James Ensor, einer der prägenden Wegbereiter der Moderne, entwickelte ab Mitte der 1880er Jahre eine facettenreiche Radierkunst, die bis heute fasziniert. Mit über 100 Radierungen, darunter zahlreiche handkolorierte Exemplare, spiegelt die Ausstellung die expressive Bildsprache und stilistische Vielfalt des Künstlers wider. Seine oft ironisch gebrochene Bildwelt, bevölkert von Masken, Grotesken und gesellschaftlichen Anspielungen, entzieht sich gängigen Stilzuordnungen des 19. und 20. Jahrhunderts.Dauer der Ausstellung: 31.5. – 15.11.2026Abb.: James Ensor, Die Todsünden vom Tode beherrscht, 1904, Radierung, handkoloriert,8,4 x 13,4 cm, Sammlung Quinensor, Ostende, Foto: Steven Decroos
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