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Ausstellungen

Sonic (Ausschnitt) von Heike Weber, 2016 Pigmentmarker auf Acryl, Kunstmuseum Villa Zanders

Bitte informieren Sie sich auf der Homepage der jeweiligen Kultureinrichtung über die Öffnungen / Schließungen.

Übersicht

LVR-Industriemuseum Papiermühle Alte Dombach
Sonderausstellung
1. März 2020 bis 5. September 2021
"Von der Rolle. KloPapierGeschichten"

BASEMENT 16
23. Mai 2021 bis 22. Juni 2021
„Kunst im Schaufenster“
Thomas Lüttgen "Baum für Baum"
Bilder zum Thema Natur und Mensch
23. Mai 2021 bis 22. Juni 2021

Begegnungscafés Himmel un Ääd e.V.
15. Juni 2021 bis 10. Juli 2021
Biographische Ausstellung: „Der Kennedy-Fotograf Jacques Lowe – Eine Schildgener Freundschaft war lebensrettend für einen jüdischen Kölner Jungen"
Im Rahmen von XIV. FORUM OSTWEST: Jüdisches Leben in Deutschland

Kunstmuseum Villa Zanders
5. Juni 2020 bis 8. August 2021
"NEU AUFGESTELLT"
Neuerwerbungen, Schenkungen, Dauerleihgaben und mehr

Kunstmuseum Villa Zanders
9. März 2021 bis 8. August 2021
Hede Bühl
Imago – Arbeiten auf Papier

Kunstmuseum Villa Zanders
7. Mai 2021 bis 8. August 2021
Leere Kisten als plastisches Thema bei Joseph Beuys

Partout® Kunstgeschichte und Kunstkabinett
14. Mai 2021 bis 14. August 2021
Masaki Hagino "Es weilt im Inneren"

Volkshochschule Bergisch Gladbach
September / Oktober 2021
„stillllleben“ - AdK Arbeitskreis der Künstler Bergisch Gladbach e.V.

basement 16
Mitte Oktober bis Anfang November 2021
„zwanzigzwanzig“ - Künstler das AdK und Gastkünstler

Volkshochschule Bergisch Gladbach
3. November bis 16. Dezember 2021
„DRUCKFRISCH 2021“ - Druckgrafik von 14 Künstlerinnen und Künstlern

Bürgerhaus Bergischer Löwe
Dauerausstellung
Handpuppen - Sammlung Gerd J. Pohl


Thomas Lüttgen "Baum für Baum"

BASEMENT 16
Schlossstr. 16
51429 Bergisch Gladbach

23. Mai 2021 bis 22. Juni 2021
„Kunst im Schaufenster“
Thomas Lüttgen
"Baum für Baum"
Bilder zum Thema Natur und Mensch

Mit der Werkserie Baum für Baum zeigt Thomas Lüttgen das Sujet, mit dem er sich seit 2015 intensiv auseinandersetzt.

Der Künstler richtet seinen Blick auf die Hinterlassenschaften unserer Wegwerfgesellschaft und will damit einen Diskurs über den nachhaltigen Umgang mit Rohstoffen und der Natur anregen. Die Werke sind spannungsreiche Kompositionen aus Fotografie, Plastizität und besonderen Trägermedien. Die ästhetischen Motive von Recycling-Stoffen werden durch Verformungen, Erhebungen oder Einkerbungen plastisch ausgearbeitet und sind von der Kontur eines Baumes eingerahmt. Dabei arbeitet der Künstler nicht mit Fotopapier, sondern druckt die Bilder direkt auf PET-Folie, Metall, Glas und recyceltem Papier. Für Thomas Lüttgen steht der Umgang mit Haptik und Optik im Mittelpunkt seines Schaffens. Mit Perspektive und individueller Bearbeitung von Materialien kreiert er so ausdrucksstarke Fotoobjekte mit ganz eigenem Charakter.

Jedes einzelne Bild der Serie steht für einen realen Baum, der bei Verkauf des Kunstwerkes in Kooperation mit dem Baumpflanzprojekt „PLANET TREE“ in einem deutschen Forst eingepflanzt wird. Thomas Lüttgens Werkserie Baum für Baum ist Kunst mit Mehrwert und fordert den Betrachter visuell wie auch inhaltlich auf seine Sichtweise zu hinterfragen.

Thomas Lüttgen, Fotograf und bildender Künstler, lebt in Odenthal und hat sein Atelier in Leverkusen.

Öffnungszeiten:
Geöffnet wird das Schaufenster
freitags von 16 bis 18.30 Uhr und
samstags von 11 bis 13 Uhr
und nach Terminabsprache

© Marlis Sauer / marlissauer@44efe8b3acb840bc8f0842205c1176baweb.de / 0170 9234512 / www.basement16.de

Jascha Lülsdorf und Fritz Quirl - „Zur Post“ in Schildgen, Bildnachweis: Christel Polito

Begegnungscafés Himmel un Ääd e.V.
Altenberger-Dom-Str. 125
51467 Bergisch Gladbach

15. Juni 2021 bis 10. Juli 2021
Biographische Ausstellung:
„Der Kennedy-Fotograf Jacques Lowe – Eine Schildgener Freundschaft war lebensrettend für einen jüdischen Kölner Jungen"

im Rahmen von
XIV. FORUM OSTWEST: Jüdisches Leben in Deutschland

Zur Ausstellung: In Köln groß geworden, wanderte Jascha Lülsdorf (in Schildgen in der Gaststätte ‚Zur Post‘ vor den Nazis versteckt) Ende der 1940er Jahre nach Amerika aus, nannte sich fortan Jacques Lowe und wurde als Fotograf berühmt. Er begleitete John F. Kennedy während dessen Wahlkampagne und späterer Präsidentschaft, wurde dabei ein Freund der Kennedy-Familie und ging in deren Wohnsitzen wie auch im Weißen Haus ein und aus.

Begleitende Veranstaltung:
Sa. 07.07.2021 | 13 Uhr
Vortrag zur Ausstellung mit Ulli Poggel, Redakteur der ehemaligen Schildgener Stadtteilzeitung „Dorfplatz"
Sehr begrenztes Platzangebot.
Anmeldung unter: https://himmel-un-aeaed.de/anmeldung/; Tel. für Rückfragen: 02202 / 2609296.

Veranstalter:
Ökumenisches Begegnungscafé Himmel un Ääd e.V. in Kooperation mit dem XIV. FORUM OSTWEST des Rheinisch-Bergischen Kreises und des Katholischen Bildungswerkes Rheinisch-Bergischer Kreis.

Öffnungszeiten:
dienstags bis freitags: 9 – 17 Uhr,
samstags: 9 – 13 Uhr

Das Hauptthema der Bildhauerin und Beuys-Schülerin Hede Bühl (*1940) konzentriert sich durchgängig über all die Jahrzehnte auf den Kopf bzw. den menschlichen Körper, der sie in seiner äußeren wie seiner inneren Form und Vielschichtigkeit fasziniert. Indem sie das Individuelle minimiert, widmet sie sich all jenen Phänomenen, die hinter dem Individuellen und seiner Tagesaktualität stehen, um das Grundlegende in seinem zeittypischen Gewand zu entlarven.

Im Mittelpunkt dieser Ausstellung stehen neben einigen repräsentativen Skulpturen die bislang kaum gezeigten Arbeiten auf Papier. Es sind keine klassischen Bildhauerskizzen, sondern überwiegend großformatige, stark gestische Darstellungen von Köpfen, Körpern und Körperfragmenten auf unterschiedlichsten Papieren in Pastellkreide, Tusche, Kohle und Acrylfarbe in experimenteller Manier.

Hede Bühls Werk wirft Fragen auf, die jeden Einzelnen und ganze Gesellschaften seit jeher beschäftigen: Was unterscheidet uns? Was verbindet uns? Wie frei ist der Mensch und wie gefangen? Gleichzeitig bietet es auf anschauliche Weise einen Zugang zu möglichen, auch Zeit unabhängigen Antworten und vorurteilsfreiem Sein in der Welt.

Begleitende Veranstaltungen:
Wegen begrenzter Teilnehmerzahlen empfehlen wir eine telefonische Anmeldung! Sie erreichen uns unter 02202 / 142304. Die max. erlaubte Teilnehmerzahl wird den jeweils aktuellen Bestimmungen zur Covid19Pandemie angepasst. Bitte beachten Sie die Hygienevorschriften.

Gespräche im Roten Salon:
Der Kopf des Menschen – oder: Ist der Kopf mehr als sein Gehirn? Teil I
N.N., 19.30 Uhr
Nicht nur in der Kunstgeschichte war und ist der Kopf des Menschen ein immer wieder gewähltes Thema. In den Wissenschaften ist inzwischen dessen zentrales Organ, das Gehirn, bevorzugter Gegenstand der Forschung. Teilweise ergeben sich dabei Erkenntnisse, die nicht nur spektakulär und irritierend, sondern auch strittig sind. Der erste Vortrag wird deshalb den Blick auf das Thema aus der Perspektive des Arztes und Wissenschaftlers richten.
Referent. Dr. med. Wilhelm Krieger, Radiologe, Köln

Gespräche im Roten Salon:
Der Kopf des Menschen – oder: Ist der Kopf mehr als sein Gehirn? Teil II
N.N., 19.30 Uhr
In einem zweiten Vortrag greift der Philosoph das Thema auf und stellt herausfordernd fest: Doch der Kopf ist nicht das Gehirn! Weshalb der Blick des Philosophen auf diesen Teil von uns, den wir zuweilen „hoch tragen“, ein anderer ist. Das läuft zuletzt auf die berühmte, nie endgültig beantwortete Frage hinaus: „Wer ist der Mensch?“
Referent: Dr. Gerd Achenbach, Philosoph, Bergisch Gladbach

Ladies‘ Night
N.N., 18 Uhr
Viele kunstinteressierte Ladies, eine Führung und anschließend ein gemeinsamer Drink in entspannter Atmosphäre. Für Teilnehmerinnen jeden Alters.

dementia+art
Begegnung mit Kunst für Menschen mit Demenz und deren Angehörige mit anschließendem Kaffeetrinken im Grünen Salon. Für Gruppen und Einzelpersonen.
Jeden 2. Mittwoch im Monat, 14.30 bis 16.30 Uhr.
Anmeldung erforderlich. Sondertermine auf Anfrage.
Mi 10.06.2021
Mi 08.07.2021
Mi 12.08.2021

Workshops für Schulen, Kitas & andere Gruppen
Das Angebot wird im gestalterischen Anspruch jeweils der Gruppe angepasst. Die Gebühr von 4 Euro pro Kind beinhaltet Eintritt und Materialkosten. Workshops für Erwachsene ab 160 Euro pro Gruppe. Beratung und Terminabsprache unter 02202 / 14 23 04 oder info@villa-zanders.de.
Angebot 1: Kopfsache
„Alles beginnt im Kopf“ – Mit ihm wollen wir uns auseinandersetzen, indem wir ihn zeichnen, collagieren oder mit Ton gestalten. Dabei geht es uns nicht um eine symmetrisch-ästhetische Darstellung, sondern um möglichst experimentell-fantasievolle Interpretationen eines Kopfes.
Angebot 2: Schwarzmalerei
Groß, größer, am größten – wir wagen uns an übergroße Kopfbilder. Dazu verwenden wir ausschließlich Graphit und Kohle und zeichnen auf meterlangen Papierbahnen, die wir auch auf den Boden legen können.
Angebot 3: Punkt, Punkt, Komma, Strich
Was definiert Köpfe? Augen, Nase, Mund? Mit ganz einfachen Mitteln, Formen und Linien widmen wir uns dem Thema Kopf und stellen fest: Je abstrakter es ist, desto mehr lässt sich in unser Werk hineininterpretieren. Und so wird aus einem Kopf plötzlich ein amorphes Gebilde – etwas wie eine Muschel oder ein Stein.
Angebot 4: Ich bin ich, du bist du
Jeder hat seinen eigenen Kopf: wir schauen genau hin und malen uns gegenseitig auf eine feste Folie. Anschließend drucken wir unsere Folienzeichnungen auf unterschiedliches Papier und erhalten ganz individuelle Selbstportraits, die wir auch vervielfältigen können.

Öffnungszeiten:
Di, Fr 14 - 18 Uhr
Mi, Sa 10 - 18 Uhr
Do 14 - 20 Uhr
Sonn- und Feiertag 11 - 18 Uhr

Barrierefreier Zugang

Museumseintritt 4,00 € / 2,00 € erm. / Mitglieder des Galerie+Schloss e.V. frei sowie am 1. Donnerstag im Monat freier Museumseintritt für Besucher*innen mit Wohnsitz in Bergisch Gladbach.

Kontakt:
Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach
Telefon: 02202 / 142334 oder 142356
E-Mail: info@villa-zanders.de

 Begrüßung und Einführung:
Prof. Dr. Jürgen Wilhelm, Stellvertretender Vorsitzender der Landschaftsversammlung Rheinland
Janina Raub, LWL-Freilichtmuseum Detmold, Westfälisches Landesmuseum für Alltagskultur
Annette Schrick, Kuratorin der Ausstellung, LVR Industriemuseum Papiermühle Alte Dombach

Öffnungszeiten:
Di - Fr 10 – 17 Uhr
Sa, So 11 – 18 Uhr

Kontakt:
LVR-Industriemuseum Papiermühle Alte Dombach
Alte Dombach 1
51465 Bergisch Gladbach

Bereits in den 1980er Jahren wurde damit begonnen, in der Papierstadt Bergisch Gladbach eine Sammlung mit künstlerischen Arbeiten aufzubauen, die den Werkstoff Papier in all seinen Erscheinungsformen und Gestaltungsmöglichkeiten widerspiegelt. Inzwischen umfassen die Bestände der Sammlung „Kunst aus Papier“ knapp 500 Arbeiten international renommierter Künstler*innen wie Jac Leirner, Monika Grzymala, Christo, John Cage, Mischa Kuball, Simon Schubert oder Jenny Holzer. Nicht nur in ihrer Spezialisierung, sondern auch in der ambitionierten Ausrichtung ist diese Sammlung einzigartig.

In der selbstauferlegten Beschränkung auf ein vermeintliches Alltagsmaterial überrascht die Sammlung durch die schier grenzenlosen Möglichkeiten der Bearbeitung und Verarbeitung von Papier, Pulp und Co: Die künstlerischen Techniken reichen von zerreißen, zerschneiden, zerknüllen, zerfetzen, schaben, kratzen, durchlöchern, zermahlen oder schöpfen bis kleben, falten, schichten, prägen, rollen und vielem mehr. Gerade in dieser Vielfalt geht die Sammlung über das Thema Papier weit hinaus und entwirft ein beeindruckendes Panorama der Gegenwartskunst in ihrer ganzen Heterogenität.

Es ist eine stille, aber doch entschiedene Kunst, die dem Alltagsmaterial Papier einen sinnlichen, immer wieder überraschenden Reichtum abgewinnt. Mit Humor und Leichtigkeit entwickelt die Kunst aus Papier eine ganz eigene Kraft und entfaltet ein Potential, das alle Erwartungen sprengt.

Erstmals präsentiert werden auch Dauerleihgaben aus der Stiftung Kunst im Landesbesitz Nordrhein-Westfalen, die die Sammlung inhaltlich wunderbar ergänzen. Unter diesen herausragenden Arbeiten von Künstler*innen wie Jean Tinguely, Imi Knoebel und Felix Droese besonders hervorzuheben ist eine große Arbeit von Jan J. Schoonhoven.

Ein weiteres Highlight stellt die Präsentation einer Ikone der Kunst aus Papier dar: Reiner Ruthenbecks „Weißer Papierhaufen“ aus dem Jahr 1978/79. Diese wegweisende Skulptur stellte in der Zeit ihrer Entstehung erstmals die physische Präsenz und auratische Wirkung des Mediums Papier auf das gleiche Niveau wie die traditionellen Bildhauermaterialien Stein oder Metall. Die Arbeit wird für die Dauer der Ausstellung als großzügige Leihgabe der Stiftung Kunstfonds in die Präsentation integriert.

Basiert die Sammlung in ihren Anfängen hauptsächlich auf Mitteln der Kulturstiftung der Kreissparkasse Köln, so sind es heute immer wieder kunstsinnige Bürger*innen und Kulturvereine wie der Galerie+Schloss e.V. oder der Rotary Club Bergisch Gladbach, die Ankäufe ermöglichen. Nur durch das bürgerliche Engagement – und die besonders dankenswerten Schenkungen, die direkt von Seiten der Künstler*innen an das Museum gehen – kann sich eine hochkarätige Sammlung heute weiterentwickeln. Eine Sammlung muss aber wachsen, um lebendig und für die Gegenwart relevant zu bleiben.

Zur Sammlung ist ein neuer umfangreicher Bestandskatalog in Vorbereitung.

Begleitprogramm
Wegen begrenzter Teilnehmerzahlen empfehlen wir eine telefonische Anmeldung! Sie erreichen uns unter 02202 / 142304. Die maximal erlaubte Anzahl der Teilnehmer*innen wird den jeweils aktuellen Bestimmungen zur Covid-19-Pandemie angepasst. Bitte beachten Sie die obligatorischen Hygienevorschriften (Mund-Nasen-Schutz, Abstand von mindestens 1,5 m).

Öffentliche Führungen
N.N.
Weitere Führungen auf Anfrage
Teilnahmegebühr im Eintritt enthalten

Mitmach-Mittwoch in den Sommerferien
Ein Mitmach-Angebot inklusive Führung für Groß und Klein. Jeden Mittwoch von 15 – 17 Uhr.
Gebühr inkl. Material: Erwachsene 6,00 € / Kinder 3,00 € / Familien 12,00 €
N.N.

Dialog mit dem Original
Gemeinsame Betrachtung eines ausgewählten Werkes.
Jeden 3. Sonntag im Monat, 15 – 16 Uhr.
Teilnahmegebühr im Eintritt enthalten.
N.N.

Sonntags-Atelier
Künstlerisches Arbeiten im Atelier für Besucher*innen jeden Alters.
Jeden 1. Sonntag im Monat, 11 – 13 Uhr.
Gebühr inkl. Material: Erwachsene 6,00 € / Kinder 3,00 € / Familien 12,00 €
N.N.

Kunstlabor
Inklusiver Workshop für junge Menschen ab 13 Jahren unter Anleitung eines jungen Teams.
Jeden 2. Samstag im Monat, 14 – 17.30 Uhr.
Teilnahme kostenlos.
N.N.

Mit Baby ins Museum
Führung für Eltern mit ihren Babys bis 1 Jahr (in Kooperation mit der Kath. Familienbildungsstätte).
Jeden 1. Mittwoch im Monat, 10.30 – 12 Uhr.
Anmeldung Kath. Familienbildungsstätte Bergisch Gladbach, Telefon: 02202 / 936390, E-Mail: info@0c4e260326cb46fc88095c0591bcb403fbs-gladbach.de
N.N.

Projektausstellung "Unruhige Gründe - Die Praxis der Neugierde."
7. Oktober 2020 bis 8. November 2020

Im Rahmen des Kunstvermittlungsprogramms des Kunstmuseum Villa Zanders findet dieses Jahr erstmals ein Kooperationsprojekt mit dem Institut für Kunst und Kunsttheorie der Universität zu Köln statt. Das Institut bildet in den Fachbereichen Kunst-Lehramt, Ästhetische Bildung und Intermedia in allen künstlerischen Medien aus. Im Bereich Kunstpraxis ist ein Schwerpunkt das Zeigen und Präsentieren, das Kuratieren von künstlerischen Positionen - so wird das Ausstellen erprobt und in kunstvermittelnden Projekten gedacht und gearbeitet.

Das Kunstmuseum Villa Zanders ist nicht nur bekannt für seine Schwerpunktsammlung Kunst aus Papier und Ausstellungen mit zeitgenössischer Kunst, sondern auch für sein Engagement im Bereich der Museumspädagogik. In diesem Rahmen setzten sich die Studierenden der Kunstpädagogik in einem Workshop mit der aktuellen Ausstellung und Sammlungspräsentation "Neu Aufgestellt", die noch bis zum 06.06.2021 in den oberen Räumen des Museums zu sehen ist, auseinander. Dabei wurde das von Anna Arnold - Museumsvolontärin im Rahmen von LAB.Bode, Initiative zur Stärkung der Vermittlungsarbeit in Museen - gestaltete Kartenset Papier-gestalten mit Fragestellungen und Handlungsanweisungen zur Kunstrezeption als Grundlage genutzt.

Die unter Anleitung von Ingrid Roscheck - Dozentin für Künstlerische Praxis im Institut für Kunst und Kunsttheorie der Universität zu Köln - entstandenen Werke werden in der Projektausstellung vorgestellt.

Publikation
Zur Sammlung ist ein neuer umfangreicher Bestandskatalog in Vorbereitung.

Öffnungszeiten:
Di, Fr 14 - 18 Uhr
Mi, Fr 10 - 18 Uhr
Do 14 - 20 Uhr
Sonn- und Feiertag  11 - 18 Uhr

Barrierefreier Zugang

Museumseintritt:
4,00 € / 2,00 € erm.  / Mitglieder des Galerie+Schloss e.V. frei / Am 1. Donnerstag im Monat freier Museumseintritt für Besucher*innen mit Wohnsitz in Bergisch Gladbach

Kontakt:
Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach
Telefon: 02202 / 142334 oder 142356
E-Mail: info@50fe015801f94919b81435133a798f9avilla-zanders.de

Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach

7. Mai 2021 bis 8. August 2021
Leere Kisten
als plastisches Thema bei
Joseph Beuys

Joseph Beuys in seinem Atelier, © VG Bild-Kunst Bonn, 2021. Foto: Wolfgang Feelisch, 1970er Jahre

Beuys gestaltete die Innenseite der Kisten Stück für Stück handschriftlich mit dem Wort „Intuition“ sowie mit zwei darunter gesetzten Bleistiftstrichen. Der obere, etwas kürzere, ist an beiden Seiten durch einen senkrechten Strich begrenzt. Der untere beginnt kaum merklich, dann deutlicher werdend auf der linken Seite und endet schließlich ebenfalls mit einem kurzen senkrechten Strich. Wenn wir auf den ursprünglichen Titel des Multiples „Intuition … statt Kochbuch“ zurückgreifen, scheint der obere, beidseitig begrenzte Strich am ehesten für das rationale, geplante Denken und Handeln zu stehen (das Kochbuch). Der im Ungefähren beginnende, wie aus dem Nichts auftauchende untere Strich könnte demgegenüber für die Intuition stehen: Wir wissen nicht, woher sie aus unserem Inneren auftaucht, können die Quelle in unserem Unbewussten nicht benennen – aber das Ergebnis führt weiter, noch über den darüber liegenden Strich hinaus. Der Mathematiker Henri Poincaré (1854 – 1912) brachte es auf die knappe Formel: „Mit Logik kann man Beweise führen, aber keine neuen Erkenntnisse gewinnen, dazu gehört Intuition.“

Auf der Rückseite des Multiples hat Beuys seine Signatur und das Datum an den oberen Rand gesetzt. Zumindest anfänglich signierte Beuys mit vollem Namen als „Joseph Beuys“ und datierte „1968“. Ab einem unbekannten späteren Zeitpunkt reduzierte sich die Signatur auf „Beuys“ und die Jahreszahl auf „68“. Die Stelle für die Signatur wählte Beuys mit Bedacht: „Er wollte, dass das Multiple sich nicht edel und kostbar präsentiert. Und damit es niemand quasi als Bild an die Wand hängen und damit als erledigt betrachten sollte (womöglich „auf blauem Samt“), signierte er auf der Rückseite mittig, da wo man einen Bilderhaken hätte montieren können.“ Dass viele Käufer trotzdem so verfuhren, steht auf einem anderen Blatt.

Eine fortlaufende Nummerierung des Multiples, wie sie Gerhard Richter für seine ein Jahr zuvor erschienene Graphik „Blattecke“ (1967) bis heute vornimmt, erfolgte nicht. Warum aber hat Beuys sich dieser enormen Arbeit unterzogen, jedes Multiple von Hand zu bearbeiten? Warum hat er so viel Zeit und Energie über Jahre hinweg – von 1968 bis kurz vor seinem Tod 1986 – investiert in ein Objekt, das mit einem anfänglichen Verkaufspreis von 8,--DM (also ca. 4,--€) kaum einmal die Produktionskosten deckte?

Innovativ, durchdacht, preisgekrönt sind die Arbeiten des jungen japanischen Künstlers Masaki Hagino. Welche Möglichkeiten zur individuellen Wahrnehmung von Welt gibt es und wie sind diese darstellbar? Masaki Hagino zeigt Antworten in Cyanotypien, Installationen und einzigartigen atelierfrischen Gemälden in seiner ersten Galerie-Einzelausstellung.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog in Deutsch, Englisch und Japanisch.

Die Kunstgattung Stillleben hatte ihre Blütezeit im 17. und 18. Jahrhundert. Es ging um die Darstellung der Schönheit der Objekte und um verschlüsselte, oft moralische Botschaften.
Was sagen heute die Dinge unseres alltäglichen Lebens über uns aus und welchen Wert haben für uns die Dinge?
25 Künstlerinnen und Künstler des AdK haben Werke entwickelt, die sich sowohl an klassischen Vorbildern orientieren als auch ganz neue, andere Perspektiven und Ansätze zeigen.

Was war im Jahr 2020? Beginn einer neuen Dekade, aber auch Beethoven-Jahr, Corona-Pandemie, politischer und gesellschaftlicher Wandel, Klimawandel und einiges mehr.

In künstlerischen und philosophischen Betrachtungen haben sich die Künstlerinnen und Künstler des AdK und Gastkünstlerinnen und Gastkünstler intensiv damit auseinandergesetzt – Malerei, Zeichnung, Fotografie, Collage, Installation, Performance, Literatur, Musik...

Volkshochschule Bergisch Gladbach
Haus Buchmühle
Buchmühlenstr. 12
51465 Bergisch Gladbach

3. November bis 16. Dezember 2021
„DRUCKFRISCH 2021“
Druckgrafik von 14 Künstlerinnen und Künstlern

Vernissage
Dienstag, 3. November, 2021 19 Uhr

Nach der Aufnahme der traditionellen Druckkunst in das immaterielle UNESCO-Weltkulturerbe im März 2018 ist diese Ausstellung ein weiterer Schritt, dieser jahrhundertealten , im Westen Deutschlands jedoch zunehmend vernachlässigten Kunstgattung ein Forum zu geben.

Die Künstlerinnen und Künstler:
Janko Arzenšek (Remagen), Walli Bauer (Bamberg), Claudia Binder (Göttingen), Andrea Bryan (Köln), Gabi Dahl (Marl), Irmgard Esch (Köln), Dagmar vom Grafen-Connolly (Belgien), Sabine Häusler (Köln), Helmut Kesberg (Köln), Christine Mehl (Köln), Guusje van Noorden (Niederlande), Eva Rolofs (Hamburg), Lothar Sütterlin (Bergisch Gladbach), Natalia Wehler (Köln)

Bürgerhaus Bergischer Löwe
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach

Handpuppen
Gerd J. Pohl
Dauerausstellung

Seit über 30 Jahren ist Gerd J. Pohl – selbst Puppenspieler und Schauspieler von Beruf – Sammler von Memorabilia aus dem Bereich des Figurentheaters.

Aus dieser Leidenschaft heraus ist eine der wertvollsten Privatsammlungen Deutschlands entstanden. Wertvoll weniger wegen ihrer Größe von über 1.200 Exponaten (vor allem natürlich Theaterfiguren, aber auch theaterhistorisch bedeutsame Requisiten, Bühnenbilder, Originalgraphiken, Scherenschnitte, Fotographien, Film- und Tonaufnahmen, Plakate, Bücher, Manuskripte, Korrespondenzen und andere Dokumente), sondern vor allem aufgrund der Tatsache, dass sie einige ganz und gar einmalige Meisterwerke und Raritäten beinhaltet.

Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf dem Puppenspiel im Deutschland des 20. Jahrhunderts, vor allem auf der Zeit seit etwa 1920, als sich das Puppenspiel von der derben Jahrmarktsunterhaltung zur Kunst- und Theaterform entwickelte.

Rund 120 dieser Theaterfiguren sind nun in den Vitrinen des Bergischen Löwen zu bestaunen. Bei der Auswahl der Exponate spielten u.a. folgende Gesichtspunkte eine Rolle:

- historische Bedeutung der Figuren
- künstlerischer und gestalterischer Wert
- lokaler Bezug zu Bergisch Gladbach oder zum Bergischen Land
- Darstellung der Vielfalt an künstlerischen Ausdrucksformen und Stilen

Mit seiner Hauptfunktion als Stadttheater ist das von Stararchitekt Gottfried Böhm geschaffene Bürgerhaus die ideale Stätte für die Präsentation dieser einmaligen Sammlung, besteht hier doch ein direkter Bezug zwischen Ort und Thema der Ausstellung.

Puppen waren Jahrzehntelang im Einsatz

Manchen der Figuren – beispielsweise denen von Alfredo Bannenberg oder denen von Rudolf Fischer – sieht man deutlich an, dass sie über lange Jahre und Jahrzehnte im Einsatz waren. Diese Figuren wurden vorsichtig konserviert, aber ganz bewusst nicht restauriert, um ihre Authentizität zu wahren.

Die Ausstellung ist als Dauerausstellung konzipiert, die Exponate sollen aber von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden, um auch regelmäßigen Besuchern immer wieder neue Eindrücke zu bieten. Langfristig soll eine der Vitrinen mit didaktischem Material ausgestatten werden, sodass der Betrachter beispielsweise erfährt, auf wie unterschiedliche Weise die Köpfe von Theaterfiguren gestaltet werden können.

Zahlreiche andere Schätze warten noch darauf, gehoben und gezeigt zu werden: Puppen etwa aus verschiedenen „Faust“-Inszenierungen, die kunstvollen Schattenfiguren aus der WDR-Fernsehreihe „Märchenraten mit Kasper und René“, Figuren und Dokumente des berühmten „Heidekaspers“ Walter Büttner (u.a. aus dessen Zeit der Kriegsgefangenschaft in Alabama), ein Handpuppensatz von Meisterschnitzer Fritz-Herbert Bross für das Theater des bekannten Jugendbuchautors Heinrich Maria Denneborg oder Originalfiguren der Hohnsteiner Puppenspiele. Langeweile kommt bei dieser Ausstellung also sicher keine auf.

Die Ausstellung verfolgt keine kommerziellen Zwecke, sämtliche Exponate sind unverkäuflich.

Bild rechts:
PETRA WOLFRAM (*1958), Modellierte Handpuppen (Kostüme: Monika Seibold)
PETRA WOLFRAM studierte Bildende Kunst in Kiel und war zunächst Mitrarbeiterin des Marionettentheaters Fritz Fey in Lübeck. Seit 1984 ist sie freischaffende Künstlerin und leitet ihr eigenes Figurentheater. Die hier ausgestellten Figuren wurden für die Kasperstücke der Piccolo Puppenspiele und des Theaters im Puppenpavillon Bensberg gefertigt und waren zwischen 1997 und 2015 im Einsatz.

Bildnachweis: Gerd J. Pohl
Pressemitteilung von www.theater-im-puppenpavillion.de