gediegeneres Einkaufen“ erhoffen.

Darüber hinaus war es den Veranstaltern besonders wichtig zu betonen, dass es sich bei dem Gestaltungsleitfaden nicht um eine Satzung handelt, die den Händlern vorschreibt, wie ihre Geschäfte gestaltet werden sollen, sondern um Empfehlungen, wie ein gemeinsames Erscheinungsbild der Schloßstraße zu „neuem Glanz“ verhelfen kann und somit alle Beteiligten davon profitieren. Außerdem gehe es bei dem Leitfaden nicht um die Änderung des Bestandes, sondern um künftige Maßnahmen, die sukzessiv umgesetzt werden.

Auf die Auftaktveranstaltung sollen noch zwei weitere Veranstaltungen folgen, in denen weitere thematische Felder des Gestaltungsleitfadens vorgestellt werden sollen. „Wir hoffen sehr, dass diese Veranstaltungen wieder gemeinsam vor Ort stattfinden können. Falls die pandemische Lage angespannt bleibt, haben wir jedoch online ein geeignetes Mittel gefunden, wie wir die Bensberger Bevölkerung in die Planung einbeziehen können“, freut sich Kamila Kozak als Leiterin der Abteilung Städtebauförderung über die erfolgreiche Durchführung des Abends.

Weitere Informationen zu dieser und weiteren Maßnahmen des InHK Bensberg gibt es unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

02.12.2020: Handlauf an der Bensberger Schlosstreppe wird installiert

Nachdem bereits am 26. Oktober 2020 die Bensberger Schlosstreppe offiziell eröffnet wurde, kann nun auch der vorgesehene Handlauf installiert werden. Der Aufstieg wird dadurch, insbesondere für mobilitätseingeschränkte Personen, deutlich erleichtert. Damit rückt die Fertigstellung der neuen Treppe, die Teil der Umgestaltung der Schloßstraße im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg ist, wieder ein Stück näher.

Nachdem die neuen Geländer Ende November ihre Beschichtung erhalten haben, werden am 2. und 3. Dezember die Kernbohrarbeiten an der Treppe durchgeführt. Am 4. Dezember können in diese Kernbohrungen dann die Geländerpfosten einbetoniert werden. Rollstuhlfahrenden oder Personen, die sich das Treppensteigen sparen möchten, steht darüber hinaus ein barrierefreier Aufzug im Inneren der Schlossgalerie, oder der barrierefreie Weg um die Schlossgalerie herum, zur Verfügung.

Endgültig fertiggestellt wird der Bereich jedoch erst in den kommenden Jahren: Die ca. 1000 m² große Fläche wurde zunächst in Betonsteinpflaster hergestellt, da die Ausschreibung für den vorgesehenen Natursteinpflasterbelag für alle vier Bauabschnitte der Schloßstraße gemeinsam erfolgen soll. Die Stadtverwaltung hat sich für das Provisorium in Betonpflaster entschieden, um die Begehbarkeit der Flächen bereits jetzt gewährleisten zu können. Das Betonpflaster wird in etwa in 2 Jahren durch den Naturstein ersetzt.
Auch die Leuchtstelen werden im Zuge der Gesamtmaßnahme kostengünstiger ausgeschrieben und noch ausgetauscht. Die Ausschreibung der Schloßstraße wird voraussichtlich im 2. Quartal 2021 erfolgen, der Baubeginn für den 2.- 4. Bauabschnitt ist für die zweite Jahreshälfte 2021 anvisiert.

Mehr Informationen zu diesem und weiteren Projekten des InHK Bensberg sind zu finden unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

24.11.2020: Fotorealistische Darstellung des Emilienbrunnens liegt vor 

In der ersten Sitzung des neuen Planungsausschusses am Donnerstag, den 3. Dezember 2020, präsentiert die Stadtplanung durch eine Mitteilungsvorlage eine fotorealistische Darstellung des Emilienbrunnens.

Die Umgestaltung wurde bereits im August mehrheitlich beschlossen, jetzt präsentieren die Stadtplaner die Neugestaltung. Die orientiert sich - wie von vielen Bürgerinnen und Bürgern gewünscht - nah am Bestand.

Der jetzige Entwurf wurde vom Landschaftsarchitekturbüro Club L 94 erstellt. Die Brunnenformation aus Korallenkalkstein ragt aktuell in die Schloßstraße hinein. Dies soll geändert werden. Die Planung sieht die Gestaltung eines neuen Emilien-Plätzchen vor. Dafür wird das Brunnen-Ensemble nach hinten verlagert werden. Außerdem wird ein Solitärbaum gepflanzt mit einer Sitzgelegenheit.

Der Brunnen, bestehend aus Brunnenschalen und Natursteinfindlingen, wird von einem Steinmetzbetrieb mit Schwerpunkt Denkmalpflege schrittweise zurückgebaut, kartiert, zwischengelagert und schließlich nach dem historischen Vorbild am neuen Standort wiederaufgebaut. Aufgrund der geschichteten Bauweise des historischen Brunnens ist der Rückbau sowie der Wiederaufbau bautechnisch zwar aufwendig, aber sehr gut umsetzbar.

Die Details zur Planung können im Ratsinformationssystem unter https://mandatsinfo.bergischgladbach.de/bi/info.asp eingesehen werden. Weitere Informationen zu diesem und weiteren Projekten des InHK Bensberg gibt es unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

02.11.2020: Ausstellung der Vorplanung am Deutschen Platz/Hindenburgplatz

Im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg ist vorgesehen den Deutschen Platz und Hindenburgplatz in Bensberg neuzugestalten und aufzuwerten. Die aus den Vorschlägen einer Bürgerbeteiligung erarbeitete Vorplanung ist seit Montag, den 02.11.2020 drei Wochen lang in einer Ausstellung auf dem Deutschen Platz zu sehen. Auch eine historische Auseinandersetzung und allgemeine Informationen zum InHK werden ausgestellt.

Der Entwicklung der Vorplanung vorausgegangen war eine Ende Juli durchgeführte, umfangreiche Onlinebeteiligung. Hier wurde das Meinungsbild der Bergisch Gladbacherinnen und Bergischer Gladbacher eingefangen, um herauszufinden, welche Anforderungen an die Grünfläche mit dem dazugehörigen Denkmal gestellt werden. Am 9. Oktober 2020 hat außerdem eine Führung über die Plätze, mit der Möglichkeit sich zu beteiligen, stattgefunden. Darüber hinaus hat bereits im Jahr 2016 im Rahmen der Erstellung des InHK ein Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern zur Aufwertung der Grünfläche stattgefunden. Die Beteiligung bestand aus Veranstaltungen für die allgemeine Öffentlichkeit und Werkstätten mit ausgesuchten Fachleuten und Experten. Alle gesammelten Vorschläge wurden anschließend gewichtet und geprüft, um die Vorplanung zu entwickeln. Die Ergebnisse dieses Abwägungsprozesses sollen am 3. Dezember im Planungsausschuss (PLA) zum Beschluss vorgelegt werden.

Nun ist der aktuelle Stand der Vorplanung auf dem Deutschen Platz in der Ausstellung zu sehen. Neben einer Karte, die die Vorplanung zeigt, sind außerdem Bilder und Erläuterungen zur Historie der beiden Plätze ausgestellt, um die Gestaltung und Nutzung der Plätze in den richtigen geschichtlichen Kontext setzen zu können. Darüber hinaus sind allgemeine Informationen zum InHK Bensberg vorhanden.

Der aktuelle Stand der Vorplanung wurde aus den Beteiligungen, Abstimmungsgesprächen mit dem Bergischen Geschichtsverein und der Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG), sowie einer historischen Analyse entwickelt. Unter dem Arbeitstitel „Neugestaltung trifft auf wechselvolle Geschichte“ zielt die Planung darauf ab, die Freiräume in Kombination mit ihrem geschichtlichen Kontext (wieder)zu beleben. Dabei sollen die Aufenthaltsqualität erhöht, Angsträume beseitigt und vielfältige Nutzungsmöglichkeiten angeboten werden. Durch den historischen Rahmen der Plätze erhalten sie ihre eigene Identität.

Die Vorplanung kann darüber hinaus seit Montag, den 12. Oktober auf der InHK-Website aufgerufen und im Stadtteilbüro (Öffnungszeiten mittwochs von 09:30 - 13:30 Uhr) eingesehen werden. Mehr Informationen zur geplanten Aufwertungen des Deutschen Platzes und Hindenburgplatzes, zum InHK und allen dazugehörigen Maßnahmen sind nachzulesen unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

27.10.2020: Bensberger Schlosstreppe eröffnet

Die umfangreichste Maßnahme des integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg ist die Umgestaltung der Bensberger Schloßstraße. Besondere Aufmerksamkeit hat in den letzten Wochen und Monaten dabei die Entstehung der eindrucksvollen Freitreppe auf sich gezogen. Die Treppe bildet die Verbindung zwischen Schloßstraße, dem neuen Einkaufszentrum „Schlossgalerie“ und dem historischen Marktplatz. Die Arbeiten wurden nun abgeschlossen und die Treppe offiziell eröffnet. „Dass die Maßnahme erfolgreich umgesetzt werden konnte und somit die Umgestaltung der Schlossstraße als zentraler Baustein des Integrierten Handlungskonzeptes Bensberg beginnt sichtbar zu werden, freut uns als Fördermittelgeber besonders“, so Regierungspräsidentin Gisela Walsken.

„Wir sind froh, dass die Bauarbeiten beendet werden konnten, denn die Treppe bildet nicht nur eine praktische, sondern auch attraktive Verbindung zwischen der Schloßstraße und dem historischen Marktplatz und wertet das Erscheinungsbild der Straße deutlich auf“, freut sich Bürgermeister Lutz Urbach bei der Eröffnung. Optisch wurde dafür gesorgt, dass die neue Treppe eindrucksvoll inszeniert wird: Neben den Leuchten illuminiert ein LED-Lichtband die neue Stützmauer. Der große Schriftzug „Schlosstreppe“ ist schon seit einigen Wochen lesbar.

Außerdem wurden kürzlich die Entwässerungsrinne und die Angleichungsarbeiten planmäßig abgeschlossen, sodass das Obergeschoss der neuen Schlossgalerie auch wieder aus Westen her fußläufig über die Treppe zu erreichen ist. Die Barrierefreiheit ist durch einen Aufzug in der Schlossgalerie gewährleistet. Nur das Treppengeländer wird aktuell noch gefertigt; Die Installation ist in den nächsten Wochen vorgesehen.

Endgültig fertiggestellt wird der Bereich jedoch erst in den kommenden Jahren: Die ca. 1000 m² große Fläche wurde zunächst in Betonsteinpflaster hergestellt, da die Ausschreibung für den vorgesehenen Natursteinpflasterbelag für alle vier Bauabschnitte gemeinsam erfolgen soll. „Eine gemeinsame Ausschreibung gewährleistet, dass die Bauabschnitte in demselben Material umgesetzt werden und die Umsetzungsqualität durch die Vergabe an einen Unternehmer gleichbleibend und damit nachhaltig ist. Zudem können Mehrkosten durch mehrere europaweite Ausschreibungen vermieden werden“, erklärt Wolfgang Honecker, Leiter des Fachbereichs 6 „Planen und Bauen“. Auch die Leuchtstelen werden im Zuge der Gesamtmaßnahme kostengünstiger ausgeschrieben und noch ausgetauscht. Die Ausschreibung der Schloßstraße wird voraussichtlich im 2. Quartal 2021 erfolgen, der Baubeginn für den 2.- 4. Bauabschnitt ist für die zweite Jahreshälfte 2021 anvisiert. Die Stadtverwaltung hat sich für das Provisorium in Betonpflaster entschieden, um die Begehbarkeit der Flächen bereits jetzt gewährleisten zu können. Das Betonpflaster wird in etwa in 2 Jahren durch den Naturstein ersetzt.

Dies betrifft nicht nur den 1. Bauabschnitt, sondern auch den Vorplatz der Schlossgalerie. Hier ist nach Freigabe der Fläche zunächst ein ungeordneter Raum entstanden, auf dem Falschparken, auch auf den Feuerwehraufstell- und bewegungsflächen, sowie zu schnelles Fahren aufgrund der großen Straßenbreite an der Tagesordnung waren. Hier musste die Verwaltung zügig tätig werden; die Idee der abmarkierten Interimsparkplätze wurde schnell umgesetzt. Diese Zwischenlösung wird auch bis Anfang kommenden Jahres erhalten bleiben und den Kunden der Schloßstraße somit im wichtigen Weihnachtsgeschäft zur Verfügung stehen. Danach jedoch werden die temporären Stellplätze wieder beseitigt, stattdessen wird die Fläche als temporäre Aufenthalts- und Informationsfläche bespielt: Zum einen soll hier zentral über die Baumaßnahme informiert werden, zum anderen sollen Sitzmöbel und eine vorübergehende Gestaltung mit Bepflanzungen eine erste Idee der zukünftigen Aufenthaltsqualität geben. Denn im Zuge des weiteren Bauverlaufs soll auch der Vorplatz der Galerie als Teil der Gesamtmaßnahme hochwertig gestaltet werden mit Natursteinpflaster, Fontänenfeld, und der Ausstattungslinie mit Sitzmöbeln, Fahrradanlegebügeln und Lichtstelen. Hier wird ein attraktiver Aufenthaltsort entstehen, der zum Verweilen und Spielen einlädt, sodass die Schloßstraße dem Leitbild der „Straße der vielen Begegnungen“ gerecht wird.

„Durch die enge Zusammenarbeit der Verwaltung mit dem Fördermittelgeber, den Planern von Club L94, der ausführenden Firma Balter und den ansässigen Akteuren von IBH und ISG war es möglich, das Projekt attraktiv und zielführend umzusetzen. Auch mit dem Investor der Schlossgalerie hat eine intensive Abstimmung stattgefunden, sodass er die Mieter im 1.OG der Schlossgalerie stets über die abgestimmten Abläufe informiert hat. Wir sind froh, dass die Arbeiten pünktlich beendet werden konnten und die Treppe nun für die Bevölkerung freigegeben ist“, freut sich Bürgermeister Lutz Urbach.

Mehr Informationen zu diesem und weiteren Projekten des InHK Bensberg können nachgelesen werden unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

13.10.2020: Vorplanung der Umgestaltung am Deutschen Platz/Hindenburgplatz

Im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg ist vorgesehen den Deutschen Platz und Hindenburgplatz in Bensberg neuzugestalten und aufzuwerten. Am Freitag, den 9. Oktober 2020 wurde interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Vorplanung bei einer Führung über die Plätze vorgestellt. Der Rundgang war ein Schritt im Rahmen einer intensiven Bürgerbeteiligung.

Der Entwicklung der Vorplanung vorausgegangen war eine Ende Juli durchgeführte, umfangreiche Onlinebeteiligung. Hier wurde das Meinungsbild der Bergisch Gladbacherinnen und Bergischer Gladbacher eingefangen, um herauszufinden, welche Anforderungen an die Grünfläche mit dem dazugehörigen Denkmal gestellt werden. Darüber hinaus hat bereits im Jahr 2016 im Rahmen der Erstellung des InHK ein Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern zur Aufwertung der Grünfläche stattgefunden. Die Beteiligung bestand aus Veranstaltungen für die allgemeine Öffentlichkeit und Werkstätten mit ausgesuchten Fachleuten und Experten.

Nun wurde der aktuelle Stand der Vorplanung aus den Beteiligungen, Abstimmungsgesprächen mit dem Bergischen Geschichtsverein und der Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG), sowie einer historischen Analyse entwickelt. Unter dem Arbeitstitel „Neugestaltung trifft auf wechselvolle Geschichte“ zielt die Planung darauf ab, die Freiräume in Kombination mit ihrem geschichtlichen Kontext (wieder)zu beleben. Dabei soll die Aufenthaltsqualität erhöht, Angsträume beseitigt und vielfältige Nutzungsmöglichkeiten angeboten werden. Durch den historischen Rahmen der Plätze erhalten sie ihre eigene Identität.

Nach aktuellem Planstand sollen die Plätze eine funktionale Gliederung erhalten, die aus historischen Karten und Bildern abgeleitet wird und somit eine Brücke zur Vergangenheit schlägt, und gleichzeitig attraktive Bewegungs- und Verweilorte schafft. Wie in vielen Beiträgen der online Beteiligung gefordert, soll die Grünfläche den offenen Charakter beibehalten. Darüber hinaus werden das Gefallenendenkmal und Stucker-Denkmal wieder sichtbarer gemacht. Allgemein gilt es das Grün auszulichten, um die Plätze durch eine neue Bepflanzung attraktiver zu gestalten.

Das Team der Stadtverwaltung schlägt vor, dass am Deutschen Platz der Eingang verschoben wird, um eine optimale Begehung der Verkehrsinsel auf der Gladbacher Straße zu ermöglichen. Neue Blickbeziehungen werden durch die Auslichtung der Bepflanzung geschaffen, gleichzeitig werden dadurch Angsträume vermieden. Helle Materialien sollen zu einem freundlichen Erscheinungsbild beitragen. Als besonderes Highlight ist beabsichtigt, die Ränder des Platzes von Blockstufen einzufassen, die sich zum Spielplatz und zur Wiese orientieren und die Bereiche stärker miteinander verknüpfen. Wie in den historischen Plänen von des Architekten Bernhard Rotterdam vorgesehen, erhält der Deutsche Platz als Pendant zum Gefallenendenkmal einen großen Solitärbaum. Der neue Baum wird sowohl durch seine Höhe, als auch durch das umgebende Hochbeet mit integrierter Sitzmöglichkeit herausstechen und zum Verweilen einladen.

Das derzeitige Planungskonzept greift die in der Beteiligung geäußerte große Bedeutung des Spielplatzes auf: Die Bepflanzung um den Spielplatz wird ebenfalls ausgelichtet, die Spielfläche vergrößert. Der bessere Einblick in den Bereich soll dazu dienen Angsträume zu vermeiden. Ein weiterer Schritt im Rahmen der umfangreichen Beteiligung: Unter dem Motto „internationales Spielen“ soll in einer Kinderbeteiligung herausgefunden werden, welche Länder für Kinder interessant sind. Die Anregungen der Kinder fließen später in die Auswahl der Spielgeräte mit ein. Angedacht ist, dass der Spielbereich ein „naturnahes“ Spielen ermöglicht.

Die Wiese inmitten des Plangebietes bleibt erhalten und wird durch neue Sitz- und Liegeflächen aufgewertet. Es soll ein Erholungsraum entstehen, der die Aufenthaltsqualität steigert.

Die Ergebnisse der Onlinebeteiligung unterstreichen die große Bedeutung der Lindenallee: Sie bleibt in ihrer Form erhalten und erhält eine neue, wassergebundene Wegedecke.

Ob die Terrasse in die Umsetzung einbezogen werden kann, ist derzeit noch offen. Nach Vorstellung der Planer*innen erhält die Terrasse ein neues Geländer, von wo aus durch die Lage an der zentralen Achse neue Blickbeziehungen geschaffen werden. Ihr derzeitiges Konzept sieht hier Sitzmöbel und eine barrierefreie Rampe vor. Aktuell wird noch geprüft, ob ein Teil der Treppe durch einen neuen Treppenaufgang ersetzt werden kann. Die Abstimmungen mit den privaten Gebäudeeigentümern sind bereits angelaufen.

Der Hindenburgplatz soll seinen „blühenden Charakter“ zurückerhalten. Hier soll eine große Wildblumenwiese entstehen.

Nachdem die Vorplanung bei der Führung am 9. Oktober 2020 nun offiziell vorgestellt wurde, werden noch weitere Beteiligungen, wie Vor-Ort-Begehungen, folgen. Außerdem ist eine Ausstellung vor Ort geplant, bei der ein Briefkasten zur Einreichung weiterer Ideen aufgebaut wird. Aktuell befindet sich die Stadtverwaltung noch inmitten der Vorentwurfsplanung des Projektes. Während des Spazierganges gab es viel Zuspruch, aber auch Kritik und eine Reihe von Anregungen. Diese werden nun gewichtet und geprüft. Die Ergebnisse dieses Abwägungsprozesses und die daraus resultierende Planung sollen der Politik am 3. Dezember 2020 im Planungsausschuss (PLA) zum Beschluss vorgelegt werden.

Die Vorplanung kann darüber hinaus seit Montag, den 12. Oktober auf der InHK-Website aufgerufen und im Stadtteilbüro (Öffnungszeiten mittwochs von 09:30 - 13:30 Uhr) eingesehen werden. Mehr Informationen zur geplanten Aufwertungen des Deutschen Platzes und Hindenburgplatzes, zum InHK und allen dazugehörigen Maßnahmen sind nachzulesen unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

30.09.2020: Führungen und Vorstellung der Vorplanung am Deutschen Platz/Hindenburgplatz; Anmeldung zur Veranstaltung erforderlich 

Die Bürgerbeteiligung zur möglichen Umgestaltung von Flächen in Bensberg geht weiter. Im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg sollen der Deutsche Platz und der Hindenburgplatz aufgewertet werden. Am Freitag, den 9. Oktober 2020 können interessierte Bürgerinnen und Bürger an zwei Terminen an einer Führung teilnehmen. Stadtplaner der Stadtverwaltung informieren vor Ort über bereits eingereichte und formulierte Ideen.

Bereits Ende Juli hat die Stadtverwaltung in der Testphase einer Onlinebeteiligung ein Meinungsbild der Bergisch Gladbacherinnen und Bergisch Gladbacher abgefragt, um frühzeitig herauszufinden, welche Anforderungen an diese Grünflächen mit Denkmal gestellt werden.

Bereits im Jahr 2016 gab es im Rahmen der Erstellung des InHK mit den Bürgerinnen und Bürgern zu der Aufwertung der Grünflächen einen Dialog. Die Beteiligung bestand aus Veranstaltungen für die allgemeine Öffentlichkeit und Werkstätten mit ausgesuchten Fachleuten/Experten.

Aus den Ergebnissen der Beteiligungen wurde seitens der Stadtverwaltung nun die Vorplanung entwickelt, die am Freitag, 9. Oktober 2020 um 14 und um 16 Uhr vorgestellt werden soll.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich an diesen beiden Terminen ein erstes Bild der Vorplanung machen. Verbunden wird die Vorstellung der Planung mit einer Begehung der beiden Plätze. Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Teilnehmerzahl auf 25 Personen pro Rundgang beschränkt, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Außerdem werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten zu den Terminen mit einem Mund-Nasen-Schutz zu erscheinen.

Anmelden kann man sich telefonisch bei Jessica Zisch unter 02202-141346 oder per E-Mail unter j.zich@stadt-gl.de. Genannt werden müssen die Kontaktdaten und der gewünschte Führungstermin (14 Uhr oder 16 Uhr).
Die Vorplanung kann darüber hinaus ab Montag, den 5. Oktober auf der InHK-Website aufgerufen und im Stadtteilbüro (Öffnungszeiten mittwochs von 09:30 - 13:30 Uhr) eingesehen werden. Mehr Informationen zur geplanten Aufwertungen des Deutschen Platzes und Hindenburgplatzes, zur Auswertung der Onlinebeteiligung, zum InHK und allen dazugehörigen Maßnahmen sind nachzulesen unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

18.09.2020: Stadtbaurat bestätigt informelles Gespräch zur Schloßstraße – Prüfergebnis wurde per Mail am 28. August 2020 mitgeteilt

Per Pressemitteilung haben die Parteien SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen am 9. September 2020 folgende Aussagen getroffen:

„…Das Dreierbündnis denkt die Bensberger Schlossstraße neu ... und CDU und Baurat Flügge folgen!...
„…Daraufhin wurde Stadtbaurat Flügge - inoffiziell - gebeten, eine Liste von Standorten zusammenzustellen, an denen Bäume stehen bleiben respektive neue gepflanzt werden können, ohne dass dadurch die Planungen für den Tiefbau (Leitungen, Gründungen, etc.) beeinträchtigen werden.“

Dazu erklärte Harald Flügge als zuständiger Beigeordneter der Stadt Bergisch Gladbach per Pressemitteilung vom 15. September 2020, dass es keinen inoffiziellen Prüfauftrag gegeben habe.

Dies ist so aber nicht korrekt, wie Harald Flügge jetzt mit dieser Pressemitteilung erläutert.
„Es hat am Rande des Haupt- und Finanzausschusses am Donnerstag, den 27. August 2020, ein Gespräch zwischen mir und Vertretern der CDU- und SPD-Fraktion stattgefunden. Aus meinem Verständnis des Gesprächsverlaufs ging es um mögliche Veränderungen in der Gestaltung der Schloßstrasse, ohne die gefassten Beschlüsse zum Ausbau in Frage zu stellen. Ein Planungsstopp und Neuberatung waren nicht Thema. Diesen Auftrag habe ich zur Prüfung in die Verwaltung gegeben und das Prüfergebnis habe ich den Gesprächsteilnehmern am 28. August 2020 per Mail mitgeteilt.
Sollte irgendeine Formulierung meinerseits zu Irritationen geführt haben, bitte ich dies zu entschuldigen.“

09.09.2020: Neugestalteter Stadtgarten eröffnet

Die Ausbaumaßnahmen des Stadtgartens im Rahmen des integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg sind abgeschlossen. Die Wunden der Baustelle auf der insgesamt 11,6 ha großen Wiesenfläche „verheilen“ langsam wieder; die Eingriffe sind nach erfolgter Rasenansaat kaum noch sichtbar. Aufgrund der Corona-Pandemie muss die offizielle Einweihung erst einmal verschoben werden, dennoch wurde der Stadtgarten im Rahmen eines Pressetermins der Bensberger Bevölkerung nun übergeben.

„Naherholung und Entschleunigung werden in heutigen Zeiten immer wichtiger, denn immer mehr Menschen leiden in zunehmendem Maße unter Erschöpfungszuständen. In unserer digitalen Welt mit permanenter Erreichbarkeit, einem hohen Verkehrsaufkommen und steigender Mieten sind Parkanlagen zur Naherholung sehr wichtig“, so Bürgermeister Lutz Urbach bei der Eröffnung. Auch eigene Gärten sind in Zeiten steigender Verdichtung im Innenstadtbereich selten zu finden. Insofern ist der Stadtgarten Bensberg ein wichtiger Beitrag zur Naherholung und Entschleunigung.

Bisher spielte der Stadtgarten im Bewusstsein der Bensberger eine untergeordnete Rolle. Erste Gestaltungsideen auf der Emilienhöhe reichen allerdings bereits zurück in das Jahr 1965. Erst im Jahre 2016 wurden die Ideen im Rahmen des InHK Bensberg wieder aufgegriffen. Im Mai 2019 hat die Politik einstimmig Unterstützung für die Umgestaltungspläne signalisiert. Die Mühen haben sich gelohnt: Der Stadtgarten hat ein neues Wegenetz erhalten, welches in Teilen barrierearm ausgestaltet ist. Des weiteren gibt es Sitzmöglichkeiten, welche die wunderschönen Blickachsen in die Kölner Bucht und in die Altstadt Bensbergs flankieren. Der Naherholungswert wurde durch eine Boule-Bahn, einen Fitnessparcour und einen Spielplatz erhöht. Nachdem Bürgermeister Lutz Urbach die Sportgeräte nun symbolisch freigegeben hat, ist die Mitbenutzung von Sportlern und Vereinen der Umgebung ausdrücklich erwünscht. „Doch auch Gäste, Patienten und Mitarbeiter des benachbarten Vinzenz-Pallotti-Hospitals finden im Stadtgarten Platz für eine Auszeit“, freut sich Frank Heimann der Reha-Klinik.

In gewisser Hinsicht hat der Naherholungsgedanke in der Region des Bockenbergs eine lange Tradition: „Im Jahre 1887 wurde das Gelände als Luftkurort ausgewiesen. Zu dieser Zeit war auf dem Gelände ein Eichen-Buchenmischwald zu finden. Zahlreiche Wanderwege durchquerten das Areal. Erst in späterer Zeit wurde das Gebiet entwaldet und landwirtschaftlich genutzt. Dieser Tradition folgend wurden nun erneut die vorhandenen Wanderwege ertüchtigt“, so Volker Oberreuther von StadtGrün. Der Stadtgarten ist sehenswert, da er ein malerisches Relief, sanfte Hügel und einen einzigartigen Naturraum in direkter Nachbarschaft des Bensberger Stadtzentrums bietet. Nach ca. 10 Gehminuten befindet man sich abseits des Großstadtrummels in einer der „Welt entrückten“ Kulisse.

Auch wenn die Eröffnungsfeier des Stadtgartens wegen der Corona-Pandemie noch auf sich warten lassen muss, steht das Gelände den Bürgerinnen und Bürgern ab heute offiziell zur Verfügung.

Wer sich zum Ausbauprojekt des Stadtgartens weiter informieren möchte, oder im Bautagebuch den Verlauf des Umbaus noch einmal nachvollziehen möchte, kann sich unter https://www.bergischgladbach.de/aufwertung-stadtgarten.aspx informieren. Alle weiteren Informationen zum InHK Bensberg können unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx abgerufen werden.

21.08.2020: Politik und Verwaltung stellen neuen Entwurf des Emilienbrunnens vor

Bei der Neugestaltung der Schloßstraße soll der Emilienbrunnen - nach den neusten Plänen – um fünf Meter versetzt und um drei Meter verschmälert werden. Dies war die Hauptaussage des Pressegesprächs, das am Donnerstag, den 20. August 2020, direkt am Brunnengebilde an der Schloßstraße stattgefunden hat.

Eingeladen hatten Stadtbaurat Harald Flügge und Fachbereichsleiter Wolfgang Honecker. Beide stellten die neuen Pläne vor. Sie sollen am nächsten Dienstag, den 25. August, im Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss (SPLA) beschlossen werden. „Nach einer planerischen Extrarunde liegt jetzt ein Entwurf vor, der mit allen Beteiligten abgestimmt ist“, betonten die Vertreter der Stadtverwaltung. Dem pflichteten der Ausschussvorsitzende Lennart Höring (CDU) und SPD-Fraktionsvorsitzender Klaus Waldschmidt bei.

Die Neugestaltung des Bensberger Emilienbrunnens ist Teil des integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg. Seit Mai 2019 gab es Diskussionen und Kritik aus der Bensberger Bevölkerung an den Plänen, den Brunnen stark zu verändern. Im Juni 2020 hatten Verwaltung und Planer aus der Politik den Auftrag bekommen, unter Betrachtung der geführten politischen und öffentlichen Diskussionen noch einmal gestalterisch nachzulegen.

Die Landschaftsarchitekten von Club L94, der Vorsitzende des Bergischen Geschichtsvereins und die Projektverantwortlichen von Stadtplanung und Stadtgrün hatten sich deshalb vor dem Hintergrund der intensiv geführten öffentlichen und politischen Diskussion zu einem Neustart getroffen, um einen veränderten Ansatz zu entwickeln.

Dieser behält die entwurfsentscheidende Aufweitung der Schloßstraße mit einem neuen „Emilien-Plätzchen“ als wesentliches Element zur Schaffung eines angemessenen und würdigen Gedenk-Ortes an Emilie Schmitz bei, nimmt jedoch Abstand von der ursprünglichen Idee einer Verschiebung des Brunnens an das Trafogebäude heran.

Stattdessen orientiert sich der Entwurf beim Umgang mit dem Brunnenensemble – bestehend aus Brunnenschalen und Korallenkalkwand – näher am Bestand. Besonders wichtig: die Lindenallee zum Schloss bleibt in Gänze erhalten und wird sogar noch Richtung Deutscher Platz verlängert. Die Vorderfront des Brunnens bzw. der Korallenkalkwand wird dabei um bis zu drei Meter schmaler, als im Bestand.

„Eine erste Abstimmung mit den genannten Beteiligten hatte ergeben, dass der Vorschlag allen als ein guter Ansatz für den Umgang mit dem Emilienbrunnen erscheint“, erläuterte die neue Leiterin der Stadtplanung, Helge Mehrtens beim Pressetermin. Auch war die Planung in einer Sondersitzung des Bergischen Geschichtsverein vorgestellt worden. Der Tenor: Die Grundidee wird befürwortet. In weiterhin enger Kooperation wird die Planung auf ihre Machbarkeit überprüft, und muss dann entwurfstechnisch ausgearbeitet werden.

Die Umplanung im Bereich des Emilienbrunnens ist damit weitreichender ausgefallen und hat somit einen höheren Zeitaufwand benötigt als zunächst angenommen. Vor diesem Hintergrund wurde in der Sitzung des Stadtentwicklungs- und Planungsausschusses am 30.07.2020 unter der Mitteilung des Bürgermeisters angekündigt, dass aufgrund des Zeitbedarfs eine Erarbeitung von fotorealistischen Darstellungen der neuen Entwurfsfassung nicht rechtzeitig zur Sitzung Ende August vorgelegt werden kann.

Stimmen aus der Politik haben daraufhin den Wunsch geäußert, trotz der fehlenden fotorealistischen Darstellungen dennoch den Beschluss in der letzten Sitzung des SPLA vor dem Ende der Ratsperiode, nämlich am 25. August 2020 fassen zu können.
Die Vorlage enthalt neben der Erläuterung der neuen Planung auch die neuen Pläne, Schnitte und vereinfachte Darstellungen beinhalten. Eine Einsicht erhalten alle interessierten Bürgerinnen und Bürger im Ratsinformationssystem unter https://mandatsinfo.bergischgladbach.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=28851

Weitere Informationen zu diesem und weiteren Projektes des InHK Bensberg können unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx nachgelesen werden.

20.08.2020: Erste Ergebnisse der Testphase der Bürgerbeteiligung zum Deutschen Platz/Hindenburgplatz

Da im Rahmen des integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg demnächst der Deutsche Platz und der Hindenburgplatz aufgewertet werden sollen, hat Ende Juli die Stadtverwaltung in der Testphase einer Bürgerbeteiligung ein erstes Meinungsbild der Bergisch Gladbacherinnen und Bergisch Gladbacher abgefragt, um frühzeitig herauszufinden, welche Anforderungen an diesen Ort gestellt werden. Insgesamt wurden rund 70 Anmerkungen eingereicht.

Da wegen der Corona-Pandemie Beteiligungen vor Ort nur schwierig umzusetzen sind, verlief die Testphase der Beteiligung online: Auf einer digitalen Karte konnten Punkte eingezeichnet, Anmerkungen geschrieben, und wenn gewünscht auch Fotos und Dokumente zur Erklärung hochgeladen werden. Das Leitmotiv der Beteiligung war eine „Stadtführung“: Die Bürgerinnen und Bürger sollten sich in die Lage eines Stadtführers versetzen und Fragen zu ihren Führungen beantworten.

Bei der Frage „Welche Bereiche würden Sie der Gruppe unbedingt zeigen wollen?“ lag ein klarer Fokus der Antworten auf dem Bereich des Denkmals. Dennoch wurde von manchen Bürgerinnen und Bürgern eine Einordnung in den historischen Kontext gewünscht. Außerdem wurde die Idee eingebracht, den Platz durch Feste und Veranstaltungen zu bespielen. Auch die Allee in Richtung Kölner Straße, die Blickachsen und der Spielplatz haben positive Rückmeldungen erhalten.

Zur Frage nach dem besten Überblick kamen nur wenige Rückmeldungen. Hier wurde ausschließlich auf den Platz rund um das Denkmal aufmerksam gemacht. Außerdem wurde angemerkt, dass der Bewuchs niedriger gestaltet werden könnte, um noch mehr Blickachsen gestalten zu können.

Die dritte Frage lautete „Welches Bildmotiv würden Sie für ein Werbeplakat Ihrer Führung verwenden?“. Hier wurden verschiedene Blickachsen hin zu dem Denkmal erwähnt. Darüber hinaus wurde erneut die Allee als mögliches Bildmotiv genannt.

Die vierte Frage hat gewünschte Veränderungen auf den Plätzen thematisiert. Hier wurde mehrfach die große Betontreppe kritisiert; die Bürgerinnen und Bürger wünschen sich eine offenere und schönere Gestaltung der Eingangsbereiche, auch im Hinblick auf Angsträume. Auch der Parkplatz am Deutschen Platz wurde wiederholt erwähnt; hier gibt es die Idee der Vergrößerung der Grünfläche über den Bereich des Parkplatzes hinweg. Darüber hinaus wurden viele Ideen zur schöneren Bepflanzung oder zur Schaffung von Aufenthaltsqualität, beispielsweise durch (Liege-) Bänke oder ein Beleuchtungskonzept eingebracht. Es besteht der Wunsch zur Aufwertung oder Versetzung des Spielplatzes. Auch eine Namensänderung der Plätze wurde vorgeschlagen.

Die letzte Frage zielte darauf ab, welche Orte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihrer Gruppe nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr zeigen würden. Der Spielplatz scheint hier einen Angstraum zu bilden.

Die Testphase der Beteiligung konnte einen ersten Überblick zum Meinungsbild der Bergisch Gladbacherinnen und Bergisch Gladbacher einfangen. Die Aussagen aus der Testphase sind deckungsgleich mit den Anregungen aus dem InHK-Prozess. Die Ergebnisse können zu einem späteren Zeitpunkt in die weitere Bürgerbeteiligung mitaufgenommen werden. Hier sind beispielsweise Begehungen und Führungen, oder auch Beteiligungsmöglichkeiten vor Ort im Stadtteilbüro möglich. Die weiteren Beteiligungsformate werden aktuell erarbeitet und am 25. August 2020 im Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss (SLPA) vorgestellt. Es wird versucht die Ergebnisse in die weitere Planung zu integrieren und die Wünsche und Gedanken der Bürgerinnen und Bürger zu berücksichtigen. Wichtig bei solchen Beteiligungsformaten ist, dass es sich um einen Prozess handelt und wie jede städtische Planung beinhaltet auch diese die gerechte Abwägung aller öffentlichen und privaten Belange. Das bedeutet auch, dass das Abwägungsgebot als Kompromissvorschrift nicht jedes Wunschergebnis erbringen wird. Die Verwaltung wird diesen Prozessvorgang so transparent wie möglich auf der städtischen Homepage darstellen.

Alle eingereichten Anmerkungen können online unter https://www.bergischgladbach.de/beteiligung-deutscher-platz.aspx eingesehen werden. Wenn die Seite aufgerufen wurde, muss zur Einsicht in die Anmerkungen auf die in der Karte eingetragenen Punkte geklickt werden. Die Farbe der Markierung zeigt die Zuordnung zu der jeweiligen Beteiligungsfrage, die in der linken Spalte dargestellt sind.
Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass die Inhalte unverändert und kommentarlos hochgeladen wurden und die Stadt Bergisch Gladbach nicht für die inhaltliche oder historische Richtigkeit der Aussagen garantiert. Aus datenschutzrechtlichen Gründen wurden lediglich Hinweise auf die Verfasserin/den Verfasser der Anmerkung entfernt (z.B. angegebene Namen, Telefonnummern, etc.). Zusätzlich zu den in der Karte eingetragenen Anmerkungen wurden einige Anregungen per E-Mail eingereicht. Da hier keine Verortung innerhalb der Karte vorgenommen wurde, sind diese Anmerkungen nicht in der Karte zu sehen. Dennoch werden sie im weiteren Prozess berücksichtigt.

Mehr Informationen zur geplanten Aufwertungen des Deutschen Platzes und Hindenburgplatzes, zum InHK und allen dazugehörigen Maßnahmen sind nachzulesen unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

29.07.2020: Vorbereitungen für die Umsetzung des Verfügungsfonds im Rahmen des InHK Bensberg laufen an

Erst im Juni wurde der Verfügungsfonds für Bensberg und Bockenberg beschlossen, der im Rahmen des integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg die Aufwertung des öffentlichen Raumes durch die Partizipation der Bürgerinnen und Bürger verfolgt. Um schon bald die ersten Projekte umsetzen zu können, haben nun erste Gespräche mit den Anliegern der Schloßstraße, Anliegern aus Bockenberg und Verantwortlichen der Kultur-Interessierten stattgefunden, in denen erste Projektideen entwickelt wurden.

Unterstützt werden privat initiierte Projekte im Plangebiet des InHK Bensberg, die in öffentlicher-privater Partnerschaft finanziert werden können. Eine Voraussetzung für die Realisierung ist, dass die Projekte die geplante bauliche Aufwertung im InHK-Gebiet ergänzen. Dazu werden Fördermittel von Bund, dem Land NRW und der Stadt Bergisch Gladbach bereitgestellt: Die Projekte werden dabei mindestens zu 50% aus privaten Mitteln und höchstens zu 50% aus öffentlichen Mitteln finanziert.

In den Gesprächen wurden bereits erste Projektideen intensiv diskutiert. Als eines der größten Projekte könnte beispielsweise eine Winterbeleuchtung in der Bensberger Schloßstraße umgesetzt und gefördert werden, deren Konzept in den geplanten Umbau der Straße integriert werden könnte. Auch zahlreiche weitere Projektideen für Bensberg und Bockenberg wurden besprochen und werden nun geprüft und weiterentwickelt.

Darüber hinaus wurden die Mitglieder und Stellvertreter des Vergabegremiums bestimmt, die über die Bewilligung und Förderung der Projektideen entscheiden: Das Vergabegremium besteht aus vier Personen der politischen Fraktionen, einem Mitglied der Stadtverwaltung und sechs Vertretern der privaten Interessen.
Bei Ideen für Projekte oder Interesse, andere Projektideen zu unterstützen, können sich Bürgerinnen und Bürger beim Stadtteilbüro Bensberg unter bensberg@stadtplanung-dr-jansen.de oder telefonisch unter 0174-1763082 melden. Darüber hinaus ist eine persönliche Beratung vor Ort im Stadtteilbüro mittwochs zwischen 9:30 Uhr und 13:30 Uhr in der Schloßstraße 59 möglich.

Mehr Informationen zum Verfügungsfonds und zu weiteren Projekten des InHK Bensberg können online abgerufen werden unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

26.07.2020: Testphase einer Online-Beteiligung zum Deutschen Platz/ Hindenburgplatz startet

Wenn städtebauliche Neuerungen bevorstehen, ist es wichtig, dass Politik, Verwaltung und Bürgerinnen und Bürger gemeinsam an einem Ergebnis arbeiten, das im Sinne des Gemeinwohls ist. Da im Rahmen des integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg demnächst der Deutsche Platz und der Hindenburgplatz aufgewertet werden sollen, möchte die Stadtverwaltung in einer ersten Testphase einer Bürgerbeteiligung ein Meinungsbild der Bergisch Gladbacherinnen und Bergisch Gladbacher bekommen, um herauszufinden, welche Anforderungen an diesen Ort gestellt werden.

Zuvor stand die Stadtverwaltung im Jahr 2016 im Rahmen der Erstellung des InHK mit Bürgerinnen und Bürgern zu der Aufwertung der Grünflächen in einem Dialog. Die Beteiligung bestand aus Veranstaltungen für die allgemeine Öffentlichkeit und Werkstätten mit ausgesuchten Fachleuten/Experten. Im Zuge dessen haben die Bürgerinnen und Bürger u.a. die Öffnung des Plangebietes in die Umgebung, Spielplatzaufwertung und eine Steigerung der Aufenthaltsqualität im Bereich des Deutschen Platzes thematisiert.

Da wegen der Corona-Pandemie Beteiligungen vor Ort nur schwierig umzusetzen sind, verläuft die Testphase der Beteiligung online: Auf einer digitalen Karte können Punkte eingezeichnet, Anmerkungen geschrieben, und wenn gewünscht auch Fotos und Dokumente zur Erklärung hochgeladen werden. Das Leitmotiv der Beteiligung ist eine „Stadtführung“: Die Bürgerinnen und Bürger versetzen sich in die Lage eines Stadtführers und beantworten Fragen wie „Welche Bereiche würden Sie der Gruppe unbedingt zeigen wollen?“ oder „Wo würden Sie etwas verändern, bevor Sie es Gästen/Touristen zeigen?“. Von den Ergebnissen erhofft sich die Verwaltung die beliebten und unbeliebtesten Orte, besondere Blickbeziehungen aber auch Bereiche, die Angsträume bilden, von der der Bevölkerung zu erkennen.

Wenn die Möglichkeit zur Beteiligung gut angenommen wird, kann diese auch zu einem späteren Zeitpunkt in die weitere Beteiligung integriert werden, in der Begehungen und Führungen, oder auch Beteiligungsmöglichkeiten vor Ort im Stadtteilbüro geplant sind. Die weiteren Beteiligungsformate werden aktuell erarbeitet und am 25. August 2020 im Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss (SLPA) vorgestellt. Durch die Testphase soll ein erstes Stimmungsbild abgebildet und eine neue Möglichkeit zur Bürgerbeteiligung ausprobiert werden.

Wer sich beteiligen möchte kann die digitale Karte online unter https://arcg.is/y4qHj abrufen. Die Testphase läuft zwischen dem 16.07.2020 und dem 30.07.2020. Wer weitere Informationen zur historischen Relevanz des Deutschen Platzes und des Hindenburgplatzes nachlesen möchte, kann sich unter https://www.bergischgladbach.de/news/inhk/28454/die-historie-des-deutschen-platzeshindeburgplatzes informieren. Mehr Informationen zum InHK Bensberg sind zu finden unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

29.06.2020: Fördergelder für Bergisch Gladbachs Stadterneuerung – Regierungspräsidentin Gisela Walsken übergab zwei Bescheide

Gleich zwei Förderbescheide hatte Regierungspräsidentin Gisela Walsken im Gepäck, als sie heute (am 29. Juni) die Stadt Bergisch Gladbach besuchte: Sowohl das integrierte Handlungskonzept Bensberg als auch das Stadterneuerungsprojekt für das Zanders-Gelände in der Stadtmitte erhielten die Zusicherung der finanziellen Unterstützung des Landes in Höhe von insgesamt knapp 3 Millionen Euro. Für Bensberg war es bereits der dritte Zuwendungsbescheid, für das Zanders-Gelände der erste.

Die Übergabe fand an einem symbolträchtigen Ort statt: In der Bensberger Schloßstraße steht die „Schlosstreppe“ als Verbindung zum Markt vor der Vollendung, und nebenan hat soeben das Einkaufszentrum „Schlossgalerie“ eröffnet – beides sichtbare Zeichen der schrittweisen Verwandlung des Bensberger Zentrums in eine attraktive Meile mit künftiger hoher Aufenthaltsqualität.

1.994.000 Euro aus dem Fördertopf „Aktive Zentren“ fließen in die Umsetzung des 3. Bauabschnittes des InHK Bensberg. Unter dem Motto „Stadtkrone mit neuem Glanz“ sollen insgesamt 33 öffentliche und private Maßnahmen umgesetzt werden. Die Neugestaltung der Schloßstraße mit Schlosstreppe ist dabei ein zentrales Projekt und der Anlass des heutigen Besuchs aus Köln; weitere Maßnahmen finden im Stadtgarten, am Deutschen Platz oder im Wohnpark Bockenberg statt. Als Gesamtfördersumme sind 15.75 Mio. Euro in Aussicht gestellt, was einem 70prozentigen Förderanteil durch Bund und Land entspricht.

„Die Stadt Bergisch Gladbach hat in Bensberg zum ersten Mal ein Integriertes Handlungskonzept an den Start gebracht. Das ist ein extrem anspruchsvolles Stadterneuerungsinstrument, was einen umfassenden Ansatz verlangt und viele unterschiedliche Lebensbereiche unter einen Hut bringen muss,“ betont Bürgermeister Lutz Urbach. „Ein solches Format kann eine Stadt wie Bergisch Gladbach nicht aus eigenen Mitteln stemmen, deshalb freuen wir uns sehr, dass das Land Nordrhein-Westfalen uns finanziell unter die Arme greift. Aber auch die Kolleginnen und Kollegen der Planungs- und Ausführungsteams, die hiermit seit 2016 befasst sind, haben mit Wettbewerben, Bürgerbeteiligungen und Baubegleitung eine glänzende Arbeit gemacht. Für dies alles kann ich allen Beteiligten nur ein ganz großes Dankeschön aussprechen!“

Die Fertigstellung der Schloßstraße als „Straße der vielen Begegnungen“ ist für 2023 geplant. Bereits vor der Vollendung steht der Stadtgarten, der mit gut 330.000 Euro gefördert wurde. An Burggraben und Burgmauer laufen die Arbeiten, das Hof- und Fassadenprogramm erfreut sich großen Interesses bei den Hauseigentümern, und auch der Verfügungsfonds ist beschlossen und wird in Kürze umgesetzt. Für den Gestaltungleitfaden Schloßstraße hat ein erstes Auftaktgespräch stattgefunden. Ein weiterer Förderantrag soll im Herbst 2020 gestellt werden.

Projekt „Zanders-Gelände / Südliche Innenstadt“


Nicht minder anspruchsvoll und aufwändig ist das Stadterneuerungsprojekt Zanders-Gelände/Südliche Innenstadt. Insbesondere zwei Aspekte haben die Stadt veranlasst, das Areal der Papierfabrik Zanders im Jahre 2018 zu erwerben: zum einen die Standortsicherung unter Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze, zum anderen aber auch der klare Wille, die Entwicklung dieses zentrumsnahen Geländes mit einem solch enormen Potential nicht aus der Hand zu geben.

Aus dem Kauf eines traditionsreichen Industriegeländes wurde damit ein Stadterneuerungsprojekt, das in dieser Größenordnung kaum zu überbieten ist. Umfangreiche Voruntersuchungen, Bestandserfassungen und Gutachten wurden bereits gefertigt oder stehen noch aus, um Wettbewerbsverfahren, einen städtebaulichen Masterplan und ein Integriertes Handlungskonzept zu entwickeln. Darüber hinaus ist die Entwicklung des Zanders-Geländes auch als Projekt für die Regionale 2025 angemeldet.

Die Stadt hat im Herbst 2019 bei der Bezirksregierung einen ersten Antrag auf Zuwendung von Fördermitteln gestellt. Dieser Antrag wurde positiv beschieden; dadurch kann der fortlaufende Planungs- und Beteiligungsprozess sichergestellt werden. Den Förderbescheid über gut 810.000 Euro hat Regierungspräsidentin Gisela Walsken heute ebenfalls an die Projektverantwortlichen überreicht.

Dass dieses Areal für die Bergisch Gladbacher Stadtentwicklung zentrale Bedeutung hat, liegt auf der Hand: Das Gelände ist so groß, dass großen Einfluss auf die gesamte Struktur der Innenstadt hat; aufgrund der Schnittstellenfunktion zwischen Metropole und Bergischem Land und seiner guten Anbindung zu öffentlichen Verkehrsmitteln kommt der Fläche überdies eine hohe regionale Bedeutung zu.

Ziel der weiteren Qualifizierung des Projektes in den kommenden Monaten und Jahren ist es, im Rahmen der Regionale 2025 „Bergisches RheinLand“ zunächst den A-Status zu erreichen, der den Weg in die weitere Städtebauförderung bereitet.
Konkret soll im Herbst die corona-bedingt verschobene erste Beteiligungsphase der Öffentlichkeit auf dem Zanders-Gelände stattfinden. Hier sollen zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern, den Innenstadtakteuren und der interessierten Öffentlichkeit Nutzungsideen für das freigesetzte Zanders-Areal entwickelt und in den weiteren planerischen Qualifizierungsprozess eingespeist werden. Der Abschluss der Masterplanung, die wiederum die Grundlage für den A-Status im Regionale-Prozess bildet, ist für Ende 2021 / Anfang 2022 angepeilt. Parallel soll das Integrierte Handlungskonzept (InHK) Zanders-Innenstadt entwickelt werden.

Angestrebt ist, den Grundförderantrag auf Basis des InHK – zusammen mit einem Maßnahmenprogramm sowie einer Kosten- und Finanzierungsübersicht – im September 2022 bei der Bezirksregierung Köln einzureichen.

24.06.2020: Verfügungsfonds für Bensberg und Bockenberg beschlossen

Nun ist es soweit: die Stadt Bergisch Gladbach hat mit Hilfe der Städtebauförderung einen Verfügungsfonds zur Unterstützung der Aufwertung des öffentlichen Raums durch die Partizipation der Bensberger und Bockenberger Bürgerinnen und Bürger aufgelegt. Der Verfügungsfonds will Bürgerinnen und Bürger, Gewerbetreibende und Vereine motivieren, den Stadterneuerungsprozess aktiv mit Projektideen oder Finanzierungsmitteln zu unterstützen.

Unterstützt werden privat initiierte Projekte im Plangebiet des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg, die in öffentlicher-privater Partnerschaft finanziert werden können. Eine Voraussetzung für die Realisierung ist, dass die Projekte die geplante bauliche Aufwertung im InHK-Gebiet ergänzen. Dazu werden Fördermittel von Bund, dem Land NRW und der Stadt Bergisch Gladbach bereitgestellt: Die Projekte werden dabei mindestens zu 50% aus privaten Mitteln und höchstens zu 50% aus öffentlichen Mitteln finanziert.

Die Privatperson muss eine Projektidee haben und die Konzeption sowie Umsetzung übernehmen. Bisherige Projektideen sind beispielsweise eine Winterbeleuchtung in der Schloßstraße, Kunstprojekte im öffentlichen Raum, Fassadenilluminierungen, die Anschaffung einer mobilen Bühne, ein Kunst-Licht-Festival oder Nachbarschaftsaktivitäten in Bockenberg. Für die Verwirklichung eines Projektes bedarf es drei wesentlicher Schritte: Am Anfang steht die Idee lokaler Akteure und das Stadtteilmanagement kann dabei helfen, diese zu einem förderfähigen Projekt werden zu lassen. Es berät bei der Finanzierung und unterstützt gegebenenfalls bei der Sponsorensuche oder auch beim Ausfüllen des Antragformulars. Danach entscheidet das Vergabegremium über die Bewilligung der Förderung. Wenn eine positive Entscheidung zur Förderung getroffen wird, kann das Projekt gestartet werden und nach dem Abschluss werden die förderfähigen Kosten erstattet.

Bei Ideen für Projekte oder Interesse, andere Projektideen zu unterstützen, können sich Bürgerinnen und Bürger beim Stadtteilbüro Bensberg unter bensberg@stadtplanung-dr-jansen.de oder telefonisch unter 0174-1763082 melden. Darüber hinaus ist eine persönliche Beratung vor Ort donnerstags zwischen 9:30 Uhr und 13:30 in der Schloßstraße 59 möglich.

08.06.2020: Erster Antrag im Hof- und Fassadenprogramm bewilligt

Das Hof- und Fassadenprogramm ist eine Maßnahme im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg, das Grundstückseigentümern ermöglicht öffentliche Mittel für die Verschönerung der Hausfassaden und für Begrünungsmaßnahmen zu beantragen. Die Stadt Bergisch Gladbach, das Land NRW und der Bund unterstützen das Programm, um zur Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität und damit zur Aufwertung Bensbergs beizutragen. Nun wurde der erste Antrag bewilligt.

Bereits seit Mitte Januar ist es möglich eine Förderung durch das Hof- und Fassadenprogramm zu beantragen. Nun kann sich der erste Eigentümer und Antragsteller freuen, denn die Arbeiten zur Aufwertung einer Hausfassade in der Steinstraße können starten: Die Ansicht der Immobilien an der stark frequentierten Steinstraße ist heute geprägt von den Rückseiten der Häuser der Schloßstraße; durch die Förderung ist es nun möglich die Fassade aufzuwerten und besser zu inszenieren. Das Engagement des Eigentümers zeigt, dass trotz der Corona-bedingten Einschränkungen ein Vertrauen auf eine positive Entwicklung des Standortes Bensberg besteht. „Wir hoffen, dass dieses positive Beispiel auch andere Eigentümer dazu motiviert, sich an dem Programm zu beteiligen. So können wir gemeinsam zur Aufwertung von Bensberg beitragen“, freut sich Helge Mehrtens, Sachgebietsleiterin der Städtebauförderung und Mitorganisatorin des InHK Bensberg.

Der Förderbeitrag von Bund, Land und der Stadt Bergisch Gladbach kann dabei bis zu 50% der Kosten betragen. Gefördert werden beispielsweise ein farblicher Anstrich der Fassade, die Aufwertung von Dächern, die Beseitigung von veralteten Werbeanlagen oder die Erneuerung von erhaltenswertem Fassadenschmuck, Haustüren und Schlagläden. Zusätzlich ist auf privaten Grundstücken die Entsieglung und Begrünung der Freiflächen sowie die Aufwertung, zum Beispiel mit Fahrradständern oder Mülltonnen-Einhausungen, förderfähig. Zur Verbesserung der Zugänglichkeit von Ladenlokalen und Wohngebäuden werden auch Maßnahmen an Eingängen, Treppen oder Wegen finanziell unterstützt. Zusätzlich gibt es Zuschüsse für Fassaden- und Dachbegrünungen.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich vom Stadtteilbüro Bensberg beraten lassen. Wegen der Corona-Pandemie sind derzeitig ausschließlich telefonische Sprechstunden möglich: mittwochs und donnerstags jeweils zwischen 9.30 Uhr und 13.30 Uhr unter der Rufnummer 0174-1763082. Ab dem 25. Juni sind auch Beratungen vor Ort, in der Schloßstraße 59, wieder mit eingeschränkten Öffnungszeiten möglich: donnerstags zwischen 9.30 Uhr und 13.30 Uhr.

Weitere Informationen zum Hof- und Fassadenprogramm können nachgelesen werden unter https://www.bergischgladbach.de/das-hof-und-fassadenprogramm.aspx. Mehr zum InHK Bensberg finden Sie unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

29.05.2020: Städtebauliche Aufwertung der Bensberger Burgmauer startet 

Das nächste Bauprojekt des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg steht in den Startlöchern: Neben 32 weiteren Maßnahmen, wie der Aufwertung des Stadtgartens oder der Neugestaltung der Schloßstraße, wird nun auch die Burgmauer des technischen Rathauses in Bensberg städtebaulich aufgewertet. Der Beginn der Maßnahmen ist Anfang Juni geplant. Während der Baumaßnahme ist der Weg gesperrt.

Ab Anfang Juni wird die Burgmauer des technischen Rathauses in Bensberg aufgewertet und neu in Szene gesetzt. Historisch ist das Bauwerk sehr bedeutend. Das bereits im 12. Jahrhundert erbaute „alte Schloss“ wurde zwar in den 1960er Jahren zum Rathaus umgebaut, schlägt aber durch seine historische Fassade die Brücke zur Vergangenheit Bensbergs. Um dieses Erbe zu bewahren gilt es deshalb die Burgmauer zu erhalten und aufzuwerten. Dazu gehört auch die bereits im Sommer 2019 fertiggestellte altstadtgerechte Straßenbeleuchtung, um auch in den Abendstunden eine sichere Nutzung und Orientierung zu gewährleisten. Die Aufwertungsmaßnahme beginnt Anfang Juni und wird bis Anfang des Jahres 2021 dauern. Der Weg um die Burgmauer wird während der gesamten Zeit gesperrt sein.

Doch nicht nur die Burgmauer wird aufgewertet, sondern auch der Burggraben mit den dazugehörigen Grünbereichen und Freiräumen soll verschönert werden: Am 9. Juni 2020 wird im Ausschuss für Umwelt, Klima, Infrastruktur und Verkehr (AUKIV) über den Burggraben beraten. Im Anschluss soll die Finalisierung der Ausführungsplanung zügig erfolgen. StadtGrün hat sich bereits mit der Gestaltung des Burggrabens befasst: „Der Entwurf umfasst die Schaffung neuer Wegeverbindungen, die Aufwertung des vorhandenen Spielplatzes, die Aufwertung der Bepflanzung und die Beleuchtung der Burgmauer. Wir möchten der Burgmauer und dem Burggraben zu neuem Glanz verhelfen“, so Volker Oberreuther von StadtGrün. Claudia Werker vom Jugendamt der Stadt Bergisch Gladbach, StadtGrün und das Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe bereiten zu diesem Themenfeld, insbesondere aber zur Neugestaltung des Spielplatzes, eine Kinderbeteiligung vor. Hierzu wird voraussichtlich im Herbst, ein Projekt unter dem Motto „Bensberg – Gestern und Heute“ in Kooperation mit der freischaffenden Kunst- und Kulturpädagogin Tihana Biscan sowie der Stadtteileinrichtung „Kontaktstelle im Wohnpark – kurz KIWO“ umgesetzt.

Das InHK Bensberg umfasst insgesamt 33 Maßnahmen. Mehr Informationen zum diesem und weiteren Projekten des InHK Bensberg finden Sie unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

29.05.2020: Ausschüsse beraten über Maßnahmen für das InHK Bensberg 

Die Maßnahmen des integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg nehmen immer mehr Form an: Die Baufortschritte der Schloßtreppe und des Stadtgartens sind im Straßenbild deutlich sichtbar, sodass sich Bürgerinnen und Bürger bereits auf die Fertigstellung der Projekte einstellen können. Doch auch „hinter den Kulissen“ tut sich einiges: Der Weg für viele weitere Maßnahmen wird durch Planungen und Diskussionen in Ausschüssen bereitet.

So geht es beispielsweise im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Infrastruktur und Verkehr (AUKIV) in der Sitzung am Dienstag, den 9. Juni 2020 um den Beschluss zur Aufwertung der Freiräume am Bensberger Burggraben. Ab Juni 2020 wird bereits die Burgmauer städtebaulich aufgewertet; nun soll auch der Burggraben neugestaltet werden: Die Aufwertung im Bereich der Wegeführungen, des Spiel- und Freizeitangebotes und der Aufenthaltsqualität soll die städtebauliche und historische Relevanz des Burggrabens verdeutlichen. Die von Pilzen und anderen Parasiten befallenen Baumreihen sollen neugestaltet werden; erhaltenswerte Bäume werden aufgeastet, der natürliche Habitus wird gefördert und wiederhergestellt. Außerdem ist eine Treppe vom Burgweg hinunter zum Burggraben geplant, die sich in die vorhandene Bebauung einfügt. Auch das Freizeit- und Spielangebot in der Engelbertstraße soll aufgewertet werden. Hierzu wird unter dem Leitbild „Bensberg gestern und heute“ eine Kinderbeteiligung stattfinden. Aktuell werden weitere Leistungsphasen an ein externes Landschaftsarchitekturbüro vergeben. Im Anschluss an die Sitzung soll die Finalisierung der Ausführungsplanung zügig erfolgen, damit das Bauvorhaben realisiert werden kann. Die Maßnahmen werden von Bund und Land zu 70 Prozent gefördert.

In derselben Sitzung wird der Maßnahmenbeschluss für den zweiten, dritten und vierten Bauabschnitt in der Schloßstraße besprochen. Hier soll die Entwurfsplanung des Architekturbüros club L 94 und damit die Ausführung der nächsten Bauabschnitte beschlossen werden. Unter den Leitbildern „Stadtkrone in neuem Glanz“ und „Straße der vielen Begegnungen“ erhält die Schloßstraße ein neues, zeitloses und zukunftsfähiges Freiraumkonzept mit eigener Identität. Dabei werden nicht nur Ausstattungs- und Materialkonzepte, sondern beispielsweise auch die Marktaufstellung, der Bodenbelag und die Finanzierung bzw. Förderung berücksichtigt. Als nächstes werden dann die Ausführungsplanungen, also die bautechnischen Details, erarbeitet und die Ausschreibung vorbereitet. Mit der Vergabe der Bauleistungen ist in circa einem Jahr zu rechnen. Mit dem Bau kann dann evtl. noch in 2021, spätestens aber Anfang 2022 gestartet werden. Baustart und Bauablauf werden sowohl mit dem Fördergeber als auch den Händlern der Schloßstraße eng abgestimmt.

Weitere Vorlagen werden von den Fachabteilungen für die Sitzungen des Stadtplanungsausschusses am 16. Juni 2020 und den Haupt- und Finanzausschuss am 23. Juni 2020 vorbereitet.

16.05.20: Tag der Städtebauförderung

Angesichts der durch das neuartige Corona-Virus verursachten Lage muss der diesjährige Tag der Städtebauförderung leider abgesagt werden.

24.04.2020: Bauteile der wichtigen Stützmauer der Schlosstreppe werden verbaut – InHK-Projekt nimmt weiter Formen an

Seit Wochenbeginn nehmen die Bauarbeiten an der Schlosstreppe wieder Fahrt auf. In einer konzentrierten Aktion von zwei Tagen wurde die Stützmauer errichtet. Sie ist beinahe komplett, nur das letzte Passstück fehlt noch. Die zwischenzeitliche Bauunterbrechung war den Liefermodalitäten der Bauteile geschuldet.

Die Betonfertigteile werden eigentlich nur peu à peu geliefert. Damit nicht für jedes Element ein Kran bestellt werden muss, wurde das Anliefern aber gebündelt. Das ist kostensparender.
Die ausführende Baufirma ist die Geschwister Balter GmbH aus Losheim in der Eifel. Im Anschluss an die Errichtung der Stützmauer werden in den kommenden Wochen noch weitere Arbeiten an der Schlosstreppe ausgeführt. Die zuständige Abteilung Verkehrsflächen betont, dass die Bauarbeiten im Zeitplan sind.

03.04.2020: Neue Wege für den Stadtgarten 

Im Bensberger Stadtgarten tut sich was: Bagger und Lkws sind angerückt, um das Wegenetz auf dem Gelände in der Nachbarschaft des Vinzenz-Pallotti-Hospitals herzustellen. Nachdem der ausgiebige Winterregen mehrere Wochen lang das Bauen unmöglich gemacht hatte, konnten die ersten Vorarbeiten Mitte März starten. So hat das beauftragte Unternehmen seitdem die Baustelle eingerichtet, Lagerplätze geschaffen und den Boden entlang der neuen Wegeführung mit einer Fräse gelockert.

Nun werden auf der 11,6 Hektar großen Fläche Abschnitt für Abschnitt die Wege angelegt. Dazu muss das Erdreich ausgekoffert, der Unterbau hergestellt und die Oberfläche aufgetragen werden. Drei verschiedene Materialien werden dabei eingesetzt: Schotter an ebenen Stellen, wassergebundene Decke im leichten Gefälle und an stärkeren Gefällstrecken auch Asphalt. Im Bauzeitenplan, der bis Ende Juli terminiert ist, sind alle Bauabläufe, TÜV-Abnahmen und vegetationstechnischen Arbeiten bereits fest eingerechnet.

Nicht nur Spazierwege, auch ein Fitnessparcours und ein Spielplatz entstehen hier neu. Die Fitnessgeräte stehen künftig der Öffentlichkeit, aber auch den Patienten des Reha-Klinikums im Vinzenz-Pallotti-Hospital zur Verfügung. Deshalb kann davon ausgegangen werden, dass der Parcours eifrig genutzt wird. Ein ortsansässiger Turnverein hat seine Patenschaft angeboten.

Wichtig ist den städtischen Auftraggebern, dass unnötige Fahrwege im Gelände vermieden werden, um die gewachsene Struktur des Stadtgartens nicht über Gebühr zu strapazieren. „Während der Baumaßnahme wird der Bodenaushub nicht aufwändig abtransportiert, sondern seitlich auf Miete gelagert“, erklärt Bauleiter Volker Oberreuther von StadtGrün. „Dadurch vermeiden wir Lkw-Bewegungen, und das Substrat kann mit der Fertigstellung jedes Wegeabschnitts am Bankett wieder eingebaut werden.“

Diese Wegebankette sollen gleichzeitig als Blühstreifen ausgebildet werden. Die Einsaat ist bereits vorbereitet; zahlreiche Vögel, Insekten, Vögel, Reptilien und Amphibien werden hier künftig Unterschlupf finden.

Pflanzungen von Bäumen und Sträuchern sind ebenfalls geplant, können aber erst im Herbst ausgeführt werden, erläutert der Bauleiter: „Das ist eine Frage des richtigen Zeitpunkts. Im Herbst ist die beste Pflanzzeit, da ist der Boden durchfeuchtet. Die Pflanze kann sich an ihr zukünftiges Milieu gewöhnen und im Frühjahr dann kräftig austreiben.“ Die landwirtschaftliche Nutzung des Stadtgartens ist ein weiterer Baustein zur Gestaltung und Erhaltung. Heuernte und Beweidung durch Schafe sind sogar während der Bauphase vorgesehen. „Durch die Landwirtschaft wird dieser einzigartige Naturraum in seinem momentanen Erscheinungsbild erhalten“, so Oberreuther.

Während der Bauarbeiten ist der Stadtgarten für Passanten gesperrt; dies erfordert die Verkehrssicherungspflicht, die der Stadt Bergisch Gladbach obliegt. Die Bauleitung rät deshalb davon ab, die vorhandenen Wege während der Arbeitsstunden des Landschaftsbauunternehmens zu benutzen. Ausweichziele für Spaziergänge gibt es in der Gegend des Stadtgartens einige: Der Königsforst, das Milchborntal, der Deutsche Platz, die Saaler Mühle sind grüne Flecken, die in kurzer Zeit alternativ erreicht werden können.

Der Bensberger Stadtgarten soll im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg als prägender Freiraum des Stadtteils erlebbar gemacht werden. Bisher gibt es dort lediglich einen Hauptweg. Künftig sollen die Bedürfnisse vieler Alters- und Kulturgruppen hier Berücksichtigung finden und die einzigartigen Blickbeziehungen zu den Bensberger Bauwerken, aber auch auf die Kölner Bucht betont werden.

Als Gesamtaufwand für die Maßnahme sind rund 540.000 Euro brutto veranschlagt. Ein Anteil von 70 % wird über Städtebauförderungsmittel des Landes getragen.

20.03.2020: Stadt Bergisch Gladbach erhält 2,8 Mio. Euro aus dem Städtebauförderungsprogramm

Mit der Veröffentlichung des Städtebauförderprogramms 2020 hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung in diese Woche die Bereitstellung von Fördermitteln für die Kommunen in NRW zugesichert. Die Stadt Bergisch Gladbach kann mit Freude verkünden, dass die beantragten Zuwendungen im Rahmen des InHK Bensberg und des Projektes Zanders Innenstadt bewilligt wurden. Die Mittel stammen aus der Städtebauförderung und dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ und werden durch das Land, den Bund und die Europäische Union finanziert.

Für die Umgestaltung der Schloßstraße (3. Bauabschnitt) wurden 1.994.000 Euro bereitgestellt. Das Projekt Zanders Innenstadt soll unter anderem für vorbereitende Untersuchungen als auch für die Durchführung eines Beteiligungsprozesses und die Erstellung eines städtebaulichen Masterplans mit 811.000 Euro gefördert werden. Mit Hilfe der Förderung kann der Planungsprozess fortgesetzt und das Regionale 2025-Projekt (Teilkonversion) weiterqualifiziert werden. Als letzte Voraussetzung für den Erhalt des Förderbescheids muss für das Innenstadt-Projekt noch eine Förderkulisse (Stadtumbaugebiet) formal beschlossen werden. Dies ist für Ende April anvisiert.

Die offizielle Übergabe der Förderbescheide wird in den nächsten Monaten erwartet.

20.03.2020: InHK Bensberg: Bau der Schlosstreppe verläuft aktuell wie geplant – die ersten Winkelelemente wurden geliefert.  

Die Corona-Krise hat bislang noch keine Auswirkungen auf das Baugeschehen an der Schlosstreppe in Bensberg. Am Mittwoch, 18. März 2020, wurden die ersten Winkelelemente geliefert und direkt eingesetzt. Für die Umsetzung war das ausführende Bauunternehmen Geschwister Balter GmbH zuständig.
Die Neugestaltung der Schlosstreppe erfolgt im Rahmen des Integrierten Handlungskonzepts Bensberg (InHK). Die Neugestaltung der Schlosstreppe ist für den ersten Bauabschnitt des InHK vorgesehen. Nach aktuellem Stand wird die Treppe wie geplant ab Frühsommer für die Öffentlichkeit begehbar sein.
Weitere Veranstaltungen in diesem Zusammenhang sind momentan ungewiss. Alle Beteiligten hoffen jedoch, dass die Eröffnungsfeier im Sommer 2020 wie geplant stattfinden kann.
Das Stadtteilbüro des InHK Bensberg in der Schloßtraße 19 ist bis auf Weiteres geschlossen. Die Mitarbeiterinnen des Stadtplanungsbüros Dr. Jansen können aber telefonisch oder per Mail kontaktiert werden. Telefonische Sprechzeiten sind mittwochs und donnerstags von 9:30 bis 13:30 Uhr unter Telefon 0174-1763082 oder per Mail: bensberg@stadtplanung-dr-jansen.de.
Weitere Informationen zum InHK Bensberg finden Sie auf der städtischen Homepage unter www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx

06.03.2020: InHK Bensberg – Musterflächen für den Belag der neuen Schloßstraße werden verlegt 

Auf welchen Steinen können die Schloßstraßenbesucherinnen und – besucher in Zukunft gehen? Wie sehen die Natursteine nach Regen aus? Welche Haptik hat ein Naturstein? Welche Qualität kommt von welchem Anbieter?

Das sind die typischen Fragen, die die Beteiligten an der Neugestaltung der Schloßstraße im Stadtteil Bensberg aktuell stellen. Antworten sollen drei Musterflächen geben, die am Donnerstag, den 5. März, auf der Fläche vor dem zukünftigen Personenaufzug der Schlossgalerie verlegt worden sind. Zuständig ist dafür die Abteilung Verkehrsflächen im Fachbereich 7. Aber natürlich sind auch das Landschaftsarchitekturbüro Club L 94 sowie die Kolleginnen und Kollegen der Stadtplanung involviert. Auch die interessierte Bürgerschaft ist eingeladen, sich die Steine von verschiedenen Anbietern anzugucken.

Die Steine der drei Musterflächen stammen aus drei unterschiedlichen Granitsteinbrüchen im Norden Portugals bzw. dem nordwestlichsten Teil Spaniens (Galizien) und zeigen in unterschiedlichen Farb- und Maserungsnuancen die vom Planungsbüro ClubL94, dem Wettbewerbssieger für die Neugestaltung der Schloßstraße, gewünschte Farbgebung in Graugelb sowie eine lebhafte Oberflächenstruktur. Auf drei Flächen von 1,20 m x 1,40 m wurden jeweils 15 Steine in vier verschiedenen Formaten in einem Verband (Muster) verlegt, wie er später für die gesamte Schloßstraße ausgeführt werden soll. Im Unterschied zum späteren Material haben die Mustersteine nur eine Stärke von 3 cm, weshalb das Überfahren mit schweren Fahrzeugen (natürlich) nicht möglich ist.

„Da der Beschluss für Naturstein in einer bestimmten Farbigkeit bereits gefasst worden ist, dient die Bemusterung dazu, für die vergaberechtlich gebotene produktneutrale Ausschreibung des Materials die fachlichen Grundlagen zu ermitteln. Demgemäß wird es keine Abstimmung in der Bürgerschaft geben“, informiert Stadtbaurat Harald Flügge.

Der Interfraktionellen Arbeitskreis tagte am Donnerstagabend, den 5. März 2020, und nutzte die Gelegenheit, sich die Präsentationsfläche anzugucken. Die Arbeitskreismitglieder berieten in der Sitzung mit der Stadtverwaltung über verschiedene Aspekte zur Vorbereitung des Maßnahmenbeschlusses. Neben der Steinauswahl wurde auch über die „Möblierung“ gesprochen. Mülleimer, Bänke, Leuchten und Fahrradständer sollen in das neue Straßenbild passen.

Den Maßnahmenbeschluss zur Umsetzung der Neugestaltungsplanung für die Schloßstraße sollen der Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Infrastruktur und Verkehr voraussichtlich am 22. April 2020 und der Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss am 28. April 2020 fassen.

04.03.2020: 100 Tage Stadtteilbüro – Informationen über Förderprojekte für private Investoren im Stadtteil Bensberg/Bockenberg

Das Stadtteilbüro für Bensberg und Bockenberg hat bereits seit rund 100 Tagen seine Türen für alle Fragen und Auskünfte rund um das Integrierte Handlungskonzept und den dazugehörenden Projektmaßnahmen geöffnet. „Aktuell ist der Informations- und Beratungsbedarf zu dem gerade angelaufenen Hof- und Fassadenprogramm sehr groß, aber auch die Umgestaltung des Stadtgartens interessiert unsere Besucher sehr“, berichtet Claudia Bargmann vom Büro Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen GmbH, das im Auftrag der Stadtverwaltung Bergisch Gladbach das Stadtteilbüro betreibt. An 22 Öffnungstagen konnten schon über 65 interessierte Bürger in dem Stadtteilbüro begrüßt werden, Tendenz steigend. Denn die aktuellen Projekte des Integrierten Handlungskonzepts wie die Bauarbeiten an der Freitreppe, die Gestaltung des Stadtgartens, aber auch die angelaufenen Förderprogramme wecken großes Interesse.

Da sich in den vergangenen Monaten gezeigt hat, dass die Öffnungszeiten am Mittwochvormittag deutlich besser angenommen werden als die am Donnerstagnachmittag, wurden die Servicezeiten seit dem 1. März 2020 angepasst. Am Mittwoch und Donnerstag, jeweils zwischen 9:30 und 13:30 Uhr, stehen die Stadtteilmanager dann in ihrem Büro an der Schloßstraße 59 allen Bürgern, Eigentümern und Händlern zur Verfügung.

Sie beraten dort unter anderem zu den Fördermöglichkeiten des Hof- und Fassadenprogramms, mit dessen Hilfe private Eigentümer beispielsweise bei der Aufwertung von Fassaden oder der Grüngestaltung von Freiflächen mit bis zu 50 % der Kosten unterstützt werden können. Aber auch die Aktivierung von Gemeinschaftsprojekten öffentlicher und privater Partner gehört zu dem breiten Aufgabenspektrum. „Der Verfügungsfonds ist ein attraktives Fördermittel, um „eigene“ Projekte engagierter Bürger auf den Weg zu bringen“, erklärt Angelina Sobotta (Büro Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen GmbH).

Haben Sie auch Fragen zu dem Hof- und Fassadenprogramm, Projektideen für den Verfügungsfonds oder Anregungen für eine attraktive Gestaltung des Bensberger Zentrums? Die Stadtteilmanager geben Ihnen gerne Auskunft, beraten und unterstützen Sie bei Ihren Vorhaben.

Nicht verwechselt werden sollte das Stadtteilbüro übrigens mit dem Bürgerbüro, das nach wie vor zentral in Bergisch Gladbach für die verschiedensten Dienstleistungen wie die Beantragung von Personalausweisen und Reisepässen zuständig ist.

Stadtteilbüro Bensberg
Schloßstraße 59
51429 Bergisch Gladbach-Bensberg
E-Mail: bensberg@stadtplanung-dr-jansen.de
Telefon: 0174 – 1763082
Öffnungszeiten:
mittwochs 9:30 bis 13.30 Uhr, donnerstags 9:30 bis 13:30 Uhr

13.02.2020: InHK Bensberg: Verfügungsfonds nimmt Fahrt auf – Anregungen erwünscht! 

Was ist ein Verfügungsfonds überhaupt und welche Projekte können mit diesem städtebaulichen Instrument gefördert werden? Die Stadtplanung Bergisch Gladbach und das von ihr beauftragte Büro Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen GmbH hatten zu einer Auftaktveranstaltung eingeladen, bei der Antworten zu diesen Fragen und viele weitere Informationen gegeben wurden. Unterstützt werden sollen durch den Fonds Gemeinschaftsprojekte öffentlicher und privater Partner im Plangebiet des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg.

Zahlreiche Interessenten aus privaten Organisationen wie Eigentümergemeinschaften aus der Schloßstraße, aber auch Mitarbeitende aus sozialen Einrichtungen oder künstlerische Interessenvertreter trafen sich dazu in den Räumen der Bensberger Bank. In einer regen Diskussion und mit viel Engagement konnten bereits mehrere Projekte herausgearbeitet werden, deren Realisierung sich die Teilnehmer zusätzlich zu den bereits feststehenden Maßnahmen des Integrierten Handlungskonzeptes Bensberg wünschen.

Der Schwerpunkt der aus dem Teilnehmerkreis vorgeschlagenen Ideen lag bei einer stärkeren Einbindung von Kunst im öffentlichen Raum (z. B. Skulpturen, Kunstaktionen für Kinder und Jugendliche, Lichtinstallationen) und einer Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Umfeld der familien- und kinderbezogenen Einrichtungen im Wohnpark Bensberg. Händler- und Eigentümerschaft in der Schloßstraße verfolgen schon seit längerer Zeit das Projekt einer neuen Weihnachtsbeleuchtung. Aber auch Wünsche nach einem dynamischen Parkleitsystem oder nach Info-Tafeln zur Stadtgeschichte wurden geäußert.

Voraussetzung für die Realisierung ist, dass diese Projekte die geplante bauliche Aufwertung ergänzen und dass sie gemeinsam von Stadt, Land und privater Seite finanziert werden können, wenn der private Partner Idee, Konzeption und Umsetzung übernimmt. Claudia Bargmann und Angelina Sobotta vom Stadtteilbüro stehen zur Unterstützung bereit.

Das nächste Treffen ist schon terminiert: Es findet im März 2020 statt. Weitere Akteure werden dazu eingeladen, mit dem Ziel, die aufgegriffenen Projekte zu konkretisieren und erste Vorschläge für eine Umsetzung zu machen. Interessierte können sich gerne im Stadtteilbüro melden, damit ihre Anregungen im weiteren Verfahren berücksichtigt werden.

Stadtteilbüro Bensberg
Schloßstraße 59
51429 Bergisch Gladbach-Bensberg
E-Mail: bensberg@stadtplanung-dr-jansen.de
Telefon: 0174 – 1763082
Öffnungszeiten:
mittwochs 9:30 bis 13.30 Uhr, donnerstags 13:30 bis 17:30 Uhr

07.11.2019: Rund 200 Interessierte informierten sich über die Neugestaltung der Schloßstraße 

Wie sieht die neue Schloßstraße aus?
Auf diese Frage haben die Projektgruppe zum Integrierten Handlungskonzept Bensberg (InHK Bensberg) und das zuständige Planungsbüros club L94 Landschaftsarchitekten am Dienstagabend (5. November) präsentiert.

Rund 200 interessierte Bürgerinnen und Bürger waren in den Bensberger Ratssaal gekommen. Bürgermeister Lutz Urbach eröffnete den Infoabend mit einem kleinen zeitlichen Rückblick, wie das Projekt sich entwickelt hat. Der Leiter der Stadtplanung Wolfgang Honecker stellte anschließend die Einbettung der Neugestaltung der Schloßstraße ins InHK Bensberg, die bisherigen Planungs- und Beteiligungsschritte sowie Details zur Städtebauförderung dar. 70 Prozent der Kosten sollen aus Bundes- und Landesmitteln finanziert werden.

Landschaftsarchitekt Frank Flor von club L94 übernahm dann mit einer Powerpoint-Präsentation die Aufgabe, die wichtigsten Details vorzustellen. Wie hat sich der Entwurf seit dem europaweiten Wettbewerb in 2017 konzeptionell weiterentwickelt? Welche Anregungen wurden in welcher Form im Entwurf verarbeitet? Welcher Belag ist vorgesehen? Wo kommen Parkplätze hin? Wie könnten die Bänke, Leuchten, Fahrradständer und Mülleimer aussehen? Welche Bäume sind angedacht? Was passiert mit dem Baumbestand? Wie sieht die Treppe zum Marktplatz aus? Und viele Details mehr.

Zur Beantwortung all dieser Fragen standen weitere städtische Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung, insbesondere StadtGrün-Leiter Christian Nollen, Verkehrsflächen-Leiter Martin Hardt und Elisabeth Sprenger als Fachbereichsleiterin für Planung und Bauen.

Unter der Moderation von Julitta Münch konnten dann die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Meinung äußern und Fragen stellen.

So wurde hinterfragt, ob auf dem geplanten Pflasterbelag auch Autos und Lieferwagen fahren können und ob die größeren Bäume nicht das Sonnenlicht für die Wohnungen in den oberen Etagen nehmen könnten. Es gab auch kritische Stimmen, dass zu viele Parkplätze eingeplant sind. Einige wünschten sich auch die Fußgängerzone zurück.

Fast drei Stunden wurde informiert und diskutiert.

Zum Schluss gab es großen Applaus für die Feststellung eines Bensberger Bürgers, der sagte: "Ich habe hier heute zum ersten Mal gesehen, was geplant ist, und ich finde diese Planung gut."

Mit einem Blick in die Zukunft beendeten die Experten den Abend:
Wenn alles gut läuft, dann kann im nächsten Sommer die europaweite Ausschreibung für den Ausbau der Straße in drei Abschnitten erfolgen und im Herbst vergeben werden. Bis Ende 2022 sollen die Arbeiten beendet sein.

Rückblick:
Unter dem Leitbild „Boulevard der Begegnung“ gewann das Landschaftsarchitekten-Büro club L 94 aus Köln Ende 2017 den ausgelobten europaweiten Realisierungswettbewerb Schloßstraße. Eine renommierte Jury, bestehend aus Fachleuten und Vertretern von Bezirksregierung, örtlicher Politik, Stadtverwaltung sowie IBH /ISG, sprachen sich für diesen Gestaltungsentwurf aus; auch die Ratsmitglieder stimmten mit großer Mehrheit für die Umsetzung dieser Planung.

Die Entwurfskonzeption sieht vor, dass die Schloßstraße unter den Leitbildern für das InHK, „Stadtkrone in neuem Glanz“, und für die Schloßstraße, „Straße der vielen Begegnungen“, ein neues, zeitloses und zukunftsfähiges Freiraumkonzept mit eigener Identität erhält. Eine klare, auf wenige Elemente reduzierte, hochwertige Gestaltung mit stadträumlich verbindenden Leitlinien verleiht der Straße ihren eigenen Charakter und gibt ihr ihre zentrale Bedeutung innerhalb des Stadtgefüges wieder. Auf der Südseite der Straße bildet eine Baumreihe aus Straßenbäumen das neue räumliche Rückgrat der Straße. Aufgrund der städtebaulichen Raumkanten entstehen auf der Nordseite der Straße mehrere platzartige, multifunktional nutzbare Teilräume. Ein einheitlicher Straßenbelag aus Naturstein bildet den Boulevard der Begegnung, der stadträumlich wichtige Orte der Stadt miteinander verbindet.

Vom Wettbewerbsergebnis über die Vorplanung bis zur Entwurfsplanung wurde die Planung im Detail unter Berücksichtigung der Konzeptidee für die gesamte Schloßstraße weiterentwickelt und überarbeitet:

Stützwand im 1. Bauabschnitt:
Auf Wunsch der Politik und der Öffentlichkeit wurde die ursprüngliche Planung vom vorherigen Architekten der Marktgalerie (Arbeitstitel) durch das Fachbüro club L94 umgeplant. Am 26. Februar 2019 wurde in der gemeinsamen Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima, Infrastruktur und Verkehr (AUKIV) und des Stadtentwicklungs- und Planungsausschusses (SPLA) die Variante „Sitzstufen“ vorgestellt, in der die Stützwand in der Länge eingekürzt und zum Teil als Sitzstufen ausgebildet wurde.

Emilienbrunnen:
Das Wettbewerbsergebnis von club L94 sah eine Translozierung des Emilienbrunnens vor. Als die Vorplanung konkreter wurde und die Stadtverwaltung den Aufruf startete, einen neuen Standort für den Brunnen vorzuschlagen, machten besorgte Bürgerinnen und Bürger auf den Brunnen und die historische Bedeutung an der jetzigen Stelle aufmerksam. Die Bedenken der Bürgerschaft flossen in den weiteren Planungsprozess ein, sodass der Emilienbrunnen an seinem jetzigen Standort erhalten bleibt. Im Gegensatz zu heutigen Situation soll der Emilienbrunnen neu interpretiert und zurückgesetzt werden, um mit der dadurch entstehenden räumlichen Aufweitung zu einem kleinen Platz (Arbeitstitel Emilienplätzchen) einen prominenteren Ort zu schaffen, der mit dem Brunnen und einem großen Baum mit darunter befindlicher Rundbank einen angenehmen Begegnungsraum eröffnet. Dabei sollen die charakteristischen abgestuften Wasserschalen des Brunnens als auch die Basis aus Muschelkalk wiederverwendet werden.

Parkplatzkonzept:
Im Wettbewerb sah das Stellplatzkonzept circa 65 Parkplätze auf der Schloßstraße vor. Die Parkplatzsituation wurde im Rahmen der Entwurfsplanung weiter überprüft und neu organisiert. Neben bestehenden Grundstückszufahrten mussten bei der Verortung der Parkplätze weiterhin Belange des Brandschutzes sowie die Anlage der neuen Baumreihe berücksichtigt werden. Insgesamt werden in der Schloßstraße nun ca. 100 Parkplätze angeboten, von denen vier über den Sommer von Außengastronomie belegt sind.

Vegetationskonzept:
Auf der Südseite der Schloßstraße bildet eine Baumreihe aus Straßenbäumen das neue räumliche Rückgrat der Straße. Diese einseitige Baumreihe war bereits im Wettbewerbsentwurf ein entscheidendes Gestaltungsmerkmal. Entgegen dem Wettbewerbsentwurf wurden im Rahmen der Entwurfsplanung zusätzliche Solitärbäume auf der Nordseite und eine zweireihige Baumreihe geprüft, die in der weiteren Entwicklung Berücksichtigung fanden. Darüber hinaus wurde ein Baumgutachten erstellt, auf Grundlage dessen bestehende Bäume in das Gesamtkonzept integriert wurden.

Am Donnerstag, den 26. September 2019, gab es eine Baumbegehung auf der Schloßstraße. Die Kolleginnen und Kollegen der Abteilung StadtGrün und Stadtplanung sowie die Experten des Planungsbüros club L94 informierten ausführlich über das Vegetationskonzept.

Zudem haben die Fachplaner weitere Konzepte zum Brandschutz, zur Barrierefreiheit und zu den Spielflächen ausgearbeitet.

04.11.2019: Anlaufstelle für Fragen rund ums InHK: Stadtteilbüro ist eröffnet

Das Integrierte Handlungskonzept (InHK) Bensberg hat einen neuen Anlaufpunkt: Am Donnerstag, dem 31. Oktober wurde das „Stadtteilbüro“ auf der Schloßstraße 59 feierlich eröffnet. Mit Beginn der Bauarbeiten steht das Lokal interessierten Bürgerinnen und Bürgern als Informationszentrum zur Verfügung. Die „Stadtkrone im neuen Glanz“, so das Motto des Stadterneuerungsprozesses, und die dazugehörigen Maßnahmen sollen so für alle Betroffenen und Beteiligten transparenter und anschaulicher werden.

Bei der kleinen Feierstunde bei strahlendem Herbstwetter vor dem Eingang des Stadtteilbüros begrüßte die stellvertretende Bürgermeisterin Anna Maria Scheerer die anwesenden Bürgerinnen und Bürger, bevor Stadtbaurat Harald Flügge die Intention und Bedeutung des Stadtteilbüros herausstrich: „Wir wollen die Nähe zur Schloßstraße, die Bürgerinnen und Bürger sollen nicht ins Rathaus hinaufsteigen müssen. Damit ist eine Stelle geschaffen, wo die Sorgen der Bürger aufgegriffen und Lösungen besprochen werden können.“ Zum Fortgang der Planung zeigte sich Flügge zuversichtlich: „Die insgesamt gute und konstruktive Arbeit wird zu einem guten Ergebnis des Integrierten Handlungskonzeptes Bensberg führen.“

Die künftigen Ansprechpartner im Stadtteilbüro sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des beauftragten Stadt- und Regionalplanungsbüro Dr. Jansen (Köln). Angelina Sobotta und Anja Boddenberg waren bei der Einweihung vor Ort und erläuterten, welche Möglichkeiten den Bürgerinnen und Bürgern, den Händlern und Eigentümern zur Verfügung stehen und im Stadtteilbüro besprochen werden können: „Über das Hof- und Fassadenprogramm des InHK können Hauseigentümer Fördermittel von bis zu 50 Prozent beantragen. Damit sollen zum Beispiel verstaubte Fassaden aufgewertet werden.“ Reinigung, Anstrich, Erneuerungen und mehr sind so förderfähig.

Die Stadtplaner sind zweimal in der Woche, mittwochs von 9:30 bis 13:30 Uhr und donnerstags von 13:30 bis 17:30 Uhr, im Stadtteilbüro präsent. Auch Außentermine werden wahrgenommen, so Angelina Sobotta: „Es ist sicher auch erforderlich, zu Ihnen zu kommen, um sich die Gegebenheiten vor Ort anzuschauen.“ Nicht nur das Hof- und Fassadenprogramm kommt dem InHK-Gebiet zugute, auch ein Verfügungsfonds wird eingerichtet, erläuterte Sobotta: „Damit ist zum Beispiel die Ausstattung des öffentlichen Raums mit Bänken oder Bücherschränken möglich.“ Sie betonte insbesondere die Notwendigkeit, dass die privaten Investoren sich aktiv am Prozess beteiligen: „Wir brauchen Sie mit Ihren Vorschlägen und Ihrer Mitwirkungsbereitschaft.“

Im Stadtteilbüro liegen oder hängen während der Umsetzungsphase alle öffentlichen Informationen zur Stadtteilerneuerung von Bensberg und Bockenberg aus. Außerdem dienen die Räumlichkeiten als Koordinations- und Besprechungszentrum für die nun beginnenden Bauarbeiten.

Informationen zum InHK Bensberg finden sich auch im Internet: www.bergischgladbach.de/inhk

25.10.2019: InHK ganz bürgernah: Stadtteilbüro informiert über Projekte in Bensberg und Bockenberg – Eröffnung am 31. Oktober

Das Integrierte Handlungskonzept (InHK) Bensberg bekommt einen Anlaufpunkt: Mit Beginn der Bauarbeiten steht interessierten Bürgerinnen und Bürgern das neu eingerichtete „Stadtteilbüro“ auf der Schloßstraße 59 a als Informationszentrum zur Verfügung. Die „Stadtkrone im neuen Glanz“, so das Motto des Stadterneuerungsprozesses, und die dazugehörigen Maßnahmen sollen so für alle Betroffenen und Beteiligten transparenter und anschaulicher werden.

Am Donnerstag, dem 31. Oktober 2019 um 11.00 Uhr wird das Stadtteilbüro feierlich eröffnet. Nach Begrüßung durch den Bürgermeister stellen sich Angelina Sobotta, Timo Grebe und Anja Boddenberg vom beauftragten Stadt- und Regionalplanungsbüro Dr. Jansen (Köln) als künftige Ansprechpartner vor und erläutern ihre Arbeitsschwerpunkte. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch. Zur guten Stimmung trägt Saxophonist Peter van der Heusen bei.

Im Stadtteilbüro liegen oder hängen während der Umsetzungsphase alle öffentlichen Informationen zur Stadtteilerneuerung von Bensberg und Bockenberg aus. Die Experten des Planungsbüros geben Auskünfte oder nehmen Anregungen von Gewerbetreibenden und Eigentümern zum Aufwertungsprozess entgegen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Beratung hinsichtlich der Fördermöglichkeiten für die Aufwertung von Immobilien und dem Anstoß von Gemeinschaftsprojekten privater und öffentlicher Partner. Außerdem dienen die Räumlichkeiten als Koordinations- und Besprechungszentrum für die nun beginnenden Bauarbeiten.

Das Stadtteilbüro kann am Eröffnungstag bis 17.00 Uhr aufgesucht werden. Ab November sind folgende Öffnungszeiten vorgesehen: mittwochs von 9:30 bis 13:30 Uhr und donnerstags von 13:30 bis 17:30 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Informationen zum InHK Bensberg finden sich auch im Internet: www.bergischgladbach.de/inhk

15.10.2019: Förderbescheid 2019 ist erteilt: 1,067 Mio. Euro für InHK Bensberg

Mit Förderbescheid vom 11. Oktober 2019 hat die Bezirksregierung Köln der Stadt Bergisch Gladbach 1,067 Mio. Euro Fördermittel aus dem Städtebauförderprogramm (STEP) 2019 bewilligt. Das Geld dient der Finanzierung der Maßnahmen aus dem Integrierten Handlungskonzept (InHK) Bensberg in Höhe von insgesamt 1,524 Mio. zuwendungsfähiger Ausgaben.

Stadtbaurat Harald Flügge holte den Bescheid persönlich in Köln bei Regierungspräsidentin Gisela Walsken ab; auch Landtagsabgeordneter Rainer Deppe war bei der Übergabe zugegen. „Mich freut besonders, dass alle unsere beantragten Fördermittel bewilligt wurden und wir nun mit großer Planungssicherheit in die Umsetzung der nächsten Maßnahmen dieses anspruchsvollen Konzeptes einsteigen können“, zeigt sich Flügge zufrieden.

Bewilligt wurden aus dem städtischen Förderantrag 2019 im Einzelnen:
• Schloßstraße – Hangsicherung, dreiecksförmige Treppenanlage, Materialanpassung, barrierefreie Wegeführung
• Burggraben - Aufwertung der Rathausumfahrt, Freiräume, Spielplätze
• Konzept und Umsetzung des Leit- und Informationssystems
• Gestaltungsleitfaden Schloßstraße
• Verfügungsfonds, Teilbetrag (Fördertopf für Privatinvestoren)
• Budget für die Tage der Städtebauförderung in den kommenden Jahren
• Quartiersmanagement Wohnpark Bensberg

Der Beginn der Arbeiten zum 1. Bauabschnitt ist für Ende Oktober/Anfang November vorgesehen; zunächst wird eine temporäre Hangsicherung erstellt und anschließend Stützmauer und Treppenanlage gebaut.

15.10.2019: Planungsbüro Club L94 stellen Politik und lokalen Akteuren Details des Entwurfs zur Schloßstraße vor – Einladung der Bürgerschaft zum Infoabend Anfang November

Es wird immer konkreter, und daher sollen alle informiert werden – die Projektgruppe zum Integrierten Handlungskonzept Bensberg (InHK Bensberg) stellt aktuell in verschiedenen Gremien die aktuelle Planung des Planungsbüros Club L94 zur Neugestaltung der Schloßstraße vor. Am Dienstag, dem 5. November 2019 um 18 Uhr sind alle Interessierten aus der Bürgerschaft eingeladen, die Details über die Neugestaltung der Schloßstraße bei einer Infoveranstaltung kennen zu lernen und mit den Experten von Planungsbüro und Verwaltung über die Pläne zu sprechen.

Rückblick:
Unter dem Leitbild „Boulevard der Begegnung“ gewann das Landschaftsarchitekten-Büro Club L 94 aus Köln Ende 2017 den ausgelobten europaweiten Realisierungswettbewerb Schloßstraße. Eine renommierte Jury, bestehend aus Fachleuten und Vertretern von Bezirksregierung, örtlicher Politik, Stadtverwaltung sowie IBH /ISG, sprachen sich für diesen Gestaltungsentwurf aus; auch die Ratsmitglieder stimmten mit großer Mehrheit für die Umsetzung dieser Planung.

Die Entwurfskonzeption sieht vor, dass die Schloßstraße unter den Leitbildern „Stadtkrone in neuem Glanz“ und „Straße der vielen Begegnungen“ ein neues, zeitloses und zukunftsfähiges Freiraumkonzept mit eigener Identität erhält. Eine klare, auf wenige Elemente reduzierte, hochwertige Gestaltung mit stadträumlich verbindenden Leitlinien verleiht der Straße ihren eigenen Charakter und gibt ihr ihre zentrale Bedeutung innerhalb des Stadtgefüges wieder. Auf der Südseite der Straße bildet eine Baumreihe aus Straßenbäumen das neue räumliche Rückgrat der Straße. Aufgrund der städtebaulichen Raumkanten entstehen auf der Nordseite der Straße mehrere platzartige, multifunktional nutzbare Teilräume. Ein einheitlicher Straßenbelag aus Naturstein bildet den Boulevard der Begegnung, der stadträumlich wichtige Orte der Stadt miteinander verbindet.

Vom Wettbewerbsergebnis über die Vorplanung bis zur Entwurfsplanung wurde die Planung im Detail unter Berücksichtigung der Konzeptidee für die gesamte Schloßstraße weiterentwickelt und überarbeitet:

Stützwand im 1. Bauabschnitt:
Auf Wunsch der Politik und der Öffentlichkeit wurde die ursprüngliche Planung vom vorherigen Architekten der Marktgalerie (Arbeitstitel) durch das Fachbüro club L94 umgeplant. Am 26. Februar 2019 wurde in der gemeinsamen Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima, Infrastruktur und Verkehr (AUKIV) und des Stadtentwicklungs- und Planungsausschusses (SPLA) die Variante „Sitzstufen“ vorgestellt, in der die Stützwand in der Länge eingekürzt und zum Teil als Sitzstufen ausgebildet wurde.

Emilienbrunnen:
Das Wettbewerbsergebnis von club L94 sah eine Translozierung des Emilienbrunnens vor. Als die Vorplanung konkreter wurde und die Stadtverwaltung den Aufruf startete, einen neuen Standort für den Brunnen vorzuschlagen, machten besorgte Bürgerinnen und Bürger auf den Brunnen und die historische Bedeutung an der jetzigen Stelle aufmerksam. Die Bedenken der Bürgerschaft flossen in den weiteren Planungsprozess ein, sodass der Emilienbrunnen an seinem jetzigen Standort erhalten bleibt. Im Gegensatz zu heutigen Situation soll der Emilienbrunnen neu interpretiert und zurückgesetzt werden, sodass er auf Höhe des bestehenden Trafogebäudes verortet werden kann. Dabei sollen die charakteristischen abgestuften Wasserschalen des Brunnens als auch die Basis aus Muschelkalk wiederverwendet werden.

Stellplatzkonzept:
Im Wettbewerb sah das Stellplatzkonzept circa 65 Stellplätze auf der Schloßstraße vor. Die Stellplatzsituation wurde im Rahmen der Entwurfsplanung weiter überprüft und neu organisiert. Neben bestehenden Grundstückszufahrten mussten bei der Verortung der Stellplätze weiterhin Belange des Brandschutzes sowie die Anlage der neuen Baumreihe berücksichtigt werden. Insgesamt werden in der Schloßstraße nun ca. 100 Stellplätze angeboten, von denen vier über den Sommer von Außengastronomie belegt sind.

Vegetationskonzept:
Auf der Südseite der Schloßstraße bildet eine Baumreihe aus Straßenbäumen das neue räumliche Rückgrat der Straße. Diese einseitige Baumreihe war bereits im Wettbewerbsentwurf ein entscheidendes Gestaltungsmerkmal. Entgegen dem Wettbewerbsentwurf wurden im Rahmen der Entwurfsplanung zusätzliche Solitärbäume auf der Nordseite und eine zweireihige Baumreihe geprüft, die in der weiteren Entwicklung Berücksichtigung fanden. Darüber hinaus wurde ein Baumgutachten erstellt, auf Grundlage dessen bestehende Bäume in das Gesamtkonzept integriert wurden.

Am Donnerstag, den 26. September 2019, gab es eine Baumbegehung auf der Schloßstraße. Die Kolleginnen und Kollegen der Abteilung StadtGrün und Stadtplanung sowie die Experten des Planungsbüros club L94 informierten ausführlich über das Vegetationskonzept.

Zudem haben die Fachplaner weitere Konzepte zum Brandschutz, zur Barrierefreiheit und zu den Spielflächen ausgearbeitet.

Die detaillierten Pläne wurden bereits am 2. und 10. Oktober den Vertreterinnen und Vertretern der politischen Fraktionen im Stadtrat sowie einer ausgewählten Gruppe aus der Bürgerschaft (Interessenvertreter aus Anliegern, Eigentümern, Bergischem Geschichtsverein und örtlichen Initiativen) präsentiert; es bestand anschließend auch Gelegenheit, mit den Experten darüber zu diskutieren.

Die Entwurfsplanung für die gesamte Schloßstraße wird nun für alle Bürgerinnen und Bürger am Dienstag, den 5. November 2019 um 18 Uhr im Rathaus Bensberg vorgestellt.

Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.

07.10.2019: Baufirma übernimmt Auftrag zum Bau der Treppenanlage in der Schloßstraße 

Für die Vorarbeiten zum Bau der Treppenanlage neben der Schlossgalerie an der Schloßstraße wird voraussichtlich im Oktober Baubeginn sein. Darüber informierte die Stadtverwaltung im Interfraktionellen Arbeitskreis am Mittwoch, den 2. Oktober 2019. Die Arbeiten wurden im Sommer in zwei Abschnitten ausgeschrieben. Die Vergabe hat ergeben, dass die Firma Geschwister Balter Bauunternehmung GmbH aus Losheim in der Eifel beide Aufträge ausführt. In einem ersten Baugespräch konnten die Details für die Bauarbeiten besprochen werden. Abschnitt 1 umfasst die Erdarbeiten zur Hangabtragung und –sicherung, Abschnitt 2 betrifft die Stützmauer und die Treppe. Die Treppe verbindet in einer Teilrekonstruktion der historischen Wegeverbindung über den damaligen Verlauf der Wipperfürther Straße die Schloßstraße mit dem Platz „Am Markt“ und hat 50 Stufen auf einer Strecke von 28 Metern. Sie dient daneben auch für das neue Einkaufszentrum als Fluchtweg.

In einem ersten Schritt wird der Hang stufenweise abgetragen und die entstehende Böschung mit einer erdvernagelten Spritzbetonschale gegen ein Abrutschen gesichert. So entsteht ein freies Baufeld für den zweiten Abschnitt, in dem zunächst ein Fundament für die L-Steine erstellt wird, danach die L-Steine gesetzt werden und zuletzt (sozusagen im Schutz der L-Stein-Wand) die Treppe hergestellt wird. Abschließend werden dann die unteren Stufen, das "Dreieck", zusammen mit der Oberfläche des kleinen Stadtplatzes (bisherige Freibühne) erstellt.

Der Baubeginn wurde auf Ende Oktober/Anfang November avisiert. Beide Bauabschnitte sollen parallel durchgeführt werden, so dass im Frühjahr 2020 mit der Fertigstellung zu rechnen ist.

27.09.2019: Baumrundgang in der Schloßstraße – Rund 80 Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich an der städtischen Informationsveranstaltung 

Baumhasel, Weißdorn, Kugelahorn, Robinie, Kupferfelsenbirne und Wildbirne – das sind aktuell die Baumsorten, die entlang der Schloßstraße in Bensberg gepflanzt sind. Mit einem Baumrundgang hat die Stadtverwaltung am Donnerstag, den 26. September 2019, den interessierten Bürgerinnen und Bürgern erläutert, wie die aktuelle Vitalität der Bäume ist und wie diese, bedingt durch die anstehenden Baumaßnahmen, beeinträchtigt wird.

Denn die Schloßstraße wird nach Plänen des Landschaftsarchitekturbüros Club L 94 in den nächsten Jahren gestalterisch aufgewertet. Das Fachbüro aus Köln hatte einen europaweiten Realisierungswettbewerb mit seinem Gestaltungsentwurf gewonnen und die Ratsmitglieder hatten mit großer Mehrheit für die Umsetzung dieser Planung gestimmt.

„Kann der überwiegende Teil der Bäume bei der Neugestaltung der Schloßstraße nicht einfach erhalten bleiben?“, wurde von zahlreiche Bürgerinnen und Bürgern im Stadtteil Bensberg gefordert. Nach aktueller Planung sollen 34 Bäume gefällt und 57 Bäume neu gepflanzt werden. „Gesunde Bäume fällen und kleine neue Bäume pflanzen“, darin sahen viele einen Widerspruch.

Die Stadtverwaltung nahm und nimmt die Bedenken und Sorgen aus der Bürgerschaft ernst und bot daher die Informationsveranstaltung vor Ort an. Als Moderator konnte Prof. Michael Werling gewonnen werden. Punkt 17 Uhr begrüßte Elisabeth Sprenger als zuständige Fachbereichsleiterin für Planen und Bauen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Fachfrau erläuterte den Verfahrensstand für das Integrierte Handlungskonzept. Die Schloßstraße ist in diesem groß angelegten Förderprojekt eine von insgesamt vier Maßnahmen. „Wir sind in der Umsetzung und können nicht mehr ganz neu planen“, warb die städtische Architektin um Verständnis. Sie machte aber auch deutlich, dass es einen fachlichen Austausch zwischen Planern und den Experten von der Abteilung StadtGrün zu den Bäumen gibt und hier fachlich diskutiert wird. „Wir bestimmen aber heute bei dem Rundgang nicht, welcher Baum bleibt oder nicht, sondern erläutern Ihnen, wieso wir an den jeweiligen Standorten meinen, dass der Baum nicht erhalten werden kann und was die Alternative sein wird.“

Danach gab Michael Werling das Wort an Christian Nollen weiter. Nollen ist ausgebildeter Gärtner und Landschaftsarchitekt und leitet die Abteilung StadtGrün. Gemeinsam mit dem städtischen Baumkontrolleur Stefan Odenthal erläuterte er die Vitalität der Bäume, zeigte aktuelle Probleme beispielsweise im Bereich der Wurzeln aber auch an der Borke. „An vielen Stellen haben die Bäume, die hier stehen, nicht genügend Platz für die Wurzeln“, erläuterte er entlang der Straße. Auffällig ist, dass die Bäume in Hochbeeten wesentlich vitaler sind als die, die direkt auf Straßenniveau wachsen und unter einem stark verdichteten Baumumfeld leiden. Das wird bei den Neupflanzungen durch aktuelle Baumgrubentechnik und spezielles Baumsubstrat deutlich besser funktionieren.

Nollen und Odenthal bestätigten die Grundaussagen zu den jeweiligen Bäumen, die die Stadt in einer Pressemitteilung Mitte September bereits erläutert hat. (Pressemitteilung Nummer 276 – sie ist nochmal beigefügt) Mehrmals wurde die Frage diskutiert, wieso ein augenscheinlich vitaler Baum für eine neue Planung gefällt werden muss. Dazu beschrieb Wolfgang Honecker als Leiter der Stadtplanung die Schwierigkeit bei der Umsetzung von Neuplanungen: „Es geht um die Kunst der Abwägung.“ Die Straße im heutigen Zustand hat viele Defizite. Es gibt Stolpersteine, es gibt kein einheitliches Erscheinungsbild und auch die Möblierung (Bänke, Laternen, Mülleimer) sind nicht auf einander abgestimmt. „Das alles soll sich in den nächsten Jahren ändern“, sagte Wolfgang Honecker.

Die Bürgerinnen und Bürger haben den Baumrundgang mit kritischen Fragen begleitet. Ein anwesender Gärtner teilte aber die Ansicht der Verwaltung, dass der Kugelahorn und die Wildbirne bei der Neuplanung durchaus entfernt werden können. Er gab zudem den Hinweis, nicht nur eine Baumart an der Südseite zu pflanzen, und äußerte den Wunsch, große Bäume zu pflanzen.

„Wir haben heute viele Hinweise und Wortbeiträge erhalten, die wir nun an die Planer weitergeben“, schloss Elisabeth Sprenger nach rund zwei Stunden die Veranstaltung. Sie lud alle Interessierten zur nächsten Informationsveranstaltung am Dienstagabend, den 5. November 2019, ein. Ort und Zeit werden noch festgelegt. Der Inhalt steht aber schon fest. „Wir möchten allen Bürgerinnen und Bürgern darstellen, wie der Sachstand zur Planung und Umsetzung des gesamten InHK in Bensberg ist.“

24.09.2019: Schloßstraße: Erste Entwürfe für den Umgang mit dem Emilienbrunnen werden mit Interfraktionellem Arbeitskreis im Oktober diskutiert 

Es gab viele Diskussionen um die Frage, ob bei der Neugestaltung der Bensberger Schloßstraße der Emilienbrunnen versetzt werden würde. Denn die Wettbewerbsplanung des Büros Club L94 sah für den Bereich zwischen Nikolauskirche und Beginn der Schloßstraße zunächst am aktuellen Standort eine Platzfläche ohne die Integration des Emilienbrunnens vor.

„Im Beteiligungsprozess zur Erstellung des InHK Bensberg sowie in den Experten-Werkstätten zur Maßnahme ‚Umgestaltung der Schloßstraße‘ war der Erhalt des Brunnens im Gedenken an Emilie Schmitz kein Thema“, erinnert sich Wolfgang Honecker als Leiter der zuständigen Stadtplanungsabteilung. Daher wurde in der Auslobung zum Wettbewerb auch die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, den Brunnen an einen anderen Platz zu versetzen. Als nun die Pläne konkreter wurden, machten besorgte Bürgerinnen und Bürger auf den Brunnen und die historische Bedeutung an der jetzigen Stelle aufmerksam. Um die Meinung aus der Bürgerschaft zum Brunnen zu erfahren, nahm die Stadtplanung daraufhin bis Anfang Juli 2019 Rückmeldungen zum Standort des Emilienbrunnens entgegen. Die Landschaftsarchitekten haben dann die Aufgabe angenommen, den Brunnen in die neue Gestaltung der Schloßstraße mit einzubeziehen.

Bürgermeister Lutz Urbach hat jetzt alle Beteiligten aus den Fachabteilungen sowie die externen Planer zum Thema eingeladen. Bei diesem Termin legte das Planungsbüro erste Entwürfe vor. “Die Gestaltung geht in eine gute Richtung”, ist sich Lutz Urbach sicher. Es sind aber noch Gespräche zu führen und weitere Details auszuarbeiten, bis sich dann der Interfraktionelle Arbeitskreis im Oktober mit dem Thema beschäftigen wird.
„Bis dahin bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger um Geduld“, appelliert Lutz Urbach auch an die Absender eines offenen Briefes, der Mitte September an ihn versendet worden ist.

11.09.2019: Sachstand zum Thema Baumbestand bei der Neugestaltung der Schloßstraße im Rahmen des InHK Bensberg

Mit einem Offenen Brief sowie einem Flugblatt haben Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils Bensberg die Frage aufgeworfen, ob die Umgestaltung der Schloßstraße in Bensberg nicht erfolgen kann, ohne dass der bisherige Baumbestand verändert wird.

Mit einer Bildcollage wurde ein Flyer mit der Überschrift „Hilferuf der Bensberger Bäume“ verteilt. Die Stadtverwaltung reagiert verwundert über die Aufmachung und die Behauptung, dass das Grün der Schloßstraße verschwinden könnte.

Betrachtet man sich den Flyer näher, so stellt man fest, dass auf einigen der 13 Fotos Bäume abgebildet sind, die auch künftig an ihrem Standort verbleiben. „Wir haben die Sorge, dass durch den Flyer beim neutralen Betrachter eine falsche Vorstellung hervorgerufen werden könnte“, erläutert Elisabeth Sprenger als zuständige Fachbereichsleiterin für den Bereich Planung und Bauen.

Die Stadtverwaltung nimmt die angekündigte Demonstration am Mittwoch, den 11. September 2019, zum Anlass, konkret Stellung zu nehmen. Denn Experten der Stadtplanung und Fachleute von StadtGrün haben sich – unabhängig von den Protesten – bereits vor Ort ein Bild von der Baumsituation gemacht. In dem Rundgang wurde erläutert, welche Bäume aufgrund ihrer aktuellen und prognostizierten Vitalität als nicht nachhaltig erhaltenswert einzustufen sind und wo es aufgrund der Planung gut begründbare Änderungen gibt. Um das zu erläutern, hat die Abteilung Öffentlichkeit der Stadt Bergisch Gladbach die Fotos auf der Collage nummeriert.

Nummerierung 1a bis 1c:
Auf dem Flyer gibt es drei Ansichten von Sankt Nikolaus und den davor auf kirchlichem Grundstück stehenden Kastanien. In dem ursprünglichen Wettbewerbsentwurf konnte sich das Gestaltungsbüro grundsätzlich eine Entfernung der Bäume vorstellen, um die Sichtachse zur Kirche zu erhalten und den sehr schmalen Querschnitt der Nikolausstraße aufzuweiten. Die Eigentümer der Bäume können sich dieser Idee aber nicht anschließen, so dass der Ist-Zustand bleibt. Keine Kastanie wird gefällt.
Dieser Bereich ist weiterhin nicht einmal Bestandteil des Planungsgebietes und wird daher in der aktuellen Bearbeitung in keinster Weise betrachtet.

Nummerierung 2a und 2d:
Mehrfach fotografiert wurden die Robinien am unteren Wendehammer. Hier standen zu Beginn des Jahres noch vier, jetzt nur noch drei, da eine im Winter wegen Wurzelhalsfäule dringend gefällt werden musste. „Auch die restlichen drei weisen bereits jetzt Schäden wie Eschenbaumschwamm, Hallimasch und/oder Stammnekrosen auf und sind aus baumphysiologischer Sicht nicht als nachhaltig erhaltungswürdig einzustufen“, so die Experten von StadtGrün. Als Ersatz für diesen Verlust sehen das Planungsbüro, wie auch die Verwaltung einen großkronigen Solitärbaum, der etwas nördlich positioniert wird und die Platzsituation auch im Bereich des kleinen Spielplatzes aufwertet. Ein weiterer Solitärbaum im Wendehammerbereich ist zudem in Prüfung.

Nummerierung 3a und 3b:
Keine Zukunft haben leider die Wildbirnenbäume auf dem Stück der Schloßstraße zwischen Haunummer 3 und 15 sowie die gegenüber stehenden Bäume. „Aus Sicht von StadtGrün sind die Bäume bereits jetzt schadhaft, teils sogar abgängig“, erläutert Christian Nollen als Leiter von StadtGrün die Entscheidung alle elf Bäume zu entfernen. Zudem stehen sie für die Parkplatzgestaltung ungünstig. „Wir benötigen mehr Abstand zwischen den Bäumen, da die Autos immer größer werden“, erklärt Landschaftsarchitekt Frank Flor vom Planungsbüro Club L94. Das Hauptargument sehen die Stadtplaner in dem verbindenden Element der Baumsetzung vom Deutschen Platz aus zum Schloss hoch. „Wir haben hier eine Lindenallee aus geschnittenen Kopflinden, die auf dem Zwischenstück fortgeführt werden soll und so die historische Achse betont“, erläutert Wolfgang Honecker als Leiter der Stadtplanung. Daher werden 14 neue Linden gepflanzt, die wesentlich robuster und langlebiger sind als die bisherigen Bäume an der Stelle. Weiterhin ermöglichen die geschnittenen Kopflinden aufgrund ihrer kompakteren Form ein problemloses Anleitern für die Feuerwehr im Brandfall.

Nummerierung 4a und 4b:
Die Reihe von Kugelahorn, die bei der Gestaltung der Straße vor rund 40 Jahren auf der Südseite vor den Geschäften zwischen Hausnummer 56 und 70 gepflanzt worden sind, ist ebenfalls nicht erhaltenswert. „Das scheint auf den ersten Blick unlogisch, da es sich um gesunde Bäume handelt“, gibt Elisabeth Sprenger zu. „Aber diese Baumart hat eigentlich bei der Straßengestaltung keine Daseinsberechtigung. Es sind Gartenzierbäume ohne besonderen ökologischen Wert und nachhaltige Nutzung.“ Auch die Hochbeete, in denen die Bäume teilweise stehen, sind für die heutige Zeit nicht mehr standardgemäß. Zudem sind die aktuellen Baumgruben für die Bäume zu klein bemessen.

Daher wird für die Gestaltung der gesamten Schloßstraße eine neue einheitliche Baumart ausgewählt. „Wir nehmen dafür die GALK-Liste“, erläutern die Experten von Club L94. GALK steht für Gartenamtsleiterkonferenz. In der Liste sind die Baumarten aufgelistet, die sich aus Sicht der bundesweiten Kommission für die Gestaltung einer Verkehrsfläche eignen. Zukünftige Stadtklimaeignung, Anleitern für die Feuerwehr, nachhaltige Baumart sowie größerer Wuchs sind die Hauptargumente für die Entfernung der Bäume.

Nummerierung 5a und 5b:
Die Baumhaseln vor den Hausnummern 75 bis 83 sind aufgrund ihrer Wuchsform stadtklimatisch nur von geringer Relevanz und weisen bereits jetzt deutliche Vitalitätsverluste auf. Trotzdem ist es möglich einen der Bäume in das Gestaltungskonzept zu integrieren und in Verbindung mit einer aufwändigen Standortverbesserung im Untergrund nachhaltig zu sichern und in seiner Vitalität zu steigern.

Auch der Weißdorn (nicht auf der Collage abgebildet) vor dem Progymnasium wurde von den Experten besichtigt. Hier sind von den sechs vorhandenen Bäumen nicht alle gesund. Aber auch der Wunsch nach einer einheitlichen Baumgestaltung hat zur Folge, dass sie ersetzt werden. „Der Weißdorn“, so der Planer, „soll nicht der Baum sein, der auf der gesamten Straßenfläche gepflanzt wird“.

Aktuell stehen auf der gesamten Nordseite der Schloßstraße zehn Bäume, von denen drei erhalten bleiben und mindestens fünf weitere Solitärbäume neu gepflanzt werden. „Hier ist wichtig, dass die Bäume einen angemessenen Abstand zueinander haben“, erläutert Landschaftsarchitekt Frank Flor. Denn diese Seite der Schloßstraße dient als Veranstaltungsfläche, dichte Baumreihen verhindern eine Nutzung der Freiräume für Aufbauten oder Eventflächen.

Und es gibt noch die Fläche von Hausnummer 16b bis 44, auf der bislang keine Bäume standen. Hier sind zwölf Neuanpflanzungen geplant. Zum jetzigen Zeitpunkt stehen lediglich drei Bäume gegenüber auf der Nordseite, von denen zwei erhalten werden.

In der weiteren Planung wurde die Straßenachse auf der gesamten Schloßstraße in Richtung Norden verschoben, sodass Verdeckungen und Schattenwurf durch Bäume optimiert werden konnten.

Insgesamt ist festzustellen, dass mit der Maßnahme „Umgestaltung der Schloßstraße“ der Baumbestand vor Sankt Nikolaus, die Kopflindenallee in der Achse zum Schloss sowie vier wertvolle Bäume der Schloßstraße in Verbindung mit einer Standortverbesserung erhalten werden.

Im gesamten Plangebiet der Schloßstraße müssen 34 Bäume gefällt werden. Hierbei ist zu beachten, dass diese Summe auch diejenigen Gehölze umfasst, die bereits abgestorben, abgängig, nicht nachhaltig erhaltungswert oder gar keine Bäume im Sinne eines Straßenbaumes sind und somit jetzt und zukünftig keine ökologische oder stadtklimatische Relevanz aufweisen.

Als Neupflanzungen sind 57 Bäume in der Schloßstraße vorgesehen. Diese Summe wiederum setzt sich aus 31 Straßenbäumen in der südlichen Baumreihe, 14 Kopflinden in der Verlängerung der Schloßachse, sieben zusätzlichen Solitärbäumen auf der nördlichen Seite der Schloßstraße sowie fünf Bäumen in der Böschung oberhalb der Freitreppe zusammen. Ein 58. Baum befindet sich zudem in Prüfung.

Dieser Planungsstand ist das Resultat der permanenten Weiterentwicklung und Qualifizierung des Wettbewerbsentwurfes inklusiv einer Verschiebung der Straßen- und Baumachse in Richtung Norden. Nicht nur die Anzahl der Bäume wird sich positiv auf die neue Schloßstraße auswirken, sondern auch die ökologischen und stadtklimatischen Funktionen, wo allem voran die in Summe deutlich größere, beschattete Grundfläche zu Buche schlagen wird. Zur nachhaltigen Entwicklung der neuen Bäume werden zudem nach aktuellsten Regeln der Technik ausreichend große Wurzelräume mit speziellem Baumsubstrat gebaut. Neben der reinen Betrachtung der Bäume wird zudem oberhalb der Freitreppe eine circa 275 Quadratmeter große intensiv begrünte Vegetationsfläche entstehen.

14.08.2019: Bensberger Treppenanlage: Verankerung wird geändert – keine wesentliche Störung des Bauablaufs zu erwarten 

Die Ausschreibungen für die Bensberger Treppenanlage von der Schloßstraße zum Markt sind abgeschlossen, die Verträge werden zur Zeit vorbereitet. Eine Änderung in der Bauausführung musste kurzfristig eingeplant werden: Für die Stützmauer, die die Treppenanlage linksseitig Richtung Hang begrenzt, kann nicht wie vorgesehen die Verankerung in den Fels unterhalb des Nachbargrundstückes getrieben werden. Grund dafür ist, dass die Eigentümer des betreffenden Grundstücks letzten Endes ihre Einwilligung versagt haben.

„Für alle Fälle hatten wir Plan B schon in der Schublade“, beschreibt Martin Hardt, Leiter der städtischen Abteilung Verkehrsflächen, die wenig spektakuläre Folgerung aus dieser Absage. „Die Verankerung kann auch so ausgelegt werden, dass das Nachbargrundstück nicht in Anspruch genommen werden muss - mit kürzeren Ankern in größerer Zahl.“ Eine wesentliche Verzögerung der Bauarbeiten oder eine Explosion der Kosten wird es nicht geben, wie Stadtbaurat Harald Flügge konstatiert: „Ein gewisser baulicher und finanzieller Mehraufwand wird hierdurch entstehen, diesen werden wir kurzfristig ermitteln. Eine erneute Ausschreibung ist nicht erforderlich. Es gibt auch keinen Grund anzunehmen, dass wir nun unsere Zusagen nicht einhalten können. Im Frühjahr 2020 steht die Treppe, und wenn die Schlossgalerie früher eröffnet, werden wir auch ein Provisorium bereitstellen können. Also kein Grund zur Beunruhigung; aus Sicht der Stadt ist die Umsetzung dieses InHK-Projektes weiterhin auf einem guten Weg.“

12.07.2019: Studentengruppe präsentiert Stegreifentwürfe zur Gestaltung des Emilienbrunnens – Bürgerschaft beteiligt sich mit Unterschriften und Abstimmungszettel 

Stegreifentwürfe, Unterschriften, Abstimmungszettel – im Juni und Juli 2019 gibt es eine rege Beteiligung von Bürgerschaft und Fachleuten zum Thema Emilienbrunnen in Bensberg. Der Brunnen, der zu Ehren von Emilie Schmitz vom Verschönerungsverein in Bensberg Ende des 19. / Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut worden ist, steht an der Schloßstraße, direkt an der Auffahrt zum Schloss Bensberg.

Im Rahmen des Integrierten Handlungskonzepts Bensberg (InHK) wird die gesamte Schloßstraße von der Nikolaus-Kirche bis zu Straße Am Stockbrunnen neugestaltet. Dazu gab es einen Wettbewerb, den das Kölner Büro Club L94 gewonnen hat.

In dem Siegerentwurf ist eine Neugestaltung der Brunnen-Fläche vorgesehen. Die Ecke an der Auffahrt zum Schloss wird zu einem Platz mit Treppe aufgeweitet, um den Blick auf St. Nikolaus aus der Schloßstraße heraus früher und prominenter zu eröffnen. Der Brunnen sollte ursprünglich an anderer Stelle wiederaufgebaut werden. „Interessanterweise war bei der vorangegangenen Bürgerbeteiligung der unbedingte Verbleib des Emilienbrunnens nie ein Thema“, berichtet Wolfgang Honecker als Leiter der zuständigen Stadtplanung der Stadt Bergisch Gladbach.

Aber das hat sich gewandelt und seit ein paar Wochen wird intensiv diskutiert.

Bis zum 1. Juli 2019 konnten die Bürgerinnen und Bürger Vorschläge einreichen, was aus dem Brunnen, der 1983 saniert worden ist, werden soll. Die ehemalige Bürgermeisterin Maria-Theresia Opladen sowie die Bensbergerin Hildegard Linde überreichten am Freitag, den 5. Juli 2019, 1354 Unterschriften an Bürgermeister Lutz Urbach. Die Unterstützer setzen sich für den Erhalt des historischen Brunnenbauwerks am jetzigen Standort ein und äußerten auch die Befürchtung, dass für den Blick große Bäume auf einem Grundstück an der Nikolausstraße gefällt werden müssten.

Bürgermeister Lutz Urbach hat diese Dokumentation an die Stadtplanung weitergeleitet und konnte den Petentinnen eine Sorge nehmen: „Die großen Kastanien stehen auf dem Kirchengrundstück und werden dort auch so lange stehen bleiben können, wie es die Grundstückbesitzer wünschen.“

Zu dem Bereich liegen auch Entwürfe der Architektur-Studentinnen und -Studenten der Technischen Hochschule Köln vor. Denn Prof. Michael Werling, Vorsitzender des Geschichtsvereins und bis vor kurzem Professor am Institut für Baugeschichte und Denkmalpflege der Technischen Hochschule Köln hatte im Mai 2019 die Aufgabe gestellt, sogenannte Stegreif-Entwürfe für einen neu gestalteten Emilienbrunnen zu entwerfen. Die Ergebnisse präsentierten insgesamt 16 Nachwuchsarchitekten im Juni zunächst den Fachleuten der Stadtverwaltung. Außerdem gab es einen Pressetermin, bei dem die Ideen zur möglichen Umgestaltung des Monuments vorgestellt und ausführlich von Prof. Michael Werling erläutert wurden.

Im Rahmen dieses Pressegesprächs erläuterte Stadtplanungschef Wolfgang Honecker die Ausgangslage: „Die Diskussion um den Brunnen nehmen wir gemeinsam mit dem Planer an, er wird auch die Stegreifentwürfe erhalten und sich dann zur Neugestaltung Gedanken machen.“ Eine Entscheidung könnte im Spätsommer fallen, kündigte Wolfgang Honecker an. Und zwar mit dem Ziel einer Würdigung der Namensgeberin Emilie Schmitz in Harmonie mit der angestrebten Gestaltung der gesamten Straße. Der Brunnen befindet sich an einer herausragenden Stelle, zwischen Kölner Dom und Schloss Bensberg sowie zwischen Nikolauskirche und Geschäftsstraße.

„Die Entwürfe selbst fallen sehr unterschiedlich aus“, erläuterte Prof. Michael Werling. Nach der Aufgabenbeschreibung waren auch die Ideen aus dem Wettbewerbsentwurf zu berücksichtigen, also die Gestaltung eines Platzes sowie eine Treppenanlage. Der Brunnen erhält unterschiedliche „Gesichter“ und Positionen, mal nahe am Straßenrand oder auch deutlich zurückversetzt.




Prof. Michael Werling bewertete die Ausarbeitung von Franziska Casper als am gelungensten, da die ursprüngliche Gestaltung erhalten und die Einbindung in die städtebauliche Planung sich gut einfügt. „Der Brunnen wird in einem Platz mit hoher Aufenthaltsqualität integriert“, erläuterte der Experte. Das Wasser fließt weiterhin in Kaskaden aber in ein größeres Becken, das zum Plantschen mit den Füßen einlädt.

Für Planungschef Wolfgang Honecker sind diese Entwürfe eine gute Grundlage für die anstehende Diskussion. „Aktuell werten wir die Bürgerbefragung aus und dann wollen wir mit dem Geschichtsverein und den Mitgliedern des interfraktionellen Arbeitskreises zu dem Thema sprechen“, beschrieb Wolfgang Honecker die nächsten Schritte. Natürlich müssen dabei auch die Kosten für das Brunnenbauwerk im Blick gehalten werden. Ebenfalls eingebunden ist das Landschaftsarchitekturbüro Club L 94, das in den nächsten Wochen einen neuen Entwurf liefern wird, damit im September der Förderantrag für den nächsten Bauabschnitt der Schlossstraße gestellt werden kann.

13.06.2019: Aktueller Sachstand zur Umgestaltung der Schloßstraße – Bau der Treppenanlage verzögert sich – Eröffnung Schlossgalerie nicht beeinträchtigt 

Die Stadt Bergisch Gladbach informiert, dass nach aktuellem Planungsstand zum 1. Bauabschnitt der Umgestaltung der Schloßstraße Verzögerungen in den Zeitplan der Umsetzung eingetreten sind. Die Verzögerungen haben unter anderem Auswirkungen auf den Investor Centerscape, der derzeit die Nachbarimmobilie Schlossgalerie baut. Daher haben sich alle Beteiligten Anfang Juni zusammengesetzt, um gemeinsam nach konstruktiven Lösungen zu suchen. Diese sollen sicherstellen, dass die Treppenanlage und der Stadtplatz soweit benutzungsfähig hergestellt werden, dass die Anlieferung vor Eröffnung der Schlossgalerie erfolgen kann.

Treppengestaltung und Natursteinpflaster im Februar festgezurrt

Die letzten Entscheidungen für die Umgestaltungsmaßnahme im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes in Bensberg (kurz InHK Bensberg) waren im Februar 2019 getroffen worden.

Mit Beschluss des Ausschusses für Umwelt, Klima, Infrastruktur und Verkehr (AUKIV) und Stadtentwicklung- und Planungsausschusses (SPLA) in der Sitzung vom 26. Februar 2019 wurde festgelegt, dass - unter Einhaltung der bewilligten Budgetgrenze – Naturstein als Oberflächenmaterial für die Treppenpodeste und die platzartige Aufweitung der Schloßstraße an dem neuen Einkaufszentrum Schlossgalerie des Investors Centerscape verwendet werden soll. Zudem wurde unter Abänderung des ursprünglichen Entwurfs die Berücksichtigung von Sitzstufen im Bereich des kleinen Platzes beschlossen.

Dieser Beschluss führte zu einer umfassenden Überarbeitung der Statik und der Ausführungsplanung als Grundlage für eine europaweite Ausschreibung. Diese Ausschreibung ist am 11. Juni 2019 in den Vergabeportalen erfolgt:
Mit dem Beginn der Bauarbeiten ist Mitte September 2019 zu rechnen.

Fertigstellung im Frühjahr 2020

Durch das Überarbeitungserfordernis sowie förder- und ausschreibungsrechtliche Anforderungen konnte trotz guter Vorplanung durch die zuständigen Abteilungen der Stadt sowie das beauftragte externe Planungsbüro der zunächst avisierte Zeitplan nicht eingehalten werden. Ende Mai stand endgültig fest, dass vor allem die Treppenanlage nicht – wie ursprünglich vorgesehen– im November 2019 fertiggestellt werden kann.

„Wir rechnen nun mit einer Fertigstellung im Frühjahr 2020“, betonen Fachbereichsleiterin Elisabeth Sprenger und Planungsleiter Wolfgang Honecker. „Natürlich hätten wir uns gewünscht, dass wir das von vornherein ambitionierte Ziel Herbst 2019 erreicht hätten“, erläutern die städtischen Verantwortlichen. „Aber der Projektverlauf und vor allem die Folgen der Umplanung im Treppenbereich sowie die Wahl des Oberflächenmaterials haben zusätzliche inhaltlich und rechtlich erforderliche Arbeits- und Prüfschritte mit sich gebracht, die der ursprüngliche Zeitplan natürlich nicht abbilden konnte“.

Elisabeth Sprenger dankt den Investoren von Centerscape für die konstruktive Zusammenarbeit zum jetzigen Zeitpunkt. „Natürlich hätten wir zur Eröffnung sowohl den Platz als auch die Treppenanlage gerne fertig präsentiert“, erklärt Elisabeth Sprenger.

Entscheidung über Bodenmaterial und Finanzierung Ende Juni

Am 25. Juni soll im AUKIV der Beschluss über das konkrete Oberflächenmaterial im 1. bis 4. Bauabschnitt der Schloßstraße gefasst werden. Inhalte der Vorlage werden zudem die haushälterische Sicherstellung der Finanzen, die Material- und Gestaltungseigenschaften, Ausschreibungsmodalitäten sowie Nachhaltigkeit und Pflege der Bodenbeläge sein.

Der Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss (SPLA) wird am 3. Juli 2019 über die Entscheidung des AUKIV informiert. Der Haupt- und Finanzausschuss wird am 2. Juli 2019 über die Bereitstellung der kommunalen Eigenmittel zu den Mehrkosten für den Bodenbelag im 1. bis 4. Bauabschnitt der Schloßstraße beraten, worüber der Rat am 9. Juli 2019 entscheiden soll.

09.05.2019: Neuer Standort für den Emilienbrunnen: Vorschläge sind gefragt 

Kernstück des Integrierten Handlungskonzeptes Bensberg ist die Umgestaltung der Schloßstraße zur „Straße der vielen Begegnungen“ – barrierefrei, großzügig und mit platzartigen Ausweitungen. Der Entwurf des im Wettbewerb siegreichen Planungsbüros sieht auch die Veränderung der Straßenkreuzung Schloßstraße/Nikolausstraße vor, dort, wo heute der „Emilienbrunnen“ steht. Um diesen Kreuzungsbereich transparent und großzügig zu gestalten und auch die Nikolausstraße bis zur Kirche in die Gesamtgestaltung einzubeziehen, soll die dort angelegte Felsenlandschaft mit ihrer verwinkelten Treppenanlage zugunsten eines angenehmen und großzügigen Begegnungsraums weichen.

Der Wermutstropfen: Mitten in den zur Rede stehenden Felsen ist die vom Verschönerungsverein in Erinnerung an die Bensberger Wohltäterin Emilie Schmitz gestiftete, aus vier Trögen bestehende Brunnenanlage eingelassen. Diese soll aber nicht verschwinden, sondern an einem anderen Ort wieder aufgestellt werden.

Was ist der beste Ort für den Emilienbrunnen? Die Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, gut geeignete Standorte vorzuschlagen. Am Tag der Städtebauförderung, Samstag, dem 11. Mai, startet die Aktion zur Ideensammlung, und es können Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung im „Baubüro“ an der Schloßstr. 59 a Vorschläge formulieren.

Auch online oder per Post sind Anregungen willkommen: Eingereicht werden können sie bis zum 1. Juli 2019 als E-Mail unter der Adresse inhk.bensberg@stadt-gl.de oder in Papierform an: Stadt Bergisch Gladbach, FB 6-61 Stadtplanung, Wilhelm-Wagener-Platz, 51429 Bergisch Gladbach.

Die vorgeschlagenen Standorte werden anschließend durch ein Gremium aus Ortskundigen, Stadtverwaltung und Bergischem Geschichtsverein begangen und eingehend geprüft. Sie dienen als Grundlage eines gemeinsamen Vorschlags für einen neuen Ort, der dem Emilienbrunnen würdig ist.

09.05.2019:  Zum Tag der Städtebauförderung im Internet:
Interaktive Karte zu 33 Maßnahmen des InHK

Im Rahmen der Veranstaltung für den Tag der Städtebauförderung am 11. Mai 2019
stehen die 33 Maßnahmen des Integrierten Handlungskonzeptes Bensberg (InHk) im
Fokus. Damit der Überblick nicht verloren geht, erleichtert eine interaktive Karte auf den
Internet-Seiten der Stadt Bergisch Gladbach die Orientierung. Wo die einzelnen, bereits
zu lokalisierenden Maßnahmen verankert sind, zeigt die interaktive Karte.

Und so funktioniert es: Im linken Bereich des Monitors kann ein Projekt ausgewählt
werden. Es öffnet sich ein Bereich mit Bild und Informationen, der die jeweilige
Maßnahme vorstellt. Gleichzeitig springt die Karte im rechten Bereich an die
ausgewählte Stelle.

Die Karte ist auf abrufbar unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-bensberg -
natürlich nicht nur zum Tag der Städtebauförderung, sondern als ständiges Angebot für
interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Das städtebauliche Entwicklungskonzept wird mit Fördermitteln des Landes NRW
realisiert. Das Herzstück ist die Umgestaltung der Schloßstraße in Bensberg.

Tag der Städtebauförderung: Aktionen zum InHK am 11. Mai

Bergisch Gladbach nimmt am Samstag, dem 11. Mai 2019 zum dritten Mal am
bundesweiten Tag der Städtebauförderung teil - dieses Mal unter dem Motto: „Neue
Blickwinkel“. Die Aktionen finden im Stadtteil Bensberg statt, da dort das Integrierte
Handelskonzept Bensberg und Bockenberg umgesetzt wird. Bauliche,

09.05.2019

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Sandra Kampmann

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verkehrstechnische und gestalterische Veränderungen heben nicht nur die Attraktivität
des Stadtteils, sondern verbessern auch die Wohn- und Lebensqualität der Bewohner
und Bewohnerinnen des Stadtteils.

23.04.2019: PM „Neue Blickwinkel“ am Tag der Städtebauförderung
Einblicke und Ausblicke zum InHK Bensberg am 11. Mai 2019 rund um die Schloßstraße
 

„NEUE BLICKWINKEL“ auf Bensberg: Unter diesem Motto nimmt Bergisch Gladbach bereits zum dritten Mal am „Tag der Städtebauförderung“ teil. Am Aktionstag, dem 11. Mai 2019 (Samstag) werden bundesweit Projekte vorgestellt, die durch Fördermittel des Landes NRW ermöglicht werden. Der Tag der Städtebauförderung würdigt jedes Jahr das städtebauliche Engagement von Kommunen und ihren Bewohnerinnen und Bewohnern und zeigt die Bedeutung, Potenziale und Erfolge der Städtebauförderung für die Städte und Gemeinden.

In Bergisch Gladbach liegt der Fokus auf dem Integrierten Handlungskonzept (InHK) Bensberg – das Entwicklungskonzept für den Stadtteil Bensberg und Bockenberg. Die Städtebauförderung als Instrument der Stadt- und Gebietsentwicklung unterstützt die Entwicklung im InHK-Gebiet, in denen ungefähr 5.855 Bürger und Bürgerinnen leben. Dafür stehen insgesamt rund 16 Mio. Euro von Bund, Land und EU zur Verfügung.

In diesem Jahr geht es in Bensberg/Bockenberg am Aktionstag vor allem um das Motto „Neue Blickwinkel“. Im Zuge der ersten baulichen und damit direkt sichtbaren Projekte – Schloßstraße / Schloßgalerie (Privatinvestition) – sollen neue Einblicke auf die Veränderungen der alten Struktur ermöglicht und ein Ausblick auf weitere bevorstehende bauliche und gestalterische Projekte gegeben werden. Im Rahmen der Veranstaltung wird das Augenmerk auf alle 33 Einzelprojekte und ihre Verortung im Stadtgebiet gelenkt.

Stadtbaurat Harald Flügge wirbt dafür, am Tag der Städtebauförderung in die Schloßstraße zu kommen, sich zu informieren und an den Angeboten teilzunehmen: „Der integrierte Städtebau, den wir hier vorantreiben, geht die Menschen an, die hier wohnen, die hier einkaufen und gerne flanieren. Ich freue mich darauf, mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Wir bieten den Besuchern nicht nur tolle Ausblicke und schöne Aktionen an, sondern der Tag markiert in diesem Jahr auch die Startphase der städtischen Baumaßnahmen zum InHK Bensberg.“

Plakatwettbewerb zum Jubiläum: Stimme für Bergisch Gladbach abgeben!

Zum fünfjährigen Jubiläum des Tages der Städtebauförderung haben die Initiatoren einen Plakatwettbewerb ausgeschrieben. Dieser lädt alle teilnehmenden Kommunen dazu ein, ihre Plakate zum Tag der Städtebauförderung 2019 einzureichen. Die fünf Plakate mit den meisten Stimmen werden bei der Auftaktveranstaltung zum bundesweiten Aktionstag präsentiert. Die Kommune, deren Plakat die höchste Stimmzahl erhält, bekommt einen Überraschungspreis.

Bis zum 5. Mai können Bürgerinnen und Bürger über ihr Lieblingsplakat abstimmen. Mit einem Klick auf das zugehörige "Herzchen" geben sie ihre Stimme ab und erklären ihre Sympathie für das ausgewählte Plakat. Besonders schön wäre es natürlich, wenn der Bergisch Gladbacher Beitrag möglichst viele Stimmen erhielte!

www.tag-der-staedtebaufoerderung.de/plakatwettbewerb/voting/

Das Programm am Tag der Städtebauförderung:

1 Begrüßung | Schloßstr. 59a | 11.00 Uhr
Stadtbaurat Harald Flügge eröffnet um 11.00 Uhr in der Schloßstraße 59a den Aktionstag, der insgesamt 5 Veranstaltungen an 4 verschiedenen Orten bietet.

2 infoRAHMEN | Schloßstraße 59a | 11 – 15 Uhr
Einweihung des „infoFensters“: Das Schaufenster des Ladenlokals wird genutzt, um in den kommenden Monaten über aktuelle Maßnahmen des InHK Bensberg zu informieren.

Am Tag der Städtebauförderung öffnet das Ladenlokal für eine Ausstellung über die Städtebauförderung und gibt einen Überblick zu den aktuellen Projekten des InHK. Vertreter der Verwaltung sind vor Ort und beantworten gerne Fragen rund um das InHK Bensberg.

Im Rahmen der Neugestaltung der Schloßstraße wird der Emilienbrunnen transloziert, aber wohin? Gemeinsam mit Bürgern und Bürgerinnen soll ein geeigneter Standort gefunden werden. Am 11. Mai startet die Ideensammlung, und es können erste Standortideen eingereicht werden.

3 panoramaBLICK | Rathaus Bensberg | 12 – 15 Uhr
Von der 5. Etage des Rathauses Bensberg können Besucher einen „panoramaBLICK“ auf das InHK-Gebiet und dessen Projekte riskieren. Auch hier stehen Vertreter der Stadtverwaltung bereit, um Fragen zum InHK Bensberg zu beantworten.

4 SPOTon Tunnel | Tunnel am U-Bahnhof | 11 – 15 Uhr
Der Tunnel am U-Bahnhof Bensberg zeigt sich aktuell nicht gerade von seiner charmantesten Seite. Am Aktionstag soll der Tunnel mit einer Lichtinstallation überraschen, die schon einen Vorgeschmack auf die geplante Umgestaltung im Rahmen des InHK geben soll.

5 ran an die Hecke | Familienveranstaltung | Stadtgarten | 11.30 – 15.00 Uhr
Unter Anleitung wird gemeinsam mit einer Kindergruppe ein Heckenbauwerk gebaut – genauer gesagt eine Benjeshecke (Hecke aus Gehölzschnitt, die später durch Samenanflug und Spontanvegetation wieder zum Leben erwacht). In der Zwischenzeit können sich die Eltern in einer Ausstellung über die aktuelle Planung zum Stadtgarten informieren und um 13.00 Uhr an einem Informationsrundgang im Stadtgarten teilnehmen.

17.04.2019: Vorbereitende Untersuchungen für die Sanierungssatzung – Eigentümerbefragung im Rahmen des InHK Bensberg

Die Stadt Bergisch Gladbach führt zurzeit vorbereitende Untersuchungen (VU) gemäß § 141 BauGB in Verbindung mit §§ 136-139 BauGB mit dem Ziel durch, das Programmgebiet des InHK Bensberg zum Sanierungsgebiet zu erklären. Die VU sind eine Fördermaßnahme des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg, das zurzeit insbesondere wegen der geplanten Umgestaltung der Schloßstraße im Blick der Öffentlichkeit steht.

Durch die Umsetzung des InHK Bensberg soll der Stadtteil Bensberg nachhaltig gestärkt und wieder zu einem attraktiven Stadtteilzentrum werden. Ziel ist es, bauliche Missstände zu beheben, das Stadtbild aufzuwerten und den Stadtteil nachhaltig zu stärken. Hierzu sollen auch die rechtlichen Grundlagen für eine finanzielle Förderung privater Investitionen geschaffen werden. Zielmaßnahmen im InHK Bensberg sind hier das Hof- und Fassadenprogramm (Instandsetzungen, bauliche Maßnahmen und gestalterische Verbesserungen an den privaten Fassaden und Freiflächen) sowie der Verfügungsfond (jeweils 50%ige Förderung privater Investitionen).

Auch die Einstufung des Bereiches Bensberg/Bockenberg als Sanierungsgebiet gehört zum Gesamtprogramm der Maßnahmen des InHK. Im Sanierungsgebiet können private Investitionen durch eine Sanierungsbescheinigung erhöht steuerlich geltend gemacht werden.

Ohne Datenerhebung geht es nicht

Die Vorschriften des Sanierungsrechts zu den VU verpflichten einerseits die Stadt zu einer Eigentümerbefragung, die aktuell flächendeckend im Programmgebiet des InHK durchgeführt wird, und andererseits die Eigentümer, Mieter, Pächter und sonstigen Berechtigten zur Mitwirkung. Der hierfür versendete Fragebogen entspricht im Detaillierungsgrad den gesetzlichen Vorschriften und wird streng vertraulich behandelt. Mit dem Fragebogen wird die Einschätzung der Eigentümer zur eigenen Immobilie und zum näheren Wohnumfeld abgefragt; außerdem soll der Bedarf und das Interesse hinsichtlich einer Modernisierung des Gebäudes erfasst werden. Die Fragebögen sind Ende Januar an rund 3000 Eigentümer versandt worden, und die Auswertung der bisher zurückgesandten Fragebögen hat bereits begonnen.

Ohne diese Datenerhebung geht es nicht: Mit den Erhebungen werden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften Beurteilungsmaßstäbe über die Notwendigkeit einer Sanierung sowie die sozialen, strukturellen und städtebaulichen Verhältnisse gewonnen. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage, um die anzustrebenden allgemeinen Ziele zu definieren und die Durchführbarkeit der Sanierung zu beurteilen. Dabei orientiert sich der Zielkorridor des Sanierungsgebiets an dem des InHK Bensberg zur Aufwertung der Stadtteile Bensberg und Bockenberg: Die Untersuchungen sind die Grundlage für die Beurteilung, inwieweit die Ausweisung eines Sanierungsgebiets die Erreichung der Ziele des Integrierten Handlungskonzeptes unterstützt und ob die Voraussetzungen für die Festlegung eines Sanierungsgebietes vorliegen.

Durch die Befragung entstehen den Immobilieneigentümern keine Kosten. Die vorbereitenden Untersuchungen sind eine Maßnahme des InHK und werden als solche zu 30% von der Stadt Bergisch Gladbach und zu 70% durch das Land finanziert.

Sollte die Auswertung der Fragebögen ergeben, dass ein Sanierungsbedarf der jeweiligen privaten Immobilien nicht besteht, wird die Festlegung eines Sanierungsgebiets für diese keine Auswirkungen haben.

Sanierungssatzung bringt Vorteile für Eigentümer

Ziel der Städtebauförderung ist es, durch die Investition in die Maßnahmen des InHK auch private Investitionen auszulösen (sog. Multiplikatoreffekt). Hierfür werden einerseits Förderprogramme mit hälftiger Förderung von Investitionen in die eigene Immobilie aufgelegt, wie z.B. das Hof- und Fassadenprogramm. Andererseits können in einem förmlichen Sanierungsgebiet Herstellungskosten sowie Erhaltungsaufwand an Gebäuden erhöht steuerlich abgesetzt werden. Zu diesem Zweck stellt die Verwaltung Sanierungsbescheinigungen aus.

Sobald die Sanierungssatzung beschlossen und öffentlich bekannt gemacht ist, wird die Stadt darüber informieren, auf welchem Wege eine Sanierungsbescheinigung beantragt werden kann und welche Informationen und Unterlagen hierfür erforderlich sind.

06.02.2019: Interfraktioneller Arbeitskreis zum InHK Bensberg, Maßnahme Schloßstraße, tagte erstmals am Donnerstag, den 10. Januar 2019

Am 30. Oktober 2018 wurde seitens des Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Infrastruktur und Verkehr der Stadt Bergisch Gladbach beschlossen, dass für die weiteren Schritte bei der Umsetzung der Planung für die Schloßstraße ein Interfraktioneller Arbeitskreis gebildet werden sollte. Dessen Mitglieder werden von den Ratsfraktionen, den Fachleuten der Verwaltung, den Vertretern des Planungsbüros Club L 94 Landschaftsarchitekten sowie Vertreterinnen und Vertretern aus der Bürgerschaft und Händlerschaft sowie der Eigentümer und Eigentümerinnen gestellt.

Ziel ist es seitens der Stadtverwaltung, in diesem Gremium frühzeitig über die nächsten Schritte zu informieren und konstruktiv über die Inhalte der Gestaltung zu diskutieren. Die Sitzungen des Arbeitskreises sind nicht öffentlich.

Stadtbaurat Harald Flügge hatte für Donnerstag, den 10. Januar 2019, um 17:00 Uhr zur ersten Sitzung ins Rathaus Bensberg geladen. 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren der Einladung zur Veranstaltung gefolgt. In der Einführung wurde deutlich, dass die Einrichtung des Arbeitskreises die kontinuierliche Fortsetzung der bisherigen umfangreichen Beteiligung von Öffentlichkeit, Eigentümern und Händlern im Entstehungsprozess des InHK Bensberg sowie der Maßnahme Schloßstraße ist.

Nach einer Begrüßung von Dezernent Harald Flügge und Stadtplanungsleiter Wolfgang Honecker wurde der Planungsstand von drei Hauptaspekten vorgestellt und diskutiert. Die Federführung dazu hatte Landschaftsarchitekt Frank Flor vom Club L 94 Landschaftsarchitekten aus Köln.

Als erstes wurde über die stützende Betonwand und die Treppengestaltung neben der Schlossgalerie (Bauprojekt von Centerscape) gesprochen. Hier gab es bei der AUKIV-Sitzung im Oktober seitens der Politik vor allem Bedenken über die Höhe und damit mögliche „Wucht“ des Baukörpers. Wolfgang Honecker hatte in seiner Einführung auf die kontinuierliche Weiterentwicklung der Planung seit dem ersten Maßnahmenbeschluss für die Treppenanlage von Anfang 2014 hingewiesen. Die Landschaftsarchitekten hatten die Hinweise aus der Politik aufgenommen und präsentierten neue Varianten. Zudem wurden die bautechnischen Notwendigkeiten erläutert, die für die Wand aber auch die Treppenanlage zu berücksichtigen sind.

Nach einer lebhaften und konstruktiven Diskussion mit vielen Hinweisen und Fragen, sagte das Planungsbüro zu, die Entwürfe zu den benannten Aspekten zu prüfen und ggfs. Änderungen vorzunehmen. In zwei Sitzungen im Februar werden dann die konkreten Planungen in verschiedenen Varianten den Ausschussmitgliedern zur Abstimmung vorgelegt. Wie diese Varianten konkret aussehen, wird erst mit den Unterlagen für die Sitzungen am 5. Februar (AUKIV) und 26. Februar (Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss mit dem AUKIV) veröffentlicht.

Ein weiterer Punkt war die Frage nach den zu verwendenden Materialien. Während für die Stützmauer Beton als Baustoff gesetzt ist, müssen für die Straßenbeläge noch die Kosten ermittelt werden. Hier sind die Alternativen Beton- oder Naturstein. Die Farblichkeit war in dem Wettbewerb zur Gestaltung bereits festgelegt. „Der Bodenbelag erhält eine grau-beige Färbung in Anlehnung an die Farbigkeit des in Bensberg geförderten Bleiglanzerzes. (Die Straße erhält ein kleineres Betonstein- oder Natursteinpflaster (z.B. 40x10 cm) als die Gehwegbereiche, um den Belastungen des Fahrverkehrs gerecht zu werden.)“ Weitere Details sind in der Broschüre zum Wettbewerb Schloßstraße abrufbar:
https://www.bergischgladbach.de/wettb-schloss-broschuer.pdfx

Ebenfalls diskutiert wurden neue Varianten zu den Stellplätzen in den beiden Gebieten, die vom AUKIV-Beschluss im Oktober 2018 ausgenommen waren. Einmal das Stück Schlossstraße bis zur Einmündung der Nikolausstraße sowie die Passage ab Tiefgarage bis zum Stockbrunnen. Hier präsentierten die Planer neue Varianten. Die Politikerinnen und Politiker sowie die Vertreter der Händlerschaft beraten aktuell in den jeweiligen Fraktionen und Gremien über die Vorschläge. Insgesamt soll sich die Gesamtzahl der Stellplätze auch nach der Überarbeitung im bereits bekannten Rahmen bewegen.

Nach gut drei Stunden intensiver Beratung und Diskussion endete diese erste Sitzung.

06.12.2018: Nächster STEP erreicht – Regierungspräsidentin überreicht Förderbescheid 2018 für InHK Bensberg

Nun ist es amtlich und verbrieft: Stadtbaurat Harald Flügge hat am Mittwoch,
den 28. November 2018, in Köln den Förderbescheid für das Jahr 2018 von Regierungspräsidenten Gisela Walsken erhalten.

Bergisch Gladbach ist eine von insgesamt 52 Städten und Gemeinden, die die Zuwendungsbescheide erhalten haben. „Ich freue mich sehr, dass die Fördergelder des Städtebaus den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und die Lebensqualität in unseren Städten, Orten und Gemeinden deutlich verbessern werden“, betonte die Regierungspräsidentin.

Die Ziele der geförderten Projekte sind vielfältig. Während in Bergisch Gladbach die Schloßstraße und ihre Umgebung im Herzen von Bensberg sowie der Wohnpark Bockenberg neu gestaltet werden, nutzen andere Verwaltungen die Fördergelder unter anderem für die Sanierung von Schulbauten sowie für den Bau von Spielplätzen, Kulturzentren, Sportstätten und die Neugestaltung von innerstädtischen Arealen.

Für die Projekte stellen der Bund und das Land rund 524 Millionen Euro landesweit zur Verfügung. Davon können aufgrund der intensiven Beratung und Empfehlung durch die Bezirksregierung Köln für das Jahr 2018 nun rund 98 Millionen Euro an Fördermitteln an die Kommunen im Regierungsbezirk ausgezahlt werden.

Davon fließen exakt 2,612 Million Euro in die Kreisstadt. Damit wurde der vollständige Programmantrag für das Jahr 2018 bewilligt.

Gegenstand sind die folgenden Maßnahmen:

- Umgestaltung der Schloßstraße (2. Bauabschnitt – Aufwertung des Oberflächenbelags und Erweiterung der Ergänzungsfläche vor dem Bistro oberhalb der Straße),
- Aufwertung des Burggrabens (Aufwertung Burgmauer, altstadtgerechte Beleuchtung),
- Standortmanagement inkl. Standortbüro Schloßstraße
- Aufwertung des „Stadtgartens“ zwischen Odinweg, Kardinal-Schulte-Haus und Vinzenz-Pallotti-Straße
- Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes - Hof- und Fassadenprogramm
- Konzept und Richtlinie für einen Verfügungsfonds (Förderung von Projektideen aus der Bürgerschaft)
- Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Tag der Städtebauförderung).

Das Integrierte Handlungskonzept Bensberg wurde im Jahr 2016 unter intensiver Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger erarbeitet und vom Rat am 13. Dezember 2016 einstimmig verabschiedet. Mit einem ersten Förderbescheid bewilligte das Land NRW bereits im Jahre 2017 1,023 Mio. Euro, unter anderem für den ersten Bauabschnitt der Schloßstraße. Insgesamt wird mit einem öffentlichen Investitionsvolumen von 15,8 Mio. Euro gerechnet. Der Förderanteil beträgt 70 %.

Neben den Maßnahmen durch die Stadtverwaltung können aber auch Privatleute an dem Fördertopf partizipieren. So gibt es die Möglichkeit zur privat-öffentlichen Kooperation in der Städtebauförderung. Ziel ist, dass die Investitionen der öffentlichen Hand zur Attraktivierung der öffentlichen Räume mit privatem Engagement Hand in Hand gehen. Weitere Informationen geben die Fachkollegen in der Abteilung Stadtplanung. Sie sind per mail erreichbar unter inhk.bensberg@stadt-gl.de.
Weitere Informationen gibt es auch über die städtische Homepage www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

06.12.2018: Fachausschüsse beraten über Gestaltung der Schloßstraße als InHK-Maßnahme – Aktueller Sachstand der geplanten Bauabschnitte

Die zuständige Abteilung Stadtplanung unter der Leitung von Wolfgang Honecker und im Dezernat von Stadtbaurat Harald Flügge informieren in den Sitzungen des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz, Infrastruktur und Verkehr (AUKIV) am Dienstag, den 11. Dezember 2018, sowie im Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss am Mittwoch, den 12. Dezember 2018, über den aktuellen Planungsstand und die nächsten Schritte für die Umsetzung der Planung des Integrierten Handlungskonzeptes für Bensberg und Bockenberg.

Vor allem die Schloßstraße steht immer wieder im Fokus, insbesondere da der Bau der Schlossgalerie fortschreitet. „Wir sehen es sehr positiv, dass die Sanierung und Neugestaltung des Einkaufszentrums am Fuße des Schlosses so große Fortschritte macht“, erläutert Harald Flügge in dem Kontext. Möglich wurde dieser Planungsfortschritt durch einen Verzicht der Verwaltung auf Aufstellung eines eigenen Bebauungsplanes für das Projekt. Diese Vorgehensweise ermöglicht des zügigen Baufortschritts des Investors.

Die Treppenanlage neben der Schlossgalerie sowie der Straßenabschnitt der Schloßstraße vor dem Gebäude können erst im Jahr 2019 als Baumaßnahmen umgesetzt werden. „Das ist unter anderem der Fördersystematik geschuldet“, erläutert Planer Wolfgang Honecker und verweist auf den 2017 durchgeführten Realisierungswettbewerb für die Schloßstraße sowie die Ausbildung von vier Bauabschnitten, die Jahr auf Jahr in Angriff genommen werden können, da die Fördermittel ebenfalls jährlich vom Land NRW bewilligt werden.


Zum 1. Bauabschnitt zählen die Treppenanlage zum Markt, der Stadtplatz sowie die Stufen zur Schloßstraße. Hier kam die Förderzusage für das Jahr 2017. Da aber noch die Gestaltung konkret durch den Wettbewerbsgewinner club L 94 erstellt werden muss, gibt es noch keine abschließende Entscheidung über die Gesamtgestaltung. Diese ist für Februar 2019 avisiert. Der Abriss der Gebäude an dieser Stelle ist förderunschädlich möglich bzw. schon teilweise erfolgt. Der Baubeginn ist für Sommer 2019 geplant

Der 2. Bauabschnitt umfasst die Fläche vor der Bensberger Schlossgalerie. Hier wurde Mitte Oktober bekannt, dass die Fördersumme für 2018 in voller Höhe bewilligt wurde, am 29. November 2018 überreichte die Regierungspräsidenten Gisela Walsken den Förderbescheid an Harald Flügge. (siehe gesonderte Pressemitteilung)
Der Baustart ist unmittelbar im Anschluss an den 1. Bauabschnitt vorgesehen.

Der 3.Bauabschnitt betrifft die Straßenfläche ab dem Kino bis zur Nikolauskirche bzw. Commerzbank sowie die Treppe zur Kadettenstraße. Für diese Gestaltung werden die Fördermittel im Jahr 2020 beantragt.

Im 4. Bauabschnitt erfolgen die Neugestaltung der Fläche ab der Tiefgaragenzufahrt auf der Höhe Schloßstraße 65 bis zum Stockbrunnen sowie der Gartenstraße. Hier werden die Anträge für das Förderprogrammjahr 2021 gestellt.

Was steht bei der Treppenanlage als nächster Schritt an?
Die Bau und die Neugestaltung der Treppenanlage sollten ursprünglich in Zusammenarbeit mit dem gleichen Architektenbüro erfolgen, das auch die Bensberger Schlossgalerie gestaltet hat. Dies ist aber nun an club L 94 als Sieger des Gestaltungswettbewerbs in Kooperation mit dem Ingenieurbüro KÜHNGeoconsulting GmbH übergegangen. Die Architekten orientieren sich eng am ersten Entwurf des Architekturbüros F.-W. Groefke.

Die große Treppenanlage steigt relativ steil entlang der Nordfassade der Bensberger Schlossgalerie auf. Sie ist die wichtige fußläufige Stadtteilverbindung von der Schloßstraße hinauf zum Markt. Geplant sind einzelne Stufenpakete mit Zwischenpodesten, die so angeordnet sind, dass die Anbindung an die Zugänge der Bensberger Schlossgalerie in den unterschiedlichen Geschossebenen gewährleistet ist.

Die Anbindung der Freitreppe an die Schloßstraße erfolgt über eine gegenüber dem ursprünglichen Architektenentwurf veränderte Treppenanlage vor der Schlossgalerie.
Durch die neue Lage konnte Platz gewonnen werden, der unter anderem als Marktaufstellfläche genutzt werden soll.

Weitere Vorgehensweise
Um die Planung zu konkretisieren und alle fachlichen Belange zu berücksichtigen, werden im Dezember mit dem zuständigen Planer von club L 94 verwaltungsinterne Abstimmungen stattfinden.

Der interfraktionelle Arbeitskreis Schloßstraße, dessen Einrichtung in der Sitzung des AUKIV vom 30. Oktober 2018 beschlossen wurde, soll erstmalig Mitte Januar zusammenkommen. Der Arbeitskreis setzt sich aus den Vertretern der Politik, Verwaltung, Anwohnern, Händlerschaft und Bürgerinitiativen zusammen.

Die Entscheidung über die Gestaltungsplanung der gesamten Straße und die zu verwendenden Materialien (Bodenbelag und Mauer) ist für die Sitzung des Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss am 26. Februar anvisiert. Der Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Infrastruktur und Verkehr wird im Vorfeld, am 5. Februar 2019, über die Vorlage beraten.

17.10.2018: InHK Bensberg: Förderantrag 2018 ist bewilligt

Am 12. Oktober 2018 hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW die Städtebauförderung des laufenden Haushaltsjahres veröffentlicht.

Die Stadt Bergisch Gladbach ist demzufolge mit einer Fördersumme von 2,612 Mio. € berücksichtigt. Damit wurde der vollständige Programmantrag für das Jahr 2018 bewilligt.

Gegenstand sind die folgenden Maßnahmen:

- Umgestaltung der Schloßstraße (2. Bauabschnitt – Aufwertung des Oberflächenbelags und Erweiterung der Ergänzungsfläche vor dem Bistro oberhalb der Straße),
- Aufwertung des Burggrabens (Aufwertung Burgmauer, altstadtgerechte Beleuchtung),
- Standortmanagement inkl. Standortbüro Schloßstraße
- Aufwertung des „Stadtgartens“ zwischen Odinweg, Kardinal-Schulte-Haus und Vinzenz-Pallotti-Straße
- Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes
- Konzept und Richtlinie für einen Verfügungsfonds (Förderung von Projektideen aus der Bürgerschaft)
- Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Tag der Städtebauförderung).

Der Förderbescheid selbst ist noch nicht bei der Stadt angekommen; es ist Aufgabe der Bezirksregierung, diesen zu erstellen und der Stadt zuzusenden. Dringende Maßnahmen können aber per Antrag bereits vorab beauftragt werden. So soll z.B. das Standortbüro im Baubüro des Generalunternehmers der Schlossgalerie möglichst schnell eingerichtet werden.

Das Integrierte Handlungskonzept Bensberg wurde im Jahr 2016 unter intensiver Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger erarbeitet und vom Rat am 13. Dezember 2016 einstimmig verabschiedet. Mit einem ersten Förderbescheid bewilligte das Land NRW bereits im Jahre 2017 1,023 Mio. Euro, unter anderem für den ersten Bauabschnitt der Schloßstraße. Insgesamt wird mit einem öffentlichen Investitionsvolumen von 15,8 Mio. Euro gerechnet. Der Förderanteil beträgt 70 %.

01.11.2018: Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten zur Umgestaltung der Schloßstraße im Bensberger Rathaus ab 15. Januar 

Der Stadtteil Bensberg steht seit rund zwei Jahren im Fokus des Integrierten Handlungskonzepts (InHK). 33 konkrete Maßnahmen für die Stadtteile Bockenberg und Bensberg sollen im Rahmen der Städtebauförderung in den nächsten fünf bis acht Jahren umgesetzt werden – das ist die Vorstellung von Stadtverwaltung, Politik und Bürgerschaft.

Und die wichtigsten Weichen sind bereits gestellt:
Der Grundförderbescheid der Bezirksregierung Köln zur Umsetzung des Integriertes Handlungskonzeptes liegt vor: Die beschriebenen Projekte befinden sich zwischen Nikolauskirche und ProGymnasium, vom Deutschen Platz bis zum Schloss sowie im Wohnpark Bockenberg als auch im Bereich Eichelstraße/Schloßstraße.

Als eine der ersten Maßnahmen konnte im Jahr 2017 mit der Umgestaltung der Schloßstraße begonnen werden. Dazu wurde am 31.07.2017 mit der Bekanntmachung im Europäischen Amtsblatt ein zweistufiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerbs gestartet. Dieser endete mit der Sitzung des Preisgerichtes am 23.11.2017. Eine Fachjury bewertete und prämierte die eingegangenen Wettbewerbsbeiträge.

Neben dem Siegerentwurf des Kölner Planungsbüros club L94 können alle abgegebenen Arbeiten vom Montag, den 15. Januar 2018 zwei Wochen lang im Rahmen der Ausstellung „Straße der vielen Begegnungen“ betrachtet werden. Eingeladen in den Ratssaal Bensberg sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.

Die Ausstellung im Technischen Rathaus bietet die Möglichkeit, sich über die prämierten Wettbewerbsbeiträge zu informieren und deren konzeptionellen Überlegungen im Detail zu betrachten. Mit einer umfangreichen kostenfreien Broschüre werden das Wettbewerbsverfahren und deren Ergebnis ausführlich und anschaulich dokumentiert.
Der Ratssaal ist zu folgenden Öffnungszeiten erreichbar:
Montag bis Donnerstag: 8:00 bis 16:00 Uhr
Freitag: 08:00 bis 12:30 Uhr

Die Fläche, die in den nächsten Jahren neu konzipiert und gestaltet werden soll, erstreckt sich von der Nikolausstraße über die Schloßsstraße bis nach Süden zum ProGymnasium. Markant issts im Siegerentwirf das Motiv der Treppenanlage. Außerdem sollen neue Plätze entstehen, die zum Verweilen einladen. Nach der Vorstellung der Kölner Landschaftsplaner sollte der Verkehr als Einbahnstraße von Norden ausgeführt werden. Lediglich der südöstliche Teil bis zur Zufahrt der privaten Tiefgarage in der Schloßstraße soll in beiden Richtungen befahrbar bleiben. Spannend fanden die Experten auch die Idee, die Fahrspur nicht in die Straßenmitte zu setzen. Auf der sonnigeren Ostseite können so mehr Freiraum und Aufenthaltsqualitäten in der Bensberger Geschäfts- und Einkaufsstraße entstehen, z.B. für Sommergärten und Aufenthalt.

Wie geht es nun weiter? Die Preisvergabe bezieht sich auf den Entwurf. Auf dessen Grundlage können jetzt die Detailplanungen ausgearbeitet werden. Aktuell wird die Vergabe verwaltungsintern vorbereitet. Das Preisgericht hat empfohlen, mit dem Büro club L94 in die weiteren Verhandlungen zu treten.

Diskutiert wird aktuell die Preisgerichtsempfehlung, die Reduzierung der Parkplätze bei der weiteren Planung vertieft zu betrachten. Die Empfehlung lautet im Wortlaut: „Hinsichtlich der Verkehrsführung ist eine Feinabstimmung durchzuführen. Gleiches gilt für den ruhenden Verkehr.“ In den letzten Wochen sind zahlreiche Gespräche zwischen Verwaltung, Politik und Händlerschaft geführt worden. Die Verwaltung sowie IBH, ISG und alle anderen Beteiligte sind sich einig, den Abschluss des Vergabeverfahrens abzuwarten, um dann gemeinsam das Projekt zu einem für alle Seiten tragbaren Ergebnis weiter zu beraten.

Offiziell wird die Ausstellung am Montag, den 15. Januar 2018, um 14:00 Uhr durch Bürgermeister Lutz Urbach eröffnet.
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28.11.2017: Jury vergibt 1. Preis zum Realisierungswettbewerb zur Umgestaltung der Schloßstraße an das Kölner Büro club L94 

Die Jury hat getagt und entschieden: club L94 Landschaftsarchitekten GmbH hat den 1. Preis des freiraumplanerischen Realisierungswettbewerbs zur Umgestaltung der Schloßstraße in Bensberg erhalten.

Beim Pressegespräch am Montag, den 27. November 2017, im Rathaus Bensberg informierten Bürgermeister Lutz Urbach, Stadtbaurat Harald Flügge sowie von der Stadtplanung Leiter Wolfgang Honecker und Stadtplanerin Christine Sick-Adenauer über die Juryentscheidung des ambitionierten Städtebauprojektes. Zudem nahm als Vertreter der Jury und Mitglied des Gestaltungsbeirats Landschaftsarchitekt Friedhelm Terfrüchte an dem Termin teil.

Das zuständige Fachgremium, das aus fünf Fachpreis- und vier Sachpreisrichter bestand, hatte am vergangenen Donnerstag, den 23. November 2017 im Kardinal-Schulte-Haus getagt. Namentlich waren vertreten als Fachpreisrichter: Dipl.-Ing Peter Berner (ASTOC ARCHITEKTS AND PLANNERS GmbH), Prof. Dipl.-Ing. Ulrike Böhm (bbzl), Prof. Dr. Franz Pesch (pesch partner architekten stadtplaner GmbH), Prof. Dipl. Ing. Rolf Westerheide (Lehrstuhl und Institut für Städtebau und Landesplanung) sowie Dipl.-Ing. Friedhelm Terfrüchte, Planungsbüro DTP. Zu den vier stimmberechtigten Sachpreisrichter zählten Harald Flügge (Erster Beigeordneter und Stadtbaurat), Elisabeth Sprenger (Leiterin FB 6), Jens Grisar (Region Köln / Bonn e.V.) und Bürgermeister Lutz Urbach, teilweise vertreten von Co-Dezernent Bernd Martmann.



Beraten wurde die Jury durch ein Team von örtlichen Fachleuten und politischen Vertretern. Diese haben sich mit ihren Orts- und Sachkenntnissen sowie ihren Erfahrungen aktiv an der Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten beteiligt. Als Vorsitzender der Jury wurde einstimmig Prof. Dr. Franz Pesch gewählt. Alle Wettbewerbsarbeiten wurden zur Wertung zugelassen.

Ein 2. Preis wurde nicht vergeben. Dafür erhielten zwei Büros den 3. Preis:
RSP Freiraum aus Dresden sowie RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten aus Bonn. Das Büro capatti staubach Landschaftsarchitekten aus Berlin erhielt eine Anerkennung.

Bürgermeister Lutz Urbach und Stadtbaurat Harald Flügge betonten zu Beginn des Pressegesprächs, dass Stadtverwaltung und Jury sehr zufrieden mit den Entwürfen sind. Insbesondere der Siegerentwurf habe durchweg überzeugt.

Friedhelm Terfrüchte danke im Namen der Fachjury dem Team von Wolfgang Honecker als Leiter der Stadtplanung, dass dieser Wettbewerb in kurzer Zeit auf hochwertiger Basis durchgeführt werden konnte. „Wenn die Schloßstraße als ‚Boulevard der Begegnungen‘ in der angedachten Form umgestaltet wird“, so ist Terfrüchte überzeugt, „profitieren alle Bensbergerinnen und Bensberger.“

Die Preisvergabe bedeutet aber nicht, dass der Entwurf bereits so ausgearbeitet ist, dass er sofort in die Tat umgesetzt werden könnte. „Wir beginnen mit der konkreten gestalterischen Arbeit, nachdem wir den zuständigen Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss am 12. Dezember darüber informiert haben“, erläutert die für den Wettbewerb zuständige Expertin Christine Sick-Adenauer. „Der Auslobungstext für den Wettbewerb besagt, dass der Sieger den Arbeitsauftrag erhalten soll. Das Preisgericht hat uns empfohlen, mit dem Büro club L94 in Verhandlungen zu treten.“

Die Fläche, die in den nächsten Jahren neu konzipiert und gestaltet werden soll, erstreckt sich von der Nikolausstraße über die Schloßsstraße bis nach Süden zum ProGymnasium. Markant sind in der Gestaltung zahlreiche Treppenanlagen. Außerdem sollen neue Plätze entstehen, die zum Verweilen einladen. Nach der Vorstellung der Kölner Landschaftsplaner sollte der Verkehr als Einbahnstraße von Norden ausgeführt werden. Lediglich das letzte Teil bis zur Zufahrt der Tiefgarage in der Schloßstraße wäre in beiden Richtungen befahrbar.

Spannend fanden die Experten auch die Idee, die Fahrspur nicht in die Straßenmitte zu setzen. Auf der sonnigeren Ostseite könne so mehr Freiraum entstehen.

In der Begründung des Preisgerichts heißt es über den Siegerentwurf der club L94 Landschaftsarchitekten GmbH:
Der Arbeit gelingt es, für den heterogenen Raum der Schlossstraße eine einheitliche ruhige Gestaltung zu formulieren und die verschiedenen Orte zu einer erkennbaren Einheit zu verbinden. Beginnend an einer neuen Freitreppe an der Kirche St. Nikolaus spannt sich der Straßenraum in durchgängigem Profil, mit gleicher Materialität und besonderer Möblierung bis zur neuen Rathaustreppe auf. Mit der Maßgabe ‚Treppen als Motiv’ werden Treppenanlagen so gestaltet und positioniert, dass sie als Freiraumelement die Abfolge der unterschiedlichen Platzräume bespielen und Aufenthaltsmöglichkeiten schaffen. Die Verfasser reagieren dabei sinnvoll auf die Erfordernisse der notwendigen Verbindungen. Sie schaffen darüber hinaus erkennbare Eingangssituationen in die Schlossstraße. Die Schnittstellen und Übergänge zu den angrenzenden Quartieren werden dabei mit betrachtet und wertvolle Lösungen dazu angeboten.

Das Profil der Schlossstraße wird im Süden mit einer durchgängigen, gleichmäßig gesetzten Baumreihe betont. Diese erlaubt Stellplätze als Längsparker anzuordnen, begleitet die zurückhaltend markierte Fahrspur und schafft im Norden viel Platz für eine multifunktionale Nutzung. Insbesondere die Erdgeschosse der nach Westen und Süden exponierten Gebäude lassen sich so gut bespielen. Gleichzeitig bleiben die vorhandenen Blickachsen erlebbar. Ob diese strenge Baumreihe kontextbedingt durch Ausnahmen modifiziert werden sollte, wird intensiv diskutiert. Auch sind klimatische Aspekte zu berücksichtigen, wie der Schattenwurf lediglich auf einer Straßenseite.

Die Platzaufweitung an der Marktgalerie entwickelt sich schlüssig aus dem angrenzenden Straßenräumen. Die komplizierte Topographie an dieser Stelle und die erforderliche Umlenkung werden zurückhaltend und selbstverständlich gelöst. Gemäß des Konzeptes ‚Treppen als Motiv’ gliedert und zoniert eine Treppenanlage diesen Platzraum und schafft einen neuen funktionalen Schwerpunkt.

Die Verbindung Richtung Schloss wird im Bestand belassen. Ob dies eine angemessene Antwort ist, wird kritisch gesehen. Auch eine etwas stärkere Akzentuierung des Platzes und der Sichtbeziehung scheint denkbar. Dabei ist jedoch die nötige Offenheit für die Marktnutzung zu berücksichtigen. Zu überdenken ist auch die Treppenanbindung südlich der Marktgalerie. Sie schränkt in der vorgeschlagen Lage die Ladennutzung ein.
Insgesamt bietet die Arbeit ein robustes, zurückhaltendes und in den vorgeschlagenen Kosten umsetzbares Gestaltungskonzept. Die schlüssig gegliederten Straßen- und Platzräume schaffen qualitätsvolle öffentliche Freiräume, die sich multifunktional und mit hoher Flexibilität für künftige Raumansprüche nutzen lassen.

Über den Ablauf des Wettbewerbs und das InHK Bensberg:

Der Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss hat am 4. Juli 2017 die Durchführung eines freiraumplanerischen Realisierungswettbewerbs zur Umgestaltung der Schloßstraße beschlossen. Wegen des Umfangs der Maßnahme ging dem Wettbewerb ein europaweites offenes Bewerbungsverfahren voraus. 13 Bewerber erfüllten alle Kriterien, sodass aus ihrem Kreis 9 mittels Losverfahren als Teilnehmer zum Wettbewerb zugelassen wurden.

Parallel hatte die Stadt sechs regionale Büros direkt zur Teilnahme am Wettbewerb bewegen können. Abgegeben haben ihre Gestaltungsvorschläge letztendlich vier Büros.

Das Ergebnis der Juryentscheidung wird den Ausschussmitgliedern und der Öffentlichkeit in der nächsten Sitzung des Stadtentwicklungs- und Planungsausschusses am 12. Dezember 2017 präsentiert.

Die Maßnahme ist Teil des Integrierten Handlungskonzeptes, dass im Dezember 2016 verabschiedet und beim Land Nordrhein-Westfalen als Fördermaßnahme eingereicht worden ist.

Im April bzw. Juli 2017 gab es die Förderzusage für das komplette InHK Bensberg. Für die Umgestaltung der Schloßstraße wurde eine Summe von rund 6 Millionen Euro angesetzt.

33 konkrete Maßnahmen für die Stadtteile Bockenberg und Bensberg sollen im Rahmen der Städtebauförderung unter dem Oberbegriff Integriertes Handlungskonzept (InHK) in den nächsten Jahren umgesetzt werden.

Die beschriebenen Projekte befinden sich zwischen Nikolauskirche und ProGymnasium, vom Deutschen Platz bis zum Schloss sowie im Wohnpark Bockenberg als auch am Quartierstandort Eichelstraße/Schloßstraße.

Weitere Informationen erhalten Sie über die städtische Homepage:
www.bergischgladbach.de/integriertes-handlungskonzept-bensberg.aspx

25.09.2017: DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft steuert Projekte zum InHK Bensberg

33 konkrete Maßnahmen für die Stadtteile Bockenberg und Bensberg sollen im Rahmen der Städtebauförderung unter dem Oberbegriff Integriertes Handlungskonzept (InHK) in den nächsten fünf Jahren umgesetzt werden – das ist die Vorstellung von Stadtverwaltung, Politik und Bürgerschaft.

Und die wichtigsten Weichen sind auch bereits gestellt:
Der Grundförderbescheid der Bezirksregierung Köln zur Umsetzung des Integriertes Handlungskonzeptes liegt bereits vor. Die beschriebenen Projekte befinden sich
zwischen Nikolauskirche und ProGymnasium, vom Deutschen Platz bis zum Schloss sowie im Wohnpark Bockenberg als auch am Quartierstandort Eichelstraße/Schloßstraße.

Beim Pressetermin am Montag, den 25. September 2017, stellten Stadtbaurat Harald Flügge und der Leiter der Stadtplanung, Wolfgang Honecker, nun auch die Lokomotive vor, die diesen 15,75-Millionen-schweren „Projektzug“ steuern wird:
Die DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH & Co.KG wurde mit der Projektsteuerung zur Umsetzung des InHK Bensberg beauftragt.

Für Stadtbaurat Harald Flügge ein wichtiges Signal: „Die Vertragsunterzeichnung ist der Startschuss für die Umsetzung des Integrierten Handlungskonzepts, dessen Maßnahmen Bensberg wieder seinen früheren Glanz verleihen sollen.“

Als zuständiger Abteilungsleiter bestätigt Wolfgang Honecker, dass das Unternehmen, das sich in einem Vergabeverfahren hatte durchsetzen können, der Stadtverwaltung aus verschiedenen Kooperationen in der jüngeren Vergangenheit als zuverlässiger Partner bekannt ist.

Der DSK-Gebietsleiter für Nordrhein-Westfalen, Rainer Kalscheuer, sowie DSK-Büroleiter Dominik Erbelding aus Bonn erläuterten beim Pressegespräch, dass - um im Bild zu bleiben – „der Zug nun schnell Geschwindigkeit aufnehmen und das DSK-Team mit großem Engagement zu einer möglichst reibungslosen Fahrt beitragen wird.“

Die DSK soll die administrative und finanztechnische Projektkoordination und -steuerung in Zusammenarbeit mit der Stadt Bergisch Gladbach übernehmen. Sie hat umfassende Erfahrungen in der Projektsteuerung komplexer Städtebauförderungs-Projekte im Rahmen der Umsetzung und Begleitung von Maßnahmen des Städtebaus sowie dem Fördermittelmanagement.

13.09.2017: InHK-Konzept der Stadtverwaltung für Bensberg und Bockenberg überzeugt Fördergeber - 15.755.950 Euro für Projekte rund um das Schloss bewilligt

“Ein voller Erfolg für die Stadtplanung und Bensberg mit den Menschen, die dort leben”, so bewerten Bürgermeister Lutz Urbach, Stadtbaurat Harald Flügge, Fachbereichsleiterin Elisabeth Sprenger und Stadtplanungsleiter Wolfgang Honecker den Förderbescheid der Kölner Bezirksregierung für das Integrierte Handlungskonzept für Bensberg.

„Unsere Arbeit unter Beteiligung der Bensbergerinnen und Bensberger hat sich gelohnt“, erläutert Wolfgang Honecker, dessen Team seit Herbst 2015 mit viel Engagement das Projekt vorangebracht hat.

Stadtbaurat Harald Flügge ergänzt, dass damit die hervorragende Arbeit bei der Vorplanung und Antragstellung honoriert wird. Elisabeth Sprenger blickt nach vorn und ist sich sicher, dass sich bald eine ganze Menge in Bensberg und Bockenberg bewegen wird“

Das Geld kommt über die Bezirksregierung vom Landesministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung. Aus dem Stadterneuerungsprogramm „Aktive Zentren“ wurde für das Integrierte Handlungskonzept (InHK) Bensberg die Förderfähigkeit des Maßnahmenpakets attestiert und kommen nun nach und nach die Zuwendungsraten. Für 2017 waren bereits kurz vor Ostern 1.023.000 Euro zugesagt worden.



Das Integrierte Handlungskonzept verfolgt das Leitbild „Stadtkrone in neuem Glanz“. Insgesamt mehr als 15,75 Million Euro (Förderanteil 70 Prozent) an öffentlichen Geldern könnten laut Vorstellungen der Planer in die Umsetzung der 27 Maßnahmen fließen, weitere sechs private Investitionen in Höhe von circa 16 Million Euro (inklusive Bau Marktgalerie, Entwicklung Alte Post) könnten folgen.

Vier Leitprojekte bilden dabei das Gerüst des Konzeptes: die Neugestaltung der Schloßstraße als Haupteinkaufsstraße im Bensberger Zentrum, die Umgestaltung des Deutschen Platzes mit dem angrenzenden Hindenburgplatz, die Aufwertung des Stadtgartens sowie die Gestaltung einer neuen Mitte im Wohnpark Bensberg. Ergänzend sind die Umgestaltung des Burggrabens, der Bau einer multifunktionalen Begegnungs- und Bildungsstätte in Bensberg sowie diverse kleinere Maßnahmen geplant.

Die Maßnahmen des InHK wurden mit intensiver Beteiligung der Bürgerschaft entwickelt. Am 6. Dezember 2016 beschloss der Stadtrat, für die Maßnahmen des InHK einen Grundförderantrag zur Aufnahme in das Stadterneuerungsprogramm NRW zu stellen. Der Antrag wurde noch Ende Dezember bei der Bezirksregierung Köln gestellt. Die öffentliche Abschlussveranstaltung zur Bürgerbeteiligung fand schließlich am 14. März 2017 in der Aula des Albertus-Magnus-Gymnasiums statt.

Weitere Informationen gibt es auf der städtischen Homepage:
www.bergischgladbach.de/inhk-bensberg

11.07.2017: Realisierungswettbewerb zur Umgestaltung der Schloßstraße startet – Siegerentwurf für die Planung soll im Dezember 2017 feststehen 

Beim Pressegespräch am Dienstag, den 11. Juli 2017, im Bensberger Rathaus informierten Stadtbaurat Harald Flügge, Christine Sick-Adenauer als Fachkollegin in der Stadtplanung sowie Martina Klöhn und Volker Bode vom externen Beratungsbüro weyer gruppe, zuständig fürs Wettbewerbsmanagement, über die nächsten Pläne in Bezug auf die mögliche Neugestaltung der Schloßstraße von Nikolausstraße bis Gartenstraße im Herzen des Stadtteils Bensberg.

Der Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss hat in der letzten Sitzung am Dienstag, den 4. Juli 2017, einstimmig für die Durchführung eines städtebaulich freiraumplanerischen Realisierungswettbewerbes zur Umgestaltung der Schloßstraße in Bensberg gestimmt. Mit dieser Entscheidung startet eines der vier vorrangigen Leitprojekte des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) für den Stadtteil Bensberg.
Hier war die Bürgerschaft im Jahr 2016 bereits im Rahmen von verschiedenen Beteiligungsformaten involviert worden. Zahlreiche Ideen finden sich in den Auslobungsunterlagen wieder.

Der zweistufige europaweite Wettbewerb sieht vor, dass insgesamt neun Planungsbüros aus den Bereichen Architektur, Stadtplanung und Freiraumplanung konkrete Konzeptionen für die Neugestaltung der Schloßstraße erarbeiten.

Dabei soll das übergeordnete Leitbild „„Schloßstraße – Straße der vielen Begegnungen“ beachtet werden. Für den Wettbewerb wird eine 21-köpfige Jury eingerichtet, die den überzeugendsten Entwurf für eine zeitnahe Realisierung auswählen soll.

Grund für die Auslobung eines Realisierungswettbewerbes sind die funktionellen und gestalterischen Defizite der Schloßstraße, welche von den Sanierungsplanungen der 1960er / 1970er Jahre geprägt und daher stark sanierungsbedürftig ist.

Ziele des Wettbewerbs sind u. a.:
 die Verbesserung der Aufenthaltsqualität,
 die Gewährleistung eines einheitliches Erscheinungsbild,
 die Bereitstellung von „mehr Raum“ für Fußgänger,
 die Schaffung von attraktiven Verbindungen zum Markt und zum Schloss.

Weiterhin wird in die Planungen die Entwicklung der neuen Marktgalerie des Investors Centerscape einbezogen, deren Baustart 2017 erwartet wird.

Im Dezember dieses Jahres soll der Siegerentwurf für die vier Bauabschnitte, für die ein Investment von 6,5 Millionen Euro geschätzt wird, feststehen.

Die inhaltliche sowie rechtssichere Planung und Durchführung des europaweiten Wettbewerbsverfahrens erfolgt durch den Geschäftsbereich Stadtentwicklung + Stadtplanung der Dürener Ingenieurgesellschaft weyer gruppe | PROBIOTEC GmbH.

Von Seiten der Stadtverwaltung ist der Bereich Stadtplanung im Fachbereich 6, Planen und Bauen, verantwortlich.

20.04.2017: Es geht voran beim InHK: Erste Rate für Bensberger Stadterneuerung bewilligt

Eine vorgezogene Osterüberraschung bescherte das Landesministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr der Stadt Bergisch Gladbach am Gründonnerstag: Aus dem Stadterneuerungsprogramm „Aktive Zentren“ wurde für das Integrierte Handlungskonzept (InHK) Bensberg eine erste Zuwendungsrate von 1.023.000 Euro bewilligt. Die Fördermittel sind zweckgebunden für den 1. Bauabschnitt der Umgestaltung Schloßstraße (Treppenanlage zwischen Schloßstraße und Markt), für vorbereitende Planungen und die Projektsteuerung. Damit kann die Stadtplanung loslegen und die ersten Maßnahmen des großen Gesamtpakets in Angriff nehmen. „Das ist eine wirklich schöne Nachricht und ein Zeichen dafür, dass meine Kolleginnen und Kollegen hervorragende Arbeit bei der Vorplanung und Antragstellung geleistet haben“, freut sich Bürgermeister Lutz Urbach. „Die Bürgerinnen und Bürger von Bensberg und Bockenberg werden sehen, dass sich bald eine ganze Menge in ihrem Quartier bewegt.“

Das Integrierte Handlungskonzept verfolgt das Leitbild „Stadtkrone in neuem Glanz“. Insgesamt mehr als 15,5 Mio. Euro (Förderanteil 70%) an öffentlichen Geldern sollen laut Vorstellungen der Planer in die Umsetzung der 26 Maßnahmen fließen, weitere sechs private Investitionen in Höhe von ca. 16 Mio. Euro (inkl. Bau Marktgalerie, Entwicklung Alte Post) könnten folgen. Vier Leitprojekte bilden dabei das Gerüst des Konzeptes: die Neugestaltung der Schloßstraße als Haupteinkaufsstraße im Bensberger Zentrum, die Umgestaltung des Deutschen Platzes mit dem angrenzenden Hindenburgplatz, die Aufwertung des Stadtgartens sowie die Gestaltung einer neuen Mitte im Wohnpark Bensberg. Ergänzend sind die Umgestaltung des Burggrabens sowie der Bau einer multifunktionalen Begegnungs- und Bildungsstätte in Bensberg geplant.

Die Maßnahmen des InHK wurden mit intensiver Beteiligung der Bürgerschaft entwickelt. Am 6. Dezember 2016 beschloss der Stadtrat, für die Maßnahmen des InHK einen Grundförderantrag zur Aufnahme in das Stadterneuerungsprogramm NRW zu stellen. Der Antrag wurde noch Ende Dezember bei der Bezirksregierung Köln gestellt. Die öffentliche Abschlussveranstaltung zur Bürgerbeteiligung fand schließlich am 14. März 2017 in der Aula des Albertus-Magnus-Gymnasiums statt.

Als nächsten Schritt gilt es nun, die Vorplanungen für die Schloßstraße in die Wege zu leiten. Dabei legen die städtischen Planer Wert auf die regelmäßige Einbeziehung der Bensberger Händlerschaft. Wichtig für das weitere Vorgehen ist auch die Abstimmung mit den Projektverantwortlichen der künftigen Marktgalerie, an deren Baukörper sich die neue Treppenanlage anschließen wird.

Die geplanten Maßnahmen sind auf den städtischen Internet-Seiten einzusehen; sie werden außerdem zum Tag der Städtebauförderung am 13. Mai in einer Ausstellung gezeigt.

07.03.2017: Integriertes Handlungskonzept Bensberg: Abschlussveranstaltung und Vorstellung der Ergebnisse am 14. März

Die Stadt Bergisch Gladbach lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am Dienstag, dem 14. März 2017 um 18.30 Uhr zur Abschlussveranstaltung des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg in die Aula des Albertus-Magnus-Gymnasiums ein. Das InHK Bensberg wurde seit Anfang 2016 erarbeitet und von den politischen Gremien im Dezember 2016 beschlossen. Unter dem Leitbild »Stadtkrone mit neuem Glanz« umfasst es insgesamt 34 Maßnahmen, die auf eine positive Entwicklung der Stadtteile Bensberg und Bockenberg abzielen. Die Maßnahmen, welche vielfältigen Handlungsfeldern zugeordnet werden, sollen das Plangebiet des InHK qualifizieren und zukunftsfähig weiterentwickeln. Darüber hinaus sollen mit dem InHK öffentliche Fördermittel erschlossen werden. Die Bezirksregierung Köln hat das integrierte Handlungskonzept Bensberg in die höchste Förderpriorität für das Jahr 2017 eingestuft.

Die Erarbeitung des InHK erfolgte unter breiter Beteiligung der Öffentlichkeit. Die Bensberger Bürgerinnen und Bürger, lokale Akteure und weitere Experten gestalteten den Prozess aktiv mit und brachten ihre Ideen und Wünsche in Form von Workshops, einer Online-Beteiligung und weiteren öffentlichen Veranstaltungen ein. Die Anregungen aus der Bürgerschaft wurden ergänzt durch die zuvor durchgeführte Stärken-Schwächen-Analyse und mündeten letztendlich in ein umfangreiches Handlungskonzept mit vielfältigen Projekten und Maßnahmen.

Insgesamt vier Leitprojekte sowie zwei ergänzende Projekte mit besonderer Relevanz sollen der zukünftigen Entwicklung Bensbergs und Bockenbergs als Impulsgeber dienen und erste Handlungsräume qualifizieren. Dazu zählen insbesondere die Neugestaltung der Schloßstraße als Haupteinkaufsstraße im Bensberger Zentrum, die Umgestaltung des Deutschen Platzes mit dem angrenzenden Hindenburgplatz, die Aufwertung des Stadtgartens sowie die Gestaltung einer neuen Mitte im Wohnpark Bensberg. Ebenso sind die Umgestaltung des Burggrabens sowie der Bau einer multifunktionalen Begegnungs- und Bildungsstätte in Bensberg geplant.

Abschlussveranstaltung zum InHK Bensberg:
Dienstag, 14.03.2017
Beginn 18.30 Uhr
Aula des Albertus-Magnus-Gymnasiums
Kaule 3
51429 Bergisch Gladbach

Weitere Informationen:
Stadt Bergisch Gladbach
Stadtplanung
Christine Sick-Adenauer
Tel. 02202 141372
inhk.bensberg@stadt-gl.de