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Ausstellungen

Sonic (Ausschnitt) von Heike Weber, 2016 Pigmentmarker auf Acryl, Kunstmuseum Villa Zanders

Bitte informieren Sie sich auf der Homepage der jeweiligen Kultureinrichtung über die Öffnungen / Schließungen.

Übersicht

LVR-Industriemuseum Papiermühle Alte Dombach
Sonderausstellung
1. März 2020 bis 5. September 2021
"Von der Rolle. KloPapierGeschichten"

Begegnungscafé Himmel un Ääd
17. August 2021 bis 25. September 2021
Spiegelungen – Einladung zu Perspektivwechseln
Brigiite Rieks & Beata Kühnhausen

Kunstmuseum Villa Zanders
5. September 2021 bis 30. Januar 2022
something to live for - Peter Tollens

Partout® Kunstgeschichte und Kunstkabinett
10. September 2021 bis 4. Dezember 2021
Michael Broermann "Frühstück im Grünen"

basement 16
10. September 2021 bis 30. September 2021
Eckard Alker "Augenblicke"

Partout® Kunstgeschichte und Kunstkabinett
12. September 2021 bis 03. Oktober 2021
Bashir Qonqar - Ein Künstler aus Beit Jala, Palästina

Schulmuseum Bergisch Gladbach
19. September 2021
Schule Katterbach - 1871 - heute - morgen: Rolle rückwärts

Kunstmuseum Villa Zanders
20. August 2021 bis 3. Oktober 2021
„Fernste Nähe. Ulrike Oeter – Michael Wittassek“.

Volkshochschule Bergisch Gladbach
September / Oktober 2021
„stillllleben“ - AdK Arbeitskreis der Künstler Bergisch Gladbach e.V.

basement 16
März 2022
„zwanzigzwanzig“ - Künstler das AdK und Gastkünstler

Volkshochschule Bergisch Gladbach
3. November bis 16. Dezember 2021
„DRUCKFRISCH 2021“ - Druckgrafik von 14 Künstlerinnen und Künstlern

Bürgerhaus Bergischer Löwe
Dauerausstellung
Handpuppen - Sammlung Gerd J. Pohl


© Dr. Brigitte Rieks / © Beata Kühnhausen

Begegnungscafé Himmel un Ääd
Altenberger-Dom-Str. 125
51467 Bergisch Gladbach

17. August 2021 bis 25. September 2021
Spiegelungen – Einladung zu Perspektivwechseln
Brigiite Rieks & Beata Kühnhausen

Landschaften stehen Kopf, auf Fensterfronten verschwimmen innen und außen, in bewegtem Wasser entsteht ein Spiel von Form und Farbe…

Die Fotoausstellung „Spiegelungen“ von Dr. Birgitta Rieks und Dr. Beata Kühnhausen lädt dazu ein, Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Es sind Bilder von nah und fern, von Natur und Architektur, deren Gemeinsamkeit – die Reflexion – manches doppelt, manches verzerrt, manches auch verwirrend in anderem Licht erscheinen lässt.

Begegnungscafé Himmel un Ääd

Öffnungszeiten:
dienstags bis freitags: 9 – 17 Uhr,
samstags: 9 – 13 Uhr

Öffnungszeiten:
Di - Fr 10 – 17 Uhr
Sa, So 11 – 18 Uhr

Kontakt:
LVR-Industriemuseum Papiermühle Alte Dombach
Alte Dombach 1
51465 Bergisch Gladbach

Vernissage: Fr., 10.09.2021, 19 Uhr
Begrüßung: Frank Stein, Bürgermeister der Stadt Bergisch Gladbach
Einführung: Eva Schwering M.A., Kunsthistorikerin
Musik: Andreas Wagner, Saxophon

Michael Boermann fertigt virtuos Bildkompositionen, die von Aktzeichnungen aus einer Linie geschaffen, bis hin zu abstrakten farbintensiven Landschafts- und Naturimpressionen reichen. Ihr Pendant finden sie in filigranen und abstrakten durchscheinenden Plastiken. Dia assoziativen Titel sind wie Klangbilder des europäischen Kunst- und Kulturraums. Sie geben Michael Broermanns Arbeiten eine humorvoll verpakte und zugleich ernst gemeinte Botschaft., mit Wortwitz, nie moralisierend und stets erfrischend aktuell.

Künstlergespräche: 10.09., 21.09. und 30.09.2021, 09.10. und 26.10.2021, 04.11. und 19.11.2021 sowie am 04.12.2021
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog in Deutsch und Französisch.

Gefördert durch:

Öffnungszeiten:
Di, Do, Fr: 16 - 19 Uhr
Samstag: 11 - 13 Uhr

Kontakt:

Partout® Kunstgeschichte und Kunstkabinett
Frau Dr. Ursula Clemens-Schierbaum
Straßen 85
51429 Bergisch Gladbach
Telefon: 02204 425238 oder 4804094
E-Mail: kontakt@9eb0fedebfdc4b0f9288990b48fafc95partout-kunstgeschichte.de

© Dr. Ursula Clemens-Schierbaum

Artist Statement
"Der Titel der Ausstellung resultiert aus der Vermutung von Octavio Paz: „Jedes Gedicht ist Entwurf eines anderen, das wir nie schreiben werden...”

Diese Ausstellung zeigt den Stand meiner Kompositionen und Arbeitsweisen auf kleinem Format als Druckgrafik, zugleich größere Ölbilder auf Leinen, voll von Echos und Erinnerungen, die hier in der Galerie „Basement16” vorgestellt werden.

Zum ersten Mal fordern auch Objekte Ihre Aufmerksamkeit. Sie sehen drei- diminsionale Collagen aus trivialen Gegenständen, fragile Objekte, die mehr wegen ihrer metaphorischen Kraft – durch Umwandlung und Umsetzung, erarbeitet wurden.

„Vieles ist eingefangen, das im Moment noch flüchtig war.” Ich entziehe mich der Interpretation dieser Arbeitsfelder. Roger Fry sagt: „Es geht nicht darum, Form nachzuahmen, sondern Form zu schaffen; nicht das Leben nachahmen, sondern Leben zu schaffen.” Meine Beobachtungen, von Unbekanntem und allzu Bekanntem, oft verborgene Realität."

Anlässlich dieser Ausstellung hat Eckard Alker eine signierte Sonderedition in einer 25iger Auflage "Schloß Bensberg" aufgelegt, die man sich schon jetzt reservieren lassen kann.


Informationen zur Ausstellung wie Anmeldung, Reservierung der Sonderedition und zum Künstler finden Sie unter: www.basement16.de

Informationen zur Ausstellung wie Anmeldung, Reservierung der Sonderedition und zum Künstler finden Sie unter: www.basement16.de
Marlis Sauer, Telefon: 0170 9 2345 12
E-Mail: marlissauer@web.de

Öffnungszeiten:
donnerstags und freitags: 15 - 18 Uhr
samstags: 11 - 15 Uhr
Auch Terminabsprache: 02204 - 962245

© Marlis Sauer

Bashir Qonqar wurde 1980 in Beit Jala geboren. Nach Studium un sozialem Einsatz in Deutschland  und Palästina wohnt er seit drei Jahren mit seiner Familie in Österreich. Qonqar kennt also sowohl die Innensicht eines Palästinensers auf sein Land als auch die Außensicht gewissermaßen aus der Vogelperspektive. Kraft seiner so gewonnenen interkulturellen Identität gelingt ihm ein außergewöhnlicher, ein sehr eigener Blick auf die Themen der palästinensischen Gesellschaft.

Die in einer Ausstellung gezeigten Werke Qonqars kann man als eine Form des "ästhetischen Widerstands" sehen, sie sind Kommentare nicht nur an die Adresse der israelischen Besatzungsmacht, sondern auch an sein eigenes Volk, die palästinensische Geselsschaft, der er ein "Verheddertsein in selbst ausgelegten Fallstricken " und "lähmende Erstarrung" vorwirft.

Qonqars Kunstfertigkeit und seine Formsprache stehen gleichwertig neben seinen inhaltlichen Aussagen zur Notwendigkeit, dass sich „die Dinge endlich entwickeln müssen“, und zwar hin zu einer entwicklungspolitischen Perspektive zum „Besseren“.

Öffnungszeiten:
Di, Do, Fr: 16 - 19 Uhr
Samstag: 11 - 13 Uhr

Städtepartnerschaftsverein Bergisch Gladbach - Beit Jala e.V.: www.gl-beitjala.net


Unter diesem Titel haben wir die Dauerausstellung des Schulmuseums nach 21 Jahren völlig neugestaltet. Anlass ist der 150. Geburtstag der Katterbacher Schule, die 1871 errichtet wurde.

Die neue Präsentation dokumentiert am Beispiel Katterbach die Schulgeschichte von 1871 bis in die aktuelle Gegenwart des Jahres 2021.

Besonders spannend sind Film-Interviews fünf ehemaligen Schülerinnen und Schülern sowie zwei Lehrerinnen als Zeitzeugen der Jahrgänge 1934 bis 1979.

Die Schule Katterbach – das Schulmuseum hat seinen Sitz im Altbau von 1871 – feiert in diesem Jahr ihr 150-Jahrjubiläum. Aus diesem Anlass wird die bisherige Dauerausstellung völlig neu konzipiert. Das Modell unserer langjährigen Gestalter Sandra und Günter Marquardt macht schon neugierig. Die Eröffnung ist für den 18.9.2021 vorgesehen.

Sonderöffnung am Sonntag, 19. September 2021, 11 – 17 Uhr

Schulmuseum Bergisch Gladbach

Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach

20. August 2021 bis 3. Oktober 2021
XIV. FORUM OSTWEST – Jüdisches Leben in Deutschland
„Fernste Nähe. Ulrike Oeter – Michael Wittassek“.

Ausstellungseröffnung
Do 19.08.2021 ab 19:30 Uhr
Begrüßung:
Frank Stein, Bürgermeister der Stadt Bergisch Gladbach
Ulrich Heimann, Erster stellvertretender Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises
Dr. Petra Oelschlägel, Kunstmuseum Villa Zanders
Künstlergespräch:
Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Meyer-Blanck mit Ulrike Oeter und Michael Wittassek
Anmeldung zur Ausstellungseröffnung unter: kultur@40d5fad2b0194387be159ccc7a3a7e50rbk-online.de oder unter 02202 / 13-2770

Ulrike Oeter & Michael Wittassek

Wichtiges Anliegen des FORUMS 2021 ist es, das lebendige, vielfältige jüdische Leben in Vergangenheit und Gegenwart, in Ost und West zu erforschen. Für eine Annäherung an das Thema konnten die Künstlerin Ulrike Oeter und der Künstler Michael Wittassek gewonnen werden. Beide haben einen biographischen Zugang zu dem komplexen Thema gewählt, indem sie sich zweier Menschen angenähert haben, die sich im jüdischen Kontext verorten lassen: der deutschen Dichterin Else Lasker-Schüler und dem französisch-litauischen Philosophen und Autor Emmanuel Levinas. Aber nicht ihre Lebensgeschichten stehen im Vordergrund, vielmehr werden schlaglichtartig einzelne Schwerpunkte ihrer Arbeit beleuchtet und gespiegelt.

Im Fokus steht die intensive Auseinandersetzung mit zwei Menschen und ihrem Leben und Wirken, deren Hintergrund ein jüdischer ist. So nimmt Ulrike Oeter die deutsch-jüdische Dichterin Else Lasker-Schüler in den Blick, Michael Wittassek beschäftigt sich mit dem französisch-litauischen Philosophen und Autor Emmanuel Levinas, dessen Wurzeln osteuropäisch sind und der jüdischen Glaubens war.
Lebenswelten und Biographien, die vielleicht unterschiedlicher nicht sein könnten: Eine Frau und ein Mann, zwischen „West“ und „Ost“, eine vor Leidenschaft und Non-Konformität sprühende Dichterin und ein analytischtheorieaffiner Philosoph, der eine zutiefst humanistische Utopie entwirft. In der Auseinandersetzung mit diesen Lebens- und Denkansätzen wird auch deutlich, dass Fremdheitserfahrungen eine gewisse Rolle spielen. Erfahrungen, nirgends recht zuhause zu sein, Heimat nicht an Orten, sondern in der Sprache, im Rollenspiel, in der Kunst oder in einer Ethik zu suchen, können auch als Diskurs mit der eigenen jüdischen Identität gedeutet werden. In der Auseinandersetzung mit diesen Leben und Werken geht es somit auch um das Verhältnis von Kunst und Religion, von Glauben und Identität und den Wunsch nach einer radikalen und gelebten Vielfalt.

© Ulrike Oeter

„zarte Griffel und schwarz glühender Mohn“
In meiner Rauminstallation schweben hauchdünne Schatten vergeblicher und vergänglicher Liebe, irren umher in schwarzer Trauer und tiefer Gottessehnsucht. Papierkelche taumeln leise im Rund einer hohen Hülle aus Papier – durchdrungen vom strengen Blick Else Lasker Schülers. Innen und außen verschmelzen wie ihre gegensätzlichen Identitäten als intime Dichterin, scharfe Klägerin und orientalischer Prinz in zauberhafter Sprache. Der Hauch ihrer Gedichte schwebt in zarten Linien am Außenrand des Raumes. Keine Biografie sondern eine Anmutung ihres facettenreichen deutsch- jüdischen Lebens.
Ulrike Oeter

© Michael Wittassek

"Die Installation bestehend aus Fotoskulpturen und Glaselementen ist dem „philosophischen Vokabular“ Levinas verpflichtet. Als Übersetzung seiner Position in eine Visualität, ohne sich darin zu erschöpfen. Als Infragestellung und Neusetzung ständig eine Aktualisierung durch den Betrachter erfahrend: Das Gesicht als Metapher menschlicher Verletzbarkeit, seiner Unergründbarkeit und Fremdheit trotz aller physischen Nähe."
Michael Wittassek

Veranstalter des XIV. FORUM OSTWEST ist das Kulturamt des Rheinisch-Bergischen Kreises gemeinsam mit dem Katholischen Bildungswerk des Rheinisch-Bergischen Kreises. Diese Ausstellung findet in Kooperation mit dem Kunstmuseum Villa Zanders statt.
Kuratorin: Charlotte Loesch M.A., Kulturreferentin, Rheinisch-Bergischer Kreis

Mit diesem Programm ist FORUM OSTWEST Teil des bundesweit ausgerufenen Jubiläumsjahres #2021JLID unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier.

Öffnungszeiten:
Di, Fr 14 - 18 Uhr
Mi, Fr 10 - 18 Uhr
Do 14 - 20 Uhr
Sonn- und Feiertag 11 - 18 Uhr

Barrierefreier Zugang

Museumseintritt:
4,00 € / 2,00 € erm. / Mitglieder des Galerie+Schloss e.V. frei / Am 1. Donnerstag im Monat freier Museumseintritt für Besucherinnen und Besucher mit Wohnsitz in Bergisch Gladbach

Kontakt:
Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach
Telefon: 02202 / 142334 oder 142356
E-Mail: info@villa-zanders.de

Die Vorrangstellung der Malerei in der bildenden Kunst ist hart umkämpft. Von den einen als Auslaufmodell betrachtet, das von jüngeren bildbasierten Gattungen wie Film, Video, Performance längst abgelöst wurde, sehen andere in ihren besonderen, nicht in andere Medien übertragbaren Qualitäten gerade heute unter dem Vormarsch des Digitalen ein kaum zu überschätzendes Potenzial. Für Peter Tollens (*1954) ist sie die Königsdisziplin von Anfang an. In seiner vielschichtigen Ölmalerei auf Holz, Leinwand oder Plexiglas geht er über die intensive Auseinandersetzung mit Farbe und dem Bildträger ihrem Wesen auf den Grund. In der häufig gewebeartig verdichteten Struktur seiner Gemälde verbinden sich die Farben je nach Lichteinfall und Betrachtungswinkel zu wechselnden, lebhaft miteinander kommunizierenden Sinneseindrücken.

Der zeitliche Aspekt spielt eine wichtige Rolle. Die Nuancen und feinen Kontraste erschließen sich dem Auge erst nach und nach, bis deutlich wird, dass die Betrachtung an kein wirkliches Ende gelangen kann, da immer neue Eindrücke entstehen. Vermeintlich monochrome Farbfelder verwandeln sich in vibrierende Farbräume.

Die Bewegtheit des Einzelbildes bleibt nicht an dessen äußerer Kontur stehen, sondern nimmt Kontakt mit dem Raum auf, so dass sich zwischen den Werken der Ausstellung, dem Publikum und dem Raum vielfältige Wechselbeziehungen einstellen.

Auratische, den Raum dominierende Großformate wechseln mit mittleren und kleinen Formaten, die in rhythmischen Konstellationen zusammenfinden. Darüber hinaus sind eine Auswahl der Aquarelle, Zeichnungen und Künstlerbücher von Peter Tollens sowie einige seiner Landschaften zu sehen, die bisher erst selten der Öffentlichkeit präsentiert wurden.

Anlässlich der Ausstellung erscheint eine Publikation zum Preis von 12 €.

Während der Ausstellungslaufzeit ist eine Vorzugsausgabe mit einer Edition erhältlich.

Begleitprogramm
Bitte beachten Sie die Hinweise zu pandemiebedingt eventuell notwendigen besonderen Voraussetzungen zur Wahrnehmung unserer Angebote auf unserer Homepage www.villa-zanders.de.

Öffentliche Führungen
Do 16.09.2021, 18 Uhr
So 10.10.2021, 11 Uhr
So 24.10.2021, 11 Uhr
Do 02.12.2021, 18 Uhr
So 30.01.2022, 11 Uhr
Weitere Führungen auf Anfrage

Gespräche im Roten Salon
Di 12.10.2021, 19.30 Uhr
Farbe als Farbe – oder Die andere Art ein Bild zu machen.
Die Frage nach dem Wesen der Farbe ist für Malerinnen und Maler eine grundsätzliche. Dabei geht es um ein neu zu definierendes Verhältnis zwischen Malerei und Farbe.
Referent: Georg Dittrich, Künstler, Bergisch Gladbach

Warum ist die Landschaft schön? – Die Spaziergehwissenschaft von Lucius Burckhardt.
Di 23.11.2021, 19.30 Uhr
Die Spaziergehwissenschaft oder auch Promenadologie wurde von Lucius und Annemarie Burckhardt in den 1980er-Jahren entwickelt und gibt heute wichtige Impulse für Architektur, Stadtplanung und Gestaltung der Umwelt.
Referent: Prof. Martin Schmitz, Promenadologe, Berlin/Kassel

Ladies’ Night
Do 04.11.2021, 18 Uhr
Viele kunstinteressierte Ladies, eine Führung und anschließend ein gemeinsamer Drink in entspannter Atmosphäre. Für Teilnehmerinnen jeden Alters. Anmeldung erforderlich.

Dialog mit dem Original
19.09.2021 / 17.10.2021 / 21.11.2021 / 19.12.2021 / 16.01.2022
Gemeinsame Betrachtung eines ausgewählten Werkes. Jeden 3. Sonntag im Monat, 11:00 – 12:00 Uhr. Anmeldung erforderlich.

Sonntags-Atelier
03.10.2021 / 07.11.2021 / 05.12.2021 / 02.01.2022
Künstlerisches Arbeiten im Atelier für Kreative jeden Alters.
Jeden 1. Sonntag im Monat, 11 – 13 Uhr.
Anmeldung erforderlich (max. 16 Personen).

Kunstlabor
11.09.2021 / 09.10.2021 / 13.11.2021 / 11.12.2021 / 08.01.2022
Inklusiver Workshop für junge Menschen unter Anleitung eines jungen Teams.
Jeden 2. Samstag im Monat,
14 – 17.30 Uhr.
Teilnahme kostenlos. Anmeldung erforderlich.

Kunstgenuss – Kunst, Kaffee & Kuchen
14.10.2021 / 21.10.2021 / 04.11.2021 / 18.11.2021 / 25.11.2021 / 02.12.2021
Führungen mit anschließendem Gespräch bei Kaffee und Kuchen.
Leitung: Sigrid Ernst-Fuchs M.A.
Jeweils donnerstags, 15 – 17 Uhr.
Anmeldung erforderlich.

Mit Baby ins Museum
06.10.2021 / 03.11.2021 / 01.12.2021 / 05.01.2022
Führung für Eltern mit ihren Babys bis 1 Jahr (in Kooperation mit der Kath. Familienbildungsstätte).
Jeden 1. Mittwoch im Monat
10.30 – 12 Uhr.
Anmeldung über die Kath. Familienbildungsstätte unter 02202 / 936390.

Workshops für Schulen, Kitas & andere Gruppen
Das Angebot wird im gestalterischen Anspruch jeweils der Gruppe angepasst. Die Gebühr von 4 Euro pro Kind beinhaltet Eintritt und Materialkosten. Workshops für Erwachsene ab 160 Euro pro Gruppe.
Beratung und Terminabsprache unter 02202 / 142304 oder info@9b311c748dfd4234a7095a730cfbc7fbvilla-zanders.de.

Angebot 1 – Strich für Strich
Der Pinselstrich als kleinste Einheit einer künstlerischen Komposition steht bei Peter Tollens häufig im Mittelpunkt. Wir folgen diesem Ansatz und erstellen Bilder aus einzelnen Pinselabdrücken, wobei es einen großen Unterschied macht, ob wir den Pinsel horizontal oder vertikal bewegen.

Angebot 2 – Grenzenlos begrenzt
Vom weichen Ineinanderfließen bis hin zur klar begrenzten Fläche – inspiriert durch die Aquarelle von Peter Tollens widmen wir uns mit viel Spontaneität dem Experiment mit Wasser und Farbe.

Öffnungszeiten:
Di, Fr 14 - 18 Uhr
Mi, Fr 10 - 18 Uhr
Do 14 - 20 Uhr
Sonn- und Feiertag 11 - 18 Uhr

Barrierefreier Zugang

Museumseintritt:
4,00 € / 2,00 € erm. / Mitglieder des Galerie+Schloss e.V. frei / Am 1. Donnerstag im Monat freier Museumseintritt für Besucherinnen und besucher mit Wohnsitz in Bergisch Gladbach

Kontakt:
Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach
Telefon: 02202 / 142334 oder 142356
E-Mail: info@villa-zanders.de

Vernissage
Mi, 08.09.2021, 19 Uhr
Begrüßung: Michael Buhleier, Leiter der VHS und Gisela Schwarz, 1. Vorsitzende AdK
Einführung: Christine Burlon, AdK
Musik: Christian Hinz, Kontrabass

Die Kunstgattung Stillleben als autonomes Sujet entwickelte sich im 16. Jahrhundert und hatte ihre Blütezeit im 17. und 18. Jahrhundert. Sie zeigte dem Betrachter deutlich die Endlichkeit alles Irdischen.
Was aber sagen die Dinge heute über uns aus?
Welche Dinge haben für uns eine Bedeutung?
Eine zeitgemäße Umsetzung des Themas beschäftigte Künstlerinnen und Künstler des AdK, als sie sich mit dem „alten“ Thema Stillleben auseinander setzten. In Malerei, Collagen, Objekten, Installationen, Fotografien zeigt diese Ausstellung neue Sichtweisen und Interpretationen eines alten Genres. Die fünf „L“ im Ausstellungstitel sind Absicht und stiften Verwirrung, sie bringen den Lesefluss zum Erliegen und bremsen das Wort aus. Viele Arbeiten entstanden zur Corona-Zeit und das heruntergefahrene, das „stille“ Leben spiegelt sich in ihnen.

Künstler und Künstlerinnen: Mary Bauermeister, Renate Berghaus, Christine Burlon, Jutta Dunkel, Gisela Eich-Brands, Martin Elsässer, Sigrun Haserich, Gerda Heudorf, Wolfgang Heuwinkel, Myriam Hofer, Edda Jende, Heike Kehres-Woost, Daphna Koll, Karin Kösler-Klietsch, Christel Klemke-Krocker, Eneka Krämer-Razquin, Verena Kupper, Dagmar Laustroer, Helga Mols, Alo Renard, Petra Christine Schiefer, Elisabeth Schwamborn, Gisela Schwarz, Rosemarie Steinbach-Fuß, Barbara Stewen, Mechtild Stroß, Birgit Voos-Kaufmann, Waltraud Wolf

Zu der Ausstellung wurde ein Katalog aufgelegt.

Sonderveranstaltungen:

Do, 16.09.2021, 16:30 Uhr
Führung durch die Ausstellung im Rahmen der Seniorenkulturwoche GL
Anmeldung bis 12.09.2021 bei b04c7025478024b5dabb42620ee7d08a5.voos-kaufmann@9a01471187744e59bca6aa0d9c2289f6web.de

Do, 30.09.2021, 18.30 Uhr
Improvisationstheater – Reaktionen des Ensembles „Stegreif + Partner“ auf „stillllleben“
Eintritt frei

Öffnungszeiten:
geöffnet montags bis freitags, 8 bis 21 Uhr.

Projektleitung: Birgit Voos-Kaufmann (b5a0d04073bd0446d933d65ef4ebb0eab.voos-kaufmann@00dbfba8bc0e465abdfeec5c7c6d7d84web.de)
und Christine Burlon (art@6dd36f1a66b94f3a80ac69e73b8925f8christine-burlon.de), Telefon 0171 695 4917

© AdK

Was war im Jahr 2020? Beginn einer neuen Dekade, aber auch Beethoven-Jahr, Corona-Pandemie, politischer und gesellschaftlicher Wandel, Klimawandel und einiges mehr.

In künstlerischen und philosophischen Betrachtungen haben sich die Künstlerinnen und Künstler des AdK und Gastkünstlerinnen und Gastkünstler intensiv damit auseinandergesetzt – Malerei, Zeichnung, Fotografie, Collage, Installation, Performance, Literatur, Musik...

Volkshochschule Bergisch Gladbach
Haus Buchmühle
Buchmühlenstr. 12
51465 Bergisch Gladbach

3. November bis 16. Dezember 2021
„DRUCKFRISCH 2021“
Druckgrafik von 14 Künstlerinnen und Künstlern

Vernissage
Dienstag, 3. November, 2021 19 Uhr

Nach der Aufnahme der traditionellen Druckkunst in das immaterielle UNESCO-Weltkulturerbe im März 2018 ist diese Ausstellung ein weiterer Schritt, dieser jahrhundertealten , im Westen Deutschlands jedoch zunehmend vernachlässigten Kunstgattung ein Forum zu geben.

Die Künstlerinnen und Künstler:
Janko Arzenšek (Remagen), Walli Bauer (Bamberg), Claudia Binder (Göttingen), Andrea Bryan (Köln), Gabi Dahl (Marl), Irmgard Esch (Köln), Dagmar vom Grafen-Connolly (Belgien), Sabine Häusler (Köln), Helmut Kesberg (Köln), Christine Mehl (Köln), Guusje van Noorden (Niederlande), Eva Rolofs (Hamburg), Lothar Sütterlin (Bergisch Gladbach), Natalia Wehler (Köln)

Bürgerhaus Bergischer Löwe
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach

Handpuppen
Gerd J. Pohl
Dauerausstellung

Seit über 30 Jahren ist Gerd J. Pohl – selbst Puppenspieler und Schauspieler von Beruf – Sammler von Memorabilia aus dem Bereich des Figurentheaters.

Aus dieser Leidenschaft heraus ist eine der wertvollsten Privatsammlungen Deutschlands entstanden. Wertvoll weniger wegen ihrer Größe von über 1.200 Exponaten (vor allem natürlich Theaterfiguren, aber auch theaterhistorisch bedeutsame Requisiten, Bühnenbilder, Originalgraphiken, Scherenschnitte, Fotographien, Film- und Tonaufnahmen, Plakate, Bücher, Manuskripte, Korrespondenzen und andere Dokumente), sondern vor allem aufgrund der Tatsache, dass sie einige ganz und gar einmalige Meisterwerke und Raritäten beinhaltet.

Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf dem Puppenspiel im Deutschland des 20. Jahrhunderts, vor allem auf der Zeit seit etwa 1920, als sich das Puppenspiel von der derben Jahrmarktsunterhaltung zur Kunst- und Theaterform entwickelte.

Rund 120 dieser Theaterfiguren sind nun in den Vitrinen des Bergischen Löwen zu bestaunen. Bei der Auswahl der Exponate spielten u.a. folgende Gesichtspunkte eine Rolle:

- historische Bedeutung der Figuren
- künstlerischer und gestalterischer Wert
- lokaler Bezug zu Bergisch Gladbach oder zum Bergischen Land
- Darstellung der Vielfalt an künstlerischen Ausdrucksformen und Stilen

Mit seiner Hauptfunktion als Stadttheater ist das von Stararchitekt Gottfried Böhm geschaffene Bürgerhaus die ideale Stätte für die Präsentation dieser einmaligen Sammlung, besteht hier doch ein direkter Bezug zwischen Ort und Thema der Ausstellung.

Puppen waren Jahrzehntelang im Einsatz

Manchen der Figuren – beispielsweise denen von Alfredo Bannenberg oder denen von Rudolf Fischer – sieht man deutlich an, dass sie über lange Jahre und Jahrzehnte im Einsatz waren. Diese Figuren wurden vorsichtig konserviert, aber ganz bewusst nicht restauriert, um ihre Authentizität zu wahren.

Die Ausstellung ist als Dauerausstellung konzipiert, die Exponate sollen aber von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden, um auch regelmäßigen Besuchern immer wieder neue Eindrücke zu bieten. Langfristig soll eine der Vitrinen mit didaktischem Material ausgestatten werden, sodass der Betrachter beispielsweise erfährt, auf wie unterschiedliche Weise die Köpfe von Theaterfiguren gestaltet werden können.

Zahlreiche andere Schätze warten noch darauf, gehoben und gezeigt zu werden: Puppen etwa aus verschiedenen „Faust“-Inszenierungen, die kunstvollen Schattenfiguren aus der WDR-Fernsehreihe „Märchenraten mit Kasper und René“, Figuren und Dokumente des berühmten „Heidekaspers“ Walter Büttner (u.a. aus dessen Zeit der Kriegsgefangenschaft in Alabama), ein Handpuppensatz von Meisterschnitzer Fritz-Herbert Bross für das Theater des bekannten Jugendbuchautors Heinrich Maria Denneborg oder Originalfiguren der Hohnsteiner Puppenspiele. Langeweile kommt bei dieser Ausstellung also sicher keine auf.

Die Ausstellung verfolgt keine kommerziellen Zwecke, sämtliche Exponate sind unverkäuflich.

Bild rechts:
PETRA WOLFRAM (*1958), Modellierte Handpuppen (Kostüme: Monika Seibold)
PETRA WOLFRAM studierte Bildende Kunst in Kiel und war zunächst Mitrarbeiterin des Marionettentheaters Fritz Fey in Lübeck. Seit 1984 ist sie freischaffende Künstlerin und leitet ihr eigenes Figurentheater. Die hier ausgestellten Figuren wurden für die Kasperstücke der Piccolo Puppenspiele und des Theaters im Puppenpavillon Bensberg gefertigt und waren zwischen 1997 und 2015 im Einsatz.

Bildnachweis: Gerd J. Pohl
Pressemitteilung von www.theater-im-puppenpavillion.de