Mit dem Richtfest feierte die Stadt Bergisch Gladbach am Mittwoch, den 4. März 2026 einen wichtigen Meilenstein beim Neubau an der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Hand. In dem neuen Gebäude werden künftig Flächen für den Offenen Ganztag untergebracht – darunter eine OGS-Küche, eine Mensa sowie mehrere Betreuungsräume. Nach dem symbolischen Spatenstich ist der Bau bereits deutlich vorangeschritten und macht den schnellen Projektfortschritt sichtbar.
Bürgermeister Marcel Kreutz zeigt sich persönlich beeindruckt: „Es ist bemerkenswert zu sehen, wie schnell hier gebaut wird – gefühlt war doch gerade erst der Spatenstich. Möglich ist das nur durch die gute Zusammenarbeit zwischen dem Fachbereich 8, der Schulbau GmbH und der ausführenden Firma.“
Der Neubau wird in Stahlrahmen-Modulbauweise durch die Firma ALHO errichtet. Das zweigeschossige Gebäude erfüllt alle modernen technischen Anforderungen und ist nicht unterkellert. Vorgesehen sind unter anderem ein begrüntes Dach, eine Photovoltaikanlage sowie eine Wärmepumpe. Damit entsteht ein funktionales und zugleich nachhaltiges Gebäude, das gezielt auf die Anforderungen des Offenen Ganztags ausgerichtet ist.
Thore Eggert, Schulbaudezernent der Stadt Bergisch Gladbach, würdigt den Anlass: „Es ist schön, wenn man auch in der Karnevalszeit andere wichtige Gründe zum Feiern hat. Hier kommen wir gern zusammen, um den so wichtigen Projektfortschritt zu würdigen. Bei allen Akteuren bedanke ich mich ausdrücklich sehr.“
Alexandra Meuthen, Leiterin des Fachbereichs 8, betont die Bedeutung für den Schulstandort: „Mit diesem Neubau stellen wir die lange erwartete Raumerweiterung und die verlässliche Bereitstellung der OGS-Flächen sicher.“
Auch die Schulbau GmbH hebt die gute Zusammenarbeit hervor. Sebastian Rolko, Geschäftsführer der Schulbau GmbH Bergisch Gladbach, erklärt: „Der bisherige Baufortschritt zeigt die Verlässlichkeit aller Beteiligten – von der Planung über die Ausführung bis zur engen Abstimmung zwischen Schule, Verwaltung und Bauunternehmen.“
Für das Bauvorhaben wurden durch politischen Beschluss im zuständigen Ausschuss insgesamt 6,9 Millionen Euro brutto als Budget freigegeben. Nach aktuellem Stand wird davon ausgegangen, dass dieser Kostenrahmen eingehalten werden kann.
Im Vorfeld der Baumaßnahme informierten Stadt und Schulbau GmbH die Anwohnerinnen und Anwohner im Rahmen einer Informationsveranstaltung über das Projekt. Die gewählte Modulbauweise trägt dazu bei, die Bauzeit kurz zu halten und die Beeinträchtigungen vor Ort auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Die Fertigstellung des Neubaus ist für den Sommer vorgesehen. Anschließend folgen noch Arbeiten im Außenbereich, die den Schulhof sowie einen angrenzenden Spielplatz gestalterisch abrunden.