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Telekom-Ausbau in Bergisch Gladbach bis März 2016 abgeschlossen.

Telekom-Ausbau in Bergisch Gladbach bis März 2016 abgeschlossen.Bild vergrößern

Bürgermeister Lutz Urbach hat heute eine Baustelle für den Vectoring-Ausbau in der Richard-Zander-Straße in Bergisch Gladbach besucht. Die Telekom baut unter anderem dort schnelles Internet mit bis zu 100 MBit/s aus. Zum Ende des ersten Quartals 2016 werden die Leitungen in Betrieb genommen.

„Ich freue mich sehr, dass die Arbeiten so gut voran gehen.", sagt Bürgermeister Urbach und ergänzt: „Schnelle Internetverbindungen sind aus dem Leben der Menschen nicht mehr wegzudenken - privat und geschäftlich. Sie sind ein wichtiger Standortvorteil."

Für den Ausbau in Bergisch Gladbach werden insgesamt rund 22 km Glasfaserkabel im Tiefbau verlegt und ca. 62 km Glasfaser eingezogen. Es werden 137 Multifunktionsgehäuse neu aufgestellt oder mit Glasfaser angeschlossen.  Im Vorwahlbereich 02202 werden neben der Stadtmitte Bereiche der Ortsteile Heidkamp, Gronau, Romaney, Herrenstrunden, Sand, Schildgen und Kalterbach neu versorgt. Im Vorwahlbereich 02204 werden Bereiche in den Ortsteilen Alt-Refrath, Refrath, Frankenforst, Kippekausen und Lustheide erweitert. Die Arbeiten sollen bis Ende des 1. Quartals 2016 abgeschlossen sein.

„Wir wissen, wie wichtig ein leistungsfähiger Internet-Anschluss ist, deshalb treibt die Deutsche Telekom seit Jahren den Breitband-Ausbau nach Kräften voran", sagt Frank Pischke, kommunaler Ansprechpartner für den Breitbandausbau der Deutschen Telekom.

Der Ausbau erfolgt im Rahmen der Breitbandoffensive der Telekom. Das Unternehmen wird in den nächsten drei Jahren (2015 bis 2018) die Zahl der Haushalte, die auf VDSL zugreifen können, von 12 auf 24 Millionen verdoppeln. Dafür investiert das Unternehmen mehrere Milliarden Euro in den Breitbandausbau in Deutschland. Bei dem Ausbau wird neueste Technik eingesetzt. Von der Vermittlungsstelle bis zum Multifunktionsgehäuse (MFG) wird die bestehende Kupferleitung durch Glasfaser ersetzt. Das schnellste Leitermedium der Welt. Im MFG, dem großen grauen Kasten am Straßenrand, werden die Daten auf das bestehende Kupferkabel übertragen, das in die Wohnung des Internetnutzers führt. Auf dieser Wegstrecke macht Vectoring den Daten richtig Beine. Bisher verloren die Daten auf dem Kupferkabel Meter für Meter an Geschwindigkeit. Dank der neuen Vectoring-Technik verdoppelt sich die Geschwindigkeit beim Herunterladen von bisher bis zu 50 auf bis zu 100 MBit/s. Beim Heraufladen viervierfacht sich die Geschwindigkeit sogar auf bis zu 40 MBit/s. Ein entscheidender Vorteil, weil die Menschen das Internet heute aktiv nutzen. Sie tauschen sich per Text, Bild und Video aus. Außerdem müssen bei diesem Ausbau keine baulichen Veränderungen an den Häusern und Wohnungen der Nutzer vorgenommen werden.

(Pressemitteilung der Deutschen Telekom)