Im Januar trafen sich die Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH und die Wirtschaftsförderer der Kommunen zu ihrer jährlichen Klausurtagung. Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke besuchte die Tagung und begrüßte die enge Zusammenarbeit der Wirtschaftsförderer.
Tebroke sprach sich für die kooperative Zusammenarbeit der Kommunen im Thema Wirtschafts- und Tourismusförderung aus. Ein gemeinsamer Auftritt der Wirtschaftsförderer gegenüber den Unternehmen in Fragen der Ansiedlung und gegenüber dem Land bei Fragen der Regionalplanung sei nutzbringender als lokales Kirchturmdenken. So könne man neue Unternehmen gewinnen. „Wir im Rheinisch-Bergischen Kreis haben schließlich was zu bieten. Wir sind nah dran an der Metropolregion Köln/Bonn, sind aber noch ein bisschen besser", so Tebrokes Einschätzung zur Lebens- und Arbeitsqualität im Rheinisch-Bergischen Kreis. Als weitere gemeinsame Themen mit den Wirtschaftsförderern nannte Tebroke die Gewerbeflächenentwicklung, die Schaffung von Infrastruktur, die Energieeffizienz, das Bildungsnetzwerk und damit verbunden die Begegnung des Fachkräftemangels. In der anschließenden Vorstellungsrunde informierte sich der neue Landrat über die Organisationsformen und ergänzenden Aufgabengebiete der kommunalen Wirtschaftsförderung. Dazu gehören je nach Kommune der Tourismus, das Stadtmarketing, die Stadtentwicklung, die Bereiche Umwelt und Kultur sowie die Öffentlichkeitsarbeit.
Im weiteren Verlauf diskutierten die Wirtschaftsförderer unter anderem die von Tebroke genannten Themen. Bernd Martmann, Vorstand des Stadtentwicklungsbetriebes Bergisch Gladbach - AöR (SEB), berichtete über Struktur, Aufgaben und Projekte des SEB und die Erfahrungen des ersten Jahres in der neuen Organisationsform. Außerdem informierten sich die Wirtschaftsförderer über die Förderdatenbank des Region Köln/Bonn e.V., die umfassend überarbeitet wurde.
Die jährliche Klausurtagung ergänzt die regelmäßigen Treffen der Wirtschaftsförderer und dient dem ausführlichen Dialog und der besseren Vernetzung. In 2012 traf man sich in Nümbrecht.