Kluge Köpfe bewegen - Fachkräfte für den Rheinisch-Bergischen Kreis
Mit diesem Slogan will die Fachkräfteinitiative im Rheinisch-Bergischen Kreis die kleinen und mittelständischen Unternehmen ansprechen, um mit ihnen frühzeitig einem möglichen Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Außerdem sollen junge Talente auf die Region als Standort für Leben und Arbeiten aufmerksam gemacht werden.
Seit Herbst vergangenen Jahres gibt es die Fachkräfteinitiative im Rheinisch-Bergischen Kreis, der neben der Kreisverwaltung, die Industrie- und Handelskammer zu Köln, die Handwerkskammer Köln, die Kreishandwerkerschaft Bergisches Land, die Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach, das JobCenter Rhein-Berg, der Deutsche Gewerkschaftsbund, die ARBEITGEBER KÖLN und die Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (RBW) angehören. Moderation und Koordination der Initiative liegen bei der RBW, die vom Kreistag mit dem Thema „Fachkräftesicherung und -marketing" beauftragt wurde.
Verschiedene Gründe
Der Fachkräftemangel hat verschiedene Gründe. Die Unkenntnis über die Berufe oder die Attraktivität von Alternativen gehören dazu. Eine für die Unternehmen nicht akzeptable Qualifikation der Bewerber kann ebenfalls zum Fachkräftemangel führen. "Die neuen Gesellen, die gut sind, sind schon vom Markt weg. Die Mittelklasse gibt es kaum und einen Gesellen mit einem knappen Ausreichend und einer praktischen Leistung, die manchmal nicht akzeptiert werden kann, möchte ich nicht zu meinen Kunden schicken", schildert Helmut Bornhöft, Inhaber der Firma Elektro Bornhöft in Odenthal, sein aktuelles Problem.
Maßnahmen gebündelt
Die RBW und ihre Partner erfahren diese Problemlage immer wieder, wenn sie Gespräche mit den Unternehmern führen. Dabei kann der Einzelne bereits auf passende Angebote seiner Institution zurückgreifen. Um jedoch das ganze Portfolio, das in der Region zur Verfügung steht, anbieten zu können, wurde nun ein Internetauftritt entwickelt, in dem die von den beteiligten Institutionen angebotenen Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel gebündelt dargestellt werden. Unter www.kluge-koepfe-bewegen.de finden die Unternehmen dazu Tipps und die passenden Ansprechpartner zu Themen wie Berufsorientierung, Qualifizierung, Teilzeitausbildung, strategische Personalplanung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und viele Weitere.
„Dies ist ein erster wichtiger Schritt, um das umfangreiche Angebot an die Unternehmen darzustellen", kommentiert RBW-Geschäftsführer Dr. Erik Werdel. „Wir werden jedoch auch aktiv auf die Betriebe zugehen, um ihnen diese Hilfen anzubieten". In der nächsten Zeit sollen dann passgenaue Angebote für die betroffenen Branchen entwickelt werden.
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