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Altenberger-Dom-Straße: Sanierter Teilabschnitt wird planmäßig freigegeben

Altenberger-Dom-Straße: Sanierter Teilabschnitt wird planmäßig freigegebenBild vergrößernAltenberger-Dom-Straße

Nach gut neun Monaten Bauzeit wird die Verkehrsverbindung in Schildgen wieder geöffnet – Verbesserungen für Fußgänger und Radfahrer – Kostenrahmen eingehalten

Die Altenberger-Dom-Straße in Schildgen wird am Freitagmittag, 30. Oktober, pünktlich zum Ende der Herbstferien wieder für den Verkehr freigegeben. Damit ist die Sanierung des Teilabschnitts zwischen der Leverkusener Straße und dem Ortsausgang Richtung Odenthal nach gut neun Monaten Bauzeit weitgehend abgeschlossen. Lediglich kleinere Restarbeiten abseits der Hauptfahrbahn stehen noch aus.

Im Mittelpunkt der Baumaßnahme stand die Verbesserung der Verkehrssicherheit, insbesondere für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende. Auf Grundlage eines Beschlusses des Ausschusses für Mobilität und Verkehrsflächen (AMV) vom August 2023 entstand auf der bergaufwärts führenden Straßenseite ein baulich abgetrennter Radweg. In Fahrtrichtung Odenthal wurde ein Schutzstreifen für den Radverkehr angelegt.

Zudem wurden der Geh- und Radweg auf der nordwestlichen Straßenseite vollständig neu gepflastert und der gegenüberliegende Gehweg überwiegend mit einer neuen Asphaltdecke versehen. Die Fahrbahn erhielt im mittleren Bereich einen vollständigen Neuaufbau, während in den übrigen Abschnitten die Asphaltbinder- und Deckschichten erneuert wurden. Auch die Bushaltestellen auf Höhe der Brahmsstraße sowie die Gehwege an Kreuzungen und Einmündungen wurden barrierefrei ausgebaut beziehungsweise angepasst.

Erster Beigeordneter Ragnar Migenda zeigte sich erfreut über das Ergebnis: „Die durchgeführte Sanierung bedeutet für Schildgen und die Stadt Bergisch Gladbach eine weitere große verkehrliche Verbesserung, insbesondere für Fußgänger und Radfahrer. Auch das Stadtbild erfährt die beabsichtigte deutliche Aufwertung. Die Maßnahme wurde sehr zügig und erneut im kalkulierten Kostenrahmen durchgeführt. Ich danke allen am Bau Beteiligten und der engagierten Bauleitung!“

Kostenrahmen eingehalten – umfangreiche Förderung

Die Gesamtkosten liegen wie geplant bei rund 2,4 Millionen Euro. Darin enthalten sind neben dem Straßenbau und der Erneuerung der Bushaltestellen auch Arbeiten für das städtische Abwasserwerk, darunter Schachtsanierungen und einzelne Hausanschlüsse.

Von den rund 2,1 Millionen Euro Straßenbaukosten entfallen 40 Prozent auf Anliegerbeiträge, die nach geltender Rechtslage vollständig vom Land Nordrhein-Westfalen übernommen werden. Die verbleibenden Kosten werden zu rund 60 Prozent aus Mitteln der kommunalen Straßenbauförderung des Landes bezuschusst. Der barrierefreie Ausbau der beiden Bushaltestellen wird über go.Rheinland vollständig gefördert.

Zusätzlicher Straßenabschnitt erneuert

Im Zuge der Arbeiten wurde auch ein rund 200 Meter langer Fahrbahnabschnitt zwischen „In den Wiesen“ und der Einmündung „Zum Scheider Feld“ saniert. Dieser liegt in der Zuständigkeit des Landesbetriebs Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW). Stadt und Landesbetrieb verständigten sich kurzfristig darauf, die ohnehin notwendige Vollsperrung für die zusätzliche Erneuerung zu nutzen.

In der kommenden Woche wird außerdem die Stichstraße zur Kreishandwerkerschaft und zur Kindertagesstätte am Fahner Kamp fertiggestellt. Einschränkungen auf der Altenberger-Dom-Straße entstehen dadurch nicht.

Stadt dankt für Geduld und Verständnis

Die Bauarbeiten waren für Anlieger, Gewerbetreibende und Verkehrsteilnehmende mit erheblichen Belastungen verbunden. Über weite Teile der Bauzeit war die Altenberger-Dom-Straße nur in Richtung Odenthal befahrbar. Der Verkehr in Gegenrichtung wurde über Schlebusch, der Busverkehr über den Nittumer Weg und den Zehntweg umgeleitet. Während der Herbstferien war eine Vollsperrung erforderlich.
Die Stadt Bergisch Gladbach bedankt sich bei allen Betroffenen für ihre Geduld und ihr Verständnis. Ein besonderer Dank gilt den Anwohnerinnen und Anwohnern am Nittumer Weg und am Zehntweg, die durch den zusätzlichen Verkehr stark belastet wurden, ohne unmittelbar von der Sanierung zu profitieren. Auch für die örtlichen Gewerbetreibenden bedeutet die Wiedereröffnung eine wichtige Erleichterung.