RadPendlerRoute im Neuenweg und Ferdinand-Schmitz-Straße
Die Stadt Bergisch Gladbach plant das Projekt RadPendlerRouten. Die RadPendlerRouten sind insgesamt vier Radschnellverbindungen, die ausgehend von Köln-Deutz in das rechtsrheinische Umland führen, u.a. nach Bergisch Gladbach. Damit soll das Radfahren attraktiver und somit das stark beanspruchte Straßenverkehrsnetz entlastet werden. Die Trassenführung der RadPendlerRouten geht auf eine Machbarkeitsstudie zurück, in der Verlagerungspotenzial und Wirtschaftlichkeit bewertet wurden.
Von der RadPendlerRoute zweigt eine Zubringerroute südlich ab über Refrath bis Bensberg. Diese Zubringerroute läuft unter anderem über den Neuenweg und die Ferdinand-Schmitz-Straße. Daher sollen die Straßen radverkehrsfreundlich optimiert werden, um den Standards der RadPendlerRoute gerecht zu werden.
Gleichzeitig plant die Stadt den Neuenweg grundlegend zu erneuern und die Ferdinand-Schmitz-Straße zu sanieren. Bei der Maßnahme sollen Straße und Gehwege so angepasst werden, dass sie den heutigen Anforderungen entsprechen. Außerdem sollen alle Bushaltestellen erneuert und barrierefrei ausgebaut werden. Da in der Ferdinand-Schmitz-Straße eine Deckensanierung geplant ist, sollen vor allem kleinere bauliche Maßnahmen im Bestand umgesetzt werden. Im Neuenweg ist ein Vollausbau der Straße vorgesehen. Daher können hier umfangreichere Maßnahmen geplant werden.
Online-Beteiligung
Zurzeit steht das Projekt noch ganz am Anfang. Bevor mit der Planung begonnen wird, findet zunächst eine Online-Beteiligung statt. Dazu erhalten alle Anwohnerinnen und Anwohner des Neuenwegs und der Ferdinand-Schmitz-Straße ein Schreiben mit einem entsprechenden Link, um aktuelle Defizite in der Straße anzugeben. Diese Anmerkungen und Hinweise bilden die Grundlage für das weiteren Vorgehen und die Planung. Die Anmerkungen werden geprüft und, wenn möglich, in die Planung mit einbezogen. Die Ergebnisse der Online-Beteiligung werden nach der Auswertung hier veröffentlich.
Erste Planungsergebnisse gibt es voraussichtlich im September 2026.
Eine Umsetzung der Maßnahme ist voraussichtlich 2027 geplant.