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Übernehmen

Ein offenes Ohr für heimische Unternehmen

Der unmittelbare Draht der Verwaltung zur Wirtschaft ist für Bürgermeister Lutz Urbach schon seit Beginn seiner Amtszeit im Jahr 2009 wichtig. Auch für das vergangene Jahr 2014 zieht der Verwaltungschef eine durchweg positive Bilanz.

„Ich habe viele unterschiedliche und interessante Firmen mit engagierten Unternehmerinnen und Unternehmern kennen gelernt. Dies hilft der Verwaltung, Herausforderungen und Probleme besser zu verstehen", erklärt Urbach im Rückblick. Gemeinsam mit Wirtschaftsförderer Martin Westermann besucht er regelmäßig Unternehmen im Stadtgebiet - im Jahr 2014 waren es mehr als 15.

Lutz Urbach hat auch nach seiner Wiederwahl 2014 die Wirtschaftsförderung als wichtiges Thema herausgestellt. Sein Ziel ist es weiterhin, den direkten Draht zwischen Stadtverwaltung und den Unternehmen aufzubauen und zu festigen. Die Tradition der Unternehmensbesuche gemeinsam mit Wirtschaftsförderer Martin Westermann führt er deshalb weiter fort. Westermann, der mit seiner Abteilung zum Stadtentwicklungsbetrieb Bergisch Gladbach AöR (SEB) gehört, betreut seit über 20 Jahres die örtliche Unternehmerschaft. Dennoch sagt er: „Ich bin immer wieder erstaunt darüber, welch teilweise hochinnovativen Unternehmen in Bergisch Gladbach beheimatet sind."

Zu den besuchten Unternehmen gehörten in 2014 unter anderem der Gesundheitsdienstleiter Aura Vita GmbH, die Papier- und Wellpappenfabrik der Bandis & Knopp GmbH, der Papierproduzent Tecco GmbH, das Internet- und Softwareunternehmen Oevermann GmbH im TechnologiePark, die joke Technology GmbH, die ihr Unternehmen durch den Zukauf einer Firma vergrößern konnte, die Gourmetplan GmbH, die sich im Gewerbegebiet Frankenforst neuangesiedelt haben, die Räke Hifi/Vertrieb GmbH, die Schilderhersteller Kussmann & Berkenkoff GmbH und die Oerlikon Metaplas GmbH als Oberflächen- und Beschichtungsspezialist.

„Die Entwicklungen vieler Unternehmen an unserem Standort geben Anlass zur Freude", resümiert Urbach. Man habe bei den Besuchen angesprochene Probleme vielfach lösen können und das Verständnis für unternehmerische Herausforderungen vertieft. Problematisch werde es oft beim Wunsch ortsansässiger Unternehmen nach Expansion: „Da tut es weh, wenn man Unternehmen mitteilen muss, dass dieser Wunsch mangels alternativer Flächen nicht erfüllt werden kann." Um möglichst früh von den Entwicklungen in den Unternehmen Kenntnis zu erlangen und Lösung anzustoßen, sei der Austausch so wichtig. Auch deshalb wolle er die regelmäßigen Besuche fortführen.

Das Ziel, engen Kontakt mit der Unternehmerschaft aufzubauen und zu halten, habe man bei vielen Unternehmensvertretern erreicht. Was auch in der Praxis ganz konkrete Auswirkungen zeigt: So konnte im vergangenen Jahr mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung die „Initiative Leben und Arbeiten in Bergisch Gladbach e.V. (ILA-GL)" als neuer Unternehmerverein gegründet werden.