Das Kölner Ensemble Trezmorim lädt zu einer musikalischen Reise in die Welt der jiddischen Lieder und des Klezmers ein. Diese Musik bewegt sich zwischen stiller Melancholie und Lebensfreude, Erinnerung und Hoffnung.Im Mittelpunkt stehen Gesänge aus dem jiddischen Theater, jener lebendigen Musik- und Bühnentradition, die im 19. Jahrhundert in Osteuropa entstand und bald in New York eine neue Heimat fand. In seinen Revuen wurden Alltag, Liebe und Glauben der jüdischen Bevölkerung auf heitere, oft bittersüße Weise erzählt. Auch Lieder, die in den Ghettos während der Zeit der Verfolgung entstanden, gehören dazu – sie bewahren die Stimme einer Kultur, die selbst in dunkelsten Jahren nicht verstummte. Zwischen den Liedern erklingen instrumentale Tänze und Melodien, mal feurig, mal getragen, inspiriert von den legendären Klarinettisten Dave Tarras und Naftule Brandwein, die in den 1920er- und 1930er-Jahren den amerikanischen Klezmer prägten. Ihre Spielweise verband die Tradition der osteuropäischen Hochzeitskapellen mit dem Schwung des Jazz und prägte Generationen von Musikern – bis hin zu Giora Feidman, der den Klezmer in die Konzertsäle brachte und ihm eine neue, weltweite Stimme verlieh. Trezmorim, das sind: • Eva Kreft (Gesang), • Carola Jeschke (Klarinette, Bassklarinette, Altsaxophon), • Andreas Hempel (Violine)• Jürgen Ostmann (Akkordeon) • Arne Meinhardt (Kontrabass). Abendkasse: 15 € (10 € für Schül./Stud.)Vorverkauf: Pastoralbüro, Café Credo, Bergisch-Live.de
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