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Startschuss für die Stadtkante an der Gohrsmühle

Startschuss für die Stadtkante an der GohrsmühleBild vergrößernNRW.URBAN-Geschäftsführer Henk Brockmeyer, Bürgermeister Marcel Kreutz, NRW.URBAN Projektleiterin Nadine Steffens, Abteilungsleiterin Helge Mehrtens (Stadtplanung)

Die sogenannte Stadtkante entlang der Straße „An der Gohrsmühle“ gilt bereits seit vielen Jahren als Raum mit Entwicklungspotenzial in der Bergisch Gladbacher Innenstadt. Mit ihren großflächig versiegelten und unübersichtlichen Funktionsflächen präsentiert sich die Stadtkante derzeit eher als „Rückseite“ der Innenstadt. Der hohe Versieglungsgrad sorgt zudem dafür, dass sich dieser Bereich schon heute an heißen Tagen stark aufheizt. Mit der geplanten Entwicklung des Zanders-Areals und den spürbaren Folgen des Klimawandels ergeben sich hier also neue Herausforderungen – aber auch Chancen.

Nach einer erfolgreichen Bewerbung wurde die Stadt Bergisch Gladbach in die Landesinitiative Go4Bauland aufgenommen. Im Rahmen des Unterstützungsangebots „Bau.Land.Partner“ sollen – zusammen mit den Betroffenen – konkrete Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten für den Standort erarbeitet und geprüft werden. Die Stadt bringt mit dem „Postgrundstück“ ebenfalls ein Grundstück in das Verfahren mit ein.

Am 11. August besuchte NRW.URBAN-Geschäftsführer Henk Brockmeyer die Stadt Bergisch Gladbach, um gemeinsam mit Bürgermeister Marcel Kreutz die Konsensvereinbarung für die Kooperation zu unterzeichnen. Damit fiel der offizielle Startschuss für den weiteren Prozess, der für maximal vier Jahre angesetzt ist.

In den kommenden Monaten werden Ortsbegehungen sowie Gespräche und Beteiligungsformate mit verschiedenen Akteurinnen und Akteuren stattfinden. Gemeinsam sollen Ideen entwickelt und Zukunftsperspektiven für den Bereich aufgezeigt werden.

Ragnar Migenda, Erster Beigeordneter: „Ziel ist es, die Stadtkante endlich zu einem attraktiven und lebendigen Teil der Innenstadt weiterzuentwickeln und das neu zu gestaltende Zanders-Areal hier mit der derzeit noch unansehnlichen Fläche der sogenannten Stadtkante zu einer stadträumlich ansprechenden Einheit umzuformen.“