Ausstellungen
Sonic (Ausschnitt) von Heike Weber, 2016 Pigmentmarker auf Acryl, Kunstmuseum Villa Zanders
Übersicht
Kunstmuseum Villa Zanders
7. März 2026 bis 16. August 2026
Zeichenräume
Hospiz am Vinzenz-Pallotti Hospital
12. März 2026 bis 12. Juni 2026
„Wandlungen“
Traudel Lindauer zeigt Textilkunstobjekte aus Naturmaterialen
Kulturkirche Herrenstrunden
15. März 2026 bis 31. Juli 2026
Friedrich Förder – Holzschnitte und Zeichnungen
Bergische Sagen und sagenhafte Gegenwart
LVR-Industriemuseum Papiermühle Alte Dombach
19. April 2026 bis 8. November 2026
PAPIER! Handgeschöpftes von John Gerard
Handgeschöpftes Papier aus der Bütt
Himmel & Ääd Begegnungscafé
27. Mai 2026 bis 4. Juli 2026
„GABEL-KUNST + AUGEN-SCHMAUS“
Öl- und Acryl-Malerei der Künstlerin Birgit Voos-Kaufmann
Kunstmuseum Villa Zanders
31. Mai 2026 bis 15. November 2026
James Ensors fantastische Welten
Druckgraphik aus der Sammlung Deckers
Kreishaus Rheinisch-Bergischer Kreis
10. Juni 2026 bis 26. Juni 2026
Hühner der Vielfalt
Hospiz am Vinzenz-Pallotti Hospital
20. Juni 2026 bis 2. Oktober 2026
„Lieblingsbilder“
Fotografien von Bärbel Cardeneo
Kunstmuseum Villa Zanders
11. Juli 2026 bis 31. Oktober 2026
Am Rande des Vulkans
Blut als Material in der Kunst bei Peter Gilles im Dialog mit Joseph Beuys, Felix Droese, Jenny Holzer, Birgit Kahle, Hermann Nitsch und Anna Sudermann
Kabinettausstellung
Partout® Kunstgeschichte & Kunstkabinett
25. Juli 2026 bis 24. Oktober 2026
Veronika Moos
vierzig schatten von weiss
Kunstmuseum Villa Zanders
18. September 2026 bis 14. März 2027
Paper Minds
Konkrete Kunst aus Papier
Kunstmuseum Villa Zanders
29. November 2026 bis 17. Januar 2026
Lichtgestalten – FOR M
Kabinettausstellung
Bürgerhaus Bergischer Löwe
Dauerausstellung
Handpuppen - Sammlung Gerd J. Pohl
© Jancke Verlag by Bertamaria Reetz
Kreishaus Rheinisch-Bergischer Kreis
Am Rübezahlwald 7
51469 Bergisch Gladbach
10. Juni 2026 bis 26. Juni 2026
Hühner der Vielfalt
Ein gemeinsames Kunstprojekt aller Grund- und Förderschulen im Rheinisch-Bergischen Kreis
Vernissage
Mi. 10.6.2026 | 17 Uhr
Grußwort: Landrat Arne von Boetticher
Musikalische Begleitung: open excess – Jazz Ensemble
Inklusives Jazz-Ensemble
Die Schülerinnen und Schüler haben individuelle Hühnerskulpturen gestaltet und sich dabei kreativ mit den Themen Demokratie, Vielfalt, Toleranz und Zusammenhalt auseinandergesetzt. So entstanden einzigartige Kunstwerke, die nicht nur farbenfroh und originell sind, sondern auch die Ideen, Gedanken und Persönlichkeiten der Kinder widerspiegeln.
Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, wie Kunst Menschen verbindet, Begegnungen schafft und gesellschaftliche Werte sichtbar machen kann. Gleichzeitig setzt das Projekt ein Zeichen für eine offene, vielfältige und inklusive Gesellschaft.
Musikalisch begleitet wird die Ausstellungseröffnung vom open excess – Inklusives Jazz Ensemble.
Das Projekt „Demokratie und Inklusion gestalten“ ist eine Kooperation der Arbeitsstelle Inklusion im Schulamt für den Rheinisch-Bergischen Kreis und des Kreiskulturamtes – nach einer Idee von Bertamaria Reetz.
Öffnungszeiten:
Mo. - Do. 08.30 - 16.30 Uhr
Fr. 08.30 - 12.30 Uhr
Eintritt: frei
Kontakt:
Rheinisch-Bergischer Kreis - Kulturamt
Telefon: 02202 / 13277-0
Email: kultur@rbk-online.de
© Rheinisch-Bergischer Kreis
Himmel & Ääd Begegnungs-Café
Altenberger-Dom-Str. 125
51467 Bergisch Gladbach
27. Mai 2026 bis 4. Juli 2026
„GABEL-KUNST + AUGEN-SCHMAUS“
Öl- und Acryl-Malerei der Künstlerin Birgit Voos-Kaufmann
Vernissage:
Mi. 27.5.2026 | 17.30 Uhr
Die Ausstellung zeigt Stillleben der Künstlerin Birgit Voos-Kaufmann – aber bitte nicht an staubige Obstschalen denken.
Im Mittelpunkt stehen Tisch-Gegenstände des Alltags und besonders verführerische Genüsse, liebevoll inszeniert und mit wachem Blick gemalt. In klassischer Ölmalerei als auch in lebendigen Acryl-Mischtechniken, meist auf Leinwand, entstehen Bilder, die zum genauen Hinschauen einladen. Denn was auf den ersten Blick eindeutig wirkt, entpuppt sich bei näherem Betrachten als überraschend, manchmal surreal, manchmal ironisch – und immer mit einem kleinen Augenzwinkern.
Malerei und Gestaltung nehmen seit vielen Jahren einen wichtigen Platz im Leben von Birgit Voos-Kaufmann ein. Für sie bedeutet künstlerische Tätigkeit eine Möglichkeit, die Welt zu entdecken und zu verstehen, Verbindungen zwischen innerer und äußerer Welt zu suchen und neue Bildwelten zu erschaffen. Mit ihren Arbeiten möchte sie Freude und Neugierde wecken.
Mehr zu Birgit Voos-Kaufmann und ihrer Arbeit hier: www.birgitvooskaufmann.de
Café-Öffnungszeiten:
Di. - Fr. von 9 – 18 Uhr
Sa. von 9 – 13 Uhr
Kulturkirche Herrenstrunden
Herrenstrunden 32
51465 Bergisch Gladbach
15. März 2026 bis 31. Juli 2026
Friedrich Förder - Holzschnitte und Zeichnungen
Bergische Sagen und sagenhafte Gegenwart
Vernissage:
So. 15.03.2026 | 17 Uhr
Einführung: Dr. Ursula Clemens-Schierbaum (Kunsthistorikerin)
Musikalische Begleitung: Rizol-Akkordeon-Quartett der Nationalphilharmonie der Ukraine
Der Eintritt ist frei, um eine Spende zur Kostendeckung wird gebeten.
Ein Spiegel der Gegensätzlichkeiten aus Vergangenheit und Gegenwart, mit der Frage: »Sind Werden und Vergehen, Ordnung und Chaos, die aktive Pole eines gigantischen Entwicklungsprinzips unserer Erde, unseres Lebens?« Eine acht Meter lange Papierbahn benennt in Holzschnitten, Zeichnungen und Texten Geschichte und Geschichten aus früheren Zeiten, gepaart mit zeitnahem Geschehen. Weiter zeigt die Ausstellung in großformatigen Einzelarbeiten die aktive Präsenz zerstörender und aufbauender Kräfte. Zu ihnen gehört auch der zwei Meter hohe Holzschnitt »Die Schlangenkönigen«, eine Sage zur Quelle der Strunde.
Der Bergisch Gladbacher Künstler Friedrich Förder stellt Holzschnitte und Zeichnungen zum Thema „Bergische Sagen und sagenhafte Gegenwart“ aus. Er ist seit 1961 freiberuflich Grafik-Designer.
Förder bedient sich gerne literarischer Erzählungen, den Stoffen von Legenden, Sagen und Märchen, um seine Ansichten in Bild-Botschaften zu transportieren. Eine acht Meter lange Papierbahn benennt in Holzschnitten, Zeichnungen und Texten Geschichte und Geschichten aus früheren Zeiten, gepaart mit zeitnahem Geschehen.
Zur Eröffnung spielt das Rizol-Akkordeon-Quartett der Nationalphilharmonie der Ukraine, das derzeit hier in der Region gastiert. Das Rizol Quartett begeistert sein Publikum weltweit und hat bereits in zahlreichen Städten der Ukraine, Polens, Italiens, der Schweiz, Deutschlands, Südkoreas und vieler weiterer Länder unvergessliche Eindrücke hinterlassen.
Weitere Veranstaltung:
Mi. 6.5.2026 | 15 Uhr: Führung in der Ausstellung mit Friedrich Förder
Weitere Gruppenführungen können gerne – auch über das Katholische Bildungswerk – vereinbart werden.
Öffnungszeiten:
täglich von 10 - 17 Uhr
Veranstalter: Kulturkirche Herrenstrunden und Katholischesw Bildungswerk Rheinisch-Bergischer Kreis
© Katholisches Bildungswerk Rheinisch-Bergischer Kreis
Katja Pudor, The prepared room _I don’t draw, I play, Zeichenperformances, 2023, © VG Bild-Kunst, Bonn 2026, Foto: Silke Schneider
Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach
7. März 2026 bis 16. August 2026
Zeichenräume
Monika Bartholomé, Claudia Busching, Kati Gausmann, Betina Kuntzsch, Angela Lubič, Katja Pudor, Kamilla Szíj, Jolanta Wagner, Julia Ziegler
Vernissage:
Fr. 6. 3. 2026 | 18 Uhr
Die Künstlerinnen sind anwesend.
Grußworte
Prof. Dr. Jürgen Wilhelm, Stellv. Vorsitzender der Landschaftsversammlung Rheinland
Brigitta Opiela, Stellv. Bürgermeisterin
Einführung
Dr. Ina Dinter, Leiterin Kunstmuseum Villa Zanders und Kuratorin der Ausstellung
Claudia Busching, Mit-Kuratorin und Künstlerin der Ausstellung
Performance: Katja Pudor
In der Ausstellung Zeichenräume sind Werke von neun internationalen Künstlerinnen zu sehen, die die Zeichnung in den Raum führen und versuchen, die Grenzen zwischen Fläche und Raum aufzulösen. Monika Bartholomé, Claudia Busching, Kati Gausmann, Betina Kuntzsch, Angela Lubič, Katja Pudor, Kamilla Szíj, Jolanta Wagner und Julia Ziegler schaffen Werke, die den Raum auf vielfältige Weise zeichnerisch erobern und das Verständnis von Zeichnung neu definieren. Von klassischen Linien bis hin zu digitalen Animationen, mal als feine Wandzeichnung, mal als Papierbahn im Raum, entfaltet sich eine breite Palette künstlerischer Ausdrucksformen. Die Zeichnung wird dabei nicht nur als Spur oder Linie verstanden, sondern als raumgreifender Prozess, der Bewegung, Material und Licht einbezieht. So entstehen Arbeiten, die über das Papier hinausgehen, den Raum durchdringen und ihn zu einem Teil der Zeichnung werden lassen.
Die Ausstellung lädt zum Dialog zwischen Künstlerinnen und Besuchenden, zwischen Atelier und Öffentlichkeit, Intimität und Begegnung ein. Sie eröffnet einen Raum für Wahrnehmung und Austausch, in dem Zeichnung als lebendiges und offenes Medium erfahrbar wird – sensibel, körperlich und unmittelbar.
Begleitet wird das Projekt durch einen dokumentarischen Film von Claudia Busching. Ein Katalog zur Ausstellung erscheint im April/Mai 2026.
Gefördert wird die Ausstellung durch die Regionale Kulturförderung aus GFG-Mitteln des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR).
Kuratorinnen: Dr. Ina Dinter und Claudia Busching
Kuratorische Assistenz: Sabine Merkens
Monika Bartholomé, Berliner Zimmer, 2021, Tusche und Acryl auf Papier © VG Bild-Kunst, Bonn 2026, Foto: Claudia Busching
Rahmenprogramm
Katalogpräsentation mit Künstlerinnengespräch
Do. 21. 5. 2026 | 18 – 19 Uhr
3 € zzgl. Eintritt
Finissage
Meet the Artists und Performance
So. 16. 8. 2026 | 11.30 – 13 Uhr
Kuratorinnenführung
Do. 2. 4. 2026 | 18 – 19 Uhr
Mit Sabine Merkens
3 € zzgl. Eintritt
Öffentliche Führungen
So. 17. 5. 2026 | 11.30 – 12.30 Uhr
So. 19. 7. 2026 | 11.30 – 12.30 Uhr
3 € zzgl. Eintritt
Private Führungen auf Anfrage.
Kunst + Kölsch
Führung mit anschließendem Workshop mit Kölschgenuss im Atelier. Anmeldung erforderlich.
Do. 18. 6. 2026 | 18 – 20 Uhr
20 € (erm. 12 €) inkl. Eintritt
Ladies’ Night
Führung für kunstinteressierte Frauen mit anschließendem Drink in entspannter Atmosphäre. Mit Maike Sturm.
Anmeldung erforderlich.
Do. 6. 8. 2026 | 18.30 – 20 Uhr
8 € inkl. Eintritt
Sonntags-Atelier
Künstlerisches Arbeiten im Atelier für Kreative jeden Alters.
Anmeldung erforderlich.
So. 5. 4. 2026
So. 3. 5. 2026
So. 7. 6. 2026
So. 5. 7. 2026
So. 2. 8. 2026
jeweils 11.30–13.30 Uhr
Erwachsene 10 €, Kinder 5 € inkl. Eintritt
Angela Lubič, Wandabwicklung 1:2, 2022, Polystyrolplatten, Klebebänder © VG Bild-Kunst, Bonn 2026, Foto: Angela Lubič
Kunstlabor
Inklusiver Kunst-Workshop für junge Menschen ab 13 Jahren unter Anleitung eines jungen Teams. Die Teilnahme ist kostenlos. Keine Anmeldung erforderlich.
Sa. 14. 3. 2026
Sa. 11. 4. 2026
Sa. 9. 5. 2026
Sa. 13. 6. 2026
Sa.| 11. 7. 2026
jeweils 14 - 17.30 Uhr
Mit Baby ins Museum
Führung für Mütter oder Väter mit ihren Babys bis 1 Jahr (in Kooperation mit der Kath. Familienbildungsstätte). Jeden zweiten Dienstag im Monat. Mit Claudia Betzin. Anmeldung über die Kath. Familienbildungsstätte unter 02202–936390.
Di. 14. 4. 2026
Di. 12. 5. 2026
Di. 9. 6. 2026
10.30–12.00 Uhr
7 € inkl. Eintritt
Mit allen Sinnen …
Für Menschen mit Demenz und deren Angehörige
Begegnungen mit der Kunst mit anschließendem Kaffee (Bio und Fairtrade) und Kuchen. Mit Claudia Betzin.
Anmeldung erforderlich.
Di. 14. 4. 2026
Di. 12. 5. 2026
Di. 9. 6. 2026
14.30 – 16.30 Uhr
9 € inkl. Eintritt
Yoga im Museum
90 Minuten Yoga mit anschließender Führung durch die Ausstellung. Mit Kati Kratz. Anmeldung erforderlich.
Sa. 18. 4. 2026
Sa. 9. 5. 2026
Sa. 11. 7. 2026
10.30–13.00 Uhr
28 € inkl. Eintritt
Kunstgenuss
Führungen mit anschließendem Gespräch bei Kaffee (Bio und Fairtrade) und Kuchen. Mit Sigrid Ernst-Fuchs.
Anmeldung erforderlich.
Mi. 6. 5. 2026
Mi. 3. 6. 2026
Mi. 1. 7. 2026
jeweils 15 – 17 Uhr
10 € inkl. Eintritt
Workshops für Schulen, Kitas & andere Gruppen
Das Angebot wird im gestalterischen Anspruch jeweils der Gruppe
angepasst. Die Gebühr von 4 € pro Kind beinhaltet Eintritt und Materialkosten. Workshops für Erwachsene ab 185 € pro Gruppe. Beratung und Terminabsprache unter 02202–141660 oder info@villa-zanders.de.
Raumgeschichten
Auf unserem Weg durch die Ausstellung entdecken wir, wie Linien den Raum erobern und Zeichnungen plötzlich dreidimensional werden. Die Linien wachsen, dehnen sich aus, schweben oder verbinden sich miteinander – mal sichtbar, mal nur zu erahnen. Nach unserem Rundgang gestalten wir eigene Raumzeichnungen mit Draht, Faden, Farben und Papier. Wir experimentieren, verändern Perspektiven und entdecken, wie Bewegung und Material zu Teilen einer lebendigen Zeichnung werden. Dabei entstehen bewegliche Gebilde, flüchtige Linien und überraschende Formen.
Öffnungszeiten:
Di. 14 - 18 Uhr
Mi. 10 - 18 Uhr
Do. 14 - 20 Uhr
Fr. 14 - 18 Uhr
Sa. 10 - 18 Uhr
Sonn- und Feiertag: 11 - 18 Uhr
Barrierefreier Zugang
ÖPNV: S 11 ab HBF Köln, 20 min
Eintritt: 4 Euro/ermäßigt 2 Euro
Freier Eintritt:
• jeder erste Donnerstag im Monat für Besucherinnen und Besucher mit Wohnsitz in Bergisch Gladbach
• Kinder bis 6 Jahre
• Geburtstagskinder jeden Alters
• Begleitperson von Schwerbehinderten (ab GdB 50)
• Studierende der Bildenden Kunst und der Kunstgeschichte
• Mitglieder Galerie+Schloss e.V.
• Ehrenamtskarte NRW
• Pressevertreterinnen und -vertreter mit Presseausweis
• Mitglieder folgender Berufsverbände (mit gültigem Nachweis): ICOM, Deutscher Verband für Kunstgeschichte e.V., Deutscher Museumsbund e.V., Museumsverband NRW, Bundesverband Museumspädagogik e.V., Verband der Restauratoren e.V. (VDR)
Schulklassen und Kindergartengruppen 0,50 € pro Kind
(Begleitpersonen frei)
Kontakt:
Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach
Telefon: 02202 / 142334 oder 142356
E-Mail: info@villa-zanders.de
Internet: https://villa-zanders.de/
© Bärbel Cardeneo
Hospiz am Vinzenz-Pallotti Hospital
Vinzenz-Pallotti-Str. 20
51429 Bergisch Gladbach
20. Juni 2026 bis 2. Oktober 2026
„Lieblingsbilder“
Fotografien von Bärbel Cardeneo
Bärbel Cardeneo hat viele Lieblingsmotive, z.B. Stillleben, die dem Stil alter Meister nachempfunden werden und den Betrachter die Schönheit der Dinge noch einmal völlig neu wahrnehmen lassen. Dazu gehören aber auch Insekten und Blumen im Makrokosmos. Wie verändern sie sich durch Zeit, Wasser, Hitze, Wind und Feuer- oder auch elektronische Bearbeitung?
Bärbel Cardeneo experimentiert und, fasziniert von Farben und Formen, hält sie die dabei entstehenden einzigartige Bilder mit der Kamera fest.
Öffnungszeiten:
täglich von 10 - 18 Uhr
sommerregen (detail], papierpulpe,
papiergarn, aquarellfarbe, 750 x 50 x 5 cm, 2026
Partout® Kunstgeschichte & Kunstkabinett
Straßen 85
51429 Bergisch Gladbach
25. Juli 2026 bis 24. Oktober 2026
veronika moos
vierzig schatten von weiß
Vernissage:
Sa. 25.7.2026 | 17 Uhr
Kunsthistorische Einführung: Dr. Petra Oelschlägel
geheimnisvoll und poetisch zugleich klingt der ausstellungstitel vierzig schatten von weiß. wie kann die „nicht-farbe weiß", - wissenschaftlich als „lichtreflexion aller farben" definiert -, schatten werfen? die antwort findet veronika moos in der natur. seit vierzig jahren entdeckt die künstlerin ihre motive in den materialien, farben, formen sowie kompositionen der natur und setzt sie in zeichnungen, raumkörpern, cyanotypien, fotografie und film um. mit ihrem feinen gespür für werktitel verleiht veronika moos ihren arbeiten zudem einen besonderen zauber. preise, zahlreiche ausstellungen im in- und ausland sowie jüngst im kunstmuseum villa zanders in bergisch gladbach, auftragsarbeiten als auch museumsankäufe markieren den weg der künstlerin. tauchen sie mit ein in eine reale weit, die vierzig schatten von weiß präsentiert.
Weitere Veranstaltungen:
So. 6.9.2026 | 11 Uhr: gespräch mit veronika moos und rundgang durch die ausstellung
So. 6.9.2026 | 14 Uhr: workshop mit veronika moos, anmeldung erforderlich
Sa. 24.10.2026 17 Uhr: finissage mit performanc der künstlerin veronika moos
Öffnungszeiten:
Di, Do, Fr 16 - 19 Uhr
Sa, 11 - 13 Uhr
und nach persönlicher Vereinbarung unter 0157/35532907
Kontakt:
Partout®Kunstgeschichte & Kunstkabinett
Dr. phil. Ursula Clemens-Schierbaum
E-Mail: kontakt@partout-kunstgeschichte.de
Internet: https://www.partout-kunstgeschichte.de/
© Partout®Kunstgeschichte & Kunstkabinett
Peter Gilles, Ohne Titel (Echse) (2004), Blut und Kohlestift, 220 x 160 cm
Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach
11. Juli 2026 bis 31. Oktober 2026
Am Rande des Vulkans
Blut als Material in der Kunst bei Peter Gilles
im Dialog mit Joseph Beuys, Felix Droese, Jenny Holzer, Birgit Kahle, Hermann Nitsch und Anna Sudermann
Kabinettausstellung
Vernissage:
Fr. 10. 7. 2026 | 18 Uhr
Grußworte
Brigitta Opiela, Stellv. Bürgermeisterin
Dr. Ina Dinter, Leiterin Kunstmuseum Villa Zanders
Einführung
Prof. Dr. Hartmut Kraft
Seit den frühen 1960er-Jahren wird Blut als Material bei Performances, Bildern und Objekten verwendet. Was ursprünglich schockierte und die Justiz auf den Plan rief, strahlt auch heute noch eine besondere Kraft aus.
Erstmalig widmet sich diese Kabinettausstellung dem Thema Blut als (Mal-)Material. Im Zentrum stehen die Werke des Kölner Künstlers Peter Gilles (1953–2017). Seine Körperabdrucke mit Eigenblut – ebenso wie seine Zeichnungen – sind in erster Linie Selbstbildnisse.
Es sind Dokumente der Selbstbehauptung und künstlerischen Gestaltung in Grenzsituationen – zum Beispiel am Rande eines aktiven Vulkans, unter Sauerstoffmangel oder angesichts massiver innerer Spannungen. Der Künstler selbst sprach von Fragmenten zur Klärung seiner Identität.
In unseren heutigen Krisen- und Wendezeiten sind Selbstbehauptung und Identität aber nicht nur ein individuelles, sondern ein gesamtgesellschaftliches Thema. Die Arbeiten von Peter Gilles sind aktueller als je zuvor.
Im Dialog mit Werken von Joseph Beuys, Felix Droese, Jenny Holzer, Birgit Kahle, Hermann Nitsch und Anna Sudermann zeigt sich eine große Spannweite von Möglichkeiten im Umgang mit (Tier-)Blut als Material.
Im Rahmen der Ausstellung wird eine umfangreiche Monografie zum Werk von Peter Gilles der Öffentlichkeit vorgestellt (Verlag Kettler).
Die Ausstellung wird kuratiert von Prof. Dr. Hartmut Kraft.
Begleitprogramm
Führungen mit dem Kurator Prof. Dr. Hartmut Kraft (60 Min.)
So 6.9.2026 | 11.30 Uhr
So 31.10.2026 | 11.30 Uhr
Private Führungen auf Anfrage.
Warum sammeln Sie Kunst?
Phänomenologie und Psychologie des Sammelns
Vortrag von Prof. Dr. Hartmut Kraft
Do 1.10.2026 | 18 Uhr
Öffnungszeiten:
Di. 14 - 18 Uhr
Mi. 10 - 18 Uhr
Do. 14 - 20 Uhr
Fr. 14 - 18 Uhr
Sa. 10 - 18 Uhr
Sonn- und Feiertag: 11 - 18 Uhr
Barrierefreier Zugang
ÖPNV: S 11 ab HBF Köln, 20 min
Eintritt: 4 Euro/ermäßigt 2 Euro
Freier Eintritt:
• jeder erste Donnerstag im Monat für Besucherinnen und Besucher mit Wohnsitz in Bergisch Gladbach
• Kinder bis 6 Jahre
• Geburtstagskinder jeden Alters
• Begleitperson von Schwerbehinderten (ab GdB 50)
• Studierende der Bildenden Kunst und der Kunstgeschichte
• Mitglieder Galerie+Schloss e.V.
• Ehrenamtskarte NRW
• Pressevertreterinnen und -vertreter mit Presseausweis
• Mitglieder folgender Berufsverbände (mit gültigem Nachweis): ICOM, Deutscher Verband für Kunstgeschichte e.V., Deutscher Museumsbund e.V., Museumsverband NRW, Bundesverband Museumspädagogik e.V., Verband der Restauratoren e.V. (VDR)
Schulklassen und Kindergartengruppen 0,50 € pro Kind
(Begleitpersonen frei)
Kontakt:
Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach
Telefon: 02202 / 142334 oder 142356
E-Mail: info@villa-zanders.de
Internet: https://villa-zanders.de/
© John Gerard
LVR-Industriemuseum Papiermühle Alte Dombach
Alte Dombach
51465 Bergisch Gladbach
19. April 2026 bis 8. November 2026
PAPIER!
Handgeschöpftes von John Gerard
Vernissage:
Fr. 19. 4. 2026
Handgeschöpftes Papier aus der Bütte scheint aus der Zeit gefallen zu sein, denn Papier für den Alltag wird massenhaft auf großen Maschinen produziert. Doch dieses Handwerk hält sich am Rande der Eifel in einer kleinen spezialisierten Werkstatt von John Gerard. Der in den USA geborene Künstler und Papiermacher beschäftigt sich seit mehr als 40 Jahren mit dem Material.
Dabei experimentiert er kreativ mit vielfältigen Formen, Rohstoffen und entwickelt neue Techniken. Sein Wissen und seine Begeisterung gibt er an interessierte Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker weiter. Zudem baute er mit der Eifeltor Mühle einen Handel auf für Materialien und Werkzeuge, die zum Papierschöpfen benötigt werden. Die Schöpfsiebe, mit denen die Besuchenden in der Alten Dombach eigene Bögen herstellen, stammen alle aus seiner Manufaktur und entstehen in Handarbeit.
In der Wechselausstellung „PAPIER – Handgeschöpftes von John Gerard“ gibt die Papiermühle Alte Dombach Einblicke in sein Schaffen. Die Ausstellung zeigt großformatige Collagen und farbenfrohe sogenannte „Pulp Paintings“ sowie mehr als 40 poesievolle Künstlerbücher. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Frage, wie diese Kunstwerke entstehen.
Die ausgestellten originalen Werkzeuge und Naturmaterialien sowie Falt- und Farbproben geben spannende Einblicke in den faszinierenden Entstehungsprozess der papiernen Werke. In der Werkstatt aufgenommene Fotostrecken dokumentieren John Gerards Arbeitsweisen, die meisterhaft Handwerk und Kunst verbinden. So wird sichtbar, dass hinter jedem Kunstwerk ein individueller Prozess steht, in dem Ideen kreativ erprobt und mit Sorgfalt zum Detail je nach Bild oder Buch umgesetzt werden.
Weitere Veranstaltungen:
Öffentliche Führung mit Mitmach-Angeboten
10.5. / 14.6. / 12.7. / 25.7. / 23.8. / 13.9. / 11.10. / 25.10.2026
Spezial: Führung und kreatives Papierarbeiten für Erwachsene mit John Gerard
31.05. / 09.08. / 08.11.
Regelmäßig Mitmach-Aktionen
für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien und spannende Ferienangebote in den Sommer- und Herbstferien.
Führungen und Mitmach-Angebote auch separat für Gruppen/Schulklassen buchbar.
In der eigens für die Ausstellung eingerichteten Papierwerkstatt sind die Besuchenden eingeladen, sich inspirieren zu lassen und selbst kreativ zu werden: Sie können jederzeit an Werktischen verschiedene Collagen und Falttechniken individuell erproben.
Anmeldung erwünscht im LVR-Ticketshop - www.shop.industriemuseum.lvr.de oder bei Kulturinfo Rheinland: info@kulturinfo-rheinland.de, 02234 / 9921555.
Öffnungszeiten
Di. - Fr. 10 – 17 Uhr
Sa. + So. 11-18 Uhr
Erreichbarkeit:
ÖPNV: Ab S-Bahnhof Bergisch Gladbach mit dem Bus 426 bis Dombach oder 25 Minuten Fußweg
Eintritt:
Kombiticket Dauer- und Sonderausstellung: 6 €
Ermäßigtes Kombiticket: 5 € (Studierende, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienstleistende, Menschen mit Schwerbehinderung, Leistungsempfänger*innen SGB II und SGB XII)
Kombiticket für Gruppen ab 10 Personen: 5,50 € pro Person
Kinder und Jugendliche haben im LVR-Industriemuseum freien Eintritt.
Kontakt:
LVR-Industriemuseum
Papiermühle Alte Dombach
Alte Dombach
51465 Bergisch Gladbach
Telefon: 02202 / 93668-0
Internet: www.industriemuseum.lvr.de
James Ensor, Der Pisser (Le Pisseur), 1887, Radierung, 14,5 x 10,5 cm, Sammlung Deckers, Ostende.
Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach
31. Mai 2026 bis 15. November 2026
James Ensors fantastische Welten
Druckgraphik aus der Sammlung Deckers
Vernissage:
So. 31. 5. 2026 | 11.30 Uhr
Grußworte
Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
Marcel Kreutz, Bürgermeister
Einführung
Dr. Ina Dinter, Leiterin Kunstmuseum Villa Zanders und Kuratorin der Ausstellung
Der belgische Künstler James Ensor (1860–1949) ist ein Künstler, der fasziniert. Er lässt uns staunen, bewundern, schaudern, nachdenken, entdecken, fragen und lachen. Mit seinen bekannten expressiven Maskenmotiven und zahlreichen anderen Bildthemen übt Ensor bis heute eine große Anziehungskraft aus – auf das Kunstpublikum ebenso wie auf Künstlerinnen und Künstler. Seine Kunst ist zeitlos.
James Ensor, einer der prägenden Wegbereiter der Moderne, entwickelte ab Mitte der 1880er Jahre eine facettenreiche Radierkunst, die bis heute fasziniert. Mit über 100 Radierungen, darunter zahlreiche handkolorierte Exemplare, spiegelt die Ausstellung die expressive Bildsprache und stilistische Vielfalt des Künstlers wider. Seine oft ironisch gebrochene Bildwelt, bevölkert von Masken, Grotesken und gesellschaftlichen Anspielungen, entzieht sich gängigen Stilzuordnungen des 19. und 20. Jahrhunderts. Thematisch gegliedert lädt die Ausstellung dazu ein, Ensors künstlerischen Kosmos in seiner ganzen Vielfalt zu entdecken.
Der Fokus liegt auf seinem druckgraphischen Schaffen, das sich in zwei Hauptphasen zwischen 1886–1889 und 1895–1899 entfaltete. Besondere Aufmerksamkeit wird der Praxis des Kolorierens gewidmet, die den Bildsinn seiner Werke intensivierte.
Die Präsentation basiert auf einer umfangreichen Privatsammlung, die in den letzten 25 Jahren in Ensors Heimatstadt Ostende zusammengetragen wurde. Sie bietet dem Publikum die seltene Gelegenheit, einen tiefen Einblick in das druckgraphische Œuvre Ensors zu gewinnen und seine künstlerische Entwicklung nachzuvollziehen.
Die Ausstellung wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
Die Ausstellung wird kuratiert von Dr. Ina Dinter.
James Ensor, James Ensor, Musiker mit dem Notenschlüssel, 1939, Sammlung Quinensor, Ostende, Foto Steven Decroos
Begleitprogramm
Vorträge von Dr. Ina Dinter:
Do. 25.6.2026 | 18 – 19 Uhr
Ensor als Puppenspieler. Tanz, Theater und Inszenierung in der Kunst James Ensors
3 € zzgl. Eintritt
Bühnenartige Kompositionen, eine von Masken dominierte Staffage, Tanzmotive und narrative Stillleben finden sich in James Ensors Werk zahlreich. In Tanz-, Theater- und Maskenbildern synthetisiert der Künstler konträre Welten wie das belgische Puppentheater, bekannt für seinen derben Witz, mit den elegant-zurückhaltenden Liebespaaren Jean-Antoine Watteaus. Er kombiniert Anregungen aus der bildenden Kunst mit solchen aus Populärkultur, Literatur und Alltag. Ensors Malerei ist seine Bühne und die Inszenierung sein Kompositionsprinzip. Das Interesse an Musik und Theater kulminiert in einer von ihm komponierten Ballett-Pantomime – hier wird er wortwörtlich zum Puppenspieler.
Do. 8.10.2026 | 18 – 19 Uhr
„In meinem Werk nehme ich eine große Einheit wahr.“
Wiederholung und Experiment im Spätwerk James Ensors
3 € zzgl. Eintritt
In diesem Vortrag beleuchtet Dr. Ina Dinter die faszinierenden Wiederholungs- und Experimentierverfahren im Spätwerk des Künstlers James Ensor und stellt zentrale Fragen zu Originalität, Serialität und künstlerischer Innovation. Im Mittelpunkt stehen Ensors Selbstporträts sowie die variantenreiche Werkgruppe der „Liebesgärten“, die spannende Einblicke in ästhetische und philosophische Konzepte der Moderne eröffnen.
Dr. Ina Dinter leitet seit 2024 das Kunstmuseum Villa Zanders. 2015 promovierte sie mit der Untersuchung von James Ensors wenig erforschtem Spätwerk. Sie ordnet seine Werkgruppen kunst- und kulturhistorisch ein und zeichnet Ensor als scharfsinnigen Ironiker und Wegbereiter der Moderne, dessen komplexe Bildstrategien eine innovative Auseinandersetzung mit Fragen von Originalität, Serialität und künstlerischer Selbstinszenierung markieren. Ihre Arbeit eröffnet neue Perspektiven auf Ensor als Person und ordnet seine frühe sowie mittlere Schaffensphase neu ein. Zugleich macht sie seine prägende Rolle als Wegbereiter der europäischen Kunst des 20. Jahrhunderts deutlich.
Kuratorinnenführung
Do. 23.7.2026 | 18 – 19 Uhr
Mit Dr. Ina Dinter
3 € zzgl. Eintritt
Öffentliche Führungen
So. 14. 6. 2026 | 11.30 – 12.30 Uhr
So. 5. 7. 2026 | 11.30 – 12.30 Uhr (guided tour in English)
So. 30. 8. 2026 | 11.30 – 12.30 Uhr
So. 13. 9. 2026 | 11.30 – 12.30 Uhr
3 € zzgl. Eintritt
Private Führungen auf Anfrage.
Nachts im Museum: Ensors Spukgestalten
Taschenlampenführung für Familien. Anmeldung erforderlich.
Fr. 30.10.2026 | 18 – 19 Uhr
3 € zzgl. Eintritt
James Ensor, Liebesgarten, 1888, Sammlung Quinensor, Ostende, Foto Steven Decroos
Kunst + Kölsch
Führung mit anschließendem Workshop mit Kölschgenuss im Atelier. Anmeldung erforderlich.
Do. 27.8.2026 | 18 – 20 Uhr
20 € (erm. 12 €) inkl. Eintritt
Ladies’ Night
Führung für kunstinteressierte Frauen mit anschließendem Drink in entspannter Atmosphäre. Mit Judith Glaser. Anmeldung erforderlich.
Do. 24.9.2026 | 18.30 – 20 Uhr
8 € inkl. Eintritt
Sonntags-Atelier
Künstlerisches Arbeiten im Atelier für Kreative jeden Alters.
Anmeldung erforderlich.
So. 5. 4. 2026
So. 3. 5. 2026
So. 7. 6. 2026
So. 5. 7. 2026
So. 2. 8. 2026
jeweils 11.30 – 13.30 Uhr
Erwachsene 10 €, Kinder 5 € inkl. Eintritt
Kunstlabor
Inklusiver Kunst-Workshop für junge Menschen ab 13 Jahren unter Anleitung eines jungen Teams. Die Teilnahme ist kostenlos. Keine Anmeldung erforderlich.
Sa. 14. 3. 2026
Sa. 11. 4. 2026
Sa. 9. 5. 2026
Sa. 13. 6. 2026
Sa.| 11. 7. 2026
jeweils 14 - 17.30 Uhr
Mit Baby ins Museum
Führung für Mütter oder Väter mit ihren Babys bis 1 Jahr (in Kooperation mit der Kath. Familienbildungsstätte). Jeden zweiten Dienstag im Monat. Mit Claudia Betzin. Anmeldung über die Kath. Familienbildungsstätte unter 02202–936390.
Di. 14. 4. 2026
Di. 12. 5. 2026
Di. 9. 6. 2026
10.30 – 12.00 Uhr
7 € inkl. Eintritt
Mit allen Sinnen …
Für Menschen mit Demenz und deren Angehörige
Begegnungen mit der Kunst mit anschließendem Kaffee (Bio und Fairtrade) und Kuchen. Mit Claudia Betzin.
Anmeldung erforderlich.
Di. 14. 4. 2026
Di. 12. 5. 2026
Di. 9. 6. 2026
14.30 – 16.30 Uhr
9 € inkl. Eintritt
Yoga im Museum
90 Minuten Yoga mit anschließender Führung durch die Ausstellung. Mit Kati Kratz. Anmeldung erforderlich.
Sa. 18. 4. 2026
Sa. 9. 5. 2026
Sa. 11. 7. 2026
10.30 – 13 Uhr
28 € inkl. Eintritt
Kunstgenuss
Führungen mit anschließendem Gespräch bei Kaffee (Bio und Fairtrade) und Kuchen. Mit Sigrid Ernst-Fuchs.
Anmeldung erforderlich.
Mi. 6. 5. 2026
Mi. 3. 6. 2026
Mi. 1. 7. 2026
jeweils 15 – 17 Uhr
10 € inkl. Eintritt
Workshops für Schulen, Kitas & andere Gruppen
Das Angebot wird im gestalterischen Anspruch jeweils der Gruppe angepasst. Die Gebühr von 4 € pro Kind beinhaltet Eintritt und Materialkosten. Workshops für Erwachsene ab 185 € pro Gruppe. Beratung und Terminabsprache unter 02202–14 1660 oder info@villa-zanders.de.
Maskenwelten
Gemeinsam tauchen wir in die geheimnisvolle Welt von James Ensor ein. Seine Arbeiten zeigen Masken, Gesichter und andere fantastische Gestalten – mal fröhlich, mal wild, mal ein bisschen unheimlich. Auf unserem Rundgang durch die Ausstellung entdecken wir schrille Farben, und überraschende Formen.
Im Anschluss werden wir im Atelier selbst kreativ: Mit Papier, Farbe, Mustern und allerlei Materialien entstehen eigene Figuren – Wesen, die lachen, tanzen, träumen oder sich verstecken. Wir reißen, schneiden, kleben und malen und drucken bis unsere Figuren ihre eigenen Geschichten erzählen.
Nutzen Sie unsere Kunstausleihe in der Artothek.
Von 16.00–19.00 Uhr können Sie jeden Donnerstag aus 1.700 Arbeiten auswählen. Das Artothek-Team berät Sie gerne. Telefon: 02202–14 2527
Öffnungszeiten:
Di. 14 - 18 Uhr
Mi. 10 - 18 Uhr
Do. 14 - 20 Uhr
Fr. 14 - 18 Uhr
Sa. 10 - 18 Uhr
Sonn- und Feiertag: 11 - 18 Uhr
Barrierefreier Zugang
ÖPNV: S 11 ab HBF Köln, 20 min
Eintritt: 4 Euro/ermäßigt 2 Euro
Freier Eintritt:
• jeder erste Donnerstag im Monat für Besucherinnen und Besucher mit Wohnsitz in Bergisch Gladbach
• Kinder bis 6 Jahre
• Geburtstagskinder jeden Alters
• Begleitperson von Schwerbehinderten (ab GdB 50)
• Studierende der Bildenden Kunst und der Kunstgeschichte
• Mitglieder Galerie+Schloss e.V.
• Ehrenamtskarte NRW
• Pressevertreterinnen und -vertreter mit Presseausweis
• Mitglieder folgender Berufsverbände (mit gültigem Nachweis): ICOM, Deutscher Verband für Kunstgeschichte e.V., Deutscher Museumsbund e.V., Museumsverband NRW, Bundesverband Museumspädagogik e.V., Verband der Restauratoren e.V. (VDR)
Schulklassen und Kindergartengruppen 0,50 € pro Kind
(Begleitpersonen frei)
Kontakt:
Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach
Telefon: 02202 / 142334 oder 142356
E-Mail: info@villa-zanders.de
Internet: https://villa-zanders.de/
© Lichtgestalten
Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach
29. November 2026 bis 17. Januar 2027
Lichtgestalten – FOR M
Kabinettausstellung
Vernissage:
So. 29. 11. 2026 | 11.30 Uhr
Das inklusive Ensemble Lichtgestalten feiert sein 10-jähriges Bestehen mit dem außergewöhnlichen Kunstprojekt FOR M. In Zusammenarbeit mit der Fotografin Heide Prange entsteht eine berührende Ausstellung, die Tanz, Emotion und Inklusion miteinander verbindet.
FOR M reagiert künstlerisch auf aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklungen und setzt ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion, Gemeinschaft und kulturelle Teilhabe. Die Fotografien – entstanden auf dem historischen Zanders-Gelände – zeigen poetische, kraftvolle und vielfältige Momente des Ensembles und lassen die besondere Verbindung von Mensch, Raum und Bewegung erlebbar werden.
Ein Projekt, das bewegt, verbindet und Formen sichtbar macht.
Öffnungszeiten:
Di. 14 - 18 Uhr
Mi. 10 - 18 Uhr
Do. 14 - 20 Uhr
Fr. 14 - 18 Uhr
Sa. 10 - 18 Uhr
Sonn- und Feiertag: 11 - 18 Uhr
Barrierefreier Zugang
ÖPNV: S 11 ab HBF Köln, 20 min
Eintritt: 4 Euro/ermäßigt 2 Euro
Freier Eintritt:
• jeder erste Donnerstag im Monat für Besucherinnen und Besucher mit Wohnsitz in Bergisch Gladbach
• Kinder bis 6 Jahre
• Geburtstagskinder jeden Alters
• Begleitperson von Schwerbehinderten (ab GdB 50)
• Studierende der Bildenden Kunst und der Kunstgeschichte
• Mitglieder Galerie+Schloss e.V.
• Ehrenamtskarte NRW
• Pressevertreterinnen und -vertreter mit Presseausweis
• Mitglieder folgender Berufsverbände (mit gültigem Nachweis): ICOM, Deutscher Verband für Kunstgeschichte e.V., Deutscher Museumsbund e.V., Museumsverband NRW, Bundesverband Museumspädagogik e.V., Verband der Restauratoren e.V. (VDR)
Schulklassen und Kindergartengruppen 0,50 € pro Kind
(Begleitpersonen frei)
Kontakt:
Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach
Telefon: 02202 / 142334 oder 142356
E-Mail: info@villa-zanders.de
Internet: https://villa-zanders.de/
Erwin Heerich: Ohne Titel (braun), 1970. Karton, gestanzt. Ed. 76/150. 12 x 12 x 12 cm. Foto: Michael Wittassek © VG Bild-Kunst, Bonn 2025
Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach
18. September 2026 bis 14. März 2027
Paper Minds
Konkrete Kunst aus Papier
Vernissage:
Do. 17. 9. 2026 | 19.30 Uhr
Die Ausstellung Paper Minds widmet sich den vielfältigen Ausdrucksformen konkreter und konzeptueller Kunst im Medium Papier. Beide Strömungen teilen das Streben nach Klarheit, Ordnung und Idee – während die konkrete Kunst aus dem Sichtbaren heraus strukturiert, farbig oder geometrisch formt, setzt die konzeptuelle Kunst auf den Gedanken selbst als zentrales Werkprinzip. Papier fungiert dabei als sensibler Träger und zugleich als aktiv gestaltetes Material: es wird gefaltet, geschichtet, beschrieben oder perforiert – ein Medium zwischen Fläche und Raum, zwischen Bild und Dokument. Paper Minds beleuchtet, wie Papier zur Denkfläche wird, auf der Form und Konzept, Material und Idee einander begegnen.
Öffnungszeiten:
Di. 14 - 18 Uhr
Mi. 10 - 18 Uhr
Do. 14 - 20 Uhr
Fr. 14 - 18 Uhr
Sa. 10 - 18 Uhr
Sonn- und Feiertag: 11 - 18 Uhr
Barrierefreier Zugang
ÖPNV: S 11 ab HBF Köln, 20 min
Eintritt: 4 Euro/ermäßigt 2 Euro
Freier Eintritt:
• jeder erste Donnerstag im Monat für Besucherinnen und Besucher mit Wohnsitz in Bergisch Gladbach
• Kinder bis 6 Jahre
• Geburtstagskinder jeden Alters
• Begleitperson von Schwerbehinderten (ab GdB 50)
• Studierende der Bildenden Kunst und der Kunstgeschichte
• Mitglieder Galerie+Schloss e.V.
• Ehrenamtskarte NRW
• Pressevertreterinnen und -vertreter mit Presseausweis
• Mitglieder folgender Berufsverbände (mit gültigem Nachweis): ICOM, Deutscher Verband für Kunstgeschichte e.V., Deutscher Museumsbund e.V., Museumsverband NRW, Bundesverband Museumspädagogik e.V., Verband der Restauratoren e.V. (VDR)
Schulklassen und Kindergartengruppen 0,50 € pro Kind
(Begleitpersonen frei)
Kontakt:
Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach
Telefon: 02202 / 142334 oder 142356
E-Mail: info@villa-zanders.de
Internet: https://villa-zanders.de/
Bürgerhaus Bergischer Löwe
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach
Handpuppen
Gerd J. Pohl
Dauerausstellung
Seit über 30 Jahren ist Gerd J. Pohl – selbst Puppenspieler und Schauspieler von Beruf – Sammler von Memorabilia aus dem Bereich des Figurentheaters.
Aus dieser Leidenschaft heraus ist eine der wertvollsten Privatsammlungen Deutschlands entstanden. Wertvoll weniger wegen ihrer Größe von über 1.200 Exponaten (vor allem natürlich Theaterfiguren, aber auch theaterhistorisch bedeutsame Requisiten, Bühnenbilder, Originalgraphiken, Scherenschnitte, Fotographien, Film- und Tonaufnahmen, Plakate, Bücher, Manuskripte, Korrespondenzen und andere Dokumente), sondern vor allem aufgrund der Tatsache, dass sie einige ganz und gar einmalige Meisterwerke und Raritäten beinhaltet.
Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf dem Puppenspiel im Deutschland des 20. Jahrhunderts, vor allem auf der Zeit seit etwa 1920, als sich das Puppenspiel von der derben Jahrmarktsunterhaltung zur Kunst- und Theaterform entwickelte.
Besonderer Augenmerk der Ausstellung
In der Sammlung befinden sich vor allem Handpuppen und Stabfiguren, also jene Figurenarten, mit denen Gerd J. Pohl selbst arbeitet und die ihm folglich am nächsten sind. Marionetten und Schattenfiguren hingegen sind in der Sammlung seltener zu finden. Sie entstand durch Auftragsarbeiten für Pohls eigene Bühne, durch gezielte Ankäufe und durch die Nachlässe befreundeter Puppenspielerinnen und Puppenspieler wie Friedesine Strüver (Göttingen), Jo Micovich (Wuppertal) und Hansjörg Kindler alias Trixini (Rieden am Forggensee), deren Willen es war, dass ihre Figuren auf Pohls Bühne oder zumindest in Ausstellungsform der Öffentlichkeit erhalten blieben.
Bild links:
Strickende Großmutter (nach dem Vorbild der fernsehbekannten „Oma aus Stuttgart“). Marionette von TILL DE KOCK (1915-2010); Schenkung von FRIEDESINE STRÜVER (1923-2010, Puppenspiel-Vagantei Göttingen)
Rund 120 dieser Theaterfiguren sind nun in den Vitrinen des Bergischen Löwen zu bestaunen. Bei der Auswahl der Exponate spielten u.a. folgende Gesichtspunkte eine Rolle:
- historische Bedeutung der Figuren
- künstlerischer und gestalterischer Wert
- lokaler Bezug zu Bergisch Gladbach oder zum Bergischen Land
- Darstellung der Vielfalt an künstlerischen Ausdrucksformen und Stilen
Mit seiner Hauptfunktion als Stadttheater ist das von Stararchitekt Gottfried Böhm geschaffene Bürgerhaus die ideale Stätte für die Präsentation dieser einmaligen Sammlung, besteht hier doch ein direkter Bezug zwischen Ort und Thema der Ausstellung.
Puppen waren Jahrzehntelang im Einsatz
Manchen der Figuren – beispielsweise denen von Alfredo Bannenberg oder denen von Rudolf Fischer – sieht man deutlich an, dass sie über lange Jahre und Jahrzehnte im Einsatz waren. Diese Figuren wurden vorsichtig konserviert, aber ganz bewusst nicht restauriert, um ihre Authentizität zu wahren.
Die Ausstellung ist als Dauerausstellung konzipiert, die Exponate sollen aber von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden, um auch regelmäßigen Besuchern immer wieder neue Eindrücke zu bieten. Langfristig soll eine der Vitrinen mit didaktischem Material ausgestatten werden, sodass der Betrachter beispielsweise erfährt, auf wie unterschiedliche Weise die Köpfe von Theaterfiguren gestaltet werden können.
Zahlreiche andere Schätze warten noch darauf, gehoben und gezeigt zu werden: Puppen etwa aus verschiedenen „Faust“-Inszenierungen, die kunstvollen Schattenfiguren aus der WDR-Fernsehreihe „Märchenraten mit Kasper und René“, Figuren und Dokumente des berühmten „Heidekaspers“ Walter Büttner (u.a. aus dessen Zeit der Kriegsgefangenschaft in Alabama), ein Handpuppensatz von Meisterschnitzer Fritz-Herbert Bross für das Theater des bekannten Jugendbuchautors Heinrich Maria Denneborg oder Originalfiguren der Hohnsteiner Puppenspiele. Langeweile kommt bei dieser Ausstellung also sicher keine auf.
Die Ausstellung verfolgt keine kommerziellen Zwecke, sämtliche Exponate sind unverkäuflich.
Bild rechts:
PETRA WOLFRAM (*1958), Modellierte Handpuppen (Kostüme: Monika Seibold)
PETRA WOLFRAM studierte Bildende Kunst in Kiel und war zunächst Mitrarbeiterin des Marionettentheaters Fritz Fey in Lübeck. Seit 1984 ist sie freischaffende Künstlerin und leitet ihr eigenes Figurentheater. Die hier ausgestellten Figuren wurden für die Kasperstücke der Piccolo Puppenspiele und des Theaters im Puppenpavillon Bensberg gefertigt und waren zwischen 1997 und 2015 im Einsatz.
Bildnachweis: Gerd J. Pohl
Pressemitteilung von www.theater-im-puppenpavillion.de