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Aus alt mach neu

Bergisch Gladbach benötigt Gewerbefläche. Das wurde nicht zuletzt durch das Gewerbeflächen-Gutachten, das im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK 2030) erstellt wurde, deutlich. Dazu gehört einerseits die Ausweisung neuer Flächen, andererseits aber auch die Inwertsetzung von Gewerbebrachen. Erfolgreich gelungen ist das mit dem GL Center in Bergisch Gladbachs Stadtmitte.

„Wir freuen uns sehr über die Entwicklung an dieser Stelle", sagt SEB-Vorstand und Wirtschaftsförderer Bernd Martmann. Er verspricht: „Wir werden ein Konzept zur Wiedernutzung von brachgefallenen Gewerbeimmobilien erstellen und konkrete Handlungsansätze für die Inwertsetzung einzelner Standorte konzipieren, damit auch diese eine neue Nutzung erfahren."

Genau diese Empfehlung wurde auch im Gutachten zur Gewerbeflächenentwicklung gemacht. Ein Antrag aus der Politik hat dies nochmals aufgegriffen und befürwortet ebenfalls die Vorgehensweise: Ja, neue Gewerbegebiete ausweisen, aber ebenso wichtig ist die Reaktivierung und Vermarktung brachliegender Gewerbeflächen.

Daher hofft der SEB, die Entwicklungen des GL Centers auch anderorts begleiten zu können. Die Historie vieler Brachen ist nämlich ähnlich. Die des GL Center beginnt 1962: Die Tunzini Klimatechnik GmbH (kurz: TKT) wurde damals in Bergisch Gladbach gegründet wuchs stetig. Nach Übernahmen und drohender Insolvenz der Muttergesellschaft wurde TKT schließlich verkauft und wanderte 2003 aus Bergisch Gladbach ab. Zurück blieb eine leere Büroimmobilie.

Was ist zu tun mit einer leerstehenden Immobilie am Rande der Stadtmitte, die nicht mit einer verkehrsgünstigen Anbindung punkten kann? Eigentümer und Wirtschaftsförderung sprachen gemeinsam gezielt Investoren und Makler an - doch sehr lange ohne Erfolg. Zwischenzeitlich prüfte auch die Stadtverwaltung dieses Gebäude für ihre Zwecke zu nutzen, verwarf diese Pläne aber schließlich. Im Dezember 2010 erwarb dann der Bergisch Gladbacher Unternehmer Willibert Krüger das Gebäude, brachte es auf den technisch neusten Stand und schuf für die unterschiedlichsten Bedarfe nutzbare Büroflächen. Seit dem läuft die Vermarktung des GL Centers - und das sehr erfolgreich: Inzwischen sind neun Mieter unter Vertrag. Dazu gehören u.a. die Firmen Ferrostaal Air Technologie, APM Group Personaldienstleister, Notare, Kanzleien und Ingenieurbüros sowie das Firmenkunden Center der Kreissparkasse Köln und die CDU Kreisgeschäftsstelle. Frei sind lediglich 1.000 qm Bürofläche, über die derzeit mit Interessenten verhandelt wird. Die übrigen Flächen dienen als Optionsflächen für die vorhandenen Mieter.

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