Brandereignis an der GGS Kippekausen – Stadt ergreift Maßnahmen zur Sicherstellung des Brandschutzes
Am 30. September 2026 ist es an der GGS Kippekausen zu einem Brandereignis im Bereich der Abhangdecke eines Klassenraums gekommen. Die Feuerwehr war vor Ort und führte die erforderlichen Einsatzmaßnahmen durch. Neben der Feuerwehr waren auch die Polizei sowie Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung vor Ort.
Die Schulleitung wurde über die Situation und die weiteren Maßnahmen informiert. Die Information der Elternschaft erfolgte durch die Schule.
Der vom Brandereignis betroffene Klassenraum bleibt aufgrund der erforderlichen Untersuchungen sowie der anstehenden Maßnahmen bis auf Weiteres geschlossen.
Zur vorsorglichen Sicherstellung des Brandschutzes setzt die Stadt ab dem 2. Oktober Brandwachen ein. Diese werden während der gesamten Betriebszeiten der Schule vor Ort sein. Dies umfasst auch die Zeiten, in denen das Schulgebäude durch Vereine genutzt wird.
Nach derzeitigem Kenntnisstand wird vermutet, dass das Brandereignis im Bereich der Beleuchtung beziehungsweise der dort verlaufenden Verkabelung innerhalb der Abhangdecke entstanden sein könnte. Eine abschließende Feststellung zur Brandursache liegt derzeit noch nicht vor. Die weiteren Untersuchungen hierzubleiben abzuwarten.
„Unabhängig von dem aktuellen Ereignis hatte die Stadt bereits im September 2026 die Beschaffung und Installation von insgesamt zwölf funkvernetzten Brandmeldern mit integrierter Sirene für die Klassenräume beauftragt. Die Umsetzung war ursprünglich für die Herbstferien vorgesehen“, so Schulbau- und Feuerschutzdezernent Thore Eggert.
Aufgrund des aktuellen Ereignisses wird nun geprüft, ob die Installation vorgezogen werden kann. Die Stadtverwaltung steht hierzu in engem Austausch mit der ausführenden Fachfirma. Ziel ist es, die bereits beauftragte Maßnahme schnellstmöglich umzusetzen.
Neben der kurzfristigen Sicherungsmaßnahme durch Brandwachen, hat die schnellstmögliche Umsetzung der bereits beauftragten Brandmeldetechnik für die Stadt derzeit besondere Priorität. Parallel dazu werden die erforderlichen Instandsetzungs- und Reparaturmaßnahmen an der vorhandenen Brandmeldeanlage weiterverfolgt.
Die abschließende Bewertung des Brandereignisses und seiner Ursache bleibt den noch ausstehenden Untersuchungen vorbehalten. Sobald belastbare Erkenntnisse vorliegen, werden diese in die weitere Bewertung einbezogen. Auf dieser Grundlage wird auch geprüft, ob zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind.