Direkt zur Suche und Hauptnavigation Direkt zum Inhalt
Übernehmen

Standesamtliche Eheschließung

Anmeldung der Eheschließung

Wer den Sprung ins Eheleben wagen will, meldet sich mit seinem Partner/seiner Partnerin im Standesamt seines/ihres Haupt- oder Nebenwohnsitzes an. Wenn Sie nicht in Bergisch Gladbach wohnen, sich aber dennoch hier das Ja-Wort geben möchten, so teilen Sie dies dem Standesamt Ihres Wohnortes bei der Anmeldung mit.

Die Anmeldung kann grundsätzlich nur von beiden Partnern gemeinsam vorgenommen werden. Für den Fall, dass einer der Partner an der persönlichen Anmeldung der Eheschließung gehindert ist, finden Sie hier eine Vollmacht.

Die Anmeldung zur Eheschließung und die damit verbindliche Terminbestätigung können frühestens 6 Monate vor der Eheschließung erfolgen. Findet innerhalb der sechs Monate keine Eheschließung statt, ist eine erneute Anmeldung erforderlich. Terminreservierungen vor der Anmeldung sind nicht möglich.

Eheschließungen sind, nach vorheriger Absprache mit dem Standesamt, zu folgenden Zeiten möglich:

Montag bis Donnerstag 9 bis 12 Uhr (halbstündlich)
Freitag von 9 bis 12 Uhr (halbstündlich) und von 14 Uhr bis 16 Uhr (stündlich)
Samstag von 10 Uhr bis 11.30 Uhr (halbstündlich) und von 14 Uhr bis 16 Uhr (stündlich)

Am 11.11.2017, 23.12.2017, 29.12.2017 und 30.12.2017 finden im Rathaus und in der Villa keine Trauungen statt.

Unterlagen zur Anmeldung

Art und Anzahl der mitzubringenden Unterlagen hängen von individuellen Voraussetzungen ab. Grundsätzlich lässt sich dies wie folgt definieren:

Wenn beide Partner

  • in Bergisch Gladbach mit Hauptwohnsitz gemeldet sind
  • in Bergisch Gladbach geboren sind
  • die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen
  • volljährig und kinderlos sind
  • noch nie verheiratet waren

dann brauchen Sie zur Anmeldung der Eheschließung nur einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mitzubringen.


Trifft dies im Einzelfall nicht zu, sind gegebenenfalls noch folgende Unterlagen erforderlich:

  • wenn einer der Partner seinen Hauptwohnsitz nicht in Bergisch Gladbach hat, ist eine erweiterte Meldebescheinigung seiner Meldebehörde vorzulegen; diese sollte nicht älter als vier Wochen sein.
  • wenn die Partner nicht in Bergisch Gladbach, aber in der Bundesrepublik  geboren sind, wird eine beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister - erhältlich beim Standesamt des Geburtsortes - erforderlich; diese sollte nicht älter als sechs Monate sein.
  • wenn der /die Partner bereits in der Bundesrepublik verheiratet waren, ist eine beglaubigte Abschrift aus dem Eheregister - erhältlich beim Standesamt, in welchem die letzte Eheschließung stattgefunden hat - vorzulegen; diese sollte nicht älter als sechs Monate sein. Ist die letzte Eheschließung in Bergisch Gladbach erfolgt, können wir auf das hiesige Eheregister direkt zugreifen, so dass die Vorlage der beglaubigten Abschrift entbehrlich wird.
  • wenn die Partner bereits gemeinsame Kinder haben, legen Sie bitte deren Geburtsurkunde vor, in welcher beide Elternteile eingetragen sind.


Ungeachtet der obigen Aufzählung können in Einzelfällen weitere Unterlagen notwendig werden.

Wenn bei einem der Verlobten ein Auslandsbezug besteht, z.B. ausländische Staatsangehörigkeit, im Ausland geboren oder geschieden, sollten Sie sich in einem persönlichen Beratungsgespräch erkundigen, welche Unterlagen für die Anmeldung erforderlich sind.

Dolmetscher/in

Ist eine Person der deutschen Sprache nicht ausreichend mächtig, ist sowohl zur Anmeldung der Eheschließung als auch zur Eheschließung selbst ein/e Dolmetscher/in mitzubringen. Dies gilt auch für die Trauzeugen während der Eheschließung. Dolmetschen kann jede Person, die volljährig ist und beide Sprachen beherrscht. Auch der/die Dolmetscher/in muss sich durch einen gültigen Personalausweis oder Reisepass ausweisen.

Trauzeugen

Eine Mitwirkung von Trauzeugen ist seit dem 01.07.1998 nicht mehr erforderlich. Auf Wunsch kann/können jedoch ein oder zwei Trauzeuge/n angegeben werden. Die Trauzeugen müssen mind. 16 Jahre sein und sich durch einen gültigen Personalausweis oder Reisepass ausweisen.

Namensführung

Die Ehegatten können einen gemeinsamen Familiennamen (Ehenamen) führen. Zum Ehenamen kann der Geburtsname des Mannes/der Frau oder der jeweilige aktuelle Familienname bestimmt werden. Treffen die Ehegatten keine Bestimmung zum Ehenamen , so behält jeder Ehegatte den von ihm/ihr zur Zeit der Eheschließung geführten Namen. Eine Erklärung zum Ehenamen ist jederzeit nach der Eheschließung möglich und an keine Frist gebunden. Der Ehegatte, dessen Name nicht Ehename geworden ist, kann dem Ehenamen seinen Geburtsnamen oder den zur Zeit der Eheschließung geführten Namen voranstellen oder anfügen. Weitere Auskünfte erteilt das Standesamt.

Kosten / Gebühren

In der Regel fällt für alle notwendigen Formalien ein Betrag von ca. 90 bis 120 Euro an. Wünschen Sie sich Ihre Trauung an einem Freitagnachmittag oder an einem Samstag, so entstehen zusätzliche Kosten.

Eheschließung im Ausland

Auch im Ausland geschlossene Ehen werden grundsätzlich anerkannt, wenn die Trauung in der für das jeweilige Land üblichen und vorgeschriebenen Form von den zuständigen Stellen durchgeführt worden ist.