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Standesamtliche Eheschließung

Anmeldung der Eheschließung

Wer den Sprung ins Eheleben wagen will, kann sich mit seinem Partner/seiner Partnerin im Standesamt des gemeldeten Wohnsitzes anmelden. Wenn Sie nicht in Bergisch Gladbach leben, sich aber dennoch hier das Ja-Wort geben möchten, so müssen Sie im Standesamt Ihres Wohnortes mitteilen, dass Sie gerne in Bergisch Gladbach heiraten möchten.

Die Anmeldung kann grundsätzlich nur von beiden Partnern gemeinsam vorgenommen werden. Kann einer der Brautleute nicht persönlich zur Anmeldung erscheinen, so kann er den anderen mittels Formular für die Anmeldung zur Eheschließung bevollmächtigen.

Die Anmeldung zur Eheschließung kann frühestens 6 Monate vor der Eheschließung erfolgen. Trauungen werden auch an Samstagen angeboten.

Eheschließungen sind, nach vorheriger Absprache mit dem Standesamt, zu folgenden Zeiten möglich.

Montag bis Donnerstag 9 bis 12 Uhr
Freitag von 9 bis 12 Uhr und von 14 Uhr bis 17 Uhr
Samstag von 10 Uhr bis 11.30 Uhr und von 14 Uhr bis 17 Uhr

Trauzeugen

Eine Mitwirkung von Trauzeugen ist seit dem 01.07.1998 nicht mehr erforderlich. Auf Wunsch kann/können jedoch ein oder zwei Trauzeuge/n angegeben werden. Die Trauzeugen müssen mind. 16 Jahre sein und sich durch einen gültigen Personalausweis oder Reisepass ausweisen.

Dolmetscher/in

Ist eine Person der deutschen Sprache nicht ausreichend mächtig, ist sowohl zur Anmeldung der Eheschließung als auch zur Eheschließung selbst ein/e Dolmetscher/in mitzubringen. Dies gilt auch für die Trauzeugen während der Eheschließung. Dolmetschen kann jede Person, die volljährig ist und beide Sprachen beherrscht. Auch der/die Dolmetscher/in muss sich durch einen gültigen Personalausweis oder Reisepass ausweisen.

Namensführung

Die Ehegatten führen einen gemeinsamen Familiennamen (Ehenamen). Zum Ehenamen kann der Geburtsname des Mannes oder der Frau bestimmt werden. Treffen die Ehegatten keine Bestimmung zum Ehenamen , so behält jeder Ehegatte den von ihm/ihr zur Zeit der Eheschließung geführten Namen. Eine Erklärung zum Ehenamen kann nach der Eheschließung nachgeholt werden. Der Ehegatte, dessen Geburtsname nicht Ehename geworden ist, kann dem Ehenamen seinen Geburtsnamen oder den zur Zeit der Eheschließung geführten Namen voranstellen oder anfügen. Dies ist auch jederzeit nach der Eheschließung noch möglich und an keine Frist gebunden.

Unterlagen

  • Art und Anzahl der mitzubringenden Unterlagen hängen von Familienstand, Staatsangehörigkeit und weiteren Faktoren ab.
  • Besitzen beide Partner die deutsche Staatsangehörigkeit, kann telefonisch besprochen werden, welche Unterlagen vorzulegen sind.
  • In allen anderen Fällen muss sich das Brautpaar in einem persönlichen Gespräch beim Standesamt erkundigen.

Formulare & Informationen

Für den Fall, dass einer der Partner an der persönlichen Anmeldung der Eheschließung gehindert ist, finden Sie hier eine Vollmacht.

Kosten / Gebühren

In der Regel fällt für alle notwendigen Formalien ein Betrag von ca. 90 bis 120 Euro an. Wünschen Sie sich Ihre Trauung an einem Freitagnachmittag oder an einem Samstag, so kann ein Zuschlag von bis zu 90 Euro für die Bereitstellung der Räumlichkeiten hinzukommen.