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Ausstellungen

Die aktuellen Sonderausstellungen in den Bergisch Gladbacher Museen und Galerien

Rathaus Bensberg
Wilhelm-Wagener-Platz 1
51429 Bergisch Gladbach
Bauaufsicht 2. Obergeschoss

17. Januar 2019 bis 30. Juni 2019
„Gladbach“
Fotografien von H. Schiele

12. Ausstellung in der Bauaufsicht

Ausstellungseröffnung
Donnerstag, 17.01.2019
16:00 Uhr

In den Fluren der Bauaufsicht des Rathaus Bensberg wird im Jahr 2019 eine Foto-Ausstellung gezeigt. Diesmal wird die Stadt Bergisch Gladbach ganz konkret in den Fokus genommen. Der Künstler H.Schiele, Fotograf, ist zwar gebürtiger Kölner, aber wohnt seit 2006 in Bergisch Gladbach. Der Freiberufler, seit 2011 spezialisiert auf Reportagen, zeigt seine Sicht auf die Stadt und erläutert dazu: „Neu und anders ist der künstlerische Ansatz. Nicht das immer und immer wieder praktizierte Fotografieren von Missständen wird hier wiederholt, sondern die Vision eines großstädtischen Flairs wird abgebildet. Obwohl als solcher eigentlich nicht vorhanden, wird er "gesehen" und in den Fotografien festgehalten. Diese Art und Weise soll es auch anderen ermöglichen, großstädtischer zu denken und zu planen."


H. Schiele, gebürtiger Kölner, kam erst 2006 wegen einer Arbeitsstelle nach Bergisch Gladbach. Das Fotografieren in der Stadt hinterließ viel Bildmaterial, und eine eigene Aussage über die Stadt Bergisch Gladbach entstand. Nachdem einige Bilder in der Galerie Culmann's in Bergisch Gladbach zu sehen waren, entsteht jetzt die große "Gladbach"- Ausstellung im Rathaus Bensberg. Dort werden auch die Besonderheiten von Bensberg und der Beziehung der ehemaligen Nachbarstädte zueinander aufgegriffen.

Für die Presse schrieb Peter Bachmann: “Mit seinen Fotos will H.Schiele dem Betrachter nahelegen, sich von einem allzu folkloristischen Blick auf Bergisch Gladbach zu verabschieden und es als das zu sehen, was es ist: eine Großstadt.”

Besichtigungszeiten:
Mo – Do 8.00 – 18.00 Uhr
Fr 8.00 – 14.00 Uhr

Info zu Inhalten, Terminen, Veranstaltungen, sonstigem unter 02202 / 2981652
© H. Schiele / rasmusnet.de / rasmusnet@mailbox.de

Die Ausstellung bietet einen Einblick in eine Bergisch Gladbacher Kunstsammlung, mit der und in der gelebt wird. Nahezu alle Werke mussten für die Einrichtung dieser Präsentation von den Wänden des unmittelbaren Lebensumfeldes des Sammlers genommen werden; sie kommen nicht etwa aus einem Depot.

Klaus Altmann erlebt die Kunstwerke täglich, pflegt die stetige Auseinandersetzung und den gedanklichen Dialog. Insofern ist für Klaus Altmann – der auch die hiesige Artothek gegründet hat – Kunst ein Lebensmittel, das er in dieser Ausstellung mit dem Publikum teilen möchte.

Wie ein roter Faden zieht sich durch die 30 Jahre Sammelleidenschaft ein Bezug zum plastisch-räumlichen Denken, nicht nur in den rein skulpturalen Werken, sondern ebenso in den Druckgrafiken, Vorzugsausgaben und Leinwandarbeiten.

Dieser Aspekt wird besonders betont durch eine Intervention von Barbara Camilla Tucholski. Da ihre installative und ortsbezogene Deckenzeichnung aus dem Hause Altmann nicht übertragbar ist, wurde die Künstlerin eingeladen, in der oberen Halle des Museums eigens für die Dauer der Ausstellung eine neue Deckenzeichnung zu realisieren.

Innerhalb seiner langjährigen Sammeltätigkeit hat Klaus Altmann das Erwerben von Kunstwerken als identitätsstiftend empfunden, und es sind viele persönliche Kontakte zu Künstlerinnen und Künstlern entstanden. Sein Leben ist mit Kunst angereichert. Das lässt sich beispielhaft an dieser Ausstellung ablesen.

Kurator: Klaus Altmann

Barbara Camilla Tucholski, Jana mit Hund, 1993, Öl auf Leinwand, 90 x 180 cm

Begleitende Veranstaltungen

Öffentliche Führungen
So 07. 07. 2019, 11:00 Uhr, mit Michael Schneider, Köln
So 14. 07. 2019, 11:00 Uhr
Do 01. 08. 2019, 18:00 Uhr
So 04. 08. 2019, 11:00 Uhr, mit Michael Schneider, Köln
Weitere Führungen auf Anfrage

Sonntags-Atelier für alle Altersgruppen
Künstlerisches Arbeiten im Atelier für Besucher jeden Alters.
Jeden 1. Sonntag im Monat, 11:00 – 13:00 Uhr. Anmeldung nicht erforderlich (max. 25 Personen).
So 07. 07. 2019
So 04. 08. 2019

Kunstlabor
Inklusiver Workshop für junge Menschen ab 13 Jahren unter Anleitung eines jungen Teams.
Jeden 2. Samstag im Monat, 14:00 – 17:30 Uhr.
Anmeldung nicht erforderlich. Teilnahme kostenlos.
Sa 13. 07. 2019
Sa 10. 08. 2019

Kunstgenuss (Kunst, Kaffee und Kuchen)
Führungen mit anschließendem Gespräch bei Kaffee und Kuchen.
Leitung: Sigrid Ernst-Fuchs M.A.
Jeweils donnerstags, 15:00 – 17:00 Uhr. Anmeldung erforderlich.
Do 25. 07.2019
Do 01.08.2019
Do 08.08.2019
Do 15.08. 2019

Mit Baby ins Museum
Führungen für Mütter und Väter mit ihren Babys bis 1 Jahr (in Kooperation mit der Kath. Familienbildungsstätte).
Jeden 1. Mittwoch im Monat, 10:30 – 12:00 Uhr. Anmeldung erwünscht.
Mi 03. 07. 2019
Mi 07. 08. 2019

dementia+art
Begegnung mit Kunst für Menschen mit Demenz und deren Angehörige mit anschließendem kreativen Arbeiten im Atelier.
Für Gruppen und Einzelpersonen.
Jeden 2. Mittwoch im Monat, 14:30 – 16:30 Uhr.
Anmeldung erforderlich, Sondertermine auf Anfrage.
Mi 10. 07. 2019
Mi 14. 08. 2019

Workshops für Schulen, KiTas und andere Gruppen
Das Angebot wird im gestalterischen Anspruch jeweils der Gruppe angepasst. Die Gebühr von 4 Euro pro Kind beinhaltet Eintritt
und Materialkosten. Beratung und Terminabsprache unter 02202 / 14 23 39 oder über info@villa-zanders.de.

Angebot 1 – Drucken
In Bezug auf die Arbeiten von Klaus Schmitt und Martina Geist arbeiten wir mit unterschiedlichen Materialien wie Holz, Styrodur, Stoff, Moosgummi etc. und fertigen Druckstöcke an. Unseren Fokus legen wir dabei auf Formen, Flächen, Vielecke und klare Kanten.

Angebot 2 – Malen
Malen mit anderen Dingen – was passiert, wenn wir statt mit Pinseln und Stiften, mit Spachteln, Schwämmen oder gar unseren Fingern malen? Dieser Frage gehen wir nach und wagen uns an die experimentelle Malerei. Dabei lösen wir uns von gegenständlichen Darstellungen und konzentrieren uns auf ein abstraktes Farbenspiel. Inspiriert werden wir dazu von Eva-Maria Schön oder Rainer Gross.

Angebot 3 – Zeichnen
Wir lassen polyperspektivische Zeichnungen aus reduzierten, klaren Linien entstehen und betrachten dazu Räume oder Motive aus verschiedenen Perspektiven oder Positionen – auch mal rücklings auf dem Boden liegend. Dabei orientieren wir uns an den zarten Raumzeichnungen der Künstlerin Barbara Camilla Tucholski.


Öffnungszeiten:
Di, Mi, Fr, Sa 14:00 - 18:00 Uhr
Do 14:00 - 20:00 Uhr
Sonn- und Feiertag 11:00 - 18:00 Uhr
Pfingstmontag (10.06.) und Fronleichnam (20.06.) 11:00 – 18:00 Uhr geöffnet.

Barrierefreier Zugang

Kontakt:
Telefon: 0 22 02 - 14 23 34 oder 14 23 56
www.villa-zanders.de
info@villa-zanders.de

Howard Smith (*1943 in Chicago, Illinois) hat sich seit über 50 Jahren der Malerei verschrieben. Das erklärte Ziel des in New York lebenden Künstlers ist es, „eine Kunst zu schaffen, die lebendig ist und atmet, die instinktiv ist und dennoch einen Sinn für das Unbeschreibliche hat“.

Smiths Malerei geht den Beziehungen nach, die sich zwischen Farbe und Bildträger sowie dem Einzelbild und dem Raum entwickeln. Es geht ihm darum, den Raum zwischen der Kunst und dem Betrachter zu aktivieren.

Diese Herangehensweise ist mit dem Radical Painting der späten 70er/frühen 80er Jahre verbunden, einer zeitgleich in New York und Köln entstandenen Bewegung.

Der besondere Ansatz von Howard Smith stellt etablierte Konventionen in Frage – wie zum Beispiel die maximale oder minimale Bildgröße. So entstehen sowohl sehr große als auch erstaunlich kleine Formate, die zu wandfüllenden Installationen zusammengesetzt werden: Wie jeder einzelne Pinselstrich im Verhältnis zur Bildfläche steht, findet auch jedes Einzelbild seinen Platz in der Gruppe.

Dennoch bleibt selbst das winzigste Miniaturbild eine Persönlichkeit mit einem eigenen Charakter. Die Aufsplitterung der Fläche in ein Raster oder Gewimmel von Strichen oder Punkten verdeutlicht den additiven Akt des Malens als eine fast schon meditative Verbildlichung der Zeit. Ordnung und Chaos, Kontrolle und Zufall, Ratio und Emotion stehen in einem Spannungsverhältnis. Genau dieser Schwebezustand beschreibt das eigentliche Ziel von Smiths Malerei: „Ich möchte ein Gefühl für das Magische vermitteln, indem es einem Bild gelingt, über seine grundlegende Körperlichkeit hinauszugehen und in einen anderen Bereich vorzudringen.“

Im Anschluss an die Laufzeit im Kunstmuseum Villa Zanders wandert die Ausstellung ins Kunstmuseum Appenzell in der Schweiz.

Begleitende Veranstaltungen

Internationaler Museumstag
So 19.05.2019 11:00 - 18:00 Uhr, Eintritt frei!
KinderKünstlerFest
So 19.05.2019 13:00 - 18:00 Uhr, Eintritt frei!

Gespräche im Roten Salon
Di 16.07.2019, 19:30 Uhr
Was fangen wir mit einem Bild an, dessen Wesen Farbe ist?
Über Radical Painting
Anfang der 1970er Jahre zeichnete sich eine neue Entwicklung in der Malerei ab, die später unter dem Begriff Radical Painting zusammengefasst wurde. Sie steht für monochrome Malerei, die ohne jeden Abbildcharakter die reine Wirkung von Farbe auf einem Träger untersucht. Der Vortrag wird aufzeigen, wie sich das Denken über die Malerei im Allgemeinen und diese neue Kunstrichtung im Besonderen realisiert hat.
Referent: Dr. Reinhard Ermen, Musikredakteur und Kunstkritiker

Öffentliche Führungen
So 19.05.2019 11:00 / 14:00 / 16:00 Uhr (Int. Museumstag)
Do 23.05.2019, 18:00 Uhr
So 02.06.2019, 11:00 Uhr
So 23.06.2019, 11:00 Uhr
Do 04.07.2019, 18:00 Uhr
So 11.08.2019, 11:00 Uhr
Weitere Führungen auf Anfrage

Dialog mit dem Original
Im Mittelpunkt dieses neuen Formats steht die intensive gemeinsame Betrachtung eines ausgewählten Kunstwerks.
Jeden 3. Sonntag im Monat, 15:00 – 16:00 Uhr.
Anmeldung nicht erforderlich. Teilnahme im Museumseintritt enthalten.
So 21.07.2019
So 18.08.2019

Sonntags-Atelier
Künstlerisches Arbeiten im Atelier für Besucher jeden Alters.
Jeden 1. Sonntag im Monat, 11:00 – 13:00 Uhr.
Anmeldung nicht erforderlich (max. 25 Personen).
So 02.06.2019
So 07.07.2019
So 04.08.2019

Kunstlabor
Inklusiver Workshop für junge Menschen ab 13 Jahren unter Anleitung eines jungen Teams.
Jeden 2. Samstag im Monat, 14:00 – 17:30 Uhr.
Anmeldung nicht erforderlich. Teilnahme kostenlos.
Sa 08.06.2019
Sa 13.07.2019
Sa 10.08.2019

Kunstgenuss – Kunst, Kaffee und Kuchen
Führungen mit anschließendem Gespräch bei Kaffee und Kuchen. Leitung: Sigrid Ernst-Fuchs M.A.
Jeweils donnerstags, 15:00 – 17:00 Uhr. Anmeldung erforderlich.
Do 06.06.2019
Do 13 06.2019
Do 11.07.2019
Do 18.07.2019

Mit Baby ins Museum
Führungen für Eltern mit ihren Babys bis 1 Jahr (in Kooperation mit der Kath. Familienbildungsstätte).
Jeden 1. Mittwoch im Monat, 10:30 – 12:00 Uhr.
Anmeldung erwünscht.
Mi 05.06.2019
Mi 03.07.2019
Mi 07.08.2019

dementia+art
Begegnung mit Kunst für Menschen mit Demenz und deren Angehörige mit anschließender kreativer Arbeit im Atelier. Für Gruppen und Einzelpersonen.
Jeden 2. Mittwoch im Monat, 14:30 – 16:30 Uhr.
Anmeldung erforderlich. Sondertermine auf Anfrage.
Mi 12.06.2019
Mi 10.07.2019
Mi 14.08.2019

Workshops für Schulen, Kitas und andere Gruppen
Das Angebot wird im gestalterischen Anspruch jeweils der Gruppe angepasst. Die Gebühr von 4 Euro pro Kind beinhaltet Eintritt, eine Führung und Materialkosten. Workshops für Erwachsene ab 160 Euro pro Gruppe. Beratung und Terminabsprache unter 02202 - 142339 oder info@19e9a5a6f93742a3b9444ac7bc3199f3villa-zanders.de.

Angebot 1 – Grenzenlos begrenzt
Vom weichen Ineinanderfließen bis hin zur klar begrenzten Fläche – inspiriert durch die Aquarelle von Howard Smith widmen wir uns mit viel Kreativität und Spontanität der Spielerei mit Farben.

Angebot 2 – Strich für Strich
Der Pinselstrich als kleinste Einheit einer künstlerischen Komposition steht bei Howard Smith häufig im Mittelpunkt. Wir folgen diesem Ansatz und erstellen Bilder aus Pünktchen, zarten Linien, Kritzelkratzel – mal mit Pinsel und Farben, mal mit Feder und Tusche.

Angbot 3 – Gemeinsame Wandinstallation

Howard Smith arrangiert seine Bilder oft zu wandfüllenden Installationen. Jedes Gruppenmitglied erstellt ein eigenes Bild unterschiedlicher Form und Farbe. Aus allen Individualbildern kann abschließend eine Wandinstallation zusammengefügt werden.

Öffnungszeiten:
Di, Mi, Fr, Sa 14:00 - 18:00 Uhr
Do 14:00 - 20:00 Uhr
Sonn- und Feiertag 11:00 - 18:00 Uhr
Christi Himmelfahrt (30.05.), Pfingstmontag (10.06.) und Fronleichnam (20.06.) 11:00 – 18:00 Uhr geöffnet.

Barrierefreier Zugang

Kontakt:
Telefon: 0 22 02 - 14 23 34 oder 14 23 56
www.villa-zanders.de
info@79042c3925974149aac397c40381907dvilla-zanders.de

CBT-Wohnhaus Margaretenhöhe
Eingangsbereich, Hausrestaurant und Cafeteria , Terrasse und Park des CBT-Wohnhauses
Margaretenhöhe 24
51465 Bergisch Gladbach

30. Juni 2019 bis 30. September 2019
P E R S P E K T I V E N W E C H S E L
Rosemarie Bruchhausen, Steinskulpturen
Dagmar Laustroer, Zeichnungen, Gemälde, Textile Objekte
Dirk Müller, Holzskulpturen
Birgit Voos-Kaufmann, Gemälde

Perspektivenwechsel, Dinge in einem besonderen Licht sehen, das macht die Arbeit der Kunstschaffenden aus. Dabei ist immer wieder ein Perspektivenwechsel die Hauptbedingung für eine prozesshafte kreative Problemlösung.

Perspektivenwechsel, Dinge in einem neuen Licht sehen, das braucht es, um mit dem Leben im CBT-Wohnhaus Margaretenhöhe vertraut zu werden und sich dort zu Hause fühlen zu können. Der Altersdurchschnitt der Bewohnerinnen und Bewohner liegt über 86 Jahren, etwa die Hälfte von ihnen leben mit Demenz. Der Blick in die Zukunft ist ein anderer geworden. Erinnerungen prägen das Fühlen und das Denken der betagten Menschen.

Besucher der Ausstellung im Eingangsbereich, dem Restaurant und der Cafeteria sowie auf der großen Terrasse und im angrenzenden Park sind dazu eingeladen, Perspektivenwechsel als ein wesentliches verbindendes Element zwischen den Menschen des Wohnhauses und den vier Kunstschaffenden mitzuerleben.

Ausstellungseröffnung anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der CBT
Sonntag, 30. Juni 2019, 14:30 Uhr
Begrüßung: Joachim Steiner (Geschäftsleiter)
Einführung mit den vier Künstlern
Kurze Erzählungen: Roswita Harms (Autorin und Erzählerin)
Musikalische Begleitung: Elmar Tölg

„Zurück schauen - nach vorne denken“, so lautet das Motto des Jubiläumsjahres der CBT. Der Rückblick auf die vergangenen 40 Jahre ist feierlicher Anlass für dieses Jubiläum, gleichwohl erfordert der wohlbedachte Blick in die Zukunft vielseitige Perspektivenwechsel, um gestärkt in das neue Jahrzehnt zu gehen.

Besichtigungszeiten
von 10:00 – 12:00 Uhr und von 14:00 -17:00 Uhr

Kindergartenmuseum Nordrhein-Westfalen
Quirlsberg 1 (im Jugend- und Kulturzentrum „Q1“)
51465 Bergisch Gladbach

9. Mai 2019 bis 22. Dezember 2019
BauSpielKunst
Baukästen der Naef Spiele AG aus der Sammlung Bungarten

Ausstellungseröffnung
Donnerstag, 9. Mai 2019, 18:00 Uhr

Mit Bezug auf das Jubiläum „100 Jahre Bauhaus“ stellt das Kindergartenmuseum NRW in einer Sonderausstellung Baukästen aus. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Baukästen der schweizer Naef Spiele AG - darunter das Bauhaus-Bauspiel, das die Bauhaus-Mitarbeiterin Alma Siedhoff-Buscher 1923 entworfen hat.

In der Ausstellung wird der Bogen gespannt von den ersten Baukästen, die wir dem Kindergartengründer Friedrich Fröbel verdanken, über das Bauhaus-Bauspiel bis hin zu den Narf-Baukästen, die zwischen 1957 und 2017 entstanden sind.

Die allermeisten Naef- Baukästen sind für sich schon Kunstwerke und laden zugleich mit ihrem hohen Aufforderungscharakter alle Altersgruppen zum künstlerischen Gestalten ein. Dementsprechend werden in der Ausstellung die Baukästen nicht nur gezeigt, sondern die Besucher/innen können mit einigen der Baukästen, die als Dublikate bereitstehen, bauen, spielen und künstlerisch gestalten.

Die Sonderausstellung, in deren Mittelpunkt die Naef-Baukästen stehen kann bis Jahresende besucht werden - bei freiem Eintritt am Internationalen Museumstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.

Öffnungszeiten:
Dienstags von 10:00 bis 13:00 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Kontakt:
Tel. 02202 - 24 36 40
Mail info@kindergarten-museum.de

Bürgerhaus Bergischer Löwe
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach

Handpuppen
Gerd J. Pohl
Dauerausstellung

Seit über 30 Jahren ist Gerd J. Pohl – selbst Puppenspieler und Schauspieler von Beruf – Sammler von Memorabilia aus dem Bereich des Figurentheaters.

Aus dieser Leidenschaft heraus ist eine der wertvollsten Privatsammlungen Deutschlands entstanden. Wertvoll weniger wegen ihrer Größe von über 1.200 Exponaten (vor allem natürlich Theaterfiguren, aber auch theaterhistorisch bedeutsame Requisiten, Bühnenbilder, Originalgraphiken, Scherenschnitte, Fotographien, Film- und Tonaufnahmen, Plakate, Bücher, Manuskripte, Korrespondenzen und andere Dokumente), sondern vor allem aufgrund der Tatsache, dass sie einige ganz und gar einmalige Meisterwerke und Raritäten beinhaltet.

Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf dem Puppenspiel im Deutschland des 20. Jahrhunderts, vor allem auf der Zeit seit etwa 1920, als sich das Puppenspiel von der derben Jahrmarktsunterhaltung zur Kunst- und Theaterform entwickelte.

Rund 120 dieser Theaterfiguren sind nun in den Vitrinen des Bergischen Löwen zu bestaunen. Bei der Auswahl der Exponate spielten u.a. folgende Gesichtspunkte eine Rolle:

- historische Bedeutung der Figuren
- künstlerischer und gestalterischer Wert
- lokaler Bezug zu Bergisch Gladbach oder zum Bergischen Land
- Darstellung der Vielfalt an künstlerischen Ausdrucksformen und Stilen

Mit seiner Hauptfunktion als Stadttheater ist das von Stararchitekt Gottfried Böhm geschaffene Bürgerhaus die ideale Stätte für die Präsentation dieser einmaligen Sammlung, besteht hier doch ein direkter Bezug zwischen Ort und Thema der Ausstellung.

Puppen waren Jahrzehntelang im Einsatz

Manchen der Figuren – beispielsweise denen von Alfredo Bannenberg oder denen von Rudolf Fischer – sieht man deutlich an, dass sie über lange Jahre und Jahrzehnte im Einsatz waren. Diese Figuren wurden vorsichtig konserviert, aber ganz bewusst nicht restauriert, um ihre Authentizität zu wahren.

Die Ausstellung ist als Dauerausstellung konzipiert, die Exponate sollen aber von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden, um auch regelmäßigen Besuchern immer wieder neue Eindrücke zu bieten. Langfristig soll eine der Vitrinen mit didaktischem Material ausgestatten werden, sodass der Betrachter beispielsweise erfährt, auf wie unterschiedliche Weise die Köpfe von Theaterfiguren gestaltet werden können.

Zahlreiche andere Schätze warten noch darauf, gehoben und gezeigt zu werden: Puppen etwa aus verschiedenen „Faust“-Inszenierungen, die kunstvollen Schattenfiguren aus der WDR-Fernsehreihe „Märchenraten mit Kasper und René“, Figuren und Dokumente des berühmten „Heidekaspers“ Walter Büttner (u.a. aus dessen Zeit der Kriegsgefangenschaft in Alabama), ein Handpuppensatz von Meisterschnitzer Fritz-Herbert Bross für das Theater des bekannten Jugendbuchautors Heinrich Maria Denneborg oder Originalfiguren der Hohnsteiner Puppenspiele. Langeweile kommt bei dieser Ausstellung also sicher keine auf.

Die Ausstellung verfolgt keine kommerziellen Zwecke, sämtliche Exponate sind unverkäuflich.

Bild rechts:
PETRA WOLFRAM (*1958), Modellierte Handpuppen (Kostüme: Monika Seibold)
PETRA WOLFRAM studierte Bildende Kunst in Kiel und war zunächst Mitrarbeiterin des Marionettentheaters Fritz Fey in Lübeck. Seit 1984 ist sie freischaffende Künstlerin und leitet ihr eigenes Figurentheater. Die hier ausgestellten Figuren wurden für die Kasperstücke der Piccolo Puppenspiele und des Theaters im Puppenpavillon Bensberg gefertigt und waren zwischen 1997 und 2015 im Einsatz.

Bildnachweis: Gerd J. Pohl
Pressemitteilung von www.theater-im-puppenpavillion.de

Stadtarchiv Bergisch Gladbach
Gustav-Lübbe-Haus
Scheidtbachstraße 23
51469 Bergisch Gladbach

Dauerausstellung
"Demokratie und Bürgerrechte. Peter Joseph Fischbach und Aloysia Raabe"
ab 1. März 2018

Öffnungszeiten:
Mo-Mi 9:00 - 16:00 Uhr
Do 9:00 - 18:00 Uhr
Fr 9:00 - 12:00 Uhr

Kontakt:
Telefon: 02202 - 14 24 78
Stadtarchiv Bergisch Gladbach
archiv@stadt-gl.de