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Ausstellungen

Die aktuellen Sonderausstellungen in den Bergisch Gladbacher Museen und Galerien

Sonic (Ausschnitt) von Heike Weber, 2016 Pigmentmarker auf Acryl, Kunstmuseum Villa Zanders

Übersicht

Kindergartenmuseum Nordrhein-Westfalen
9. Mai 2019 bis 13. Mai 2020
BauSpielKunst
Baukästen der Naef Spiele AG aus der Sammlung Bungarten

Schulmuseum Bergisch Gladbach – Sammlung Cüppers
14. November 2019 bis 31. Dezember 2020
Der kratzige Unterschied – historische Handarbeiten
von „Arm“ und „Reich“ 1850 – 1950

Galerie Schröder und Dörr
29. November 2019 bis 26. Januar 2020
„Konkrete Ideen“
Werke von Volker Diefenbach

Kunstmuseum Villa Zanders
14. Dezember 2019 bis 19. April 2020
Stefan Wewerka - Dekonstruktion der Moderne

Himmel un Ääd-Begegnungs-Café
11. Januar 2020 bis 15. Februar 2020
Textile Farbenspiele
Ausstellung mit Arbeiten von Christel Krämer

Rheinisch-Bergischer-Kreis - Kulturamt
20. Januar 2020 bis 14. Februar 2020
„Flucht früher und heute“
Eine Ausstellung von Marie-Louise Lichtenberg

Palliativ- und Hospizstation der GFO Kliniken Rhein-Berg
24. Januar 2020 bis 28. Mai 2020
UNTERWEGS
Wolfgang Hundhausen, Fotografie und Birgit Voos-Kaufmann, Malerei P, Bensberg,

Galerie Schröder und Dörr
30. Januar 2020 bis 6. März 2020
GEORG DITTRICH
Skulpturen, Zeichnungen und Aquarellen

Himmel un Ääd-Begegnungs-Café
18. Februar 2020 bis 28. März 2020
"Gottfried Böhm in Schildgen - die Pfarrkirche Herz Jesu"

Bürgerhaus Bergischer Löwe
Dauerausstellung
Handpuppen - Sammlung Gerd J. Pohl


Himmel un Ääd-Begegnungs-Café
Altenberger-Dom-Str. 125
51467 Bergisch Gladbach

7. Januar 2020 bis 15. Februar 2020
„Textile Farbenspiele“
von Christel Krämer

Vernissage
Samstag, 11. Januar 2020
11.30 Uhr

Erlebnisse von Reisen oder in der Natur hält Christel Krämer nicht mit dem Fotoapparat oder Pinsel fest, sondern in Collagen aus Stoff und Materialien, die sie von überall mitbringt. Mit großer handwerklicher Perfektion entstehen Bilder aus Stoff, die ihre Geschichten dem aufmerksamen Betrachter erzählen.

„Textile Farbspiele“ zeigt die Vielfältigkeit der Materialen und Themen, die Faszination die von diesen stofflichen Arbeiten ausgeht.

Öffnungszeiten:
Di. - Fr.: 9 -17 Uhr
Sa.: 9 - 13 Uhr
So. und Mo. Ruhetag

Rheinisch-Bergischer-Kreis
Kreishaus
Am Rübezahlwald 7
51469 Bergisch Gladbach - Heidkamp

20. Januar 2020 bis 14. Februar 2020
„Flucht früher und heute“
Eine Ausstellung von Marie-Louise Lichtenberg

Seit über zwanzig Jahren greift der Rheinisch-Bergische Kreis den Gedenktag „27. Januar 1945“, den Tag der Befreiung des KZ-Auschwitz, mit Veranstaltungen im Kreishaus auf. Das Thema für 2020 ist – angesichts der Flüchtlingsthematik – hochaktuell.


Ausstellungseröffnung
Montag, 20. Januar 2020
19 Uhr

Eröffnung der Wanderausstellung durch den stellvertretendenden Landrat Ulrich Heimann

Die Schülerinnen Jana Eschemann und Kathrin Beyer werden im Anschluss eigene und weitere Gedichte vorlesen, die auch in dem Buch "Ein Gefühl von Zukunft" abgedruckt sind. Die Mädchen geben somit der jungen Generation eine Stimme in dieser Thematik.

Marie-Louise Lichtenberg wird ebenfalls aus beiden Büchern lesen und somit einige Fluchtbiographien der Ausstellung und die eigene Auseinandersetzung damit vorstellen.

Musikalische Begleitung: Fritz Herweg und Josef Heiliger von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule

Im Anschluss lädt das Kulturamt des Rheinisch-Bergischen Kreises zu einem Umtrunk und zur gemeinsamen Ausstellungsbegehung ein. Selbstverständlich ist die Ausstellungseröffnung öffentlich. Alle Interessierten sind ausdrücklich eingeladen, an dieser im Großen Sitzungssaal des Kreishauses teilzunehmen.


Die Wermelskirchener Künstlerin und Autorin Marie-Louise Lichtenberg stellt in ihrer eindrücklichen Fotoausstellung Fluchterfahrungen des Zweiten Weltkrieges denen der heutigen Opfer von Krieg und Terror gegenüber. Die großformatigen Porträtfotos, flankiert von begleitenden Texttafeln, erzählen Lebens- und Fluchtgeschichten in einem Zeitraum von über 80 Jahren. Hier wird man mit dem Leid der Opfer der irrsinnigen Rassenlehre der Nazis konfrontiert, aber auch mit Lebensgeschichten in denen Widerstand, Flucht, Terror und Vertreibung eine Rolle spielen – immer damals und heute, sei es in Deutschland oder Syrien. Marie-Louise Lichtenberg hat sich auf eine aufwühlende Reise begeben, eine Reise durch Europa, aber auch auf eine Reise im eigenen Land. Sie ist Menschen begegnet, die ihre Heimat verlassen und sich gleichsam ein neues Zuhause suchen mussten, Menschen, die ungewollt zu Fremden wurden. Sie wollte sie kennenlernen, diese Fremden mitten unter uns, mit ihnen sprechen, ihre persönliche Lebensgeschichte erfahren, sie bewahren und dokumentieren, sie zu Wort kommen lassen und porträtieren.
Die Ausstellung wirbt für Mitmenschlichkeit und Respekt, aber auch für eine kritische Auseinandersetzung mit einem Thema, was zu jeder Epoche nur Verlierer hervorbringt und unmenschliches Leiden schafft: Krieg und Terror. Gleichzeitig erzählen die Porträts aber auch von Geschichten, die Mut und Hoffnung machen sowie einen Neubeginn ausgelöst haben. Die Lebens- und Fluchtgeschichten beruhen auf zwei Büchern der Autorin, die insofern im Rahmen der Ausstellungseröffnung auch vorgestellt werden: „Zwischen Glück und Grauen. Begegnungen mit Überlebenden der nationalsozialistischen Diktatur“ und „Ein Gefühl von Zukunft. Menschen verlassen ihre Heimat, überschreiten Grenzen, betreten Neuland“.

Eve-Marie Minna Czyttrich (1923-2012) und Azad Ibrahim (1987). © Marie-Louise Lichtenberg 2008 und 2018

Eve-Marie Minna Czyttrich aus Wermelskirchen (Deutschland) musste 1944 mit ihrer Familie ihre Heimat Praßberg in Ostpreußen verlassen, weil die Rote Armee immer näher rückte.

Azad Ibrahim aus Aleppo (Syrien) demonstrierte nach Ausbruch des Krieges im März 2011 immer wieder für Freiheit und Menschlichkeit. Mehrmals wurde er verhaftet und nach zwei Jahren voller Angst floh er, um nicht in den Krieg ziehen zu müssen. Nach etwa zweieinhalb Jahren kam er im November 2015 in Deutschland an.

Öfnnungszeiten
montags bis donnerstags von 8.30 bis 18 Uhr
freitags von 8.30 bis 14 Uhr

© Kulturamt des Rheinisch-Bergischen Kreises
Am Rübezahlwald 7
51469 Bergisch Gladbach
Tel: 02202/ 13 2770
Mail: kultur@rbk-online.de

Galerie Schröder und Dörr
Wingertsheide 59
51427 Bergisch Gladbach-Refrath

30. Januar 2020 bis 6. März 2020
GEORG DITTRICH
Skulpturen, Zeichnungen und Aquarellen

Ausstellungseröffnung
Donnerstag, 30. Januar 2020, 20 Uhr
Einführung: Dr. Petra Oelschlägel, Leiterin des Kunstmuseums Villa Zanders

Finissage
Freitag, 6. März 2020, 20 Uhr
mit der Vorführung des Foto-Essays "Die Poesie des Raumes" von Georg Dittrich

Öffnungszeiten:
dienstags bis freitags 14 bis 18.30 Uhr
samstags 11 bis 14 Uhr
wegen Karneval geschlossen: 20. bis 25. Februar 2020

© Galerie Schröder und Dörr, Wingertsheide 59, 51427 Bergisch Gladbach-Refrath
Tel.: 02204/6 41 70, Fax: 02204/6 68 09
E-Mail: schroeder-doerr@0ac09875d4df436e9847805c98eb8174netcologne.de

Begegnungscafé Himmel un Ääd
Altenberger-Dom-Straße 125
51467 Bergisch Gladbach

18. Februar 2020 bis 28. März 2020
"Gottfried Böhm in Schildgen - die Pfarrkirche Herz Jesu"
Fotoausstellung der Fotogruppe um Karl-Josef Gramann
von der Evangelischen Begegnungsstätte Hand/Paffrath

Die Pfarrkirche Herz Jesu Schildgen (eingeweiht 1960), eines der ersten großen Projekte Gottfried Böhms, lässt noch die Auseinandersetzung mit seinem Vater, dem großen Kirchenbauer Dominikus Böhm durchscheinen. In die Außenmauer der Kirche, rechts des Eingangsportals, ist ein Relief der Arche Noah eingelassen. Es stammt von dem Kölner Bildhauer Jochem Pechau, der häufig mit Gottfried Böhm zusammenarbeitete. Noahs Gesicht ähnelt dem von Böhms Vater Dominikus und wird als Kryptoporträt beschrieben – Bild von mythologischen Figuren, denen die Gesichtszüge realer Personen verliehen wurden. Mit der Abfolge der verschiedenen Höfe erinnert die Herz-Jesu-Kirche an den im Alten Testament genannten Tempel von Jerusalem.

Die Fotografen: „Wir sind eine kleine Fotogruppe aus dem Kreis der Evangelischen Begegnungsstätte Hand/Paffrath. Unter Leitung von Karl-Josef Gramann treffen sich regelmäßig Antje Gruber, Monika Trouvain, Rainer Kirst und Hartmut Herrmann. Im vergangenen Frühjahr haben wir uns die Bauwerke der,Böhm-Architekten-Dynastie’ als Ziel unserer Fototreffen ausgesucht. Je länger wir uns mit diesem Thema befassen, umso mehr begeistert uns der,Böhm’sche Baustil‘. Eine Besonderheit für uns war es, die kleinen Details zu entdecken, die dem Betrachter nicht gleich ins Auge fallen, wie z.B. die Bienen, Rosen und Schlangen“.

Öffnungszeiten:
Di. - Fr.: 9 -17 Uhr
Sa.: 9 - 13 Uhr
So. und Mo. Ruhetag

Veranstalter: Begegnungscafé Himmel un Ääd in Kooperation mit der katholischen Pfarrgemeinde Herz Jesu Schildgen

Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach

14. Dezember 2019 bis 19. April 2020
Stefan Wewerka - Dekonstruktion der Moderne

Ausstellungseröffnung
Freitag, 13. Dezember 2019, 18 Uhr
Grußworte:
Josef Willnecker, 1. Stellv. Bürgermeister
Anne Henk-Hollstein, Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland
Einführung:
Dr. Petra Oelschlägel, Leiterin Kunstmuseum Villa Zanders
Norbert Eisold, Forum Gestaltung, Magdeburg
Musikalischer Beitrag: Trio Shigihara, Heupel, Bier
Paul Shigihara, Gitarre, Köln / Michael Heupel, Querflöte, Bonn / Ernst Bier, Schlagzeug, Berlin

o.T. (Lederkappe und Hosenanzug für eine Dame), 1982, 1 von 3 Fotografien von Karin Székessy, 27,8 x 23,5 cm, Wewerka-Archiv / Forum Gestaltung e.V.
© VG BILD-KUNST Bonn, 2019

Stefan Wewerka (1928–2013) war zweifelsohne eine der vielseitigsten Künstlerpersönlichkeiten der deutschen Nachkriegsmoderne. So war er nicht nur Architekt und Objektkünstler, Designer, Modemacher und Innenarchitekt, sondern auch Bildhauer, Maler, Grafiker, Filmemacher und Aktionskünstler. Mit großer Lust am sinnlichen Ausdruck erstreckten sich seine gestalterischen Überlegungen gewissermaßen vom Städtebau über Architektur, Design und Grafik bis zur Mode und zum Essbesteck. Mit Humor und aufklärerischem Geist rüttelte er an den Dogmen des Internationalen Stils und schlug mit der Dekonstruktion rechtwinklig-funktionaler Gewissheiten eine Brücke zu den fortschrittlichsten Entwicklungen der heutigen Zeit.

Diese Ausstellung konzentriert sich im Kern auf die in ihrer Komplexität wohl fruchtbarste, ausgesprochen intensive Schaffensphase von 1978 bis in die späten 1980er Jahre. Ziel ist es, das Universum Wewerkas in einer bislang nicht gekannten Weise zu beleuchten und seine Aktualität für Fragestellungen unserer Gegenwart, wie z.B. ein natur- und menschengerechtes Wohnen, herauszuarbeiten. Eine Anleitung, die Welt bewusst in Schieflage zu versetzen, um sie neu zu denken.


In Kooperation mit dem Forum Gestaltung e.V./Wewerka Archiv, Magdeburg und der Initiative 100 Jahre Bauhaus im Westen.

Zur Ausstellung ist ein umfangreicher Katalog erschienen. 238 Seiten, 28 Euro (38 Euro im Buchhandel)

Stefan Wewerka verschiebt den Kölner Dom um 1 m, 1987
Produktionsfoto Film Verrückte Welten – Die Karrieren des Stefan Wewerka von Lothar Spree, 1987, © VG BILD-KUNST Bonn, 2019

Begleitende Veranstaltungen

Öffentliche Führungen
So 26. 01. 2020, 11 Uhr
Do 06. 02. 2020, 18 Uhr
So 16. 02. 2020, 11 Uhr
So 22. 03. 202,0 11 Uhr
Do 02.04. 2020, 18 Uhr
So 19.04. 2020, 11 Uhr
Weitere Führungen auf Anfrage

Wewerka-Bar im Rahmen der PASSAGEN
Do 16. 01. 2020, 18.30 – 22 Uhr
Studierende des bib International College Bergisch Gladbach lassen sich vom Geist Wewerkas zu Entwürfen anregen, die in der Wewerka-Bar bei einem vom Team der Rosebud Bar Cologne kredenzten Cocktail begutachtet werden können und zum entspannten Austausch einladen.

Gespräche im Roten Salon:
Dekonstruktion in der Philosophie, Bildenden Kunst und Architektur
Di 21. 01. 2020, 19.30 Uhr
Was hat die Analysemethode der „Dekonstruktion“, die aus der Philosophie bekannt ist, mit Architektur und Bildender Kunst zu tun? Warum werden klassische Ordnungsprinzipien wie Harmonie, Einheit der Form und Stabilität plötzlich in Frage gestellt? Eine Ästhetik der Beschädigung und Störung entfaltet eine erstaunliche Kraft, Originalität und Vitalität. Und, gibt es einen dekonstruierten Apfelkuchen?
Referent: Georg Dittrich, Künstler und Architekt, Bergisch Gladbach

Gespräche im Roten Salon:
Wewerka und Fluxus
Di 17. 03. 2020, 19.30 Uhr
Inmitten der Kölner Fluxus-Szene stellte Wewerka mit seinen revolutionären künstlerischen Experimenten scheinbar unumstößliche Wahrnehmungs- und Verhaltensweisen in Frage und brachte humorvoll die Macht der Gewohnheit ins Wanken.
Referentin: Dr. Katharina Uhl, Kunstwissenschaftlerin, Bremen

Ladies Night
Do 12. 03. 2020, 18.00 Uhr
Viele kunstinteressierte Ladies, eine Führung und anschließend ein gemeinsamer Drink in angenehmer Atmosphäre.
Für Teilnehmerinnen jeden Alters. Anmeldung erwünscht.

Dialog mit dem Original
So 19. 01. | So 16. 02. | So 15. 03. | So 19. 04.
Gemeinsame Betrachtung eines ausgewählten Werkes.
Jeden 3. Sonntag im Monat, 15 - 16 Uhr.
Anmeldung nicht erforderlich.

Sonntags-Atelier
So 05. 01. | 02. 02. | So 01. 03. | So 05. 04.
Künstlerisches Arbeiten im Atelier für Besucher*innen jeden Alters.
Jeden 1. Sonntag im Monat, 11 – 13 Uhr.
Anmeldung nicht erforderlich (max. 25 Personen).

o.T. (Türme am Meer), 1973, Bleistift und Aquarell auf Karton, 29,8 x 23,5 cm, Wewerka-Archiv / Forum Gestaltung e.V., Foto: Hans-Wulf Kunze, © VG BILD-KUNST Bonn, 2019

Kunstlabor
Sa 11. 01. | Sa 08. 02. | Sa 14. 03. | Sa 11. 04.
Inklusiver Workshop für junge Menschen ab 13 Jahren unter Anleitung eines jungen Teams.
Jeden 2. Samstag im Monat, 14 – 17.30 Uhr.
Anmeldung nicht erforderlich.
Teilnahme kostenlos.

Kunstgenuss – Kunst, Kaffee & Kuchen
Do 19. 12. | Do 09. 01. | Do 16. 01. | Do 06. 02. | Do 13. 02. | Do 05. 03. | Do 19. 03.
Führungen mit anschließendem Gespräch bei Kaffee und Kuchen.
Leitung: Sigrid Ernst-Fuchs M.A.
Jeweils donnerstags, 15 - 17 Uhr.
Anmeldung erforderlich.

Mit Baby ins Museum
Mi 05. 02. | Mi 04. 03. | Mi 01. 04.
Führung für Mütter und Väter mit ihren Babys bis 1 Jahr (in Kooperation mit der Kath. Familienbildungsstätte).
Jeden 1. Mittwoch im Monat, 10.30 – 12.00 Uhr.
Anmeldung erwünscht.

dementia+art
Mi 08. 01. | Mi 12. 02. | Mi 11. 03. | Mi 08. 04.
Begegnung mit Kunst für Menschen mit Demenz und deren Angehörige mit anschließendem Kaffeetrinken im Grünen Salon.
Für Gruppen und Einzelpersonen.
Jeden 2. Mittwoch im Monat, 14.30 – 16.30 Uhr.
Anmeldung erforderlich. Sondertermine auf Anfrage.

Workshops für Schulen, Kitas & andere Gruppen
Das Angebot wird im gestalterischen Anspruch der jeweiligen Gruppe angepasst. Die Gebühr von 4 Euro pro Kind beinhaltet Eintritt und Materialkosten. Workshops für Erwachsene ab 160 Euro pro Gruppe. Beratung und Terminabsprache unter 02202.14 23 39 oder info@villa-zanders.de.
Weitere Angebote unter www.villa-zanders.de.

Angebot 1: Form Follows Function
Wir widmen uns der Gestaltung von Dingen und beschäftigen uns mit ihrer Funktion, d.h. ihrem Nutzzweck, den wir in einer Gebrauchsanleitung formulieren. Den Fokus legen wir dabei auf Alltagsdesign aus unterschiedlichen Materialien.

Angebot 2: Fall-Studien
Dekonstruktion als Vermittlungsmoment: schräge Wände, Türen und Objekte – wir verzerren unseren Blick auf die Wirklichkeit und entwerfen Zeichnungen, Gemälde und Skizzen aus einer anderen Perspektive, ohne dabei nach Eindeutigkeit zu suchen.

Öffnungszeiten:
Di, Mi, Fr, Sa 14 - 18 Uhr
Do 14 - 20 Uhr
Sonn- und Feiertag 11 - 18 Uhr

Feiertagsregelung:
Das Museum ist vom 23.– 26. 12. 2019, am 31. 12. 2019, am 01. 01. 2020, vom 20.– 25. 02. 2020 sowie am 13. 04. 2020 geschlossen.

Barrierefreier Zugang

Kontakt:
Telefon: 02202 14-2334 oder 14-2356
www.villa-zanders.de
info@villa-zanders.de

Kindergartenmuseum Nordrhein-Westfalen
Quirlsberg 1 (im Jugend- und Kulturzentrum „Q1“)
51465 Bergisch Gladbach

9. Mai 2019 bis 13. Mai 2020
BauSpielKunst
Baukästen der Naef Spiele AG aus der Sammlung Bungarten

Ausstellungseröffnung
Donnerstag, 9. Mai 2019, 18 Uhr

Mit Bezug auf das Jubiläum „100 Jahre Bauhaus“ stellt das Kindergartenmuseum NRW in einer Sonderausstellung Baukästen aus. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Baukästen der schweizer Naef Spiele AG - darunter das Bauhaus-Bauspiel, das die Bauhaus-Mitarbeiterin Alma Siedhoff-Buscher 1923 entworfen hat.

In der Ausstellung wird der Bogen gespannt von den ersten Baukästen, die wir dem Kindergartengründer Friedrich Fröbel verdanken, über das Bauhaus-Bauspiel bis hin zu den Narf-Baukästen, die zwischen 1957 und 2017 entstanden sind.

Die allermeisten Naef- Baukästen sind für sich schon Kunstwerke und laden zugleich mit ihrem hohen Aufforderungscharakter alle Altersgruppen zum künstlerischen Gestalten ein. Dementsprechend werden in der Ausstellung die Baukästen nicht nur gezeigt, sondern die Besucher/innen können mit einigen der Baukästen, die als Dublikate bereitstehen, bauen, spielen und künstlerisch gestalten.

Die Sonderausstellung, in deren Mittelpunkt die Naef-Baukästen stehen kann bis Jahresende besucht werden - bei freiem Eintritt am Internationalen Museumstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.

Öffnungszeiten:
Dienstags von 10 bis 13 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Kontakt:
Tel. 02202 - 24 36 40
Mail: info@54a5945112ef47ada55de1c05ef4b6d2kindergarten-museum.de


Palliativ - und Hospizstation der GFO Kliniken Rhein-Berg
Betriebsstätte Vinzenz Pallotti Hospital
Vinzenz-Pallotti-Str. 20
51429 Bergisch Gladbach

24. Januar 2020 bis 28. Mai 2020
UNTERWEGS
Wolfgang Hundhausen (Fotografie)
Birgit Voos-Kaufmann (Acryl Malerei)

Ausstellungseröffnung
Freitag, 24. Januar 2020 um 18.30 Uhr
Musikalischer Begleitung: „Zebra PAlongo“

„UNTERWEGS sein“ bestimmt das Leben vieler Menschen in verschiedener Hinsicht. Auch Menschen im Hospiz, deren Familien und Angehörige beschäftigen sich ausgiebig damit. Die beiden Künstler Birgit Voos-Kaufmann (Malerei) und Wolfgang Hundhausen (Fotografie) laden ein zur Ausstellung mit dem Thema „UNTERWEGS“. Die beiden Künstler präsentieren unterschiedliche Motive zum Thema und doch korrespondieren die Werke miteinander – oft gibt es Verwandtschaften in Formen, Farben oder Stimmungen. Die Ausstellung im Hospiz ist bereits die vierte gemeinsame Ausstellung der Künstler.

B. Voos-Kaufmann Würfel , Acryl, 80 x 80 2019 / B. Voos-Kaufmann Bedrohung 2, Mischtechnik, 80 x 80, 2018

Birgit Voos-Kaufmann ist „UNTERWEGS“ im Bereich der Malerei. Wesentlich für die gewählte gestalterische Ausdrucksform ist die Idee, die dann zur dargestellten Realität des Bildes führt. Ihre Acrylbilder in dieser Ausstellung zeigen geometrische Kompositionen aus farbigen und haptischen Flächen, Quadraten, Kuben und irritierenden Wechseln von Perspektiven. Die Motive entwickeln sich oft in surreal anmutenden Bildräumen. Ein anderer Schwerpunkt sind grobe Baumdarstellungen mit haptischen, rissigen Rinden und Wurzeln.

Birgit Voos-Kaufmann ist gelernte Bau- und Möbelschreinerin sowie Dipl. Innenarchitektin. Die freischaffende Künstlerin (Mitglied im AdK, Bergisch Gladbach) hat bis 2013 ein eigenes Modegeschäft geführt. Seit 2014 ist sie intensiv künstlerisch tätig und leitet seit 2017 Aquarell- und Acryl-Workshops.

W. Hundhausen Kappadokien 50x70 / W. Hundhausen Gehry 50x70

Wolfgang Hundhausen geht seit vielen Jahren auf der ganzen Welt seiner Leidenschaft für Fotografie nach. In seinen Fotos spiegelt sich seine Faszination für Architektur, Landschaft und Menschen wieder. Hundhausens Fotos zeigen eine eigene Betrachtungsweise sowie individuelle Interpretation und Authentizität. Überraschende Perspektiven, außergewöhnliche Spiegelungen und Lichtverhältnisse kennzeichnen seine Werke, in denen immer eine eigene Geschichte, ein Gedanke oder eine Emotion liegt.

In dieser Ausstellung liegt ein Schwerpunkt auf Fotos von Wüsten und Gebirgen, ein anderer ist der Blick auf besondere Stadtansichten. Seine Reisen führen ihn an faszinierende Orte und inspirieren ihn jedes Mal für seine Fotografie.

Der Dipl. Ingenieur ist seit 2010 freiberuflicher Bildberichterstatter für die Presse.

Öffnungszeiten:
Die Ausstellung kann täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr besichtigt werden.

Galerie Schröder und Dörr
Wingertsheide 59
51427 Bergisch Gladbach-Refrath

29. November 2019 bis 26. Januar 2020
„Konkrete Ideen“
Werke von Volker Diefenbach

Ausstellungseröffnung
Freitag, 29. November 2019, ab 19 Uhr
Einführung: Volker Diefenbach

Angefangener Strumpf, Wolle / Brauttaschentuch, Seide (Sammlung Schulmuseum, Inv. Nr. GA 142, Inv. Nr. WÄ 472)

Schulmuseum Bergisch Gladbach – Sammlung Cüppers
Kempener Straße 187
51467 Bergisch Gladbach

14. November 2019 bis 31. Dezember 2020
Der kratzige Unterschied – historische Handarbeiten
von „Arm“ und „Reich“ 1850 – 1950

Ausstellungseröffnung
Donnerstag, 14. November 2019
17 Uhr

Ausstellung zur Erinnerung an Magdalene Trier (1925 – 2011)
Von Anfang an gehörte Magdalene Trier zu einem Arbeitskreis, mit dem unser Museumsgründer Carl Cüppers in den 1980er Jahren den Ausbau seiner schulgeschichtlichen Sammlung vorantrieb.
Als ausgebildete Weißstickmeisterin brachte sie ihr Können, Wissen und eine langjährige Berufserfahrung in eine gezielte Sammlungsstrategie ein. In fast drei Jahrzehnten kam durch Kontakte und Netzwerke, auf Reisen und durch Ankäufe ein einzigartiger Fundus zur Geschichte des Handarbeitsunterrichts und der Handarbeiten zusammen.
Im Jahr 2000 übergab sie ihn der Stadt Bergisch Gladbach als Schenkung für das Schulmuseum. Bis zu ihrem Tod hat sie die Sammlung professionell geleitet und ein Team für die zukünftige Betreuung um sich geschart. Dem Andenken an Magdalene Trier ist daher die neue Ausstellung gewidmet.

Handarbeitsunterricht im 3. Schuljahr, Köln-Sülz, 1914

Schon 1987 wurde eine kleine Auswahl aus der damals noch privaten Sammlung von Magdalene Trier unter dem Titel „Mit Nadel, Faden, Fingerhut“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie behandelte die Geschichte des Handarbeitsunterrichts im Rahmen der Mädchenerziehung. Mehr als 30 Jahre danach war eine neue Präsentation fällig. Das Unterrichtsfach und die darin vermittelten vielfältigen Techniken, Fertigkeiten und Kenntnisse werden nicht ausgeklammert. Aber der Akzent liegt vor allem auf Handarbeiten, die in der Schule als Beleg für den erreichten Fortschritt, bescheidenes Geschenk oder Erinnerungsstück entstanden sind.

Bürgerhaus Bergischer Löwe
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach

Handpuppen
Gerd J. Pohl
Dauerausstellung

Seit über 30 Jahren ist Gerd J. Pohl – selbst Puppenspieler und Schauspieler von Beruf – Sammler von Memorabilia aus dem Bereich des Figurentheaters.

Aus dieser Leidenschaft heraus ist eine der wertvollsten Privatsammlungen Deutschlands entstanden. Wertvoll weniger wegen ihrer Größe von über 1.200 Exponaten (vor allem natürlich Theaterfiguren, aber auch theaterhistorisch bedeutsame Requisiten, Bühnenbilder, Originalgraphiken, Scherenschnitte, Fotographien, Film- und Tonaufnahmen, Plakate, Bücher, Manuskripte, Korrespondenzen und andere Dokumente), sondern vor allem aufgrund der Tatsache, dass sie einige ganz und gar einmalige Meisterwerke und Raritäten beinhaltet.

Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf dem Puppenspiel im Deutschland des 20. Jahrhunderts, vor allem auf der Zeit seit etwa 1920, als sich das Puppenspiel von der derben Jahrmarktsunterhaltung zur Kunst- und Theaterform entwickelte.

Rund 120 dieser Theaterfiguren sind nun in den Vitrinen des Bergischen Löwen zu bestaunen. Bei der Auswahl der Exponate spielten u.a. folgende Gesichtspunkte eine Rolle:

- historische Bedeutung der Figuren
- künstlerischer und gestalterischer Wert
- lokaler Bezug zu Bergisch Gladbach oder zum Bergischen Land
- Darstellung der Vielfalt an künstlerischen Ausdrucksformen und Stilen

Mit seiner Hauptfunktion als Stadttheater ist das von Stararchitekt Gottfried Böhm geschaffene Bürgerhaus die ideale Stätte für die Präsentation dieser einmaligen Sammlung, besteht hier doch ein direkter Bezug zwischen Ort und Thema der Ausstellung.

Puppen waren Jahrzehntelang im Einsatz

Manchen der Figuren – beispielsweise denen von Alfredo Bannenberg oder denen von Rudolf Fischer – sieht man deutlich an, dass sie über lange Jahre und Jahrzehnte im Einsatz waren. Diese Figuren wurden vorsichtig konserviert, aber ganz bewusst nicht restauriert, um ihre Authentizität zu wahren.

Die Ausstellung ist als Dauerausstellung konzipiert, die Exponate sollen aber von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden, um auch regelmäßigen Besuchern immer wieder neue Eindrücke zu bieten. Langfristig soll eine der Vitrinen mit didaktischem Material ausgestatten werden, sodass der Betrachter beispielsweise erfährt, auf wie unterschiedliche Weise die Köpfe von Theaterfiguren gestaltet werden können.

Zahlreiche andere Schätze warten noch darauf, gehoben und gezeigt zu werden: Puppen etwa aus verschiedenen „Faust“-Inszenierungen, die kunstvollen Schattenfiguren aus der WDR-Fernsehreihe „Märchenraten mit Kasper und René“, Figuren und Dokumente des berühmten „Heidekaspers“ Walter Büttner (u.a. aus dessen Zeit der Kriegsgefangenschaft in Alabama), ein Handpuppensatz von Meisterschnitzer Fritz-Herbert Bross für das Theater des bekannten Jugendbuchautors Heinrich Maria Denneborg oder Originalfiguren der Hohnsteiner Puppenspiele. Langeweile kommt bei dieser Ausstellung also sicher keine auf.

Die Ausstellung verfolgt keine kommerziellen Zwecke, sämtliche Exponate sind unverkäuflich.

Bild rechts:
PETRA WOLFRAM (*1958), Modellierte Handpuppen (Kostüme: Monika Seibold)
PETRA WOLFRAM studierte Bildende Kunst in Kiel und war zunächst Mitrarbeiterin des Marionettentheaters Fritz Fey in Lübeck. Seit 1984 ist sie freischaffende Künstlerin und leitet ihr eigenes Figurentheater. Die hier ausgestellten Figuren wurden für die Kasperstücke der Piccolo Puppenspiele und des Theaters im Puppenpavillon Bensberg gefertigt und waren zwischen 1997 und 2015 im Einsatz.

Bildnachweis: Gerd J. Pohl
Pressemitteilung von www.theater-im-puppenpavillion.de