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Starkregen und Überflutung: Informationsveranstaltung zu Gefahrenabwehr und Selbstschutz im Rheinisch-Bergischen Kreis am 21. April

Rheinisch-Bergscher Kreis. Wie können sich Bürgerinnen und Bürger auf Starkregen vorbereiten und was leisten Feuerwehr und Katastrophenschutz im Ernstfall? Antworten auf diese Fragen gibt eine Informationsveranstaltung des Rheinisch-Bergischen Kreises gemeinsam mit der Stadt Bergisch Gladbach. Fachvorträge, Podiumsgespräch und eine begleitende Ausstellung vermitteln praxisnahe Hinweise zur Vorsorge und zum richtigen Verhalten bei Überflutungen. Die Energie & Klima Koordinierungsstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises lädt zusammen mit dem Amt für Brand- und Katastrophenschutz sowie der Stadt Bergisch Gladbach am Dienstag, 21. April 2026, in das Kreishaus Heidkamp ein.

Podiumsgespräch zur Gefahrenabwehr
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht von 17.30 bis 18.30 Uhr ein Podiumsgespräch mit dem Kreisbrandmeister des Rheinisch-Bergischen Kreises sowie Vertreterinnen und Vertretern von THW und DLRG. Unter dem Titel „Möglichkeiten und Grenzen der Gefahrenabwehr im Überflutungsfall sowie Notwendigkeiten der Selbstvorsorge und des Selbstschutzes“ werden unter anderem die Aufgaben des Katastrophenschutzes, vorhandene Einsatzstrukturen im Kreisgebiet sowie wichtige Maßnahmen der Eigenvorsorge erläutert. Im Anschluss informiert die Verbraucherzentrale in einem Fachvortrag über bauliche Vorsorgemaßnahmen gegen Überflutung und Rückstau, Versicherungsfragen sowie weitere praktische Schutzmöglichkeiten für Gebäude.

Ausstellung mit Praxisbeispielen
Begleitend findet von 17 bis 20 Uhr eine Ausstellung im Foyer des Kreishauses sowie auf dem Parkplatz statt. Dort präsentieren verschiedene Organisationen ihre Angebote zur Starkregenvorsorge. Im Foyer informieren unter anderem die Verbraucherzentrale zu Entsiegelung und Begrünung, das Abwasserwerk der Stadt Bergisch Gladbach zu Eigenschutzmaßnahmen, die Bereiche Klimaschutz und Klimaanpassung der Stadt über Ansätze der Schwammstadt sowie das Amt für Brand- und Katastrophenschutz zu Warnsystemen und Selbstvorsorge. Auch die Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft stellt Möglichkeiten der betrieblichen Klimarisikovorsorge vor. Auf dem Außengelände werden Einsatzfahrzeuge und Technik gezeigt. Ein Infomobil stellt zudem bauliche Schutzlösungen wie Rückstauklappen, Flutschotts oder druckdichte Fenster anschaulich vor und bietet Beratungsmöglichkeiten.

Eigenvorsorge gewinnt an Bedeutung
Die Veranstaltung richtet sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger des Rheinisch-Bergischen Kreises. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Teilnehmende aus Bergisch Gladbach stehen zusätzlich spezielle Informationsmaterialien des Abwasserwerks und des städtischen Klimateams zur Verfügung. Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer haften grundsätzlich selbst für Schäden durch Starkregen. Daher kommt dem eigenverantwortlichen Schutz von Immobilien eine besondere Bedeutung zu. In der Veranstaltung werden deshalb konkrete Maßnahmen vorgestellt, mit denen Risiken reduziert werden können.

Termin: Dienstag, 21. April 2026
Ausstellung: 17 bis 20 Uhr
Podiumsgespräch: 17.30 bis 18.30 Uhr
Ort: Kreishaus Heidkamp, Am Rübezahlwald 7, 51469 Bergisch Gladbach

Kontakt: Stephanie Rausch, Klimaschutzmanagerin Rheinisch-Bergischer Kreis
E-Mail: klimaanpassung@1293ba5ca21f4ea6b9b76bb7b60e50c0rbk-online.de
Starkregenrisikomanagement Stadt Bergisch Gladbach
E-Mail: starkregen@b682ed1e4cb24f4f8ad0b8364158cd63stadt-gl.de

Über die Initiatoren
Die Informationsveranstaltung wird initiiert von der Energie & Klima Koordinierungsstelle EKKO und vom Abwasserwerk Bergisch Gladbach. Das Team EKKO dient als zentrale Anlaufstelle für alle Fragestellungen zu den Themen Energieeinsparung, Klimaschutz und Klimaanpassung im Rheinisch-Bergischen Kreis. Es hat die Aufgabe, kreiseigene Projekte umzusetzen sowie andere bei ihren Projekten zu beraten und zu unterstützen. Das Abwasserwerk Bergisch Gladbach ist die zentrale Anlaufstelle für alle Fragestellungen rund um die Themen Abwasserbeseitigung, Gewässerschutz und den Umgang mit zunehmenden Starkregenereignissen in der Stadt. Zu ihren Aufgaben gehören, die städtische Infrastruktur zur Abwasserentsorgung zu betreiben und weiterzuentwickeln sowie Bürgerinnen und Bürger bei der Umsetzung dezentraler Maßnahmen, etwa zur Regenwasserbewirtschaftung, zu beraten und zu unterstützen.

Eine Pressemitteilung vom Rheinisch Bergischen Kreis.