Eine Stimme für die Wirtschaft: die Initiative „Leben und Arbeiten in Bergisch Gladbach“
In Bergisch Gladbach gibt es eine vielseitige Wirtschaftsstruktur – von der Industrie über Handwerksbetriebe bis hin zu einem vielseitigen Dienstleistungssektor. Die Stadt ist als Wohnort attraktiv und profitiert von ihrer hohen Lebensqualität. Ist das ein Widerspruch zum Status eines Wirtschaftsstandortes?
Die neu gegründete Initiative „Leben und Arbeiten in Bergisch Gladbach" ist der festen Überzeugung, dass beides voneinander abhängt und profitiert. Nur mit einer gesunden Wirtschaft vor Ort gibt es die Arbeitsplätze, Einkommen und Steueraufkommen, um eine lebendige Infrastruktur finanzieren zu können. Dazu gehören Angebote wie Apotheken und Zahnärzte, Bäcker und Modeboutique ebenso wie Schulen, Büchereien oder Sportvereine.
Die neu gegründete „Initiative Leben und Arbeiten in Bergisch Gladbach - ILA-GL" will diese Zusammenhänge deutlich machen. Sie will zeigen, welchen Beitrag die wirtschaftlich Handelnden für unsere Stadt leisten. Sie will eine Klammer vor Ort für deren Interessen als die bisher fehlende, starke und einheitliche Stimme der lokalen Unternehmerschaft sein.
Es gibt viele Themen, die wirtschaftliche Relevanz und Konsequenz haben. Dazu gehören Aspekte wie Infrastruktur, Fachkräftebedarf, Flächenentwicklungen und der Lärmaktionsplan. Hinter diesen eher nüchternen Begriffen stecken zum Teil komplexe Sachverhalte und emotionale Diskussionen. Die Initiative will zur Versachlichung der Auseinandersetzungen beitragen und als Ideengeber auftreten.
Deshalb wurden bei der Gründungsversammlung Ende Januar vier Arbeitskreise ins Leben gerufen, die zu den Themenfeldern „Bildung und Ausbildung", „Infrastruktur", „Soziales Engagement" und „Vision" erste Positionen und Aktionen entwickeln.
Mitglied können alle produzierende und dienstleistungsorientierte Unternehmen werden, Handwerks- und Einzelhandelsbetriebe ebenso wie freiberuflich Tätige. Der Verein konzentriert sich auf die standortpolitischen Themen und bildet damit die lokale Plattform für vorhandene Organisationen (wie das IHK-Wirtschaftsgremium, die Kreishandwerkerschaft oder den Einzelhandelsverband) und alle anderen, bis dato nicht organisierten Unternehmer.
In den Vorstand der Initiative wurden Dr. Oliver Schillings (Alpha & Omega PR), Annegret Fleck (AOK) und Fabian Rensch (Deuta Werke) gewählt. Unterstützt werden sie von dem Beirat mit Frank Dörich (Walter Dörich Metallbau), Prof. Dr. Uwe Heinlein (Miltenyi Biotec), Dieter Porzberg (Oevermann Networks), Dr. Alexander von Petersenn (Bahnhof-Apotheke und Hermann-Josef Wagner (Foto Wagner).
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