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Ausstellungen

Sonic (Ausschnitt) von Heike Weber, 2016 Pigmentmarker auf Acryl, Kunstmuseum Villa Zanders

Übersicht

Kindergartenmuseum Nordrhein-Westfalen
9. Mai 2019 bis 13. Mai 2020
BauSpielKunst
Baukästen der Naef Spiele AG aus der Sammlung Bungarten

Schulmuseum Bergisch Gladbach – Sammlung Cüppers
14. November 2019 bis 31. Dezember 2020
Der kratzige Unterschied – historische Handarbeiten
von „Arm“ und „Reich“ 1850 – 1950

Kunstmuseum Villa Zanders
14. Dezember 2019 bis 19. April 2020
Stefan Wewerka - Dekonstruktion der Moderne

Palliativ- und Hospizstation der GFO Kliniken Rhein-Berg
24. Januar 2020 bis 28. Mai 2020
UNTERWEGS
Wolfgang Hundhausen, Fotografie und Birgit Voos-Kaufmann, Malerei P, Bensberg

Himmel un Ääd-Begegnungs-Café
18. Februar 2020 bis 28. März 2020
"Gottfried Böhm in Schildgen - die Pfarrkirche Herz Jesu"

Kunstmuseum Villa Zanders
28. Februrar 2020 bis 29. März 2020
Igor Ganikowskij - Moral Spaces. 3D Painting

LVR-Industriemuseum Papiermühle Alte Dombach
Sonderausstellung
1. März 2020 bis 7. Februar 2021
"Von der Rolle. KloPapierGeschichten"

Volkshochschule Haus Buchmühle
3. März 2020 bis 7. April 2020
"it's me!"
Arbeitskreis der Künstler Bergisch Gladbach e.V. (AdK)

Kulturkirche Herrenstrunden
8. März 2020 bis 19. April 2020
„DurchKREUZtes Leben"
Ein Kreuzweg von Manfred Hartmann

Rheinisch-Bergischer Kreis - Kulturamt
10. März 2020 bis 03. April 2020
"Kulturen im Dialog - Brücken bauen und Mauern einreißen"

Galerie Schröder und Dörr
15. März 2020 bis 18. April 2020
„CEES ANDRIESSEN 80“
Ausstellung mit neuen Holzschnitten

Thomas-Morus-Akademie
24. März 2020
82. Kunstbegegnung Bensberg
Mit IHM allein. Tage in Gethsemane
Bilder von Uwe Appold

Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe
03. April 2020 bis 11. Oktober 2020
MittagsPause! - Über den Wandel der Auszeit vom Arbeiten

Kunstmuseum Villa Zanders
02. Mai 2020 bis 16. August 2020
"Hede Bühl - Arbeiten auf Papier"

Bürgerhaus Bergischer Löwe
Dauerausstellung
Handpuppen - Sammlung Gerd J. Pohl


Begegnungscafé Himmel un Ääd
Altenberger-Dom-Straße 125
51467 Bergisch Gladbach

18. Februar 2020 bis 28. März 2020
"Gottfried Böhm in Schildgen - die Pfarrkirche Herz Jesu"
Fotoausstellung der Fotogruppe um Karl-Josef Gramann
von der Evangelischen Begegnungsstätte Hand/Paffrath

Die Pfarrkirche Herz Jesu Schildgen (eingeweiht 1960), eines der ersten großen Projekte Gottfried Böhms, lässt noch die Auseinandersetzung mit seinem Vater, dem großen Kirchenbauer Dominikus Böhm durchscheinen. In die Außenmauer der Kirche, rechts des Eingangsportals, ist ein Relief der Arche Noah eingelassen. Es stammt von dem Kölner Bildhauer Jochem Pechau, der häufig mit Gottfried Böhm zusammenarbeitete. Noahs Gesicht ähnelt dem von Böhms Vater Dominikus und wird als Kryptoporträt beschrieben – Bild von mythologischen Figuren, denen die Gesichtszüge realer Personen verliehen wurden. Mit der Abfolge der verschiedenen Höfe erinnert die Herz-Jesu-Kirche an den im Alten Testament genannten Tempel von Jerusalem.

Die Fotografen: „Wir sind eine kleine Fotogruppe aus dem Kreis der Evangelischen Begegnungsstätte Hand/Paffrath. Unter Leitung von Karl-Josef Gramann treffen sich regelmäßig Antje Gruber, Monika Trouvain, Rainer Kirst und Hartmut Herrmann. Im vergangenen Frühjahr haben wir uns die Bauwerke der,Böhm-Architekten-Dynastie’ als Ziel unserer Fototreffen ausgesucht. Je länger wir uns mit diesem Thema befassen, umso mehr begeistert uns der,Böhm’sche Baustil‘. Eine Besonderheit für uns war es, die kleinen Details zu entdecken, die dem Betrachter nicht gleich ins Auge fallen, wie z.B. die Bienen, Rosen und Schlangen“.

Öffnungszeiten:
Di. - Fr.: 9 -17 Uhr
Sa.: 9 - 13 Uhr
So. und Mo. Ruhetag

Veranstalter: Begegnungscafé Himmel un Ääd in Kooperation mit der katholischen Pfarrgemeinde Herz Jesu Schildgen


Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach

28. Februrar 2020 bis 29. März 2020
Igor Ganikowskij - Moral Spaces. 3D Painting

Ausstellungseröffnung
Donnerstag, 27. Februrar 2020, 19:30 Uhr
Grußworte:  Josef Willnecker, 1. stellv. Bürgermeister und Dr. Petra Oelschlägel, Museumsleitung
Einführung : Dr. Nora Riediger

Eintritt während der gesamten Laufzeit frei!

Igor Ganikowskij, name, 2006, Acryl und Holz auf Leinwand 69 x 75 cm, Foto: M. Wittassek

In einer Kabinettausstellung blickt das Kunstmuseum Villa Zanders auf das Spätwerk des seit 1993 in Deutschland ansässigen Künstlers Igor Ganikowskij (*1950 in Moskau).
Ganikowskij arbeitet vornehmlich dreidimensional: Materialien wie Holz und Eisen werden mit Malerei auf Leinwand kombiniert, um zu zeigen, wie sich die Realität auf verschiedenen Ebenen erst nach und nach offenbart. So soll in seiner Kunst die Vieldimensionalität der Welt erlebbar werden, indem sich aus vielen möglichen Blickwinkeln schließlich doch ein Ganzes ergibt.
Zeit wird dabei nicht nur zu einem zentralen Aspekt von Ganikowskijs Arbeiten, weil schon das Betrachten seiner Werke aus verschiedenen Blickwinkeln sie einfordert. Die vermeintlich streng reduzierte Formensprache des Konstruktivismus ist auch mit einer verborgenen spirituellen Symbolik aufgeladen, deren tiefere Bedeutung sich Außenstehenden erst offenbaren kann, wenn man bereit ist, sich völlig darauf einzulassen.

Zeitgleich zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher dreisprachiger (dt., en., russ.) Katalog zum Preis von 40 Euro im Verlag Комментарии (Commentary).

Öffnungszeiten:
Di, Mi, Fr, Sa 14 - 18 Uhr
Do 14 - 20 Uhr
Sonn- und Feiertag 11 - 18 Uhr

Feiertagsregelung:
Das Museum ist am 13. 04. 2020 geschlossen.

Barrierefreier Zugang

Museumseintritt 4 Euro / 2 Euro erm. / Mitglieder des Galerie+Schloss e.V. frei sowie am 1. Donnerstag im Monat freier Museumseintritt für BesucherInnen mit Wohnsitz in Bergisch Gladbach.

Kontakt:
Telefon: 02202 14-2334 oder 14-2356
www.villa-zanders.de
info@3372e3850e4443aeae887a562ba5ce32villa-zanders.de

© andrea pandya

Volkshochschule Bergisch Gladbach
Buchmühlenstraße 12
51465 Bergisch Gladbach

3. März 2020 bis 7. April 2020
"it's me!"
Arbeitskreis der Künstler Bergisch Gladbach e.V. (AdK)

Ausstellungseröffnung
Dienstag, 3. März 2020
19 Uhr
Begrüßung: Michael Buhleier, VHS-Leiter
Einführung: Gisela Schwarz, AdK-Vorstand + Kunstrezensentin
Musikperformance: Franziska Pietsch, Violine, + Maki Hayashida, Piano

Zu der Seins-Frage, dem Sein des Gegenübers und des Fremden positionieren sich Künstler und Künstlerinnen mit ihren Werken.

In Malerei, Zeichnung, Fotografie, Collage, Installation, Plastik, Skulptur und Musikperformance werden die Prägungen in der Selbstfindung, im Miteinander und in der Reflektion auf die Umwelt dargestellt.

AdK-Künstlerinnen und AdK-Künstler
Rosemarie Bruchhausen · Lydia Czeranski · Martin Elsässer · Sigrid Fischer · Sigrun Haserich Ly Heise · Gerda Heudorf · Wolfgang Heuwinkel · Edda Jende · Christel Klemke-Krocker · Hannes Lorenz · Katja Nötzold · Andrea Pandya · Kristina Rimiené · Maria Schätzmüller-Lukas · Petra Schiefer-Grede · Berret Smith · Elisabeth Schwamborn · Gisela Schwarz · Rosemarie Steinbach-Fuß · Barbara Stewen · Matthias Wallhäuser · Ellen Zang

Gastkünstlerinnen und Gastkünstler
Eckard Alker · Jolita Bikiene · Irmel Droese · Rendel Freude · Jurate Kadusauskaité · Nasrah Nefer · Franziska Pietsch · Maki Hayashida

Sonderveranstaltung
Montag, 9. März 2020, 19 Uhr, VHS Bergisch Gladbach
Konzert: Franziska Pietsch, Violine, und Maki Hayashida, Piano, spielen zum Thema „it’s me!“ Werke von Beethoven, Schumann und Bartok.
Eintritt frei. Spenden beim „Austritt“ erbeten!


Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach

14. Dezember 2019 bis 19. April 2020
Stefan Wewerka - Dekonstruktion der Moderne

Ausstellungseröffnung
Freitag, 13. Dezember 2019, 18 Uhr
Grußworte: Josef Willnecker, 1. Stellv. Bürgermeister und Anne Henk-Hollstein, Vorsitzende der  Landschaftsversammlung Rheinland
Einführung:  Dr. Petra Oelschlägel, Leiterin Kunstmuseum Villa Zanders und Norbert Eisold, Forum Gestaltung, Magdeburg
Musikalischer Beitrag: Trio Shigihara, Heupel, Bier
Paul Shigihara, Gitarre, Köln / Michael Heupel, Querflöte, Bonn / Ernst Bier, Schlagzeug, Berlin

o.T. (Lederkappe und Hosenanzug für eine Dame), 1982, 1 von 3 Fotografien von Karin Székessy, 27,8 x 23,5 cm, Wewerka-Archiv / Forum Gestaltung e.V.
© VG BILD-KUNST Bonn, 2019

Stefan Wewerka (1928–2013) war zweifelsohne eine der vielseitigsten Künstlerpersönlichkeiten der deutschen Nachkriegsmoderne. So war er nicht nur Architekt und Objektkünstler, Designer, Modemacher und Innenarchitekt, sondern auch Bildhauer, Maler, Grafiker, Filmemacher und Aktionskünstler. Mit großer Lust am sinnlichen Ausdruck erstreckten sich seine gestalterischen Überlegungen gewissermaßen vom Städtebau über Architektur, Design und Grafik bis zur Mode und zum Essbesteck. Mit Humor und aufklärerischem Geist rüttelte er an den Dogmen des Internationalen Stils und schlug mit der Dekonstruktion rechtwinklig-funktionaler Gewissheiten eine Brücke zu den fortschrittlichsten Entwicklungen der heutigen Zeit.

Diese Ausstellung konzentriert sich im Kern auf die in ihrer Komplexität wohl fruchtbarste, ausgesprochen intensive Schaffensphase von 1978 bis in die späten 1980er Jahre. Ziel ist es, das Universum Wewerkas in einer bislang nicht gekannten Weise zu beleuchten und seine Aktualität für Fragestellungen unserer Gegenwart, wie z.B. ein natur- und menschengerechtes Wohnen, herauszuarbeiten. Eine Anleitung, die Welt bewusst in Schieflage zu versetzen, um sie neu zu denken.

In Kooperation mit dem Forum Gestaltung e.V./Wewerka Archiv, Magdeburg und der Initiative 100 Jahre Bauhaus im Westen.

Zur Ausstellung ist ein umfangreicher Katalog erschienen. 238 Seiten, 28 Euro (38 Euro im Buchhandel)

Stefan Wewerka verschiebt den Kölner Dom um 1 m, 1987
Produktionsfoto Film Verrückte Welten – Die Karrieren des Stefan Wewerka von Lothar Spree, 1987, © VG BILD-KUNST Bonn, 2019

Begleitende Veranstaltungen

Öffentliche Führungen
So 26. 01. 2020, 11 Uhr
Do 06. 02. 2020, 18 Uhr
So 16. 02. 2020, 11 Uhr
So 22. 03. 202,0 11 Uhr
Do 02.04. 2020, 18 Uhr
So 19.04. 2020, 11 Uhr
Weitere Führungen auf Anfrage

Wewerka-Bar im Rahmen der PASSAGEN
Do 16. 01. 2020, 18.30 – 22 Uhr
Studierende des bib International College Bergisch Gladbach lassen sich vom Geist Wewerkas zu Entwürfen anregen, die in der Wewerka-Bar bei einem vom Team der Rosebud Bar Cologne kredenzten Cocktail begutachtet werden können und zum entspannten Austausch einladen.

Gespräche im Roten Salon:
Dekonstruktion in der Philosophie, Bildenden Kunst und Architektur
Di 21. 01. 2020, 19.30 Uhr
Was hat die Analysemethode der „Dekonstruktion“, die aus der Philosophie bekannt ist, mit Architektur und Bildender Kunst zu tun? Warum werden klassische Ordnungsprinzipien wie Harmonie, Einheit der Form und Stabilität plötzlich in Frage gestellt? Eine Ästhetik der Beschädigung und Störung entfaltet eine erstaunliche Kraft, Originalität und Vitalität. Und, gibt es einen dekonstruierten Apfelkuchen?
Referent: Georg Dittrich, Künstler und Architekt, Bergisch Gladbach

Gespräche im Roten Salon:
Wewerka und Fluxus
Di 17. 03. 2020, 19.30 Uhr
Inmitten der Kölner Fluxus-Szene stellte Wewerka mit seinen revolutionären künstlerischen Experimenten scheinbar unumstößliche Wahrnehmungs- und Verhaltensweisen in Frage und brachte humorvoll die Macht der Gewohnheit ins Wanken.
Referentin: Dr. Katharina Uhl, Kunstwissenschaftlerin, Bremen

Ladies Night
Do 12. 03. 2020, 18.00 Uhr
Viele kunstinteressierte Ladies, eine Führung und anschließend ein gemeinsamer Drink in angenehmer Atmosphäre.
Für Teilnehmerinnen jeden Alters. Anmeldung erwünscht.

Dialog mit dem Original
So 19. 01. | So 16. 02. | So 15. 03. | So 19. 04.
Gemeinsame Betrachtung eines ausgewählten Werkes.
Jeden 3. Sonntag im Monat, 15 - 16 Uhr.
Anmeldung nicht erforderlich.

Sonntags-Atelier
So 05. 01. | 02. 02. | So 01. 03. | So 05. 04.
Künstlerisches Arbeiten im Atelier für Besucher*innen jeden Alters.
Jeden 1. Sonntag im Monat, 11 – 13 Uhr.
Anmeldung nicht erforderlich (max. 25 Personen).

o.T. (Türme am Meer), 1973, Bleistift und Aquarell auf Karton, 29,8 x 23,5 cm, Wewerka-Archiv / Forum Gestaltung e.V., Foto: Hans-Wulf Kunze, © VG BILD-KUNST Bonn, 2019

Kunstlabor
Sa 11. 01. | Sa 08. 02. | Sa 14. 03. | Sa 11. 04.
Inklusiver Workshop für junge Menschen ab 13 Jahren unter Anleitung eines jungen Teams.
Jeden 2. Samstag im Monat, 14 – 17.30 Uhr.
Anmeldung nicht erforderlich.
Teilnahme kostenlos.

Kunstgenuss – Kunst, Kaffee & Kuchen
Do 19. 12. | Do 09. 01. | Do 16. 01. | Do 06. 02. | Do 13. 02. | Do 05. 03. | Do 19. 03.
Führungen mit anschließendem Gespräch bei Kaffee und Kuchen.
Leitung: Sigrid Ernst-Fuchs M.A.
Jeweils donnerstags, 15 - 17 Uhr.
Anmeldung erforderlich.

Mit Baby ins Museum
Mi 05. 02. | Mi 04. 03. | Mi 01. 04.
Führung für Mütter und Väter mit ihren Babys bis 1 Jahr (in Kooperation mit der Kath. Familienbildungsstätte).
Jeden 1. Mittwoch im Monat, 10.30 – 12.00 Uhr.
Anmeldung erwünscht.

dementia+art
Mi 08. 01. | Mi 12. 02. | Mi 11. 03. | Mi 08. 04.
Begegnung mit Kunst für Menschen mit Demenz und deren Angehörige mit anschließendem Kaffeetrinken im Grünen Salon.
Für Gruppen und Einzelpersonen.
Jeden 2. Mittwoch im Monat, 14.30 – 16.30 Uhr.
Anmeldung erforderlich. Sondertermine auf Anfrage.

Workshops für Schulen, Kitas & andere Gruppen
Das Angebot wird im gestalterischen Anspruch der jeweiligen Gruppe angepasst. Die Gebühr von 4 Euro pro Kind beinhaltet Eintritt und Materialkosten. Workshops für Erwachsene ab 160 Euro pro Gruppe. Beratung und Terminabsprache unter 02202.14 23 39 oder info@villa-zanders.de.
Weitere Angebote unter www.villa-zanders.de.

Angebot 1: Form Follows Function
Wir widmen uns der Gestaltung von Dingen und beschäftigen uns mit ihrer Funktion, d.h. ihrem Nutzzweck, den wir in einer Gebrauchsanleitung formulieren. Den Fokus legen wir dabei auf Alltagsdesign aus unterschiedlichen Materialien.

Angebot 2: Fall-Studien
Dekonstruktion als Vermittlungsmoment: schräge Wände, Türen und Objekte – wir verzerren unseren Blick auf die Wirklichkeit und entwerfen Zeichnungen, Gemälde und Skizzen aus einer anderen Perspektive, ohne dabei nach Eindeutigkeit zu suchen.

Öffnungszeiten:
Di, Mi, Fr, Sa 14 - 18 Uhr
Do 14 - 20 Uhr
Sonn- und Feiertag 11 - 18 Uhr

Feiertagsregelung:
Das Museum ist am 13. 04. 2020 geschlossen.

Barrierefreier Zugang

Museumseintritt 4 Euro / 2 Euro erm. / Mitglieder des Galerie+Schloss e.V. frei sowie am 1. Donnerstag im Monat freier Museumseintritt für BesucherInnen mit Wohnsitz in Bergisch Gladbach.

Kontakt:
Telefon: 02202 14-2334 oder 14-2356
www.villa-zanders.de
info@a5ab262843934809a0ee6bffc8eed712villa-zanders.de

Galerie Schröder und Dörr
Wingertsheide 59
51427 Bergisch Gladbach-Refrath

15. März 2020 bis 18. April 2020
„CEES ANDRIESSEN 80“
Ausstellung mit neuen Holzschnitten

Die Ausstellungseröffnung am Sonntag, 15. März 2020, 11.30 Uhr wurde abgesagt. Die Ausstellung kann aber besucht werden.

'Ohne Titel', Farb-Holzschnitt auf Japan, 10 x 21 cm, signiert

Cees Andriessen entwickelt seit mehr als vierzig Jahren ein künstlerisches Werk, das sich durch eine bemerkenswerte Kontinuität und formale Konsequenz auszeichnet. Holzschnitt, Linolschnitt und Zeichnung laufen innerhalb dieses Werkes gleichberechtigt nebeneinander. Charakteristisch für sein Oeuvre ist das Weiß, das nicht Leere ist sondern Raum. Seine Arbeiten sind ‘lesbar’, obwohl sie nach wie vor vollkommen abstrakt bleiben. Dem schrittweisen visuellen Abtasten entfaltet das Werk seine Faszination. Mit seinen Holzschnitten, Linolschnitten und Zeichnungen öffnet Cees Andriessen die Tür zur Welt der Phantasie.

Immer wieder sucht der Künstler den Kontakt und den Austausch mit Literatur und Musik.
Er sucht die Schnittstellen mit anderen künstlerischen Medien, versteht dabei seine eigene Arbeit jedoch nie als Illustration.
Er arbeitete u .A. mit Cees Nooteboom, Frans Budé, Anna Enquist, Willem van Toorn und dem Komponisten Daan Manneke.

Zu seinem achtzigsten Geburtstag zeigt der große holländische Künstler, dem nach wie vor ein nicht enden wollender Ideenreichtum zur Verfügung steht, neue Holzschnitte. Andriessens Oeuvre, der sich im übrigen wie der berühmte deutsche Künstler Horst Janssen mehr als Grafiker und Drucker versteht, denn als Maler, umfasst neben den Zeichnungen und Linolschnitten eine schier unüberschaubare Anzahl an Holzschnitten. In einem unendlichen Variantenreichtum gestaltet er den Raum mit seinen "Chiffren" immer wieder aufs Neue. Hervorzuheben ist überdies eine 8-blättrige Suite von Farbholzschnitten, die der Künstler extra zu dieser Ausstellung als Sonder-Edition herausgegeben hat.

Öffnungszeiten:
dienstags bis freitags 14 bis 18.30 Uhr
samstags 11 bis 14 Uhr
Wegen Feiertagen geschlossen: Karfreitag bis Ostermontag 2020

© Galerie Schröder und Dörr
Wingertsheide 59
51427 Bergisch Gladbach-Refrath
Tel.: 02204/6 41 70, Fax: 02204/6 68 09
E-Mail: schroeder-doerr@bb414390eb224547ad775698109bcd57netcologne.de

Kulturkirche Herrenstrunden
St. Johannes der Täufer
Herrenstrunden 32
51465 Herrenstrunden

8. März 2020 bis 19. April 2020
„DurchKREUZtes Leben"
Ein Kreuzweg von Manfred Hartmann

Ausstellungseröffnung
Sonntag, 8. März 2020
17:00 Uhr
Mitwirkende:
Manfred Hartmann, Theologe und Künstler
Kerstin Meyer-Bialk, Kunsthistorikerin
Stanislaw Hajda, Musiker

Veranstaltungen:

Dienstag, 24. März 2020, 18:00 Uhr
Führung durch die Ausstellung mit dem Künstler
Kostenfrei; Anmeldung nicht erforderlich.

Sonntag, 19. April 2020, 17:00 Uhr
Finissage
Konzert: "Numi, Numi - Eine musikalische Reise durch das Judentum
mit Liedern aus dem alten und neuen Israel"
Kostenfrei; Anmeldung nicht erforderlich.

Öffnungszeiten
geöffnet täglich 10.00 – 17.00 Uhr

Kindergartenmuseum Nordrhein-Westfalen
Quirlsberg 1 (im Jugend- und Kulturzentrum „Q1“)
51465 Bergisch Gladbach

9. Mai 2019 bis 13. Mai 2020
BauSpielKunst
Baukästen der Naef Spiele AG aus der Sammlung Bungarten

Ausstellungseröffnung
Donnerstag, 9. Mai 2019, 18 Uhr

Mit Bezug auf das Jubiläum „100 Jahre Bauhaus“ stellt das Kindergartenmuseum NRW in einer Sonderausstellung Baukästen aus. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Baukästen der schweizer Naef Spiele AG - darunter das Bauhaus-Bauspiel, das die Bauhaus-Mitarbeiterin Alma Siedhoff-Buscher 1923 entworfen hat.

In der Ausstellung wird der Bogen gespannt von den ersten Baukästen, die wir dem Kindergartengründer Friedrich Fröbel verdanken, über das Bauhaus-Bauspiel bis hin zu den Narf-Baukästen, die zwischen 1957 und 2017 entstanden sind.

Die allermeisten Naef- Baukästen sind für sich schon Kunstwerke und laden zugleich mit ihrem hohen Aufforderungscharakter alle Altersgruppen zum künstlerischen Gestalten ein. Dementsprechend werden in der Ausstellung die Baukästen nicht nur gezeigt, sondern die Besucher/innen können mit einigen der Baukästen, die als Dublikate bereitstehen, bauen, spielen und künstlerisch gestalten.

Die Sonderausstellung, in deren Mittelpunkt die Naef-Baukästen stehen kann bis Jahresende besucht werden - bei freiem Eintritt am Internationalen Museumstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.

Öffnungszeiten:
Dienstags von 10 bis 13 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Kontakt:
Tel. 02202 - 24 36 40
Mail: info@74aae9001c4744a3907b28d25df7abf2kindergarten-museum.de


Palliativ - und Hospizstation der GFO Kliniken Rhein-Berg
Betriebsstätte Vinzenz Pallotti Hospital
Vinzenz-Pallotti-Str. 20
51429 Bergisch Gladbach

24. Januar 2020 bis 28. Mai 2020
UNTERWEGS
Wolfgang Hundhausen (Fotografie)
Birgit Voos-Kaufmann (Acryl Malerei)

Ausstellungseröffnung
Freitag, 24. Januar 2020 um 18.30 Uhr
Musikalischer Begleitung: „Zebra PAlongo“

„UNTERWEGS sein“ bestimmt das Leben vieler Menschen in verschiedener Hinsicht. Auch Menschen im Hospiz, deren Familien und Angehörige beschäftigen sich ausgiebig damit. Die beiden Künstler Birgit Voos-Kaufmann (Malerei) und Wolfgang Hundhausen (Fotografie) laden ein zur Ausstellung mit dem Thema „UNTERWEGS“. Die beiden Künstler präsentieren unterschiedliche Motive zum Thema und doch korrespondieren die Werke miteinander – oft gibt es Verwandtschaften in Formen, Farben oder Stimmungen. Die Ausstellung im Hospiz ist bereits die vierte gemeinsame Ausstellung der Künstler.

B. Voos-Kaufmann Würfel , Acryl, 80 x 80 2019 / B. Voos-Kaufmann Bedrohung 2, Mischtechnik, 80 x 80, 2018

Birgit Voos-Kaufmann ist „UNTERWEGS“ im Bereich der Malerei. Wesentlich für die gewählte gestalterische Ausdrucksform ist die Idee, die dann zur dargestellten Realität des Bildes führt. Ihre Acrylbilder in dieser Ausstellung zeigen geometrische Kompositionen aus farbigen und haptischen Flächen, Quadraten, Kuben und irritierenden Wechseln von Perspektiven. Die Motive entwickeln sich oft in surreal anmutenden Bildräumen. Ein anderer Schwerpunkt sind grobe Baumdarstellungen mit haptischen, rissigen Rinden und Wurzeln.

Birgit Voos-Kaufmann ist gelernte Bau- und Möbelschreinerin sowie Dipl. Innenarchitektin. Die freischaffende Künstlerin (Mitglied im AdK, Bergisch Gladbach) hat bis 2013 ein eigenes Modegeschäft geführt. Seit 2014 ist sie intensiv künstlerisch tätig und leitet seit 2017 Aquarell- und Acryl-Workshops.

W. Hundhausen Kappadokien 50x70 / W. Hundhausen Gehry 50x70

Wolfgang Hundhausen geht seit vielen Jahren auf der ganzen Welt seiner Leidenschaft für Fotografie nach. In seinen Fotos spiegelt sich seine Faszination für Architektur, Landschaft und Menschen wieder. Hundhausens Fotos zeigen eine eigene Betrachtungsweise sowie individuelle Interpretation und Authentizität. Überraschende Perspektiven, außergewöhnliche Spiegelungen und Lichtverhältnisse kennzeichnen seine Werke, in denen immer eine eigene Geschichte, ein Gedanke oder eine Emotion liegt.

In dieser Ausstellung liegt ein Schwerpunkt auf Fotos von Wüsten und Gebirgen, ein anderer ist der Blick auf besondere Stadtansichten. Seine Reisen führen ihn an faszinierende Orte und inspirieren ihn jedes Mal für seine Fotografie.

Der Dipl. Ingenieur ist seit 2010 freiberuflicher Bildberichterstatter für die Presse.

Öffnungszeiten:
Die Ausstellung kann täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr besichtigt werden.


Foto: Sammlung S. Raimann

Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe
Burggraben 19
51429 Bergisch Gladbach

3. April 2020 bis 11. Oktober 2020
"MittagsPause! - Über den Wandel der Auszeit vom Arbeiten"

Ausstellungseröffnung:
Sonntag, 7. Juni 2020
Um Anmeldung wird gebeten unter kontakt@29010213a6214481944d75fd49181a26bergisches-museum.de oder 02202 14 15 55.

Arbeit ist nur das halbe Leben - oder doch nicht?

Wir verbringen heute einen großen Teil unseres Alltags bei der Arbeit; sei es im Büro oder auf dem Weg dorthin, im Home Office oder in der Schule. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Pausen uns helfen, konzentriert unsere Arbeit zu erledigen. Die Schulglocke oder der Arbeitgeber geben dabei vor, wann längere Pausen erlaubt sind. Immer mehr Menschen wünschen sich jedoch flexible Arbeitszeiten und mobile Arbeitsplätze, damit sie ihre Arbeits- und Frei-Zeit nach Bedarf einteilen können.

Die Ausstellung spannt einen Bogen vom ganz normalen Arbeitsalltag in den Handwerkerbetrieben am Rande der Industrialisierung bis zur Grube Lüderich im Bensberger Erzrevier, die noch bis in die 1970er Jahre aktiven Erzbergbau betrieb.
Auch vor heute macht die Ausstellung nicht halt wenn sie fragt. Was ist uns an unserer Pause besonders wichtig und wie verbringen wir sie am liebsten?

Exponate und Geschichte(n) aus der Region zeigen exemplarisch, wie sich die Auszeit vom Arbeiten in den letzten 150 Jahren gewandelt hat. Wer hat eigentlich früher entschieden, wer wann und wie lange Pause machen durfte? Warum machte man gerne Montags "blau"? Gingen Bergleute in der Pause nach oben, frische Luft schnappen? Und was hatten die Menschen damals auf ihrem Pausenbrot?

Eine Ausstellung des Themenjahrs "Ganz viel Arbeit" der Bergischen Museen www.bergischemuseen.de

Begleitende Veranstaltungen:

Kurzführungen

Jeden ersten Dienstag im Monat greifen wir mit Kurz-Führungen und Gesprächen mit Zeitzeugen und Wegbegleitern ausgewählte Themen der Ausstellung für Sie auf. Runden Sie ihre kulturelle Auszeit mit einem Pausensnack unter unseren Apfelbäumen ab oder bringen Sie Ihr Mittagessen einfach mit.
Termine: 5. Mai, 2. Juni, 7. Juli, 4. August, 1. September, 6. Oktober 2020
Eintritt: 3 Euro / 1,50 Euro (ermäßigt) / für Kinder im Vorschulalter frei
Optional zuzüglich 2,50 Euro für den Pausensnack (bitte bei der Anmeldung angeben)

Wir bieten auf Anfrage für Gruppen Führungen durch die Ausstellung an.
Kosten: 40 Euro zuzüglich Eintritt wochentags, 60 Euro zuzüglich Eintritt am Wochenende

Angebote für Schulen
Schon einmal eine "Kottenbutter" probiert? Oder für mehr Pausen in der Schule demonstriert?
In unseren zweistündigen Workshops arbeiten wir mit Ihrer Klasse zu folgenden Themen:
Pausen-Ernährung, Halbschicht im Bergbau, Arbeitszeitregelungen damals und heute.
Kosten: 60 Euro pro Workshop zuzüglich ermäßigten Eintritt, Begleitpersonen haben freien Eintritt

Mehr Wissenswertes zum Themenjahr "Ganz viel Arbeit" finden Sie auf der Website der Bergischen Museen. Dort können Sie auch einen Newsletter abonnieren, der regelmäßig über die Aktivitäten der Bergischen Museen und die Veranstaltungen im Themenjahr "Ganz viel Arbeit" 2019/2020 informiert.

Gefördert durch Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
Gefördert durch Landschaftsverband Rheinland
In Kooperation mit Geschichtsverein Rösrath e. V.
In Kooperation mit Albertus-Magnus-Gymnasium Bensberg

Öffnungszeiten:
Dienstag - Freitag: 10 - 13.30 Uhr
Samstag, Sonntag und an ausgewählten Feiertagen: 11 - 17 Uhr
Montags geschlossen

Wir bieten Führungen für Gruppen auch außerhalb dieser Zeiten an.

Weitere Informationen zur Buchung und Anmeldungen sind erbeten unter:
Telefon: 02202 14 15 55
E-Mail: kontakt@17865dc3160f47fc9137cae81111d2b7bergisches-museum.de
Internet: www.bergischemuseen.de

Jede Erde sieht anders aus, jede Erde hat eine andere Konsistenz – und jede Erde kann mit einer starken Bedeutung aufgeladen sein. Schon Begriffe wie „Heimaterde“ oder „Mutterboden“ verweisen auf die tiefe Beziehung, die viele Menschen mit einem „Flecken Erde“ verbinden. Diese weiten Assoziationen greift der Flensburger Künstler Uwe Appold auf und verarbeitet sie in seinem Bilderzyklus „Mit IHM allein. Tage in Gethsemane“, bei dem sich den Betrachtenden zahlreiche, auch spirituelle Vorstellungswelten öffnen: Denn eingearbeitet in die Bilder ist Originalerde aus dem Garten Gethsemane.

Appold, der auch das aktuelle Misereor-Hungertuch mit Erde aus Gethesamene geschaffen hat und durch dessen insgesamt ungewöhnliche Gestaltung einem breiten Publikum bekannt geworden ist, lädt durch seine Kunst dazu ein, über das eigene Menschsein ebenso nachzudenken wie über die eigene Verantwortung angesichts des ökologischen und sozialen Ungleichgewichts in der Welt.


Angefangener Strumpf, Wolle / Brauttaschentuch, Seide (Sammlung Schulmuseum, Inv. Nr. GA 142, Inv. Nr. WÄ 472)

Schulmuseum Bergisch Gladbach – Sammlung Cüppers
Kempener Straße 187
51467 Bergisch Gladbach

14. November 2019 bis 31. Dezember 2020
Der kratzige Unterschied – historische Handarbeiten
von „Arm“ und „Reich“ 1850 – 1950

Ausstellungseröffnung
Donnerstag, 14. November 2019
17 Uhr

Ausstellung zur Erinnerung an Magdalene Trier (1925 – 2011)
Von Anfang an gehörte Magdalene Trier zu einem Arbeitskreis, mit dem unser Museumsgründer Carl Cüppers in den 1980er Jahren den Ausbau seiner schulgeschichtlichen Sammlung vorantrieb.
Als ausgebildete Weißstickmeisterin brachte sie ihr Können, Wissen und eine langjährige Berufserfahrung in eine gezielte Sammlungsstrategie ein. In fast drei Jahrzehnten kam durch Kontakte und Netzwerke, auf Reisen und durch Ankäufe ein einzigartiger Fundus zur Geschichte des Handarbeitsunterrichts und der Handarbeiten zusammen.
Im Jahr 2000 übergab sie ihn der Stadt Bergisch Gladbach als Schenkung für das Schulmuseum. Bis zu ihrem Tod hat sie die Sammlung professionell geleitet und ein Team für die zukünftige Betreuung um sich geschart. Dem Andenken an Magdalene Trier ist daher die neue Ausstellung gewidmet.

Handarbeitsunterricht im 3. Schuljahr, Köln-Sülz, 1914

Schon 1987 wurde eine kleine Auswahl aus der damals noch privaten Sammlung von Magdalene Trier unter dem Titel „Mit Nadel, Faden, Fingerhut“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie behandelte die Geschichte des Handarbeitsunterrichts im Rahmen der Mädchenerziehung. Mehr als 30 Jahre danach war eine neue Präsentation fällig. Das Unterrichtsfach und die darin vermittelten vielfältigen Techniken, Fertigkeiten und Kenntnisse werden nicht ausgeklammert. Aber der Akzent liegt vor allem auf Handarbeiten, die in der Schule als Beleg für den erreichten Fortschritt, bescheidenes Geschenk oder Erinnerungsstück entstanden sind.

 Begrüßung und Einführung:
Prof. Dr. Jürgen Wilhelm, Stellvertretender Vorsitzender der Landschaftsversammlung Rheinland
Janina Raub, LWL-Freilichtmuseum Detmold, Westfälisches Landesmuseum für Alltagskultur
Annette Schrick, Kuratorin der Ausstellung, LVR Industriemuseum Papiermühle Alte Dombach

Begleitende Veranstaltungen

Öffentliche Kurzführung durch die Ausstellung
Sonntag, 19.4., 17.5., 21.6., 19.7., 16.8., 20.9., 18.10., 15.11.2020 & 17.1.2021, 15 Uhr
Bitte keine Gruppen!
3 € zzgl. regulärem Eintritt, Kinder & Jugendliche frei

Öffentliche Kuratorenführung
Mittwoch, 26.8., 17 Uhr
Zum „Welttoilettentag“, Donnerstag, 19.11., 17 Uhr
Bitte keine Gruppen!
3 € zzgl. regulärem Eintritt, Kinder & Jugenliche frei

Öffnungszeiten:
Dienstag-Freitag 10 - 17 Uhr
Samstag und Sonntag 11 - 18 Uhr

Bürgerhaus Bergischer Löwe
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach

Handpuppen
Gerd J. Pohl
Dauerausstellung

Seit über 30 Jahren ist Gerd J. Pohl – selbst Puppenspieler und Schauspieler von Beruf – Sammler von Memorabilia aus dem Bereich des Figurentheaters.

Aus dieser Leidenschaft heraus ist eine der wertvollsten Privatsammlungen Deutschlands entstanden. Wertvoll weniger wegen ihrer Größe von über 1.200 Exponaten (vor allem natürlich Theaterfiguren, aber auch theaterhistorisch bedeutsame Requisiten, Bühnenbilder, Originalgraphiken, Scherenschnitte, Fotographien, Film- und Tonaufnahmen, Plakate, Bücher, Manuskripte, Korrespondenzen und andere Dokumente), sondern vor allem aufgrund der Tatsache, dass sie einige ganz und gar einmalige Meisterwerke und Raritäten beinhaltet.

Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf dem Puppenspiel im Deutschland des 20. Jahrhunderts, vor allem auf der Zeit seit etwa 1920, als sich das Puppenspiel von der derben Jahrmarktsunterhaltung zur Kunst- und Theaterform entwickelte.

Rund 120 dieser Theaterfiguren sind nun in den Vitrinen des Bergischen Löwen zu bestaunen. Bei der Auswahl der Exponate spielten u.a. folgende Gesichtspunkte eine Rolle:

- historische Bedeutung der Figuren
- künstlerischer und gestalterischer Wert
- lokaler Bezug zu Bergisch Gladbach oder zum Bergischen Land
- Darstellung der Vielfalt an künstlerischen Ausdrucksformen und Stilen

Mit seiner Hauptfunktion als Stadttheater ist das von Stararchitekt Gottfried Böhm geschaffene Bürgerhaus die ideale Stätte für die Präsentation dieser einmaligen Sammlung, besteht hier doch ein direkter Bezug zwischen Ort und Thema der Ausstellung.

Puppen waren Jahrzehntelang im Einsatz

Manchen der Figuren – beispielsweise denen von Alfredo Bannenberg oder denen von Rudolf Fischer – sieht man deutlich an, dass sie über lange Jahre und Jahrzehnte im Einsatz waren. Diese Figuren wurden vorsichtig konserviert, aber ganz bewusst nicht restauriert, um ihre Authentizität zu wahren.

Die Ausstellung ist als Dauerausstellung konzipiert, die Exponate sollen aber von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden, um auch regelmäßigen Besuchern immer wieder neue Eindrücke zu bieten. Langfristig soll eine der Vitrinen mit didaktischem Material ausgestatten werden, sodass der Betrachter beispielsweise erfährt, auf wie unterschiedliche Weise die Köpfe von Theaterfiguren gestaltet werden können.

Zahlreiche andere Schätze warten noch darauf, gehoben und gezeigt zu werden: Puppen etwa aus verschiedenen „Faust“-Inszenierungen, die kunstvollen Schattenfiguren aus der WDR-Fernsehreihe „Märchenraten mit Kasper und René“, Figuren und Dokumente des berühmten „Heidekaspers“ Walter Büttner (u.a. aus dessen Zeit der Kriegsgefangenschaft in Alabama), ein Handpuppensatz von Meisterschnitzer Fritz-Herbert Bross für das Theater des bekannten Jugendbuchautors Heinrich Maria Denneborg oder Originalfiguren der Hohnsteiner Puppenspiele. Langeweile kommt bei dieser Ausstellung also sicher keine auf.

Die Ausstellung verfolgt keine kommerziellen Zwecke, sämtliche Exponate sind unverkäuflich.

Bild rechts:
PETRA WOLFRAM (*1958), Modellierte Handpuppen (Kostüme: Monika Seibold)
PETRA WOLFRAM studierte Bildende Kunst in Kiel und war zunächst Mitrarbeiterin des Marionettentheaters Fritz Fey in Lübeck. Seit 1984 ist sie freischaffende Künstlerin und leitet ihr eigenes Figurentheater. Die hier ausgestellten Figuren wurden für die Kasperstücke der Piccolo Puppenspiele und des Theaters im Puppenpavillon Bensberg gefertigt und waren zwischen 1997 und 2015 im Einsatz.

Bildnachweis: Gerd J. Pohl
Pressemitteilung von www.theater-im-puppenpavillion.de