Die Stadt Bergisch Gladbach hält an der geplanten Modernisierung des Skateparks an der Saaler Mühle fest.
Ziel des Projekts ist die Schaffung einer zeitgemäßen und attraktiven Sport- und Freizeitfläche für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Vorgesehen sind eine moderne Skateanlage sowie ein Multi Court am Standort des bisherigen Skateparks. Der Antrag für eine neue Baugenehmigung befindet sich in Erstellung.
„Wer möchte, dass junge Menschen ihre Freizeit sinnvoll gestalten können, muss ihnen auch die passenden Orte dafür bieten. Genau dafür steht die Modernisierung des Skateparks. Das Projekt ist gemeinsam mit den späteren Nutzerinnen und Nutzern entwickelt worden und bleibt für uns ein wichtiges Vorhaben. Die gerichtliche Entscheidung respektieren wir selbstverständlich. Die notwendigen formalen Anforderungen werden wir nun sorgfältig nacharbeiten und das Genehmigungsverfahren erneut auf den Weg bringen.“, so Bürgermeister Marcel Kreutz
Die Umsetzung des Projekts verzögerte sich nach einem gerichtlichen Verfahren, in dessen Folge die erteilte Baugenehmigung aus formellen Gründen zurückgenommen wurde. Die Stadt arbeitet derzeit gemeinsam mit den beteiligten Fachplanern an der Aktualisierung der erforderlichen Unterlagen und wird diese anschließend erneut zur Genehmigung einreichen.
„Die vorgebrachten Belange der verschiedenen Beteiligten werden im weiteren Verfahren selbstverständlich berücksichtigt“, so Thore Eggert als für das Thema zuständiger Dezernent. „Für die Anlage ist eine zeitgesteuerte Platzbeleuchtung vorgesehen, keine Flutlichtanlage“ stellt Eggert richtig. „Darüber hinaus werden selbstverständlich die geltenden Umwelt- und Naturschutzauflagen eingehalten. Im Zuge der Erneuerung der bestehenden Anlage ist zudem vorgesehen, Teilflächen zu entsiegeln und damit ökologische Verbesserungen zu erzielen. Wichtig ist im Gesamtzusammenhang noch einmal klarzustellen, dass keine vollständige Neuanlage geplant ist, sondern lediglich eine nutzerangemessene Erneuerung des bestehenden Standorts vorgesehen ist “, ergänzt Eggert.
Die koordinierende Schulbaugesellschaft als städtische Tochtergesellschaft, sowie ein spezialisiertes Planungsbüro aus Köln setzen gemeinsam mit der Verwaltung weiterhin auf eine positive Umsetzung des Vorhabens – im Sinne der sportlichen Ziele sowie der Attraktivität der Freizeit- und Sportanlage. „Die Modernisierung des Skateparks und die Errichtung des Multi Courts sollen langfristig das Sport- und Freizeitangebot in Bergisch Gladbach stärken und den Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer gerecht werden“, so Sebastian Rolko als Geschäftsführer der Schulbau GmbH.
Ein konkreter Termin für die Realisierung kann derzeit aufgrund der laufenden Genehmigungs- und Klageverfahrens sowie etwaiger weiteren juristischen Auseinandersetzungen nicht verlässlich prognostiziert werden. Ziel ist es jedoch, die aktualisierten Antragsunterlagen möglichst zu Beginn der Sommerferien erneut einzureichen.