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Rückblick: Eröffnung des Gleisparks und Vorstellung der städtebaulichen Entwicklungsplanung für das Zanders-Areal

Rückblick: Eröffnung des Gleisparks und Vorstellung der städtebaulichen Entwicklungsplanung für das Zanders-ArealBild vergrößern© Stadt Bergisch Gladbach, Julia Holland

Mit der Eröffnung des Gleisparks am Samstag, den 9. Mai 2026, ist auf dem Zanders-Areal ein weiterer wichtiger Meilenstein der Transformation sichtbar geworden.

Rund 1.000 Besucherinnen und Besucher kamen zur Eröffnung und nutzten zugleich die Gelegenheit, sich über die zukünftige Entwicklung des Geländes zu informieren. Besonders die jüngsten Gäste ließen sich nicht lange bitten und nahmen die neuen Spiel-, Sport- und Bewegungsangebote direkt begeistert in Beschlag. Auch die Vorstellung der städtebaulichen Entwicklungsplanung als nächster Schritt im Konversionsprozesses und der anschließende Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern stießen auf großes Interesse.

In seiner Eröffnungsrede betonte Bürgermeister Marcel Kreutz die Bedeutung des Gleisparks als wichtigen Impuls hin zu einem lebendigen Stadtraum auf dem ehemaligen Fabrikgelände. Gleichzeitig lud er die Bürgerinnen und Bürger dazu ein, sich den neuen Park aktiv anzueignen und ihn als Ort der Begegnung für alle Generationen mit Leben zu füllen.

Der Zugang erfolgt aus der Innenstadt über den Gohrsmühlenplatz, auf dem eine markante Cortenstahl-Stele den Weg in die Grünanlage weist. Entlang der ehemaligen Gleise führen der „Papierweg“ und der „Klinkerweg“ als zentrale Achsen durch die Anlage. Gesäumt von Wildblumenwiesen und Staudenflächen verbinden sie vielfältige Aufenthalts- und Freizeitangebote. Unter anderem stehen ein Boulefeld, ein Multisport-Spielfeld, eine Skate-Rampe, Tischtennisplatten sowie moderne Bewegungs- und Spielangebote für unterschiedliche Altersgruppen zur Verfügung. Sitzlandschaften und mobile Pflanzkisten stärken die Aufenthaltsqualität und fördern Begegnung und Gemeinschaft. Gestalterisch greift der Park mit einem prägnanten Farbkonzept in Gelb, Rot, Grün und Anthrazit das industrielle Erbe des Standorts auf.

Auch Bürgermeister Kreutz zeigt sich mit dem gelungenen Auftakt sehr zufrieden und betont die gemeinschaftliche Leistung hinter der Umsetzung: „Ein Vorhaben wie der Gleispark entsteht nur durch das Engagement vieler Menschen. Deshalb gilt mein Dank allen Beteiligten, die den Gleispark mit großem Einsatz möglich gemacht haben – insbesondere unseren Projektverantwortlichen Sophie Korst und Martin van Elten, dem Werkstattteam sowie unseren Partnern vom Landschaftsarchitekturbüro MOLA und der ausführenden Firma Garten- und Landschaftsbau Sydow.“

Großes Interesse an der Entwicklungsplanung
Im gut besuchten Forum-Gebäude nutzten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, sich über den aktuellen Stand der Planungen zu informieren. Das Projektteam präsentierte gemeinsam mit dem Büro Albert Speer und Partner (AS+P) die weiterführende Entwicklungsplanung, die auf der Strukturplanung von 2022 aufbaut und die Grundlage für die künftige Erschließung und Entwicklung des Areals bildet. In der anschließenden offenen Gesprächsrunde wurden Fragen gestellt, Ideen eingebracht und Anregungen gegeben. Die rege Beteiligung und die konstruktiven Diskussionen spiegelten das große Interesse an der Zukunft des Geländes wider.

Regelmäßige Angebote für Kinder und Jugendliche im Gleispark
Für Leben im Park sorgen ab Montag, den 11. Mai 2026, verschiedene Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit: Über die Woche verteilt sind das Mehrgenerationenhaus (montags 15.00-18.00 Uhr), das Kinder- und Jugendzentrum Cross (dienstags 15.00-19.00 Uhr), das Jugend-Kulturzentrum Q1 (donnerstags 14.00-19.00 Uhr) und das Cafe Leichtsinn (samstags 13.00-17.00 Uhr) mit Angeboten vor Ort.
Zusätzlich bieten der TV Herkenrath und der Basketballverein Bergische Löwen mittwochs, donnerstags und samstags sportliche Aktivitäten im Gleispark an.

Im bereits aufgestellten Containergebäude im Zentrum des Gleisparks soll zudem perspektivisch ein Raum für soziokulturelle Nutzungen entstehen, die sich insbesondere an Jugendliche richten – etwa für Workshops, offene Treffpunkte oder kleinere Veranstaltungen.