Die Stadt Bergisch Gladbach informiert mit dem dritten Projektzwischenbericht über den aktuellen Stand des Projekts „Neues Stadthaus“. Der Bericht ergänzt die bisherigen Informationen und stellt die wesentlichen Entwicklungen dar. „Auch wenn bei einem Projekt dieser Größenordnung immer Unvorhergesehenes passiert, sind wir auf einem guten Weg und freuen uns sehr auf das neue Gebäude und die damit verbundenen optimierten Prozesse, auch für die Bürgerinnen und Bürger“, erklärt David Sprenger, Fachbereichsleiter 1 (Personal).
Der Projektzwischenbericht wird dem Hauptausschuss am Mittwoch, den 18. März vorgelegt. Die Vorlage und der Bericht können bereits jetzt detailliert im Ratsinformationssystem unter SessionNet | Hauptausschuss - 18.03.2026 - 17:00 Uhr - Rathaus Gladbach, Großer Sitzungssaal, Konrad-Adenauer-Platz 1, 51465 Bergisch Gladbach nachgelesen werden. Hier die wichtigsten Punkte knapp zusammengefasst:
Kostenentwicklung
Im Rahmen des Umbauprojekts konkretisieren sich die mieterseitig zu tragenden Kosten - u.a. aufgrund des Planungsfortschritts- bzw. -fortschreibung weiter aus. Aktuell sind zusätzliche kostensteigernde Maßnahmen im Umfang von rund 1,64 Millionen Euro (brutto) im Gebäude umgesetzt oder geplant. Die Mehrkosten werden gemäß Mietvertrag auf die Miete umgelegt und betragen am Ende der 25-jährigen Laufzeit u.a. aufgrund der Finanzierungskosten voraussichtlich rund 3,56 Mio. Euro. Weitere Anpassungen sind absehbar, bewegen sich jedoch deutlich in geringerem Umfang.
Baufortschritt und Termin
Das Projekt befindet sich in der Bauausführung und im Innenausbau. Die Fassade wird vollständig erneuert und energetisch optimiert. Der Vermieter hat der Stadt mitgeteilt, dass sich der Fertigstellungstermin auf den 15. Oktober 2026, also ca. einen Monat später als bislang kommuniziert, verschiebt. Grund sind zusätzliche unvorhergesehene bauliche Maßnahmen, insbesondere im Bereich der Fassadendämmung, die der Vermieter vor der Übergabe an die Stadt verrichten muss.
Energetische und technische Verbesserungen – unter anderem Wärmepumpe, moderne Gebäudesteuerung sowie Photovoltaik und Dachbegrünung – erhöhen die Zukunftsfähigkeit des Gebäudes.
Neue Arbeitswelten und Digitalisierung
Das Neue Stadthaus wird konsequent auf mobiles, digitales und papierarmes Arbeiten ausgerichtet. Rund 95 % der einziehenden Bereiche arbeiten bereits mit der E-Akte; ebenso wurden etwa 95 % der Bestandsakten digitalisiert. Die Einführung neuer Termin- und Serviceangebote wird 2026 pilotiert.
Nächste Schritte und Fazit
„Auf der Baustelle ist in den vergangenen Monaten sehr viel erreicht worden. Die Entkernung- und Abrissarbeiten sind nahezu abgeschlossen, das Projekt befindet sich nun in der Phase des Innenausbaus. Alle Projektbeteiligten arbeiten mit hoher Intensität und großem Engagement daran, die verbleibenden Schritte zügig umzusetzen. Natürlich erfordern Projekte dieser Größenordnung eine kontinuierliche Überprüfung und Anpassung von Kosten und Terminen. Unser Ziel ist und bleibt es aber, ein modernes und langfristig leistungsfähiges Verwaltungsgebäude zu übergeben“, so David Sprenger, Leiter des Fachbereichs 1.