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RadPendlerRoute im Neuenweg und Ferdinand-Schmitz-Straße

Die Stadt Bergisch Gladbach plant das Projekt RadPendlerRoutenDie RadPendlerRouten sind insgesamt vier Radschnellverbindungen, die ausgehend von Köln-Deutz in das rechtsrheinische Umland führen, u.a. nach Bergisch Gladbach. Damit soll das Radfahren attraktiver und somit das stark beanspruchte Straßenverkehrsnetz entlastet werden. Die Trassenführung der RadPendlerRouten geht auf eine Machbarkeitsstudie zurück, in der Verlagerungspotenzial und Wirtschaftlichkeit bewertet wurden. 

Von der RadPendlerRoute zweigt eine Zubringerroute südlich ab über Refrath bis Bensberg. Diese Zubringerroute läuft unter anderem über den Neuenweg und die Ferdinand-Schmitz-Straße. Daher sollen die Straßen radverkehrsfreundlich optimiert werden, um den Standards der RadPendlerRoute gerecht zu werden.

Gleichzeitig plant die Stadt den Neuenweg grundlegend zu erneuern und die Ferdinand-Schmitz-Straße zu sanieren. Bei der Maßnahme sollen Straße und Gehwege so angepasst werden, dass sie den heutigen Anforderungen entsprechen. Außerdem sollen alle Bushaltestellen erneuert und barrierefrei ausgebaut werden. Da in der Ferdinand-Schmitz-Straße eine Deckensanierung geplant ist, sollen vor allem kleinere bauliche Maßnahmen im Bestand umgesetzt werden. Im Neuenweg ist ein Vollausbau der Straße vorgesehen. Daher können hier umfangreichere Maßnahmen geplant werden.

Beteiligung

Die Stadt bindet die Anwohnerschaft eng in die Planung mit ein. Im Juli 2026 fand eine Online-Beteiligung statt. Dabei sollte der aktuelle Straßenzustand bewertet und Hinweise gegeben werden, bevor die Planung erstellt wird. Folgende Top 3 Handlungsfelder wurden von den Anwohnerinnen und Anwohner für die Ferdinand-Schmitz-Straße und den Neuenweg genannt:

  1. Mehr Grün und Entsiegelung der Straßen
  2. Verbesserung der Verkehrssicherheit durch Geschwindigkeitsreduzierung und Kontrollen
  3. Barrierefreie Aufwertung des Straßenraums und der Bushaltestellen

Die Ergebnisse finden Sie oben rechts zum Download. Außerdem fand eine Parkraumerhebung und eine Verkehrszählung statt sowie eine Bewertung der Unfalllage von einem Fachbüro für Verkehrssicherheit. All diese Ergebnisse werden genutzt, um eine erste Planung zu erstellen. Die Planung wird in einer weiteren Beteiligungsphase der Öffentlichkeit vorgestellt. Es besteht also erneut die Möglichkeit, Anmerkungen und Hinweise zu der Planung zu geben. Diese werden dann im Anschluss geprüft und bilden die Grundlage für die finale Planung, sofern diese umsetzbar sind. 

Eine Umsetzung der Maßnahme ist voraussichtlich 2028 geplant.