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Bergisch Gladbach bleibt bis 2020 “fair”

Bergisch Gladbach bleibt bis 2020 “fair”Bild vergrößernRenate Beisenherz-Gallas als Vorsitzende der Steuerungsgruppe „Fairtrade“ und Bürgermeister Lutz Urbach mit der alten und neuen Urkunde

Bürgermeister Lutz Urbach und Renate Beisenherz-Gallas als Vorsitzende der Steuerungsgruppe „Fairtrade“ informieren am Montag, den 8. Januar 2018, dass der TransFair e.V. für zwei weitere Jahre den Titel „FairTrade-Town“ vergeben hat.

Auf der Urkunde, die der Stadt Bergisch Gladbach zugesendet worden ist, steht:

Bergisch Gladbach BLEIBT FAIRTRADE-STADT

Nach Erfüllung aller Kriterien der Kampagne Fairtrade-Towns darf Bergisch Gladbach weiterhin den Titel Fairtrade-Stadt tragen. Durch ihr Engagement für den fairen Handel vor Ort nimmt die Stadt Bergisch Gladbach eine Vorreiterrolle ein. Dies setzt ein konkretes Zeichen für eine gerechtere Welt, indem Bergisch Gladbach dazu beiträgt, dass durch faire Handelsbeziehungen den benachteiligten Produzentengruppen im Süden zu einem verbesserten Einkommen verholfen wird.
Wir gratulieren und bedanken uns herzlich für Ihren Einsatz!

Köln, den 08. Januar 2018
Dieter Overath Geschäftsführer TransFair e.V.

Die Stadt Bergisch Gladbach erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne. Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2012 durch TransFair e.V. verliehen. Seitdem baut die Kommune ihr Engagement weiter aus.

Bürgermeister Lutz Urbach freut sich über die Verlängerung des Titels: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Bergisch Gladbach. Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Ich bin stolz, dass Bergisch Gladbach dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“

2012 erhielt Bergisch Gladbach von dem gemeinnützigen Verein TransFair e.V. erstmalig die Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel, für die sie nachweislich fünf Kriterien erfüllen musste. Der Bürgermeister und der Rat trinken fair gehandelten Kaffee und halten die Unterstützung des fairen Handels in einem Ratsbeschluss fest, eine Steuerungsgruppe koordiniert alle Aktivitäten, in Geschäften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten, die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit und die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort.

Das Engagement in Fairtrade-Towns ist vielfältig: In Bergisch Gladbach sind das alljährliche faire Frühstück in der Fußgängerzone und der digitale faire Einkaufsführer auf der städtischen Website nur einige Beispiele erfolgreicher Projekte in den letzten Jahren. „Wir verstehen die bestätigte Auszeichnung als Motivation und Aufforderung für weiterführendes Engagement “, sagt Lutz Urbach, Bürgermeister von Bergisch Gladbach.
Die Fairtrade-Towns Kampagne bietet Bergisch Gladbach auch konkrete Handlungsoptionen zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nation (sustainable developement goals - SDG´s), die 2015 verabschiedet wurden. Unter dem Motto „global denken, lokal handeln“ leistet Bergisch Gladbach mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag.

Bergisch Gladbach ist eine von über 500 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk der Fairtrade-Towns umfasst über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 30 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon. Weiter Informationen zur Fairtrade-Towns Kampagne finden Sie unter www.fairtrade-towns.de.

Link zu TransFair