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Alle neuen Schulgebäude zum Schuljahresstart bezugsfertig – neue Mensa der GGS Hand ebenfalls fertiggestellt

Stadt hält Zeitplan bei G9-Schulbauten ein – auch Neubau der GGS Hand kann genutzt werden.

Mit dem Start des neuen Schuljahres kehrt Nordrhein-Westfalen zum Abitur nach neun Jahren (G9) zurück. Damit steigt auch der Raumbedarf an den weiterführenden Schulen. Die Stadt Bergisch Gladbach hat darauf mit einem umfangreichen und unter hohem Zeitdruck umgesetzten Schulbauprogramm reagiert. Zum Schuljahresbeginn zeigt sich nun das Ergebnis: Alle aktuellen Schulbauprojekte können zum Schuljahresbeginn in die Nutzung gehen.

Damit löst die Stadt ein zentrales Versprechen ihres Schulbauprogramms weitesgehend ein: Die dringend benötigten zusätzlichen Räume für die Rückkehr zu G9 sollten zum Beginn des neuen Schuljahres bereitstehen. Bis auf einige Restarbeiten ist dies der Stadtverwaltung gelungen.

„Zwischen Januar und Mai haben wir an den neuen Schulgebäuden die Stapelfeste gefeiert – zuletzt noch im Mai am Albertus-Magnus-Gymnasium in Bensberg. Damals standen wir dort noch mitten im Rohbau“, erklärt Bürgermeister Marcel Kreutz. „Dass die Schülerinnen und Schüler nur wenige Monate später in ihre neuen Klassenräume einziehen können, ist ein enormer Kraftakt gewesen. An drei von vier G9-Standorten haben wir damit unser Versprechen eingelöst: Der zusätzliche Platz ist zum Start von G9 da. Mein großer Dank gilt den Handwerkern und Planern und insbesondere den Teams der Schulbau GmbH und der Stadtverwaltung, die auf der Zielgeraden mit außergewöhnlichem Einsatz dafür gearbeitet haben.“

Enge Zusammenarbeit unter hohem Zeitdruck
Für die Umsetzung der Projekte im Auftrag der Stadt zeichnet die Schulbau GmbH verantwortlich. Geschäftsführer Sebastian Rolko hebt insbesondere den ambitionierten Zeitplan hervor: „Unser gemeinsames Ziel war von Anfang an klar: Die zusätzlichen Räume müssen zum Start von G9 zur Verfügung stehen. Dafür haben in den vergangenen Monaten sehr viele Menschen mit großem Einsatz und unter erheblichem Zeitdruck gearbeitet. Dass wir jetzt vier der fünf Projekte unmittelbar beziehungsweise kurzfristig in die Nutzung bringen können, zeigt, was möglich ist, wenn Planung, Bau, Verwaltung und Schulen eng zusammenarbeiten. Wir haben uns einen ambitionierten Zeitplan gesetzt und können nun an nahezu allen Standorten die dringend benötigten Räume bereitstellen.“

Auch Alexandra Meuthen, zuständige Fachbereichsleitung, betont die gemeinsame Leistung: „Die sehr kurze Bauzeit und die rechtzeitige Vorbereitung der Gebäude für den Schulbetrieb haben allen Beteiligten viel abverlangt. Besonders danken wir den Schulgemeinschaften für die konstruktive Zusammenarbeit, ihre Flexibilität und die gute Kommunikation während der gesamten Bauphase. Umso wichtiger ist das Ergebnis: Wir schaffen den benötigten Raum dort, wo er jetzt gebraucht wird. An einzelnen Stellen sind noch Restarbeiten erforderlich.“

Restarbeiten laufen parallel zum Schulbetrieb
Die Aufnahme des Schulbetriebs bedeutet nicht, dass an allen Standorten bereits sämtliche Arbeiten abgeschlossen sind. In den kommenden Wochen werden parallel zur Nutzung noch Restarbeiten durchgeführt. Dabei handelt es sich insbesondere um Arbeiten an den Außen- und Freianlagen sowie um einzelne technische und bauliche Maßnahmen.

Die noch ausstehenden Arbeiten werden so organisiert, dass der Schulbetrieb möglichst wenig beeinträchtigt wird.

Mit den neuen Gebäuden schafft die Stadt zum Beginn von G9 dringend benötigte zusätzliche Kapazitäten und setzt damit einen wesentlichen Baustein ihres Schulbauprogramms um.