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Verwaltungsstandort Gustav-Lübbe-Haus wird bezogen

Seit Anfang Juni packen die betroffenen Kolleginnen und Kollegen bereits fleißig ihre Sachen, damit diese zur Arbeitsaufnahme in den neuen Räumlichkeiten am 11. Juli 2016 wieder bereitstehen. Die Telefonnummern bleiben dieselben, somit ändert sich für die fernmündliche Erreichbarkeit der Dienststellen nichts. Wer fristgebundene Schriftstücke loswerden möchte, wird gebeten, weiterhin die bekannten Einwurfstellen an den beiden Rathäusern und am Stadthaus Konrad-Adenauer-Platz zu nutzen - einen fristwahrenden Briefkasten gibt es hier nicht

Die folgenden Bereiche der Stadtverwaltung werden künftig im Gustav-Lübbe-Haus, Scheidtbachstraße 23, 51469 Bergisch Gladbach angesiedelt sein:
Fachbereich 1 - Personal und Organisation außer IT-Abteilung und Ratsbüro
Fachbereich 4 - Bildung, Kultur, Schule, Sport (Kernverwaltung; Stadtbücherei, VHS, Musikschule, Villa Zanders, Archiv bleiben am alten Standort)
Fachbereich 8 - Gebäude- und Grundstücksverwaltung, StadtGrün
Insgesamt 102 vollwertige Arbeitsplätze werden eingerichtet. Dazu gehören auch Azubi-Plätze, was wichtig ist für die zeitgemäße Ausbildung - „Katzentische" gehören hier endgültig der Vergangenheit an. Co-Dezernent Bernd Martmann, dem die Fachbereiche 4 und 8 zugeordnet sind, wird ebenfalls im Gustav-Lübbe-Haus sein Dienstzimmer beziehen. Die Abteilung Hochbau des Fachbereiches 8 und der Stadtentwicklungsbetrieb AöR - Grundstückswirtschaft, Wirtschaftsförderung - verbleiben im Rathaus Bensberg, ebenso die Abteilung IT und Zentrale Beschaffung des Fachbereiches 1 im Stadthaus Konrad-Adenauer-Platz und das Ratsbüro im Rathaus Stadtmitte.
Der Bereich StadtGrün, dessen Maschinenpark bisher am Betriebshof Obereschbach untergebracht waren, wird später in einem weiteren Schritt am Standort Gustav-Lübbe-Haus zusammengeführt. Die zum Gebäude zugehörigen Hallen bieten den Werk- und Fahrzeugen Obdach, so dass künftig wertvolle Zeit gespart und überflüssige Wege vermieden werden können.
Entlastung für angespannte Raumsituation
Das neue Dienstgebäude ist eine gute Fügung für die Stadtverwaltung: Der Impuls für den Ankauf im Jahre 2014 entsprang ursprünglich der Notwendigkeit, der damals noch moderat ansteigenden Zahl an Flüchtlingen ein angemessenes Obdach zu bieten. Gleichzeitig wurde aber auch schon die Idee entwickelt, einen der beiden Flügel des ehemaligen Lübbe-Verlagshauses als Verwaltungsstandort zu nutzen. Der zur Senefelderstraße hin gelegene Gebäudeteil ist bereits seit April 2015 als Unterkunft für bis zu 140 Flüchtlinge in Nutzung. Die nun bezugsfertigen Verwaltungsräume wurden seit Herbst 2015 renoviert und für die Bedürfnisse der Stadtverwaltung umgerüstet.
Die Erweiterung der städtischen Räumlichkeiten ist schon seit mehreren Jahren dringend erforderlich: Die Ausweitung der Aufgaben insbesondere im Sozial- und Jugendbereich ließ, verbunden mit der notwendigen Stellenaufstockung, das altehrwürdige Stadthaus am Konrad-Adenauer-Platz aus allen Nähten platzen. Auch im Rathaus Bensberg wurde es für die Kolleginnen und Kollegen zunehmend enger. Nun werden an diesen Standorten zunächst insgesamt ca. 60 Büroräume frei; dadurch eröffnet sich die Möglichkeit, mit dem städtischen Raumprogramm weitaus flexibler auf veränderte Anforderungen reagieren zu können.
Die Überlegungen und Vorplanungen zum neuen, zentralen Stadthaus am S-Bahnhof werden unabhängig vom Bezug des Gustav-Lübbe-Hauses weiter verfolgt. Das Verwaltungsgebäude Gustav-Lübbe-Haus erfüllt ungeachtet dessen bereits jetzt modernen baulichen Standard: Neben frisch hergerichteten Büros mit zeitgemäßer Haustechnik existieren dort eine ausreichende Anzahl von Besprechungs-, Tagungs- und Gemeinschaftsräumen. Auch auf Barrierefreiheit wurde beim Umbau sorgfältig geachtet: Eingangsbereich, Aufzugsanlage und Treppenabsätze im Gebäude wurden so konzipiert, dass auch mobilitätsbehinderte Bürgerinnen und Bürger ungehindert Zugang haben.