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ISG Hauptstraße 2.0?!

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Peter Müller, Udo Kellmann und Dr. Alexander von Petersenn wurden am 26.11. als neuer Vorstand der ISG Hauptstraße gewählt. Sie und die anderen Eigentümer entlang der Fußgängerzone ziehen gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung vor dem Ende der gesetzlichen ISG im Jahr 2016 ihr Resümee.

Wird die gesetzliche Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) für die Fußgängerzone von Bergisch Gladbachs Innenstadt fortgeführt? Geht es nach dem Vorstandsmitglied Peter Müller und Wirtschaftsförderer Martin Westermann (SEB), dann ja.

Seit 2008 gibt es die Möglichkeit, ISGen auf gesetzlicher Basis zu gründen. Ziel des Gesetzes ist es, private Initiativen für attraktivere und leistungsstärkere Innenstädte zu mobilisieren und gleichzeitig das Problem des „Trittbrettfahrens" (Passives Profitieren) zu lösen. Diesen Weg ist die ISG gemeinsam mit der Stadt Bergisch Gladbach erfolgreich gegangen: Im Mai 2012 hat der Rat der Stadt Bergisch Gladbach den Beschluss über die Gebietsfestlegung und über die Erhebung von Abgaben gefasst und damit den Gründungsvorgang für die gesetzliche ISG abgeschlossen. In Bergisch Gladbach befindet sich seit dem die einzige gesetzliche ISG, die ein gesamtes innerstädtisches Zentrums abdeckt.

Vor dem Auslaufen der Satzung und nach der gelungenen Umsetzung der festgelegten Maßnahmen stellen sich der Zusammenschluss der Eigentümer aus Bergisch Gladbachs Innenstadt und die kommunale Wirtschaftsförderung (SEB), als ständiger Betreuer der ISG, frühzeitig die Frage, wie weiter an dem Ziel der Attraktivitätssteigerung der Fußgängerzone gearbeitet werden kann.
Das Vorstandsmitglied der ISG, Peter Müller, meint, die Investitionen in die Neugestaltung der Fußgängerzone, in eine neue Weihnachtsbeleuchtung und die Entwicklung einer standortbezogenen Marketingkampagne könne nur der Anfang sein. „Gemeinsam müssen wir Eigentümer weiter in den Werterhalt und die Wertsteigerung unserer Immobilien investieren."

Dem stimmt Wirtschaftsförderer Martin Westermann zu: „Aufgrund des weiter stark wachsenden Onlinegeschäfts stehen wir im Einzelhandel weiter vor großen Herausforderungen." Man müsse sich darauf einstellen, dass weiter Kaufkraft an die großen internationalen Onlinehändler abfließe. Dem sei nur mit einem guten Angebot, einer qualitativ hochwertigen Beratung und einer Fußgängerzone mit Charme zu begegnen, meint Westermann.

Deshalb befürworten beide den Dreiklang: ISG, IG und Stadt. Eigentümer, Händler und die öffentliche Hand könnten nur gemeinsam dafür sorgen, dass es eine attraktive und belebte Fußgängerzone gebe. Auf Eigentümerseite sei dafür die Fortführung der gesetzlichen ISG das richtige Instrument - eine ISG 2.0.

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