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Obereschbach: Vollsperrung der Landesstraße nach Overath

Vermutlich durch Setzungen im Bereich eines ehemaligen Bergbaugebietes ist am gestrigen Donnerstag, 15. März, ein Querriss in der Straßenoberfläche der L 136, östlich der Einfahrt zum städtischen Betriebshof Obereschbach, entstanden. Gegen 19:00 Uhr wurde der Notdienst des städtischen Bauhofs informiert; gemeinsam mit städtischer Ordnungsbehörde, Bergamt, Polizei und Straßen NRW als zuständigem Baulastträger entschied man sich aus Sicherheitsgründen für die Vollsperrung.

Nach Begutachtung des Schadens und Feststellung der notwendigen Reparaturmaßnahmen wird erst eingeschätzt werden können, wann die Durchfahrt wieder geöffnet werden kann bzw. ob zwischenzeitlich eine provisorische Freigabe in Frage kommt.

Weitere Setzungsrisse in der Straße wurden im Straßenverlauf auch unterhalb der zunächst sichtbaren Stelle in Richtung Untereschbach gefunden. Nach Aussage des Landesbetriebes Straßen NRW wird ein Gutachter die Situation zunächst beurteilen. Schon jetzt geht der zuständige Projektleiter davon aus, dass der Straßenkörper auf eine Länge von 250 Metern erneuert werden muss. Weitere Sicherheitsüberprüfungen wird die Rheinenergie bezüglich der in der Straße verlaufenden Versorgungsleitungen vornehmen.

Ausweichempfehlung über A 4, „offizielle" Umleitung über Forsbach

Die Versorgung der Bensberger mit Blumen und Gartenartikeln durch den nahe gelegenen Knauber-Markt ist nicht in Gefahr: Die Overather Straße ist bis zur Parkplatz- und Parkhauseinfahrt offen. Als Umleitung empfiehlt die städtische Ordnungsbehörde die Autobahn A 4 zwischen den Anschlussstellen Moitzfeld und Untereschbach; die „offizielle" Ausschilderung (also auch für nicht autobahntaugliche Fahrzeuge) weist in Abstimmung mit den Nachbargemeinden den Weg über Forsbach und Hoffnungsthal (L 288, K 40, L 284), da die nächstgelegene Ausweichstrecke über Moitzfeld und Immekeppel ebenfalls durch eine Baustelle im Sülztal behindert ist.

Keine Auswirkungen auf neues Gewerbegebiet

Für das angrenzende im Bau befindliche Gewerbegebiet Obereschbach besteht keine Gefahr. Die Störungszone sei bekannt, aber aller Erfahrung nach weitestgehend abgeklungen, beurteilt der bauberatende Geologe die Situation. Zur Zeit wird erst das grobe Planum der zukünftigen Geländeoberfläche hergestellt. Leitungs- oder Straßenbauarbeiten stehen hier erst im Sommer an. Der Bauleiter des beauftragten Ingenieurbüros ISAPLAN wird die Arbeiten für Montag der kommenden Woche wieder freigeben.