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Nachhaltigkeit zum Selbermachen – Die BELKAW übergibt vier Experimentierkoffer an Förderschulen des Rheinisch-Bergischen Kreises und zdi-Netzwerk MINT Rhein-Berg

Nachhaltigkeit zum Selbermachen – Die BELKAW übergibt vier Experimentierkoffer an Förderschulen des Rheinisch-Bergischen Kreises und zdi-Netzwerk MINT Rhein-BergBild vergrößernDie BELKAW und die Stadt Bergisch Gladbach übergeben vier Experimentierkoffer an die Verbundschule Mitte, die Friedrich-Fröbel-Schule und das zdi-Netzwerk MINT Rhein-Berg. Bildquelle: Rheinisch-Bergischer Kreis

Aus Stäben, Druckknöpfen und flexiblen Kunststoffplatten können Miniatur-Windräder entstehen, die Strom produzieren.

Wie das geht, haben vier Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Fröbel-Schule, ihre Lehrerinnen und Lehrerinnen der Verbundschule Mitte gelernt. Die BELKAW hat mit Unterstützung der Stadt Bergisch Gladbach den Schulen jeweils einen und dem zdi-Netzwerk MINT Rhein-Berg zwei Lernkoffer übergeben, mit denen Schülerinnen und Schüler zukünftig kreisweit Experimente zu den Themen Wind-, Wasser- und Sonnenenergie durchführen können.

Bereits im vergangenen Jahr hat die BELKAW sich für die Klimabildung in der Region eingesetzt und 35 Experimentierkoffer an Schulen aus der Region übergeben. Dafür hatte sie Lehrerinnen und Lehrer der Schulen in die Hauptverwaltung eingeladen und die Koffer gemeinsam mit ihnen getestet.

Auch in diesem Jahr lernten die Jugendlichen und Lehrkräfte in einem Workshop, wie die Experimente funktionieren und wie man die Koffer im Unterricht einsetzen kann. In kleinen Gruppen suchten sie die einzelnen Teile
zusammen, probierten aus, wie sie zusammenpassen, und bauten ihre eigenen Miniatur-Windräder.

Die Begeisterung war groß, als die Windräder mit Kabeln und kleinen Propellern verbunden wurden, die sich drehten, sobald die Jugendlichen die Rotoren der Windräder anstießen.

Diese Freude an erneuerbaren Energien ist es, was die Beteiligten mit der Initiative erreichen wollen: „Wir möchten das Bewusstsein für nachhaltige Energiequellen stärken und Lehrkräften Unterrichtsmaterialien an die Hand
geben, mit denen die Schüler selbst herausfinden können, wie diese funktionieren“, sagte Christian Notz von der BELKAW.

Für die Schülerinnen und Schüler an der Friedrich-Fröbel-Schule habe es noch einen weiteren positiven Effekt, mit den Koffern zu experimentieren: „Nach dem Abschluss fangen sie in Werkstätten für behinderte Menschen an. Dort werden sie ganz ähnliche Handgriffe machen“, schilderte Brigitte Mahessa, Lehrerin an der Friedrich-Fröbel-Schule.

Das Bildungsangebot sollen möglichst viele Schülerinnen und Schüler nutzen können, deswegen können Schulen sich die beiden Lernkoffer des zdi-Netzwerks MINT Rhein-Berg ausleihen. „Wir freuen uns sehr, dass die BELKAW dem zdi-Netzwerk MINT Rhein-Berg die beiden Koffer zur Verfügung stellt, damit Schulen aus dem gesamten Kreis zum Thema alternative Energiequellen forschen können“, sagte Sophia Tiemann, Leiterin des Amtes für Bildung und Integration des Rheinisch-Bergischen Kreises.

Die Experimentierkoffer, die für den Einsatz in den Jahrgangsstufen 4 bis 6 konzipiert sind, wurden vom Lernmittelhersteller Betzold entwickelt. Durch sie können Lehrkräfte die Begeisterung für naturwissenschaftliche Zusammenhänge fördern.

Die BELKAW engagiert sich als regionaler Energieversorger für die Förderung von Bildung und Klimaschutz. Durch Projekte wie diese trägt das Unternehmen dazu bei, junge Menschen frühzeitig für die Herausforderungen und Chancen der Energiewende zu sensibilisieren.

Eine Pressemitteilung der BELKAW