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Rahmenplanung Stadtmitte

Ein wesentliches Ziel für die zukünftige Entwicklung der Stadtmitte ist es, die Funktionen des Zentrums zu stärken und die Attraktivität der Stadtmitte zu erhöhen. Dies umfasst sowohl den öffentlichen Raum in Form von Gestaltung der Freiräume und Freiflächen, als auch private Bereiche und Grundstücksflächen.

Die Rahmenplanung ist ein integrativer Bestandteil des Stadtteilentwicklungskonzeptes „Projekt stadt :gestalten“ für die Stadtmitte von Bergisch Gladbach, dessen Ziele und Handlungsfelder vom Rat der Stadt beschlossenen und auf dessen Grundlagen mit Unterstützung der Städtebauförderung (Fördermittel der Regionale 2010) eine Reihe von Maßnahmen zur Gestaltung und Aufwertung des öffentlichen Raumes im „Westen“ (Freiflächen Fußgängerzone, Bahnhofsumfeld, Stationsstraße) sowie „im Osten“ (Freiräume Innenbereich Buchmühle mit Offenlegung der Strunde) umgesetzt wurden.

Der Rahmenplanung kommt die Funktion zu, die Ergebnisse der unterschiedlichen Projektbearbeitungen zusammenzufassen (Klammerfunktion). Dabei ist die Rahmenplanung als flexibles und dynamisches Instrument angelegt, welches im Zuge der Projektbearbeitung fortgeschrieben wird und die verschiedenen Planungen in dem sogenannten „städtebaulichen Leitplan“ (Rahmenplan) räumlich zusammenhängend darstellt.

Der städtebauliche Leitplan als räumliches Gesamtkonzept bildet die Grundlage für die Entwicklung der einzelnen Teilräume und die jeweiligen Bebauungsplanverfahren (Bauleitplanung). Dabei sollen aber nicht nur statische Planungsabsichten festgelegt, sondern der Weg zur Erreichung von baulich-räumlichen Qualitäten aufgezeigt werden. In Anlehnung an die Qualifizierungsverfahren für den öffentlichen Raum (Wettbewerbsverfahren "West" und "Ost") werden in der Rahmenplanung für größere private und öffentliche Entwicklungsbereiche Qualifizierungsverfahren vorgeschlagen und in sogenannten „Steckbriefen“ erläutert.

Die Rahmenplanung Stadtmitte - bestehend aus dem Städtebaulichen Leitplan, dem Anforderungsprofil für die größeren, potenziellen Entwicklungsflächen („Steckbriefe“) sowie einem Konzeptentwurf für ein „Handbuch der Gestaltung“ - wurde vom Rat der Stadt 2015 beschlossen.