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Ausstellungen

Sonic (Ausschnitt) von Heike Weber, 2016 Pigmentmarker auf Acryl, Kunstmuseum Villa Zanders

Auf Grund der neuen Schutzverordnungen zur Eindämmung der Übertragung des Corona-Virus (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) müssen die Museen, Kunstausstellungen und Galerien leider ab dem 2. November 2020 bis auf Weiteres  schließen.

Übersicht

Kindergartenmuseum Nordrhein-Westfalen
9. Mai 2019 bis auf weiteres
BauSpielKunst
Baukästen der Naef Spiele AG aus der Sammlung Bungarten

Schulmuseum Bergisch Gladbach – Sammlung Cüppers
14. November 2019 bis 31. Dezember 2020
Der kratzige Unterschied – historische Handarbeiten
von „Arm“ und „Reich“ 1850 – 1950

LVR-Industriemuseum Papiermühle Alte Dombach
Sonderausstellung
1. März 2020 bis 5. September 2021
"Von der Rolle. KloPapierGeschichten"

Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe
3. April 2020 bis 31. Oktober 2020
MittagsPause! - Über den Wandel der Auszeit vom Arbeiten

Kunstmuseum Villa Zanders
5. Juni 2020 – 6. Juni 2021
"NEU AUFGESTELLT"
Neuerwerbungen, Schenkungen, Dauerleihgaben und mehr

Thomas-Morus-Akademie Bensberg/Kardinal-Schulte-Haus
83. Kunstbegegnung Bensberg
5. Oktober 2020 bis 17. Januar 2021
„Mit Ihm allein. Tage in Gethsemane“
Bilder von Uwe Appold

Kirche St. Johannes der Täufer
18. Oktober 2020 bis 22. November 2020
Lebenslinien
Fotoausstellung von Horst Weise

Volkshochschule Bergisch Gladbach
3. November 2020 bis 17. Dezember 2020
"DRUCKFRISCH 2020" - abgesagt
Neuer Termin: 2. November 2021 - 16. Dezember 2021

Partout® Kunstgeschichte und Kunstkabinett
20. November 2020 bis 26. Februar 2021
Bettina Mauel und Wolfgang Neisser - Kontrapost

Kunstmuseum Villa Zanders
6. Dezember 2020 bis 25. April 2021
Hede Bühl
Imago – Arbeiten auf Papier

Bürgerhaus Bergischer Löwe
Dauerausstellung
Handpuppen - Sammlung Gerd J. Pohl


Kindergartenmuseum Nordrhein-Westfalen
Quirlsberg 1 (im Jugend- und Kulturzentrum „Q1“)
51465 Bergisch Gladbach

9. Mai 2019 bis auf weiteres
BauSpielKunst
Baukästen der Naef Spiele AG aus der Sammlung Bungarten

Ausstellungseröffnung
Donnerstag, 9. Mai 2019, 18 Uhr

Mit Bezug auf das Jubiläum „100 Jahre Bauhaus“ stellt das Kindergartenmuseum NRW in einer Sonderausstellung Baukästen aus. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Baukästen der schweizer Naef Spiele AG - darunter das Bauhaus-Bauspiel, das die Bauhaus-Mitarbeiterin Alma Siedhoff-Buscher 1923 entworfen hat.

In der Ausstellung wird der Bogen gespannt von den ersten Baukästen, die wir dem Kindergartengründer Friedrich Fröbel verdanken, über das Bauhaus-Bauspiel bis hin zu den Narf-Baukästen, die zwischen 1957 und 2017 entstanden sind.

Die allermeisten Naef- Baukästen sind für sich schon Kunstwerke und laden zugleich mit ihrem hohen Aufforderungscharakter alle Altersgruppen zum künstlerischen Gestalten ein. Dementsprechend werden in der Ausstellung die Baukästen nicht nur gezeigt, sondern die Besucher/innen können mit einigen der Baukästen, die als Dublikate bereitstehen, bauen, spielen und künstlerisch gestalten.

Die Sonderausstellung, in deren Mittelpunkt die Naef-Baukästen stehen kann bis Jahresende besucht werden - bei freiem Eintritt am Internationalen Museumstag von 14 bis 17  Uhr.

Öffnungszeiten:
Dienstags von 10 -13 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Kontakt:
Kindergarten Museum Nordrhein-Westfalen
Telefon: 02202 / 243640
E-Mail: info@d3773f66921545dd80903f728994decckindergarten-museum.de

Foto: Sammlung S. Raimann

Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe
Burggraben 19
51429 Bergisch Gladbach

3. April 2020 bis 31. Oktober 2020
"MittagsPause! - Über den Wandel der Auszeit vom Arbeiten"

Arbeit ist nur das halbe Leben - oder doch nicht?

Wir verbringen heute einen großen Teil unseres Alltags bei der Arbeit; sei es im Büro oder auf dem Weg dorthin, im Home Office oder in der Schule. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Pausen uns helfen, konzentriert unsere Arbeit zu erledigen. Die Schulglocke oder der Arbeitgeber geben dabei vor, wann längere Pausen erlaubt sind. Immer mehr Menschen wünschen sich jedoch flexible Arbeitszeiten und mobile Arbeitsplätze, damit sie ihre Arbeits- und Frei-Zeit nach Bedarf einteilen können.

Die Ausstellung spannt einen Bogen vom ganz normalen Arbeitsalltag in den Handwerkerbetrieben am Rande der Industrialisierung bis zur Grube Lüderich im Bensberger Erzrevier, die noch bis in die 1970er Jahre aktiven Erzbergbau betrieb.
Auch vor heute macht die Ausstellung nicht halt wenn sie fragt. Was ist uns an unserer Pause besonders wichtig und wie verbringen wir sie am liebsten?

Exponate und Geschichte(n) aus der Region zeigen exemplarisch, wie sich die Auszeit vom Arbeiten in den letzten 150 Jahren gewandelt hat. Wer hat eigentlich früher entschieden, wer wann und wie lange Pause machen durfte? Warum machte man gerne Montags "blau"? Gingen Bergleute in der Pause nach oben, frische Luft schnappen? Und was hatten die Menschen damals auf ihrem Pausenbrot?

Eine Ausstellung des Themenjahrs "Ganz viel Arbeit" der Bergischen Museen www.bergischemuseen.de

Begleitende Veranstaltungen:

Kurzführungen

Jeden ersten Dienstag im Monat greifen wir mit Kurz-Führungen und Gesprächen mit Zeitzeugen und Wegbegleitern ausgewählte Themen der Ausstellung für Sie auf. Runden Sie ihre kulturelle Auszeit mit einem Pausensnack unter unseren Apfelbäumen ab oder bringen Sie Ihr Mittagessen einfach mit.
Termine: derzeit keine
Eintritt: 3,00 € / 1,50 € (ermäßigt) / für Kinder im Vorschulalter frei
Optional zuzüglich 2,50 € für den Pausensnack (bitte bei der Anmeldung angeben)

Wir bieten auf Anfrage für Gruppen Führungen durch die Ausstellung an.
Kosten: 40 Euro zuzüglich Eintritt wochentags, 60,00 € zuzüglich Eintritt am Wochenende

Angebote für Schulen
Schon einmal eine "Kottenbutter" probiert? Oder für mehr Pausen in der Schule demonstriert?
In unseren zweistündigen Workshops arbeiten wir mit Ihrer Klasse zu folgenden Themen:
Pausen-Ernährung, Halbschicht im Bergbau, Arbeitszeitregelungen damals und heute.
Kosten: 60 Euro pro Workshop zuzüglich ermäßigten Eintritt, Begleitpersonen haben freien Eintritt

Online-Filmreihe
Im Jahr der Corona-Pandemie musste sich auch das Museum neue Wege erschließen, um die Inhalte der Ausstellung anschaulich zu vermitteln, da in den kleinen Räumen des Fachwerkhäuschens Veranstaltungen oder gar Führungen nicht möglich sind. „Weil wir so wenig Besucher zulassen dürfen und unser Rahmenprogramm ausfallen musste, haben wir zusammen mit dem Bergisch Gladbacher Kameramann Paul Schwellenbach eine Filmreihe erstellt, in der die Menschen und Geschichten hinter ausgewählten Objekten zur Sprache kommen,“ so Brauer weiter. Die knapp fünfminütigen Filme erscheinen wöchentlich auf www.bergisches-museum.de und auf der Facebookseite des Museums, so dass sie ganz bequem in den eigenen vier Wänden angeschaut werden können.

In der aktuellen Folge geht es um die Gladbacher Limonade Hahn’s Zitsch, die stellvertretend dafür steht, wie die Entwicklung der Lebensmittelproduktion unsere Pausengewohnheiten im Laufe des letzten Jahrhunderts beeinflusste. Eine der Originalflaschen aus dem Besitz des Heimatforschers Hans Dieter Scigala ist in der Ausstellung zu sehen.
In weiteren Filmsequenzen erzählt der ehemalige Bergmann Siegfried Raimann von der Pause unter Tage, der „Halbschicht“, und welche Gepflogenheiten die Bergleute der ehemaligen Grube Lüderich bei Overath in ihren Pausenzeiten frönten. Er erläutert, was ein „Rollschinken“ war, was es mit dem Besuch des Steigers auf sich hatte und wann man sich auch mal einen Schnaps gönnte.

Einen Blick nach vorne wagen dagegen die Future Psychologists Judith Klups und Chaymae El Ghouch von den Zukunftsagenten, einer in Bergisch Gladbach ansässigen Strategieberatung für Unternehmen. Inspiriert von Milchkanne und Henkelmann, den Sinnbildern des Arbeitsalltags in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, diskutieren sie Ideen, wie die Pandemie und das Home Office unsere Anforderungen an mittägliche Arbeitspausen verändern.

Mehr Wissenswertes zum Themenjahr "Ganz viel Arbeit" finden Sie auf der Website der Bergischen Museen. Dort können Sie auch einen Newsletter abonnieren, der regelmäßig über die Aktivitäten der Bergischen Museen und die Veranstaltungen im Themenjahr "Ganz viel Arbeit" 2019/2020 informiert.

Gefördert durch Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
Gefördert durch Landschaftsverband Rheinland
In Kooperation mit Geschichtsverein Rösrath e. V.
In Kooperation mit Albertus-Magnus-Gymnasium Bensberg

Öffnungszeiten:
Dinstag - Freitags, 10 - 13.30 Uhr
Samstag, Sonntag und an ausgewählten Feiertagen: 11 - 17 Uhr
Montags geschlossen

Wir bieten Führungen für Gruppen auch außerhalb dieser Zeiten an.

Weitere Informationen zur Buchung und Anmeldungen sind erbeten unter:
Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe
Burggraben 19
51429 Bergisch Gladbach
Telefon: 02202 / 141555
E-Mail: kontakt@0c8ddf18d8554e528d9f3b9864b051afbergisches-museum.de

Kulturkirche St. Johannes der Täufer
Herrenstrunden 32
51465 Bergisch Gladbach

18. Oktober 2020 bis 22. November 2020
„Lebenslinien“
Fotoausstellung von Horst Weise

Ausstellungseröffnung mit Rahmenprogramm
Sonntag, 18. Oktober 2020, 17 Uhr
Anmeldung bei Dr. Sarah Patt, Tel. 02202 / 932474

Begleitende Veranstaltung: fällt leider aus

Evensong
So, 15. November 2020, 17 - 18.30 Uhr
Kostenfrei
Seminarumfang 1 × = 2 UStd.
Anmeldung erforderlich: Bei Dr. Sarah Patt, Tel. 02202 / 932474
Ort: Kirche St. Johannes der Täufer, Herrenstrunden 32, 51465 Bergisch Gladbach
Veranstaltungs-Nr. 7700095


Öffnungszeiten:
täglich 10 – 17 Uhr

Kontakt:
Katholisches Bildungswerk Rheinisch Bergischer Kreis
Laurentiusstraße 4-12
51465 Bergisch Gladbach
Telefon: 02202 / 9363950

Volkshochschule Bergisch Gladbach
Buchmühlenstr. 12
51465 Bergisch Gladbach

ABGESAGT!
3. November 2020 bis 17. Dezember 2020
"DRUCKFRISCH 2020"

Neuer Termin: 2. November 2021 - 16. Dezember 2021

Aufgrund der aktuellen Situation musste die Ausstellung schweren Herzens abgesagt werden. Es wurde ein Online-Katalog erstellt, um eine Einsicht in die Werke der Ausstellung zu ermöglichen. Den Online-Katalog können Sie hier abrufen.

Zum 12. Mal kamen 16 Künstler*innen aus verschiedenen Regionen Deutschlands, Belgiens und Frankreichs zusammen, um ihre druckgrafischen Arbeiten vorzustellen, die in den letzten zwei Jahren entstanden sind. Die Ausstellung "Druckfrisch 2020" bietet dem Besucher ein spannendes Spektrum verschiedener Drucktechniken, wie z. B. der Radierung, dem Holzschnitt, der Lithographie. Besonders interessante Aspekte bietet die Ausstellung in Hinblick auf die Weiterentwicklung dieser jahrhundertealten und seit 2018 in das immaterielle UNESCO Weltkulturerbe aufgenommenen Techniken. Viele namhafte Künstler, wie Goya, Rembrandt, Dix, um nur einige zu nennen, bedienten sich der besonderen Ausdruckskraft der Druckgrafik

Künstlerinnen und Künstler
Janko Arzenšek, Walli Bauer, Claudia Binder, Andrea Bryan, Gabi Dahl, Irmgard Esch, Dagmar vom Grafen-Conolly, Sabine Häusler, Helmut Kesberg, Christine Mehl, Guusje van Noorden, Eva Rolofs, Lothar Süttlerin, Natalie Wehler

Die Veranstaltung wurde vom Förderverein der Volkshochschule Bergisch Gladbach unterstützt.

Kontakt:
Volkshochschule Bergisch Gladbach
Buchmühlenstr. 12
51465 Bergisch Gladbach
Telefon: 02202 / 14 2263

© Volkshochschule Bergisch Gladbach

Angefangener Strumpf, Wolle / Brauttaschentuch, Seide (Sammlung Schulmuseum, Inv. Nr. GA 142, Inv. Nr. WÄ 472)

Schulmuseum Bergisch Gladbach – Sammlung Cüppers
Kempener Straße 187
51467 Bergisch Gladbach

14. November 2019 bis 31. Dezember 2020
Der kratzige Unterschied – historische Handarbeiten
von „Arm“ und „Reich“ 1850 – 1950

Ausstellungseröffnung
Donnerstag, 14. November 2019
17 Uhr

Ausstellung zur Erinnerung an Magdalene Trier (1925 – 2011)
Von Anfang an gehörte Magdalene Trier zu einem Arbeitskreis, mit dem unser Museumsgründer Carl Cüppers in den 1980er Jahren den Ausbau seiner schulgeschichtlichen Sammlung vorantrieb.
Als ausgebildete Weißstickmeisterin brachte sie ihr Können, Wissen und eine langjährige Berufserfahrung in eine gezielte Sammlungsstrategie ein. In fast drei Jahrzehnten kam durch Kontakte und Netzwerke, auf Reisen und durch Ankäufe ein einzigartiger Fundus zur Geschichte des Handarbeitsunterrichts und der Handarbeiten zusammen.
Im Jahr 2000 übergab sie ihn der Stadt Bergisch Gladbach als Schenkung für das Schulmuseum. Bis zu ihrem Tod hat sie die Sammlung professionell geleitet und ein Team für die zukünftige Betreuung um sich geschart. Dem Andenken an Magdalene Trier ist daher die neue Ausstellung gewidmet.

Handarbeitsunterricht im 3. Schuljahr, Köln-Sülz, 1914

Schon 1987 wurde eine kleine Auswahl aus der damals noch privaten Sammlung von Magdalene Trier unter dem Titel „Mit Nadel, Faden, Fingerhut“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie behandelte die Geschichte des Handarbeitsunterrichts im Rahmen der Mädchenerziehung. Mehr als 30 Jahre danach war eine neue Präsentation fällig. Das Unterrichtsfach und die darin vermittelten vielfältigen Techniken, Fertigkeiten und Kenntnisse werden nicht ausgeklammert. Aber der Akzent liegt vor allem auf Handarbeiten, die in der Schule als Beleg für den erreichten Fortschritt, bescheidenes Geschenk oder Erinnerungsstück entstanden sind.

Thomas-Morus-Akademie Bensberg/Kardinal-Schulte-Haus
Overather Straße 51-53
51429 Bergisch Gladbach

5. Oktober 2020 bis 17. Januar 2021
83. Kunstbegegnung Bensberg
„Mit Ihm allein. Tage in Gethsemane“
Bilder von Uwe Appold

Soiree
Montag, 5. Oktober 2020
19 Uhr
Begrüßung: Andreas Würbel, Thomas-Morus-Akademie Bensberg
Einführung und Gespräch: Prof. Dr. Frank Günter Zehnder, Kunsthistoriker, Euskirchen
Musik: Bernd Spehl, Klarinette / Thomas Fritze, Gitarre

Wegen der Corona-Pandemie ist eine schriftliche Anmeldung mit Angabe der persönlichen Kontaktdaten unbedingt erforderlich.

Ausschnitt vom Misereor Hungertuch 2019-20, © Uwe Appold/Misereor

Jede Erde sieht anders aus, jede Erde hat eine andere Konsistenz – und jede Erde kann mit einer starken Bedeutung aufgeladen sein. Schon Begriffe wie „Heimaterde“ oder „Mutterboden“ verweisen auf die tiefe Beziehung, die viele Menschen mit einem „Flecken Erde“ verbinden. Diese weiten Assoziationen greift der Flensburger Künstler Uwe Appold auf und verarbeitet sie in seinem Bilderzyklus „Mit IHM allein. Tage in Gethsemane“, bei dem sich den Betrachtenden zahlreiche, auch spirituelle Vorstellungswelten öffnen: Denn eingearbeitet in die Bilder ist Originalerde aus dem Garten Gethsemane. Appold, der auch das aktuelle MisereorHungertuch mit Erde aus Gethsemane geschaffen hat und durch dessen insgesamt ungewöhnliche Gestaltung einem breiten Pubklikum bekannt geworden ist, lädt durch seine Kunst ein, über das eigene Menschsein ebenso nachzudenken wie über die eigene Verantwortung angesichts des ökologischen und sozialen Ungleichgewichts in der Welt.

Uwe Appold Die künstlerische Laufbahn von Uwe Appold begann 1962 mit einer Lehre zum Bildhauer und 1966 mit dem Abschluss in künstlerischer Formgebung und Gestaltung an der Werkkunstschule in Flensburg. 1980 erhielt er den Kulturpreis seiner Geburtsstadt Wilhelmshaven. Nach der Berufung in den Deutschen Werkbund 1985 wandte er sich vermehrt den großen abendländischen Themen zu. Es entstanden Zyklen zu Prometheus, Perceval, Golgatha, Elia, den Kreuzesworten usw. Uwe Appold lebt und arbeitet in Norddeutschland, bis 2006 lehrte er an der Fachschule für Technik und Gestaltung in Flensburg.
Seit 1962 präsentiert Uwe Appold seine Arbeiten regelmäßig auf Ausstellungen, u. a. in Deutschland, Monaco, Dänemark, Polen, Estland, Frankreich, Österreich, Spanien, Griechenland, China, Belgien.

Öffnungszeiten:
täglich 9 – 18 Uhr

Kontakt:
Thomas-Morus-Akademie Bensberg
Overather Straße 51-53
51429 Bergisch Gladbach
Telefon: 02204 / 408472
E-Mail: akademie@1e360da8c2c643509973253e70b97507tma-bensberg.de

Das Hauptthema der Bildhauerin und Beuys-Schülerin Hede Bühl (*1940) konzentriert sich durchgängig über all die Jahrzehnte auf den Kopf bzw. den menschlichen Körper, der sie in seiner äußeren wie seiner inneren Form und Vielschichtigkeit fasziniert. Indem sie das Individuelle minimiert, widmet sie sich all jenen Phänomenen, die hinter dem Individuellen und seiner Tagesaktualität stehen, um das Grundlegende in seinem zeittypischen Gewand zu entlarven.

Im Mittelpunkt dieser Ausstellung stehen neben einigen repräsentativen Skulpturen die bislang kaum gezeigten Arbeiten auf Papier. Es sind keine klassischen Bildhauerskizzen, sondern überwiegend großformatige, stark gestische Darstellungen von Köpfen, Körpern und Körperfragmenten auf unterschiedlichsten Papieren in Pastellkreide, Tusche, Kohle und Acrylfarbe in experimenteller Manier.

Hede Bühls Werk wirft Fragen auf, die jeden Einzelnen und ganze Gesellschaften seit jeher beschäftigen: Was unterscheidet uns? Was verbindet uns? Wie frei ist der Mensch und wie gefangen? Gleichzeitig bietet es auf anschauliche Weise einen Zugang zu möglichen, auch Zeit unabhängigen Antworten und vorurteilsfreiem Sein in der Welt.

Begleitende Veranstaltungen:
Wegen begrenzter Teilnehmerzahlen empfehlen wir eine telefonische Anmeldung! Sie erreichen uns unter 02202 / 142304. Die max. erlaubte Teilnehmerzahl wird den jeweils aktuellen Bestimmungen zur Covid19Pandemie angepasst. Bitte beachten Sie die Hygienevorschriften.

Öffentliche Führungen:
So 13.12.2020, 11 Uhr
Do 07.01.2021, 18 Uhr
So 24.01.2021, 11 Uhr
So 28.02.2021, 11 Uhr
Do 15.04.2021, 18 Uhr
So 25.04.2021, 11 Uhr
Weitere Führungen auf Anfrage

Finissage mit Künstlergespräch
Hede Bühl im Gespräch mit Dr. Petra Oelschlägel
So 25.04.2020, 16 Uhr

Gespräche im Roten Salon:
Der Kopf des Menschen – oder: Ist der Kopf mehr als sein Gehirn? Teil I
Di 26.01.2021, 19.30 Uhr
Nicht nur in der Kunstgeschichte war und ist der Kopf des Menschen ein immer wieder gewähltes Thema. In den Wissenschaften ist inzwischen dessen zentrales Organ, das Gehirn, bevorzugter Gegenstand der Forschung. Teilweise ergeben sich dabei Erkenntnisse, die nicht nur spektakulär und irritierend, sondern auch strittig sind. Der erste Vortrag wird deshalb den Blick auf das Thema aus der Perspektive des Arztes und Wissenschaftlers richten.
Referent. Dr. med. Wilhelm Krieger, Radiologe, Köln

Gespräche im Roten Salon:
Der Kopf des Menschen – oder: Ist der Kopf mehr als sein Gehirn? Teil II
Di 09.02.2021, 19.30 Uhr
In einem zweiten Vortrag greift der Philosoph das Thema auf und stellt herausfordernd fest: Doch der Kopf ist nicht das Gehirn! Weshalb der Blick des Philosophen auf diesen Teil von uns, den wir zuweilen „hoch tragen“, ein anderer ist. Das läuft zuletzt auf die berühmte, nie endgültig beantwortete Frage hinaus: „Wer ist der Mensch?“
Referent: Dr. Gerd Achenbach, Philosoph, Bergisch Gladbach

Ladies‘ Night
Do 11.03.2021, 18 Uhr
Viele kunstinteressierte Ladies, eine Führung und anschließend ein gemeinsamer Drink in entspannter Atmosphäre. Für Teilnehmerinnen jeden Alters.

Dialog mit dem Original
Gemeinsame Betrachtung eines ausgewählten Werkes.
Jeden 3. Sonntag im Monat
So 20.12.2020
So 17.01.2021
So 21.02.2021
So 21.03.2021
So 18.04.2021
jeweils 15 bis 16 Uhr

Mitmach-Mittwoch in den Osterferien
Mi 31.03.2021
Mi 07.04.2021
jeweils 15 bis 17 Uhr

Sonntags-Atelier
Künstlerisches Arbeiten im Atelier für Besucher*innen jeden Alters.
Jeden 1. Sonntag im Monat
So 06.12.2020, wegen Eröffnung ausnahmsweise um 15:00 Uhr!
So 03.01.2021
So 07.02.2021
So 07.03.2021
So 04.04.2021
jeweils 11 bis 13 Uhr.

Kunstlabor
Inklusiver Workshop für junge Menschen unter Anleitung eines jungen Teams.
Jeden 2. Samstag im Monat,  Teilnahme kostenlos.
Sa 12.12.2020
Sa 09.01.2021
Sa 13.03.2021
Sa 10.04.2021
jeweils 14 bis 17.00 Uhr

Kunstgenuss – Kunst, Kaffee & Kuchen
Führungen mit anschließendem Gespräch bei Kaffee und Kuchen.
Leitung: Sigrid Ernst-Fuchs M.A.
Jeweils donnerstags, 15 bis 17 Uhr.
Do 04.03.2021
Do 18.03.2021
Do 01.04.2021
Do 15.04.2021

Mit Baby ins Museum
Führung für Eltern mit ihren Babys bis 1 Jahr (in Kooperation mit der Kath. Familienbildungsstätte).
Jeden 1. Mittwoch im Monat, 10.30 bis 12.00 Uhr.
Mi 06.01.2021
Mi 03.02.2021
Mi 03.03.2021
Mi 07.04.2021

dementia+art
Begegnung mit Kunst für Menschen mit Demenz und deren Angehörige mit anschließendem Kaffeetrinken im Grünen Salon. Für Gruppen und Einzelpersonen.
Jeden 2. Mittwoch im Monat, 14.30 bis 16.30 Uhr.
Anmeldung erforderlich. Sondertermine auf Anfrage.
Mi 13.05.2021
Mi 10.06.2021
Mi 08.07.2021
Mi 12.08.2021

Workshops für Schulen, Kitas & andere Gruppen
Das Angebot wird im gestalterischen Anspruch jeweils der Gruppe angepasst. Die Gebühr von 4 Euro pro Kind beinhaltet Eintritt und Materialkosten. Workshops für Erwachsene ab 160 Euro pro Gruppe. Beratung und Terminabsprache unter 02202 / 14 23 04 oder info@villa-zanders.de.
Angebot 1: Kopfsache
„Alles beginnt im Kopf“ – Mit ihm wollen wir uns auseinandersetzen, indem wir ihn zeichnen, collagieren oder mit Ton gestalten. Dabei geht es uns nicht um eine symmetrisch-ästhetische Darstellung, sondern um möglichst experimentell-fantasievolle Interpretationen eines Kopfes.
Angebot 2: Schwarzmalerei
Groß, größer, am größten – wir wagen uns an übergroße Kopfbilder. Dazu verwenden wir ausschließlich Graphit und Kohle und zeichnen auf meterlangen Papierbahnen, die wir auch auf den Boden legen können.
Angebot 3: Punkt, Punkt, Komma, Strich
Was definiert Köpfe? Augen, Nase, Mund? Mit ganz einfachen Mitteln, Formen und Linien widmen wir uns dem Thema Kopf und stellen fest: Je abstrakter es ist, desto mehr lässt sich in unser Werk hineininterpretieren. Und so wird aus einem Kopf plötzlich ein amorphes Gebilde – etwas wie eine Muschel oder ein Stein.
Angebot 4: Ich bin ich, du bist du
Jeder hat seinen eigenen Kopf: wir schauen genau hin und malen uns gegenseitig auf eine feste Folie. Anschließend drucken wir unsere Folienzeichnungen auf unterschiedliches Papier und erhalten ganz individuelle Selbstportraits, die wir auch vervielfältigen können.

Öffnungszeiten:
Di, Fr 14 - 18 Uhr
Mi, Sa 10 - 18 Uhr
Do 14 - 20 Uhr
Sonn- und Feiertag 11 - 18 Uhr

Feiertags- und Karnevalsregelung: Das Museum ist vom 24. – 26.12.2020, am 31.12.2020, am 01.01.2021, vom 11. – 16.02.2021 sowie am 05.04.2021 geschlossen.

Barrierefreier Zugang

Museumseintritt 4,00 € / 2,00 € erm. / Mitglieder des Galerie+Schloss e.V. frei sowie am 1. Donnerstag im Monat freier Museumseintritt für Besucher*innen mit Wohnsitz in Bergisch Gladbach.

Kontakt:
Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach
Telefon: 02202 / 142334 oder 142356
E-Mail: info@villa-zanders.de

 Begrüßung und Einführung:
Prof. Dr. Jürgen Wilhelm, Stellvertretender Vorsitzender der Landschaftsversammlung Rheinland
Janina Raub, LWL-Freilichtmuseum Detmold, Westfälisches Landesmuseum für Alltagskultur
Annette Schrick, Kuratorin der Ausstellung, LVR Industriemuseum Papiermühle Alte Dombach

Begleitende Veranstaltungen

Öffentliche Kurzführung durch die Ausstellung
20.9., 18.10., 15.11.2020 & 17.01.2021, 15 Uhr
Bitte keine Gruppen!
3,00 € zzgl. regulärem Eintritt / Kinder & Jugendliche frei

Öffentliche Kuratorenführung
Zum „Welttoilettentag“
Donnerstag, 19.11.2020, 17 Uhr
Bitte keine Gruppen!
3,00 € zzgl. regulärem Eintritt / Kinder & Jugenliche frei

Öffnungszeiten:
Di - Fr 10 – 17 Uhr
Sa, So 11 – 18 Uhr

Kontakt:
LVR-Industriemuseum Papiermühle Alte Dombach
Alte Dombach 1
51465 Bergisch Gladbach

Bettina Mauel und Wolfgang Neisser besetzen zwei unterschiediche Positionen im Galerieprogramm des Partout® Kunstkabinetts. Farbgewaltige dynamische Ölgemälde der Gerhard Richter- und Gotthard Graubner-Schülerin Bettina Mauel stehen den digitalen Collposings aus der Serie „Europäische Metropolen“ von Wolfgang Neisser gegenüber. Während Bettina Mauels Portraits und Tanzbilder voller Bewegung bis hin zur Abstraktion stecken, beeindrucken Wolfgang Neissers „Digitale Wimmelbilder“ durch historisches, kulturelles und politisches Wissen sowie Witz, Seele und Ästhetik. Damit gehören sie zum Intelligentesten, Individuellsten und Kunstvollsten auf dem globalen Kunstmarkt der „Touristenhighlights“.

Wie immer gibt es parallel zur Ausstellung einen eigenen Raum für Werke aller Galeriekünstler*innen: Michael Broerman, Judith Farro, Friedrich Förder, Else und Petra Giesberg, Masaki Hagino, Rolf Jahn, Heike Manleitner, Eneka Krämer-Razquin, Veronika Moos, Detlev van Ravenswaay und Uwe Tillmann.

Begleitende Veranstaltung:
Künstlergespräche mit Bettina Manuel
Do, 03.12.20
Do, 28.01.21
Fr, 26.02.21

Künstlergespräche mit Wolfgang Neisser
Do, 18.02.21
Fr, 26.02.21

Öffnungszeiten:
Di, Do, Fr 16 – 19 Uhr
Sa 11 – 13 Uhr
und nach persönlicher Vereinbarung

Kontakt:
Partout® Kunstgeschichte und Kunstkabinett
Frau Dr. Ursula Clemens-Schierbaum
Straßen 85
51429 Bergisch Gladbach
Telefon: 02204 425238 oder 4804094
E-Mail: kontakt@c8ee510930414984a7276baac8c8614fpartout-kunstgeschichte.de

Bereits in den 1980er Jahren wurde damit begonnen, in der Papierstadt Bergisch Gladbach eine Sammlung mit künstlerischen Arbeiten aufzubauen, die den Werkstoff Papier in all seinen Erscheinungsformen und Gestaltungsmöglichkeiten widerspiegelt. Inzwischen umfassen die Bestände der Sammlung „Kunst aus Papier“ knapp 500 Arbeiten international renommierter Künstler*innen wie Jac Leirner, Monika Grzymala, Christo, John Cage, Mischa Kuball, Simon Schubert oder Jenny Holzer. Nicht nur in ihrer Spezialisierung, sondern auch in der ambitionierten Ausrichtung ist diese Sammlung einzigartig.

In der selbstauferlegten Beschränkung auf ein vermeintliches Alltagsmaterial überrascht die Sammlung durch die schier grenzenlosen Möglichkeiten der Bearbeitung und Verarbeitung von Papier, Pulp und Co: Die künstlerischen Techniken reichen von zerreißen, zerschneiden, zerknüllen, zerfetzen, schaben, kratzen, durchlöchern, zermahlen oder schöpfen bis kleben, falten, schichten, prägen, rollen und vielem mehr. Gerade in dieser Vielfalt geht die Sammlung über das Thema Papier weit hinaus und entwirft ein beeindruckendes Panorama der Gegenwartskunst in ihrer ganzen Heterogenität.

Es ist eine stille, aber doch entschiedene Kunst, die dem Alltagsmaterial Papier einen sinnlichen, immer wieder überraschenden Reichtum abgewinnt. Mit Humor und Leichtigkeit entwickelt die Kunst aus Papier eine ganz eigene Kraft und entfaltet ein Potential, das alle Erwartungen sprengt.

Erstmals präsentiert werden auch Dauerleihgaben aus der Stiftung Kunst im Landesbesitz Nordrhein-Westfalen, die die Sammlung inhaltlich wunderbar ergänzen. Unter diesen herausragenden Arbeiten von Künstler*innen wie Jean Tinguely, Imi Knoebel und Felix Droese besonders hervorzuheben ist eine große Arbeit von Jan J. Schoonhoven.

Ein weiteres Highlight stellt die Präsentation einer Ikone der Kunst aus Papier dar: Reiner Ruthenbecks „Weißer Papierhaufen“ aus dem Jahr 1978/79. Diese wegweisende Skulptur stellte in der Zeit ihrer Entstehung erstmals die physische Präsenz und auratische Wirkung des Mediums Papier auf das gleiche Niveau wie die traditionellen Bildhauermaterialien Stein oder Metall. Die Arbeit wird für die Dauer der Ausstellung als großzügige Leihgabe der Stiftung Kunstfonds in die Präsentation integriert.

Basiert die Sammlung in ihren Anfängen hauptsächlich auf Mitteln der Kulturstiftung der Kreissparkasse Köln, so sind es heute immer wieder kunstsinnige Bürger*innen und Kulturvereine wie der Galerie+Schloss e.V. oder der Rotary Club Bergisch Gladbach, die Ankäufe ermöglichen. Nur durch das bürgerliche Engagement – und die besonders dankenswerten Schenkungen, die direkt von Seiten der Künstler*innen an das Museum gehen – kann sich eine hochkarätige Sammlung heute weiterentwickeln. Eine Sammlung muss aber wachsen, um lebendig und für die Gegenwart relevant zu bleiben.

Zur Sammlung ist ein neuer umfangreicher Bestandskatalog in Vorbereitung.

Begleitprogramm
Wegen begrenzter Teilnehmerzahlen empfehlen wir eine telefonische Anmeldung! Sie erreichen uns unter 02202 / 142304. Die maximal erlaubte Anzahl der Teilnehmer*innen wird den jeweils aktuellen Bestimmungen zur Covid-19-Pandemie angepasst. Bitte beachten Sie die obligatorischen Hygienevorschriften (Mund-Nasen-Schutz, Abstand von mindestens 1,5 m).

Öffentliche Führungen
Do 02. 07. 18 Uhr
So 05. 07. 11 Uhr
So 19. 07. 11 Uhr
Do 06.08. 18 Uhr
So 16.08. 11 Uhr
Weitere Führungen auf Anfrage
Teilnahmegebühr im Eintritt enthalten

Mitmach-Mittwoch in den Sommerferien
Ein Mitmach-Angebot inklusive Führung für Groß und Klein. Jeden Mittwoch von 15 – 17 Uhr.
Gebühr inkl. Material: Erwachsene 6,00 € / Kinder 3,00 € / Familien 12,00 €
Mi 01. 07. / Mi 08. 07. / Mi 15. 07. / Mi 22. 07. / Mi 29. 07. / Mi 05.08.2020

Dialog mit dem Original
Gemeinsame Betrachtung eines ausgewählten Werkes.
Jeden 3. Sonntag im Monat, 15 – 16 Uhr.
Teilnahmegebühr im Eintritt enthalten.
So 19.07. / So 16.08. / So 20.09.2020

Sonntags-Atelier
Künstlerisches Arbeiten im Atelier für Besucher*innen jeden Alters.
Jeden 1. Sonntag im Monat, 11 – 13 Uhr.
Gebühr inkl. Material: Erwachsene 6,00 € / Kinder 3,00 € / Familien 12,00 €
So 05.07. / So 02.08. / So 06.09.2020

Kunstlabor
Inklusiver Workshop für junge Menschen ab 13 Jahren unter Anleitung eines jungen Teams.
Jeden 2. Samstag im Monat, 14 – 17.30 Uhr.
Teilnahme kostenlos.
Sa 11.07. / Sa 08.08. / Sa 12.09.2020

Mit Baby ins Museum
Führung für Eltern mit ihren Babys bis 1 Jahr (in Kooperation mit der Kath. Familienbildungsstätte).
Jeden 1. Mittwoch im Monat, 10.30 – 12 Uhr.
Anmeldung Kath. Familienbildungsstätte Bergisch Gladbach, Telefon: 02202 / 936390, E-Mail: info@0975996260384a248a25c6202ce76909fbs-gladbach.de
Mi 01.07. / Mi 05.08. / Mi 02.09.2020

Projektausstellung "Unruhige Gründe - Die Praxis der Neugierde."
7. Oktober 2020 bis 8. November 2020

Im Rahmen des Kunstvermittlungsprogramms des Kunstmuseum Villa Zanders findet dieses Jahr erstmals ein Kooperationsprojekt mit dem Institut für Kunst und Kunsttheorie der Universität zu Köln statt. Das Institut bildet in den Fachbereichen Kunst-Lehramt, Ästhetische Bildung und Intermedia in allen künstlerischen Medien aus. Im Bereich Kunstpraxis ist ein Schwerpunkt das Zeigen und Präsentieren, das Kuratieren von künstlerischen Positionen - so wird das Ausstellen erprobt und in kunstvermittelnden Projekten gedacht und gearbeitet.

Das Kunstmuseum Villa Zanders ist nicht nur bekannt für seine Schwerpunktsammlung Kunst aus Papier und Ausstellungen mit zeitgenössischer Kunst, sondern auch für sein Engagement im Bereich der Museumspädagogik. In diesem Rahmen setzten sich die Studierenden der Kunstpädagogik in einem Workshop mit der aktuellen Ausstellung und Sammlungspräsentation "Neu Aufgestellt", die noch bis zum 06.06.2021 in den oberen Räumen des Museums zu sehen ist, auseinander. Dabei wurde das von Anna Arnold - Museumsvolontärin im Rahmen von LAB.Bode, Initiative zur Stärkung der Vermittlungsarbeit in Museen - gestaltete Kartenset Papier-gestalten mit Fragestellungen und Handlungsanweisungen zur Kunstrezeption als Grundlage genutzt.

Die unter Anleitung von Ingrid Roscheck - Dozentin für Künstlerische Praxis im Institut für Kunst und Kunsttheorie der Universität zu Köln - entstandenen Werke werden in der Projektausstellung vorgestellt.

Publikation
Zur Sammlung ist ein neuer umfangreicher Bestandskatalog in Vorbereitung.

Öffnungszeiten:
Di, Fr 14 - 18 Uhr
Mi, Fr 10 - 18 Uhr
Do 14 - 20 Uhr
Sonn- und Feiertag  11 - 18 Uhr

Barrierefreier Zugang

Museumseintritt:
4,00 € / 2,00 € erm.  / Mitglieder des Galerie+Schloss e.V. frei / Am 1. Donnerstag im Monat freier Museumseintritt für Besucher*innen mit Wohnsitz in Bergisch Gladbach

Kontakt:
Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach
Telefon: 02202 / 142334 oder 142356
E-Mail: info@6ea3337b291049d0974dc3c3ef523379villa-zanders.de

Bürgerhaus Bergischer Löwe
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach

Handpuppen
Gerd J. Pohl
Dauerausstellung

Seit über 30 Jahren ist Gerd J. Pohl – selbst Puppenspieler und Schauspieler von Beruf – Sammler von Memorabilia aus dem Bereich des Figurentheaters.

Aus dieser Leidenschaft heraus ist eine der wertvollsten Privatsammlungen Deutschlands entstanden. Wertvoll weniger wegen ihrer Größe von über 1.200 Exponaten (vor allem natürlich Theaterfiguren, aber auch theaterhistorisch bedeutsame Requisiten, Bühnenbilder, Originalgraphiken, Scherenschnitte, Fotographien, Film- und Tonaufnahmen, Plakate, Bücher, Manuskripte, Korrespondenzen und andere Dokumente), sondern vor allem aufgrund der Tatsache, dass sie einige ganz und gar einmalige Meisterwerke und Raritäten beinhaltet.

Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf dem Puppenspiel im Deutschland des 20. Jahrhunderts, vor allem auf der Zeit seit etwa 1920, als sich das Puppenspiel von der derben Jahrmarktsunterhaltung zur Kunst- und Theaterform entwickelte.

Rund 120 dieser Theaterfiguren sind nun in den Vitrinen des Bergischen Löwen zu bestaunen. Bei der Auswahl der Exponate spielten u.a. folgende Gesichtspunkte eine Rolle:

- historische Bedeutung der Figuren
- künstlerischer und gestalterischer Wert
- lokaler Bezug zu Bergisch Gladbach oder zum Bergischen Land
- Darstellung der Vielfalt an künstlerischen Ausdrucksformen und Stilen

Mit seiner Hauptfunktion als Stadttheater ist das von Stararchitekt Gottfried Böhm geschaffene Bürgerhaus die ideale Stätte für die Präsentation dieser einmaligen Sammlung, besteht hier doch ein direkter Bezug zwischen Ort und Thema der Ausstellung.

Puppen waren Jahrzehntelang im Einsatz

Manchen der Figuren – beispielsweise denen von Alfredo Bannenberg oder denen von Rudolf Fischer – sieht man deutlich an, dass sie über lange Jahre und Jahrzehnte im Einsatz waren. Diese Figuren wurden vorsichtig konserviert, aber ganz bewusst nicht restauriert, um ihre Authentizität zu wahren.

Die Ausstellung ist als Dauerausstellung konzipiert, die Exponate sollen aber von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden, um auch regelmäßigen Besuchern immer wieder neue Eindrücke zu bieten. Langfristig soll eine der Vitrinen mit didaktischem Material ausgestatten werden, sodass der Betrachter beispielsweise erfährt, auf wie unterschiedliche Weise die Köpfe von Theaterfiguren gestaltet werden können.

Zahlreiche andere Schätze warten noch darauf, gehoben und gezeigt zu werden: Puppen etwa aus verschiedenen „Faust“-Inszenierungen, die kunstvollen Schattenfiguren aus der WDR-Fernsehreihe „Märchenraten mit Kasper und René“, Figuren und Dokumente des berühmten „Heidekaspers“ Walter Büttner (u.a. aus dessen Zeit der Kriegsgefangenschaft in Alabama), ein Handpuppensatz von Meisterschnitzer Fritz-Herbert Bross für das Theater des bekannten Jugendbuchautors Heinrich Maria Denneborg oder Originalfiguren der Hohnsteiner Puppenspiele. Langeweile kommt bei dieser Ausstellung also sicher keine auf.

Die Ausstellung verfolgt keine kommerziellen Zwecke, sämtliche Exponate sind unverkäuflich.

Bild rechts:
PETRA WOLFRAM (*1958), Modellierte Handpuppen (Kostüme: Monika Seibold)
PETRA WOLFRAM studierte Bildende Kunst in Kiel und war zunächst Mitrarbeiterin des Marionettentheaters Fritz Fey in Lübeck. Seit 1984 ist sie freischaffende Künstlerin und leitet ihr eigenes Figurentheater. Die hier ausgestellten Figuren wurden für die Kasperstücke der Piccolo Puppenspiele und des Theaters im Puppenpavillon Bensberg gefertigt und waren zwischen 1997 und 2015 im Einsatz.

Bildnachweis: Gerd J. Pohl
Pressemitteilung von www.theater-im-puppenpavillion.de