Direkt zur Suche und Hauptnavigation Direkt zum Inhalt
Übernehmen

Vernissage: ! MenschSein – Fotografische Perspektiven auf unser Dasein im Wandel - Werke von Hartmut Schneider und Christoph Gerhartz

Rubrik:
Ausstellungen
Datum:
Zeit:
Gebäude: 
Lux-Hallen
Ort:
Oehmchenstr. 18, 51469 Bergisch Gladbach - Heidkamp
© Hartmut Schneider - Streifen-Karneval / © Christoph Gerhartz „Papa“, aus der Serie „somewhere eight p.m.“, 2022, Foto auf Leinen, 50 x 75 cm

Der Mensch steht seit der Erfindung der Fotografie im Fokus dieser Kunstform. Vom schwarz-weiß Portrait bis zur digitalen Bildbearbeitung – Inhalte als auch Techniken von Fotos entwickelten sich stetig weiter. Stets im Fokus war und ist dabei das menschliche Dasein – ob privat, im Beruf, im gesellschaftlichen Kontext, im Spannungsfeld von Innerem und Äußerem. 
Die aktuelle Ausstellung „! MenschSein“ in den Lux-Hallen stellt hierzu nun zwei spannende Positionen vor, die den Blick auf unsere Existenz aus verschiedensten Perspektiven und Jahrzehnten bis in die Gegenwart hinein beleuchten. Fordernde Sichtweisen und künstlerische Kontraste schärfen dabei den Blick für die Entwicklung des Formats und die Themen, denen sich zeitgenössische Fotografie widmet. 
 
Hartmut Schneider (geb. 1946, www.hartmutschneider.de) ist mit Fotografien aus mehreren Jahrzehnten vertreten, in denen es immer „menschelt“. Mit spielender Präzision hält er Momente fest, die in Biografien eintauchen lassen, Fragen auslösen, Betrachtende auf eigene Erfahrungen zurückwerfen.  Es entsteht ein liebevoller aber auch kritisch-distanzierter Blick auf menschliche Launen und Schrullen, auf Macken und Eigenarten, auf ikonisch-bildhafte Alltags-Sentenzen, die das „! MenschSein“ in ihren Dekaden prägen. 
 
Christoph Gerhartz (www.christophgerhartz.de) ist „… ein Geschichtenerzähler mit Tiefgang, (…) öffnet mit den abgebildeten Seelenzuständen ganze Erlebniswelten“ schreibt das Magazin Photographie über Fotos des 1976 geborenen Fotografen. Seine ausgestellten Werke aus dem Zyklus „somewhere eight p.m.“ richten einen eindringlichem Blick auf den Menschen im Zuhause, zurückgezogen und ohne Masken. Einsamkeit, Ängste, Identitätssuche – die vermeintlichen Gedanken der Protagonist:innen konfrontieren die Betrachtenden mit eigenen Fragestellungen rund um ihr „! MenschSein“. Dessen Leere sich vor dem Hintergrund der Verbundenheit suggerierenden, digitalen Vernetzung umso schmerzhafter aufdrängt. 
 
Die Laudatio zur Vernissage hält der Kölner Fotograf David Klammer. Musik gibt es vom Jazztrio eleven kV:  Heiner d´Alquen (Piano), Thomas Weber (Drums) und Ralph Driever (Bass). Das Ensemble kombiniert komplexe Rhythmen mit melodiösen Fragmenten zu experimentellen Improvisationen in einer subtilen Klangsprache.
 
Dauer der Ausstellung: 9.5. – 23.5.2026, täglich geöffnet. Führungen bzw. Artist Talk auf Anfrage.