Wir Menschen beeinflussen das Klima auf unserem Planeten. Dadurch erwärmen sich Atmosphäre, Ozeane und Landflächen. Das bestätigen die aktuellsten Erkenntnisse des Weltklimarats der Vereinten Nationen (IPCC) eindeutig. Der vom Menschen verursachte Klimawandel wirkt sich durch viele Wetterextreme in allen Regionen der Welt aus. Dazu zählen Hitzewellen, Starkniederschläge, Dürren und tropische Wirbelstürme. Sie werden häufiger und intensiver.
Das Klimaschutzabkommen von Paris verfolgt das Ziel, die Erderwärmung im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter auf deutlich unter 2 Grad Celsius, möglichst aber auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen.
Der Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) definiert Anpassung an den Klimawandel als „Initiativen und Maßnahmen, um die Empfindlichkeit natürlicher und menschlicher Systeme gegenüber tatsächlichen oder erwarteten Auswirkungen der Klimaänderung zu verringern".
Die Palette potenzieller Anpassungsmaßnahmen ist sehr umfangreich; sie reicht von rein technologischen Maßnahmen (z. B. Küsten- und Flussuferschutz) über Verhaltensänderungen (z. B. Ernährung, Wahl der Urlaubsziele) und betriebswirtschaftlichen Entscheidungen (z. B. veränderte Landbewirtschaftung) bis zu politischen Entscheidungen (z. B. Planungsvorschriften, Einsatz erneuerbarer Energien, Verbot von Schottergärten).