Mit dem Richtfest für den Erweiterungsbau am Albertus-Magnus-Gymnasium (AMG) in Bensberg erreicht eines der letzten G9-Projekte in Bergisch Gladbach einen wichtigen Meilenstein. Der zweigeschossige Neubau in Holz-Modulbauweise entsteht am Standort Kaule und soll zum Schuljahr im September 2026 in Betrieb gehen.
Der Erweiterungsbau schafft dringend benötigte Kapazitäten für die Rückkehr zu G9. Vorgesehen sind neben den hierfür erforderlichen Klassenräumen auch moderne Physiklabore mit zugehörigen Sammlungsflächen sowie Räumlichkeiten für den Informatikunterricht. Das Gebäude wird als Interim errichtet, da sich die Bestandsgebäude des AMG derzeit in der Projektentwicklung im Rahmen des Schulbaupriorisierungsprojektes befinden. Perspektivisch könnte auch die benachbarte Realschule von dem Neubau profitieren. Wegen des Wegfalls bisheriger Schulhofflächen werden andere Bereiche auf dem Grundstück der Realschule als Pausenflächen aufgewertet.
Die Realisierung erfolgt, auch aufgrund des hohen Zeitdrucks, in Holz-Modulbauweise – konstruktiv eng angelehnt an das Klassenhaus des DBG. Bauherrin ist die Schulbau GmbH Bergisch Gladbach (SBGL) als Tochter der Stadt für den Fachbereich 8.
Insgesamt investiert die Stadt rund 9 Millionen Euro (brutto). Großer Dank für die gute Zusammenarbeit gebührt den Schulen, Projektbeteiligten und insbesondere auch den ausführenden Firmen.
Stimmen zum Projekt
Bürgermeister Marcel Kreutz: „Das letzte G9-Projekt steht auf der Zielgeraden. Ein großes Paket hat die Stadt damit geschnürt.“ Der Schulbaudezernent Thore Eggert ergänzt : „Wir sind froh, dass unsere Tochtergesellschaft dieses Projekt mit schlanker Struktur und engem Management umsetzt.“
Alexandra Meuthen, Leiterin des Fachbereichs 8, erklärt: „Das Gebäude ist ein weiteres Element zur Sicherstellung der Bereitstellung der benötigten Raumkapazitäten.“
Und auch Sebastian Rolko, Geschäftsführer der Schulbau GmbH, sagt darüber hinaus: „Die aufwändigen Arbeiten in den Freianlagen werden voraussichtlich nicht vollständig zum Schuljahresbeginn fertig sein. Unser erstes Ziel ist weiterhin, dass der benötige Schulraum möglichst pünktlich in Betrieb genommen werden kann.“