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Ausstellungen

Sonic (Ausschnitt) von Heike Weber, 2016 Pigmentmarker auf Acryl, Kunstmuseum Villa Zanders

Bitte informieren Sie sich auf der Homepage der jeweiligen Kultureinrichtung über die Öffnungen / Schließungen.

Übersicht

Kunstmuseum Villa Zanders
20. Februar 2022 bis 7. August 2022
Katharina Hinsberg – Still Lines

Thomas-Morus-Akademie
16. Mai 2022 bis 11. September 2022
86. Kunstbegegnung Bensberg
„FACES OF US“
Porträts erzählen von Vielfalt und Respekt

Galerie Schröder und Dörr
20. Mai 2022 bis 26. August 2022
„LUKREZIA KRÄMER“
- Landschaft im Licht

Begegnungscafé Himmel un Ääd
05. Juli 2022 bis 13. August 2022
Impressionen in Pastell - Ausstellung von Karl Kaufhold

Begegnungscafé Himmel un Ääd
14. August 2022 bis 25. September 2022
Jüdische Biografien
Leidtragende des Holocaust in Ganey Tikva und Bergisch Gladbach

Volkshochschule
31. August 2022 bis 30. September 2022
zeit + geschehen

Kunstmuseum Villa Zanders
03. September 2022 bis 08. Januar 2023
BIBLIOMANIA - Das Buch in der Kunst

Partout® Kunstgeschichte & Kunstkabinett
bis 10. September 2022
„Farben und Formen des Sommers“

Kunstmuseum Villa Zanders
bis Oktober 2022
Neuerwerbungen und Schenkungen

Bürgerhaus Bergischer Löwe
Dauerausstellung
Handpuppen - Sammlung Gerd J. Pohl

Schulmuseum Bergisch Gladbach
neue Dauerausstellung ab 19. September 2021
Schule Katterbach - 1871 - heute - morgen: Rolle rückwärts

Abbildung: Katharina Hinsberg, X x 4A, 2004 (Ausschnitt), Canson-Papier, mi-teintes, # 506 (feldmohnrot), 29,7×21 cm, geschnitten, Kunstverein Wilhelmshöhe, Ettlingen, VG Bild-Kunst, Bonn 2022 | Foto: Christian Blei

Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach

20. Februar 2022 bis 7. August 2022
Katharina Hinsberg – Still Lines


Ausstellungseröffnung:
So 20.02.2022, 11.30 Uhr
Begrüßung: Frank Stein, Bürgermeister und
Christian Brand, Geschäftsführer, Stiftungen der Kreissparkasse Köln
Einführung: Dr. Petra Oelschlägel, Leiterin Kunstmuseum Villa Zanders

Linie und Raum bestimmen das zeichnerische Werk der Künstlerin Katharina Hinsberg (*1967), die auf vielschichtige Weise den Begriff der Zeichnung erweitert und hinterfragt.

Ausgehend von der Handzeichnung erfolgt eine weitere Bearbeitung, etwa indem Hinsberg diese als Negativ- oder Positivform mittels Messer aus dem Papiergrund entfernt oder als Loch per Bohrung in einen Bildträger überführt. So schafft sie Scherenschnitte und plastische Gebilde bis hin zu beeindruckenden Rauminstallationen aus Papier und anderen Materialien. Immer ist die Linie im Raum auf neuerliche Weise erlebbar und physisch präsent.

Im Kunstmuseum Villa Zanders wird Katharina Hinsberg mehrere größere Werkbereiche exemplarisch vorstellen, darunter die Werkgruppen Ajouré, Perceiden und Diaspern. Es werden aber auch eigens für die Räume des Museums konzipierte Installationen geschaffen: Eine Linie kann sich auch entlang einzelner, von der Decke herabhängender Kugeln scheinbar in freiem Flug durch die Räume winden. Oder es stellen sich naturnahe Bezüge her, wenn in schmale Streifen geschnittenes farbiges Papier sich regelrecht in den Raum ergießt. Aspekte der Körperlichkeit und der Bewegung im Raum werden in der Wahrnehmung dieser Arbeiten auf überraschende Weise neu erlebbar.

Anlässlich der Ausstellung erscheint eine Publikation, in deren Mittelpunkt ein Gespräch zwischen Katharina Hinsberg und Prof. Dr. Sabine Mainberger steht. (Präsentation 17. 05. 2022, 19:30 Uhr)

Begleitprogramm
Bitte beachten Sie die Hinweise zu pandemiebedingt evtl. notwendigen besonderen Voraussetzungen zur Wahrnehmung unserer Angebote auf unserer Homepage: www.villa-zanders.de.

Finissage mit Gespräch und Intervention der Künstlerin
So 07.08.2022, 17:00 Uhr

Öffentliche Führungen
So 08.05.2022, 11:00 Uhr
Do 02.06.2022, 18:00 Uhr
So 10.07.2022, 11:00 Uhr
Do 04.08.2022, 18:00 Uhr
Weitere Führungen auf Anfrage

Salongespräche:

On Line/s. Katharina Hinsberg
Di 17.05.2022, 19:30 Uhr
Was Linien 2022 noch immer sein können, so still sie auch sein mögen, zeigt Katharina Hinsberg in ihrer Ausstellung. Sie macht aus der Linie z.B. ein Ereignis im Raum: Eine aus Kugeln bestehende Linie windet sich durch die Räume, als suche sie nach einer Möglichkeit, darin zu wohnen. Vortrag und Buchpräsentation.
Prof. Dr. Sabine Mainberger, Professorin für Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Bonn

Von der Kunst zu leben – Zur wirtschaftlichen und sozialen Situation Bildender Künstlerinnen und Künstler
Di 19.07.2022, 19:30 Uhr
Die Arbeitsbedingungen freischaffender Künstlerinnen und Künstler rücken in den Focus der Öffentlichkeit und machen die unzureichende Wertschätzung der Kunst- und Kulturarbeit deutlich.
Friederike van Duiven, Vorsitzende und Sprecherin des Berufsverbandes der Bildenden Künstlerinnen und Künstler, Landesverband NRW

Ladies’ Night
Do 31.03.2022, 18:30 Uhr
Viele kunstinteressierte Ladies, eine Führung und anschließend ein gemeinsamer Drink in entspannter Atmosphäre. Für Teilnehmerinnen jeden Alters.

Dialog mit dem Original
22.05.2022
11:00 – 12:00 Uhr
Gemeinsame Betrachtung eines ausgewählten Werkes. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, Neugier und Freude am Austausch erwünscht.

Sonntags-Atelier
05.06. / 03.07. / 07.08.2022
11:00 – 13:00 Uhr
Künstlerisches Arbeiten im Atelier für Kreative jeden Alters. Jeden 1. Sonntag im Monat.

Kunstlabor
Inklusiver Workshop für junge Menschen unter Anleitung eines jungen Teams. Jeden 2. Samstag im Monat
14.05. / 11.06. / 09.07.2022
14:00 – 17:30 Uhr
Teilnahme kostenlos.

Kunstgenuss – Kunst, Kaffee & Kuchen
05.05.2022
15:00 – 17:00 Uhr
Führungen mit anschließendem Gespräch bei Kaffee und Kuchen. Leitung: Sigrid Ernst-Fuchs M.A.

Mit Baby ins Museum
01.06. / 06.07. / 03.08.2022
10:30 - 12:00 Uhr
Führung für Eltern mit ihren Babys bis 1 Jahr (in Kooperation mit der Kath. Familienbildungsstätte).
Anmeldung über die Kath. Familienbildungsstätte unter 02202 .936390.

Workshops für Schulen, Kitas & andere Gruppen
Das Angebot wird im gestalterischen Anspruch jeweils der Gruppe angepasst. Die Gebühr von 4 € pro Kind beinhaltet Eintritt und Materialkosten. Workshops für Erwachsene ab 160 € pro Gruppe. Beratung und Terminabsprache unter 02202.14 23 04 oder info@villa-zanders.de.

Angebot 1 – Linien finden
Linien bewegen uns und sind Bewegung. Wir spüren unseren Bewegungen nach und übersetzen sie in Linien. Es entstehen Spuren, die Zeugen unserer Bewegung werden, im Kleinen – auf dem Blatt Papier – wie im Großen im Raum.

Angebot 2 – Punkte zu Linien …
… auf Papier gezeichnet, in Papier gestochen und aus Papier geschnitten. Wir erproben die unterschiedlichsten Techniken, die das Material Papier zulässt: Heraus aus der Fläche in den Raum!

Öffnungszeiten:
Di., Fr.: 14 - 18 Uhr
Mi., Fr.: 10 - 18 Uhr
Do.: 14 - 20 Uhr
Sonn- und Feiertag: 11 - 18 Uhr

Barrierefreier Zugang

Museumseintritt:
4,00 € / 2,00 € erm. / Mitglieder des Galerie+Schloss e.V. frei / Am 1. Donnerstag im Monat freier Museumseintritt für Besucherinnen und besucher mit Wohnsitz in Bergisch Gladbach

Kontakt:
Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach
Telefon: 02202 / 142334 oder 142356
E-Mail: info@villa-zanders.de

Bild: Karl Kaufhold

Begegnungscafé Himmel un Ääd
Altenberger-Dom-Str. 125
51467 Bergisch Gladbach

05. Juli 2022 bis 13. August 2022
Impressionen in Pastell
Karl Kaufhold


Beeindruckende von der NASA veröffentlichte Bilder aus dem Weltall inspirierten Karl Kaufhold, diese Einblicke in Pastellkreide festzuhalten. Die thematisch ganz neuen Arbeiten stehen im Kontrast zu ebenfalls in Pastellkreide gemalten Landschafts-Impressionen aus der näheren und weiteren Umgebung, die zum Träumen einladen.
Karl Kaufhold lebt seit vielen Jahren in Schildgen und hat im Ruhestand seine Liebe zur Malerei entdeckt.

Öffnungszeiten:
Di. bis Fr.: 9 - 18 Uhr
Sa.: 9 - 13 Uhr

Kontakt:
Begegnungscafé Himmel un Ääd
Altenberger-Dom-Str. 125
51467 Bergisch Gladbach
Telefon: 02202 – 260 92 96
E-Mail: kontakt@himmel-un-aeaed.de

Dünenmeer, 2018, Öl auf Leinwand, 35 x 75, signiert

Galerie Schröder und Dörr
Wingertsheide 59
51427 Bergisch Gladbach

20. Mai 2022 bis 26. August 2022
„LUKREZIA KRÄMER“
- Landschaft im Licht -

Ausstellungseröffnung
Fr. 20.05.2022, 20:00 Uhr
Einführung: Uli Dörr.
Musikalische Begleitung: Vincent Slegers (git/gs) und Lukrezia Krämer (bs/gs)

Auch wenn es auf den ersten Blick so erscheinen mag als seien viele der Bilder von Lukrezia Krämer Landschaftsimpressionen, so vermitteln diese doch eher Stimmungen denn momenthafte Sinneseindrücke. Das Stimmungshafte der Bilder erzeugt die Malerin durch ihr feines Gespür für Farben. Die Tonalität der Bilder kann dabei teils stärker kontrastiv teils harmonisiert ausfallen. Die Wahl der Farben erscheint einerseits am Naturvorbild orientiert, anderseits ist das Natürliche aber in den meisten Bildern übersteigert. Neben der besonderen Farbwahl trägt auch der Farbauftrag zum stimmungshaften Charakter der Bilder bei: Viele der Motive scheinen sich eines dauerhaften Zugriffs durch den Betrachter zu entziehen, da der offene Duktus und die teils rauchige Malweise die Bildgegenstände in einer Schwebe belässt. Nichts ist fest und dauerhaft, alles ist schwindend, so der melancholische Inhalt der Bilder. Die Kraft der Kunst ist es aber, diese flüchtigen Momente des Vergehens dauerhaft in eine schöne Form zu fassen...

aus: Lukrezia Krämer. Die Innenwelt der Außenwelt von Prof. Dr. Guido Reuter, Kunstakademie Düsseldorf.

Sonder-Edition: es erscheint der schwarz-weiße Holzschnitt "Birken im Schnee"
Die Ausstellung wird von einem Katalog begleitet.

Öffnungszeiten:
Di. bis Fr.: 14 - 18.30 Uhr
Sa.: 11 - 14 Uhr
Wegen Ferien geschlossen:
11. - 19. Juni 2022 und
10. Juli - 9. August 2022

Kontakt:
© Galerie Schröder und Dörr
Tel. 02204 / 64170
E-Mail: schroeder-doerr@netcologne.de

„Farben und Formen des Sommers“ zeigen die Künstlerinnen und Künstler der Galerie in der Sommerausstellung im Partout® Kunstkabinett. Malerei, Zeichnung, Stencils, Grafik, Fotografie und Skulpturen von Thomas Baumgärtel, Michael Broermann, Judith Farro, Friedrich Förder, Else Giesberg, Petra Giesberg, Masaki Hagino, Rolf Jahn, Heike Manleitner, Bettina Mauel, Veronika Moos, Wolfgang Neisser, Eneka Razquin, Uwe Tillmann und Detlev van Ravenswaay.

Öffnungszeiten:
Di., Do., Fr.: 16 – 19 Uhr
Jederzeit nach persönlicher Terminvereinbarung unter 0157 3553 2907 oder 02204 / 425238 oder 02204 / 4804094.

Kontakt:
Partout® Kunstgeschichte & Kunstkabinett
Dr. phil. Ursula Clemens-Schierbaum
Tel.: 02204 42 52 38 und 02204 480 40 94
Fax: 02204 42 52 37
E-Mail: kontakt@partout-kunstgeschichte.de

FACES OF US (Bildrecht: kulturdialog e.V.)

Thomas-Morus-Akademie
Overather Straße 51-53
51429 Bergisch Gladbach

16. Mai 2022 bis 11. September 2022
86. Kunstbegegnung Bensberg
„FACES OF US“
Porträts erzählen von Vielfalt und Respekt

Ausstellungseröffnung
Mo. 16.05.2022, 19 Uhr
Begrüßung: Andreas Würbel, Thomas-Morus-Akademie Bensberg und Friedhelm Weiß, zweiter stellvertretender Landrat
Einführung: Prof. Dr. Frank Günter Zehnder, Kunsthistoriker, Euskirchen
Musik: Bassem Hawar, Djoze (irakische Kniegeige)
Dank: Charlotte Loesch, Rheinisch-Bergischer Kreis

Gesichter sind einmalig, absolut individuell und unverwechselbar. So erkennen wir ein uns bekanntes Gesicht aus einer großen Menge von Menschen heraus. Und die Sprache von Gesichtern, die zeugen von Freude und Traurigkeit, von der Lust und der Last des Lebens, reicht über die Grenzen von Kulturen, Religionen und Kontinenten hinaus.

Die Ausstellung FACES OF US widmet sich diesem menschlichen Angesicht. Geschaffen wurden die Arbeiten von einer Künstlergruppe, die aus sechs Künstlerinnen und Künstlern aus fünf Ländern besteht: Khawar Saleem Ghumman aus Lahore in Pakistan, Omar Benyounes aus M´Sila in Algerien, Anjan Ghosh aus Kalkutta in Indien, Helen Panasiuk aus Chernomorsk und Volodymyr Beliakovich aus Kyiv in der Ukraine sowie Thyra Holst aus Overath in Deutschland. Das Ausstellungsprojekt sieht vor, dass je nach Ausstellungsort weitere Künstlerinnen und Künstler den Kunstdialog erweitern und ergänzen, damit neue übergreifende Verbindungen entstehen. So bereichert in der Thomas-Morus-Akademie noch Frank Heller aus Bergisch Gladbach die Ausstellung.

Neben den individuellen Schöpfungen der einzelnen Künstler sind auch Gemeinschaftsarbeiten entstanden. In präsenter Begegnung, aber auch im digitalen Miteinander schaffen die beteiligten Künstlerinnen und Künstler einen breiten, interkulturellen Austausch. Dieser interkulturelle Dialog wird auch durch die sich überlagernden künstlerischen Techniken und Nationalitäten gestärkt. Die unterschiedlichen Techniken der Künstler*innen: digitale und analoge Malerei, Fotografie, Textilkunst und Kalligrafie haben sich im kreativen Prozess im Vorfeld weiterentwickelt und ergänzt. Es entsteht dadurch ein multikultureller kreativer Lernprozess, der friedlich und sozial Empathie, Respekt und Gleichheit fördert.

Biographische Notizen

Khawar Saleem Ghumman lebt in Lahore, Pakistan, und Thyra Holst lebt in Overath, Deutschland. Als pakistanisch-deutsches Künstler-Duo schaffen sie gemeinsame Textilkunstwerke.

Omar Benyounes lebt und arbeitet in M ́Sila, Algerien. Er studierte Kunst und Kunstpädagogik. Neben Keramik beschäftigt er sich mit traditioneller und moderner Kalligrafie sowie mit Malerei.

Anjan Ghosh lebt in Kalkutta, Indien, und ist Porträtist im ländlichen Raum Indiens. Jedes Foto erzählt eine Geschichte und mit seiner Arbeit dient er dem Ansehen seiner Modelle als individuelle Menschen. Die Ästhetik seiner Arbeiten entsteht aus der Authentizität der Emotionen seiner Modelle.

Das indisch-deutsche Künstler-Duo THYRA&ANJAN schafft digitale Gemälde, in denen es sich nicht nur mit der äußeren Erscheinung von Gesichtern, sondern auch mit der inneren Haltung dieser Person beschäftigt. Das Team arbeitet oft online in derselben Datei zusammen, bevorzugt aber die persönliche Zusammenarbeit.

Helen Panasiuk lebt in Chernomorsk, Ukraine. Sie studierte Malerei und präsentiert Portraits von Models aus verschiedenen Epochen und mit unterschiedlicher Herkunft.

Der Maler Volodymyr Beliakovich lebt und arbeitet in Kyiv. Seit Ausbruch des Krieges unterstützt er das ukrainische Volk und die Armee mit dem Erlös seiner Arbeiten.

Frank Heller lebt in Kürten und arbeitet in Bergisch Gladbach. Tronies sind Skizzen von Gesichtern, besser Charakterstudien, die sich die Maler früher (seit der Renaissance) als Vorlagen für spätere Werke oder nur zu Übungszwecken anfertigten. Die Mimik ist ein unermesslich wichtiges Mittel der Kommunikation. Was passiert, wenn sie verdeckt wird und für unser Auge nicht mehr verwertbar ist? Dies ist sein Ansatz: Tronies, die ihrer Aussagekraft beraubt wurden

Die Ausstellung wird realisiert mit freundlicher Unterstützung durch das Kardinal Schulte Haus und den kulturdialog e.V.

Anmeldung
Ihre Anmeldung, mit der Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die Datenschutzverordnung und die Corona-Sicherheitshinweise der Akademie anerkennen (www.tma-bensberg.de), nehmen wir bevorzugt über die Internetseite der Akademie, aber auch per E-Mail, Telefax oder Post entgegen.

Öffnungszeiten:
Mo. bis Fr.: 8 - 17 Uhr

Kontakt:
Thomas-Morus-Akademie
Overather Straße 51-53
51429 Bergisch Gladbach
Telefon: +49 (0) 22 04/40 84 72
E-Mail: akademie@tma-bensberg.de

© Thomas-Morus-Akademie

© Ruthy Vortrefflich

Begegnungscafé Himmel un Ääd
Altenberger-Dom-Str. 125
51467 Bergisch Gladbach

14. August 2022 bis 25. September 2022
Jüdische Biografien
Leidtragende des Holocaust in Ganey Tikva und Bergisch Gladbach


Ausstellungseröffnung
Di. 23.08.2022, 19.30 Uhr
Pfarrsaal der Herz-Jesu-Kirche
Altenberger-Dom-Straße 140
51467 Bergisch Gladbach - Schildgen


Moderation: Tom Hegermann, Journalist und Moderator
Musikalischer Beitrag: Green Smart Sax Quartett der Städtischen Max-Bruch-Musikschule

Der Abend bietet außergewöhnliche Möglichkeiten, der Thematik des Holocaust in Bergisch Gladbach und der Partnerstadt Ganey Tikva neu zu begegnen.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
Um besser planen zu können, wird um eine Voranmeldung gebeten.

Jüdische Biografien – Leidtragende des Holocaust in Ganey Tikva und Bergisch Gladbach
Erinnerungskultur in Bergisch Gladbach mit neuem Akzent – eine Ausstellung und ein besonderer Abend.

Himmel un Ääd und der Städtepartnerschaft Ganey Tikva – Bergisch Gladbach e.V. wollen jüdische Schicksale während der Nazi-Diktatur in den Fokus rücken und dabei Fotos und Geschichten aus Bergisch Gladbach und der israelischen Partnerstadt Ganey Tikva in einer Zusammenschau präsentieren.

Die Idee fußt einerseits auf der Veröffentlichung „Jüdische Biografien in Schildgen“ von Himmel und Ääd e.V. durch die Autoren Ulli Poggel und Achim Rieks im Jahr 2021 (Beitrag zu „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“). Geboren wurde die Idee jedoch, nachdem die Bürgermeisterin von Ganey Tikva, Lizy Delaricha, zu einer Online-Gedenkfeier mit Zwi Herman Eshed, einem Überlebenden, eingeladen hatte.

Die Ausstellung im Himmel un Ääd-Café vom 14.08.2022 bis 25.09.2022 zeigt Fotos von Opfern, Überlebenden und ihren Nachfahren: Dazu gehören jüdische Menschen aus Schildgen – Dr. Erich Deutsch und Familie, Dr. Paul Silverberg, Familie Reichenbach, Jascha Lülsdorf/Jacques Lowe – und aus Ganey Tikva – Zwi Herman Eshed und sein Enkel Asif, Familie Vortrefflich, Familie Levin.
Die Berichte dieser Zeuginnen und Zeugen des Holocaust sowie ihrer Angehörigen werden in einer begleitenden Broschüre dokumentiert.

Ein Besuch der Fotoausstellung im H&Ä-Begegnungscafé und die Lektüre der Begleitbroschüre geben den Rahmen, das Erlebte zu reflektieren.

Öffnungszeiten:
Di. bis Fr.: 9 - 18 Uhr
Sa.: 9 - 13 Uhr

Kontakt:
Begegnungscafé Himmel un Ääd
Altenberger-Dom-Str. 125
51467 Bergisch Gladbach
Telefon: 02202 – 260 92 96
E-Mail: kontakt@himmel-un-aeaed.de

Eine künstlerische Reflektion auf die Veränderungen in der Welt – der Krieg in der Ukraine, die politischen und klimatischen Veränderungen. Was löst das Zeitgeschehen aus in den Menschen?
Die Künstlerinnen des AdK Arbeitskreis der Künstler Bergisch Gladbach e.V. und Gastkünstler setzen sich damit in vielschichtigen Werken auseinander.

Ein künstlerisches Statement zu diesen Themen zeigen 27 Künstler und Künstlerinnen des AdK, darunter fünf aus der Partnerstadt Marijampole/Litauen:
Mary Bauermeister, Egidijus Bickus, Rosemarie Bruchhausen, Christiane Budden, Vytautas Buslys, Lydia Czeranski, Gisela Eich-Brands, Sigrid Fischer, Myriam Hofer, Edda Jende, Dagmar Laustroer, Christel Klemke-Krocker, Daphna Koll, Eneka Krämer-Razquin, Susanne Müller-Geiger, Juraté Preikšiené, Alo Renard, Beatrix Rey, Kristina Rimiené, Elisabeth Schwamborn, Gisela Schwarz, Berret Smith, Barbara Stewen, Mechtild Stroß/Waltraud Wolf, Rosemarie Steinbach-Fuß, Birgit Voos-Kaufmann, Loreta Zaleckiené, Ellen Zang

Begleitprogramm
Führung
13.09.2022, 14 bis 16 Uhr
Im Rahmen der Seniorenkulturwoche mit Edda Jende und Barbara Stewen. Diskussion bei Kaffee und Kuchen.
Kostenfrei.

Konzert
19.09.2022, 19 Uhr
Der Gitarrist Benjamin Ojstersek (16) spielt Werke von J.S. Bach inmitten der Ausstellung.
Eintritt frei.

Öffnungszeiten:
Mo. bis Do.: 8 - 21 Uhr
Fr.: 8 - 13 Uhr

© Arbeitskreis der Künstler Bergisch Gladbach e.V.

Blick in die Ausstellung "Herzlich Willkommen - Neuerwerbungen und Schenkungen", (von li nach rechts): Claudia Betzin / Siegfried Cremer / Georges Braque (2 x) / Siegfried Cremer
Foto: Michael Wittassek

Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach

bis Oktober 2022
Neuerwerbungen und Schenkungen

Die Ausstellung ist in den Kabinetträumen des Erdgeschosses bei freiem Eintritt zugänglich.


Das Kunstmuseum Villa Zanders präsentiert über den Sommer eine kleine, aber feine Auswahl von Werken, die in die Grafische Sammlung und in die Sammlung Kunst aus Papier Eingang gefunden haben.
Die insgesamt 16 ausgestellten Werke stammen von 10 Künstlerinnen und Künstlern, unter denen so hochrangige Namen wie Georges Braque, Herbert Zangs oder Hans Hartung zu finden sind. Neuerwerbungen von Künstlerinnen und Künstlern, die sich in der zeitgenössischen Kunst profilieren wie Gesa Lange oder Karoline Bröckel, stehen für Kontinuität und Aktualität der Sammlungen.

Die Neuzugänge gehen in der Sammlung spannende Dialoge ein: Zwei Lithografien von Georges Braque, die aus Kölner Privatbesitz dem Museum als Schenkung überlassen wurden, zeigen erstaunliche Parallelen zu Werken des Künstlers, Restaurators und Sammlers Siegfried Cremer. Kraftvolle lithographierte Blätter von Hans Hartung treffen auf die durch Einschnitte rhythmisierte Papierarbeit der Bergisch Gladbacher Künstlerin Claudia Betzin. Und das lebendig strukturierte Relief aus geknülltem schwarzem Seidnepapier von K.P. Kremer findet sich in einer Entwicklungslinie mit der großen purpurfarbenen Papierarbeit von Christine Reifenberger, die einer jüngeren Künstlergeneration angehört.

Teilweise wurden die Arbeiten dem Haus von Sammlerinnen und Sammlern überlassen, teilweise von den Künstlerinnen und Künstlern direkt zum Ausbau der Bergisch Gladbacher Sammlungen geschenkt. Die meisten Schenkenden möchten ungenannt bleiben. Unter den Ankäufen verdanken sich viele der Unterstützung des Freundeskreises Galerie+Schloss e.V., der das Haus seit Jahrzehnten personell und finanziell fördert.

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:
Frank Badur (*1944 Oranienburg, lebt in Berlin)
Claudia Betzin (*1961 Köln, lebt in Bergisch Gladbach)
Georges Braque (1882 Argenteuil, Frankreich – gest. 1963 Paris, Frankreich)
Karoline Bröckel (*1964 Tübingen, lebt in der Nähe von München)
Siegfried Cremer (1929 Dortmund – 2015 Stuttgart)
Hans Hartung (1904 Leipzig – 1989 Antibes, Frankreich)
K.P. Kremer (*1944 Siegburg, lebt in Siegburg)
Gesa Lange (*1972 Tongeren, Belgien, lebt in Hamburg)
Christine Reifenberger (*1964 Waldsassen, lebt in Köln)
Herbert Zangs (1924 Krefeld – 2003 Krefeld)

Öffnungszeiten:
Di., Fr.: 14 - 18 Uhr
Mi., Fr.: 10 - 18 Uhr
Do.: 14 - 20 Uhr
Sonn- und Feiertag: 11 - 18 Uhr

Barrierefreier Zugang

Kontakt:
Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach
Telefon: 02202 / 142334 oder 142356
E-Mail: info@villa-zanders.de

Boris Becker, Wohnung Albrecht Fabri, Köln, 1989, Silber Gelatine Print, Offene Edition, 24 x 30 cm, Boris Becker, Köln und VG Bild Kunst, Bonn 2022

Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach

3. September 2022 bis 8. Januar 2023
BIBLIOMANIA
Das Buch in der Kunst

Ausstellungseröffnung
Fr. 02.09.2022, 19 Uhr
Begrüßung: Frank Stein, Bürgermeister und Rosemarie Katzenbach, Kultur- und Umweltstiftung der Kreissparkasse Köln
Einführung: Dr. Petra Oelschlägel, Leiterin Kunstmuseum Villa Zanders
Musikalischer Beitrag: Dietmar Bonnen, Suse Hille
Performance mit Büchern und Gesang

Die Ausstellung zeigt Kunstwerke aus den unterschiedlichsten Sparten, in denen der Magie und Ausstrahlung des Buches nachgeforscht wird. Sinnlich-haptische Qualitäten, die Wahl des Papiers, die Gestaltung, die Art, wie ein Buch in der Hand liegt, aber auch als jederzeit verfügbarer Speicher von Zeit, Wissen und Kultur – all diese Komponenten weisen das Buch als ein komplexes Sujet aus, dessen gesellschaftliche und kulturelle Bedeutung gerade in dem Moment, in dem es durch den Vormarsch des digitalen Zeitalters an den Rand gedrängt wird, in seiner ganzen Tragweite erst in das Bewusstsein kommt.

So 23.10.2022, 15 Uhr
Performance Takako Saito und Buchvorstellung
Zum Erscheinungstermin des Ausstellungskatalogbuchs präsentiert Takako Saito, eine der Pionierinnen der Fluxus-Bewegung, ihre Buchkleider in Aktion.

Bibliothek ungelesener Bücher
Moderation: Julius Deutschbauer

So 04.09.2022, 18 Uhr
Lesung Jürgen Becker
Mit einer Einführung in die Bibliothek ungelesener Bücher durch Julius Deutschbauer

So 09.10.2022
16 Uhr, Lesen und Handarbeiten im Zirkel, Thema: Wind
18 Uhr, Lesung Gerhard Rühm / Monika Lichtenfels

Katharina Fritsch, Bücherregal, 1986, Holz, Pigment, Plastik, Pappe, Papier, 240 x 100 x 30 cm, VG Bild Kunst, Bonn 2022. Foto: Kunstmuseum Krefeld – Volker Döhne - ARTOTHEK

So 06.11.2022
16 Uhr, Lesen und Handarbeiten im Zirkel, Thema: Fahrrad
18 Uhr, Lesung Sina Klein

So 08.01.2023 – Finissage
16 Uhr, Interviewmarathon zu ungelesenen Büchern
mit Gästen aus dem Publikum

Käpt’n Book
So 30.10.2022, 14 – 18 Uhr
Im Rahmen des Rheinischen Lesefestes „Käpt’n Book“ richtet das Kulturamt des Rheinisch-Bergischen Kreis einen Familientag mit einem bunten Programm aus. Eintritt frei.
Um Anmeldung wird gebeten unter 02202 13 770 oder per Mail an kultur@rbk-online.de

Sonntags-Atelier
Jeden 1. Sonntag im Monat, 11 – 13 Uhr.
So 04.09. / 02.10. / 06.11. / 04.12.2022
Künstlerisches Arbeiten im Atelier für Kreative jeden Alters.

Mit Baby ins Museum
Jeden 1. Mittwoch im Monat, 10:30 – 12 Uhr.
Anmeldung über die Kath. Familienbildungsstätte unter 02202 / 936390.
Mi 07.09. / 05.10. / 02.11. / 07.12.2022 / 04.01.2023
Führung für Eltern mit ihren Babys bis 1 Jahr (in Kooperation mit der Kath. Familienbildungsstätte).

Dementia+art
Mi 14.09.2022, 14.30 – 16.30 Uhr. Weitere Termine auf Anfrage.
Begegnung mit Kunst für Menschen mit Demenz und deren Begleitung. Mit anschließender Kaffeetafel im Grünen Salon.

Öffentliche Führungen
So 11.09.2022, 11 Uhr
So 11.09.2022, 13 Uhr
Do 06.10.2022, 18 Uhr
So 30.10.2022, 16 Uhr
So 13.11.2022, 11 Uhr
Do 01.12.2022, 18 Uhr
So 08.01.2023, 11 Uhr
Weitere Führungen auf Anfrage.

Kunstlabor
Inklusiver Workshop für junge Menschen unter Anleitung eines jungen Teams.
Jeden 2. Samstag im Monat,
14 – 17.30 Uhr.
Sa 10.09. / 08.10. / 12.11. / 10.12.2022
Teilnahme kostenlos.

Ladies’ Night
Do 17.11.2022, 18 Uhr
Viele kunstinteressierte Ladies, eine Führung und anschließend ein gemeinsamer Drink in entspannter Atmosphäre.
Für Teilnehmerinnen jeden Alters.

Candida Höfer, Biblioteca dei Girolamini Napoli I, 2009, C-Print, 200 x 252,5 cm, Candida Höfer, Köln; VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Dialog mit dem Original
So 18.09, 16.10.2022. 11 Uhr
Gemeinsame Betrachtung eines ausgewählten Werkes.

Kunstgenuss – Kunst, Kaffee & Kuchen
Jeweils donnerstags, 15 – 17 Uhr.
Do 08.09. / 15.09. / 22.09. / 29.09. / 27.10. / 03.11. / 10.11. / 17.11. / 24.11. / 01.12. / 08.12. / 15.12. / 29.12.2022
Führungen mit anschließendem Gespräch bei Kaffee und Kuchen.

Salongespräche
Di 27.09.2022, 19.30 Uhr
Lesung und Gespräch zu „Fahrenheit 451“ von Ray Bradbury 70 Jahre nach Erscheinen verblüffen Bradburys detaillierte Beschreibungen einer Gesellschaft, die der heutigen so nahekommt, dass es an Prophetie zu grenzen scheint. In „Fahrenheit 451“ bestimmen allgegenwärtige audiovisuelle Medien und ihr passives Konsumieren alles: „Die Leute haben von selbst aufgehört zu lesen.“

Kulturgut oder Wegwerfartikel? - Das Buch zwischen Bibliophilie, Digitalisierung und Kommerz
Di 25.10.2022, 19.30 Uhr
Das analoge Buch galt lange Zeit unangefochten als unverzichtbarer Träger sowohl von Wissen als auch von Kultur. Doch diese Gewissheit ist in den letzten Jahrzehnten unter Druck geraten. Leitmedien haben sich zunehmend ins Digitale verlagert, so dass der Griff zum Papier heute schon vielen als Zumutung gilt. Von diesem Empfinden ist es nicht weit von der Forderung, Bibliotheken einzusparen und stattdessen das Wissen der Welt digital bereitzustellen.
Vortrag: Dr. Max Plassmann, Historisches Archiv der Stadt Köln

„Die Wahlverwandtschaften“ von Johann Wolfgang von Goethe
Di 08.11.2022, 19.30 Uhr
Kaum ein literarisches Werk ist in der feinen Verwebung einer solchen Fülle an Symbolen, Metaebenen und naturwissenschaftlichen Allegorien so sehr der kunstvollen Form verpflichtet wie dieser Bildungsroman aus der Zeit der Weimarer Klassik.
Vortrag und Lesung: Walter Demmer, Psychotherapeut

Die Ikonographie von Buch und Lesen – Lesepraktiken und Leseatmosphären in Bildern und auf Social Media Plattformen
Di 22.11.2022, 19.30 Uhr
Der Vortrag thematisiert Traditionslinien in der bildlichen Darstellung von Lesepraktiken und Leseatmosphären von der Frühen Neuzeit bis in die digitale Gegenwart.
Vortrag: Prof. Dr. Ute Schneider, Universität Mainz, Gutenberg-Institut für Weltliteratur und schriftorientierte Medien

Workshops zum Thema Buchbinden: Buchbinden – Hefte mit Sattelstichbindung
Sa 24.9.2022, 14 – 17 Uhr
Was ist eine Ahle? Wozu braucht man ein Falzbein und wie können wir Fäden zum Quietschen bringen? Diesen Fragen gehen wir auf die Spur! An diesem Vormittag sind die Großen die Assistenten der Kleinen. Gemeinsam entstehen kleine Kunstwerke mit Zeichnungen, Notizen oder der Lieblings-Stickersammlung.
Für Eltern mit ihren Kindern ab 5 Jahren.

Japanische Bindung
Sa 22.10.2022, 14 – 17 Uhr
Inspiriert von der traditionellen Buchbindetechnik der Japanischen Bindung fertigen wir mit Liebe zum Detail ein fadengebundenes Buch von zauberhafter Ästhetik. An diesem Nachmittag entstehen mit der sehr dekorativen Japanischen Bindung kleine Kunstwerke, wahlweise als Bullet-Journal, Fotoalbum, Notiz- oder Skizzenbuch, für sich selbst oder als Geschenk für einen besonderen Anlass.
Für Erwachsene.

Lutz Fritsch, Filmstill aus „Bibliothek im Eis“, 2006, VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Workshops für Schulen, Kitas & andere Gruppen
Das Angebot wird im gestalterischen Anspruch jeweils der Gruppe angepasst. Die Gebühr von 4 € pro Kind beinhaltet Eintritt und Materialkosten. Workshops für Erwachsene ab 160 € pro Gruppe.
Beratung und Terminabsprache unter 02202 14 23 04 oder info@villa-zanders.de.

Angebot 1 – Für jede Geschichte das richtige Buch
Bücher besitzen viele Gesichter: In Form einer Sammlung von Ton- (oder Holz-) Platten, einer Rolle, gefaltet als Leporello oder – die sicherlich bekannteste Form – des gebundenen Buches. Wir erfinden eine Bildergeschichte und suchen dafür die geeignete Buchform.

Angebot 2 – Eine Hülle für mein Lieblingsbuch
Wenn wir Bücher öffnen – und sie zu lesen verstehen – eröffnen sich unwahrscheinliche Welten, neues Wissen und andere Abenteuer. Verschließen wir sie wieder, behalten sie für uns ihr Geheimnis. Wir verschließen Bücher nochmals und erfinden dafür einen neuen Umschlag, einen Schuber oder eine Kassette, um zu zeigen, wie wichtig dieses Buch für uns ist.

Angebot 3 – Mit Büchern spielen?
Ja! Denn „spielen“ heißt Erfahrungen sammeln, experimentieren. Ein neugieriger, offener Umgang mit Materialien, um Unbekanntes zu entdecken: Was passiert, wenn wir Bücher nicht mehr schließen können oder sie sich erst gar nicht öffnen lassen? Und was bedeutet es, wenn wir in ihnen nichts mehr lesen können? Auf der Suche nach dem Sinn und Eigensinn des Buches.

Bitte melden Sie sich für alle Veranstaltungen unter 02202 142334 oder info@villa-zanders.de an. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über die aktuellen Corona-Regelungen auf der Homepage der Villa Zanders.

Öffnungszeiten:
Di., Fr.: 14 - 18 Uhr
Mi., Sa.: 10 - 18 Uhr
Do.: 14 - 20 Uhr
Sonn- und Feiertag: 11 - 18 Uhr
Vom 24.12. – 26.12. und am 31.12.2022 sowie am 01.01.2023 ist das Museum geschlossen.

Museumseintritt:
Eintritt: 4,00 € / ermäßigt 2,00 € / 1. Donnerstag im Monat frei für Besucherinnen und Besucher mit Wohnsitz in Bergisch Gladbach

Barrierefreier Zugang

Kontakt:
Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach
Telefon: 02202 / 142334 oder 142356
E-Mail: info@villa-zanders.de

Bürgerhaus Bergischer Löwe
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach

Handpuppen
Gerd J. Pohl
Dauerausstellung

Seit über 30 Jahren ist Gerd J. Pohl – selbst Puppenspieler und Schauspieler von Beruf – Sammler von Memorabilia aus dem Bereich des Figurentheaters.

Aus dieser Leidenschaft heraus ist eine der wertvollsten Privatsammlungen Deutschlands entstanden. Wertvoll weniger wegen ihrer Größe von über 1.200 Exponaten (vor allem natürlich Theaterfiguren, aber auch theaterhistorisch bedeutsame Requisiten, Bühnenbilder, Originalgraphiken, Scherenschnitte, Fotographien, Film- und Tonaufnahmen, Plakate, Bücher, Manuskripte, Korrespondenzen und andere Dokumente), sondern vor allem aufgrund der Tatsache, dass sie einige ganz und gar einmalige Meisterwerke und Raritäten beinhaltet.

Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf dem Puppenspiel im Deutschland des 20. Jahrhunderts, vor allem auf der Zeit seit etwa 1920, als sich das Puppenspiel von der derben Jahrmarktsunterhaltung zur Kunst- und Theaterform entwickelte.

Rund 120 dieser Theaterfiguren sind nun in den Vitrinen des Bergischen Löwen zu bestaunen. Bei der Auswahl der Exponate spielten u.a. folgende Gesichtspunkte eine Rolle:

- historische Bedeutung der Figuren
- künstlerischer und gestalterischer Wert
- lokaler Bezug zu Bergisch Gladbach oder zum Bergischen Land
- Darstellung der Vielfalt an künstlerischen Ausdrucksformen und Stilen

Mit seiner Hauptfunktion als Stadttheater ist das von Stararchitekt Gottfried Böhm geschaffene Bürgerhaus die ideale Stätte für die Präsentation dieser einmaligen Sammlung, besteht hier doch ein direkter Bezug zwischen Ort und Thema der Ausstellung.

Puppen waren Jahrzehntelang im Einsatz

Manchen der Figuren – beispielsweise denen von Alfredo Bannenberg oder denen von Rudolf Fischer – sieht man deutlich an, dass sie über lange Jahre und Jahrzehnte im Einsatz waren. Diese Figuren wurden vorsichtig konserviert, aber ganz bewusst nicht restauriert, um ihre Authentizität zu wahren.

Die Ausstellung ist als Dauerausstellung konzipiert, die Exponate sollen aber von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden, um auch regelmäßigen Besuchern immer wieder neue Eindrücke zu bieten. Langfristig soll eine der Vitrinen mit didaktischem Material ausgestatten werden, sodass der Betrachter beispielsweise erfährt, auf wie unterschiedliche Weise die Köpfe von Theaterfiguren gestaltet werden können.

Zahlreiche andere Schätze warten noch darauf, gehoben und gezeigt zu werden: Puppen etwa aus verschiedenen „Faust“-Inszenierungen, die kunstvollen Schattenfiguren aus der WDR-Fernsehreihe „Märchenraten mit Kasper und René“, Figuren und Dokumente des berühmten „Heidekaspers“ Walter Büttner (u.a. aus dessen Zeit der Kriegsgefangenschaft in Alabama), ein Handpuppensatz von Meisterschnitzer Fritz-Herbert Bross für das Theater des bekannten Jugendbuchautors Heinrich Maria Denneborg oder Originalfiguren der Hohnsteiner Puppenspiele. Langeweile kommt bei dieser Ausstellung also sicher keine auf.

Die Ausstellung verfolgt keine kommerziellen Zwecke, sämtliche Exponate sind unverkäuflich.

Bild rechts:
PETRA WOLFRAM (*1958), Modellierte Handpuppen (Kostüme: Monika Seibold)
PETRA WOLFRAM studierte Bildende Kunst in Kiel und war zunächst Mitrarbeiterin des Marionettentheaters Fritz Fey in Lübeck. Seit 1984 ist sie freischaffende Künstlerin und leitet ihr eigenes Figurentheater. Die hier ausgestellten Figuren wurden für die Kasperstücke der Piccolo Puppenspiele und des Theaters im Puppenpavillon Bensberg gefertigt und waren zwischen 1997 und 2015 im Einsatz.

Bildnachweis: Gerd J. Pohl
Pressemitteilung von www.theater-im-puppenpavillion.de

Unter diesem Titel haben wir die Dauerausstellung des Schulmuseums nach 21 Jahren völlig neugestaltet. Anlass ist der 150. Geburtstag der Katterbacher Schule, die 1871 errichtet wurde.

Die neue Präsentation dokumentiert am Beispiel Katterbach die Schulgeschichte von 1871 bis in die aktuelle Gegenwart des Jahres 2021.

Besonders spannend sind Film-Interviews fünf ehemaligen Schülerinnen und Schülern sowie zwei Lehrerinnen als Zeitzeugen der Jahrgänge 1934 bis 1979.

Die Schule Katterbach – das Schulmuseum hat seinen Sitz im Altbau von 1871 – feiert in diesem Jahr ihr 150-Jahrjubiläum. Aus diesem Anlass wird die bisherige Dauerausstellung völlig neu konzipiert. Das Modell unserer langjährigen Gestalter Sandra und Günter Marquardt macht schon neugierig. Die Eröffnung ist für den 18.9.2021 vorgesehen.

© Schulmuseum Bergisch Gladbach