Förderbescheid endlich eingetroffen: Ausbau der Internet-Breitbandversorgung in Gewerbegebieten startet
Grünes Licht aus Düsseldorf. Nach mehr als einem Jahr Wartezeit kam nun der Förderbescheid für die Breitbandversorgung von Gewerbegebieten im Rheinisch-Bergischen Kreis im Kreishaus an.
„Wir haben lange warten müssen", erklärte Kreisdirektor und RBW-Geschäftsführer Dr. Erik Werdel. „Jetzt freue ich mich, dass wir ein gutes Ergebnis für die Unternehmen im Kreis sowie die Kommunen erzielt haben und endlich starten können. Schnelles Internet ist heutzutage eine wichtige Voraussetzung, um im Wettbewerb erfolgreich zu sein." Der Rheinisch-Bergische Kreis erhält für das Projekt die Höchstförderung von 75 Prozent der Gesamtkosten.
Als nächster Schritt werden die Verträge mit der Telekom unterzeichnet. Diese sorgt für die Versorgung der Gewerbegebiete mit schnellen Internetverbindungen. Gleichzeitig laufen die Gespräche mit den Kommunen an, um den weiteren Fahrplan abzustimmen und das Projekt zügig umzusetzen. In einem Jahr stehen die schnellen Verbindungen dann zur Verfügung.
Insgesamt kostet der Ausbau der Breitbandversorgung 1,379 Millionen Euro. Davon trägt die Europäische Union 50 Prozent der Kosten. Weitere 25 Prozent kommen aus Mitteln des Landes. Das verbleibende Viertel steuert der Kreis bei. Dessen Anteil kommt nach Absprache mit den Kommunen und auf Beschluss des Kreistags aus dem Sondervermögen der Rheinisch-Bergischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft.
Die Gewerbegebiete, in denen nun der Ausbau beginnt, wurden durch eine Bedarfsanalyse ermittelt. Dazu zählen die Gewerbegebiete West, Zinkhütte und Frankenforst in Bergisch Gladbach. In Kürten werden die Gebiete Broch, Broich und Neuensaal angeschlossen. Schnelles Internet erhalten in der Stadt Overath jetzt die Gewerbegebiete Hammermühle und Marialinden. In Rösrath profitieren die Unternehmen in Kleineichen von schnellen Verbindungen und in Wermelskirchen das Gewerbegebiet Elbringhausen.
Eine Information der Pressestelle des Rheinisch-Bergischer Kreises