Im Bergischen Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe wurden die Spenden aus der Aktion „Schmieden für den Frieden“ offiziell übergeben. Die Veranstaltung hatte im vergangenen Jahr im Museum stattgefunden und stand im Zeichen von Frieden, Solidarität und handwerklichem Engagement. Insgesamt konnte dabei die beachtliche Spendensumme von 10.080 Euro erreicht werden.
„Schmieden für den Frieden“ ist ein internationales Schmiedeprojekt, bei dem Friedensnägel als symbolisches Zeichen für Frieden und Zusammenhalt gefertigt werden. Die rund 25 Zentimeter langen Nägel entstehen in traditioneller Handarbeit an offenen Schmiedefeuern und werden gegen eine Spende abgegeben. Auch in den historischen Schmieden des Bergischen Museum wurden Friedensnägel im Feuer erhitzt. An den Essen konnten Besucher und Besucherinnen dann sogar selbst den Hammer schwingen.
Der Spendenerlös wurde zu gleichen Teilen aufgeteilt. Eine Hälfte der Summe verbleibt beim Förderverein des Bergischen Museums für Bergbau, Handwerk und Gewerbe e.V., der damit inklusive Angebote des Museums finanziert. Die andere Hälfte wurde an den Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Bergisch Gladbach–Butscha e.V. übergeben, der humanitäre Projekte in der ukrainischen Stadt Butscha unterstützt.
Die Spendenaktion wurde von der Bethe-Stiftung begleitet, die die eingegangenen Spenden im Rahmen einer Verdopplungszusage erhöht hat.
„Unser Ansatz ist es, bürgerschaftliches Engagement wirksam zu verstärken. In diesem Fall bedeutete das, die Spenden zu verdoppeln und damit sowohl inklusive Maßnahmen im Museum als auch Hilfsprojekte in Butscha zu ermöglichen“, erklärte Klaus Orth, Vorstandsmitglied der Bethe-Stiftung.
Willi Carl, Vorsitzender des Fördervereins des Bergischen Museums, sagte: „Wir waren sehr berührt von der großen Unterstützung unserer Besucherinnen und Besucher. Die Spendenbereitschaft war hoch, und viele Menschen haben mit beträchtlichen Beträgen dazu beigetragen, dass wir sowohl inklusive Maßnahmen in unserem Museum als auch konkrete Hilfe für die Menschen in unserer ukrainischen Partnerstadt Butscha ermöglichen können.“
Für den Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Bergisch Gladbach–Butscha e. V. erklärte Arne Meinhardt: „Die Unterstützung aus Bergisch Gladbach kommt direkt bei den Menschen in Butscha an. Gerade in einer Stadt, die die Folgen des Krieges unmittelbar erlebt, sind solche Formen der Solidarität und der verlässlichen Hilfe von großer Bedeutung.“
„Bei der Aktion sind Handwerk und gesellschaftliches Engagement auf besondere Weise zusammengekommen. Wir freuen uns sehr, dass das Bergische Museum mit seinen historischen Werkstätten zum Erfolg von “Schmieden für den Frieden” beitragen konnte”, sagte Sandra Brauer, Leiterin des Bergischen Museums.
Mit der Spendenübergabe fand die Aktion „Schmieden für den Frieden“ im Bergischen Museum ihren Abschluss.
Über die Bethe-Stiftung
Die Bethe-Stiftung wurde 1996 gegründet und fördert Engagement für eine menschlichere Gesellschaft. Die Stiftung unterstützt Projekte in den Bereichen Kinderhospize, Kinderschutz, Erinnerungskultur und Obdachlosenhilfe. Mit Spendenverdopplungen verstärkt die Stiftung gezielt die Wirkung sozialer Projekte und ermutigt Bürgerinnen und Bürger, sich aktiv für humanitäre Zwecke einzusetzen. Weitere Informationen unter www.bethe-stiftung.org.
Presse-Kontakt:
Sandra Brauer
Leitung
Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe
Burggraben 19
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