Mehr als 30 Jahre nach der Wiedervereinigung wirken die Unterschiede zwischen Ost und West bis heute nach. Besonders in den Bildern, die wir von Frauen in beiden Teilen Deutschlands haben. Waren Frauen in der DDR wirklich emanzipierter? Und standen westdeutsche Frauen tatsächlich überwiegend „hinterm Herd“?
Diesen Fragen geht die Ausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“ nach, die vom 3. bis 27. März 2026 im Kreishaus Heidkamp in Bergisch Gladbach zu sehen ist. Die Schau der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur beleuchtet die Lebensrealitäten von Frauen in den 70er- und 80er-Jahren, zwischen Beruf, Familie und dem Wunsch nach Selbstbestimmung.
Ergänzt wird die historische Ausstellung durch zeitgenössische Kunst von Künstlerinnen aus Ost- und Westdeutschland. Mit dabei sind unter anderem Nadja Buttendorf, das Performance-Kollektiv She She Pop und die Dresdner Künstlerin Lucie Freynhagen.
Die Ausstellung ist eine Kooperation des Kulturamts und der Gleichstellungsstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises und wird im Rahmen des Internationalen Frauentags präsentiert.
Eintritt frei
Dauer der Ausstellung: 03.03. – 27.03.2026
Öffnungszeiten: Montag – Donnerstag 08:30 – 16:30 Uhr, Freitag 08:30 – 12:30 Uhr