Nach der im Februar notwendigen vollständigen Schließung kann für das Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe nun eine erste positive Entwicklung vermeldet werden: Zum 1. Juli sollen drei Bereiche des Museums sowie das Außengelände wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Geplant wird erstmal mit der Öffnung des beliebten Trauzimmers, der Gerberei und des Hammerwerks.
Um diese eingeschränkte Wiederaufnahme des Betriebs zu ermöglichen, sind kurzfristige Notmaßnahmen erforderlich. Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 40.000 Euro.
„Mit der geplanten Teilöffnung schaffen wir es, wichtige Angebote des Museums – insbesondere das Trauzimmer – wieder zugänglich zu machen. Damit gibt es wieder etwas mehr Planungssicherheit“, erklärt der zuständige Dezernent Stephan Dekker. „Gleichzeitig ist uns bewusst, dass dies nur eine Zwischenlösung sein kann. Für das Haupthaus brauchen wir eine tragfähige und nachhaltige Perspektive.“
Für das Haupthaus des Museums ist eine umfassendere Planung notwendig, um die festgestellten Mängel dauerhaft zu beheben. Über die weiteren Schritte und Entwicklungen wird die Stadt künftig regelmäßig informieren.
„Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Besucherinnen und Besuchern den Zugang zum Außengelände und den beiden Ausstellungsbereichen wieder ermöglichen können“, sagt Museumsleiterin Sandra Brauer. „Parallel arbeiten wir intensiv daran, viele unserer bewährten Veranstaltungsformate wie Handwerks-Vorführungen, Bienen-Sonntage oder öffentliche Führungen sowie unsere museumspädagogischen Angebote für Kitas und Schulen anzubieten. Gleichzeitig bereiten wir uns auf die Wiedereröffnung weiterer Bereiche vor.“
Auch das Museum selbst wird seine Besucherinnen und Besucher fortlaufend auf dem Laufenden halten: Über die Social-Media-Kanäle wird regelmäßig über den Fortschritt der Maßnahmen sowie über geplante Angebote im Zuge der Teilöffnung berichtet.
Die Stadt Bergisch Gladbach freut sich, mit der Teilöffnung einen ersten wichtigen Schritt zur Wiederbelebung des Museumsbetriebs gehen zu können.