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Übernehmen

Joinville-le-Pont

Entstehung der Städtepartnerstadt und gemeinsame Aktivitäten

Am 18.09.1960 schlossen die Städte Joinville-le-Pont und Bensberg einen Partnerschaftsvertrag. Durch den Zusammenschluss von Bensberg und Bergisch Gladbach im Zuge der Gebietsreform 1975 ging die Partnerschaft auf Bergisch Gladbach über.

Seit Abschluss des Partnerschaftsvertrages gab und gibt es zwischen
Joinville-le-Pont und Bergisch Gladbach zahlreiche Aktivitäten. Dazu zählen regelmäßige Schüleraustausche, Fußballturniere, Ballettaufführungen und andere Sportlertreffen. Ein besonderes Event war der Staffellauf des Lauftreffs der AOK von Bergisch Gladbach nach Joinville-le-Pont. Außerdem nahmen mehrfach Bergisch Gladbacher am Stadtfest von Joinville-le-Pont teil, es gab gemeinsame Jugendlager an der Atlantikküste, das Rote Kreuz – Ortsverein Bensberg – stand mit dem Roten Kreuz in Joinville-le-Pont in Verbindung und es fanden und finden einige gegenseitige Kunst- und Kulturausstellungen statt. Sogar am Bergisch Gladbacher Karnevalszug beteiligten sich Bürgerinnnen und Bürger aus
Joinville-le-Pont in Form von Fuß- und Wagengruppen.

An einigen Aktivitäten war auch die gemeinsame Partnerstadt Egham, heute Runnymede, beteiligt. Mit Egham bzw. Runnymede ist Bergisch Gladbach seit 1965, Egham mit Joinville-le-Pont bereits vor 1960 verschwistert. Seit 1986 finden jährlich Städtepartnerschaftskonzerte, getragen von der Dreierpartnerschaft, statt. Die das Konzert ausrichtende Stadt wechselt jährlich. Aus Joinville-le-Pont nimmt seit Beginn die Big Band „Joinvillais“ der Musikschule „L`Ecole de Musique et d`Art Dramatique“ teil, aus Runnymede eine Gruppe des „Strode’s College“, die „Strode´s College Band“. In den ersten Jahren war aus Bergisch Gladbach das Bensberger Kammerorchester und das Orchester des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums vertreten, seit 1992 die Jazz-Gruppe „Max Brassers“ der Max-Bruch-Musikschule.

Stadtgeschichte

Joinville-le-Pont und Umgebung

Durch die Nähe zur Landeshauptstadt und Weltmetropole Paris ist
Joinville-le-Pont nicht nur für die Einheimischen, sondern auch für Touristen sehr attraktiv. Man erreicht innerhalb von 20 Minuten mit der Metro das Stadtzentrum von Paris. Auch die Verkehrsanbindung mit dem Auto ist sehr gut, da Joinville-le-Pont sowohl von der Nationale 4 als auch von der Autoroute de l’Est durchquert wird. Außerdem sind die beiden Flughäfen Orly und Roissy-Charles-de-Gaulle in 20 Minuten erreichbar.

Bildung

In Joinville-le-Pont gibt es vier Kindergärten (für 3-6-Jährige), vier Grundschulen (für 6-11-Jährige), zwei Oberschulen(für 11-16-Jährige) das „Collège Jules-Ferry“ und das „Collège Jean Charcot“, sowie die o.g. Musikschule, die sich auf der Marneinsel „Fanac“ befindet. Außerdem gibt es eine Privatschule in Joinville-le-Pont, die alle drei Schulformen umfasst.

Wirtschaft

Der dominierende Wirtschaftsbereich in Joinville-le-Pont ist die Film- und Fernsehproduktion. Die französische Partnerstadt war Anfang des 20. Jahrhunderts eine der Hauptstädte der Kinowelt. Bedeutende Regisseure drehten hier ihre Meisterwerke. 1906 wurden von Charles Pathé die ersten Filmstudios gebaut. Mittlerweile sind diese in Synchron- und Nachproduktionsstudios umfunktioniert worden.
Ein weiterer Bereich der Wirtschaft ist die Trinkwassergewinnung. Das Wasserwerk von Joinville-le-Pont produziert täglich ca. 175.000 cbm Trinkwasser und versorgt damit ein Fünftel der Pariser Bevölkerung.
Der dritte dominierende Bereich ist die Optik-Branche, insbesondere die Brillen-produktion.
Fast jeder Zweite aus Joinville-le-Pont arbeitet in Paris, Joinville-le-Pont ist hauptsächlich eine Wohnstadt mit hohem Erholungs- und Freizeitwert.

Kultur, Sport und Freizeit

Die Stadt hat das Image einer blühenden und grünen Stadt nahe der Hauptstadt Paris. Schon in der Belle Epoque war das Marne-Ufer ein namhaftes Ausflugsziel und Joinville-le-Pont ein allgemein bekannter Treffpunkt für Wassersportler. Der Wassersport spielt in Joinville-le-Pont eine große Rolle. Es gibt vier Sportclubs für Kajak- und Kanusportler und für Ruderer. Joinville-le-Pont ist Sitz des französischen Kajak- und Kanu-Verbandes. Jedes Jahr findet im Oktober die Ruderregatta statt, ein Höhepunkt der Saison. Auch der Flusstourismus ist eine große Attraktion: Geboten werden Schifffahrten mit Unterhaltungsprogramm.

Fußgängerwege entlang der Marne laden zu erholsamen Spaziergängen ein, „Guinguettes“ (Gartenlokale) bieten traditionelles Bratfischessen – inklusive Tanz zu typisch französischer Akkordeonmusik - . Die Guinquettes sind Orte der Geselligkeit, die Lebensfreude und Ferienstimmung verbreiten. Genügend. Erholungsmöglichkeiten gibt es auch in dem an Joinville-le-Pont angrenzenden Waldgebiet „Bois de Vincennes“ mit Zoo, Blumenpark, Golfpark und Pferderennbahn.

Joinville-le-Pont weist eine moderne Bibliothek, ein Theater, ein Kino, ein Stadion, zwei Turnhallen, diverse Sportplätze und einige Sportclubs auf.
Beliebte Treffpunkte sind die fünf Wochenmärkte, von denen einer ein Bio-Markt ist.

Verwaltung

Die Verwaltung französischer Gemeinden ähnelt der deutscher Gemeinden. An der Spitze der französischen Gemeinde steht der Gemeinderat, dessen Mitglieder in allgemeiner direkter Wahl für 6 Jahre gewählt werden. Ausführendes Organ ist der Bürgermeister, der durch die Gemeinderäte gewählt wird. Er und seine Stellvertreter verfügen über eine doppelte Zuständigkeit: Sie sind einerseits Staatsvertreter, andererseits Organe der Gemeinde und Chefs der Kommunalverwaltung.

Arbeitskreis "Deutsch-Französische Freundschaft"

Im Jubiläumsjahr des Élyssée-Vertrages von 1963 wurde am 20. März 2013 der Arbeitskreis "Deutsch-Französische Freundschaft" für die beiden französischen Partnerstädte Bourgoin-Jallieu und Joinville-le-Pont begründet. Für das Amt des Vorsitzenden hat sich Herr Klaus Wohlt bereit erklärt. Klaus Wohlt, bis Sommer 2012 Lehrer der IGP, hat sich viele Jahre im Bereich Städtepartnerschaft engagiert, indem er zahlreiche Schüleraustausche – vor allem mit Joinville-le-Pont – organisiert und begleitet hat. Jeder, der sich für den Ausbau der freundschaftlichen Beziehungen in unseren beiden französischen Partnerstädten interessiert und aktiv daran mitarbeiten möchte, ist herzlich eingeladen, mitzumachen.

Information und Kontakt
Arbeitskreis "Deutsch-Französische Freundschaft"
Ansprechpartner:

Klaus Wohlt, E-Mail: wohlt@3af137c80f38480e844954d02ff70482netcologne.de

Partnerstädte von Joinville-le-Pont

Bergisch Gladbach Deutschland (1960)
Batalha Portugal (1960)
Egham/Runnymede England (2007)