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Ausstellungen

Die aktuellen Sonderausstellungen in den Bergisch Gladbacher Museen und Galerien

Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach

3. November 2018 bis 24. Februar 2019
Karlheinz Stockhausen
Klang Bilder

Ausstellungseröffnung
Fr 02.11.2018, 19:00 Uhr
Begrüßung: Josef Willnecker, 1. Stellvertretender Bürgermeister
Einführung: Dr. Petra Oelschlägel, Leiterin Kunstmuseum Villa Zanders
Musik:
Karlheinz Stockhausen
VIBRA-ELUFA für Vibraphon
Shiau-Shiuan Hung
Klavierstück IX
Ivan Pavlov 

aus INVASION, 1990, Okt. 1990, Filzstift auf Papier, 45 x 62,5 cm (Ausschnitt), © Stockhausen-Stiftung für Musik, Kürten, Foto: Michael Wittassek

Begleitende Veranstaltungen

Finissage mit Konzert
So 24. 02. 2019, 18:00 Uhr
KLAVIERSTÜCK XII aus EXAMEN
Ivan Pavlov
MISSION und HIMMELFAHRT
Denise van Leeuwen, Bassetthorn
Francois Valentin, Trompete

Gespräche im Roten Salon
AUGENMUSIK. Partitur, Zeichnung, Notation
Di 27.11.2018, 19:30 Uhr
Zeichnungen, die das Aufschreiben selbst, bzw. das Dokumentieren der Zeit zu ihrem Programm machen, erscheinen wie Vorboten einer Musik, die letztlich nicht intendiert, aber manchmal kaum abzuschütteln ist. Gelegentlich kommt beides überein.
Referent: Reinhard Ermen, Musikredakteur (SWR 2), freier Kunstkritiker

PRIESTER UND POPSTAR – Karlheinz Stockhausen, seine Musik und sein Denken
Di 29.01.2019, 19:30 Uhr
Stockhausen hatte so viele Ideen wie kein anderer Komponist nach 1945 – und er setzte sie meist spektakulär
um. Der Vortrag bietet einen Überblick über die Phasen seines Schaffens und Erdenlebens.
Referent: Michael Struck-Schloen, Musikjournalist (WDR 3).

Karlheinz Stockhausen, WDR Studio für Elektronische Musik Köln, um 1958, Foto Klaus Barisch, © Stockhausen-Stiftung für Musik, Kürten

Öffentliche Führungen:
So 04.11.2018, 11:00 Uhr
Do 08.11.2018, 18:00 Uhr
So 25.11.2018, 11:00 Uhr
So 09.12.2018, 11:00 Uhr
So 13.01.2019, 11:00 Uhr, Reinhard Ermen
Do 24.01.2019, 18:00 Uhr
So 10.02.2019, 11:00 Uhr, Stockhausen-Stiftung
So 17.02.2019, 11:00 Uhr
Weitere Führungen auf Anfrage

Besuch im Studio für Elektronische Musik des WDR
Sa 19.01.2019, 15:00 Uhr
Volker Müller führt in das Studio für Elektronische
Musik, das sich heute in Köln-Ossendorf befindet, ein.
(für Mitglieder des Galerie+Schloss e.V.)


Karlheinz Stockhausen, MOMENTE („und mein Innerstes“), 2007, gedruckte Partitur, überzeichnet mit Filzstift, Buntstift, 48 x 66 cm, © Stockhausen-Stiftung für Musik, Kürten, Foto Michael Wittassek

Sonntags-Atelier für alle Altersgruppen
Jeweils am 1. Sonntag des Monats wird künstlerisches Arbeiten im Atelier für Besucher jeden Alters angeboten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich (max. 25 Personen).
Jeweils 11:00 – 13:00 Uhr.
So 04.11.18
So 02.12.18
So 06.01.19
So 03.02.19

Kunstlabor
Integrativer Workshop für junge Menschen ab 13 Jahren mit und ohne Behinderung unter Anleitung eines jungen Teams.
Jeden 2. Samstag im Monat, 14:00 – 17:30 Uhr.
Sa 10.11.18
Sa 08.12.18
Sa 12.01.19
Sa 09.02.19
Anmeldung nicht erforderlich. Teilnahme kostenlos.


Bewegung im Raum, 1974, 21.XII.74, Filzstift auf Papier, 45 x 62,5 cm

Bewegung im Raum, 1974, 21.XII.74, Filzstift auf Papier, 45 x 62,5 cm, © Stockhausen-Stiftung für Musik, Kürten, Foto Michael Wittassek

Kunstgenuss (Kunst, Kaffee und Kuchen)
Führungen mit anschließendem Gespräch beim Kaffee.
Leitung: Sigrid Ernst-Fuchs M.A..
Jeweils donnerstags 15:00 – 17:00 Uhr.
Do 10.01.19
Do 17.01.19
Do 31.01.19
Do 07.02.19
Do 14.02.19
Do 21. 02.19
Anmeldung erforderlich.

Mit Baby ins Museum
Führungen für Mütter und Väter mit ihren Babys (in Kooperation mit der kath. Familienbildungsstätte).
Jeweils 10:30 – 12:00 Uhr.
Mi 07.11.18
Mi 05.12.18
Mi 02.01.19
Mi 06.02.19
Anmeldung erwünscht.

dementia+art
Begegnung mit Kunst für Menschen mit Demenz und deren Angehörige mit anschließendem kreativen Arbeiten im Atelier. Für Gruppen und Einzelpersonen.
Mi 14.11.18
Mi 12.12.18
Mi 09.01.19
Mi 13.02.19
Anmeldung erforderlich, Sondertermine auf Anfrage.

Workshops für Schulen und KiTas
Das Angebot wird im gestalterischen Anspruch jeweils der Gruppe angepasst. Beratung und Terminabsprache telefonisch unter 02202 – 14 23 39 oder per Mail an info@villa-zanders.de.
Angebot 1: Zeichnungen experimentell
Was kann alles Zeichnung sein? Wir experimentieren mit Grafit und bunten Stiften und zeichnen Töne und Rhythmen – mal zur Musik, mal nach Musik oder ganz ohne.
Angebot 2: Klang Bilder – Licht Bilder
Licht spielt im Werk von Stockhausen eine zentrale Rolle. Wir finden Wege, dem Phänomen Licht auf die Spur zu kommen und versuchen, es mit unterschiedlichen Medien sichtbar zu machen.
Angebot 3: (in der Stockhausen-Stiftung für Musik, Kürten)
Augen zu und hören, hören, hören. Denn Stockhausen war der Meinung, dass neue Klänge und Klangerfahrungen ganz wichtig sind. Gelauscht wird musikalischen Werken, die im Studio für Elektronische Musik des WDR realisiert wurden und sich über mehrere Lautsprecher durch den Raum bewegen. (Ab 9. Klasse, max. 20 Personen. Terminvereinbarung
unter stockhausen-stiftung@t-online.de)

Öffnungszeiten:
Di, Mi, Fr, Sa 14:00 - 18:00 Uhr
Do 14:00 - 20:00 Uhr
Sonn- und Feiertag 11:00 - 18:00 Uhr
Vom 24.12. - 31.12.2018 und am 01.01.2019 ist das Museum geschlossen

Barrierefreier Zugang

Kontakt:
Telefon: 0 22 02 - 14 23 34 oder 14 23 56
www.villa-zanders.de
info@02ffa33e1ab24b44983d607f508ab0e7villa-zanders.de

Angestoßen von Werken der Technik und ausgehend von Erscheinungen in der Natur wollen die Bilder die den Gegenständen zugrunde liegenden Strukturen von Linien, Flächen und Formen in einer eigenen Bildsprache zum Ausdruck bringen.

Die Betrachter werden sozusagen von den Bildern eingeladen, mit ihnen in einen Dialog zu treten. Dazu wollen sie mit malerischen Mitteln einen ihnen eigenen „Diskussionsbeitrag“ leisten.

Sie sprechen einen eigenen „Dialekt“, der sich an den vorgegebenen Erscheinungen orientiert und deren Inhalte sie zu eigenen Ausdrucksweisen abstrahieren.

Sie bemühen sich nicht um eine optische Reproduktion realer Erscheinungen und auch nicht um die Darstellung freier Themen in ungebundener malerischer Weise.

Öffnungszeiten:
Di., Mi. 9:00 - 17:00 Uhr
Do. 9:00 - 21:00 Uhr
Fr. 9:00 - 17:00 Uhr
Sa. 9:00 - 13:00 Uhr
So. und Mo. Ruhetag
Abendcafé jeden Do. 17:00-21:00 Uhr

Volkshochschule Bergisch Gladbach
Foyer 1. und 2. Etage
Buchmühlenstr. 12
51465 Bergisch Gladbach

5. November 2018 bis 1. Februar 2019
Ansichten im Fokus: nature - street - people
Fotoausstellung von Susanne Duddeck und Elke Erben

Vernissage
Do 08.11.2018
19:00 Uhr
Begrüßung: Michael Buhleier, Leiter der VHS
Einführung: Dr. Stefan Albus, Karl Feldkamp
Musik: Anni und Edith Faust

Die Fotografinnen Susanne Duddeck aus Bergisch Gladbach und Elke Erben aus Engelskirchen, die beide auch als Dozentinnen an der VHS tätig sind, haben sich intensiv mit der Mehrdeutigkeit der Begriffe „Ansichten“ und „Fokus“ auseinander gesetzt.

Sie zeigen mehr als 70 Exponate, die sich mit den unterschiedlichsten Bedeutungen der beiden Begriffe beschäftigen. Zu sehen sind Stills aus Natur- und Streetfotografie von Elke Erben und Menschenbilder über Geschwisterbeziehungen von Susanne Duddeck. Es geht nicht nur um das, was fotografisch vielleicht als schön empfunden wird, sondern auch um das, was den/die Betrachter/in zum Mit- und Weiterdenken anregen soll.

Die Künstlerinnen laden alle Foto- und Kunst-Interessierten ein zur inspirierenden und nachdenklichen Betrachtung und einem anregenden Dialog.

Öffnungszeiten:
Montags bis freitags von 8:00 bis 21:00 Uhr - außer an Feiertagen.

Bürgerhaus Bergischer Löwe
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach

Handpuppen
Gerd J. Pohl
Dauerausstellung

Seit über 30 Jahren ist Gerd J. Pohl – selbst Puppenspieler und Schauspieler von Beruf – Sammler von Memorabilia aus dem Bereich des Figurentheaters.

Aus dieser Leidenschaft heraus ist eine der wertvollsten Privatsammlungen Deutschlands entstanden. Wertvoll weniger wegen ihrer Größe von über 1.200 Exponaten (vor allem natürlich Theaterfiguren, aber auch theaterhistorisch bedeutsame Requisiten, Bühnenbilder, Originalgraphiken, Scherenschnitte, Fotographien, Film- und Tonaufnahmen, Plakate, Bücher, Manuskripte, Korrespondenzen und andere Dokumente), sondern vor allem aufgrund der Tatsache, dass sie einige ganz und gar einmalige Meisterwerke und Raritäten beinhaltet.

Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf dem Puppenspiel im Deutschland des 20. Jahrhunderts, vor allem auf der Zeit seit etwa 1920, als sich das Puppenspiel von der derben Jahrmarktsunterhaltung zur Kunst- und Theaterform entwickelte.

Rund 120 dieser Theaterfiguren sind nun in den Vitrinen des Bergischen Löwen zu bestaunen. Bei der Auswahl der Exponate spielten u.a. folgende Gesichtspunkte eine Rolle:

- historische Bedeutung der Figuren
- künstlerischer und gestalterischer Wert
- lokaler Bezug zu Bergisch Gladbach oder zum Bergischen Land
- Darstellung der Vielfalt an künstlerischen Ausdrucksformen und Stilen

Mit seiner Hauptfunktion als Stadttheater ist das von Stararchitekt Gottfried Böhm geschaffene Bürgerhaus die ideale Stätte für die Präsentation dieser einmaligen Sammlung, besteht hier doch ein direkter Bezug zwischen Ort und Thema der Ausstellung.

Puppen waren Jahrzehntelang im Einsatz

Manchen der Figuren – beispielsweise denen von Alfredo Bannenberg oder denen von Rudolf Fischer – sieht man deutlich an, dass sie über lange Jahre und Jahrzehnte im Einsatz waren. Diese Figuren wurden vorsichtig konserviert, aber ganz bewusst nicht restauriert, um ihre Authentizität zu wahren.

Die Ausstellung ist als Dauerausstellung konzipiert, die Exponate sollen aber von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden, um auch regelmäßigen Besuchern immer wieder neue Eindrücke zu bieten. Langfristig soll eine der Vitrinen mit didaktischem Material ausgestatten werden, sodass der Betrachter beispielsweise erfährt, auf wie unterschiedliche Weise die Köpfe von Theaterfiguren gestaltet werden können.

Zahlreiche andere Schätze warten noch darauf, gehoben und gezeigt zu werden: Puppen etwa aus verschiedenen „Faust“-Inszenierungen, die kunstvollen Schattenfiguren aus der WDR-Fernsehreihe „Märchenraten mit Kasper und René“, Figuren und Dokumente des berühmten „Heidekaspers“ Walter Büttner (u.a. aus dessen Zeit der Kriegsgefangenschaft in Alabama), ein Handpuppensatz von Meisterschnitzer Fritz-Herbert Bross für das Theater des bekannten Jugendbuchautors Heinrich Maria Denneborg oder Originalfiguren der Hohnsteiner Puppenspiele. Langeweile kommt bei dieser Ausstellung also sicher keine auf.

Die Ausstellung verfolgt keine kommerziellen Zwecke, sämtliche Exponate sind unverkäuflich.

Bild rechts:
PETRA WOLFRAM (*1958), Modellierte Handpuppen (Kostüme: Monika Seibold)
PETRA WOLFRAM studierte Bildende Kunst in Kiel und war zunächst Mitrarbeiterin des Marionettentheaters Fritz Fey in Lübeck. Seit 1984 ist sie freischaffende Künstlerin und leitet ihr eigenes Figurentheater. Die hier ausgestellten Figuren wurden für die Kasperstücke der Piccolo Puppenspiele und des Theaters im Puppenpavillon Bensberg gefertigt und waren zwischen 1997 und 2015 im Einsatz.

Bildnachweis: Gerd J. Pohl
Pressemitteilung von www.theater-im-puppenpavillion.de

Galerie im Atelierhaus A24
TechnologiePark
Friedrich-Ebert-Str. 75
51429 Bergisch Gladbach

11. November 2018 bis 21. November 2018
WÜRDE
Wolfgang Buyna, Gisela Eich-Brands, Pauly Lydia Czeranski, Sigrid Fischer


Vernissage:
So. 11.11.2018, 12:00 - 15:00 Uhr
Begrüßung: Karsten Panzer, Galerie A24
Einführung: Antje Schlenker-Kortum

W Ü R D E: „Wir alle wollen in Würde sterben, aber sollten wir nicht erst einmal in Würde leben?“ (Gerald Hüther, Neurobiologe Buchautor „Würde"). Die Würde des Menschen ist ein hohes Gut, geschützt durch unser Grundgesetz im Artikel 1: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Würde ist nicht nur allein ein ethisch philosophisch begründetes Menschenrecht. Ebenso ist sie ein fundierter innerer Kompass, der uns in die Lage versetzt, die Vielfalt der äußeren Anforderungen und Zwänge in der hochkomplexen Welt wahrzunehmen. Wir möchten den Begriff Würde weiter fassen auf ein würdiges Leben und Sterben, auf ein achtsames Verhalten gegenüber Menschen, die unsere Hilfe brauchen oder von uns abhängig sind. Das Bewusstsein von Würde ist besonders wichtig in dieser Zeit der Ausgrenzung und des nationalen Egoismus. Wer sich der eigenen Würde bewusst geworden ist, kann die Würde anderer Lebewesen nicht mehr verletzen. Ohne eine solche strukturierende Kraft würde jede menschliche Gemeinschaft zerfallen. Das zutiefst Menschliche in uns zu entdecken, ist die wichtigste Aufgabe des 21.Jahrhunderts, wir müssen dem würdelosen Agieren unserer Spezies Einhalt gebieten. Würde und wir Menschen gehören zusammen.

Öffnungszeiten:
Samstag/Sonntag/Mittwoch von 15:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Kontakt: 0171 / 9146659 (Lydia Czeranski).

TechnologiePark
Friedrich-Ebert-Str. 75
51429 Bergisch Gladbach

22. Oktober 2018 bis 4. März 2019
57. „KUNST IM TECHNOLOGIEPARK“
"WE TWO"
CHRISTINE EVERS, Malerei und ANGELA RICHTER, Malerei & Skulptur

Ausstellungseröffnung
Mo. 22.10.2018, 19:30 Uhr
in den Foyers und Außenanlagen
Begrüßung: Lutz Urbach, Bürgermeister und Marcel Weimer, BEOS/ TBG
Einführung: Karsten K. Panzer Kunstbeauftragter TBG
Musik: Johanna Single (Harfe, Vocal).

Angeregt durch die ebenso heftige wie andauernde mediale Diskussion der „MeToo“ - Bewegung über sexuelle Übergriffe und Missbrauch, entstand frühzeitig auch eine relativierende, weitgehend unpolemische „Gegen“-Bewegung, die sich einer immer schon gegenwärtigen, souveränen Frauen-Rolle besann. Hier versteht sich „Frau“ nicht primär als das Opfer eines männlichen Chauvinismus, sondern als stets autonome Sachverwalterin eigenen Schicksals. Die beiden Künstlerinnen definieren sich selbst und ihre Kunst aus dieser selbstbewussten und bisweilen sogar selbstironischen Position und schaffen für „WeTwo“ ebenso engagierte wie pointierte, immer aber hochklassige Arbeiten, die durchaus auch eine starke erotische Komponente aufweisen.

Info & Führungen: 0171 / 4874909

CBT-Wohnhaus Margaretenhöhe
Margaretenhöhe 24
51465 Bergisch Gladbach

16. September 2018 bis 2. Januar 2019
Lebendigkeit
Birgit Katemann & Christel Klemke-Krocker

Vernissage
So, 16.09.2018, 14:30 Uhr
Begrüßung: Joachim Steiner, Geschäftsleitung
Künstlergespräch: Moderation: Edda Jende, Mitglied im Arbeitskreis der Künstler e.V. Bergisch Gladbach
Musik: Andrea Galluccio, Gitarre und Piano

Öffnungszeiten:
täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr

Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach

2. September 2018 bis 13. Januar 2018
Naturromantik und Großstadtflair
Walter Lindgens zum 125. Geburtstag

Kurzbiografie
1893 geboren in Köln-Mülheim
1920 – 1924 Studium in München und Rom
1924 – 1926 Studium in Paris
1926 – 1936 Freier Maler in Paris, Ateliers in München und Berlin
Vertreten durch Galerie Nierendorf, Berlin und Flechtheim, Düsseldorf
1937 Heirat mit Hildegard Riehmer in Berlin
1937 – 1947 Wohnung in Berlin und Atelier auf der Insel im Teupitzsee
1940 – 1945 Teilnahme am Zweiten Weltkrieg als Wehrmachtsgräberoffizier in Frankreich, Belgien und Italien
1945 – 1947 Notquartiere in Berlin, Verlust zahlreicher Werke
1948 Umzug nach Köln
1948 – 1968 Vorstandsmitglied Wirtschaftsverband Bildender Künstler in NRW
1951 – 1978 Atelierhaus in Hoffnungsthal
1970 Mitglied Rheinisch-Bergischer Künstlerkreis
1973 Vertrag mit der Stadt Bergisch Gladbach zur Regelung des künstlerischen Nachlasses, der samt Kunstsammlung nach seinem Tod in den Besitz der Stadt übergehen soll
1978 verstorben in Hoffnungsthal
Seit Mitte der 1920er Jahre Ausstellungen im In- und Ausland sowie Unternehmung von zahlreichen Reisen

Öffnungszeiten:
Di, Mi, Fr, Sa 14:00 - 18:00 Uhr
Do 14:00 - 20:00 Uhr
Sonn- und Feiertag 11:00 - 18:00 Uhr

Anlässlich des Stadt- und Kulturfestes bieten wir am Sonntag, 09.09.2018 von 11:00 - 16:00 Uhr Kurzführungen durch die Ausstellung an. Eintritt frei!

Barrierefreier Zugang

Kontakt:
Telefon: 0 22 02 - 14 23 34 oder 14 23 56
www.villa-zanders.de
info@7d2c4706733f4d8790c11fbd843e2839villa-zanders.de

Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach

15. September 2018 bis 6. Januar 2019
Inside Out
Jonathan Callan und Andreas My

Ausstellungseröffnung
Fr 14.09.2018, 19:00 Uhr
Begrüßung:
Josef Willnecker, 1. Stellvertretender Bürgermeister
Christian Brand, Geschäftsführer der Stiftungen der Kreissparkasse Köln
Einführung:
Dr. Petra Oelschlägel, Leiterin Kunstmuseum Villa Zanders

Jonathan Callan, The Defrauder, 2006, Papier, Schrauben / Andreas My, Farbraum, 2017-2018, farbig bedruckte Wellpappe (Detail), © VG BILD-KUNST Bonn, 2018

Der britische Künstler Jonathan Callan (geb. 1961 in Manchester) und der in Köln lebende Andreas My (geb. 1961 in Waiblingen) arbeiten seit Jahrzehnten mit Papier. Jonathan Callan geht vom Buch aus, das er in flächige Objekte oder Raumbilder überführt, Andreas My zerschneidet Verpackungskartonagen und setzt aus ihnen Skulpturen oder großflächige Rauminterventionen zusammen. Während Callan die Fläche und oft auch den Inhalt einer Publikation thematisiert, wirken Mys Objekte hingegen wie dreidimensionale Zeichnungen, in denen feinste Kartonstreifen oder Garne sich zu neuen Raumgebilden verbinden, die an organische Gewebe und Nester erinnern.

In beiden Werken spielt der Gedanke des „Recycling“, der Überführung massenweise vorhandenen Materials in eine neue Dimension, eine zentrale Rolle. Die Metamorphose von etwas Vertrautem in ein Kunstwerk als handwerklich basierter, aber darüber hinausgehender Prozess knüpft an Fragestellungen, die in der Kunst heute eine besondere Aktualität einnehmen. Sie öffnen Resonanzräume, die vom bewussten Umgang mit Material über den kulturellen Wandel im digitalen Zeitalter bis zur wachsenden Entfremdung von der Natur reichen.

Das Kunstmuseum Villa Zanders mit seiner fast 30-jährigen Sammlungsgeschichte zur Kunst aus Papier setzt damit den programmatischen Schwerpunkt fort, internationale Positionen aus diesem Bereich in den Focus zu stellen. Dabei bietet die dialogische Struktur dieser Doppelausstellung einen besonderen Reiz. Beide Künstler arbeiten installativ und zeigen speziell für diesen Ausstellungsort geschaffene Werke, etwa die raumfüllenden Bücherskulpturen von Jonathan Callan oder die barock ausladenden Raumzeichnungen von Andreas My. Kleinere Objekte, Collagen, Künstlerbücher und Aquarelle veranschaulichen darüber hinaus den künstlerischen Kosmos, in denen sich das jeweilige Werk entwickelt.

Zur Ausstellung gibt es einen Katalog "Inside Out - Jonathan Callan & Andreas My", Verkaufspreis 25,- €.

Begleitende Veranstaltungen

Öffentliche Führungen
So 16.09.2018 11:00 Uhr
Do 04.10.2018 18:00 Uhr
So 21.10.2018 11:00 Uhr
Do 01.11.2018 11:00 Uhr
Weitere Führungen auf Anfrage.

Sonntags-Atelier für alle Altersgruppen
Jeweils am 1. Sonntag des Monats wird künstlerisches Arbeiten im Atelier für Besucher jeden Alters angeboten.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich (max. 25 Personen).
Jeweils 11:00 – 13:00 Uhr.
So 07.10.2018
So 04.11.2018
So 02.12.2018
So 06.01.2019

Kunstlabor
Integrativer Workshop für junge Menschen ab 13 Jahren mit und ohne Behinderung unter Anleitung eines jungen
Teams.
Jeden 2. Samstag im Monat, 14:00 –17:30 Uhr.
Anmeldung erwünscht. Teilnahme kostenlos.
Sa 08.09.2018
Sa 13.10.2018
Sa 10.11.2018
Sa 08.12.2018

Kunstgenuss (Kunst, Kaffee und Kuchen)
Führungen mit anschließendem Gespräch beim Kaffee.
Leitung: Sigrid Ernst-Fuchs M.A..
jeweils donnerstags 15:00 –17:00 Uhr.
Eine Anmeldung ist erforderlich.
Do 08.11.2018
Do 15.11.2018
Do 22.11.2018
Do 29.11.2018
Do 06.12.2018
Do 13.12.2018

Mit Baby ins Museum:
Führungen für Mütter und Väter mit ihren Babys (in Kooperation mit der kath. Familienbildungsstätte).
Jeweils 10:30 –12:00 Uhr.
Anmeldung erwünscht.
Mi 03.10.2018 (Feiertag)
Mi 07.11.2018
Mi 05.12.2018
Di 02.01.2019

demenia+art
Begegnung mit Kunst für Menschen mit Demenz und deren Angehörige mit anschließendem kreativen Arbeiten im Atelier.
Für Gruppen und Einzelpersonen.
Eine Anmeldung ist erforderlich, Sondertermine auf Anfrage.
Mi 10.10.2018
Mi 14.11.2018
Mi 12.12.2018

Workshops für Schulen, KiTas und andere Gruppen
Das Angebot wird im gestalterischen Anspruch jeweils der Gruppe angepasst. Die Gebühr von 4 Euro pro Kind beinhaltet Eintritt und Materialkosten. Zwei Begleitpersonen sind gebührenfrei. Beratung und Terminabsprache telefonisch unter 02202 – 142356 oder per mail an info@villa-zanders.de.

Angebot 1: Bücher sind nicht nur zum Lesen da!
Ausgehend von den großen Installationen und spannenden Buchobjekten von Jonathan Callan verwandeln wir selber unterschiedliche Bücher in ganz individuelle Kunstwerke. Dabei nutzen wir Schere und Farbe, bunte Papiere oder  Textilien und nehmen entweder auf den Inhalt Bezug oder schaffen ganz freie Objekte.

Angebot 2: Inside Out – bedeutet auch „etwas auf den Kopf stellen“.
Wir stellen die Welt des Papiers auf den Kopf und bilden aus flachen Papieren und Kartons dreidimensionale Skulpturen und Objekte. Dabei werden wir überrascht sein, wie stabil Papier sein kann.


Öffnungszeiten:
Di, Mi, Fr, Sa 14:00 - 18:00 Uhr
Do 14:00 - 20:00 Uhr
Sonn- und Feiertag 11:00 - 18:00 Uhr
Vom 24.12. - 31.12.2018 und am 01.01.2019 ist das Museum geschlossen

Barrierefreier Zugang

Kontakt:
Telefon: 0 22 02 - 14 23 34 oder 14 23 56
www.villa-zanders.de
info@894e8e58773d41ed9471c9c74a8e695evilla-zanders.de

Rathaus Bensberg
Wilhelm-Wagener-Platz 1
51429 Bergisch Gladbach
Bauaufsicht 2. Obergeschoss

11. Juli 2018 bis 21. Dezember 2018
„Heimkehr geträumt“
Jutta Dunkel - Zeichnungen

11. Ausstellung in der Bauaufsicht

Ausstellungseröffnung
Mi 11.07.2018
12:30 Uhr
Einführung von Elisabeth Sprenger

Vita
1958 geboren in Neuss am Rhein
1977 – 1979 Studium an der Staatl. Kunstakademie Düsseldorf
1979 Geburt des ersten Kindes
1979 – 1986 Studium der Dipl.-Päd./Universität zu Köln
während des Studiums Gründungsmitglied der Kölner Schule für Kunsttherapie und Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Kunsttherapie (DGKT)
bis 1998 Mitarbeit im Leitungsteam der Kölner Schule für Kunsttherapie und Seminartätigkeit
1998 Geburt des zweiten Kindes
1990 – 2015 WDR, Erstellen von Untertiteln für Hörbehinderte und Audiodeskription
1992 Gründung der Galerie im Wiesengrund

1988 *Gemeinschaftsausstellung zum Internationalen Frauentag im Hist. Rathaus Köln
          *mibeg, Sachsenring in Köln
1990 *Universität zu Köln
1991 *Mediapark Süd, Sachsenring 2-4, Köln
1992 *Galerie im Wiesengrund, Plankgasse, Köln, mit Peter Rech
1993 *Performance mit Intermission beim Jazz-Festival Moers
1997 *ArToll Labor, Bedburg-Hau, Europäische Künstler im Haus 6
2003 *Veröffentlichung von Fotos einer Installation, in: Berührungen zwischen Kunst, Wissenschaft & Therapie,
            Claus Richter Verlag, Köln

2011 *Nacht der Kulturen im Neusser Kulturkeller
         *Kunstprojekte plus, „da wo man nicht hingehört, sich aufführen als wäre man zu Hause“ Kreuzung an Sankt
           Helena, Bonn

2015 *„Polymorph“, Ausstellung zur Wiederbelebung der Galerie im Wiesengrund, Wohnzimmer- und Wandergalerie
          in Bergisch Gladbach

2016 *„Die Gesetze der Gastfreundschaft, hyperallergisch“ Galerie im Wiesengrund in Bergisch Gladbach
2017 *Die Galerie im Wiesengrund zu Gast im Studio der Tänzerin und Choreographin Britta Lieberknecht, mit Britta
           Lieberknecht u. Reni Scholz

        *„Über die Rheinbrücken, von innen nach außen von außen nach innen“
         Museum Kunstraum Neuss, mit Elisabeth Luchesi

        *70. Jahresausstellung in der Alten Post Neuss

Besichtigungszeiten:
Mo – Do 8.00 – 18.00 Uhr
Fr 8.00 – 14.00 Uhr

Weitere Informationen: www.juttadunkel.de

Schulmuseum Bergisch Gladbach – Sammlung Cüppers
Kempener Straße 187
51467 Bergisch Gladbach-Katterbach

20. April 2018 bis 30. April 2019
1968: Schule - Reform - Protest

Ausstellungseröffnung:
Fr 20.04.2018, 18:00 Uhr
Es sprechen:
Lutz Urbach, Bürgermeister der Stadt Bergisch Gladbach
Yvonne Gebauer MdL, Ministerin für Schule und Bildung NRW
Dr. Peter Joerißen, Vorsitzender des Fördervereins des Schulmuseums Bergisch Gladbach e.V.
Prof. Dr. Heribert Kentenich, Berlin
Musik: IGP-Band

Integrierte Gesamtschule Paffrath (IGP), 1973, Foto: Günter Scholl

Ein halbes Jahrhundert nach „1968“ ist dieses Datum in vielen Museen Anlass für eine Sonderausstellung. Auch das Schulmuseum Bergisch Gladbach hat das Thema aufgegriffen. Neue Impulse wie die Einführung der Gesamtschule als neue Schulform, der Einzug des Computers in den Schulalltag und die Erweiterung des traditionellen Fächerkanons – Politische Bildung, Arbeitslehre, Sexualkunde – haben seit 1968 die Schullandschaft in Bergisch Gladbach grundlegend verändert.

Der im Zuge der antiautoritären Erziehung entstehende Schüler- und Studentenprotest entlud sich 1969 in unserer Stadt bei in drei auch überregional beachteten Demonstrationen. Daher waren Zeitzeugen aus Politik, Lehrer- und Schülerschaft wesentlich am Zustandekommen der Ausstellung beteiligt.

Zur Eröffnung ist ein umfangreicher Begleitband mit 30 Beiträgen erschienen (Umfang ca. 300 Seiten, 250 Abbildungen, Preis 15,00 Euro, Bezug über das Schulmuseum).

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 10:00 - 13:00 Uhr
Jeden 1. Sonntag im Monat von 14:00 - 17:00 Uhr Familiensonntag (freier Eintritt in das Museum, um 14:30 Uhr Unterricht "wie zur Kaiserzeit" sowie um 15:45 Uhr Führung durch die Dauer- bzw. Sonderausstellung).
In den Schulferien von NRW geschlossen.

Stadtarchiv Bergisch Gladbach
Gustav-Lübbe-Haus
Scheidtbachstraße 23
51469 Bergisch Gladbach

Dauerausstellung
"Demokratie und Bürgerrechte. Peter Joseph Fischbach und Aloysia Raabe"
ab 1. März 2018

Öffnungszeiten:
Mo-Mi 9:00 - 16:00 Uhr
Do 9:00 - 18:00 Uhr
Fr 9:00 - 12:00 Uhr

Kontakt:
Telefon: 02202 - 14 24 78
Stadtarchiv Bergisch Gladbach
archiv@stadt-gl.de