Mit dem symbolischen Spatenstich haben am Albertus-Magnus-Gymnasium (AMG) in Bensberg die vorbereitenden Arbeiten für den Neubau eines zweigeschossigen Erweiterungsgebäudes begonnen. Die bereits seit Anfang Januar laufenden Tiefbauarbeiten, unter Einbindung regionaler Baufirmen, bilden die Grundlage für das künftige Holzmodulgebäude und markieren den sichtbaren Start der Baumaßnahme.
Im Zuge der Erdarbeiten werden die erforderlichen Grundleitungen sowie Elektrokabel im Boden umverlegt. Sämtliche Arbeiten erfolgen unter strikter Beachtung der geltenden Vorgaben zum Baum- und Wurzelschutz. Damit wird sichergestellt, dass der schützenswerte Baumbestand auf dem Schulgelände erhalten bleibt und dauerhaft geschützt wird. Notwendige Baumfällungen wurden nach entsprechender Genehmigung bereits im Vorfeld durchgeführt.
Bereits am 12. November 2025 fand eine öffentliche Bürgerinformationsveranstaltung statt. Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Bergisch Gladbach sowie der Schulbau GmbH Bergisch Gladbach informierten interessierte Bürgerinnen und Bürger umfassend über die Planung, den Bauablauf und mögliche Auswirkungen der Maßnahme. Fragen aus der Anwohnerschaft wurden dabei beantwortet.
Bürgermeister Marcel Kreutz betonte beim Spatenstich die besondere Dynamik der aktuellen Schulbauoffensive: „Mich begeistert die große Zahl an Projekten, die wir derzeit gemeinsam für die Schulen in Bergisch Gladbach realisieren. Der heutige Spatenstich ist ein weiteres sichtbares Zeichen dafür, mit welchem Tempo und welchem Engagement Stadt und Schulbau GmbH hier zusammenarbeiten.“
Auch Schuldezernent Thore Eggert hob die gewählte Bauweise hervor: „Wieder ist es die Modulbauweise, die uns hilft, dringend benötigte Schulräume in kurzer Zeit zu schaffen. Sie ist ein zentrales Instrument, um auf wachsende Bedarfe flexibel und verlässlich reagieren zu können.“
Die Leiterin des Fachbereichs 8, Alexandra Meuthen, stellte die funktionalen und pädagogischen Aspekte des Neubaus heraus: „Das neue Gebäude dient am Albertus-Magnus-Gymnasium der G9-bedingten Erweiterung. Mit der fortschrittlichen Holzmodulbauweise schaffen wir hochwertige und funktionale Räume für zeitgemäßen Unterricht.“
Geschäftsführer Sebastian Rolko machte zugleich deutlich, dass das Projekt anspruchsvoll bleibt: „Wir bewegen uns zeitlich weiterhin in einem hohen Risikobereich, insbesondere durch mögliche unvorhergesehene Ereignisse im Baugrund. Gleichzeitig sind wir optimistisch, auch weil wir mit einem starken Baupartner arbeiten und die Abläufe eng abgestimmt haben.“