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Eröffnung der Sammlung 2021 zugunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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Die Erste Stellvertretende Bürgermeisterin Anna Maria Scheerer eröffnete in Vertretung des Bürgermeisters und Ortsverbandsvorsitzenden Frank Stein die diesjährige Sammlung zugunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge offiziell.

Auf dem Markt in der Stadtmitte beteiligte sie sich auch selbst aktiv und bat die Marktbesucherinnen und Marktbesucher mit der Sammelbüchse um ihre Spende. Unterstützt wurde sie von den Beigeordnen Thore Eggert und Harald Flügge. Thore Eggert hat als Reservist der Deutschen Bundeswehr eine besondere Beziehung zur Arbeit des Volksbundes und freute sich über die diesjährige Initiative. Erstmals machte der VDK-Ortsverband Bergisch Gladbach auf dem Wochenmarkt durch einen Informationsstand auf die diesjährigen Sammlung aufmerksam; er wurde dort am Eröffnungstag von Bezirksgeschäftsführer Wolfgang Gorzalka sowie von Ortsverbandsgeschäftsführerin Anne Linden und Kassenwart Arndt Wagner vertreten.

Bis Dezember sind die Sammlerinnen und Sammler in ihren Vereinen und in der Bürgerschaft unterwegs, um Geld für den Ausbau und die Instandsetzung von Kriegsgräberstätten im Ausland und vor allem für Projekte im Rahmen der Friedenserziehung in den Jugendbegegnungsstätten des Volksbundes zu erhalten.
Bürgermeister Frank Stein bittet alle Bürgerinnen und Bürger, die wichtigen Aufgaben des Volksbundes durch Spenden zu unterstützen.

In Bergisch Gladbach gibt es jedes Jahr eine Sammlung zugunsten des VDK. Die Geschäftsführerin des Ortsverbandes, Anne Linden, organisiert sie und heißt neue Sammlerinnern und Sammler jederzeit willkommen. Wer dem Volksbund bei der Haussammlung helfen möchte, meldet sich bei ihr unter der Rufnummer 02202 - 14 2497.

Über den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Der Leitspruch des Volksbundes „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“ gilt den Lebenden und den Toten. Er wirbt für mehr Menschlichkeit und setzt Zeichen gegen das Vergessen. Für den Frieden zu arbeiten heißt, gegen das Vergessen zu arbeiten: kritische Fragen stellen, Spuren in der Geschichte suchen, Eindrücke verarbeiten und zusammen darüber nachzudenken, was wir aus der Vergangenheit lernen wollen. Angesichts der kriegerischen Auseinandersetzungen und von Fluchtbewegungen weltweit erinnern wir uns, dass die beiden Weltkriege in Europa viele Millionen Opfer gefordert haben. Es gibt jedoch immer weniger Zeitzeugen, die aus eigenem Erleben berichten könnten. Deshalb gewinnen die Kriegsgräberstätten immer mehr an Bedeutung. Sie werden vor allem für die junge Generation zunehmend wichtiger als Orte der Mahnung. Hier gibt der Volksbund wertvolle Impulse.

Im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge für die Pflege und den Erhalt der Gräber aller deutschen Kriegstoten im Ausland zuständig. Darüber hinaus steht der Volksbund den Kommunen mit Rat und Tat zur Seite, auch in Bergisch Gladbach. Beispielsweise kümmert er sich im Rahmen seiner Jugend- und Schularbeit um Friedenserziehung in den volksbundeigenen Jugendbegegnungsstätten in den Niederlanden, in Frankreich, in Belgien und in Deutschland.