Nach dem Start der Verkehrssicherungsmaßnahmen im Waldgebiet an der Saaler Mühle zieht die Stadt Bergisch Gladbach eine positive Zwischenbilanz. Die Arbeiten entlang der Wege und Pfade sind planmäßig, sicher und ohne Zwischenfälle durchgeführt worden. Die abgesperrten Bereiche wurden eingehalten, es kam zu keinen Gefährdungen für Besucherinnen und Besucher. Die Stadt bedankt sich ausdrücklich bei allen Waldbesucherinnen und Waldbesuchern für ihr Verständnis und ihre Unterstützung.
Abtransport des Holzes witterungsbedingt verschoben
Die Abfuhr des Holzes wurde vorsorglich verschoben. Aufgrund der aktuellen Witterung sind die Böden stark durchfeuchtet. Eine Befahrung der Waldwege würde derzeit vermeidbare Schäden verursachen.
Um Wege, Waldboden und Vegetation zu schützen, erfolgt die Holzabfuhr daher erst dann, wenn die Bodenverhältnisse stabil genug sind. Die Stadt behält die Situation im Blick und wird die Arbeiten verantwortungsvoll fortsetzen, sobald es die Witterung zulässt.
Nächste Schritte: Ökologie stärken und Wald weiterentwickeln
In den kommenden Wochen werden die ökologisch wertvollen Habitatbäume vor Ort sichtbar gekennzeichnet. So bleibt nachvollziehbar, welche Bäume gezielt erhalten werden.
Die durch die Arbeiten entstandenen kleineren Freiflächen wurden bereits begutachtet. Diese Bereiche werden gezielt für eine Wiederbepflanzung vorbereitet. Vorgesehen ist die Pflanzung standortgerechter, heimischer Baumarten. Dabei sollen auch örtliche Vereine eingebunden werden, um die Entwicklung des Waldes gemeinschaftlich zu begleiten.
Die Entnahme der Bäume war ausschließlich aus Verkehrssicherungsgründen notwendig und stand in keinem Zusammenhang mit den Plänen rund um den benachbarten Skatepark an den Otto-Hahn-Schulen. Der zuständige Beigeordnete Thore Eggert betont: „Der Wald bleibt als zusammenhängender Natur- und Erholungsraum erhalten. Die Maßnahmen dienen konkret der Sicherheit entlang der Wege sowie der langfristigen Stabilisierung und gesunden Entwicklung des Waldbestandes“.