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Kreisverkehrsplatz Schnabelsmühle

In Bergisch Gladbach ist der Kreisel ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und hat eine wesentliche städtebauliche Funktion als „Eingangsportal zur Innenstadt“. Besonders prägend ist die Blickbeziehung zwischen der Bensberger Straße, der Villa Zanders und dem Konrad-Adenauer-Platz.

Die Ausgestaltung des Kreisverkehrsplatzes ist eine Kooperationsarbeit zwischen „Best of Bergisch“ und der Stadt Bergisch Gladbach in Form eines zweiphasigen Wettbewerbs.
Mit dem Wettbewerb ist beabsichtigt, unterschiedliche Lösungsvorschläge von hoher Qualität zu erzeugt sowie eine breite Zustimmung der Bewohner/-innen, Verwaltung und Politik herbeizuführen.

Wettbewerbsphase II ist zu Ende: die Rangfolge der Wettbewerbsbeiträge steht fest!

Wettbewerb »Kreisel Schnabelsmühle«: Finaler Planungsentwurf gekürt

Beginn der Einwerbung von Sponsoren für die Finanzierung

Bergisch Gladbach, den 20. März 2018

Der Wettbewerb um die Neugestaltung des Kreisverkehrsplatzes Schnabelsmühle ist abgeschlossen. Rund 5000 Bürgerinnen und Bürger haben sich an dem Gestaltungsprozess beteiligt.

In einer ersten Wettbewerbsphase wurden insgesamt 51 Themenideen aus der Bürgerschaft erarbeitet. Fünf der Themenideen dienten als Grundlage für die zweite Wettbewerbsphase – dem fachlichen Wettbewerb. Die fünf
Künstler und Landschaftsarchitekten konnten dabei jeweils eigenständig eines der vordefinierten Impulsthemen wählen und zu einer Freianlagengestaltung ausarbeiten. Bürgermeister Lutz Urbach: "Der zweistufige Wettbewerb diente dazu, unterschiedliche Lösungsvorschläge von hoher Qualität zu erzeugen, zugleich aber die Mitnahme und Akzeptanz von Politik, und insbesondere Bürger und Bürgerinnen sicherzustellen."

Dieser Tage fiel dann die Entscheidung: „Es gab viele Gespräche und Diskussionen. Letztendlich waren aber alle Jurymitglieder vom Entwurf des Landschaftsarchitekturbüros Greenbox überzeugt“, berichtet Friedhelm Terfrüchte, Juryvorsitzender und Mitglied des Gestaltungsbeirates der Stadt Bergisch Gladbach.

Der Entwurf zeigt enge Bezüge zu den Themenideen aus der Wettbewerbsphase 1 von ADK (Arbeitskreis der Künstler Bergisch Gladbach e.V.), von Horizont Wohnhaus für Suchtkranke - Caritas für den Rheinisch- Bergischen Kreis e.V. und von der Klasse 4a der Gemeinschaftsgrundschule Herkenrath. Er sieht einen schwebenden Ring vor, der als Landmarke den Kreisverkehrsplatz Schnabelsmühle mit seiner bedeutsamen städtebaulichen Funktion als „Eingangsportal zur Innenstadt“ markiert . Wie Wasserzeichen auf einer Papierrolle erscheinen auf dem Ring Wörter, die die Besonderheiten von Bergisch Gladbach herausstellen. Bei der Wahl der Wörter soll es eine weitere Beteiligungsphase geben. Bei Nacht wird das Objekt illuminiert, sodass der Ort auch in den Abendstunden erlebbar ist. Für das Unternehmernetzwerk kommentiert Architekt Thomas Duda: „Der
Entwurf überzeugt mich nicht nur in stadtplanerischer und künstlerischer Hinsicht. Er knüpft auch direkt an die Siegerentwürfe der Bürger aus der 1. Wettbewerbsphase an und beteiligt die Bürger auch weiterhin am
Entstehungsprozess des Kunstwerkes.“

„Neben dem prämierten Kunstwerk ist auch der Wettbewerbsprozess mit intensiver Bürgerbeteiligung und das hohe Engagement von Best of Bergisch in Kooperation mit der Fachverwaltung der Stadt Bergisch Gladbach zur
Aufwertung des öffentlichen Raums großartig und findet meinen besonderen Respekt“, erklärt Terfrüchte weiter.

Der Sieger Landschaftsarchitekt Hubertus Schäfer von Greenbox: „Wir freuen uns sehr, dass unser Entwurf für diesen stadthistorisch bedeutsamen Ort die Jury überzeugt hat. Uns war besonders wichtig, dass sich das große
Engagement der Bürger ganz unmittelbar in der Landmarke widerspiegelt.“

Alle Entwürfe der Planungsbüros werden in einer Ausstellung in der Villa Zanders präsentiert. So bekommen auch alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich die Werke anzuschauen. Die Ausstellung wird am Dienstag, den 20.03.2018 eröffnet und ist bis zum 21.03.2018 dort zu sehen. Vom 23.03. bis 12.04. werden die Entwürfe auch im Rathaus Bensberg zu sehen sein. Die Ausstellung wird auf dem Rathausflur des fünften Stocks montags bis donnerstags von 8.00 Uhr – 18.30 Uhr und freitags von 8.00 Uhr – 15.30 Uhr ausgestellt. Eine Ausstellung in der Stadtmitte ist angedacht. Die Termine werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Der siegreiche Entwurf wird zur Abstimmung in den Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss gebracht. Das Netzwerk Best of Bergisch soll nach Beschlussfassung den Entwurf mit der finanziellen Unterstützung von
weiteren Unternehmen oder Privatpersonen aus der Region umsetzen. Sämtliche Informationen zum Kreiselprojekt finden Sie in Kürze auch auf der eigenen Website unter: www.schnabelsmuehle.de oder unter
www.bergischgladbach.de

Über den Wettbewerb „Platz gestalten: Kreisel Schnabelsmühle“:

In der ersten Wettbewerbsphase, dem Ideen-Wettbewerb, wurden von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, von Künstlergruppen sowie Schülerinnen und Schülern Themenideen entwickelt. 51 Arbeiten wurden schließlich eingereicht und in der Villa Zanders der Bürgerschaft vorgestellt. Eine neunköpfige Jury hat schließlich, unter
Einbeziehung der Bürgermeinungen, fünf Sieger auserkoren. Diese trafen zu Beginn der zweiten Wettbewerbsphase auf fünf Landschaftsarchitekten und Künstler, die die Themenideen weiterentwickelt haben. Am Ende dieses zweiten Wettbewerbs tagte die Jury und ermittelte den siegreichen Entwurf. Nach Beschlussfassung im Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss, soll der Entwurf mit Hilfe des Unternehmernetzwerkes Best of Bergisch und weiteren Sponsoren baulich umgesetzt werden.

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© Copyright: Greenbox

Wettbewerbsbeitrag Rang 1:
Greenbox, Landschaftsarchitekturbüro in Köln

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© Copyright: Knopp Ferro, Inges Idee, Dorothee Bielfeld und Urbane Gestalt

Die Wettbewerbsbeiträge auf den Rängen 2 bis 5
(von oben links nach unten rechts):
2. Knopp Ferro, Künstler aus Innig
3. Inges Idee, Künstlergemeinschaft aus Köln/Berlin
4. Dorothee Bielfeld, Künstlerin aus Bochum
5. Urbane Gestalt, Landschaftsarchitekturbüro in Köln

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Kurze Skizzierung des bisherigen Projektablaufes:

Wettbewerbsphase I – Themenwettbewerb

Ziel der Wettbewerbsphase I ist es, ein breites Spektrum an Themenideen zu finden. Die besten Ideen werden anschließend, in einer zweiten Phase, in einem fachlichem Wettbewerb weiterentwickelt. Um die Entwurfsverfasser nicht einzuschränken, wurde auf eine thematische Eingrenzung verzichtet. An der Wettbewerbsphase I haben unterschiedliche Gruppen aus den Bereichen der weiterführenden Schulen, Hochschulen, Senioren, Vereine, Verbände etc. teilgenommen.

Insgesamt wurden 51 Themenideen eingereicht, die vom 07. Bis zum 16. Februar 2017 im Kunstmuseum Villa Zanders ausgestellt wurden. In diesem Rahmen hatten BürgerInnen Gelegenheit, sich an der Auswahl der Themenidee zu beteiligen – auch online bestand die Möglichkeit sich zu äußern.

Die 51 Themenideen

Botanik - Natur

Wappenelmente - Natur

Stadtmerkmale - Natur

Stadt - Vernetzung

Integration - Toleranz

Strunde - Mühle - Papier

Zeit - Entwicklung

Objekt - Gestalt

Satire


Die Ergebnisse aus der Ausstellung wuden am 17.02.2017 der Jury übergeben, um einen Einblick in die Meinung der Öffentlichkeit zu geben. Die Jury ermittelte aus den eingereichten Entwürfen drei Themenideen für die Wettbewerbsphase II. Die Ergebnisse der Jury-Entscheidung wurden dem Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss am 25. April vorgelegt.

Die Preisträger des Ideen-Wettbewerbs finden Sie hier


Wie geht es weiter?


Wettbewerbsphase II – Fachlicher Wettbewerb

Die ausgewählten Themen dienen als Grundlage für den fachlichen Wettbewerb. Die Entwurfsverfasser können dabei jeweils eigenständig eines der vordefinierten Impulsthemen wählen und zu einer Freianlagengestaltung ausarbeiten. Ziel ist es, einen für Stadt und Standort geeigneten gestalterischen Entwurf mit hohem Identifikationswert zu finden, der die jeweilige ausgewählte Leitidee prägnant inszeniert und der mit vertretbarem Aufwand realisiert sowie unterhalten werden kann. Der Wettbewerb soll sich an unterschiedliche Fachsparten richten.

Auftaktveranstaltung für die zweite Phase

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Copyright ©schoppsfotografie

Neugestaltung des Kreisverkehrsplatzes Schnabelsmühle geht in die zweite Phase

Austausch mit Künstlern und Landschaftsarchitekten hat stattgefunden

Der Wettbewerb um die Neugestaltung des Kreisverkehrsplatzes Schnabelsmühle geht weiter. Am 19. Januar 2018 fiel in der Villa Zanders der Startschuss für die zweite Phase. Es ist der Beginn des Planungs-Wettbewerbs, an dessen Ende ein beschlussfähiger Entwurf für den Kreisverkehrsplatz stehen soll.

Als Auftaktveranstaltung diente ein Kolloquium, bei dem erstmals die fünf Gewinner des Ideen-Wettbewerbs auf die Landschaftsarchitekten und Künstler trafen, um sich auszutauschen. „Die Kontinuität ist somit gewahrt und die Ideen der Sieger und der Bürger werden sehr ernst genommen“, erklärt Thomas Duda, Architekt und Mitglied bei Best of Bergisch.

In einem nächsten Schritt wird eine neunköpfige Jury tagen, um einen siegreichen Entwurf zu ermitteln. Dieser wird zur Abstimmung in den Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss gebracht. Am Ende soll der Entwurf von Handwerksunternehmen des Netzwerks Best of Bergisch baulich umgesetzt werden.

Pressemitteilung