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Luton

Aktuelles

Wenn die Inzidenzen es zulassen, hoffen wir, bald mit einem Potpourri unterschiedlichster Veranstaltungen in der VHS hier in Bergisch Gladbach den Alltag etwas britischer zu gestalten:


Los geht es am 27. September 2021 um 18.30 Uhr mit einem Filmabend:
„SENSE AND SENSIBILITY“ steht auf dem Programm.
Hierbei handelt es sich um die Verfilmung des im Milieu des englischen Landadels im ausgehenden 18. Jahrhundert spielenden Romans von Jane Austen über die Geschichte zweier charakterlich gegensätzlicher Schwestern und deren Liebeskonflikte. Ein mit grandiosen Landschaftsaufnahmen und glanzvollen schauspielerischen Leistungen aufwartender Film, der durch ein überzeugendes Buch und die meisterhafte Regie den Geist der Vorlage trifft.
Film im Original (mit englischen Untertiteln)
entgeltfrei

Am 22. Oktober 2021 um 15.30 Uhr (Achtung! Neues Datum!) möchten wir Ihnen und Euch ein kulinarisches Highlight näher bringen und traditionelle VICTORIA SPONGE CAKES servieren.
Eigentlich müsste der Kuchen "The Royal Victoria Sponge" heißen, denn der Name geht auf Königin Victoria zurück, der man nachsagt, dass sie ein Stück des köstlichen Kuchens zu ihrem traditionellen englischen Nachmittagstee genoss....
Wir backen gemeinsam den Lieblingskuchen von Königin Victoria - diesen köstlich leichten Biskuit. Nach dem Backen wollen wir gemeinsam ein Stückchen mit einer Tasse Tee oder Kaffee genießen.
Begrenzt auf 20 Personen, Unkostenbeitrag: € 10,- p.P.


Am 15. November 2021 um 18 Uhr wird dann gespielt, und zwar SCRABBLE IN ENGLISH - 12 Spieler, 3 Tische: Möge der oder die Beste gewinnen!
entgeltfrei


Am 22. Januar 2022 um 18:00 Uhr werfen wir einen Blick nach Norden und zelebrieren die BURNS NIGHT.
A Scottish Evening with poetry, bagpipe music and haggis. Unkostenbeitrag: 35,00 EUR p.P.
Veranstaltungsort ist immer die VHS, Buchmühlenstraße 12, 51465 Bergisch Gladbach!
Mehr ist für 2022 geplant! Lassen Sie sich überraschen!


Und wenn es die Corona-Pandemie zulässt, wird eine kleine Delegation im Dezember 2021 nach Luton / Runnymede fahren. Dies ist hoffentlich das erste von noch vielen Treffen mit unseren englischen Freundinnen und Freunden!
Wir hoffen, dass wir uns bald wieder auf einer unserer Veranstaltungen „face-to-face“ sehen können!


Bis dahin: Bleibt gesund und take care!

Entstehung der Partnerschaft und gemeinsame Aktivitäten

Am 14. Juli 1956 schlossen die Städte Bergisch Gladbach, Luton, Bourgoin-Jallieu und Velsen einen Partnerschaftsvertrag. Die Unterzeichner verpflichteten sich hierbei, „den Austausch der Vertreter der Jugend und der Schulen von kulturellen und sonstigen Vereinigungen zu unterstützen und durch eine gegenseitige Verständigung den Europagedanken zu fördern“. Weiterhin wollte man zu Völkerverständigung und zum Frieden beitragen – elf Jahre nach Kriegsende war dies ein höchst aktuelles Ziel.

Bereits 1951 war es zu gegenseitigen Jugendgruppenreisen zwischen Luton und Bergisch Gladbach gekommen. Diese setzten sich in der Folge der Partnerschaft fort, ergänzt durch Schülerreisen und Schüleraustausche. Des Weiteren fanden gegenseitige Besuche von Sportvereinen sowie Sportlertreffen statt; auch an Fußballturnieren der jeweiligen Partnerstadt nahmen Mannschaften teil. Auf künstlerischem Gebiet gab es ebenfalls Kontakte; so stellten Bergisch Gladbacher Künstler/innen in Luton aus. Auch die die Big Band der Max Bruch Musikschule besuchte Luton. Weitere Beispiele ließen sich anführen. Allerdings war es in den letzten Jahren ruhig geworden. Seit 2014 – mit der Gründung des Arbeitskreises „Partnerschaft mit Runnymede und Luton“ wird wieder versucht, Kontakt zwischen Luton und Bergisch Gladbach aufzubauen. Seit 2018 ist das Bemühen mit dem Wechsel des Vorsitzes des Arbeitskreises verstärkt worden. Viele Kontakte zwischen Luton und Bergisch Gladbach sind mittlerweile entstanden – und es gab und gibt wieder im Rahmen von Bürgerreisen und im Bereich Karneval Begegnungen. Weitere Kooperationen auf kulturellem, musikalischem und sportlichem Gebiet sind angestrebt.

Stadtgeschichte

Luton wurde im 6. Jahrhundert als sächsischer Außenposten am Fluss Lea gegründet. Vor 1240 wurde der Ort als „Loitone“ bezeichnet. Die Stadt wuchs langsam, aber beständig. Sie entwickelte sich zum Marktort für die umliegenden Dörfer. Im 14. Jahrhundert fand in Luton zweimal jährlich ein Jahrmarkt statt. Im 19. Jahrhundert wuchs die Stadt mit der Industrialisierung sehr stark: Während 1801 3.000 Menschen in Luton lebten, waren es 1850 bereits 10.000 und 1901 fast 39.000. Das erste Rathaus wurde 1847 errichtet.
Die Anbindung an die Eisenbahn erfolgte 1858. In den späten 1860er Jahren verfügte Luton über ein vollständiges Frisch- und Abwassersystem. 1876 wurde Luton zum Borough erklärt und erhielt damit Kompetenzen zur Gemeindeverwaltung. 1915 hatte Luton 50.000 Einwohner. 1919 brannte das alte Rathaus nieder; es wurde erst 1936 ersetzt.
Die Zwischenkriegsjahre, andernorts geprägt von Massenarbeitslosigkeit, erlaubten in Luton einen Konjunkturaufschwung, weil neue Industrien wuchsen und gediehen. In den 1920er und 1930er Jahren, als die Bevölkerungszahl zunahm, forcierte man den sozialen Wohnungsbau. Die Stadt wuchs zwischen 1928 und 1933 stark, außerdem durch Eingemeindungen der Dörfer Leagrave, Limbury und Stopsley.
1938 wurde der Luton Airport eröffnet; er gehörte der Stadtverwaltung und wurde von dieser betrieben. Im Zweiten Weltkrieg litt Luton unter einigen Luftangriffen. 107 Menschen kamen dabei ums Leben. Die Stadt wurde im Zweiten Weltkrieg in weiten Teilen zerstört. Mit dem Wiederaufbau wurde auch die Verkehrsanbindung weiter ausgebaut.
Seit 1959 führt die Autobahn M1 im Westen der Stadt vorbei. Als besonderes Innenstadtprojekt galt in den Siebzigerjahren das Arndale Centre, ein überdachtes Shopping-Center. Es wurde 1978 eröffnet. Auch aktuell stellt es sich - modernisiert - als attraktives Angebot im städtischen Einzelhandel dar.
Seit den 1970er Jahren zogen viele Einwanderer vor allem aus Pakistan und Bangladesch nach Luton. Der Volkszählung von 2011 zufolge waren damals 25 % (Luton South) bzw. 22 % (Luton North) der Einwohner Muslime. In manchen Stadtteilen stellen sie die Mehrheit.

Luton und Umgebung

Luton befindet sich in der Region East of England. Bis 1997 war die Stadt Teil der Grafschaft Bedfordshire; seitdem bildet Luton eine Unitary Authority (vergleichbar mit einer kreisfreien Stadt).
Luton verfügt über ein exzellentes Verkehrswegenetz. Seit 1959 führt die Autobahn M 1 in Nord-Süd-Richtung an der Stadt vorbei; auf ihr sind es 50 Kilometer in die Londoner Innenstadt. Des Weiteren gibt es einen großen Flughafen und nicht weniger als drei Bahnhöfe.

Bildung

Der Hauptcampus der staatlichen University of Bedfordshire befindet sich im Stadtzentrum Lutons. Die Universität wurde 1882 gegründet, 1993 bekam sie den Status University of Luton.
2006 änderte sich der Name in University of Bedfordshire durch die Fusion der University of Luton mit dem Bedford Campus und der De Montfort University. Die Universität hat rund 24 000 Studierende, darunter etwa 4.500 internationale Studenten. Sie erstreckt sich über sechs Campi: vier in Bedfordshire, jeweils einer in Bedford und Luton; zwei in Buckinghamshire, einer in Aylesbury und einer in Milton Keynes.
Die Modernisierung des Standorts in Luton wurde in 2009 durch ein langfristiges Förderprogramm der Regierung vorgenommen und abgeschlossen. Die Universität genießt weltweit einen ausgezeichneten Ruf. 2012 erhielt sie den Fair Trade Status.

Wirtschaft

Tradition hat der Maschinenbau, die Textilproduktion und die Automobilindustrie in Luton.
Eine Besonderheit war die Herstellung von Hüten, sie begann im 17. Jahrhundert. Im 18. Jahrhundert beherrschte sie die Stadt; dies war zugleich der einzige nennenswerte Wirtschaftszweig. Im 20. Jahrhundert verschwand der Handel mit Hüten immer mehr, an seine Stelle traten neue Industriezweige.
Vauxhall Motors errichtete 1905 eine Automobilfabrik in Luton, die größte von Großbritannien. Eine Reihe Maschinenbaubetriebe siedelten sich ebenfalls in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts an. Zum Beispiel baute Electrolux ein Haushaltsgerätewerk. Vauxhall entwickelte sich sehr stark und wurde zum wichtigsten Arbeitgeber in der Stadt. In Spitzenzeiten waren dort 35 000 Menschen beschäftigt. Im Jahr 2000 verkündete Vauxhall das Ende der PKW-Produktion in Luton, das PKW-Werk wurde im März 2002 geschlossen. Die Zentrale von Vauxhall ist jedoch weiterhin in der Stadt verblieben und auch die Nutzfahrzeug-Produktion läuft weiter. 4.500 Beschäftige gab es 2017. Diese standen bei dem Verkauf durch die Konzernmutter General Motors an PSA in 2017 zunächst vor einer ungewissen Zukunft. Nun aber wird der Standort Luton ausgebaut. Die Kapazität soll von 60.000 auf 100000 Fahrzeuge im Jahr steigen. Es entstehen neue Arbeitsplätze für die Produktion von einigen Peugeot- und Citroen-Transporter. Vor allem wird ab 2019 ein neues Modell des Vivaro Vans in Luton gebaut werden.
1938 wurde der Luton Airport eröffnet; er gehörte anfangs der Stadtverwaltung und wurde von dieser betrieben. Daraus entwickelte sich der internationale Verkehrsflughafen London Luton Airport. Er ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Luton und die Region – nur 50 km nordwestlich von London gelegen. Er ist nach Heathrow, Gatwick und Stansted der viertgrößte Flughafen im Großraum der britischen Hauptstadt. Er wird fast ausschließlich durch Billig- und Charterfluggesellschaften genutzt. Auf dem Gelände befindet sich auch die Hauptverwaltung von easyJet. Das Fahrgastaufkommen hat in den letzten Jahren stetig zugenommen.
Weitere bedeutende Wirtschaftszweige sind der Einzelhandel und die Leichtindustrie.

Kultur, Sport und Freizeit

Luton ist die Heimatstadt des FC Luton. Sein Spitzname „Die Hutmacher“ geht auf die Zeit zurück, als Luton eine bedeutende Hutindustrie hatte. In der Stadt spielen außerdem drei Rugby-Clubs.

Zwei gepflegte Parks laden zu Spaziergängen und zum Verweilen ein: Im Wardown Park, an der Aue des Flusses Lea gelegen und mit Sportanlagen ausgestattet, können angelegte Gärten und ein Museum besichtigt werden. In einem großen viktorianischen Herrenhaus fokussiert die Sammlung auf traditionelles Handwerk und die frühere Industrie von Luton, namentlich die Schnürsenkel- und Hutherstellung.

Außerdem befindet sich hier seit 1991 eine Kutschenausstellung. Diese illustriert die Entwicklung von Kutschen in einer Zeitspanne zwischen der römischen Zeit und den 1930er Jahren.

Stockwood Park heißt der zweite große öffentliche Park Lutons; in diesem befindet sich unter anderem ein Museum, das über die lokale Sozialgeschichte, Archäologie und Geologie informiert. Es gibt zudem eine Leichtathletikbahn und einen Golfplatz. Ebenfalls im Stockwood Park existiert die größte und bedeutendste Sammlung historischer Fahrzeuge Großbritanniens, in der Originale aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert bestaunt werden können.

Einmal im Jahr, meist im Mai, findet in Luton der größte, eintägige Karneval Europas statt. 150 000 bis 200 000 Menschen besuchen den Umzug und feiern. Organisatorin in Luton ist das UK Centre for Carnivalarts. In deren Veranstaltungsräumen werden die aufwändigen Kostüme für die Fuß-Parade durch die Stadt in monatelanger Arbeit gefertigt. Hier findet auch die Feier nach der Parade statt. Viele Vereine, Kirchen und andere Organisationen beteiligen sich. Mit seiner Arbeit leistet das UK Centre für Carnivalarts einen wichtigen Beitrag zur Identitätsstärkung und zur Integration.

Ein weiteres großes Fest ist der St. Patricks Day, Schutzpatron Irlands, der jährlich im März begangen wird. Bei diesem Volksfest findet eine Parade statt; ein reiches Angebot an Ständen und Musikbühnen, auf denen natürlich vor allem Irish Folk gespielt wird, sorgen für eine großartige Stimmung.

Eine Besonderheit bietet die Bibliothek: am Rathausplatz „Bibliotheks-Theater“, das sich im 3. Stock der städtischen Bibliothek befindet, können Kindertheater-aufführungen und Vorstellungen lokaler Amateurgruppen, von Reise-theatergruppen sowie von Pantomime-Künstlern besucht werden.

Luton beherbergt auch die Hut-Fabrik, die ursprünglich – wie der Name andeutet –tatsächlich eine echte Hut-Fabrik war. Heute ist sie ein Treffpunkt für Kunst im Zentrum der Stadt und seit 2003 wichtigster Veranstaltungsort für zeitgenössisches Theater, Tanz und Musik. Auch Livemusik, Clubnächte, Filmvorführungen, Kinderveranstaltungen, Workshops und Kunstausstellungen werden geboten.

Verwaltung

Die Stadt besteht aus 19 Vierteln, die von 48 Ratsherren repräsentiert werden. Die Wahlen finden alle vier Jahre statt. Bei den Wahlen im Jahr 2011 gewann die sozial-demokratische Partei 36 Sitze, die Liberaldemokraten acht und die konservative Partei vier. Fünf Ratsausschüsse kümmern sich um die Belange der Gemeinde.

Religion

Die größte Religionsgruppe in Luton stellen die Christen mit 60 % (Großbritannien: 72 %). Im Landesvergleich leben in Luton überproportional viele Muslime, nämlich 14,6 % (Großbritannien: 3 %). Ebenfalls überproportional vertreten sind mit 2,7 % die Hindus. Mit jeweils unter einem Prozent sind Sikhs, Juden und Buddhisten zu verzeichnen.

 Arbeitskreis Partnerschaft mit Runnymede und Luton  

2018 fand ein erstes Treffen zur Wiederbelebung der Städtepartnerschaft zu Runnymede und Luton statt.
Norbert Brochhagen und Angela Behrend hatten sich bereit erklärt als gleichberechtigte Vorsitzende die Städtepartnerstadt neu zu beleben und aktiv an der Freundschaft zu unseren englischen Freunden mit zu arbeiten.
Seitdem fanden viele gewinnbringende Begegnungen und Aktivitäten statt.

Wer an der Arbeit mit Runnymede und Luton interessiert ist, kann sich beim Büro des Bürgermeisters informieren:

Ansprechpartnerin ist Anne Linden
Telefon: 02202 14-2497
Fax: 02202 14-702497
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Ansprechpartner des Arbeitskreises Partnerschaft mit Runnymede und Luton sind:

Norbert Brochhagen
Telefon: 02202 2514817
hagend8ee965467a64c44bb84a53e3acd283e.njd8ee965467a64c44bb84a53e3acd283e.broch@c2a0453858f84531b38e64419b6d2966gmx.de

Angela Behrend
Handy: 015116574574
angelabehrend@ebab38c58cab405983af9f257517f82dt-online.de

Weitere Partnerstädte

Bezirk Spandau, Deutschland
Eskilstuna, Schweden
Bourgoin-Jallieu, Frankreich
Wolfsburg, Deutschland