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Bittere Kälte erschwert Arbeit der Feuerwehren

Bittere Kälte erschwert Arbeit der FeuerwehrenBild vergrößern

Feuerwehr Bergisch Gladbach appelliert: Hydranten von Eis und Schnee befreien.

Minusgrade, Schnee und Eis: Der Winter hat Deutschland fest im Griff. Nicht nur im Alltag kommt es dadurch zu Behinderungen - die bittere Kälte erschwert auch die Arbeit der mehr als eine Million Feuerwehrangehörigen bundesweit. "Abgesehen von einer witterungsbedingten Häufung von Einsätzen bereitet oft bereits der Weg zur Einsatzstelle Probleme", erläutert Elmar Schneiders, Pressesprecher der Feuerwehr Bergisch Gladbach. Schlecht oder gar nicht geräumte Wege können sogar das Eintreffen der Einsatzkräfte verzögern.

Auch am Ort des Geschehens selbst müssen die haupt- und ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männer mit Schwierigkeiten rechnen: "Häufig sind Hydranten für die Wasserversorgung mit Schnee und Eis bedeckt oder zugeparkt, da sie nicht sichtbar sind", erklärt Schneiders. Der Experte appelliert daher an alle Hausbesitzer: "Sorgen Sie dafür, dass Hydranten beim Schneeräumen nicht zugeschoben werden, sondern frei zugänglich und nicht von einer Eisschicht bedeckt sind! Damit erleichtern Sie die Arbeit der Feuerwehr im Einsatzfall enorm."

Durch die Kälte kann auch die Ausrüstung der Feuerwehr leiden: Steht das Wasser in den Schläuchen über längere Zeit, können diese einfrieren. "Glättegefahr an der Einsatzstelle besteht zudem, wenn austretendes Löschwasser gefriert", ergänzt Schneiders die Kälterisiken für die Feuerwehr.

Feuerwehrsprecher Elmar Schneiders betont, dass die Feuerwehr rund um die Uhr einsatzbereit ist. Die Feuerwehr muss auch die Einsatzfahrzeuge stets an die Wetterverhältnisse anpassen. Da kann es auch notwendig sein, mehrfach - je nach Wetterlage - Schneeketten aufzuziehen und wieder zurückzunehmen.