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Ausstellungen

Die aktuellen Sonderausstellungen in den Bergisch Gladbacher Museen und Galerien

Kulturhaus Zanders
Hauptstr. 267-269
51465 Bergisch Gladbach

8. September 2019 bis 29. September 2019
Požiūris –
eine künstlerische Annäherung: Marijampole/Bergisch Gladbach

Vernissage
Sonntag,  8. September 2019, 11 Uhr
Begrüßung Josef Willnecker, Erster Vize-Bürgermeister und Christine Burlon, AdK-Vorstand
Einführung Gisela Schwarz, Kulturrezensentin
Performance Irmel Droese

Eine Annäherung der gegenseitigen Kunstpositionen wagen die Kunstschaffenden aus der Partnerstadt Marijampole und des Arbeitskreis der Künstler Bergisch Gladbach e.V.

Nach zwei Besuchen in Marijampole und zahlreichen Mails hat sich ein konstruktives Miteinander entwickelt. In diesem spannenden Diskurs finden die Künstler Annäherungen und Synergien in Malerei, Zeichnung, Fotografie, Bildhauerei, Installation.

Die Städtepartnerschaft zwischen Marijampole und Bergisch Gladbach besteht seit 30 Jahren.

Künstlerinnen und Künstler:
Kestutis Balčiunas        
Mary Bauermeister            
Jolita Bičkiene
Egidijus Bičkus              
Rosemarie Bruchhausen    
Christine Burlon
Ingrid Golz                    
Sigrid Fischer                      
Friedrich Förder
Jūrate Kadusauskaité   
Heike Kehres-Woost          
Daphna Koll
Verena Kupper             
Skirmanté Makarevičiené  
Helga Mols
Andrea Pandya             
Kristina Rimiené                 
Petra Christine Schiefer
Gisela Schwarz             
Barbara Stewen                   
Mechthild Stroß
Aušra Suliokiené          
Yoko Suzuki-Kämmerer      
Matthias Wallhäuser
Detlev Weigand           
Waltraud Wolf                     
Loreta Zaleckiené

Öffnungszeiten:
Geöffnet dienstags, donnerstags, sonntags von 15 bis 18 Uhr.

© Arbeitskreis der Künstler

Kirche St. Engelbert
Rommerscheider Höhe 83
51465 Bergisch Gladbach

6. September 2019 bis 29. September 2019
Salvador Dalí: Hölle, Fegefeuer, Paradies

Vernissage
Freitag, 6. September 2019
19 – 21.15 Uhr
Vortrag: Kerstin Meyer-Bialk, M.A., Kunsthistorikerin

Anfang der 1950er Jahre schuf Salvador Dalí (1904–1989) einen Aquarell-Zyklus zu Dante Alighieris »Göttlicher Komödie« aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. 1960 wurden die Aquarelle als Vorlage für Farbdrucke verwendet. Die Bilder zeigen die Wanderung des Menschen durch Hölle, Fegefeuer und Paradies, wie sie in den 100 Gesängen Dantes beschrieben werden. 45 Farbdrucke aus diesem Bilderzyklus sind in St. Engelbert in Rommerscheid zu sehen.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di – Sa, 15 – 19 Uhr
So, 10 – 12 Uhr & 15 – 19 Uhr.
Kostenfrei, Anmeldung nicht erforderlich.

Begleitprogramm:
Dazu bietet das Kath. Bildungswerk in Kooperation mit dem Bürgerverein Rommerscheid und der Kirchengemeinde St. Laurentius ein abwechslungsreiches Begleitprogramm mit Vorträgen, Filmen in der Kirche St. Engelbert sowie einer Lesung mit Sibylle Lewitscharoff im Laurentiushaus. Die Teilnahme an den Begleitveranstaltungen und an den öffentlichen Führungen ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Dienstag, 10.09.2019, 18 Uhr:
Öffentliche Führung mit Kerstin Meyer-Bialk

Sonntag, 15.09.2019, 16 Uhr:
Öffentliche Führung mit Kerstin Meyer-Bialk

Sonntag, 08.09.2019, 17 Uhr:
Die Topographie des Jenseits nach Dante Alighieri
Vortrag: Dr. Piero Pierallini, Philologe

Donnerstag, 12.08.2019, 19 Uhr:
Film »Midnight in Paris«
Filmgespräch: Thomas von der Heide, Theologe & Kulturwissenschaftler

Montag, 16.09.2019, 19 Uhr:
Dalí-Kurzfilmabend
Moderation: Thomas von der Heide, Theologe & Kulturwissenschaftler

Mittwoch, 18.09.2019, 19 Uhr
Film »Leaning Into The Wind – Andy Goldsworthy«
Filmgespräch: Thomas von der Heide, Theologe & Kulturwissenschaftler

Dienstag, 24.09.2019, 19 Uhr
Laurentiushaus, Laurentiussaal, Laurentiusstr. 4–12, 51465 Bergisch Gladbach
Sibylle Lewitscharoff liest aus »Das Pfingstwunder«
Autorenlesung im Laurentiushaus
Moderation: Dr. Ursula Pietsch-Lindt
Teilnahme-Gebühr 10,00 Euro
Anmeldung nicht erforderlich

Sonntag, 29.09.2019, 17 Uhr:
Finissage: »Hölle, Fegefeuer, Paradies – Chansons und Literatur« mit Max Erben, Germanist und Rezitator

CBT-Wohnhaus Margaretenhöhe
Eingangsbereich, Hausrestaurant und Cafeteria , Terrasse und Park des CBT-Wohnhauses
Margaretenhöhe 24
51465 Bergisch Gladbach

30. Juni 2019 bis 30. September 2019
P E R S P E K T I V E N W E C H S E L
Rosemarie Bruchhausen, Steinskulpturen
Dagmar Laustroer, Zeichnungen, Gemälde, Textile Objekte
Dirk Müller, Holzskulpturen
Birgit Voos-Kaufmann, Gemälde

Perspektivenwechsel, Dinge in einem besonderen Licht sehen, das macht die Arbeit der Kunstschaffenden aus. Dabei ist immer wieder ein Perspektivenwechsel die Hauptbedingung für eine prozesshafte kreative Problemlösung.

Perspektivenwechsel, Dinge in einem neuen Licht sehen, das braucht es, um mit dem Leben im CBT-Wohnhaus Margaretenhöhe vertraut zu werden und sich dort zu Hause fühlen zu können. Der Altersdurchschnitt der Bewohnerinnen und Bewohner liegt über 86 Jahren, etwa die Hälfte von ihnen leben mit Demenz. Der Blick in die Zukunft ist ein anderer geworden. Erinnerungen prägen das Fühlen und das Denken der betagten Menschen.

Besucher der Ausstellung im Eingangsbereich, dem Restaurant und der Cafeteria sowie auf der großen Terrasse und im angrenzenden Park sind dazu eingeladen, Perspektivenwechsel als ein wesentliches verbindendes Element zwischen den Menschen des Wohnhauses und den vier Kunstschaffenden mitzuerleben.

Ausstellungseröffnung anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der CBT
Sonntag, 30. Juni 2019, 14.30 Uhr
Begrüßung: Joachim Steiner (Geschäftsleiter)
Einführung mit den vier Künstlern
Kurze Erzählungen: Roswita Harms (Autorin und Erzählerin)
Musikalische Begleitung: Elmar Tölg

„Zurück schauen - nach vorne denken“, so lautet das Motto des Jubiläumsjahres der CBT. Der Rückblick auf die vergangenen 40 Jahre ist feierlicher Anlass für dieses Jubiläum, gleichwohl erfordert der wohlbedachte Blick in die Zukunft vielseitige Perspektivenwechsel, um gestärkt in das neue Jahrzehnt zu gehen.

Besichtigungszeiten
von 10 – 12 Uhr und von 14 -17 Uhr

VHS Bergisch Gladbach
Haus Buchmühle
Buchmühlenstr. 12
51465 Bergisch Gladbach

3. September 2019 bis 2. Oktober 2019
Gruppe : ZWEIFELLOS :
Milde Narkose - Faszinationen des Lesens
Fotos von Klaus Hansen (Bergisch Gladbach)
und Lesezeichen von Klaus Hansen (Stommeln)

Ausstellungseröffnung:
Dienstag, 3. September 2019, 19.30 - 21.00 Uhr
Begrüßung: Michael Buhleier
Einführung: Prof. Dr. Klaus Hansen "Vom Glück des Lesens"
Einwurf: Dr. Lothar Sütterlin "Fünf Minuten über das Lesen"

Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Verein der Freunde und Förderer der VHS e.V.

Galerie Schröder und Dörr
Wingertsheide 59
51427 Bergisch Gladbach-Refrath

30. August 2019 bis 5. Oktober 2019
„Alles in Ordnung“
Werke von Thomas Koch

Nähert sich ein Betrachter in einem ersten Schritt den Gemälden und Objekten von Thomas Koch, so mag es zunächst leicht sein, den Werken ihre Unabhängigkeit und Freiheit vom „Vorbild“ in der kompositionellen Formulierung zu glauben. Im genaueren Hinsehen erkennt er jedoch nach dem zweiten Betrachtungsschritt, dass die Arbeiten sich immer wieder auf ein ganz bestimmtes, rhythmisches Maß zurück beziehen lassen, das nicht aus der Komposition, sondern aus einer scheinbar, dem Bilde innewohnenden Zwangsläufigkeit resultiert. Stellt der Rezipient dann die Frage nach der Regelstruktur, gewinnt er im dritten Schritt die Erkenntnis, dass Thomas Koch alle seine Bilder stets vom Gegenstand herleitet und sich das Motiv durch Arrangement von Stillleben immer wieder neu erarbeitet und ermalt. (Dr. Gabriele Uelsberg, Direktorin Rheinisches Landesmuseum Bonn)

Öffnungszeiten:
dienstags bis freitags 14 bis 18.30 Uhr
samstags 11 bis 14 Uhr

© Galerie Schröder und Dörr, Wingertsheide 59, 51427 Bergisch Gladbach-Refrath
Tel.: 02204/6 41 70, Fax: 02204/6 68 09
e-mail: schroeder-doerr@netcologne.de

TechnologiePark (TBG)
Foyer von Haus 31
Friedrich-Ebert-Str. 75
51429 Bergisch Gladbach

1. Juli 2019 bis 10. Oktober 2019
58. Ausstellung „Kunst im TBG“
"FINDE & SUCHE"
Manuele KLEIN , Malerei, & Hannes LORENZ, Skulpturen

Ausstellungseröffnung:
Mo, 1. Juli 2019 um 19.30 Uhr
Begrüßung: Nike Boch, BEOS AG und Lutz Urbach, Bürgermeister
Zur Ausstellung: Karsten K. Panerzer PerZan
Klang: Bernt Laukamp (Posaune) und Tobias Weindorf (E-Piano)

Die beiden regional wie überregional wirkenden und bekannten, „heimischen“ KünstlerInnen Manuele Klein und Hannes Lorenz bestreiten diese letzte, die 58. Ausstellung der von K.K. Panzer im TBG kontinuierlich kuratierten Reihe seit dem Jahr 2000.

Zur Ausstellung:
In Umkehrung der "normalen" Kausalität von "suche & finde" will der Ausstellungstitel für ein gänzlich gegensätzliches Procedere in Kunst, Wissenschaft und nicht zuletzt in der Technologie plädieren.

„Absichtsloses Finden" ist eine herausragende Qualität insbesondere der informellen Kunst, aber auch zahlreiche wissenschaftliche Erkenntnisse und technologische Erfindungen sind dem "Zufall", also nicht-kausalen Verfahren, zu verdanken. Diese "Er-Findungen" ihrerseits sind sehr oft Anlass zu völlig innovativem Denken und elaboriertem Forschen, mithin zu einer weiteren, vertiefenden Suche. So ist es auch Gegenstand der aktuellen physikalischen Zeit-Forschung, ob nicht Kreisläufe denk- und darstellbar sind, in denen die zeitliche Wirkung von Ereignissen VOR ihrer Ursache liegt.....?!
Vor allem aber wird es in dieser Abfolge möglich, dass nicht nur selbstreferentielle Fragen gestellt und Antworten entwickelt werden.... so gesehen können Entstehung UND Realisierung der Werke beider KünstlerInnen auch eine sichtbare, interdisziplinäre Brücke und einen weiträumigen Radius zu Wissenschaft und Technologie herstellen.

Zu den KünstlerInnen:
Manuele KLEIN gehört seit langer Zeit zu den profiliertesten und anerkanntesten Künstlerinnen im hiesigen Großraum. Sie hat eine umfangreiche und profunde künstlerische Biographie.
www.manueleklein.de

Hannes LORENZ ist ebenfalls ein sehr namhafter Künstler der Region mit Wohnsitz in Bensberg. Seine Vorgehensweise ist überaus originell und entspricht der Intention des Themas in besonderer Weise.
www.hanneslorenz-kunst.de

Geöffnet: werktags 9 - 18 Uhr.

Online Katalog zur Ausstellung: http://perzan.de/downloads/OnlineKATALOGfinde-suche.pdf

Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach

30. August 2019 bis 27. Oktober 2019
Suche. Natur. Erkenntnis
Jupp Lückeroth zum 100. Geburtstag

Ausstellungseröffnung
Donnerstag, 29.08.2019, 19.30 Uhr
Begrüßung: Josef Willnecker, 1. stellv. Bürgermeister und Dr. Petra Oelschlägel, Museumsleitung
Einführung: Dr. Nora Riediger

Rheinisch-Bergischer Kreis
Kreishaus
Kulturamt
Am Rübezahlwald 7
51469 Bergisch Gladbach

30. September 2019 bis 27. Oktober 2019
„Besondere Orte ins Licht rücken“
Overather Kunst- und Kulturverein „Gruppe Neun e.V.“

Ausstellungseröffnung
Mo, 30.09.2019, 18:00 Uhr
Eröffnung: Ulrich Heimann, stellvertretender Landrat
Einführung: Charlotte Loesch, Kreiskulturreferentin
Leinwandprojektion „What art makes“ des Filmemachers und Vorstandsvorsitzenden der Gruppe Neun e.V., Christoph Felder
Klavierschule Immekeppel
Lesung vom Schriftsteller Günther Paffrath
Schauspielbeitrag von Jörg Küster
Im Anschluss findet für das Publikum eine Ausstellungsbegehung gemeinsam mit den Künstlerinnen und Künstlern statt. Diese vereinbaren innerhalb der Gruppe Neun e.V. einen Mix verschiedener Kunstrichtungen: Bildende und Darstellende Kunst sind genauso vertreten wie Musik, Film, Literatur und Fotografie.

Öffnungszeiten:
Montag – Donnerstag 08.30 – 16 Uhr
Freitag 08.30 – 14 Uhr

Mehr Infos über das Kulturamt, Telefon 02202 13-2770 oder per E-Mail an kultur@rbk-online.de sowie über die Homepage des Kreises, https://www.rbk-direkt.de/.

© Kulturamt des Rheinisch-Bergischen Kreises

Kulturhaus Zanders
Hauptstr. 267-269
51465 Bergisch Gladbach

5. Oktober 2019 bis 10. November 2019
« 4 by 4 »
Colleen Sakurai / Shoichi Sakurai / Helga Mols / David Grasekamp

Ausstellungseröffnung
Samstag, 5. Oktober 2019, 18 Uhr

"Geborgenheit" von Beatrix Rey, ©: Markus Bollen

Kulturkirche Herrenstrunden
St. Johannes der Täufer
Herrenstrunden 32
51465 Bergisch Gladbach

1. September 2019 bis 17. November 2017
„Wunder in der Kirche“
Markus Bollen und Beatrix Rey: Naturfotos und Skulpturen

Matinee am Tag des Strundetalfestes zur Eröffnung der Ausstellung
Sonntag, 1. September 2019
12:30 Uhr

Galerie Schröder und Dörr
Wingertsheide 59
51427 Bergisch Gladbach-Refrath

11. Oktober 2019 bis 23. November 2019
„... mehr weiß, wer weiß das schon ...“
Werke von Manuele Klein

Ausstellungseröffnung
Freitag, 11. Oktober 2019, ab 20 Uhr
Einführung: Uli Dörr
Performance: Rolf Hinterecker
Zur Ausstellung erscheint die Sonder-Edition „mehr weiß“, Mixed Media, 2019, 24x30 cm, 6 Exemplare, signiert.

Manuele Kein ist im größeren Umkreis bekannt geworden mit ihrer Malerei in schwarz-weiß. Figuren, die aus einem verschwommenen Hintergrund heraus auftauchen ins Jetzt. Figuren, deren Konturen man erkennt, die aber keine sichtbare Persönlichkeit besitzen. Die Gesichter haben keine Augen und Münder, es sind sozusagen anonyme Erscheinungen. Alles bleibt nebulös. Dieser Eindruck setzt sich auch in anderen Werkgruppe, die der Fotografie, fort. Auch hier wirkt alles wie aus einem Traum. Die Fotos werden teilweise am Computer oder per Hand mit malerischen Mittel nachbe- und/oder überarbeitet.

Ein Kenner ihres Werkes, der bekannte Bergisch Gladbacher Fotografie-Experte Gerd Koshofer, sagt über Klein: „Malerei und Fotografie sind bei ihr keine Konkurrenten: Sie bringt zum Teil die Malerei in die Fotografie hinein und umgekehrt. Dazu sagt sie:" Meine Fotografie besteht aus persönlich aufgenommener Fotografie und Fotografie meiner Malerei", es geht also um Symbiosen.“

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Zum Ausklang der Ausstellung findet eine Finissage am 23. November 2019 statt. Ab 20 Uhr werden die Künstlerin und und ihr Partner Detlev Weigand die Performance „… wer weiß das schon …“ aufführen.

Der Eintritt ist zu beiden Veranstaltungen frei.

Öffnungszeiten:
dienstags bis freitags 14 bis 18.30 Uhr
samstags 11 bis 14 Uhr

© Galerie Schröder und Dörr, Wingertsheide 59, 51427 Bergisch Gladbach-Refrath
Tel.: 02204/6 41 70, Fax: 02204/6 68 09
e-mail: schroeder-doerr@netcologne.de

„KUNST ist immer eine Behauptung“ – so lautet die Lieblingsantwort von Hartmut Kraft auf die Frage, was denn Kunst nun eigentlich sei. Eine Kunstsammlung kann dagegen ganz pragmatisch als eine Ansammlung von Werken nach kunsthistorischen Gesichtspunkten definiert werden. Diese Sichtweise beschreibt allerdings nur einen Teil eines viel komplexeren Zusammenhangs: Wer hat wann was gesammelt? Warum, wozu und mit welchen finanziellen Mitteln? Für welchen Ausstellungsraum und welches Publikum? All dies bestimmt das Erscheinungsbild und die Wirkung einer Sammlung. Das gilt für öffentliche Sammlungen, erst recht aber für private – und es macht jede Sammlung zu einem Porträt ihrer Sammlerin oder ihres Sammlers.

Über einen Zeitraum von fünf Jahrzehnten haben Maria und Hartmut Kraft eine umfangreiche Sammlung zusammengetragen, deren Schwerpunkte die beiden Mediziner und Psychoanalytiker vor allem auf Arbeiten der Nachkriegskunst und der Outsider Art, aber auch auf Werke außereuropäischer Kulturen legten. In dieser Überblicksausstellung wird nun einerseits eine Rückschau auf frühere Ausstellungen (2. Etage „Public Collection“) geboten, andererseits werden neue Aspekte und bislang noch nicht öffentlich gezeigte Werke präsentiert (1. Etage „Private Collection“).

Die Sammlung wird gewissermaßen neu behauptet. Vieles in der Sammlung Kraft erinnert an die Kunst- und Wunderkammern des Barock: Außereuropäische Kunst trifft auf fernöstliche Buddha-Statuen, Arbeiten von Joseph Beuys, Annette Messager und der ZERO Gruppe stehen neben den Werken berühmter Outsider-Künstler und sollen Impulse für Dialoge geben. Die Besucher erwartet eine abwechslungsreiche Tour durch insgesamt 16 Themenräume.
Es erscheint ein Katalog zum Preis von 19,– € (Buchhandelspreis 24,– €).

Bild: Ivwri Figur, Kultur der Urhobo, Nigeria, Afrika, 1. Hälfte 20. Jh., Holz, polychrom gefasst, H 80 cm, B 28 cm, T 34 cm
Foto: Eberhard Hahne

Begleitende Veranstaltungen

Öffentliche Führungen
So 22.09.2019, 11 Uhr mit Prof. Dr. H. Kraft
So 29.09.2019, 11 Uhr
So 06.10.2019, 11 Uhr
So 20.10.2019, 11 Uhr mit Prof. Dr. H. Kraft
Do 07.11.2019, 18 Uhr
So 17.11.2019, 11 Uhr mit Prof. Dr. H. Kraft
So 24.11.2019, 15 Uhr mit Prof. Dr. H. Kraft
Weitere Führungen auf Anfrage

Gespräch mit den Sammlern Maria und Hartmut Kraft
Moderation: Dr. Petra Oelschlägel
Di 15.10.2019, 18 Uhr

Gespräche im Roten Salon
Wie frei ist die Kunst – oder Droht ein neuer Kulturkampf?
Di 22.10.2019, 19.30 Uhr
Gemälde werden abgehängt, Skulpturen vernichtet, Filmhelden ausradiert: Ein Kulturkampf durchzieht die Museen, Kinos und Theater. Droht das Ende der Kunstfreiheit? Der Vortrag thematisiert die Hintergründe der aktuellen Debatte
um Moral und Ästhetik und spürt den neuen Tabus unserer Gesellschaft nach.
Referent: Prof. Dr. iur. Dr. phil. h.c. Peter M. Lynen, Rechtsanwalt und Mitglied der NRW Akademie der Wissenschaft und Kunst

Lesung im Grünen Salon
Wolfgang Herles: Susanna im Bade
Di 12.11.2019, 19.30 Uhr
Zum Thema Sammeln hat Wolfgang Herles (bekannt aus der ZDF-Sendung „Aspekte“ und der Literatursendung „Das blaue Sofa”) einen kleinen Roman geschrieben. „Susanna im Bade” zeichnet ein Bild der internationalen Kunstszene und ist mit viel Insiderwissen und Spannung geschrieben.
Einführung und Lesung: Walter Demmer, Psychiater und Psychologe

Ladies Night
Do 10.10.2019, 18 Uhr
Ein Prosecco, eine Führung und viele kunstinteressierte Ladies – alles, was es für einen interessanten Abend in entspannter Atmosphäre braucht.
Ab 18 Jahren. Anmeldung erwünscht.

Halloween im Museum
Do 31.10.2019, 19.30 – 21 Uhr
Taschenlampenführung mit Gruselfaktor für (kostümierte) Kids bis 12 Jahre. Ein Souvenir wird auch gezaubert.
Anmeldung erforderlich.

Kindergartenmuseum Nordrhein-Westfalen
Quirlsberg 1 (im Jugend- und Kulturzentrum „Q1“)
51465 Bergisch Gladbach

9. Mai 2019 bis 22. Dezember 2019
BauSpielKunst
Baukästen der Naef Spiele AG aus der Sammlung Bungarten

Ausstellungseröffnung
Donnerstag, 9. Mai 2019, 18 Uhr

Mit Bezug auf das Jubiläum „100 Jahre Bauhaus“ stellt das Kindergartenmuseum NRW in einer Sonderausstellung Baukästen aus. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Baukästen der schweizer Naef Spiele AG - darunter das Bauhaus-Bauspiel, das die Bauhaus-Mitarbeiterin Alma Siedhoff-Buscher 1923 entworfen hat.

In der Ausstellung wird der Bogen gespannt von den ersten Baukästen, die wir dem Kindergartengründer Friedrich Fröbel verdanken, über das Bauhaus-Bauspiel bis hin zu den Narf-Baukästen, die zwischen 1957 und 2017 entstanden sind.

Die allermeisten Naef- Baukästen sind für sich schon Kunstwerke und laden zugleich mit ihrem hohen Aufforderungscharakter alle Altersgruppen zum künstlerischen Gestalten ein. Dementsprechend werden in der Ausstellung die Baukästen nicht nur gezeigt, sondern die Besucher/innen können mit einigen der Baukästen, die als Dublikate bereitstehen, bauen, spielen und künstlerisch gestalten.

Die Sonderausstellung, in deren Mittelpunkt die Naef-Baukästen stehen kann bis Jahresende besucht werden - bei freiem Eintritt am Internationalen Museumstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.

Öffnungszeiten:
Dienstags von 10 bis 13 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Kontakt:
Tel. 02202 - 24 36 40
Mail info@kindergarten-museum.de

Bürgerhaus Bergischer Löwe
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach

Handpuppen
Gerd J. Pohl
Dauerausstellung

Seit über 30 Jahren ist Gerd J. Pohl – selbst Puppenspieler und Schauspieler von Beruf – Sammler von Memorabilia aus dem Bereich des Figurentheaters.

Aus dieser Leidenschaft heraus ist eine der wertvollsten Privatsammlungen Deutschlands entstanden. Wertvoll weniger wegen ihrer Größe von über 1.200 Exponaten (vor allem natürlich Theaterfiguren, aber auch theaterhistorisch bedeutsame Requisiten, Bühnenbilder, Originalgraphiken, Scherenschnitte, Fotographien, Film- und Tonaufnahmen, Plakate, Bücher, Manuskripte, Korrespondenzen und andere Dokumente), sondern vor allem aufgrund der Tatsache, dass sie einige ganz und gar einmalige Meisterwerke und Raritäten beinhaltet.

Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf dem Puppenspiel im Deutschland des 20. Jahrhunderts, vor allem auf der Zeit seit etwa 1920, als sich das Puppenspiel von der derben Jahrmarktsunterhaltung zur Kunst- und Theaterform entwickelte.

Rund 120 dieser Theaterfiguren sind nun in den Vitrinen des Bergischen Löwen zu bestaunen. Bei der Auswahl der Exponate spielten u.a. folgende Gesichtspunkte eine Rolle:

- historische Bedeutung der Figuren
- künstlerischer und gestalterischer Wert
- lokaler Bezug zu Bergisch Gladbach oder zum Bergischen Land
- Darstellung der Vielfalt an künstlerischen Ausdrucksformen und Stilen

Mit seiner Hauptfunktion als Stadttheater ist das von Stararchitekt Gottfried Böhm geschaffene Bürgerhaus die ideale Stätte für die Präsentation dieser einmaligen Sammlung, besteht hier doch ein direkter Bezug zwischen Ort und Thema der Ausstellung.

Puppen waren Jahrzehntelang im Einsatz

Manchen der Figuren – beispielsweise denen von Alfredo Bannenberg oder denen von Rudolf Fischer – sieht man deutlich an, dass sie über lange Jahre und Jahrzehnte im Einsatz waren. Diese Figuren wurden vorsichtig konserviert, aber ganz bewusst nicht restauriert, um ihre Authentizität zu wahren.

Die Ausstellung ist als Dauerausstellung konzipiert, die Exponate sollen aber von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden, um auch regelmäßigen Besuchern immer wieder neue Eindrücke zu bieten. Langfristig soll eine der Vitrinen mit didaktischem Material ausgestatten werden, sodass der Betrachter beispielsweise erfährt, auf wie unterschiedliche Weise die Köpfe von Theaterfiguren gestaltet werden können.

Zahlreiche andere Schätze warten noch darauf, gehoben und gezeigt zu werden: Puppen etwa aus verschiedenen „Faust“-Inszenierungen, die kunstvollen Schattenfiguren aus der WDR-Fernsehreihe „Märchenraten mit Kasper und René“, Figuren und Dokumente des berühmten „Heidekaspers“ Walter Büttner (u.a. aus dessen Zeit der Kriegsgefangenschaft in Alabama), ein Handpuppensatz von Meisterschnitzer Fritz-Herbert Bross für das Theater des bekannten Jugendbuchautors Heinrich Maria Denneborg oder Originalfiguren der Hohnsteiner Puppenspiele. Langeweile kommt bei dieser Ausstellung also sicher keine auf.

Die Ausstellung verfolgt keine kommerziellen Zwecke, sämtliche Exponate sind unverkäuflich.

Bild rechts:
PETRA WOLFRAM (*1958), Modellierte Handpuppen (Kostüme: Monika Seibold)
PETRA WOLFRAM studierte Bildende Kunst in Kiel und war zunächst Mitrarbeiterin des Marionettentheaters Fritz Fey in Lübeck. Seit 1984 ist sie freischaffende Künstlerin und leitet ihr eigenes Figurentheater. Die hier ausgestellten Figuren wurden für die Kasperstücke der Piccolo Puppenspiele und des Theaters im Puppenpavillon Bensberg gefertigt und waren zwischen 1997 und 2015 im Einsatz.

Bildnachweis: Gerd J. Pohl
Pressemitteilung von www.theater-im-puppenpavillion.de

Stadtarchiv Bergisch Gladbach
Gustav-Lübbe-Haus
Scheidtbachstraße 23
51469 Bergisch Gladbach

Dauerausstellung
"Demokratie und Bürgerrechte. Peter Joseph Fischbach und Aloysia Raabe"
ab 1. März 2018

Öffnungszeiten:
Mo-Mi 9 - 16 Uhr
Do 9 - 18 Uhr
Fr 9 - 12 Uhr

Kontakt:
Telefon: 02202 - 14 24 78
Stadtarchiv Bergisch Gladbach
archiv@stadt-gl.de