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Ausschreibungen Kultur

Hier finden Sie bundes-/ landesweite Ausschreibungen im Bereich Kultur:

Für die Richtigkeit der Angaben übernimmt das Kulturbüro keine Gewähr.

Einige Ausschreibungen übernommen von „JISSA - JugendInfoService Sachsen-Anhalt“, "Wegweiser Bürgergesellschaft" und "Kulturbüro Rheinland-Pfalz".  Vielen Dank.

Ausschreibungen aus dem aktuellen Kultur-Ticker
(bitte auf den Link klicken)


Weitere Ausschreibungen

Ausschreibungen

Musikprojekte professioneller Musiker*innen und Ensembles im Ausland – Reisekostenförderung

Frist: 6 Wochen vor Projektbeginn

Mit diesem Fonds können Musikprojekte von professionellen, in Deutschland arbeitenden Ensembles oder Musiker*innen unterstützt werden. Dabei handelt es sich um eine Teilfinanzierung von Projekten durch Reisekostenzuschüsse. Die beantragten Vorhaben müssen von hoher künstlerischer Qualität sein.

Der Fachbereich Musik wird bei der Begutachtung der Projektanträge von seinem künstlerischen Beirat und den Programmverantwortlichen der relevanten Goethe-Institute im Ausland unterstützt.

Für das Förderjahr 2021 gelten abweichende Förderrichtlinien: Die Bezuschussung von Kurzreisen und Reisen in westliche Nachbarländer ist möglich. Zudem erleichtert das Goethe-Institut im Jahr 2021 die Antragstellung. Ab sofort gilt eine Antragsfrist von nur sechs Wochen.

Mehr unter: https://www.goethe.de/de/uun/auf/mus.html

Musikprojekte von Nachwuchs- und Laienensembles im Ausland - Reisekostenförderung

Frist: 6 Wochen vor Projektbeginn

Die Musikszene in Deutschland ist im besonderen Maße von der Kreativität und dem Engagement seiner Nachwuchs- und Laienmusiker*innen geprägt. Laien- und Nachwuchsensembles, die bereits mit überdurchschnittlichen musikalischen Leistungen auf sich aufmerksam gemacht haben – sei es bei Wettbewerben oder durch ihre Konzerttätigkeit – und ein Musikprojekt im Ausland planen, können beim Goethe-Institut einen Reisekostenzuschuss beantragen. Es werden Auslandsmusikvorhaben im Chor- sowie im musikalischen Laien- und Nachwuchsbereich aller Besetzungen und Stilrichtungen gefördert.

Für das Förderjahr 2021 gelten abweichende Förderrichtlinien: Die Bezuschussung von Kurzreisen und Reisen in westliche Nachbarländer ist möglich. Auch kurzfristige Anfragen werden bearbeitet. Anträge auf Förderung von Musikprojekten im Ausland müssen mindestens sechs Wochen vor dem geplanten Beginn eines Projektes gestellt werden.

Mehr unter: https://www.goethe.de/de/uun/auf/mus/nach.html

Musikprojekte mit Künstler*innen aus dem Ausland in Deutschland

Frist: 6 Monate vor Projektbeginn

Es können Musikprojekte von Ensembles aus Entwicklungs- und Transformationsländern gemäß der DAC-Liste gefördert werden, die aufgrund der wirtschaftlichen Situation nicht in der Lage sind, die internationalen Reisekosten zu finanzieren. Die Förderung richtet sich sowohl an professionelle Ensembles und Künstler*innen als auch an Nachwuchs- und Laienensembles. In der Regel werden die Transportkosten bezuschusst.

Mehr unter: https://www.goethe.de/de/uun/auf/mus/aus.html

NEUSTART KULTUR: NPN-STEPPING OUT

Frist: 15. Januar 2021

Mit dem Modul NPN-STEPPING OUT im Rahmen des NATIONALEN PERFORMANCE NETZ sollen nicht-theatrale, analoge, mediale und digitale öffentlichen Räume, sowie noch neu zu denkende oder zu erfindende performative Szenenflächen und Aktionsfelder für den Tanz (neu) erschlossen werden, um die durch die Corona-Pandemie eingeschränkten Präsentationswege für den Tanz zu erweitern und damit künstlerische Praxis und Beschäftigung wieder zu ermöglichen. Als mögliche Forschungsrichtungen dienen die Begriffe der „Liveness“ und der „Interaktion“, die genuin die Kunstform Tanz bestimmen und ihre Realisierung wie Befragung im analogen, medialen und digitalen Raum.

Antragsberechtigt sind Einzelkünstler*innen, Tanzdozent*innen, Tanzensembles, Kollektive, Produktionszentren, Spielstätten, Festivals, Produktionsbüros und Tanznetzwerke, natürliche und juristische Personen mit Sitz bzw. Wohnsitz (bei natürlichen Personen) in Deutschland, die nicht maßgeblich öffentlich bzw. weniger als 50% aus öffentlichen Mitteln gefördert werden.

Mehr unter: https://www.jointadventures.net/nationales-performance-netz/stepping-out/

Wettbewerb "Die Gelbe Hand"

Frist: 15. Januar 2021

Zum 14. Mal schreibt der Verein "Mach‘ meinen Kumpel nicht an! ‒ für Gleichbehandlung, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus" den Wettbewerb "Die Gelbe Hand" aus. Teilnehmen können Gewerkschaftsjugend, Schüler*innen an Berufsschulen/-kollegs und alle Jugendlichen, die sich derzeit in einer beruflichen Ausbildung befinden, zusammen mit ihren Lehrer*innen und Ausbilder*innen aus dem ganzen Bundesgebiet.

Mehr unter: https://www.gelbehand.de/setz-ein-zeichen/wettbewerb-aktuell

Stipendien von der Bundesstiftung Aufarbeitung

Fristen:
15. Januar 2021
15. Juli 2021

Die Bundesstiftung Aufarbeitung vergibt jährlich bis zu acht Stipendien an Nachwuchswissenschaftler*innen, die sich in ihrer Dissertation mit der Geschichte der kommunistischen Diktatur in der DDR sowie mit der deutschen und europäischen Teilungsgeschichte auseinandersetzen.

Mehr unter https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/foerderung/foerderprogramme/stipendien

Kunstbiennale ortung 12 – Ausschreibung um den Schwabacher Kunstpreis

Frist: 15. Januar 2021

Die Kunstbiennale ortung knüpft zum 12. Mal an Schwabachs Tradition als Goldschlägerstadt an und stellt die Kunsttage unter das Motto "Im Zeichen des Goldes". Aus diesem Anlass schreibt die Stadt Schwabach den mit 5.000 Euro dotierten Schwabacher Kunstpreis aus.

Wir suchen Kunstschaffende, die 2021 bei ortung 12. Orte und Räume „Im Zeichen des Goldes“ gestalten und Schwabachs Altstadt in einen Kunstraum verwandeln. Bis zum 15. Januar 2021 haben Künstlerinnen und Künstler die Gelegenheit, sich zu bewerben. Zugelassene Techniken und Sparten sind Malerei, Bildhauerei, Grafik, Textilkunst, alle Arten von Installationen (auch Ton/Licht/Film/Photographie...) Performance, Architektur und Computerkunst.

Mehr unter: https://www.schwabach.de/de/kulturamt/infoseiten-kulturamt/8730-ortung-12-ausschreibung-fuer-den-wettbewerb-2020-2021-beginnt.html

Deutscher Generationenfilmpreis

Frist: 15. Januar 2021

Ob groß angelegtes Projekt, Erstlingswerk oder spontaner Smartphone-Clip: der Deutsche Generationenfilmpreis zeichnet nicht-professionelle Filmschaffende aus. Der Wettbewerb hat zwei Bereiche: Der allgemeine Wettbewerb hat eine freie Themenwahl, zusätzlich gibt es das Jahresthema 2021: »Über Arbeit«.

Veranstalter: Deutsches Kinder- und Jugendfilmzentrum

Filmemacherinnen und Filmemacher ab 50 Jahre und bis 25 Jahre, die sich mit dem Thema Alter auseinandersetzen generationen-gemischte Teams (bis 25/ab 50 Jahre). Der Wohnsitz muss in Deutschland liegen. Professionelle Filmschaffende dürfen nicht teilnehmen. Möglich sind alle Themen und Umsetzungsformen: Dokumentationen, Spielfilme, Animationen, Experimentalvideos... Filme, die berühren – und Filme, die locker und humorvoll daherkommen. Gefragt sind Ihre & Eure persönlichen Sichtweisen. Von besonderem Interesse ist der Blick älterer Generationen auf die junge Generation – und umgekehrt.

Gefragt sind Filme zu allen Themen. Dafür gibt es den Bereich »Freie Themenwahl«. Und hier ist das zusätzliche Jahresthema: »Über Arbeit« – Begeisterung, Leidenschaft, Karriere, Burn-out. Die Aspekte von Arbeit sind vielfältig: Wie nimmt man den Berufsalltag der Eltern- und Großelterngeneration wahr? Welche Aufgaben finden ältere Menschen in der Familie oder im Ehrenamt? Wie erfüllend oder auch belastend kann Arbeit sein? Und wie wirkt sich die Coronazeit auf die Arbeitswelten aus? Wir freuen uns auf Ihre und Eure Interpretation des Themas: auf bewegende Storys, auf wertschätzende und kritische Betrachtungen – und auf humorvolle und „verrückte“ Geschichten. Filmlänge: max. 15 Minuten. Es ist möglich, zwei Filme einzureichen, egal in welchem Bereich. (Freie Themenwahl und/ oder Jahresthema)

Mehr unter: http://www.deutscher-generationenfilmpreis.de/

Deutscher Jugendfilmpreis

Frist: 15. Januar 2021

Ab sofort können Filmemacher_innen bis 25 Jahre ihre Produktionen wieder beim Deutschen Jugendfilmpreis einreichen. Der Wettbewerb ist offen für alle inhaltlichen Schwerpunkte. Mit dem Jahresthema „Schwarz, weiß, bunt“ lädt er aber auch zur Auseinandersetzung mit Diskriminierung, Ausgrenzung und Rassismus sowie mit Vielfalt, Gleichberechtigung und Mitmenschlichkeit ein. Zu gewinnen gibt es Preise im Gesamtwert von 12.000 Euro.

Weitere Informationen hier: https://www.deutscher-jugendfilmpreis.de/home.html

NEUSTART KULTUR: Stipendien des Deutschen Musikrats

Frist: 17. Januar 2021

Der Deutsche Musik vergibt Stipendien an frei schaffende Musikerinnen und Musiker im Rahmen des BKM-Corona-Hilfsprogramms "Neustart Kultur". Es wird rund 1600 Stipendien in Höhe von je 6.000 Euro für freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler mit Arbeitsschwerpunkt im Bereich der klassischen Musik aller Epochen bis zur klassischen Moderne geben.

Die Antragsstellung ist möglich unter https://neustartkultur-klassik.musikrat.de/.

Design-Wettbewerb "ein&zwanzig"

Frist: 22. Januar 2021

Mit dem internationalen Wettbewerb ein&zwanzig für Designstudierende und Absolvent*innen zeichnet der Rat für Formgebung Design-Newcomer*innen aus. Innovative Entwürfe und richtungsweisende Arbeiten aus den Bereichen Interior Design und Lifestyle können bis zum 22. Januar 2021 eingereicht werden.

Die von einer Jury aus Wirtschaft und Design ausgewählten Arbeiten werden in Mailand einem internationalen Publikum präsentiert. Darüber hinaus werden die insgesamt 21 Produkte und Produktideen von einer großen Sichtbarkeit, umfassenden Marketingmaßnahmen, einem breiten Betreuungsspektrum und einem internationalen Netzwerk profitieren.

Teilnahmeberechtigt sind Designstudierende, die aktuell an einer Hochschule eingeschrieben sind, und Absolvent*innen, deren Abschluss zum Zeitpunkt der Anmeldung nicht länger als drei Jahre zurückliegt. Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenlos.

Mehr unter: http://www.ein-und-zwanzig.de/

Quelle: https://www.creative.nrw.de/news/artikel/design-wettbewerb-einzwanzig.html

#LernraumNRW: neue Lern-Ideen im Bereich Medienkompetenz

Frist: 22. Januar 2021

Ab sofort können sich Projekte und Initiativen zur Förderung von Medienkompetenz für den Preis #LernraumNRW bewerben. Mit diesem Preis zeichnet die Staatskanzlei drei innovative (analoge oder digitale) Orte bzw. Formate aus, die in besonderer Weise die Medienkompetenz nach dem Ende der Schulpflicht fördern.

Das Preisgeld beträgt je 5.000 Euro. Der Preis flankiert das Angebot #DigitalCheckNRW, mit dem Bürgerinnen und Bürger ihre Medienkompetenz online testen und passende Bildungsangebote finden können.

Mit dem #DigitalCheckNRW (www.digitalcheck.nrw) hat die Landesregierung bereits eine zentrale Anlaufstelle geschaffen, um Projektträger und Nutzerinnen und Nutzer zusammenzubringen. Der Preis #LernraumNRW ergänzt dieses Angebot und macht besonders innovative Bildungsangebote bekannt.

Auszeichnungswürdige Angebote können alle erdenklichen Lernräume für mehr Medienkompetenz sein – digital wie analog. „Lernen“ kann dabei neben den klassischen Weiterbildungsangeboten auch in Situationen und Umgebungen geschehen, die auf den ersten Blick nicht als „Lernraum“ zu erkennen sind – bei Projekten in sozialen Medien oder bei Begegnungen an informellen Orten wie zum Beispiel Sportvereinen, Makerspaces, Bibliotheken oder Stadtteilzentren.

Mehr unter: www.lernraum.nrw

Wettbewerb zur Europawoche 2021

Frist: 22. Januar 2020

Kommunen, Vereine, Verbände, Schulen, Hochschulen, Einrichtungen und Institutionen in Nordrhein-Westfalen sind aufgerufen, sich mit Projektideen zu bewerben, die die europäische Idee in Nordrhein-Westfalen unterstützen und verbreiten.

Das Motto 2021 lautet „#EUnited – gemeinsame Vision für die Zukunft“. Gesucht werden Projekte, die den Austausch der Bürger*innen zu den Themen „Europa solidarischer machen“, „Europa digitaler machen“ und „Europa grüner machen“ fördern.

Für den Wettbewerb infrage kommen Projekte, die einer möglichst großen Zahl von Menschen zugänglich sind, eine große öffentliche Resonanz erfahren und in der Europawoche vom 1. bis zum 9. Mai 2021 in Nordrhein-Westfalen durchgeführt werden.

Mehr unter: https://www.mbei.nrw/europawoche

Amarena Innovationsförderung 2021

Frist: bis zum 24. Januar 2021 VERLÄNGERT!

Zum zweiten Mal setzt der Bund Deutscher Amateurtheater e.V. (BDAT) mit der sechsten amarena Innovationsförderung einen Förderschwerpunkt. Ganz gezielt sollen die Gewerke und zwar die Ausstattungen (Kostüm- und Bühnenbild, Maske sowie Film, Licht & Ton) gefördert werden. Dabei können sich die Projekte mit besonderen Ansätzen der Ausstattung beschäftigen: Nachhaltigkeit in der Erstellung des Kostümbildes, audio-visuelle Umsetzung von virtuellen (Bühnen)Räumen, Eroberung neuer Spielorte und damit verbundene Entwicklung eines Bühnenbildes, aufwendiges Make-Up für besondere Erzählformen etc.

Mehr unter: https://bdat.info/innovationsfoerderung-allgemeine-informationen/#1488368485621-e2f32385-f360

Kunstpreis 2021 „Psyche, Kunst und Gesundheit“

Frist: 31. Januar 2021

Das Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit (FBZ) vergibt ab dem Jahr 2018 einen jährlichen Kunstpreis in Höhe von bis zu € 10.000 im Kontext  `Psyche, Kunst und Gesundheit'. Das FBZ wird bei den Ausschreibungen des Kunstpreises von der Stiftung Kleine Kunstdialog West/Ost unentgeltlich unterstützt.

Teilnahmeberechtigt sind alle ausgebildeten Künstlerinnen und Künstler der Genres Malerei, Skulptur, Installation, Konzeptkunst, Zeichnungen, Grafik, Fotografie. Es ist zu beachten, dass die Werke im Behandlungszentrum sowohl öffentlich zugänglich sind, als auch Patienten damit täglichen Umgang haben. Persönliche Hintergründe und Erfahrungen mit psychiatrischen Behandlungen sind kein Erfordernis.

Mehr unter: http://www.stiftungkleinekunst.de/aktuelles/kunstpreis-psyche-kunst-und-gesundheit

Kinderchorland-Preis Nordrhein-Westfalen

Frist: 31. Januar 2021

Im Rahmen der SingBus-Tour verleihen die Sängerjugend im ChorVerband NRW e.V. und die Deutsche Chorjugend gemeinsam einen Preis in Höhe von insgesamt 2.000 € an Kinderchöre in Nordrhein-Westfalen für gute Kinderchorarbeit.

Teilnehmen können alle bestehenden oder sich gerade gründenden Kinderchöre aus NRW, in denen Werte wie Vielfalt, Zusammenhalt und Mündiges Musizieren aus der Position "Gute Kinderchorarbeit" der Deutschen Chorjugend gelebt werden.

Preisgelder:
1. Platz: 1.500 € von der Deutschen Chorjugend
2. Platz: 500 € von der Sängerjugend im ChorVerband NRW e.V.
Es gibt eine digitale Preisverkündung im Netz und eine "analoge" Preisverleihung. Letztere findet auf der SingBus-Bühne während der SingBus-Tour statt. Hier darf derjenige Chor auftreten, der den ersten Platz gewonnen hat. Das genaue Wie, Wo, Wann wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Mehr unter: https://www.deutsche-chorjugend.de/programme/kinderchorland/nrwkinderchorland-preis/

Der SingBus ist Teil des Programms „Kinderchorland – in jedem Ort ein Kinderchor“ der Deutschen Chorjugend. Er wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und ist Teil des Förderprogramms „MusikVorOrt“ des Bundesmusikverbands Chor & Orchester.

KEK – Modellförderung 2021

Frist: 31. Januar 2021

Die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) unterstützt 2021 erneut mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und der Kulturstiftung der Länder (KSL) deutschlandweit ausgewählte Modellprojekte zur Erhaltung des schriftlichen Kulturguts. Die Förderung von Modellprojektvorhaben trägt auf verschiedenen Ebenen zur nachhaltigen Sicherung des schriftlichen Kulturguts in Archiven und Bibliotheken bei. Die Förderung des Originalerhalts anhand exemplarischer Modellprojekte macht die Ergebnisse als Good Practices nachnutzbar.

Zur Beantragung von KEK-Modellprojektförderung im Jahr 2021 wird erneut themenoffen aufgerufen: Die antragsstellenden Einrichtungen können damit selbst festlegen, in welchen Bereichen des Originalerhalts sie theoretische oder praktische Erfahrungen sammeln und Know-how aufbauen wollen. In begrenztem Umfang ist eine Förderung überjähriger Projekte bis max. 2023 möglich.

Mehr unter: https://www.kek-spk.de/foerderung/aktuelles

BKM-Sonderprogramm 2021

Frist: 31. Januar 2021

Feuchtigkeit, Säurefraß oder Schimmel: Viele historische Handschriften und Bücher in Deutschlands Archiven und Bibliotheken sind akut gefährdet. Um dieses national wertvolle Erbe für künftige Generationen zu bewahren, stellt die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) auch 2021 Mittel für das Sonderprogramm zum Erhalt des schriftlichen Kulturguts in Deutschland bereit.

Der Bund unterstützt Vorhaben zum Erhalt des schriftlichen Kulturguts grundsätzlich mit bis zu 50 Prozent. Gefördert werden Mengenverfahren etwa zur Massenentsäuerung, Verpackung, Trockenreinigung, Restaurierung sowie Konzept- und Methodenentwicklung wie beispielsweise Schadenserfassung. Neben Anträgen einzelner Einrichtungen werden kooperative Anträge mehrerer Archive, Bibliotheken und weiterer Einrichtungen ausdrücklich begrüßt. In begrenztem Umfang ist auch eine Förderung mehrjähriger Projekte möglich.

Bis zum 31. Januar 2021 können interessierte Einrichtungen Projektmittel zur Erhaltung des schriftlichen Kulturguts bei der KEK beantragen. Bitte beachten Sie, dass die Anträge in dieser Förderlinie für das sogenannte Ersttestat vorher an die für Sie zuständige Landesstelle gesendet werden müssen – unabhängig davon, ob sie zusätzliche Landesmittel beantragen oder nicht.

Mehr unter: https://www.kek-spk.de/foerderung/aktuelles

CARE-Schreibwettbewerb 2021: »Glück gehabt?!«

Frist: 31. Januar 2021

Die Organisation CARE Deutschland-Luxemburg e.V. sucht kreative Texte und Fotos von Kindern und Jugendlichen zum Wettbewerbsthema »Glück gehabt?!«

Folgende Altersgruppen können teilnehmen: 14-18 Jahre und 19-25 Jahre.

2020: ein verrücktes Jahr, das die Welt nachhaltig verändern wird – das steht fest. Während an allen Orten der Welt eine Pandemie bekämpft wird, schreitet der Klimawandel weiter voran. Wenn Wälder brennen, Stürme wüten und Millionen an Menschen auf der Flucht sind, stellt sich immer wieder die Frage nach der Gerechtigkeit. Warum geht es einigen Menschen so viel schlechter als anderen? Ist das Glück? Zufall? Und kann man das eigene Glück nicht ein bisschen teilen?

Unter dem Titel »Glück gehabt?!« richtet CARE zum bereits achten Mal einen Schreibwettbewerb für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 25 Jahren aus und möchte wissen: Was bedeutet es Glück zu haben? Warum haben einige Menschen mehr Glück, andere weniger? Verdoppelt sich das Glück sogar, wenn wir es teilen? Und kann ich mehr Glück als Verstand haben?
Egal ob Kurzgeschichte, Gedicht, Drama, Essay oder Songtext – schreib‘ uns vom Glück in unserer globalen Welt! Wir wollen wissen, was DU denkst! Alles ist erlaubt – Hauptsache du hast Spaß und wirst kreativ! Gerne mit globalem Bezug, denn schließlich sind wir ja CARE.

Die ausgewählten Gewinnerbeiträge werden in dem jährlich erscheinenden Sammelband des Schreibwettbewerbs »Best of CARE-Schreibwettbewerb« veröffentlicht. Die besten Texte werden bei der feierlichen Preisverleihung auf der Literaturmesse lit.Cologne gekürt.

Mehr unter: https://www.care.de/care-hilfe/bildung-in-deutschland/globales-lernen/schreibwettbewerb

NEUSTART KULTUR: Fonds Soziokultur | Diversität + Inklusion + Vielfalt

Antragsmöglichkeit: 31. Januar 2021

Der Fonds Soziokultur fördert aus Mitteln des BKM-Programms NEUSTART KULTUR mit insgesamt 10 Millionen Euro in den Jahren 2020/21 partizipative Kulturprojekte. Im Rahmen des Sonderprogramms wird es mindestens vier Themen-Ausschreibungen geben.

Wie gelingt es, das Schlagwort „Diversität“ für die eigene Einrichtung oder Praxis umzusetzen und mit Leben zu füllen? Wer spielt (noch) keine Rolle und warum? Welche beispielhaften Bereiche der eigenen Arbeit können bzw. sollten sich verändern mit Blick auf Personal, Beteiligte sowie Kontaktwege in der Öffentlichkeit?

T3 sucht Projekte, die Lücken und Leerstellen der gesellschaftlichen Vielfältigkeit in der eigenen Arbeit hinsichtlich der Bausteine Angebote, Personal oder Kommunikation aufspüren und Schritt für Schritt verändern.

Mehr unter: https://www.fonds-soziokultur.de/foerderung/foerderprogramme/sonderprogramm-neustart-kultur.html

Musikfonds 1/2021

Frist: 31. Januar 2021
Weitere Fristen: 31. Mai, 30. September 2021

Ziel des Musikfonds ist die Förderung der aktuellen Musik aller Sparten in ihrer Vielfalt und Komplexität. Der Musikfonds nimmt eine hochambitionierte Musik in den Fokus, die Kunst als Selbstzweck, als existenziell-kreative Notwendigkeit oder Folge unabdingbaren Ausdruckswillens begreift und nicht kommerziell orientiert ist.

Der Musikfonds hat im Rahmen von NEUSTART KULTUR zusätzliche Mittel erhalten, die zum größten Teil für die Projektförderung zur Verfügung gestellt werden. Neben dem Stipendienprogramm bedeutet dies konkret, dass die 3. Förderrunde in 2020 (Antragsfrist 30. September 2020) und die 1. Förderrunde in 2021 (Antragsfrist 31. Januar 2020) mit Mitteln aus dem Hilfspaket Neustart Kultur aufgestockt werden. Diese Mittel sollen innovative Projektvorhaben trotz der durch die Corona-Krise erschwerten Bedingungen ermöglichen und den Neustart des kulturellen Lebens in Deutschland stimulieren.

Änderung der möglichen Projektlaufzeit: Projekte, die Unterstützung durch Mittel aus Neustart-Kultur beantragen, müssen bis zum 30.11.2021 beendet und abgerechnet sein. Die geplanten Veranstaltungen müssen vor Mitte Oktober 2021 stattfinden, Verwendungsnachweise sind spätestens Ende November 2021 einzureichen

Mehr unter: https://www.musikfonds.de/foerderung/foerderung/

Kulturstiftung des Bundes – Allgemeine Projektförderung

Fristen:
31. Januar 2021
31. Juli 2021

Im Bereich Allgemeine Projektförderung können Kulturschaffende zwei Mal im Jahr Fördergelder für Projekte aus allen künstlerischen Sparten beantragen, für Bildende und Darstellende Kunst, Literatur, Musik, Tanz, Film, Fotografie, Architektur oder Neue Medien. Die Allgemeine Projektförderung der Kulturstiftung des Bundes zeichnet sich dadurch aus, dass sie nicht auf die Förderung einer bestimmten Sparte oder eines bestimmten Themas festgelegt ist. Es sind große, innovative Projekte im internationalen Kontext, die hier berücksichtigt werden können.

Bitte beachten Sie, dass in der Allgemeinen Projektförderung die Antragssumme mindestens 50.000€ beträgt und dass mindestens 20% an Eigen- und/oder Drittmitteln bei Antragsstellung gesichert sein müssen. Die Kulturstiftung des Bundes fördert in der Allgemeinen Projektförderung ausschließlich Projekte im internationalen Kontext.

Mehr unter: https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/foerderung/allgemeine_projektfoerderung.html

Medienpreis LEOPOLD

Frist: 31. Januar 2021

Auch in diesem Jahr gibt es eine neue Wettbewerbsrunde des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM) für den alle zwei Jahre verliehenen Medienpreis LEOPOLD – Gute Musik für Kinder.

Neu ist nun der Sonderpreis Elementare Musikpraxis digital. Damit werden Materialien zu ergänzendem digital gestütztem Lernen für die Altersgruppe ab zwei Jahren und den Themenbereich der Elementaren Musikpädagogik ausgezeichnet, die Kindern auch zu Hause angeleitet musikalische Aktivität ermöglichen.

Die 13. Ausschreibung wendet sich aber ebenso wie bisher auch wieder an Produzentinnen und Produzenten fantasievoller CDs, DVDs, CD- und DVD-ROM in bester Qualität, die in unterschiedlichster Weise Musik zum Thema haben. Außerdem sind weiterhin musikbezogene deutschsprachige Online-Formate wie Internetportale und Applicationprogramme gesucht, die zu kreativer Nutzung durch Kinder anregen.

Eingereicht werden können Produktionen, die zwischen dem 1. Januar 2016 und dem 31. Januar 2021 erschienen und über den Handel oder andere (Verkaufs-)Wege zu beziehen sind.

Mehr unter: https://www.musikschulen.de/projekte/leopold

Kooperationsprogramm für Jugendaustausch im Rahmen deutsch-polnischer Kommunalpartnerschaften

Frist: 31. Januar 2021

Das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) bietet im Rahmen eines Kooperationsprogramm ausgewählten deutsch-polnischen Kommunalpartnerschaften eine enge Zusammenarbeit an, um den Jugendaustausch sowie den Fachaustausch zu Jugendfragen zwischen den Partnern zu stärken. Gemeinsam mit Referenten für Jugendarbeit bzw. internationalen Kontakten will das DPJW erarbeiten, wie Jugendaustausch als wertvolles Angebot der nonformalen Bildung mit der Jugendarbeit der Kommune verzahnt und wie er als ein festes Element in die Kommunalpartnerschaft integriert werden kann.

Mehr unter: https://dpjw.org/kooperationsprogramm-fuer-jugendaustausch-im-rahmen-deutsch-polnischer-kommunalpartnerschaften/

Deutscher Kulturförderpreis 2020/21

Frist: 31. Januar 2021

Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e. V. und das Handelsblatt verleihen 2020/21 bereits zum 15. Mal mit dem ZDF und weiteren Partnern den Deutschen Kulturförderpreis. Die Auszeichnung will das vielfältige Kulturengagement von Unternehmen und unternehmensnahen Stiftungen in Deutschland würdigen und einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. Eine jährlich wechselnde, hochkarätig besetzte Jury beurteilt die eingereichten Kulturförderprojekte. Der Jury gehören renommierte Kulturschaffende, Kulturpolitiker, Medien- und Unternehmensvertreter an.

Die festliche Preisverleihung des Deutschen Kulturförderpreises 2020/21 findet im Frühsommer 2021 mit freundlicher Unterstützung der LBBW in Stuttgart statt.
Bewerben können sich Unternehmen mit Sitz oder Niederlassung in Deutschland, die sich neben dem Kerngeschäft kulturell engagieren, sowie unternehmensnahe Stiftungen mit Sitz in Deutschland, die kulturfördernd tätig sind.
Die Bewerbung ist kostenfrei und mit keinerlei Teilnahme- oder Bearbeitungsgebühren verbunden. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2021.

Bewertungskriterien
• Kulturelle und gesellschaftliche Relevanz des Projekts
• Kreativität des Förderkonzepts
• Nachhaltigkeit und Wirkung des Projekts
• Risikobereitschaft des Förderkonzepts
• Innovativer Wissenstransfer zwischen Unternehmen, kultureller Institution, Künstler und Öffentlichkeit
Sonderpreis: herausragendes Kulturförderprojekt im Kontext von COVID-19
Teilnahmebedingungen
• Unternehmerische Kulturförderung jenseits des Kerngeschäfts (auch durch unternehmensnahe Stiftungen)
• Kulturförderprojekt der letzten 24 Monate
• Unternehmenssitz oder Niederlassung in Deutschland
• Kulturförderprojekt mit Wirkung in Deutschland

Mehr unter: https://www.kulturkreis.eu/kulturfoerderpreis-veranstaltungen/deutscher-kulturfoerderpreis/deutscher-kulturfoerderpreis-2020

WissensWandel. Digitalprogramm für Bibliotheken und Archive innerhalb von Neustart Kultur

Frist: 31. Januar 2021

Mit dem Förderprogramm „WissensWandel“ unterstützt der Deutsche Bibliotheksverband Bibliotheken und Archive ab November 2020 bei ihrer digitalen Weiterentwicklung.

Das Programm ist Teil des Rettungs- und Zukunftsprogramms NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Es soll einen Beitrag dazu leisten, die Folgen der Corona-Pandemie für Bibliotheken und Archive zu mildern.

Ziel ist es, Bibliotheken und Archive dabei zu unterstützen, den Zugang zu ihren umfangreichen Angeboten und Beständen zukünftig auch unabhängig von einer Nutzung vor Ort in deutlich größerem Umfang als bisher zu sichern, neuartige (digitale) Formate der Wissens- und Informationsvermittlung zu entwickeln und ein nachhaltiges hybrides Angebotsportfolio mit einer Kombination aus digitalen und analogen Services dauerhaft und flächendeckend zu etablieren.

Bewerben können sich öffentlich zugängliche Bibliotheken und Archive in kommunaler, kirchlicher, freier oder sonstiger nichtstaatlicher Trägerschaft sowie Organisationen, die im Bibliotheks- und Archivbereich für die Aus- und Fortbildung zuständig sind.
Eine Mitgliedschaft beim Deutschen Bibliotheksverband (dbv) oder beim Verband deutscher Archivarinnen und Archivare (VdA) ist für die Antragstellung nicht verpflichtend.

„WissensWandel“ fördert Maßnahmen zur Schaffung und Ausbau von nachhaltigen digitalen Angeboten in öffentlich zugänglichen Bibliotheken und Archiven, mit dem Ziel, ein vielfältiges Angebot breit und zeitgemäß zugänglich zu machen – unabhängig von der physischen Öffnung der Einrichtung. Der Förderschwerpunkt liegt auf der Einführung und dem Ausbau innovativer Angebote und Services sowie neuer Nutzungsmöglichkeiten von Bibliotheken und Archiven.

Die Maßnahmen müssen bis zum 31.8.2021 umgesetzt werden.
Die Mindestantragssumme beträgt 10.000 €. Die maximale Antragssumme ist abhängig von dem gewählten Förderbereich und liegt zwischen 50.000-200.000 €. Erforderlich ist die finanzielle Eigenbeteiligung der Einrichtungen durch bare Eigenmittel oder Drittmittel in Höhe von 10% der Gesamtkosten.

Anträge werden ab dem 2.11.2020 laufend entgegengenommen und in Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet und geprüft. Das Auswahlverfahren endet, wenn alle Mittel vergeben wurden, spätestens jedoch am 31.1.2021. Anträge für „Leuchtturmprojekte“ müssen bis zum 31.12.2020 eingereicht werden.

Die bewilligten Projekte können frühestens im Januar 2021 beginnen und müssen am 31.8.2021 abgeschlossen sein, damit sie abgerechnet und durch den dbv geprüft werden können.

Mehr unter: https://www.bibliotheksverband.de/dbv/projekte/wissenswandel.html

Ausstellungsförderung zeitgenössischer KünstlerInnen aus Deutschland

Fristen:
 
31. Januar für Projekte ab Juni desselben Jahres
15. August für Projekte im Folgejahr

Ausstellungsvorhaben zeitgenössischer in Deutschland lebender Künstlerinnen und Künstler im Ausland oder ihre Beteiligung an internationalen Biennalen können unter bestimmten Voraussetzungen durch das Institut für Auslandsbeziehungen gefördert werden. Bei der Planung dieser Vorhaben kann das Institut für Auslandsbeziehungen keine Vermittlungsrolle übernehmen.
Anträge auf finanzielle Unterstützung in den Bereichen Transportkosten, Reisekosten und Mietkosten für technisches Equipment müssen mit Finanzierungsplan, Kostenvoranschlägen, Einladung der ausstellenden Institution sowie Biographie und Abbildungsmaterial fristgemäß beim Institut für Auslandsbeziehungen eingehen.
 
Mehr unter: https://www.ifa.de/foerderung/ausstellungsfoerderung/

Amadeu Antonio Stiftung

Fristen:
31. Januar 2021
31. Juli 2021

Die Amadeu Antonio Stiftung fördert Projekte, die sich schwerpunktmäßig auf die Themen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus konzentrieren und für die keine weitere finanzielle Unterstützung infrage kommt.
Die geförderten Projekte und Initiativen sollen

- sich mit den Ursachen und Auswirkungen von Antisemitismus, Rechtsextremismus und Rassismus beschäftigen
- sich für Menschenrechte und eine bessere Lage von Minderheiten einsetzen
- auf Langfristigkeit und Prozess angelegt sein
- Partner in der Kommune suchen oder haben, z.B. Schulen, Kirchen, Polizei
- in verschiedenen Bereichen tätig sein, z.B. Jugendarbeit, Sport, Kunst, Kultur
- verschiedene Altersgruppen ansprechen
- interkulturellen Austausch fördern

Bei Anträgen über 2.500 Euro ist der Antragsschluss zum 30. Juni und zum 31. Dezember jeden Jahres. Anträge mit einer Fördersumme bis zu 2.500 Euro können laufend gestellt werden.

Mehr unter: https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/foerderung/

Fonds Darstellender Künste: Konzeptionsförderung

Frist: 1. Februar 2021

Das seit 2010 erfolgreiche Förderprogramm Konzeptionsvorhaben dient dazu herausragende Ansätze der Darstellenden Künste bundesweit hervorzuheben und einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Darüber hinaus regt es die Künstler*innengruppen an, vorhandene Entwicklungen der ästhetischen Formfindung zu verstetigen und weitergehende Kooperationen in Förder-, Produktion- und Gastspielnetzwerken zu bilden. Neben der Förderung einer jährlichen Neuproduktion, können zukünftig auch konzeptionelle und strategisch-organisatorische Vorhaben Bestandteil der Konzeptionsförderung sein. Die Förderung umfasst insgesamt maximal 200.000 Euro, davon mindestens 50% im ersten Jahr. Die Förderung erstreckt sich über einen Zeitraum von drei aufeinanderfolgenden Jahren.

Aktueller Hinweis zur Antragsstellung (18. Dezember 2020): Um einen kleinen Beitrag zu einer möglichen perspektivischen Stärkung Freier Darstellender Künstler*innen in der aktuellen Situation zu leisten, hat der Fonds Darstellende Künste sich dazu entschieden, die Beantragung der Konzeptionsförderung für alle zum 01. Februar 2021 weiterhin zu ermöglichen. Damit können sich Künstler*innen nach der ursprünglich am 01. Dezember 2020 abgelaufenen Antragsfrist wieder mit ihren Vorhaben im umfassendsten dreijährigen Förderprogramm des Fonds bewerben, in dem je Vorhaben in 2021 100.000 Euro Förderung und in 2022 und 2023 jeweils 50.000 Euro Förderhöchstsummen bereitgestellt werden. Der 01. Februar 2021 bleibt als Eingangsfrist für die vollständigen Anträge bestehen.

Wer kann sich bewerben?
• Antragsteller*innen, Künstler*innen, Vorhaben und alle eingeschlossenen Produktionen müssen ihren Sitz bzw. Wohnsitz und Arbeitsschwerpunkt in Deutschland haben. Alle eingeschlossenen Produktionen müssen einschließlich der Premiere mit mindestens fünf Aufführungen in Deutschland realisiert werden

• Die Antragstellung muss auf dem entsprechenden Online-Formular erfolgen. Sie können sich jederzeit registrieren, sich mit Ihren Log-In Daten einloggen und den Antrag stückweise bearbeiten. Sie können jederzeit den aktuellen Stand ihres Antrages abspeichern und bis zur Frist endgültig bearbeiten.

Antragstellung
Ein vollständiger Antrag umfasst neben dem ausgefüllten Online-Formular:
• Die ausführliche Konzeptionsbeschreibung, in der der bundesweit bemerkenswerter Ansatz Ihres Projektvorhabens klar benannt und herausgearbeitet wird.

• Ein ausgeglichenen Kosten- und Finanzierungsplan. Dieser hat folgende Voraussetzungen:
- Die Finanzierung des Projektes, einschließlich der beantragten Förderung beim Fonds Darstellende Künste, muss zu mindestens 80 Prozent bis zum 1. Februar des Folgejahres gesichert sein.
- Eine Kofinanzierung von 50% der Antragssumme muss durch eine einzelne öffentliche Förderung aufgebracht werden.
- Sie können beim Fonds Darstellende Künste maximal 200.000 Euro insgesamt für drei aufeinanderfolgende Jahre beantragen, davon mindestens 50% im ersten Jahr.
- Der Fonds fördert maximal 50 Prozent der Gesamtkosten.

• Zum Kostenfinanzierungsplan gehören zusätzlich:
- Die notwendigen Kofinanzierungsbewilligungen
- Bei Angabe von Eigenmittel einen Eigenmittelnachweis. Eigenmittelnachweise können Sie z.B. durch einen Kontoauszug ihres Geschäftskontos erbringen.

Mehr unter: https://www.fonds-daku.de/programme/konzeptionsfoerderung/

Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa

Frist: 1. Februar 2021

Die Kulturstaatsministerin hat im Rahmen des Förderschwerpunkts „Vielstimmige Erinnerung – gemeinsames Erbe – europäische Zukunft: Kultur und Geschichte der Deutschen und ihrer Nachbarn im östlichen Europa“ ein Förderprogramm mit einem Volumen von insgesamt 250.000€ ausgeschrieben. Geförderte Projekte sollen die Kreativität junger Menschen ansprechen.

Das Förderprogramm besteht aus den Modulen „Kulturelle Vermittlung“ und „Wissenschaft“. Die Projekte sollen den internationalen Dialog und das europäische Verständnis fördern, kulturelle Verflechtungen in den Blick nehmen, Austauschprozesse stärken und national beschränkte Sichtweisen erweitern. Kooperationen mit Partnern im östlichen Europa im Sinne des Shared Heritage sind erwünscht, können sich angesichts möglicherweise anhaltender Reise- und Versammlungsbeschränkungen aber auf digitale Begegnungsformate beschränken. Aspekte von Flucht, Vertreibung, Deportation und Integration sind ebenso eingeschlossen wie Projekte zu deutsch-jüdischen Lebenswelten im östlichen Europa.

Mehr unter: www.bkge.de

Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung vom 06.11.2020

#TakeCare | stipendienartige Förderung

Frist: 1. Februar 2021

Ermöglicht durch NEUSTART KULTUR – das von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) finanzierte Konjunkturpaket zu Erhalt und Stabilisierung der vielgestaltigen Freien Darstellenden Künste – führt der Fonds Darstellende Künste die erfolgreiche #TakeCare-Initiative zur Stärkung der von bundesweiten Ausfällen betroffenen frei produzierenden Künstler*innen aktualisiert und in breitenwirksamer Form weiter.

Die stipendienartige Förderung richtet sich an frei produzierende darstellende Künstler*innen und hat die künstlerische Weiterentwicklung in der gegenwärtigen Situation zum Ziel. Der Fonds fördert die vielgestaltige Arbeit freischaffender Künstler*innen in der frei produzierenden bundesdeutschen Theater- und Tanzlandschaft und trägt damit zur Sicherung bundesweit honorierten und kontinuierlichen künstlerischen Schaffens in den Freien Darstellenden Künsten bedeutender Einzelkünstler*innen und Kollektive bei – auch unter den derzeitig geltenden Rahmenbedingungen.

Was wird gefördert?
Für die in #TakeCare geförderten Vorhaben stehen die künstlerische Idee sowie ergebnisoffene und produktionsunabhängige Beschäftigungen im Mittelpunkt. Hervorgehoben werden inhaltlich-explorative Vorhaben, wie Recherchen zur Generierung von Inhalten und zukünftigen Konzeptentwicklungen sowie alle Tätigkeiten, die auf die Stabilisierung der künstlerischen Aktivitäten ausgerichtet sind.

Wer kann sich bewerben?
Antragsberechtig sind Künstler*innen, die in den letzten drei Jahren nachweislich in maßgeblichen künstlerischen Positionen in mit öffentlichen Mitteln geförderten Projekten der Darstellenden Künste mitgewirkt haben oder alternativ ihre bundesländerübergreifende bzw. internationale Gastspiel- oder Produktionstätigkeit im selbstbeauftragten künstlerischen Schaffen belegen.
Langjährig kollektiv arbeitende Künstler*innengruppen können ihre Anträge für bis zu 5 antragstellende Personen zum selben Vorhaben gebündelt einreichen.

Wieviel kann beantragt werden?
Die stipendienartige Förderung in Höhe von bis zu 5.000 € wird in mehreren Antragsrunden an Einzelkünstler*innen vergeben.
Langjährig kollektiv arbeitende Künstler*innengruppen können ihre Anträge für bis zu 5 antragstellende Personen zum selben Vorhaben gebündelt einreichen. Das maximale Antragsvolumen erhöht sich damit je Person um bis zu weitere 5.000 €.

Antragstellung und Förderfristen
Die Antragstellung beim Fonds erfolgt ausschließlich online und ist ab dem 01. Oktober 2020 möglich. Die nächste Antragsfrist in diesem Programm ist der 01. November 2020.
Der Projektzeitraum für Projekte der Antragsfrist am 01. November 2020 endet am 31. März 2021 und für die voraussichtliche Antragsfrist am 01. Februar 2021 am 30. Juni 2021.

Weitere Informationen unter: https://www.fonds-daku.de/takecare/

Fonds Darstellende Künste: Ausschreibung Sonderprogramm AUTONOM

Frist: 1. Februar 2021

Der Fonds Darstellende Künste hat ein Sonderförderprogramm entworfen, das Projektvorhaben in den diversen Feldern der Darstellenden Künste unterstützt, die sich mit Künstlicher Intelligenz auseinandersetzen.
Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

ZIELGRUPPE: Freie Darstellende Künste. Tanz, Theater, Performance, frei produzierende Künstler*innen und Ensembles, die bundesweit bzw. bundesländerübergreifend agieren sowie langjährige Arbeitserfahrungen mit ästhetischen Formaten vorweisen können und sich 2020/21 mit dem Thema KI im Sinne der Ausschreibung beschäftigen.

Gesucht werden konzeptionell wie ästhetisch bemerkenswerte Vorhaben sowie die Bereitschaft zum Wissenstransfer im Rahmen von Austausch wie auf einem vom Fonds geplanten Symposium.

Mehr unter: https://www.fonds-daku.de/sonderprogramm-autonom/?fbclid=IwAR3eXQo_IpOjiImTzZKD9QgFiG-s6LHcWD7VllfJBjObXMJMTm4VErvqy78

Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland

Fristen:
1. Februar 2021
1. August 2021

Die Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland wurde 1987 auf Initiative der rheinischen Sparkassen durch den Rheinischen Sparkassen- und Giroverband gegründet.

Die Stiftung mit Sitz in Düsseldorf fördert gemeinsam mit den rheinischen Sparkassen Kunst- und Kulturprojekte, die für das rheinische Kulturleben prägend sind. Für die Förderung aus allen Sparten der Kultur wurden bisher über 12 Mio. Euro bereitgestellt. Dabei stellt sich die Kulturstiftung der Herausforderung, aus der Vielzahl der Projekte das regional Bedeutsame herauszufiltern und so die Unverwechselbarkeit des rheinischen Kulturprofils zu schärfen.

Allen Engagements gemeinsam ist das wichtige Anliegen der Stiftung, das Umfeld der Menschen vor Ort kulturell lebendiger zu gestalten, Identität zu stiften und eine nachhaltige Wirkung für die Kulturregion Rheinland zu erzeugen.

Mehr unter: https://www.sks-rheinland.de/foerderung/Foerderantraege.html

68. Europäischer Wettbewerb: Digital EU – and YOU?!

Frist: 5. Februar 2021

Die Covid-19-Pandemie führt uns eindrücklich vor Augen, wie wichtig die Digitalisierung für unser Zusammenleben in Europa ist. Videokonferenzen, Clouds, Chats und Lernplattformen machen es möglich, dass wir trotz Abstandsgebot gemeinsam lernen und arbeiten können und auch Oma und Opa nicht aus den Augen verlieren. So wird ausgerechnet die Krise zum Motor, der die Umsetzung der ambitionierten politischen Digitalisierungsziele der EU antreibt.

Der 68. Europäische Wettbewerb beleuchtet die Perspektive von Kindern und Jugendlichen auf die Digitalisierung: „Digital EU – and YOU?“ Wie hat sich die Lebenswelt der Kinder durch die Digitalisierung verändert und kann ein Roboter einen menschlichen Freund ersetzen? Welche kreativen Ausdrucksformen sind erst durchs Internet möglich geworden? Wie haben soziale Medien unsere Kommunikation verändert? Und welche Auswirkung hat die Digitalisierung auf unsere Umwelt?

Setzt eure Gedanken so um, wie es euch liegt: Ob als Collage oder Gemälde, in Videos oder selbst programmierten Apps, Hip Hop-Songs oder Balladen, Poetry Slams oder Gedichten – eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Wir freuen uns auf eure Ideen!
Teilnahmeberechtigt sind Schülerinnen und Schüler aller Schularten in Deutschland sowie deutscher Schulen im Ausland. Grundsätzlich gilt: Ältere dürfen nicht die Aufgaben aus Modulen bearbeiten, die für tiefere Klassen vorgesehen sind, Jüngere jedoch die für höhere.
Zu allen Themen sind Einzel- und Gruppenarbeiten (mit maximal vier Mitgliedern) zugelassen. Nur die Sonderaufgabe kann mit größeren Gruppen bearbeitet werden. In diesem Fall meldet bitte eine Person stellvertretend die ganze Gruppe an, nennt die Anzahl aller Beteiligten und einen Gruppennamen.

In der 68. Wettbewerbsrunde ist es möglich, Präsentationen, Texte, Audio- und Videodateien bei der Online-Anmeldung hochzuladen. Eine postalische Einreichung entfällt in diesem Fall. Bildnerische Arbeit müssen ebenfalls hochgeladen sowie weiterhin postalisch an unten genannte Adressen gesendet werden. Hintergrund dieser doppelten Einreichung ist eine mögliche digitale Jurierung 2021 aufgrund der Covid-19-Pandemie.

Nordrhein-Westfalen
Europaschule Bornheim
Goethestr. 1, 53332 Bornheim

Mehr unter: https://www.europaeischer-wettbewerb.de/teilnahme/thema-des-68-ew/

Schülerwettbewerb Begegnung mit Osteuropa

Frist: bis zum 12. Februar 29021 verlängert

Im Jahr 2021 steht der Schülerwettbewerb „Begegnung mit Osteuropa“ unter dem Motto „Traumhaftes Europa“.
Begegnung mit Osteuropa“ lautet der Titel eines internationalen Schülerwettbewerbs, der jährlich vom Land Nordrhein-Westfalen durchgeführt wird.
Der Wettbewerb lädt ein, Nordrhein-Westfalen und die Länder Osteuropas in den Bereichen Kunst, Musik, Tanz, Literatur, Politik/Wirtschaft, Geschichte, Geografie zu erkunden, um so das Wissen über die Lebensweise der Menschen dort und hier zu erweitern und somit neue Wege der Freundschaft und des Miteinander im Herzen Europas zu finden.

Teilnahmeberechtigt sind alle Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen ab der Grundschule (Allgemeinbildende Schulen, Berufsbildende Schulen, Förderschulen, Schulen des Zweiten Bildungsweges). Ganz besonders eingeladen, sich am Schülerwettbewerb zu beteiligen, sind aber auch die Schülerinnen und Schüler osteuropäischer Schulen mit deutschsprachigem Unterricht, insbesondere dann, wenn sie bereits partnerschaftliche Beziehungen zu Schulen in Nordrhein-Westfalen unterhalten.

Der Wettbewerb wird jährlich veröffentlicht.

Mehr unter: https://www.bezreg-muenster.de/de/schuelerwettbewerb/wettbewerb/index.html

Bundesprogramm »Jugend erinnert«

Frist: 15. Februar 2021

Zum 30. Jahrestag der deutschen Einheit startete die Ausschreibung des Bundesprogramms »Jugend erinnert«, Förderlinie »Aufarbeitung des SED-Unrechts«. Gemeinnützige Einrichtungen, Vereine und Institutionen der historisch-politischen Bildung können Projekte beantragen, die sich mit der SED-Diktatur befassen. Ziel ist es, junge Menschen (12-27 Jahre) durch außerschulische Bildung dazu anzuregen, sich mit dem SED-Unrecht und seinen Folgen auseinanderzusetzen. Neben der Vermittlung historischen Wissens geht es insbesondere darum, das Demokratieverständnis der Zielgruppe zu stärken. Gefördert werden Vorhaben, die in der Art der Kooperation, der Nutzung neuer Methoden oder durch die überregionale Anwendbarkeit ihrer konzeptionellen Ansätze gesamtstaatliche Wirkung entfalten. Förderwürdige Projekte werden in Höhe von in der Regel 40.000 Euro bis 200.000 Euro über eine Laufzeit bis maximal Ende 2023 bezuschusst. Anträge können bis zum 15. Februar 2021 bei der Bundesstiftung Aufarbeitung gestellt werden.

Quelle: Newssletter Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE)

Mehr unter: https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/foerderung/foerderprogramme/jugend-erinnert

Rolf-Bossert-Gedächtnispreis 2021

Frist: 17. Februar 2021

Veranstalter: Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e. V. an der Ludwig-Maximilians-Universität München

Um das Andenken an den viel zu früh verstorbenen Dichter Rolf Bossert (1952–1986) und sein Werk wachzuhalten, hat eine Gruppe von Schriftstellern, Literaturwissenschaftlern und Journalisten den „Rolf-Bossert-Gedächtnispreis“ gegründet.

Die Auszeichnung wird für 2021 erneut in Form eines Wettbewerbs vergeben. Der Preis würdigt fünf bis sieben eingereichte Gedichte mit hohem künstlerischem Anspruch. Die Zuordnung zur Gattung Lyrik muss dabei deutlich erkennbar sein.
Bisher nicht veröffentlichte selbstverfasste deutschsprachige Gedichte können bis zum 17. Februar 2021 (dem Todestag des Namensgebers) eingesandt werden.

Eine fünfköpfige Jury bestimmt aus allen Einsendungen den mit 1000 Euro dotierten Preis. Die Bewerbungstexte sind – unter Angabe einer fünfstelligen Kennziffer vor jedem Titel – zu richten an: contact@erwinjoseftigla.ro. Unter der gleichen Kennziffer soll auch eine Kurzvita mit den Kontaktdaten eingereicht werden.

Die Vergabe erfolgt im Rahmen der XXXI. Auflage der Deutschen Literaturtage in Reschitza/Rumänien, der Geburtsstadt von Rolf Bossert gemeinsam mit der feierlichen Verleihung des Preises von 2020, die pandemiebedingt ausfallen musste.

Mehr unter: https://www.ikgs.de/ausschreibung-rolf-bossert-gedaechtnispreis-2021

51. Internationaler Jugendwettbewerb: Bau dir deine Welt!

Frist: 19. Februar 2021

In der 51. Runde des Internationalen Jugendwettbewerbs „jugend creativ“ sind Kinder und Jugendliche dazu aufgerufen, sich künstlerisch mit dem Thema Architektur auseinanderzusetzen.

Es gibt Gebäude, die an Tier- oder Pflanzenwelten erinnern und umwelt-freundlich konzipiert sind. Andere sind sehr technologisch gebaut und wollen die Städte/Stätten der Zukunft komplett vernetzen.
Architektur erzählt Geschichten. Sie erzählt unsere Geschichte, die Geschichte der Menschheit.

Sie spiegelt Kulturen, Denkweisen, Revolutionen, Visionen, Träume. Es gibt unendliche Möglichkeiten, sich dem Thema zu nähern und sich kreativ damit zu beschäftigen. Wir können eigene Traum- oder Fantasiehäuser entwerfen.

Wir können berühmten Gebäuden nachspüren. Wir können in die Zukunft schauen und überlegen, was Häuser und Städte in Zukunft vermögen werden. Wir können uns philosophische Fragen stellen: Wie beeinflusst Architektur unser Leben? Unser Wohnen, unser Lernen. Wie werden wir auf anderen Planeten oder im Weltraum leben? Was können wir von virtuellen Räumen in Videospielen lernen? Kann Architektur unser Leben besser machen?

Das Wettbewerbsthema regt vielfach zu lebendigem, explorativem, handlungs- und ergebnisorientiertem Kreativunterricht, auch über das Fach Kunst hinaus, an.

In der Darstellung und Technik sind die Teilnehmer völlig frei: Sie können sich über ihre individuellen Erfahrungen und Vorstellungen dem Thema auf ihre ganz eigene Weise nähern und ihre Gedanken und Ideen in Malereien, Zeichnungen, Collagen, Fotografien, Mixed-Media-Arbeiten und Kurzfilmen festhalten.

In den Wettbewerbskategorien Bildgestaltung und Kurzfilm werden zunächst Ortssieger dann Landes- und Bundessieger gekürt und je mit attraktiven Preisen belohnt. Im Bereich Bildgestaltung werden sogar internationale Preisträger ausgezeichnet.
Die Kategorie Quiz endet auf Ortsebene (in Bayern auch auf Landesebene).

Der Wettbewerb findet zeitgleich in Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien (Südtirol), Luxemburg, Österreich und der Schweiz statt.

Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler der 1. bis 13. Klasse sowie Jugendliche bis 20 Jahre, die nicht mehr zur Schule gehen. Die Wettbewerbsunterlagen sind über alle teilnehmenden Volksbanken und Raiffeisenbanken zugänglich.

„jugend creativ“ ist seit Anbeginn ein internationaler Wettbewerb. Zusammen mit den deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken richten aktuell auch Genossenschaftsbanken aus Finnland, Frankreich, Italien (Südtirol), Luxemburg, Österreich und der Schweiz den Wettbewerb aus. Weitere Teilnehmerländer der vergangenen 50 Jahre waren unter anderem Belgien, Polen, Russland sowie sogar Japan und Kanada.

Der Internationale Jugendwettbewerb ist eine Initiative der veranstaltenden Volksbanken und Raiffeisenbanken, die ausschließlich im Rahmen ihres gesellschaftlichen Engagements durchgeführt wird und daher weder etwas mit Werbung, Vertrieb oder Produktangeboten zu tun hat. Das gesellschaftliche Engagement hat in der Entstehungsgeschichte der veranstaltenden Unternehmen ihre Wurzeln, denn Genossenschaftsbanken wurden durch Sozialreformer nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe und auf Basis des Fördergedankens gegründet. Der Internationale Jugendwettbewerb "jugend creativ" steht sinnbildlich für diese Genossenschaftsidee – eine Gemeinschaftsaktion, die über Landesgrenzen hinweg Kinder und Jugendliche darin fördert, sich mit den wichtigen Themen unserer Zeit zu beschäftigen und sich kreativ und eigeninitiativ damit auseinander zu setzen.

Bundesweiter Teilnahmeschluss für alle Wettbewerbskategorien ist der 19. Februar 2021.

Mehr unter: https://www.jugendcreativ.de/Aktueller-Wettbewerb/Wettbewerbsthema

EUSTORY France

Frist: 26. Februar 2021

Ein deutsch-französischer Geschichtswettbewerb an Schulen. Teilnehmen können französische und deutsche Schüler*innen ab der 8. Klasse bis zum Abitur.

Gesucht werden Beiträge, Ideen und Projekte, die sich mit der Geschichte der beiden Länder auseinandersetzen.

Veranstalter: EUSTORY FRANCE c/o Maison de Rhénanie-Palatinat

Das Ziel des Wettbewerbs ist, die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler aus Deutschland und Frankreich für die gemeinsame Geschichte, die unsere Länder in Europa verbindet, zu sensibilisieren. Sie bekommen die Möglichkeit, am besten im deutsch-französischen Tandem, ein Thema zu entdecken, das Schülerinnen und Schüler beider Länder betrifft.
Das Prinzip »Lernen durch Forschen und Entdecken« steht im Vordergrund und gibt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, das Land des jeweils Anderen durch aktive historische Forschung zu entdecken und so ihr europäisches Bewusstsein zu erweitern sowie ihre Weltoffenheit zu stärken.

Mehr unter: http://eustory.fr/

Literaturwettbewerb 2021 der Gruppe 48 e.V.

Frist: 28. Februar 2021

Teilnahmebedingungen der Ausschreibung für den Literaturwettbewerb 2021 für Autoren ab 18 Jahre, darüber hinaus keine Altersbegrenzung. Die Ausschreibung steht auch denjenigen Autoren offen, die sich an unseren separaten Förderpreis-Ausschreibungen (A15-35) beteiligt haben oder künftig beteiligen werden.

Autor*innen können ab 01.11.2020 ihre unveröffentlichten deutschsprachigen Texte aus der Gattung Prosa oder Lyrik einreichen. Dabei gilt ein ins Internet gestellter Text bereits als veröffentlicht. Der/die Autor/-in muss alleiniger Verfasser des Textes sein und die Rechte am Text besitzen.

Je Autor/-in werden ein Prosabeitrag oder ein Lyrikbeitrag akzeptiert, der in einer einzigen Datei zusammengefasst ist. Das Thema ist frei wählbar. Der Prosabeitrag besteht aus einem zusammenhängenden Text, der eine abgeschlossene, eigenständige Geschichte beinhaltet. Der Lyrik-Beitrag besteht aus mind. vier, max. fünf Gedichten, die thematisch unabhängig voneinander sind oder einen Zyklus bilden.

Eine Auslese von ca. 50 zum Wettbewerb eingereichten Beiträgen wird in die Anthologie „Wunderwerk Text“, Ausgabe 2021, übernommen.

Mehr unter: http://www.die-gruppe-48.net/Literaturwettbewerb-2021

Förderstipendien für junge Kunst der Stadt Köln

Frist: 28. Februar 2021

Zur Förderung der zeitgenössischen Kunst und der freien künstlerischen Entfaltung junger Künstlerinnen und Künstler vergibt die Stadt Köln jedes Jahr Förderstipendien.

Zur Teilnahme am Auswahlverfahren sind Künstlerinnen und Künstler berechtigt, die im Verleihungsjahr nicht älter als 35 Jahre (Jahrgang 1986 und jünger) sind und in Nordrhein-Westfalen leben. Es wird erwartet, dass die auswärtigen Preisträgerinnen und Preisträger während der Dauer der Förderung ihren Lebensmittelpunkt in Köln nehmen. Dafür steht für einen Zeitraum von drei Monaten das städtische Gastatelier zur Verfügung.

Zur Ausschreibung kommen Stipendien in folgenden Sparten:
• Bildende Kunst (Friedrich-Vordemberge-Stipendium)
• Medienkunst (Chargesheimer-Stipendium)
• Literatur (Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium)
• Musik (Bernd-Alois-Zimmermann-Stipendium und Horst und Gretl Will-Stipendium)
Das Horst und Gretl Will-Stipendium für Jazz/Improvisierte Musik wird aus privaten Mitteln bereitgestellt. Interessentinnen und Interessenten für dieses Stipendium müssen ebenfalls in NRW wohnen oder arbeiten, die Altersgrenze liegt mit 30 Jahren jedoch fünf Jahre niedriger als bei den anderen Stipendien.

Die Höhe der Förderung beläuft sich auf jeweils 12.000 Euro. Außerdem wird den Preisträgerinnen und Preisträgern die Möglichkeit gegeben, ihre Werke in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Die Förderstipendien sollen die finanziellen Rahmenbedingungen der jungen Künstlerinnen und Künstler für eine bestimmte Zeit verbessern, so dass die kreative künstlerische Tätigkeit im Mittelpunkt stehen kann. Diese indirekte Form der Förderung unterstützt die künstlerische Weiterentwicklung der Stipendiatinnen und Stipendiaten.

Eine überregional besetzte Fachjury wählt in den einzelnen Sparten entweder Künstlerinnen und Künstler aus, die mit ihren bisherigen Leistungen überzeugen und auf ihrem Weg für eine gewisse Zeit wirtschaftlich entlastet werden sollen, oder jene, die ein besonders interessantes, förderungswürdiges und schwer finanzierbares Projekt planen, das einen weiteren Schritt in der künstlerischen Arbeit ausmacht.
Mehr unter: https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/kultur/kulturfoerderung/foerderstipendien-fuer-junge-kunst#

i-Portunus: Mobilitätsförderung

Frist: 28. Februar 2021

Das Pilotprogramm i-Portunus geht in die zweite Runde und fördert die individuelle Mobilität von Künstler*innen in Europa. Die ersten beiden Ausschreibungen mit Einreichfrist am 28. Februar 2021 richten sich an Künstler*innen und Kulturschaffende aus den Bereichen Musik und Literaturübersetzungen. Es folgen weitere Calls für den Bereich Architektur und Kulturerbe.

Ziel des EU-geförderten Programms ist es, Künstler*innen aus den Creative-Europe-Mitgliedsländern zusammenzubringen und internationale Kooperationen zu unterstützen. Gefördert werden somit Reise- und Aufenthaltskosten für internationale Kooperationen, Residenzen und/oder Weiterbildungen von literarischen Übersetzer*innen bzw. Komponist*innen, Musiker*innen und Sänger*innen vorzugsweise aus den Bereichen Klassik, Jazz und traditionelle Musik. Der Fokus liegt auf physischer Mobilität. Wenn nötig, werden jedoch auch digitale und hybride Varianten gefördert.

Die Förderung sieht einen festen Betrag von 350 Euro pro Reise plus einen vom jeweiligen Land abhängigen Tagessatz vor.

Mehr unter: https://www.i-portunus.eu/

Quelle: https://www.creative.nrw.de/news/artikel/i-portunus-mobilitaetsfoerderung.html

„Land in Sicht!“ // Impuls-Projekt-Förderung

Frist: 28. Februar 2021

Die Impuls-Projekt-Förderung kann von Amateurtheaterbühnen in ländlichen Regionen bis zu 20.000 Einwohner*innen für die Durchführung von Theaterprojekten vor Ort beantragt werden. Es stehen 40.000 € zur Verfügung. Amateurtheaterbühnen in ländlichen Räumen können für Ihre Projektdurchführung im Zeitraum zwischen 01. März 2021 und 31. Oktober 2021 jeweils den Festbetrag von 2.000,00 € erhalten.

Mehr unter: https://bdat.info/land-in-sicht/

Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Frist: 28. Februar 2021

Alle zwei Jahre ruft die Körber-Stiftung mit dem Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten Schüler und Auszubildende zur Spurensuche in der Lokal- und Regionalgeschichte auf. Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten ist der größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland.

Teilnehmen können junge Menschen (Schüler, Auszubildende, Studierende etc.) bis zum Alter von 21 Jahren, das heißt, am Geschichtswettbewerb können alle teilnehmen, die nach dem 01. September 1993 geboren wurden. Teilnehmen können sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen und Schulklassen. Jede Gruppe benennt einen Ansprechpartner für ihren Beitrag.

Zunächst sollte ein historisches Beispiel zum Thema ausgewählt werden, um dann auf einer Spurensuche mehr zu erforschen. Die Spurensuche zum Umgang mit Außenseitern und Angehörigen von Minderheiten in der Geschichte hilft, den Blick auf »Andere« in Vergangenheit und Gegenwart kritisch zu prüfen, die Zeitgebundenheit von Wertmaßstäben zu erkennen und das Verständnis für unterschiedliche Lebensentwürfe und das Zusammenleben in Verschiedenheit zu fördern.

Mehr unter: http://www.koerber-stiftung.de/bildung/geschichtswettbewerb.html

RheinEnergie Stiftung Kultur

Fristen:
28. Februar 2021
31. August 2021

Kultur ist ein unverzichtbarer Bestandteil und Motor unserer Gesellschaft. In Köln und der Region gibt es eine Vielfalt künstlerischen Schaffens, die es zu bewahren, zu fördern und zu vermitteln gilt. Die verschiedenen Ausdrucksformen durch Musik, Theater, Film, bildender Kunst sowie Literatur stehen unter anderem für Dialog und Auseinandersetzung, Inspiration, Partizipation. Daher ist es von zentraler Bedeutung, die Vielfalt der Kunst und Kultur zu bewahren und zu fördern sowie diesen kulturellen Reichtum mit all seinen Facetten zu vermitteln.

Die RheinEnergieStiftung Kultur ist derzeit mit einem Stiftungskapital von 15 Millionen Euro ausgestattet. Die Erträge aus dem Kapital werden seit 2006 für Projekte im Versorgungsgebiet der RheinEnergie eingesetzt.

Mit unserer Stiftung wollen wir neue, innovative künstlerische Projekte und Vorhaben fördern, die in den Bereichen Musik, bildende und darstellende Kunst, Film/Medien sowie Literatur angesiedelt sind.

Die Schwerpunkte der Projektförderung liegen auf
• Stärkung der künstlerischen Entwicklung von gemeinnützigen Institutionen und Unternehmensformen der Kulturszene
• Kulturellen Bildungsangeboten für Kinder und Jugendliche
• Regionaler Verbindung (Verbesserung der kulturellen Infrastruktur in der Region; in Kombination mit den beiden oben genannten Schwerpunkten)

Mehr unter: https://www.rheinenergiestiftung.de/de/kultur/index.php

flausen+: Forschungsstipendien

Frist: 1. März 2021

Das Besondere an flausen+stipendien ist, dass es sich um eine vierwöchige Forschung an neuen und gewagten Ideen handelt. Das Modellprojekt will professionellen Künstler*innen eine Labormöglichkeit frei von Aufführungs- und Ergebniszwängen geben. Statt einer Premiere gibt es ein öffentliches makingOFF am Abschlussabend, das durch die Forschung führt.

Mehr unter: https://flausen.plus/2020/11/ausschreibung-forschungsstipendien/

create music NRW 2021

Frist: 1. März 2021

Projektförderung:
Wenn ihr ein Projekt plant, das das Netzwerk in eurer Nähe stärkt, jungen Bands eine Plattform bietet oder die Popmusikszene(n) in eurer Stadt ankurbelt, dann könnt ihr bei uns einen Antrag auf finanzielle Förderung stellen (für Projekte ab dem 01.01.2021).

Band- und SolomusikerInnen-Förderprogramm:
Ihr plant ein Projekt, was euch als Band weiterbringt? Ihr wollt ins Studio gehen, ein Video drehen, Fotos schießen oder noch etwas ganz anderes machen? Dann könnt ihr euch bei uns für eine Förderung eures Vorhabens bewerben. Viermal im Jahr vergeben wir kleine finanzielle Zuschüsse in Höhe von bis zu 500 Euro direkt an einzelne Bands.

1. Bei create music NRW können sich Nachwuchs-Bands aus Nordrhein-Westfalen bewerben, die im Schnitt zwischen 14 und 27 Jahre alt sind.
2. Ihr könnt euch um eine pauschale Förderung in Höhe von maximal 500 Euro bewerben.
3. Für eure Bewerbung benötigt ihr einen Kostenvoranschlag (z.B. des Tonstudios), aus dem die Kosten für euer Vorhaben hervorgehen.
4. Euer Vorhaben muss einen kreativen Output haben. Studioaufenthalte, Tourneen, Musikvideodrehs und Konzerte sind Beispiele für förderfähige Projekte. Die reine Pressung von CDs oder die Anschaffung von Veranstaltungstechnik oder Instrumenten hingegen nicht.
5. Ihr dürft erst mit dem Projekt beginnen (sprich: Verträge schließen, Geld ausgeben), wenn ihr die Förderzusage von uns bekommen habt.

Mehr unter: https://www.create-music.info/foerderung/

Projektförderung der PwC-Stiftung

Fristen:
1. März 2021
15. September 2021

Die Stiftung fördert bundesweit Projekte der ästhetischen Kulturbildung im Bereich der darstellenden und bildenden Kunst, der Musik und der Literatur sowie der Neuen Medien, und der werteorientierten Wirtschaftsbildung für Kinder und Jugendliche. Ein besonderer Förderschwerpunkt der Stiftung sind Projekte, die auf die Verbindung von kultureller und ökonomischer Bildung abzielen. Bewerben können sich gemeinnützige Organisationen sowie Kultur- und Bildungseinrichtungen, deren Projektvorhaben sich durch ihre Konzeption und Kreativität, ihren Inhalt und vernetzte Denkansätze oder neuartige Vermittlungsformen auszeichnen. Sie sollten sich zudem in die vorhandenen Strukturen des Bildungssystems einfügen, damit sie möglichst viele Kinder und Jugendliche erreichen. Durch handlungsorientierte und partizipative Ansätze sollen diese lernen, sich eine eigene Meinung zu bilden und sich mit ihrem Werteverständnis auseinanderzusetzen. Der Fokus liegt gezielt auf einer Breitenförderung, beispielsweise in Schulen oder außerschulischen Einrichtungen.

Mehr unter: https://www.pwc-stiftung.de/

Theatertreffen der Jugend 2021

Frist: verlängert bis 3. März 2021

Wir suchen Theaterexperimente und Stücke von jugendlichen Theatergruppen! Wir spannen den Bogen weiter und laden nicht nur fertige Stücke zum Theatertreffen der Jugend ein, sondern möchten auch Formaten Raum geben, die trotz der pandemiebedingten Einschränkungen Wege finden, mit Mitteln des Theaters zu experimentieren, in Projekten und Versuchsanordnungen das Theater an sich befragen, sowohl in Schulen und freien Kontexten als auch in Theatern und Jugendeinrichtungen, ohne oder mit Anleitung.

Es gibt keine zeitlichen, formalen oder thematischen Vorgaben. Egal, ob es Textvorlagen, Recherchen oder ganz andere Ausgangspunkte gibt, egal, ob 10 Minuten oder zwei Stunden – wie immer geht es im Theatertreffen der Jugend darum, Theaterkunst zu zeigen, ob in gänzlich neuer Präsentationsform, Werkstattformaten oder als Stücke, und diese mit allen Akteur*innen zu teilen und um Sichtweisen und Perspektiven zu bereichern.

Die Auswahl der teilnehmenden Ensembles wird von einer unabhängigen Jury getroffen. Um das Theatertreffen der Jugend realisieren zu können, werden wir analoge und digitale Formate konzipieren, die den dann geltenden Bedingungen der Pandemie entsprechen. Zum jetzigen Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass das Theatertreffen der Jugend als geschlossene Begegnung stattfinden muss. Im Zentrum des Treffens stehen dabei weiterhin die eingeladenen Teilnehmer*innen und ihr Austausch untereinander in unterschiedlichsten Formaten.

Nach Möglichkeit wird das für das Jahr 2020 geplante Forums-Programm für Spielleiter*innen mit dem Fokus Schultheater in analogen und digitalen Formaten nachgeholt.

Ab sofort sind Bewerbungen über das Bewerbungsportal für das Theatertreffen der Jugend 2021 möglich! Die Teilnahme am neuntägigen Theatertreffen der Jugend in Berlin ist der Preis eines deutschlandweiten Wettbewerbes.

Mehr unter: https://www.berlinerfestspiele.de/de/theatertreffen-der-jugend/der-wettbewerb/allgemein/start.html

Bundespreis kooperative Stadt 2021

Frist: 10. März 2021

2021 wird der Bundespreis kooperative Stadt vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik (NSP) erstmals ausgelobt.

Gesucht werden Kommunen ab 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, die durch ihre Zusammenarbeit mit Stadtmachern zu einer Koop.Stadt werden. Planungsbüros, Bürgerinnen und Bürger, Initiativen oder Vereine können Kommunen bei der Bewerbung unterstützen. Die Einreichung der Bewerbung ist jedoch nur durch die Kommune selbst möglich.

Bewerben können sich die Kommunen mit angestoßenen, laufenden sowie bereits umgesetzten Maßnahmen oder Kooperationsprojekten der Stadtentwicklung. Gesucht werden konkrete Maßnahmen und Instrumente zur Förderung der Zusammenarbeit und einer aktiven Mitgestaltung durch zivilgesellschaftliche Initiativen, Vereine oder soziokulturelle Akteure. Dazu zählen allgemeine rechtliche, politische und strukturelle Maßnahmen wie beispielsweise die Einrichtung von Runden Tischen, Vermittlerstellen oder Zugang zu Raum für diese Akteure.

Eine entscheidende Rolle spielt die Einreichung von mindestens einem und maximal drei Steckbriefen zu Kooperationsinstrumenten sowie Best-Practice-Beispielen aus den letzten 4 Jahren. Die Einreichungen werden vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Rahmen eines Forschungsvorhabens ausgewertet und als Best-Practice in einer Publikation aufbereitet.

Mehr unter: https://koop-stadt.de/

Wettbewerb fair@school - Schulen gegen Diskriminierung

Frist: 15. März 2021

Viele Schulen fördern einen respektvollen Umgang miteinander. Viel zu oft machen Kinder und Jugendliche trotzdem an Schulen die Erfahrung von Ausgrenzung. Tun wir etwas!

fair@school zeichnet vorbildliche Schulprojekte aus – gegen Diskriminierung, für gegenseitige Wertschätzung und Chancengleichheit.

Bewerben können sich nicht nur Schüler*innen, sondern auch Schulleitung, Lehrkräfte und (Schul-)Sozialpädagog*innen oder auch die Leitung von schulischen Arbeitsgruppen.

Mehr unter: https://www.fair-at-school.de

Bundesumweltwettbewerb: Vom Wissen zum nachhaltigen Handeln

Frist: 15. März 2021

Der Bundesumweltwettbewerb möchte junge Menschen im Alter von 10 – 20 Jahren motivieren, Umweltthemen fachlich zu begegnen und gleichzeitig Handlungsideen für den Schutz der Umwelt und mehr Nachhaltigkeit zu entwickeln und umzusetzen.
Das Spektrum der möglichen sowie frei wählbaren Projektthemen und Projektformate ist breit und reicht von wissenschaftlichen Untersuchungen, umwelttechnischen Entwicklungen über Umweltbildungsmaßnahmen und -kampagnen bis hin zu Medienprojekten. Wichtig ist, dass ein Umweltthema im Zentrum des Projektes steht. Naturschutz und Ökologie, Technik, Wirtschaft und Konsum, Politik, Gesundheit oder Kultur sind allesamt relevante Bereiche für BUW-Projekte. Arbeiten können von Einzelpersonen und Gruppen eingereicht werden.

Mehr unter: http://www.bundesumweltwettbewerb.de/

NEUSTART KULTUR: Fonds Soziokultur | Digitalität + Soziokultur

Frist: 01. - 31. März 2021

Der Fonds Soziokultur fördert aus Mitteln des BKM-Programms NEUSTART KULTUR mit insgesamt 10 Millionen Euro in den Jahren 2020/21 partizipative Kulturprojekte. Im Rahmen des Sonderprogramms wird es mindestens vier Themen-Ausschreibungen geben.

Was bedeutet Digitalisierung für Soziokulturelle Arbeit? Gesucht ist die sinnvolle Nutzung der Digitalität etwa für die Sichtbarkeit von Vielfalt, das Mitgestalten, des neuen Storytellings, der passenden Mischung aus real und digital mit neuen Formaten, Teilhabe anderer und ungewöhnlicher Ästhetik.

Mit der Themenausschreibung Ta4: Digitalität + Soziokultur wird die Projektförderung im Rahmen des Sonderprogramms NEUSTART KULTUR abgeschlossen.

Mehr unter: https://www.fonds-soziokultur.de/foerderung/foerderprogramme/sonderprogramm-neustart-kultur.html

Regionale Kulturförderung des Landschaftsverbandes Rheinland

Frist: 31. März 2021

Die Unterstützung im Rahmen der Regionalen Kulturförderung dient dazu, die Vielfalt und Nachhaltigkeit des kulturellen Angebotes im Rheinland zu stärken und zu bewahren sowie weithin wahrnehmbar und erlebbar zu machen. In diesem Rahmen werden nicht nur die eigenen Museen und Kulturdienststellen, sondern auch die regionale Kulturarbeit in den 26 Mitgliedskörperschaften des LVR unterstützt.

Anträge können von kommunalen wie privaten Museen, Archiven, Stiftungen, Vereinen, Sammlungen etc. im Rheinland gestellt werden. Um eine mögliche finanzielle Zuwendung zu erhalten, ist eine Antragstellung durch die Projektträger selbst erforderlich, die über die zuständigen Kreise/Städteregion bzw. kreisfreien Städte an den LVR zu richten ist.

Um eine mögliche finanzielle Zuwendung zu erhalten, ist eine Antragstellung durch die Projektträger selbst erforderlich, die über die zuständigen Kreise/Städteregion bzw. kreisfreien Städte an den LVR zu richten ist. Der LVR stellt dieses Verfahren online zur Verfügung, so dass der Antrag ausschließlich digital erfolgt.

Mehr unter: https://www.lvr.de/de/nav_main/kultur/berdasdezernat_1/frderungen/regionale_kulturfoerderung/regionale_kulturfoerderung_1.jsp

Tanztreffen der Jugend 2021 – Let’s dance!

Frist: 31. März 2021

Wir suchen Solo-/Duo- und Ensemble-Stücke sowie mediale Tanzprojekte von und mit Jugendlichen!

Für die Teilnahme am 8. Tanztreffen der Jugend laden wir nicht nur fertige Tanzstücke ein. Wir möchten auch allen Formaten Raum geben, die trotz der pandemiebedingten Einschränkungen Wege finden, mit Bewegungssprachen des zeitgenössischen und/oder urbanen Tanzes auch unter Einbeziehung verschiedener Medien zu experimentieren und in Projekten und Stücken zu eigenen Ausdrucksformen zu finden, sowohl in Schulen, freien Kontexten und Tanzschulen als auch in Theatern und Jugendeinrichtungen, mit oder ohne Anleitung.

Es gibt keine zeitlichen, formalen oder thematischen Vorgaben. Egal, welche Ausgangspunkte es gibt, egal, ob 10 Minuten oder zwei Stunden: Wie immer geht es im Tanztreffen der Jugend darum, Tanzkunst zu zeigen – ob in gänzlich neuer Präsentationsform, Werkstattformaten oder als Stücke – und diese mit allen Akteur*innen zu teilen und um Sichtweisen und Perspektiven zu bereichern.

Die Auswahl der teilnehmenden Ensembles wird von einer unabhängigen Jury getroffen. Um das Tanztreffen der Jugend realisieren zu können, werden wir analoge und digitale Formate konzipieren, die den dann geltenden Bedingungen der Pandemie entsprechen. Zum jetzigen Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass das Tanztreffen der Jugend live vor Ort stattfinden kann. Im Zentrum des Treffens stehen die eingeladenen Teilnehmer*innen und Choreograf*innen sowie ihr Austausch untereinander in unterschiedlichsten Formaten.

Das 42. Theatertreffen der Jugend ist geplant vom 28. Mai bis 5. Juni 2021.

Mehr unter: https://www.berlinerfestspiele.de/de/tanztreffen-der-jugend/start.html

„Bibliothek des Jahres 2021“

Frist: 31. März 2021

Bereits zum 22. Mal verleihen der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) und die Deutsche Telekom Stiftung am 24. Oktober 2021 – dem "Tag der Bibliotheken" – den Preis „Bibliothek des Jahres“ als einzigen nationalen Bibliothekspreis in Deutschland.

Ausgezeichnet werden Bibliotheken aller Sparten und Größen. Im Jahr 2021 wird darüber hinaus zum zweiten Mal die Auszeichnung „Bibliothek des Jahres in kleinen Kommunen und Regionen" vergeben.

Weitere Informationen unter: https://www.bibliotheksverband.de/dbv/auszeichnungen/bibliothek-des-jahres/ausschreibung.html

„ECHT KUH-L!“ 2021

Frist: 13. April 2021

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft startet eine neue Runde des Schülerwettbewerbs „ECHT KUH-L!“. Im Schuljahr 2020/2021 ist das Motto „Obst und Gemüse – Bunte Schatzkiste der Natur“. Der Schulwettbewerb „Echt kuh-l!“ beschäftigt sich grundsätzlich mit ökologischem Landbau und mit Fragen zur nachhaltigen Landwirtschaft und Ernährung. Er will Kinder und Jugendliche dazu ermutigen, die Gestaltungsräume der Landwirtschaft und des eigenen Konsums für mehr Umwelt- und Klimaschutz zu entdecken und zu erobern.

Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler aller Schularten in der Bundesrepublik Deutschland. Es können Gruppen- oder Einzelarbeiten eingereicht werden. Die Bewertung erfolgt in vier Altersgruppen
• Altersgruppe I: Klassen 3 – 4,
• Altersgruppe II: Klassen 5 – 6,
• Altersgruppe III: Klassen 7 – 8,
• Altersgruppe IV: Klassen 9 – 10

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer kann kreativ und motiviert das machen und einreichen, worin sie oder er gut ist und was ihm oder ihr Spaß macht. Beispiele sind:
• Video, Film, Reportage (max. 3 Min)
• Spiel, Quiz – analog und digital
• Song, Hörspiel, Podcast (max. 3 Min)
• Illustrierte Dokumentation, Präsentationskiste, Multimedia-Präsentation von Aktionstagen oder Info-Veranstaltungen
• Wandzeitung, Comic, Zeitung, Broschüre
• Blogumentary, Website, Social-Media-Page
• Ausstellungsexponat, Modell, Handarbeit

Auf die besten Einreichungen warten tolle Gewinne – unvergessliche Berlin-Fahrten, Preisgelder bis zu 1.200 Euro und die Trophäen „Kuh-le Kuh“ in Gold, Silber und Bronze.

Mehr unter: https://www.echtkuh-l.de/

Projektfonds Bildende Kunst

Fristen:
15. April 2021
15. Oktober 2021
15. April 2022

Gefördert wird die Entwicklung von Ausstellungen und diskursiven Formaten mit länderübergreifenden kooperativen Arbeitsstrukturen aus den Bereichen Bildende Kunst, Architektur, Design und Kunstvermittlung sowie interdisziplinäre Projekte.
Der Projektfonds Bildende Kunst richtet sich an Künstler*innen, Kurator*innen, Kunstvermittler*innen und Kulturschaffende, die über nachgewiesene Arbeits- bzw. Ausstellungserfahrung in professionellen Kontexten verfügen. Für eine Bewerbung sind mindestens zwei Projektpartner*innen nötig, von denen eine*r innerhalb und eine*r außerhalb Deutschlands lebt und arbeitet. Die Bewerbung wird von einem*r Antragsteller*in eingereicht. Der*die zweite Projektpartner*in erhält eine Mail mit der Aufforderung zur Bestätigung der Bewerbung.

Eine schriftliche Bestätigung von mindestens einer Institution (Kunstverein, Museum, Bildungseinrichtung, etc.) über das Interesse an einer Zusammenarbeit mit den Antragsteller*innen und den Inhalt des Projekts ist verbindlicher Teil der einzureichenden Bewerbungsunterlagen.

Der Projektfonds Bildende Kunst fördert Vorhaben, die eine hohe Qualität und nachhaltige Wirkung der künstlerischen oder diskursiven Ergebnisse erwarten lassen. Positive Faktoren für die Erfolgschancen der Bewerbung sind:

• die Thematisierung relevanter Fragestellungen der Gegenwart bzw. aktueller Diskurse in Bildender Kunst, Architektur und Design
• die Bedeutung und Sichtbarkeit der Partnerinstitution(en) für die Präsentation und Diskussion der Arbeitsergebnisse
• die Etablierung weiterwirkender Strukturen der Zusammenarbeit
• die Berücksichtigung von ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit sowie Inklusivität bei der Umsetzung des Projektes

Planen Sie ein Projekt in den Bereichen Theater, Tanz, Musik oder Performance, bewerben Sie sich bitte über den Internationalen Koproduktionsfonds des Goethe-Instituts um Förderung.

Weitere Informationen unter: https://www.goethe.de/de/uun/auf/bku/pbk.html?wt_sc=projektfonds

Internationaler Koproduktionsfonds des Goethe-Instituts

Fristen:
15. April 2021
15. Oktober 2021
15. April 2022

Internationale Koproduktionen stehen beispielhaft für die partnerschaftliche und dialogische Zusammenarbeit. Das Goethe-Institut will mit dem seit Sommer 2016 aufgelegten Koproduktionsfonds neue kollaborative Arbeitsprozesse und innovative Produktionen im internationalen Kulturaustausch anregen, um die Entstehung neuer Netzwerke und Arbeitsformen in globalen Zusammenhängen zu unterstützen und um neue Wege der interkulturellen Zusammenarbeit zu erproben.

Gefördert werden Koproduktionen von Künstlerinnen und Künstlern in den Bereichen Theater, Tanz, Musik und Performance. Hybride und interdisziplinäre Formate und die Verwendung digitaler Medien können dabei tragende Komponenten darstellen.
Der Fonds richtet sich an professionell arbeitende Künstlerinnen und Künstler bzw. Ensembles im Ausland und in Deutschland, die nachweislich nicht über ausreichende Eigenmittel verfügen, um ihr Vorhaben einer Koproduktion zu verwirklichen.
Antragssteller und/oder 1. Koproduzent ist der ausländische Partner, der seinen Lebens- und Arbeitsmittelpunkt nicht in Deutschland haben darf. Er/Sie ist zentraler Ansprechpartner(in) für das Projekt, sowie Vertragspartner mit dem Goethe-Institut vor Ort und im Prinzip auch Verwalter der Fördersumme. Antragssteller kann sowohl eine private also auch eine juristische Person sein.

Mit dem Internationalen Koproduktionsfonds möchte das Goethe-Institut den uneingeschränkten internationalen und interkulturellen Künstleraustausch und dessen Reflexion unterstützen. Die Ermöglichung eines derartigen Austauschs und die damit einhergehende Vernetzung unter den Akteuren sind dabei ebenso wichtig wie die entstehenden Produktionen.

Aus der gemeinsamen Bewerbung, die vom ausländischen Partner vorgelegt wird (Lebens- und Arbeitsmittelpunkt im Ausland), muss klar hervorgehen, dass bereits gute Arbeitskontakte zwischen den Partnern bestehen und ein echtes beidseitiges Interesse an der dialogorientierten Produktion vorliegt. Für die Antrags- und Projektentwicklung empfiehlt die Zentrale des Goethe-Instituts mit den örtlichen Goethe-Instituten in Kontakt zu treten.

Der Internationale Koproduktionsfonds fördert Vorhaben, die eine hohe künstlerische Qualität erwarten lassen und eine öffentliche Wirkung haben. Das Arbeitsergebnis soll im Ausland in einem professionellen Umfeld präsentiert werden, wenn möglich auch in Deutschland. Eine Bewerbung beinhaltet einen aussagekräftigen Finanzplan, der neben Drittmitteln auch die substantiellen Eigenleistungen aller beteiligter Projektpartner darstellt. Die beantragte Fördersumme sollte den Betrag in Höhe von 25.000 € nicht übersteigen.

Projekte zwischen deutschen und außereuropäischen Partnern, insbesondere aus Transformationsländern, werden bevorzugt.

Die Projektpartner haben die Aufgabe, eine aktive, möglichst breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben, in der stets auf die Förderung durch den Internationalen Koproduktionsfonds des Goethe-Instituts hingewiesen wird. Beide Partner sollten darauf achten, den Projektverlauf durch Fotos, Videos, Presseberichte und andere Darstellungsformen intensiv zu dokumentieren, so dass eine Präsentation des Projekts auf der Webseite des Koproduktionsfonds möglich ist.

Vergabekriterien
• Die beantragten Projekte betreffen die darstellenden Künste (keine Film- oder reine Ausstellungsprojekte)
• Zu erwartende inhaltliche Qualität des Projekts
• Relevanz der beteiligten Künstlerinnen und Künstler in ihren Szenen
• Budget mit ausgewiesenen Eigen-/Drittmitteln und solidem Finanzplan
• Ausgewogene Projektpartnerschaft, künstlerische Kollaboration, keine Dominanz eines Projektpartners
• Realisierung mindestens einer Aufführung außerhalb Deutschlands, nach Möglichkeit auch in Deutschland
• Projekte zwischen deutschen und außereuropäischen Partnern, insbesondere aus Transformationsländern, werden bevorzugt (Anträge aus Österreich und aus der Schweiz können nicht berücksichtigt werden)
• Anträge auf Gastspielförderung sind nicht valide

Mehr unter: https://www.goethe.de/de/uun/auf/mus/ikf.html

Schüler-Schreibwettbewerb „Schöne deutsche Sprache“

Frist: 30. April 2021

Was wäre unsere Sprache ohne die schöpferische und individuelle Sprache des einzelnen? Die Neue Fruchtbringende Gesellschaft zu Köthen / Anhalt hat gemeinsam mit der Theo-Münch-Stiftung für die Deutsche Sprache den bundesweiten Schreibwettbewerb 2021 zum Thema „Zauberwörter – zauberhafte Worte“ ausgeschrieben. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler der Klassen 3-13 dafür zu begeistern, ihre Sprache kreativ einzusetzen und selbst literarische Texte zu verfassen.

Mehr unter: https://www.fruchtbringende-gesellschaft.de/schreibwettbewerb.html

XX. Landeswettbewerb Jugend komponiert NRW 2021

Frist: 30. April 2021

"Jugend komponiert" fördert den komponierenden Nachwuchs. Schülerinnen und Schüler können hier ihre kompositorischen Fähigkeiten ausprobieren und zeigen.

Der Wettbewerb "Jugend komponiert" wird seit 1982/83 zweijährlich als Landeswettbewerb durchgeführt. Teilnehmen können Kinder und Jugendliche, die im Kalenderjahr der Ausschreibung eine allgemeinbildende Schule in Nordrhein-Westfalen besuchen oder besucht haben.

Der Wettbewerb wird in den Kategorien "Musik in traditionellen Sparten", "Musik in modernen/avantgardistischen Kompositions- und/oder Notationsarten", "Improvisationen, Tonbandmusiken, Collagen, Computermusiken" und in einer für jede Ausschreibung neu festgelegten Sondersparte durchgeführt.

Mehr unter: https://www.lmr-nrw.de/projekte/wettbewerbe/jugend-komponiert-nrw

Fonds Soziokultur: Allgemeine Projektförderung

Fristen:
2. Mai 2021
2. November 2021

Die Allgemeine Projektförderung ist das Hauptförderprogramm des Fonds Soziokultur. Es steht unter dem Motto »Wettbewerb um die besten Projektideen«. Gefördert werden zeitlich befristete und modellhafte soziokulturelle Projekte im gesamten Bundesgebiet. Die Vorhaben sollen Modellcharakter besitzen und beispielhaft sein für andere sozio-kulturelle Akteure und Einrichtungen. Damit regt der Fonds einen bundesweiten Wettbewerb um die besten Projektideen an. Ob neue Formen der Bürgerbeteiligung oder künstlerische Impulse im Stadtteil, die Beschäftigung mit der eigenen Geschichte oder Fragen von Integration, Theater, Medien, Pop oder Punk, Interkultur und Inklusion, Ökologie oder Ökonomie. Der soziokulturellen Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Es können auch größere Projekte unterstützt werden, die aufgrund ihrer Konzeption und ihres Umfanges eine längerfristige (mehrjährige) Zeitplanung erfordern. Die Förderung des Fonds ist dabei nicht nur auf die Durchführungsphase des Projektes begrenzt, sondern kann auch die Phase der Konzeptentwicklung einbeziehen. Voraussetzung für solche Förderungen ist, dass die Vorhaben besonderen qualitativen Ansprüchen genügen und geeignet sind, die Bedeutung der Soziokultur für das kulturelle Leben in der Öffentlichkeit darzustellen.

Um Projektmittel können sich Initiativen, Vereine, Einzelpersonen, Gesellschaften des Bürgerlichen Rechtes, gemeinnützige Gesellschaften mit beschränkter Haftung, Unternehmergesellschaften und auch öffentliche Einrichtungen bewerben. Allerdings haben freie Träger der Kulturarbeit Vorrang vor öffentlichen Antragstellern.

Mehr unter: https://www.fonds-soziokultur.de/foerderung/foerderprogramme/allgemeine-projektfoerderung.html

AUSGEPACKT - Eure Mission: Co2-Verpackungsfrei

Frist: 5. Mai 2021

In Deutschland wurde noch nie so viel Abfall gesammelt, getrennt und verwertet wie heute – trotzdem werden die Abfallberge immer größer. Verpackungsabfälle wie Coffee-to-go-Becher, Einwegflaschen, Fast-Food-Boxen, aber auch die Unmengen von Kartons und Füllmaterial aus Online-Bestellungen belasten nicht nur die Umwelt, sondern tragen auch zum Klimawandel bei. Denn für die Herstellung, fürs Recycling und bei der Entsorgung wird viel Energie verbraucht. Plastikabfälle belasten Gewässer und Böden, Mikroplastik reichert sich in Fischen und anderen Lebewesen an. Alternativen wie Unverpackt-Lösungen, Mehrweg und nachwachsende Rohstoffe, die für Verpackungen genutzt werden, könnten die Probleme lösen. Und dafür braucht es gute Einfälle!

Gesucht: Eure Ideen für eine verpackungsärmere Zukunft

Im Wettbewerb AUSGEPACKT geht es um die Fragen: Wie können Plastik- und Verpackungsmüll reduziert werden, um Natur, Umwelt und Klima zu schützen? Welche nachhaltige Verpackung würdet ihr erfinden? Welche No-Waste-Botschaften können andere bewegen, auf Verpackungen zu verzichten? Entwickelt Ideen, die helfen, den Package-Footprint, also den Fußabdruck des Verpackungsverbrauchs, zu reduzieren.
In drei Kategorien könnt ihr Beiträge einreichen, die von einer fachkundigen Jury bewertet und im Herbst 2021 beim "Festival der guten Ideen" prämiert werden. Zu gewinnen gibt es attraktive Sach- und Buchpreise.

Das sind die Kategorien

1. Deine NoWaste-Botschaft für eine verpackungsärmere Welt
Entwickle ein Plakat, eine Social Media-Kampagne, einen Videoclip oder andere mediale Formate mit einer NoWaste-Botschaft, die das Zeug hat, deine Mitschüler_innen oder Freund_innen zu überzeugen.

2. Deine Idee für eine umwelt- und klimafreundliche Verpackung
Erfinde eine kreative Verpackungslösung für ein Produkt deiner Wahl, die die Umwelt und das Klima schont. Das kann zum Beispiel eine Mehrweglösung, eine neue Unverpackt-Idee oder eine Verpackung sein, die aus einem nachwachsenden Rohstoff besteht.

3. Deine Ideen für Verpackungseinsparung an der Schule/ im Jugendtreff
Ein großes Potential Verpackungen einzusparen haben Schulen, Jugendtreffs und andere Einrichtungen, wo viele Menschen viel konsumieren. Welche Vorschläge hast du für diese Orte, damit sie künftig weniger Verpackungsmüll produzieren? Oder welche Idee hat deine Schule/ dein Jugendtreff schon verwirklicht? Stelle auf kreative Weise dar, was an deiner Schule schon umgesetzt wurde!

So könnt ihr mitmachen
Mitmachen können alle Jugendlichen zwischen 12 und 23 Jahren. Entweder als Einzelteilnehmer_in oder als Gruppe/Schulklasse. Jede Gruppe oder Einzelperson kann in jeder Kategorie einen Beitrag einreichen. Jeder Beitrag muss auf dem Teilnahmebogen (den ihr hier herunterladen könnt) dokumentiert werden. Die Einsendungen können nur in digitaler Form angenommen werden. Beiträge in Papierform werden nicht berücksichtigt. Mit der Einsendung der Beiträge wird den Teilnahmebedingungen zugestimmt!

Mehr unter: https://www.lizzynet.de/wws/ausgepackt-wettbewerb.php

Allgemeine Projektförderung

Frist: 15. Mai 2021

Das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V. fördert mit Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen herausragende Projekte der Freien Darstellenden und Performativen Künste in NRW.
Kulturelle Initiativen, Vereine, Zusammenschlüsse oder Einzelpersonen der professionellen freien Kunst- und Kulturszene, die ihren Wohnsitz und Wirkungskreis in Nordrhein-Westfalen haben, können Förderanträge stellen.

Mehr unter: https://www.nrw-lfdk.de/index.php?article_id=10

Human Rights Film Award: Ausschreibung

Frist: 31. Mai 2021

Bis zum 31. Mai 2021 können Filmemacher*innen einen Beitrag zum »Fritz Bauer & Raphael Lemkin Human Rights Film Award« einreichen. Vergeben wird er von der Buxus Stiftung und dem Berg Institute. Zum Wettbewerb können Produktionen von professionell arbeitenden Regisseur*innen/ Autor*innen und von nicht-kommerziell tätigen Filmemacher*innen in den drei Kategorien Langfilm, Kurzfilm und Non-Professional eingereicht werden. Diese sind jeweils mit 3.000 Euro dotiert. Gewürdigt werden sollen Filmemacher*innen, die sich in herausragender Weise für Menschenrechte, Demokratie und Dialog einsetzen.

Die Filme sollen Geschichten vom Überleben und Widerstand erzählen. Geschichten von Menschen, die Genozid, Krieg und soziale Ungerechtigkeit überlebt haben, und sich dennoch nicht als Opfer fühlen. Filme, die das Schicksal der Überlebenden und ihrer Angehörigen nicht nur dokumentarisch erforschen, sondern künstlerisch und emotional weitererzählen.

Mehr unter: https://www.unlimited-hope.net/

Jupiter – Darstellende Künste für junges Publikum

Fristen:
30. Juni 2021
30. Juni 2022

Die Kulturstiftung des Bundes fügt ihrer vielfältigen Förderung der Theaterszenen mit einem neuen Programm zur Stärkung des Kinder- und Jugendtheaters einen weiteren Baustein hinzu. Mit „Jupiter – Darstellende Künste für junges Publikum“ soll dieser für die Zukunft des Theaters eminent wichtige, aber in der öffentlichen Wahrnehmung unterrepräsentierte Bereich in drei Aspekten gezielt gefördert werden.

Neben der Förderung von innovativen Produktionen geht es in einem weiteren Aspekt um eine stärkere internationale Vernetzung und die Intensivierung von Austausch und Kooperation unter den Akteuren. Insbesondere soll auch die Berichterstattung über Kinder- und Jugendtheaterproduktionen mehr Aufmerksamkeit und Relevanz in den Medien bekommen, weshalb in einem dritten Aspekt des Programms das Interesse am Kinder- und Jugendtheater speziell von Theaterkritikerinnen und Kulturjournalisten gefördert werden soll. Jupiter wird bis zum Jahr 2026 mit 3,7 Mio. Euro ausgestattet.

Mehr unter: https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/projekte/buehne_und_bewegung/detail/jupiter_darstellende_kuenste_fuer_junges_publikum.html

Kunststiftung NRW - Projektförderung

Fristen:
30. Juni 2021
30. November 2021

Die Kunststiftung NRW fördert herausragende Projekte, programmatische Besonderheiten und innovative Konzepte aus den Bereichen Literatur, Musik/Musiktheater, Performing Arts (Tanz, Theater) und Visuelle Kunst in Nordrhein-Westfalen sowie spartenübergreifende Projekte von hoher künstlerischer Qualität. Dazu gehören auch die Förderung des Erwerbs und die Sicherung von Kunstgegenständen und Kulturgütern mit herausragender Bedeutung.
Sollte der 30.6. bzw. der 30.11. auf einen Samstag, Sonntag oder Feiertag fallen, gilt als Abgabefrist jeweils der vorhergehende Arbeitstag. Der Antrag muss bis 17:00 Uhr (sollte der Tag ein Freitag sein: bis 15:30 Uhr) in der Kunststiftung NRW eingegangen sein.

Mehr unter: http://www.kunststiftung-nrw.de/de/home/

"Unsere Heimat Nordrhein-Westfalen" - der Fotowettbewerb 2020-2021

Frist: 25. August 2021

Das NRW-Umweltministerium und die Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege suchen für ihren gemeinsamen Fotokalender 2022 ab sofort wieder neue Fotoimpressionen aus Natur und Landschaft. Ein Jahr lang haben Fotografinnen und Fotografen Zeit für eine ausgedehnte Foto-Heimat-Safari. Die Veranstalter freuen sich auf spannende Tieraufnahmen, stille Pflanzenporträts und malerische Landschaftsbilder aus allen Regionen des Landes. Ob mit aufwendigem Equipment erstellte Fotos oder Schnappschüsse mit dem Smartphone – alle Beiträge sind willkommen, solange die Aufnahmen aus NRW stammen und im Querformat angefertigt wurden. Bis zum 25. August 2021 können Fotografinnen und Fotografen ihre Bilddateien per Internet-Upload einreichen.

Der erste Platz des Wettbewerbs ist mit 1.000 Euro dotiert, der zweite mit 600 Euro und der dritte mit 400 Euro. Die neun Viertplatzierten erhalten jeweils 250 Euro. Zudem schmücken die Siegerfotos den traditionellen Jahres-Fotokalender des NRW-Umweltministeriums und die Nordrhein-Westfalen-Stiftung.

Mehr unter: https://www.umwelt.nrw.de/ueber-uns/fotowettbewerb

Kultur und Alter

Fristen:
21. September 2021 für das Folgejahr
beim Kompetenzzentrum für Kultur und Bildung im Alter (kubia), Remscheid (Projektdatenblatt)

20. November für das Folgejahr
bei den zuständigem Bezirksregierungen (Formantrag Kulturförderung – nur für zuvor ausgewählte Projekte)

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft unterstützt die Teilhabe älterer Menschen am kulturellen Leben in Nordrhein-Westfalen. Besonders aufgrund des demografischen Wandels wird dies immer wichtiger. Wichtiger Partner ist das Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung im Alter und Inklusion (kubia).

Teilnehmen können alle nordrhein-westfälischen Kulturschaffenden, kommunale und freie Kulturinstitutionen sowie Einrichtungen der sozialen Altenarbeit, die in Zusammenarbeit mit einer Künstlerin, einem Künstler oder einer Kultureinrichtung ein nachhaltiges modellhaftes, künstlerisches Projekt mit älteren Menschen umsetzen.

Mehr unter: https://www.mkw.nrw/kultur/foerderungen/foerderfonds-kultur-alter

Internet für alle

Frist: Bewerbungen sind laufend möglich, bis 30. September 2021

Digitale Teilhabe stärken – Neues Förderprogramm „Internet für alle“
Mit ihrem neuen Förderangebot „Internet für alle“ verstärkt die Aktion Mensch ihr Förder-Engagement im Bereich digitale Teilhabe. Finanziert werden können Investitionen für Hardware sowie Bildungsangebote im Bereich Medienkompetenz. Die maximale Förderhöhe beträgt jeweils 5.000 Euro. Anträge können von gemeinnützigen Projekten gestellt werden.
Damit das Internet auch für Menschen mit Behinderung zugänglicher wird, finanziert die Förderorganisation ab sofort Investitionen für Hardware mit bis zu 5.000 Euro. Dazu gehören Anschaffungen wie Router, Computer, Tablets, Software und spezielle Ein- und Ausgabegeräte zur Herstellung von Barrierefreiheit. Ebenfalls gefördert werden auch Erstinstallationen sowie Service und Supportleistungen, die mit der Erstinstallation in Verbindung gebracht werden können. Bei diesem Angebot sind keine Eigenmittel notwendig.
Zusätzliche Gelder können für Bildungsangebote im Bereich Medienkompetenz beantragt werden: Bis zu 5.000 Euro gibt es zum Beispiel für Honorar- und Sachkosten, wenn etwa zusätzliches Personal oder die Bedienung von Technik benötigt wird.
Gut zu wissen: Wer eine Förderung für Investitionskosten und Bildungsangebote in diesem Bereich haben möchte, kann beides zusammen beantragen und damit insgesamt bis zu 10.000 Euro erhalten.
Mit dem neuen Aktions-Förderangebot will die Aktion Mensch die Digitalisierung in den gemeinnützigen Projekten vorantreiben, damit auch Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche oder Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten selbstbestimmt an allen Lebensbereichen teilhaben können.

Mehr unter: www.aktion-mensch.de/foerderangebot-internet-fuer-alle

„Neustart Literatur“ – Tausende literarische (Wieder-)Begegnungen mit Autorinnen und Autoren

Frist: laufend bis 31. Dezember 2021

Der Literaturfonds beendet diesen Teil des Projekts „Neustart Kultur“, sobald die bewilligten Sondermittel ausgeschöpft sind, spätestens zum 31.12.2021.

Zur Unterstützung der der Deutschen Kultur- und Literaturlandschaft plant der Literaturfonds Sondermaßnahmen für 2020 und 2021 im Rahmen des von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderten Programms „Neustart Kultur“.

Tausende literarische (Wieder-)Begegnungen mit Autorinnen und Autoren

1. Ziel der Maßnahme
Der Deutsche Literaturfonds ruft in Abstimmung mit den Mitgliedsverbänden des Deutschen Literaturfonds – darunter der PEN, der VS – Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller, der Deutscher Bibliotheksverband und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels – sowie dem Netzwerk der Literaturhäuser und ggf. noch unter Einbeziehung weiterer Partner ein Strukturförderungsprogramm zur Wiederaufnahme literarischer Veranstaltungen ins Leben. Das Ziel ist, auf diese Weise demnächst wieder tausende literarische Begegnungen zu ermöglichen.
Das Programm zielt in die Breite unseres Landes, auch in den ländlichen Raum, und richtet sich unmittelbar an alle Institutionen, in denen Autorinnen und Autoren zu Wort kommen können und auf ein Publikum stoßen: an Bibliotheken und Buchhandlungen, Literaturhäuser und Literaturbüros (insbesondere jene in den kleineren Städten), Kulturhäuser, Museen und Theater, auch literarische Programme an Schulen und Hochschulen.
Nicht die Autorinnen und Autoren bewerben sich, sondern die Veranstalter planen. Gerade unter den einschränkenden Voraussetzungen – Abstandsregelung, Hygienevoraussetzungen, begrenzte Publikumszahl, monatelange Absenz literarischer Veranstaltungen, massive Einnahmeausfälle und -verluste von Künstlern und Veranstaltern – können solche Kulturveranstaltungen mit zeitgenössischer, deutscher Belletristik einschließlich der Jugendliteratur, aber auch mit literarischem Gespräch oder monologischem oder dialogischem Sprachwitz in jeder Hinsicht neue Perspektiven für alle an einem solchen Projekt Beteiligten eröffnen, nicht zuletzt auch für das Publikum.

2. Teilprogramm I: Förderung von Einzelveranstaltungen
Gefördert werden ausschließlich Veranstaltungen, deren Gegenstand einen literarischen Charakter im Sinne der Satzung des Deutschen Literaturfonds hat.
Die Förderung kann nur von den Veranstaltern, nicht von den Autorinnen und Autoren beim Deutschen Literaturfonds beantragt werden. Verbände und sonstige Institutionen können ebenfalls Projektmittel für konkrete Vorhaben beantragen.
Der Antrag ist an den Deutschen Literaturfonds zu richten, er kann mit allen Unterlagen in digitaler Form an NK_Begegnung@deutscher-literaturfonds.de geschickt werden. Die Bearbeitung der Anträge erfolgt in der Reihenfolge ihres Eingangs, jedoch nur dann, wenn alle erforderlichen Unterlagen vorliegen.
Fördermittel werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss in der Regel als Festbetragsfinanzierung gewährt.

3. Teilprogramm II: Förderung von Programmpaketen
Verbände und sonstige Institutionen können ganze Programmpakete beantragen, auch die Förderung von Festivals ist möglich. Auch für die Programmpakete gilt, dass sie einen literarischen Charakter im Sinne der Satzung des Deutschen Literaturfonds aufweisen müssen. Auch Mischformen zwischen Präsenzveranstaltung und digitalen Formaten können gefördert werden.
Der Antrag ist an den Deutschen Literaturfonds zu richten, er kann mit allen Unterlagen in digitaler Form an NK_Begegnung@deutscher-literaturfonds.de geschickt werden. Die Bearbeitung der Anträge erfolgt in der Reihenfolge ihres Eingangs, jedoch nur dann, wenn alle erforderlichen Unterlagen vorliegen.
Fördermittel werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss in der Regel als Festbetragsfinanzierung gewährt.

Mehr unter: https://deutscher-literaturfonds.de/neustart-kultur/tausende-literarische-wieder-begegnungen-mit-autorinnen-und-autoren/

„Neustart Literatur“ – Digitales interaktives Programm für Kinder und Jugendliche

Frist: laufend bis 31. Dezember 2021

Der Literaturfonds beendet diesen Teil des Projekts „Neustart Kultur“, sobald die bewilligten Sondermittel ausgeschöpft sind, spätestens zum 31.12.2021.

1. Ziel und Gegenstand der Maßnahme
Kinder- und Jugendliche bewegen sich besonders gern und im wachsenden Maß im Internet. Bei dem digitalen interaktiven Programm des Deutschen Literaturfonds werden Kinder- und Jugendliche dort abgeholt, wo sie gerne sind, dies verbunden mit für sie interessanten und zugleich gehaltvollen Inhalten. In diesem Sinne wurde in Norwegen vor zwei Jahren ein digitales Projekt für Kinder- und Jugendliche gezielt für die Sommerferien aufgelegt (https://altom.sommerles.no/info-about-sommerles/). Vergleichbare Angebote gibt es von deutschen Bibliotheken schon länger; sie wurden während der Corona-Krise vermehrt und intensiviert (https://www.lesen-und-digitale-medien.de/de_DE/projekte). Weitere Projekte dieser Art wird der Deutsche Literaturfonds mit Hilfe der Sondermittel zum Programm „Neustart Kultur“ auf den Weg bringen. Diese Projekte sollen nach Möglichkeit nachhaltig sein, also auch nach dem Ende des Förderzeitraums fortgesetzt werden. Eingebunden werden darüber hinaus, wann immer es sinnvoll und möglich ist, angemessen honorierte Autorinnen und Autoren sowie Pädagoginnen und Pädagogen.

2. Zuwendungsempfänger, Gegenstand der Förderung
Das Programm wird mit Unterstützung des Deutschen Bibliotheksverbands realisiert.
Antragsberechtigt sind Bibliotheken und vergleichbare Einrichtungen der Literaturvermittlung und der außerschulischen Bildungsarbeit.
Gefördert werden Projekte zur digitalen, interaktiven literarischen Bildung, wobei dies bewusst offen für vielfältige, auch zielgruppenspezifische Ansätze zu verstehen ist.
Vorhaben können bis zu einer Gesamthöhe von maximal 15.000 EUR gefördert werden. Beantragt werden können sämtliche zur Realisierung des Vorhabens notwendigen Kosten.
Es wird nur eine Zuwendung pro Antragsteller gewährt.
Der Antrag ist an den Deutschen Literaturfonds zu richten, er kann mit allen Unterlagen in digitaler Form an NK_Digital@deutscher-literaturfonds.de geschickt werden. Die Bearbeitung der Anträge erfolgt in der Reihenfolge ihres Eingangs, jedoch nur dann, wenn alle erforderlichen Unterlagen vorliegen.
Fördermittel werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss in der Regel als Festbetragsfinanzierung gewährt.

Mehr unter: https://deutscher-literaturfonds.de/neustart-kultur/digitales-interaktives-programm-fuer-kinder-und-jugendliche/

Landeswettbewerb 2020/2022 „Unser Dorf hat Zukunft“

Der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ will die Menschen auf dem Lande motivieren und unterstützen, die Zukunft ihrer Dörfer aktiv zu gestalten und sich für die soziale, kulturelle, wirtschaftliche, ökologische und bauliche Entwicklung engagiert einzusetzen.

Ausgehend von individuellen Bedingungen stellen aktive Dorfgemeinschaften die vielfältigen Funktionen ihrer Dörfer dar, präsentieren ihre Projekte und besonderen Leistungen zur Steigerung der Lebensqualität und zur Verbesserung der Zukunftsperspektiven im Sinn einer positiven Gesamtentwicklung ihrer Dörfer. Gemeinsames Handeln und Miteinander stehen dabei im Vordergrund. Wichtig sind auch jene Aktivitäten, die bei der Dorfentwicklung auf eine Steigerung der Lebens- und Bleibeperspektiven für die gesamte Bevölkerung abzielen.

Der Wettbewerb soll für alle Beteiligten Anreiz sein, die Zukunft der Dörfer verantwortlich mit zu gestalten und damit einen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit der ländlichen Räume zu leisten, denn diese sind bedeutende Standorte für Arbeiten und Wohnen. Dabei sind Land- und Forstwirtschaft sowie Gartenbau wichtige Faktoren. Darüber hinaus haben die ländlichen Räume zentrale Funktionen für Natur, Umwelt, Erholung und Freizeit und können einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Seit seinem Bestehen ist der Dorfwettbewerb ein wichtiges Instrument in der Entwicklung der Orte und Regionen. Er greift die aktuellen Herausforderungen auf und entwickelt sich stetig fort.

Teilnahmeberechtigt sind räumlich geschlossene Ortschaften oder Gemeindeteile mit überwiegend dörflichem Charakter bis zu 3 000 Einwohner oder Gemeinschaften von benachbarten Dörfern mit insgesamt 3 000 Einwohnern. Das Dorf wird grundsätzlich von seiner Gemeinde für den Wettbewerb gemeldet (siehe Nummer 4.1). Eine Meldung kann auch durch die Ortsvorsteherin oder den Ortsvorsteher erfolgen. Voraussetzung für die Teilnahme am Landeswettbewerb ist die erfolgreiche Teilnahme an einem vorausgegangenen Kreiswettbewerb. Bei weniger als fünf Teilnehmern im Kreis und der kreisfreien Stadt wird über eine Teilnahme durch eine von der Landwirtschaftskammer gebildete Kommission entschieden (siehe Nummer 3.2).
Nicht teilnahmeberechtigt sind Orte, die aus dem Landeswettbewerb 2018 als Landessieger hervorgegangen sind


Kreiswettbewerbe 2020/2021

Die Kreise und kreisfreien Städte führen im Jahr 2020 oder 2021 als Vorentscheidung für den Landeswettbewerb 2022 einen Wettbewerb durch. Die Bewertungskommissionen werden von den Kreisen im Einvernehmen mit der Landwirtschaftskammer bestimmt. Bei der Auswahl der Mitglieder der Bewertungskommission soll neben der fachlichen Qualifikation im Sinn der Bewertungsmerkmale auch das ehrenamtliche Engagement der Vereine, im Besonderen auch der Landfrauenverbände, der Gartenbau- und Heimatvereine berücksichtigt werden.
Für Dörfer aus Kreisen und kreisfreien Städten, in denen sich weniger als fünf Ortsteile am Wettbewerb beteiligen wollen, trifft im Interesse der Entwicklung von ländlich strukturierten Gemeindeteilen eine von der Landwirtschaftskammer gebildete Bewertungskommission die Entscheidung.
Die Teilnahme am Kreiswettbewerb 2020/2021 (siehe Nummer 3.1) ist ab sofort der zuständigen Kreisverwaltung zu melden. Die Kreise führen im Jahr 2020 oder 2021 einen Kreisentscheid als Voraussetzung für die Teilnahme am Landeswettbewerb durch.

Landeswettbewerb 2022

Die Kreise übersenden der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen bis spätestens 31. Oktober 2021 eine Zusammenstellung der gemeldeten Ortsteile der Kreiswettbewerbe unter Angabe der Einwohnerzahlen und Gemeindenamen. Die Kreissieger (siehe Nummer 3.3) sind der Landwirtschaftskammer unmittelbar nach Abschluss des Kreiswettbewerbes, spätestens jedoch bis zum 31. Dezember 2021, zu melden.

Bundeswettbewerb 2023

Der 27. Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2023 wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ausgeschrieben. Voraussetzung für die Meldung zum Bundeswettbewerb 2023 ist die erfolgreiche Teilnahme am vorangegangenen Landeswettbewerb. Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz meldet die Landessieger bis zum 31. Oktober 2022 zur Teilnahme an. Die Bundesbewertungskommission beurteilt die Leistungen der teilnehmenden Dörfer im Sommer 2023.
Veranstalter: Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

Mehr unter: https://www.landwirtschaftskammer.de/dorfwettbewerb/

Regelmäßige Förderungen mit wiederkehrenden, jährlichen Bewerbungsfristen oder Möglichkeit der laufenden Bewerbung

Deutsche Künstlerhilfe des Bundespräsidenten

Frist: keine Frist, laufend

Ältere Künstler*innen (aller Genre), die zum kulturellen Ansehen der Bundesrepublik Deutschland beigetragen haben und durch Umstände verschiedener Art in eine finanzielle Notlage geraten sind, können vom Bundespräsidenten Mittel der Deutschen Künstlerhilfe erhalten. Es handelt sich um Ehrengaben des Bundespräsidenten als Ausdruck des Dankes für besondere kulturelle Leistungen. Der BFDK empfiehlt, Anträge/Vorschläge für 2020 rasch einzureichen!

Mehr unter: https://darstellende-kuenste.de/de/service/nachrichten/3078-deutsche-kuenstlerhilfe-des-bundespraesidenten-unterstuetzt-in-not-geratene-aeltere-kuenstler-innen.html?mc_cid=6ef28e224f&mc_eid=7c1bce921c

Deutsche Bank Stiftung

Frist: keine, laufend möglich

Die Deutsche Bank Stiftung zielt mit ihren Aktivitäten auf die Entwicklung und nachhaltige Stärkung von Potentialen insbesondere junger Menschen. Sie initiiert und unterstützt Projekte, die diesen neue Erfahrungsräume eröffnen und sie dazu befähigen, ihre individuellen Begabungen zu entfalten. Ebenso ermutigt sie den künstlerischen Nachwuchs, neue Wege auszuprobieren und professionelle Fähigkeiten weiter auszubauen. Sie trägt mit zahlreichen Projekten zur Integration von Immigrantinnen und Immigranten bei und stärkt die Chancengerechtigkeit für benachteiligte Gesellschaftsgruppen. Nicht zuletzt fördert die Stiftung das vielfältige kulturelle Leben in Deutschland. Weltweit engagiert sie sich gemeinsam mit starken Partnern in der Katastrophenprävention.

Die Deutsche Bank Stiftung fördert Projekte in den Bereichen Kultur, Bildung und Soziales in Deutschland. Förderungen werden ausschließlich an inländische steuerbegünstigte Körperschaften und inländische Körperschaften des öffentlichen Rechts zur Verwendung für steuerbegünstigte Zwecke vergeben, wie zum Beispiel Vereine, Stiftungen, Hochschulen, gGmbHs.

Weitere Informationen: https://www.deutsche-bank-stiftung.de/foerderantrag/

Werkleitz Projektförderung

Frist: spätestens 14 Tage vor Projektbeginn

Die Projektförderung unterstützt pro Jahr bis zu vier Film- und Medienprojekte. Diesen stellt Werkleitz für maximal 30 Tage kostenfrei Technikequipment und Schnittplätze bereit.

Anfragen auf Projektförderung können jederzeit per E-Mail (info(at)werkleitz.de) oder postalisch eingereicht werden. Zusätzlich zum obligatorischen Antragsblatt mit technischen Daten soll das geplante Vorhaben in der Einreichung verständlich dargestellt werden. Je nach Umfang kann dies geschehen mit Drehbuch, Projektbeschreibung, Skizzen und anderen Visualisierungen, Vita der Künstler und eventuellen Referenzen (DVD, Kataloge, URL).

Mehr unter: https://werkleitz.de/stipendien/projektforderung

Call for Projects 2021. The art of bringing Europe together

Frist: Es werden unterjährig Projektvorschläge entgegengenommen.

Die Allianz Kulturstiftung sucht mit der Förderausschreibung „Call for Projects 2021. The Art of bringing Europe together” Projekte, die aus einer künstlerischen Perspektive über den eigenen Wirkungskreis hinausblicken, die neue, ungewöhnliche Allianzen eingehen und möglichst unterschiedliche Akteur*innen ansprechen sowie miteinander kooperieren lassen. Von Interesse ist insbesondere, dass die Projekte im Schnittbereich von Kunst und Digitalisierung liegen und inklusive und partizipative Angebote entwickeln.

Mehr unter: https://kulturstiftung.allianz.de/de_DE/foerderung-und-projekte/call-for-projects.html

Förderbudget der niederländischen diplomatischen Vertretungen in Deutschland

Frist: keine

Das Förderbudget der niederländischen diplomatischen Vertretungen in Deutschland für das Kalenderjahr 2020 beträgt 300.000 €. Das Budget ist für relevante Projekte bestimmt, die im großen Maß zur Förderung und Profilierung professioneller Kunst aus den Niederlanden in Deutschland beitragen. Voraussetzung ist, dass das Projekt einen relevanten Beitrag zur kulturellen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den Niederlanden oder zum Export niederländischer Kunst nach Deutschland leistet und dass der Förderungsbedarf zunächst mindestens 2.500,00 € beträgt. Projekte mit kommerzieller Ausrichtung sind von der Förderung ausgeschlossen.

Obgleich die Fördermittel für alle Kulturdisziplinen beantragt werden können, werden Projekte mit Bezug auf Kultur- und Kreativwirtschaft (insbes. Architektur, Design und Mode), bildende Kunst und Literatur bevorzugt. Das Maß an Ausstrahlung und Medienreichweite überwiegen bei der Beurteilung des Förderantrags. Der Antrag kann nur von einer ausführenden deutschen Organisation gestellt werden, die selbst substantiell mit finanziellen Mitteln an dem Projekt beteiligt ist. Eine dauerhafte Beziehung zwischen dem*der deutschen Antragsteller*in und dem*der niederländischen Teilnehmer*in ist vorteilhaft. Anträge, die sich auf mehrere Präsentationen (an mehreren Orten oder Präsentationsreihen) beziehen, werden bevorzugt. Bei der Beurteilung der Anträge wird auch auf eine Verteilung der Mittel auf die verschiedenen Regionen geachtet, wobei Projekte in großen städtischen Gebieten bevorzugt werden.

Folgende Kosten kommen für einen Zuschuss in Betracht:
• Kosten für PR
• Reise- und Aufenthaltskosten (Übernachtung und Frühstück) der Künstler*innen aus den Niederlanden
• Transportkosten

Der Förderantrag muss mindestens acht Wochen vor Beginn des Projekts bei der Abteilung Kultur und Kommunikation der Botschaft des Königreichs der Niederlande per E-Mail eingereicht werden: bln-pcz@minbuza.nl.

Mehr unter: https://www.niederlandeweltweit.nl/laender/deutschland/kultur/fordermoglichkeiten-von-kulturprojekten

Aktion Mensch: Mikroförderung für Begegnung, Kultur und Sport

Frist: keine

Die Mikroförderung eignet sich für vielfältige, lokale Projektideen, die klein und niederschwellig sind. Außerdem unterstützt die Aktion Mensch Sie, wenn Sie die Zusammenarbeit verschiedener Partner stärken wollen und beispielsweise ein Netzwerk planen oder aufbauen.

Inklusive Projekte: Die Aktion Mensch fördert zum Beispiel inklusive und barrierefreie Stadtführungen, Theater- oder Tanzangebote, Kunstateliers, Zirkusprojekte oder inklusive Radtouren. Ebenso werden Angebote gefördert, die sich exklusiv an Menschen mit Behinderung richten.

Aufbau von Netzwerken: Die Aktion Mensch unterstützt Sie, wenn Sie die Zusammenarbeit verschiedener Partner stärken wollen, indem Sie ein Netzwerk planen und/oder aufbauen möchten. Zum Beispiel um Sport in Ihrer Stadt inklusiver zu machen. Dazu können Sie mit lokalen Partnern ein Konzept entwickeln, das Menschen mit und ohne Behinderung zusammenbringt.

Pro Projekt-Partner wird nur ein Projekt pro Jahr bewilligt. Organisationen mit mehreren Einrichtungen oder Diensten können jedoch für jede dieser Einrichtungen oder Dienste eine Projektförderung beantragen. Maßgeblich ist das Datum des Antragseingangs.

Das wichtigste:
• Maximaler Zuschuss: 5.000 €
• keine Eigenmittel notwendig
• Laufzeit: bis zu 1 Jahr

Mehr unter: https://www.aktion-mensch.de/foerderung/foerderprogramme/lebensbereich-freizeit/begegnung-kultur-sport.html

Aktion Mensch: Projektförderung für Begegnung, Kultur und Sport

Frist: keine

Zeitlich befristete, größere Vorhaben mit dem Ziel, die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche oder Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten langfristig zu verbessern.

• Maximaler Zuschuss: 350.000 €
• Eigenmittel von mind. 10% der förderfähigen Kosten
• Laufzeit: bis zu 5 Jahre

Mehr unter: https://www.aktion-mensch.de/foerderung/foerderprogramme/lebensbereich-freizeit/begegnung-kultur-sport.html

Einzelprojekte mit Integrationsbezug - Nordrhein-Westfalen

Neben der Förderung über NRW-weite Programme stellt das Land auch Mittel für Einzelprojekte zur Verfügung.
Das können Veranstaltungen mit Integrationsbezug sein, zum Beispiel
•Ausstellungen,
•Fachtagungen
•und Straßenfeste.
Ebenso förderfähig ist in der Regel auch die Herstellung von
•mehrsprachigem Informationsmaterial
•sowie mehrsprachigen und/oder interreligiösen Kalendern.
Darüber hinaus werden auf der Grundlage der Landeshaushaltsordnung (§ 23 bzw. § 44 LHO) auch einzelne Modellprojekte zur Integration von Zuwanderern unterstützt.
Das KfI (Dezernat 36 der Bezirksregierung Arnsberg) ist auch im Bereich der Einzelprojektförderung die landesweit zuständige Bewilligungsbehörde.
Mehr unter: http://www.kfi.nrw.de/Foerderprogramme/Einzelprojekte/index.php.

Förderprogramm RISE

Frist: Bewerbungen können das ganze Jahr über eingereicht werden.

Das Förderprogramm RISE sucht Filmemacher*innen zwischen 14 und 26 Jahren, die selbst einen Kurzfilm zum Thema "Jugendkulturelle Antworten auf islamistischen Extremismus" erstellen möchten. Gefördert werden Filme mit bis zu 2.000 Euro.

Das Projekt beschäftigt sich vor allem mit der Frage, wie die Gemeinschaft zusammenleben möchte und welche Herausforderungen dabei entstehen können. Die Filme sollen zwischen drei und zehn Minuten lang sein. Das Format und das Genre sind nicht vorgeschrieben.

Eingereicht werden können Einzel-, aber auch Gruppenprojekte von jungen Menschen zwischen 14 und 26 Jahren. Neben einer Fördersumme von bis zu 2.000 Euro unterstützt das JFF – Institut für Medienpädagogik die Filmgruppen mit individuellen Coachings, wie beispielsweise Workshops zur Themenfindung, Kamera und Schnitt.

Die Filme werden mit pädagogischem Material vom Institut für Medienpädagogik befüllt und können so in der pädagogischen Arbeit eingesetzt werden. Das Ganze wird dann auf der Internetseite gebündelt.

Das Förderprogramm ist vom Bundesministerium für Kultur und Medien ausgeschrieben.

Mehr unter: www.rise-jugendkultur.de

Deutsches Kinderhilfswerk fördert digitale Kinder- und Jugendprojekte

Frist: Anträge können laufend eingereicht

Ab sofort besteht die Möglichkeit, Anträge bei den Förderfonds des Deutschen Kinderhilfswerkes zu stellen und eine Regelförderung von bis zu 5.000 Euro zu erhalten. In Ausnahmefällen können Projekte sogar mit bis zu 10.000 Euro gefördert werden.

Ziel der Förderfonds ist neben der Entwicklung und Umsetzung kreativer, digitaler Ansätze der Kinder- und Jugendarbeit vor allem auch die Bekanntmachung der Kinderrechte und die Verbesserung der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen unter dem Aspekt der Mitbestimmung. Anträge können Vereine, freie Träger, Initiativen, Elterngruppen, Kinder- und Jugendgruppen sowie Schülerinitiativen für noch nicht begonnene Projekte stellen.


Das Deutsche Kinderhilfswerk reagiert auf die aktuellen Bedarfe in der Corona-Krise und stellt sein Förderprogramm für Kinder- und Jugendprojekte um.

Mehr unter: https://www.dkhw.de/foerderung/foerderantrag-stellen

Deutsch-Französischer Bürgerfonds

Fristen:
Projekte aus Kategorie 1 und 2: spätestens 6 Wochen vor Projektbeginn
Projekte aus Kategorie 3 und 4: Antragsfristen werden auf der Webseite bekannt gegeben

Das Leuchtturmprojekt des Vertrages von Aachen wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Jugend und Frauen (BMFSFJ), vom französischen Bildungs- und Jugendministerium sowie vom französischen Europa- und Außenministerium mit einem Gesamtbudget von 2,4 Millionen Euro finanziert. Gemeinsam mit dem DFJW senden damit beide Regierungen ein starkes Zeichen für europäischen Zusammenhalt – sowohl in der Corona-Krise, als auch darüber hinaus.

Ab sofort fördert der Bürgerfonds Projekte, die den zivilgesellschaftlichen Austausch zwischen Deutschland und Frankreich vertiefen – über Grenzen und Generationen hinweg. Um den besonderen Umständen Rechnung zu tragen, liegt der Fokus zunächst auf Online-Begegnungen.

Gefördert werden können Projekte, deren Ziel es ist, die deutsch-französischen Beziehungen und den direkten Austausch zwischen der deutschen und der französischen Zivilgesellschaft zu initiieren, zu vertiefen oder langfristig zu erneuern, die Demokratie in Deutschland und Frankreich zu stärken sowie den europäischen Verständigungsgedanken in seiner Vielfalt zu befördern. Bereits begonnene oder abgeschlossene Projekte können nicht gefördert werden.

Förderfähig sind:
• Begegnungen, Austausche und deren Anbahnungen zwischen Bürger*innen, insbesondere im generationenübergreifenden Rahmen,
• Projekte, die dem gemeinsamen bürgerschaftlichen Engagement, dem Wissens- und Erfahrungsaustausch oder der Vernetzung dienen (z. B. Seminare, Fortbildungen, Vernetzungsplattformen),
• Kulturelle Projekte, die zur Sichtbarkeit der deutsch-französischen Beziehungen im öffentlichen Raum beitragen,
• Veranstaltungen (z. B. Tagungen, Konferenzen und Jubiläumsveranstaltungen),
• Digitale Projekte und Austauschplattformen,
• Lokale oder regionale Forschungsvorhaben zu deutsch-französischen Themen,
• Personalkostenzuschüsse für Partnerorganisationen des Bürgerfonds.

Förderschwerpunkte liegen auf Themen wie Umweltschutz, intergenerationellem Dialog, Gesundheit, Kultur, Menschenrechten, Sport oder der Digitalisierung.

Förderanträge können stellen:
• gemeinnützige Vereine, (Städte-)Partnerschaftsvereine
• Gebietskörperschaften (Städte, Gemeinden, Landkreise)
• wissenschaftliche Institute
• Bildungs- und Ausbildungszentren
• Sozialunternehmen gGmbHs
• Stiftungen
• Bürgerinitiativen und informelle Gruppen (jeweils mindestens drei Personen)

Der Bürgerfonds soll helfen, die deutsch-französische Freundschaft in der Breite der Bevölkerung erfahrbar zu machen.

Mehr unter: https://www.buergerfonds.eu/.

Förderprogramm "Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Deutschland"

Mit dem Förderprogramm "Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Deutschland" unterstützt der Bund ab 2020 deutschlandweit Investitionen in den Erhalt und die Weiterentwicklung national bedeutsamer Kultureinrichtungen.

Der Bund stärkt gemeinsam mit den Ländern die kulturelle Infrastruktur der einzelnen Regionen in Deutschland und trägt dazu bei, auch abseits der Metropolen gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen. Deshalb unterstützt die Staatsministerin für Kultur und Medien in ganz Deutschland national bedeutende Kultureinrichtungen und Institutionen, die prägend für das nationale Kulturerbe sind, mit dem Programm "Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Deutschland" (INK).

Ausgestattet mit einem jährlichen Volumen von bis zu 20 Millionen Euro, bietet es den geförderten Einrichtungen ab 2020 vielfältige Unterstützung etwa für dringend notwendige Sanierungsarbeiten oder Neubauten, wobei Aspekte der Nachhaltigkeit - insbesondere zur Verbesserung des ressourcenschonenden Betriebs - besonders berücksichtigt werden. Der Bundesanteil beträgt grundsätzlich bis zu 50 Prozent der Projektausgaben. Die Bundesmittel werden durch die Bundesländer kofinanziert, aber auch durch Kommunen und Dritte. Die Antragsstellung erfolgt über die jeweils für Kultur zuständige oberste Landesbehörde.

Mehr unter: https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/kultur/bund-startet-neues-foerderprogramm-1688588
Antragstellung über die Länderministerien: https://www.kmk.org/kmk/mitglieder.html.

Institut Francais - Projektförderung - Bureau des arts plastiques

Frist: keine, laufende Antragstellung möglich

Das Bureau des arts plastiques unterstützt deutsche Einrichtungen, die Ausstellungen mit französischen oder in Frankreich lebenden Künstlern organisieren und die Verbreitung ihrer Arbeiten in Deutschland fördern.
Vorrangig gefördert werden monographische Ausstellungen aufstrebender Künstler, die von innovativen Institutionen und national bzw. international anerkannten Partnern organisiert werden.
Mehr unter: https://www.institutfrancais.de/kultur/kunst-architektur/projektfoerderung

Der Heinrich – Ideenpreis der Heinrich-Böll-Stiftung NRW

Frist: fortlaufende Bewerbung möglich

Seit 2004 vergibt die Heinrich Böll Stiftung NRW jährlich den Ideenpreis „Der Heinrich“, um Projekten, Aktionen, Kampagnen, Werken von Initiativen, Vereinen und Agenda-Gruppen nicht nur stärkere Beachtung für beachtlich Geleistetes zu verschaffen, sondern auch Müde und Zweifelnde zum Nachmachen zu ermuntern.
Die Geschichte des Ideen- und Initiativenpreises „Der Heinrich“ geht zurück auf das Jahr 2002 in dem auf der Mitgliederversammlung die Vergabe eines Preises der Heinrich Böll Stiftung NRW beschlossen wurde. Fortan wurde es zum Ziel gelungene neue und ungewöhnliche Projekte, Aktionen oder Kampagnen, die mit dem Leitbild der Heinrich Böll Stiftung NRW übereinstimmen, zu ehren. Dabei sollen keine großen Persönlichkeiten zum wiederholten Mal für ihr Lebenswerk belohnt werden, sondern innovative, beispielhafte und übertragbare Konzepte. Daher ist ein zentrales Kriterium der Suche nach Preisträgern die aktivierende Wirkung der Ideen und Projekte für neue Menschen und Nachahmer*innen. Von besonderem Interesse sind dabei vor allem neue bürgerschaftliche Beteiligungsformen.

Quelle und mehr: http://www.boell-nrw.de/de/der-heinrich

Kulturaustauch mit Finnland: TelepART Mobility Support Platform

TelepArt bietet einen Reisekostenzuschuss für Künstler*innen und Gruppen der Performing Arts, die zwischen Finnland und ausgewählten europäischen Ländern (u.a. Deutschland) und Japan reisen. Eine Antragstellung ist jederzeit möglich.

Mehr unter: http://www.applytelepart.com/

Sonder-Primus Digital

Frist: keine

Die Stiftung Bildung und Gesellschaft verleiht den Sonder-Primus Digital an zivilgesellschaftliche Initiativen, die das Ziel haben, Kinder und Jugendliche auf das Leben in einer digitalen Welt vorzubereiten.
Dies können beispielsweise sein: Angebote, die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, sich sicher und verantwortungsvoll im Netz zu bewegen; Initiativen, die Jugendliche motivieren und befähigen, neue Medien und digitale Technologien zu nutzen, um ihre Ideen aus Kunst, Musik, Sport, Gesellschaft oder Freizeit umzusetzen oder Camps, in denen Kinder programmieren lernen.
Der Sonder-Primus Digital wird einmal pro Quartal verliehen und ist mit 1.000 Euro dotiert. Zusätzlich erhalten die ausgezeichneten Initiativen jeweils 500 Euro für den Besuch einer Weiterbildung.
Die Bewerbung für den Sonder-Primus Digital ist ab sofort und jederzeit möglich.
Der Sonder-Primus Digital wird erstmals im ersten Quartal 2018 vergeben.

Mehr unter: http://www.stiftung-bildung-und-gesellschaft.de/primus-preis.html.

Fonds für Flüchtlingskinder in Deutschland

Mit bis zu 5.000 Euro können sowohl Einzelfallhilfen als individuelle Hilfsangebote als auch Projekte für Flüchtlingskinder in Deutschland gefördert werden, die ihre Integration und Teilhabe beispielsweise durch Spiel-, Kultur-, Medien-, Beteiligungs- oder Bildungsprojekte unterstützen und ihnen bei der Bewältigung ihres Alltags helfen. Denn: Kinder bilden die schutzbedürftigste Gruppe unter den Flüchtlingen. Das Deutsche Kinderhilfswerk möchte mit dem Förderfonds „Flüchtlingskinder in Deutschland“ einen Beitrag dazu leisten, dass diese Kinder die Fürsorge und Unterstützung erhalten, die sie dringend brauchen.
Mehr unter: https://www.dkhw.de/unsere-arbeit/projektfoerderung/foerderantrag-stellen/.

»Inklusion einfach machen«

Mit einem neuen Förderangebot unter dem Titel »Inklusion einfach machen« möchte die Aktion Mensch ab sofort noch mehr freie gemeinnützige Organisationen dazu motivieren, neue und inklusive Projekte zu starten. Das Besondere dabei: Für eine Förderung von bis zu 50.000 Euro benötigen die Projekt-PartnerInnen nur fünf Prozent Eigenmittel. Damit möchte die Aktion Mensch vor allem Projekt-PartnerInnen der Kinder- und Jugendarbeit, der Behindertenhilfe und Selbsthilfe einladen, einen Antrag zu stellen. Interessierte Projekt-PartnerInnen können ab sofort einen Antrag auf die neue Förderung stellen, bei der neben der Kinder- und Jugendarbeit auch alle anderen Ideen für mehr Teilhabe und Inklusion willkommen sind. Zusätzlich gibt die Aktion Mensch einen Zuschuss von bis zu 10.000 Euro für Kosten zur Förderung von Barrierefreiheit.

Mehr unter: https://www.aktion-mensch.de/foerderung/foerderprogramme/weitere-foerderangebote/inklusioneinfachmachen.html.

Quelle: BBE-Newsletter Nr. 10 vom 17.5.2018

Kunststiftung NRW

Die Kunststiftung NRW fördert herausragende Projekte, programmatische Besonderheiten und innovative Konzepte aus den Bereichen Musik, Theater, Tanz, Literatur und visuelle Kunst in Nordrhein-Westfalen sowie spartenübergreifende Projekte von hoher künstlerischer Qualität. Dazu gehören auch die Förderung des Erwerbs und die Sicherung von Kunstgegenständen und Kulturgütern mit herausragender Bedeutung.

Fristen für eine Förderung im folgenden Jahr:
30. Juni
30. November

Neben der projektbezogenen Förderung gehört die Förderung junger, außergewöhnlich talentierter Künstlerinnen und Künstler aus Nordrhein-Westfalen, die in den Bereichen Musik, Theater, Tanz, Literatur und visuelle Kunst tätig sind, zu den wichtigsten Aufgaben der Kunststiftung NRW. Mit jeweils individuell entwickelten Fördermaßnahmen – in der Regel in Form von Residenzen und Stipendien – werden die jungen Künstler unterstützt und ermutigt, konsequent ihren eigenen Weg zu verfolgen.

Quelle und mehr: http://www.kunststiftung-nrw.de/de/wie_kann_ich_mich_bewerben/projektfoerderung/.

Kulturstiftung des Bundes - Fonds Darstellende Künste

Abgabetermine für Projektanträge:

1. Februar 2020
2. Mai 2020
1. September 2020
1. November 2020

Abgabetermine für die Initialförderung:
1. Februar 2020
2. Mai 2020
1. September 2020
1. November 2020

Abgabetermine für die Konzeptionsförderung:
1. November 2020

Der Fonds Darstellende Künste ist auf Initiative der im Deutschen Kulturrat/Sektion Darstellende Künste vertretenen Mitgliedsorganisationen im Jahr 1985 gegründet worden und fördert seit 1988 Projekte aller Sparten der darstellenden Künste mit Mitteln des Bundes.

Der Fonds hat sich zum Ziel gesetzt, alle Arbeitsfelder und Sparten der darstellenden Künste des professionellen Freien Theaters und Freien Tanzes zu fördern und damit einen substantiellen Beitrag zur Weiterentwicklung einer vielgestaltigen Theater- und Tanzlandschaft in Deutschland zu leisten. Er fördert bundesweit herausragende und qualitativ anspruchsvolle Einzelprojekte und Projektkonzeptionen, die sich vor allem mit gesellschaftlich relevanten Themen auseinandersetzen und aufgrund ihrer spezifischen Ästhetik, exemplarischen Versuchsanordnung und besonderen Interaktion mit dem Publikum modellhaft für das Freie Theater und den Freien Tanz sind.

Mehr unter: http://www.fonds-daku.de/.

Förderung für Projekte mit Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland

Das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) fördert 2016 auch deutsch-polnische Jugendbegegnungen mit den Ländern der Östlichen Partnerschaft (Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Republik Moldau, Ukraine) oder Russland.

Das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) engagiert sich seit seiner Gründung für Stärkung der Zivilgesellschaft durch internationale Jugendarbeit in den Ländern des östlichen Europas. Dies geschieht durch Bezuschussung von trilateralen Jugendbegegnungen sowie regelmäßige Vernetzungs- und Weiterbildungsprogramme für Multiplikator(inn)en. Auch im Jahr des 25. Jubiläums des DPJW wird ein besonderes Programm der Förderung zur Verfügung gestellt.

Deutsch-polnische Jugendbegegnungen mit den Ländern der Östlichen Partnerschaft (Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Republik Moldau, Ukraine) oder Russland werden mit den vollen Festbeträgen des DPJW bezuschusst. Im Rahmen dieses Programms können auch Ausgaben bezuschusst werden, die das DPJW im Regelfall nicht fördert: Die Reisekosten der Jugendlichen aus einem der Drittländer vom Wohn- zum Projektort sowie Projekte im Drittland.
Die Förderung betrifft Jugendbegegnungen, die in Deutschland oder einem der genannten Drittländer stattfinden.

Informationen zur Projektförderung - Projekte mit Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland auf der Website des Deutsch-Polnischen Jugendwerks: https://www.dpjw.org/aktuelles-projekte/.

Quelle: Deutsch-Polnisches Jugendwerk

Förderprogramm der Aktion Mensch: Inklusion

Mit dem Förderprogramm Inklusion unterstützen Aktion Mensch Projekte und Initiativen, die vor Ort unterschiedliche Akteure aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens vernetzen. So soll das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung ermöglicht und damit Inklusion in den regionalen Lebensweltbezügen umgesetzt werden. Ziel des Förderprogramms ist die Schaffung von Vernetzungsstrukturen, in denen frei gemeinnützige Träger aus der Behindertenhilfe mit Partnern aus Kommunen, Unternehmen oder anderen Organisationen kooperieren. Gemeinsam wählen sie Handlungsfelder aus, die für ein selbstbestimmtes Leben besonders wichtig sind und stoßen gemeinsam Aktivitäten in den Bereichen, Arbeit, Wohnen, Bildung, Freizeit und Barrierefreiheit an.

Voraussetzung für eine Förderung ist, dass von Anfang an Menschen mit und ohne Behinderung gleichberechtigt an Planung und Realisierung des Projektes beteiligt sind. Allen beteiligten Personen muss ein barrierefreier Zugang zu den Räumlichkeiten sowie den sprachlichen und medialen Mitteln zur Verfügung stehen.

Mehr unter: www.aktion-mensch.de/projekte-engagieren-und-foerdern/foerderung/foerderprogramme/inklusion.html.

Fördermittel der Deutsch-Türkischen Jugendbrücke

Der Antrag auf Förderung sollte spätestens drei Monate vor Projektbeginn gestellt werden.

Die Deutsch-Türkische Jugendbrücke fördert in allen Bereichen und auf allen Ebenen den Austausch junger Menschen (12-30 Jahre). Darüber hinaus fördert sie gemeinsame Projekte und die Zusammenarbeit von Jugendorganisationen, Schulen und von im Jugendaustausch tätigen Institutionen und Organisationen einschließlich der Weiterbildung der hierfür verantwortlichen Fachkräfte.
Es werden Projekte mit grundsätzlich bis zu 5000,00€ im außerschulischen Jugendaustausch (Jugendbegegnungen), Fachkräfteaustausch, Schüleraustausch, Schulpartnerschaft, Studentenaustausch sowie Workcamps und Freiwilligendienste gefördert. Darüber hinaus vergibt die Deutsch-Türkische Jugendbrücke mit dem Format "4x1 ist einfacher!" Fördermittel für Kleinstprojekte ( bis zu 1000,00 €).

 Mehr unter: https://www.jugendbruecke.de/index.php?id=64.

Förderung für Gedenkstättenfahrten für Jugendliche

Im Auftrag der Bethe-Stiftung fördert das IBB ab 2015 Gedenkstättenfahrten deutscher Schulklassen nach Auschwitz, Majdanek, Treblinka, Chelmno, Belzec und Stutthof.

Fördermittel in Höhe von bis zu einer Million Euro stehen zur Verfügung für Gedenkstättenfahrten Jugendlicher in Polen und Deutschland. Das Kernstück der neuen Förderung bildet die Zusammenarbeit zwischen der Bethe-Stiftung und dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW). Gefördert werden sowohl Fahrten deutscher Schüler zu den NS-Gedenkstätten in Polen als auch bi- und trinationale Gedenkstättenprogramme.

Mehr unter: http://ibb-d.de/erinnern/foerderung-gedenkstaettenfahrten/.

Primus-Preis

Mit dem Primus-Preis zeichnet die Stiftung Bildung und Gesellschaft monatlich eine zivilgesellschaftliche Initiative mit Vorbildcharakter aus, die auf kreative Weise und in Partnerschaft mit lokalen Akteuren und Institutionen eine konkrete Herausforderung in unserem Bildungssystem aufgreift. Auf diese Weise möchte die Stiftung eine nachahmenswerte Initiative überregional bekannt machen.

Der Primus-Preis wird monatlich verliehen.

Mehr unter: www.stiftung-bildung-und-gesellschaft.de/primus-preis.html.

Förderprogramm der Aktion Mensch

Die Aktion Mensch unterstützt impulsgebende Projekte freier gemeinnütziger Träger aus der Kinder- und Jugendhilfe, die das Angebot auf lokaler Ebene verbessern. Gefördert werden können gute Ideen z.B. aus den Bereichen Jugendsozialarbeit, Prävention, Inklusion bzw. Integration junger Menschen mit und ohne Behinderungen, Stärkung der Geschlechtergerechtigkeit, u.v.m..
Gefördert werden Initiativprojekte mit ehrenamtlichem Engagement mit bis zu 4.000 Euro. Die Antragstellung erfolgt über ein eigenes, vereinfachtes Online-Verfahren.
Das aktuelle Förderspektrum der Aktion Mensch findet man unter www.aktion-mensch.de/foerderung.

Förderung von deutsch-polnischem Schüleraustausch

Das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) unterstützt schulischen und außerschulischen Jugendaustausch. Polnische und deutsche Jugendliche sollen die Chance haben, bei Projekten verschiedenster Art und zu unterschiedlichen Themen einander kennenzulernen. Die Jugendlichen erfahren so das Leben und den Alltag im jeweiligen Nachbarland.
Der polnische und der deutsche Partner planen das Projekt gemeinsam und reichen auch den Förderantrag gemeinsam ein. Der Antrag auf Förderung sollte spätestens drei Monate vor Projektbeginn gestellt werden.
Die Förderkriterien gelten für SchülerInnen zwischen 12 und 26 Jahren. Die Begegnung soll mindestens 4 und höchstens 28 Tage umfassen, wobei etwa genauso viele polnische wie deutsche Jugendliche teilnehmen. Gefördert werden können alle Schularten, auch Berufs- und Förderschulen.

Mehr unter: http://www.dpjw.org/projektfoerderung/.

Aktionsgruppenprogramm (AGP)

Frist: keine, laufende Antragstellung möglich

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt die entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit, die in Deutschland stattfindet.

Gefördert werden Projekte von engagierten Akteuren in Deutschland, darunter
– Informationsveranstaltungen, Podiumsdiskussionen,
– Workshops, Seminare, Konferenzen, Kampagnen,
– Unterrichtseinheiten, Projekttage an Schulen,
– themenbezogene Ausstellungen mit Begleitprogramm, Lesungen mit Diskussion,
– Theaterarbeit, Radio- / Foto- / Filmprojekte, Filmfeste.

Ziel ist es, Interesse an Entwicklungsländern zu wecken, globale Zusammenhänge aufzuzeigen und das entwicklungspolitische Engagement der Bürger zu unterstützen.

Antragsberechtigt sind entwicklungspolitisch aktive Vereine, Aktionsgruppen, Initiativen, Schulen, Kindergärten und -tagesstätten, Berufskollegs, Fördervereine, Hochschulen und Hochschulgruppen, Stiftungen, gemeinnützige Gesellschaften, Einrichtungen des öffentlichen Rechts (z.B. Museen) o.ä., die ihren Sitz in Deutschland haben.

Bei der Umsetzung von Projekten muss die Vielfalt der Perspektiven (unterschiedliche Sichtweisen) ausgewogen dargestellt werden.
Die Projekte müssen in sich und innerhalb eines Haushaltsjahres abgeschlossen sein.

Zielgruppe der Projekte können sein:
– die breite deutsche Öffentlichkeit; insbesondere Menschen, die sich bisher nicht oder nur wenig mit entwicklungspolitischen Fragestellungen befasst haben,
– Kinder, Jugendliche, Schüler und Auszubildende im schulischen und außerschulischen Bereich,
– Lehrkräfte von Ausbildungs- und Schuleinrichtungen,
– Fachkräfte und Vertreter der Wirtschaft sowie Verbraucher,
– politische Entscheidungsträger, Vertreter von öffentlichen Einrichtungen,
– Personen mit Migrationshintergrund, Vertreter von Migrantenorganisationen und
– entwicklungspolitisch engagierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Von der Förderung ausgenommen sind reine Maßnahmen der Entwicklungszusammenarbeit, Veranstaltungen mit rein folkloristischer Ausrichtung und rein kulturelle Veranstaltungen ohne entwicklungspolitischen Schwerpunkt sowie institutionelle, organisationsbezogene Aktivitäten (z.B. Mitgliederversammlungen), Spendenläufe und Spendensammlungen sowie Veranstaltungen, die ausschließlich oder überwiegend der Selbstdarstellung dienen.

Die Förderung erfolgt als Zuschuss. Die Höhe des Zuschusses beträgt maximal 2.000 EUR pro Projekt. Pro Haushaltsjahr können grundsätzlich zwei unabhängige Projekte pro Antragsteller gefördert werden.
Der Eigenanteil der Antragsteller muss mindestens 25%, bei Schulen, Kindergärten, -tagesstätten sowie deren Fördervereinen mindestens 10% der zuschussfähigen Gesamtausgaben des beantragten Projekts betragen.

Anträge sind bis spätestens 6 Wochen vor Beginn der geplanten Maßnahme an die ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH Aktionsgruppenprogramm (AGP) zu richten.

Mehr unter: http://www.engagement-global.de

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