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Ein Abend mit Stephan Reimund Senge und Gerd-Josef Pohl


Pater Stephan Reimund Senge: Priester, Dichter, Kämpfer für die Opfer des vergessenen Bürgerkriegs im Sudan. Nach fast tausend Jahren ist er der letzte Mönch der Abtei Himmerod in der Eifel und wird als solcher ohne Wenn und Aber in die Geschichte eingehen. Auch mit über 90 Jahren tritt er noch regelmäßig die gefährliche und beschwerliche Reise in den Sudan an, um dort mit Tausenden überwiegend junger Menschen Gottesdienste zu feiern und die von ihm geschaffenen Hilfs- und Bildungsprojekte voranzutreiben. Und er ist Autor von über 50 Bänden mit Lyrik, Erzählungen und Tagebuchnotizen. Diese Bücher zeugen von einem zwar durchaus kritischen, zugleich aber stets liebe-, verständnis- und humorvollen Blick auf diese Welt und ihre Menschen... und davon, dass hier jemand seiner Berufung - manchen Widrigkeiten zum Trotz - ein Leben lang treu geblieben ist. Was für eine Konsequenz und Hingabe!

Im Rahmen des Kultursommers kommt Stephan Reimund Senge nun nach Bergisch Gladbach und liest aus dem schier unerschöpflichen Repertoire seiner Texte. Dass der katholische Mönch hierfür die evangelische Gnadenkirche besucht, darf getrost als Zeichen seiner nicht enden wollenden Bemühungen um die Annäherung der christlichen Konfessionen gesehen werden. Begleitet wird er dabei von Gladbachs Puppenspieler und Rezitator Gerd-Josef Pohl, für den Stephan Reimund Senge seit über vier Jahrzehnten ein enger Freund ist, ein wichtiger Weggefährte und menschlich, künstlerisch und spirituell ein leuchtendes Vorbild.

In Kooperation mit dem Pfarrbezirk Stadtmitte/ Heidkamp der Ev. Kirchengemeinde Bergisch Gladbach.