Bürgermeister besucht Bergisch Gladbacher Unternehmen
Gemeinsam mit Wirtschaftsförderer Martin Westermann besucht Bürgermeister Lutz Urbach regelmäßig anlassunabhängig Unternehmen – im Jahr 2015 waren es über ein Dutzend. „Der unmittelbare Draht zu den Unternehmen hilft, die Herausforderungen und Probleme unserer Unternehmer besser zu verstehen“, bilanziert er die Besuche.
Trotz unzähliger Krisensitzungen zur Unterbringung von Flüchtlingen, die zusätzlich den Kalen-der des Bürgermeisters im vergangenen Jahr füllten, hat sich Lutz Urbach dennoch die Zeit genommen, ohne bestimmten Anlass Unternehmen aus Bergisch Gladbach zu besuchen. Sein Ziel ist es damit, den direkten Draht zwischen Stadtverwaltung und den Unternehmen aufzubauen und zu festigen. Westermann, der mit seiner Abteilung zum Stadtentwicklungsbetrieb Bergisch Gladbach - AöR (SEB) gehört, betreut seit über 20 Jahren die örtliche Unternehmerschaft. Dennoch sagt er: „Ich bin immer wieder erstaunt darüber, welch teilweise hochinnovativen Unternehmen in Bergisch Gladbach beheimatet sind und freue mich, dass wir dies mit der Nacht der Technik im vergangenen Sommer erstmals auch interessierten Bürgerinnen und Bürger einen ganzen Abend zeigen konnten."
Unter anderem besuchten Bürgermeister Urbach und Wirtschafsförderer Westermann die Dörich Metallbau GmbH, die Baukonstruktionen plant und fertigt, die Horst Beck GmbH, die sich auf Wertstoffrecycling spezialisiert hat, die Sutco GmbH Co. KG, die im vergangenen Jahr 30-jähriges Firmenjubiläum gefeiert hat sowie die Grando GmbH (Hersteller von Schwimmbadabdeckungen), die Mika - Timing GmbH (Spezialist für Zeitmessungen) und die Deutsche Klinikunion GmbH (Inhabergeführte Krankenhaus-Trägergesellschaft). Ein Treffen fand außerdem bei der Wünsch´s Würstchen GmbH statt, die auch in 2015 wieder Auszeichnungen für Ihre Produktqualität erhalten hat sowie bei der an die Bensberger Straße umgesiedelte Pillunat GmbH. Aus dem Bereich Einzelhandel wurde der Optiker und Akustiker Potyka aus dem Laurentiusviertel besucht.
„Inhalte der vertrauensvollen und offenen Gespräche gehören nicht in die Öffentlichkeit", sagt Urbach, weshalb er keine Details der Besuche preisgeben möchte. Nur so viel: „Die Entwicklungen vieler Unternehmen an unserem Standort geben Anlass zur Freude". Probleme der Unternehmen würden angesprochen, um sie gemeinsam zu lösen und das schaffe Verständnis für unternehmerische Herausforderungen am Standort Bergisch Gladbach. Um möglichst früh von den Entwicklungen in den Unternehmen Kenntnis zu erlangen und Lösungen anzustoßen, sei der Austausch so wichtig. Auch deshalb wolle er die regelmäßigen Besuche fortführen.