Direkt zur Suche und Hauptnavigation Direkt zum Inhalt
Übernehmen

Zustands- und Funktionsprüfung

Sanierungsverfahren

Werden Schäden an der Entwässerungsanlage nachgewiesen, müssen diese saniert werden.
Die Sanierungspflicht ist für defekte, private Abwasserleitungen im Wasserhaushaltsgesetz des Bundes (§60 Abs. 2 WHG), im Landeswassergesetz NRW (§61 Abs. 1 LWG) und in der Rechtsverordnung Abwasser NRW (§8 Abs. 1, § 10 Abs. 1 SüwVo Abw NRW) geregelt.
Das Sanierungsverfahren ist abhängig von den festgestellten Schäden und der Zugänglichkeit der Kanäle. In vielen Fällen ist eine Sanierung ohne Aufgrabung der Leitung (grabenloses Verfahren) möglich, was die Bauzeit, die Kosten und die erforderliche Unterbrechung des Abwasserflusses minimiert.

Der Erfolg einer Sanierungsmaßnahme ist wiederum durch eine Druckprüfung nachzuweisen.

Die Kosten für die Reinigung, TV-Inspektion und für die Druckprüfung sowie für eine mögliche Sanierung der Kanäle sind stark abhängig von den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten und Randbedingungen (Länge der Leitungen, Anzahl der Abzweigungen, Anzahl der Reinigungsöffnungen, Art der Oberflächenbefestigung, Schadensumfang, usw.)