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Beteiligungsprozess zum Projetz Zanders Innenstadt startet mit analogen und digitalen Formaten

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Nach der Verschiebung der Veranstaltungen vom Frühjahr auf den Herbst 2020 ist es nun so weit: Sowohl die Verantaltungen vor Ort auf dem Zander-Areal als auch die Onlineformate gehen los. Ziel ist die Sammlung von vielfältigen Ideen zu der Frage, in welche Richtung sich die Flächen zukünftig einmal entwickeln sollen.

Mit einem neuen Internetauftritt, einem Instagram-Profil sowie verschiedenen weiteren Beteiligungsformaten startet am 31. August 2020 der sogenannte Beteiligungsprozess zum Projekt Zanders Innenstadt.

Auf www.aufzanders.de sowie unter dem #aufzanders können alle Interessierte ab sofort ihre Ideen und Anregungen auf der digitalen Ideenwand eingeben. Eigentlich sollte diese Phase bereits im Frühjahr 2020 starten. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden die dafür geplanten Veranstaltungen abgesagt.

Alle Bergisch Gladbacherinnen und Bergisch Gladbacher sind eingeladen, sich auf vielfältige Weise – online und vor Ort – in den nächsten Wochen zu beteiligen.

Das 37 Hektar große Zanders-Areal im Herzen der Stadt wurde vor rund zwei Jahren von der Stadt Bergisch Gladbach erworben. Auf einem Teil der Fläche produziert das Unternehmen Zanders Paper GmbH nach wie vor Papier. Die Stadt setzt auf die Sicherung des Standortes und unterstützt das Traditionsunternehmen.

Da für die Papierproduktion nur ein Teil der Industrieanlagen benötigt wird, hat sich das Papier-Werk flächenmäßig auf ein kleineres Gebiet konzentriert und Randbereiche freigezogen. Auf diesen betrieblich nicht mehr benötigten Flächen können schon heute neue Nutzungen angesiedelt werden, die der Öffentlichkeit zugutekommen. Im Fachjargon spricht man von einer Teilkonversion des Industriestandorts.

Hier können also konkrete Planungen angedacht und auch tatsächlich umgesetzt werden.

Schwieriger ist der Umgang mit dem heutigen Firmengelände. Es steht nicht für eine andere Nutzung zur Verfügung. Da der Planungsprozess aber auch die gesamte Fläche umfassen soll, beschäftigten sich die Planer perspektivisch auch mit einer Nachfolgenutzung für das gesamte Industrieareal (Vollkonversion).

Dies ist schon deshalb erforderlich, damit die Entwicklung von Teilflächen später nicht mit den Plänen für eine komplette Umnutzung des Zanders-Areals in Konflikt gerät.

Was soll auf Zanders zukünftig entstehen, damit die Stadtmitte von Bergisch Gladbach noch lebenswerter wird? Wie wollen wir in Zukunft in der Innenstadt wohnen, arbeiten, lernen und gemeinsam leben? Wie können die Denkmäler und Bestandsbauten auf dem Areal neu genutzt werden?

Dies sind die wichtigsten Fragen, über die die Stadtgesellschaft jetzt gemeinsam nachdenken soll. Das Ziel sind sogenannte „Leitideen“ für den weiteren Planungsprozess. Dafür sind noch viele Schritte notwendig.

Für die Stadtverwaltung ist die „Projektgruppe Zanders Innenstadt“ zuständig. Sie ist als Stabsstelle bei Bürgermeister Lutz Urbach organisatorisch angesiedelt. Gemeinsam mit dem externen Fachbüro nonconform wurde die nun startende Beteiligung konzipiert – die „Ideenwerkstatt auf Zanders“.

Sie findet von Dienstag, den 6. Oktober, bis Donnerstag, den 8. Oktober 2020 vor Ort auf dem Zanders Areal und online statt. Bürgerinnen und Bürger sind an den drei Tagen eingeladen, im offenen Ideenbüro vorbeizukommen, an Begehungen und an Workshops teilzunehmen. Detaillierte Informationen finden sich auf der Webseite www.aufzanders.de und auf Instagram #aufzanders. Hier werden ab sofort erste Ideen gesammelt!

Für Impulse und Austausch zu Themen der Stadtentwicklung wird bereits vorab gesorgt.
Am Dienstag, den 22. September 2020 inspiriert der Futurologe Max Thinius beim ersten Ideenstammtischen vor Ort mit seinen Gedanken zu einer neuen urbanen Lebensqualität, die durch Digitalisierung in unserem Alltag entstehen kann. Die Frage „Wie werden wir in Zukunft leben, wohnen und arbeiten?“ steht bei einer gemeinsamen Diskussion im Mittelpunkt.


Beim zweiten Ideenstammtisch am Dienstag, den 29. September 2020, berichtet Arnold Voss über seine Ideen zum Thema neue Mobilität, beantwortet Fragen der Bürgerschaft und diskutiert darüber mit weiteren Expertinnen und Experten.