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Varianten für die Entschärfung der Gefällelage in der Bensberger Schloßstraße

Variante I: verschleifender Treppenwinkel vor dem Anbau der Galerie

Vorteile:
- Das starke Längsgefälle entlang des Anbaus wird deutlich entschärft

Nachteile:
- Bauliche Anpassung des Schaufensters sowie der Südfassade Anbau Galerie erforderlich
- Treppenwinkel kragt ca. 4,50 Meter in den Gehwegbereich zur Schloßstraße hinein
- Einengung des öffentlichen Raumes sowie der barrierearmen Bewegungsfläche
- Leuchtenstandorte stehen in der schmalen Bewegungsfläche
- Die neugewonnene "ebene" Fläche vor dem Anbau steht nicht als Aufstellfläche von Marktständen zur Verfügung (3m-Linie Brandschutz zum Gebäude)
- Potentielle Marktaufstellfläche im Bereich des neuen Treppenwinkels geht verloren
- Die Gefällesituation auf der Schloßstraße wird durch diese Variante nicht entschärft
- Zusätzlicher Aufwand und Mehrkosten

Ergebnis: keine nennenswerte Vorteile bei erheblichen Nachteilen

Variante I: verschleifender Treppenwinkel vor dem Anbau der Galerie (Darstellung: Club L 94)

Variante II: langgezogener verschleifender Treppenwinkel entlang der Schloßstraße

Vorteile:
- Das starke Längsgefälle entlang der Dreieckstreppe wird entschärft
- Das Längsgefälle der Schloßstraße entlang der neuen Treppenanalage wird reduziert

Nachteile:
- Bauluche Anpassung der Dreiecks-Treppe (Teilrückbau und Wiederherstellung) - Rückzahung der Fördergelder
- Bauliche Anpassung der Westfassade Anbau Galerie erforderlich
- Treppenwinkel kragt mit ca. 7,80 Metern deutlich in den Gehwegbereich zur Schloßstraße hinein
- Einengung des öffentlichen Raumes sowie der barrierearmen Bewegungsfläche
- Die Treppenanlage stellt mit 9 Stufen und einer Höhe von ca. 1,50 Metern eine räumliche und optische Barriere dar
- Leuchtenstandorte in der schmalen Bewegungsfläche
- Der barrierefreie schwellenlose Zugang zur oberen Marktfläche ist deutlich länger als bisher
- Die Schleppkurve zur Anlieferung der Galerie muss um die neue Treppenanlage herumgeführt werden
- Außengastronomie (Eisdiele) ist vor der öffentliche Toilettenanlage nur sehr eingeschränkt möglich
- Die neugewonnene "ebenere" FLäche vor der Dreieckstreppe steht als Aufstellungsfläche von Marktständen zur verfügung, ist jedoch räumlich begrenzt und für größere Marktstände nur schwer zugänglich
- Potentielle Marktaufstellfläche im Bereich des neuen langgezogenen Treppenwinkels geht verloren
- Zusätzlicher Mehraufwand und Mehrkosten

Ergebnis: Nachteile überwiegen in der Gesamtbetrachtung

Variante II: langgezogener verschleifender Treppenwinkel entlang der Schloßstraße (Darstellung: Club L 94)

Variante III: langgezogener verschleifender Treppenwinkel als Kombination der Varianten I und II

- Nach- und Vorteile siehe Auflistung Varianten I und II
- Der bauliche Eingriff und somit die negativen räumlichen und optischen Auswirkungen sind nochmal größer als bei den Varianten I und II
- Die zur Verfügung stehende Marktaufstellfläche reduziert sich weiter
- Die Außengastronomie der Eisdiele im Bereich des Solitärbaumes ist aufgrund des Treppenwinkels und der schleppkurve Anlieferung Galerie nicht mehr möglich

Ergebnis: Nachteile überwiegen in der Gesamtbetrachtung

Variante III: langgezogener verschleifender Treppenwinkel als Kombination der Varianten I und II (Darstellung: Club L 94)

Variante IV: Fortführung Attika Anbau Galerie

Vorteile:
- Befahrung der Dachfläche Galerie nicht möglich
- Geringfügige Reduzierung Gefälle unmittelbar oberhalb der Dreieckstreppe

Nachteile:
- Bauliche Anpassung der Dreieckstreppe (Teilrückbau und Wiederherstellung) sowie bauliche Fortführung der Attika Galerie (voraussichtlich inkl. Absturzsicherung) erforderlich
- Räumliche Trennung der Platzfläche von der Dachfläche Anbau Galerie
- Der grundsätzliche Entwurfsgedanke war, dass der Anbau ein Teil der Platzfläche ist und den oberen Markt räumlich aufwerten soll
- Zusätzlicher Mehraufwand und Mehrkosten
- Fördertechnisch äußerst kritisch: Rückzahlung der Fördermittel, Herstellungskosten zu 100% bei der Stadt und möglicherweise Gefährdung der bereits erfolgten Gesamtförderung des 1. Bauabschnitts

Ergebnis: Insbesondere vor dem Hintergrund einer kaum spürbaren Reduktion des Gefälles überwiegen die Nachteile eindeutig.

Variante IV: Fortführung Attika Anbau Galerie (Darstellung: Club L 94)

Variante V: Treppenwinkel vor Toilettenanlage Bestand

Vorteile:
- Gefälle zwischen Toilettenanlage (Zwangspunkt 1) und Anba Galerie (Zwangspunkt 2) wird im Mittel um 2,6% reduziert
- Bei (sinnvollem und empfehlenswerten) Verbleib der bereits erstellten Dreieckstreppe wird das steilere Gefälle entlang der verschleifenden Stufen unmittelbar unterhalb der Dreieckstreppe weiterhin verbleiben. Es löst sich jedoch, wie auch bei der aktuellen Zielplanung, sehr schnell in Richtung Schloßstraße auf
- Das Quergefälle zur Schloßstraße wird im Bereich des zusätzlicehn Treppenwinkels vor der Toilettenanlage etwas reduziert

Nachteile:
- stärkeres Gefälle bereits ab den Sitzstufen erforderlich
- Der Bereich zum Rangieren der Wochenmärkte verkleinert sich und die Zufahrt zum oberen Platz wird gegenüber der Zielplanung stärker erschwert
- Zusätzlicher Mehraufwand und Mehrkosten

Ergebnis: Die Variante stellt eine echte Alternative zur bisherigen Planung dar

Variante V: Treppenwinkel vor Toilettenanlage Bestand (Darstellung: Club L 94)