Wie ideenreich ist Rhein-Berg?
Bei der Aktion "Ideenreich" des Kölner Stadt-Anzeigers können Unternehmen mit neuen Einfällen überzeugen - und gewinnen. Kunden bewerten mit Stimmkarten die teilnehmenden Firmen.
Die kleine Idee extra, die den Unterschied macht, kann manchmal ganz einfach sein. Der Kaffee, den die Friseurin ihrer Kundin spendiert, während diese warten muss. Der Anruf in der anderen Filiale, ob denn das gewünschte Produkt vielleicht dort vorrätig ist. Oder der Sitzplatz mit kostenlosem Wasser für denjenigen, der vor der Umkleidekabine auf seinen Partner wartet. Und, und, und.
Wer heute mit seinem Unternehmen auf dem Markt bestehen will, der muss sich von seinen Mitbewerbern abheben - und da der niedrigste Preis auf Dauer keine Lösung ist, müssen Ideen her. Ideen, die den Kunden überraschen, verblüffen, begeistern - und so dafür sorgen, dass man sich in seinem Gedächtnis verankert.
Der "Kölner Stadt-Anzeiger" möchte es genauer wissen: Wie ideenreich ist Rhein-Berg? Und vor allem: Wie entwickelt man Ideen? Das können die Teilnehmer in einem Kreativ-Workshop erfahren, der zu mehreren Terminen Ende Oktober angeboten wird.
In kleinen Gruppen wird dort unter professioneller Anleitung das Rüstzeug erarbeitet, das man braucht, um sein womöglich seit Jahrzehnten bewährtes Geschäft in einem ganz neuen Licht erstrahlen zu lassen. Zum Jahresbeginn erscheint dann eine Sonderbeilage, in der die teilnehmenden Firmen Gelegenheit bekommen, sich ausführlich vorzustellen. Die Beilage liegt dem "Kölner Stadt-Anzeiger" bei, ist aber auch online zu lesen.
Aber alle tollen Ideen nützen nichts ohne diejenigen, denen sie zugute kommen sollen: die Kunden. Denn sie sind es, die entscheiden, wer die drei ersten Plätze des Ideen-Wettbewerbs belegt. Sobald ein Unternehmen sich für "Ideenreich" angemeldet hat, erhält es die Stimmkarten und Plakate für das Schaufenster, und von diesem Zeitpunkt an können die Kunden ihre Stimme abgeben - im Geschäft oder im Internet. Gefragt wird: "Für wie ideenreich halten Sie unser Unternehmen?" Der Kunde kann antworten, indem er Noten von eins (Bestnote) bis sechs (schlechteste Note, wie in der Schule) ankreuzt. Das heißt aber auch: Die reine Zahl der Stimmen bringt nichts - es ist die Qualität, die zählt. Wie beim Angebot also.
Das unabhängige Institut "delta Marktforschung" ermittelt anhand der Stimmen den ersten, zweiten und dritten Platz. Prämiert werden die Sieger bei der Abschlussveranstaltung Ende Januar in der Villa Zanders. Aber eins steht fest: Die guten Ideen nimmt jeder Teilnehmer für die Zukunft mit ins Geschäft - auch ohne Platzierung.
Alle Informationen zum Projekt
Ansprechpartner für das Projekt "Ideenreich" sind:
Heike Biener-Lambertz, Tel. 02202/93 78 45
Stephan Backhausen, Tel. 02202/93 78 46
Adolf Sterzenbach, Tel. 02202/93 78 47
Termine der Kreativ-Workshops: 24. und 25. Oktober, 10 oder 18 Uhr; 30. Oktober, 18 Uhr, im Neven DuMont Haus Köln (Dauer: zwei Stunden inklusive Imbiss).
Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger vom 10.10.2012
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