Lesung, Film, Workshops und Aktionen im öffentlichen Raum vom 23.11. bis 27.11.2026
Rund um den Internationalen Tag zur Beendigung von Gewalt gegen Frauen macht ein vielfältiges Programm auf Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam und zeigt Wege zu Unterstützung und Selbstbestimmung auf.
Hinschauen, informieren, stärken und gemeinsam ein sichtbares Zeichen setzen: Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Stadt Bergisch Gladbach mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen am Internationalen Tag zur Beendigung von Gewalt gegen Frauen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur die unterschiedlichen Formen von Gewalt, sondern ebenso Prävention, Empowerment und die konkreten Beratungs- und Unterstützungsangebote vor Ort.
Das Programm richtet sich an unterschiedliche Altersgruppen und setzt an verschiedenen Lebenswelten an. Jugendliche können sich im CROSS, im UFO und im kaufmännischen Berufskolleg und im Atelier KLKS mit dem Thema auseinandersetzen. Frauen sind eingeladen, sich im Kunstmuseum Villa Zanders mit den Fragestellungen der Aktionswoche zu befassen. Neben den Selbstverteidigungskursen „You can Fight“ gibt es in diesem Jahr erstmals einen thematischen Yoga-Workshop in Heidkamp. Die unterschiedlichen Angebote verbindet ein gemeinsames Ziel: Frauen und Mädchen zu stärken, Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben in den Mittelpunkt zu rücken.
Auch die Volkshochschule beteiligt sich am Programm. Am 24. November wird dort der Dokumentarfilm „Girls and Gods“ gezeigt, in dem sich die Regisseurin mit der Rolle von Mädchen und Frauen in den Weltreligionen auseinandersetzt.
Veranstaltungen mit Kooperationen beginnen bereits Anfang November
Bereits im Vorfeld der städtischen Aktionswoche greifen zwei Veranstaltungen wichtige Aspekte des Themas auf.
Am 3. November ist die Autorin Asha Hedayati mit einer Lesung zu ihrem Buch „Die stille Gewalt“ in der Stadtbücherei zu Gast. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Runden Tisch „Keine Gewalt an Frauen“ im Rheinisch-Bergischen Kreis statt.
Am 6. November veranstaltet Bono Direkthilfe e. V. gemeinsam mit der städtischen Gleichstellungsstelle in der IGP den Informationsabend „Achtung Loverboys“. Die Veranstaltung informiert über emotionale Manipulation und Ausbeutung, von der insbesondere Mädchen und junge Frauen betroffen sein können.
Aktionen machen das Thema im Stadtbild sichtbar
Neben den Veranstaltungen wird die Botschaft der Aktionswoche auch im öffentlichen Raum präsent sein. Am 23. November werden vor den Rathäusern in Bensberg und Bergisch Gladbach sowie auf dem Zanders-Gelände Fahnen gehisst. Während der gesamten Aktionswoche wird das Rathaus in Bergisch Gladbach zudem orange angestrahlt.
Ein weiteres dauerhaftes Zeichen kommt am 25. November hinzu: Um 13 Uhr wird Bürgermeister Marcel Kreutz und die Gleichstellungsbeauftragte Judith Klaßen am Ende des Gleisparks auf dem Zanders-Gelände eine zweite Orange Bank im öffentlichen Raum einweihen.
Die Bank ist ein gemeinsames Projekt mit der Allgemeinen Frauenberatungsstelle für den Rheinisch-Bergischen Kreis, der Opferschutzstelle der Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis und der städtischen Gleichstellungsstelle. Die beteiligten Kooperationspartner werden auf einem Schild an der Bank sichtbar gemacht.
Die verschiedenen Aktionen verfolgen ein gemeinsames Anliegen: Das Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen soll aus der Unsichtbarkeit geholt und mitten in die Gesellschaft getragen werden. Gleichzeitig sollen Frauen und Mädchen Informationen und Angebote erhalten, die sie in einem selbstbestimmten Leben unterstützen. Nicht zuletzt macht die Aktionswoche auf die bestehenden Beratungs- und Hilfsangebote in Bergisch Gladbach und im Rheinisch-Bergischen Kreis aufmerksam.
Flyer zur Aktionswoche